Robin Geiß Tarlot: Der Eingang

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Inhaltsangabe zu „Tarlot: Der Eingang“ von Robin Geiß

"Der Eingang" ist der erste Band der Fantasyreihe "Tarlot" und beginnt in der realen Gegenwart. Thomas Schwarz findet ein weinendes Mädchen und nimmt es aus Mitleid mit in seine Wohnung. Die zwölfjährige Laura Parsto erzählt ihm, sie sei im vergangenen Jahr ermordet worden. Zunächst glaubt er die Kleine fantasiere. Doch dann stellt sich heraus, dass ihr Grab tatsächlich von innen geöffnet wurde und auch ihr Mörder, der von der Polizei erschossen wurde, wieder lebt. Eine spannende Jagd beginnt, außer dem Mörder, ist auch eine Spezialeinheit der Regierung hinter den beiden her. Mit dem Auftauchen eines merkwürdigen blutrünstigen Wesens wird der Leser im weiteren Verlauf der Erzählung immer stärker in eine Fantasy-Welt entführt.

Da mich diese Geschichte vollständig in ihren Bann gezogen hat, werde ich auch die Folgebände lesen. Leseempfehlung

— bs1958

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    Tarlot: Der Eingang

    bs1958

    06. May 2014 um 00:45

    Die Entstehung dieses Fantasy-Thriller's (4 Bände) zog sich laut Autor, natürlich mit Unterbrechungen, vom ersten bis zum letzten Satz über 11 Jahre. Was habe ich in diesem Buch gefunden? Einen, für mich, zart angedeuteten Horror , Sehr viel atemlos machenden Thriller , Gegen Ende noch ein wenig coole Fantasy Ein schöner, flüssiger Schreibstil nimmt den Leser von der ersten Seite an gefangen und man will bis zum Ende des Buches eigentlich auch gar nicht befreit werden, sondern erst nach dem letzten Wort das Buch beiseitelegen. Der Spannungsbogen zieht sich von der ersten bis zur letzten Seite kontinuierlich durch die Geschichte, wartet mit einigen extremen und atemlos machenden Höhepunkten auf. Die verschiedenen Zeitebenen geben der Geschichte noch einen besonderen Reiz. Die Beschreibungen setzen ein wirklich gut funktionierendes Kopfkino in Gang. Gleich zu Beginn wohnen wir einer Beerdigung der besonderen Art bei. Wer die Person ist, die beerdigt wird kristallisiert sich erst viel später heraus, ein toller Schachzug. Tom war auf dem Weg nach Hause von einem Treffen, mit dessen Ausgang er so nicht gerechnet hatte, als er in der Nähe seiner Wohnung ein weinendes Mädchen auf einer Treppe sieht. Sie sieht furchtbar aus, ist dreckig und hat zerrissene Kleidung an. Als er sie fragt wer sie ist und warum sie weint, erfährt er verblüffendes. Sie kann sich an gar nichts mehr erinnern, außer das sie vor einem Jahr mit elf Jahren gestorben ist. Tom nimmt die namenlose, „tote“ Kleine erst mal mit nach Hause. Was die beiden danach alles erleben ist fast unbeschreiblich und das müsst Ihr selbst nachlesen. Dabei werdet Ihr den psychopathischen Kommissar der Mordkommission Vinel näher kennenlernen und dabei feststellen, dass Ihr ihm nie begegnen wollt. Es gibt dann noch einige ganz geheime Regierungsbeamte, die vor absolut gar nichts zurückschrecken und dabei auch noch volle Rückendeckung erhalten (NSA lässt grüßen). Ein Verbrechersyndikat namens Triden und merkwürdige, tödliche große weiße Bestien spielen ebenfalls eine nicht unbedeutende Rolle in der ganzen Geschichte. Am Ende stehen wir vor einer sehr mysteriösen Türe, über die Schwelle zu schreiten erfordert viel Mut, da man absolut nicht weiß was sich dahinter verbirgt. Finden wir dahinter das Tarlot? Was ist das Tarlot? Eine Welt die sich der Autor ausgedacht hat? Bis zu diesem Zeitpunkt befinden wir uns jedenfalls in der ganz realen Welt. Lassen wir uns doch einfach vom Autor überraschen, der uns bis jetzt eine ganz phantastische, zeitweise atemraubende Geschichte erzählt hat. Warum alle hinter Chrissie und Tom her sind und dabei die Wahrheit oft sehr verbiegen wird noch nicht glasklar offengelegt, es muss ja auch noch etwas für die weiteren 3 Bände offen bleiben. Der Cliffhanger mit der Türe ist wirklich sehr gut gewählt und macht unheimlich neugierig auf Band 2. Da mich diese Geschichte vollständig in ihren Bann gezogen hat, werde ich auch die Folgebände lesen. Tarlot Band 1 erhält von mir eine absolute Leseempfehlung. Diese irrsinnig spannende Geschichte dürft Ihr Euch auf keinen Fall entgehen lassen.

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