Robin Haring Die Männerlüge

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Inhaltsangabe zu „Die Männerlüge“ von Robin Haring

So viel Testosteron gab es noch nie! Das berühmte Männerhormon ist immer dabei, wenn es um die ganz großen Themen unserer Zeit geht. Überschießendes Testosteron stürzt die Weltwirtschaft in die Krise, sinkendes Testosteron zwingt alternde Männer in die Knie, und künstliches Testosteron rettet das männliche Geschlecht vorm Aussterben.Mit diesen populären Testosteronmythen rechnet "Die Männerlüge" nun endlich ab. Unterhaltsam und anschaulich erklärt der Demograf und Epidemiologe Prof. Dr. habil. Robin Haring, was Testosteron kann (und nicht kann). Die längst überfällige Auf klärung basiert dabei auf neuesten Erkenntnissen aus Medizin, Psychologie und Verhaltensforschung. Am Ende der Betrachtungen rund um Testosteron als soziales Verhaltenshormon, als Biomarker für Männergesundheit, als Maß für Lebensqualität im Alter und als Sündenbock gängiger Geschlechterklischees, steht die Erkenntnis, dass Mann mehr ist als sein Testosteronspiegel. Sind Sie bereit?

Ein Buch mit viel Potential, die Umsetzung ist leider nicht optimal. Dennoch sind viele interessante Inhalte vorhanden!

— CanYouSeeMe
CanYouSeeMe

Was ist das Gegenteil von gut? Gut gemeint!

— alasca
alasca

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    Die Männerlüge
    Buchgeborene

    Buchgeborene

    01. July 2015 um 00:44

    Einerseits: Du kannst alles sein und andererseits: Schieb' dein schlechtes Benehmen nicht auf das Testosteron. Ein bisschen Partywissen. Und hochinteressante Forschungsergebnisse. Kurz gesagt: Die perfekte Kombi um die Männer mal zum nachdenken zu bringen und die Frauen zum reden. Oder? Ich hab mich bei der Lektüre sehr gut unterhalten gefühlt. Dieses Buch ist leicht und locker zu lesen, dank eines humorvollen Schreibstils. Es hat mich nachdenklich und verblüfft gemacht und mich zum Lachen gebracht. Ich finde es für Interessierte als Einstieg sehr empfehlenswert, warne aber vor zu schnellem und nicht chronologischem (obwohl in der Einleitung vorgeschlagen) Lesen, wegen Lernpensum und aufeinanderbauendem Wissen. 

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  • Neue Männer baucht das Land

    Die Männerlüge
    Simi159

    Simi159

    09. June 2015 um 21:16

    "Männerlüge"-Wieviel Testosteron baucht der Mann? ist ein wissenschaftliches Buch von Robin Harin über das männlichste aller Hormone. Er ist Professor für vergleichende Gesundheitswissenschaften und möchte des schlechten Ruf des Hormons Testosteron gerade rücken. Als erstes gibt es mal Fakten: # es ist typisch für das männlich sein, sprich das Erscheinungsbild # der Duft macht Frauen an # wird im Doping verwendet, da es Kraft & Muskeln wachsen läßt und den Fettanteil senkt. Das meiste davon ist bekannt, kommen wir zu ein paar Unbekannten Dingen: # Testosteron wird von Männern je nach Situation gebildet, wobei es Männer gibt, die mehr bilden können, #Alphas, und welche die nicht viel bilden können. # Das Testosteron wirkt nicht bei jedem Mann gleich. Der Wirkungsgrad ist abhängig von der Qualität eines speziellen Rezeptors. Für mich bleibt nach der Lektüre folgende Frage: Warum messen so viele Ärzte den T-Spiegel und treffen dann eine Aussage über die Männlichkeit = Gesundheit des Patienten? Auch der Autor hat darauf keine Antwort. Das es mit den wissenschaftlichen Studien und deren Aussagen so eine Sache ist, ist auch Harins Meinung. Es ist schwer aussagekräftige Daten zu diesem Thema zu finden, sowie passende Experten, de diese dann bestätigen. Männerlüge JA/NEIN. Das Testosteron allein macht noch nicht den Mann, vieles ist Erziehung/Verhalten/Einstellung. und da können nur diese selbst etwas dran tun. Es braucht einfach Männer überall. Es ist ein interessantes Buch kann aber für mich nicht alle Fragen klären. Von mir gibt es 3,5 aufgerundet 4 STERNE.

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  • Die Männerlüge

    Die Männerlüge
    CanYouSeeMe

    CanYouSeeMe

    25. May 2015 um 11:28

    So viel Testosteron gab es noch nie! Das berühmte Männerhormon ist immer dabei, wenn es um die ganz großen Themen unserer Zeit geht. Überschießendes Testosteron stürzt die Weltwirtschaft in die Krise, sinkendes Testosteron zwingt alternde Männer in die Knie, und künstliches Testosteron rettet das männliche Geschlecht vorm Aussterben. Mit diesen populären Testosteronmythen rechnet "Die Männerlüge" nun endlich ab. Unterhaltsam und anschaulich erklärt der Demograf und Epidemiologe Prof. Dr. habil. Robin Haring, was Testosteron kann (und nicht kann). Das Buch hatte ich relativ schnell ausgelesen, der Input ist kurz und knackig, es wird nicht groß um die Fakten herum geredet. Der Schreibstil ist für meinen persönlichen Geschmack genau richtig, nicht zu leicht und nicht zu fachlich – so, dass der Inhalt für viele verständlich ist. Obwohl es viele Informationen gab, die ich so noch nicht kannte, war mir der Großteil schon vertraut, so dass der Erfahrungszuwachs auf meiner Seite eher gering blieb. Weiterhin fand ich viele Argumentationslinien etwas verwirrend und einiges hat sich inhaltlich widersprochen. Allgemein habe ich eine klare und stringente Linie vermisst. Das Buch hat mit seinem Thema sehr viel Potential, das leider nicht voll ausgeschöpft wurde! Eine tiefergehende Argumentation und ein bisschen mehr Klarheit bei der Faktendarstellung wären für das Lesevergnügen förderlich gewesen. Was ich allerdings gut finde, sind die vielen Fußnoten, über die der Leser selbst tiefer in das jeweilige Thema einsteigen kann. Eine endgültige Antwort auf die Leitfrage des Buches habe ich ebenso vermisst – das Buch ist meinen Erwartungen nicht gerecht geworden.

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  • Leserunde zu "Die Männerlüge" von Robin Haring

    Die Männerlüge
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Vorne ist immer da wo sich keiner auskennt. Also verlost jetzt auch so ein richtiger Professor seine Bücher im Internet :)  Um die Leserunde zu starten, bewerbt Euch für ein Buch und verratet mir wie viel Testosteron der Mann Eurer Meinung nach braucht & nennt auch gleich zwei Themen die Euch dabei am meisten interessieren. Aus dem Klappentext: So viel Testosteron gab es noch nie! Das berühmte Männerhormon ist immer dabei, wenn es um die ganz großen Themen unserer Zeit geht. Überschießendes Testosteron stürzt die Weltwirtschaft in die Krise, sinkendes Testosteron zwingt alternde Männer in die Knie, und künstliches Testosteron rettet das männliche Geschlecht vorm Aussterben. Mit diesen populären Testosteronmythen rechnet "Die Männerlüge" nun endlich ab. Die längst überfällige Aufklärung basiert dabei auf neuesten Erkenntnissen aus Medizin, Psychologie und Verhaltensforschung. Am Ende der Betrachtungen steht die Erkenntnis, dass Mann mehr ist als sein Testosteronspiegel. Sind Sie bereit? Die Verlosung der 10 Bücher endet am 12. April und die Leserunde beginnt am 22. April. Ich freue mich drauf! Robin Haring

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    • 57
  • Gut gemeint

    Die Männerlüge
    alasca

    alasca

    19. May 2015 um 16:57

    Gut gemeint „Die Männerlüge – wieviel Testosteron braucht der Mann?“ Unter diesem etwas reißerischen Titel tritt Robin Haring, Professor für vergleichende Gesundheitswissenschaften an, den denkbar schlechten Ruf des Testosterons zu retten – und den der Männer gleich mit. Und da ich nicht viel von biologistischen Ansätzen halte, die meist nur Rollenklischees „wissenschaftlich“ begründen sollen, war ich sehr gespannt, was dieses Buch mir an neuen Aufschlüssen verschaffen könnte. Ein paar Fakten kannte ich schon: T sorgt für das typisch männliche Erscheinungsbild; T macht schmerzunempfindlich(er), T-Duft macht Frauen aller Spezies an, Doping mit Steroiden (also T) sorgt für Kraft- und Muskelzuwachs und senkt den Fettanteil im Körper. Keine Überraschung soweit. Interessant (und neu) war für mich, dass T situativ gebildet wird: Nicht das T macht den Alpha, der (gewordene) Alpha produziert mehr T. Und ein niedriger T-Spiegel ist nicht der Auslöser zahlreicher Krankheiten, sondern lediglich ihr Biomarker. Woraus sich folgern lässt, dass eine gesunde Lebensweise auch gut für den T-Spiegel ist. Unklar bleibt, ob dieser überhaupt relevant ist, denn, ebenfalls neu: Den Wirkungsgrad von T bestimmt nicht der Hormonspiegel, sondern die Qualität der Rezeptoren in den Zellen. Folglich müsste es unsinnig sein, T-Spiegel zu ermitteln. Oder? Haring bezieht sich weiterhin, als hätte er dieses Faktum nie erwähnt, immer wieder auf den T-Spiegel. Verwirrend. Widersprüche dieser Art ziehen sich durch das ganze Buch. Wenn T keinen Einfluss auf das Verhalten hat, warum erzeugt eine Überdosierung (z. B. beim Doping) übersteigerte Aggressionen bis hin zu schweren Psychosen mit Verfolgungswahn? Und was ist mit dem „Accident Hump“? In der Pubertät gehen uns etwa 5 Prozent der Männer aufgrund erhöhter Risikofreudigkeit verloren. Und warum mutieren dann Pavianmänner unter T im Test zum „A***loch“ (Zitat des Autors)? Ein knappes Viertel des Buches verwendet Haring darauf, uns den Glauben an wissenschaftliche Studien gründlich auszutreiben. Viele werden zitiert, kaum eine findet Gnade vor seinen Augen. Trotzdem – Widerspruch – macht er eine Studie (S. 149) zu seiner Argumentationsbasis, die durch zwei Folgestudien nicht bestätigt werden konnte. Glaube keinem Experten, aber DIESEM Experten? Gut finde ich jedoch, dass er die Pharmaindustrie mit ihrer Erfindung immer neuer Krankheiten kritisch sieht – das Aging Male Syndrom ist nicht das Resultat von Testosteronmangel (siehe Biomarker), sondern lediglich Umsatzgenerator für T-Präparate. Wurde nun also eine „Männerlüge“ entlarvt? Jein. Das Testosteron wurde (halbwegs) rehabilitiert, denn es steht der Entwicklung des „neuen Mannes“ nicht entgegen. Im letzten Kapitel des Buches versucht Haring sich denn auch in einer Gesellschaftsanalyse. „Es lebe die Vielfalt!“ jenseits der Geschlechterklischees – da kann ich dem Autor nur zustimmen. Aber „Männer drängen in Kindergärten …“?! – bei diesem absurden Bild musste ich lachen. Viel zu schlecht bezahlt, Herr Professor! Es ehrt den Autor, den Geschlechterkampf entschärfen zu wollen, aber dieses Feld sollte er lieber anderen überlassen. Stattdessen wäre mehr Klarheit in der Darstellung der Fakten wünschenswert gewesen. Was ist das Gegenteil von gut? Gut gemeint! – Auch wenn ich „Die Männerlüge“ durchaus mit Gewinn gelesen habe, blieb am Ende zu viel im Unklaren.

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