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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen


Vorne ist immer da wo sich keiner auskennt. Also verlost jetzt auch so ein richtiger Professor seine Bücher im Internet :) 
Um die Leserunde zu starten, bewerbt Euch für ein Buch und verratet mir wie viel Testosteron der Mann Eurer Meinung nach braucht & nennt auch gleich zwei Themen die Euch dabei am meisten interessieren.


Aus dem Klappentext:
So viel Testosteron gab es noch nie! Das berühmte Männerhormon ist immer dabei, wenn es um die ganz großen Themen unserer Zeit geht. Überschießendes Testosteron stürzt die Weltwirtschaft in die Krise, sinkendes Testosteron zwingt alternde Männer in die Knie, und künstliches Testosteron rettet das männliche Geschlecht vorm Aussterben. Mit diesen populären Testosteronmythen rechnet "Die Männerlüge" nun endlich ab. Die längst überfällige Aufklärung basiert dabei auf neuesten Erkenntnissen aus Medizin, Psychologie und Verhaltensforschung. Am Ende der Betrachtungen steht die Erkenntnis, dass Mann mehr ist als sein Testosteronspiegel. Sind Sie bereit?

Die Verlosung der 10 Bücher endet am 12. April und die Leserunde beginnt am 22. April.


Ich freue mich drauf!
Robin Haring

Autor: Robin Haring
Buch: Die Männerlüge

alasca

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Hi Robin,

ein echter Prof bei Lovelybooks, wow! ;-)

Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, wieviel Testosteron Mann "braucht". Ich weiß auch nicht, ob man die Frage so überhaupt stellen kann. Gibt es nicht große Varianzen im Testosteronspiegel, die alle als "normal" gelten?

Das jedenfalls sagt Google über Normwerte:
Alter ng/ml
20 - 29 3,1 - 8,3
30 - 39 3,0 - 8,3
40 - 49 2,8 - 7,0
50 - 59 2,4 - 6,3
60 - 69 2,1 - 5,4
70 - 89 1,7 - 4,9
Da liegt der höchste Wert für einen 80jährigen höher als der niedrigste für einen Twen. Es müsste sich doch untersuchen lassen (und ist bestimmt schon geschehen), ob zwischen hohem und niedrigem Spiegel tatsächliche Unterschiede im Verhalten/in der Psyche feststellbar sind. Kann man bei solchen Studien den Faktor Prägung rausrechnen? Biologistische Erklärungen machen mir Plaque, vor allem, wenn damit mal wieder die alten Geschlechterrollen gerechtfertigt werden sollen...

Es gibt ja die Theorie vom Mann als Experimentierkasten der Evolution, siehe Roy Baumeister, der damit die Extremausschläge bei Männern erklärt, nicht nur in Sachen Risikoaffinität und Aggression.

Jedenfalls: Wenn diese Fragen (und hoffentlich noch viele andere) in deinem Buch thematisiert werden, dann würde ich sehr gerne mitlesen!

Gruß us Kölle nach Greifswald!

kassandra1010

vor 3 Jahren

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Es ist unglaublich, aber war. Ich arbeite lieber mit Männern und hatte bisher die besten Jobs mit Männern und auch die erfolgreichsten Projekte, aber hat das etwas mit Testosteron zu tun?

Klar, Männer müssen zeigen, das sie die Hosen anhaben, aber sie bekommen auch nicht alles in den falschen Hals, finden, das ein Bier nur ein Bier ist und das es sehr angenehm sein kann, eine sarkastische Blondine im Team zu haben.

Ich kenne den klassichen testosterongesteuerten Mann und mit ihm schließe ich meist schnell ab, denn oft steckt nich viel dahinter außer Prahlerei und einem mächtigen Napoleonkomplex :-). Ich würde aber gerne eines besseren belehrt werden!

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Sabrinaslesetraeume

vor 3 Jahren

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S. 23-27: Ich finde das mit der Geschlechtsflexibiltät ein sehr interessantes Thema. Allerdings wohl eher Vorgeplänkel, weil mit dem eigentlichen Thema hat es noch nicht viel zu tun.

S 27-30: Erderwärmung sorgt für Männerüberschuss? Irgendwie bezweifle ich das, denn trotz allem ist es ja schon irgendwie so, dass es mehr Frauen auf der Welt gibt als Männer und das erheblich. Da braucht es schon einiges, um das erstmal auszugleichen. Dennoch finde ich die Zusammenhänge interessant. Auch wenn ich diese These mit den Bässen für mich persönlich nicht bestätigen kann, ist es trotzdem interessiert. Die immer länger andauernde Pubertät bei Männern ist mir vor allem in meinem Freundeskreis aufgefallen, denn während ich schon lange Erwachsen war, haben die meisten Jungs immer noch Kinderkram im Kopf gehabt. Wenn das mit der Vorzögerung des Erwachsenwerdens immer weiter um 2,5 Monate rausgeschoben wird, dann gibts in ein paar Hundert Jahren überhaupt keine Kinder mehr, weil die Männer nicht mehr Erwachsen werden bevor die Frauen ihre Wechseljahre bekommen.

S. 30-33: Hier habe ich vor allem viele Fragezeichen im Kopf gehabt, weil ich diesen Abschnitt ziemlich verwirrend fand. Muss ich vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt nochmal lesen aktuell habe ich hier nicht viel verstanden.

S. 33-38: Testosteron als Dopingmittel. Bekannt und interessant, aber letztlich nichts Neues. Die Leistungssteigerung ist bekannt und bis jetzt gibt es keine Mythen mit denen aufgeräumt wurde, denn irgendwie wird bislang alles bestätigt, aber nichts wiederlegt.

Fazit bislang: Ich brauche erstmal eine Pause und bin ehrlich gesagt enttäuscht bisher. Der Titel ist extrem reißerisch und kann (noch) nicht halten was er verspricht. Vielleicht wirds noch besser mal abwarten.

alasca

vor 3 Jahren

Ich bin durch und schreibe gerade meine Rezi. Wirklich begeistert hat mich das Buch nicht; für mich bleiben am Ende zu viele Fragen offen.

alasca

vor 3 Jahren

Hier nun meine Rezi, die auch auf Amazon erscheinen wird: http://www.lovelybooks.de/autor/Robin-Haring/Die-M%C3%A4nnerl%C3%BCge-1153951061-w/rezension/1157409464/

Auch wenn ich nicht völlig begeistert war, hat die Lektüre Spaß gemacht. Danke an Robin (von dem ich mir gleichwohl mehr Präsenz gewünscht hätte) und den Verlag!

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Vielen Dank Alasca für Deine rege Teilnahme an der Leserunde & die differenzierten Kommentare. Die digitale Bespielung der Leserunde hat sich zeitlich schwieriger dargestellt als gedacht... Hoffe das Buch hat trotzdem Freude beim Lesen bereitet und einige unterhaltsame Einblicke in die Welt des Testosterons eröffnet.
Mit besten Grüßen,
Robin

Sabrinaslesetraeume

vor 3 Jahren

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S. 38 - 50

Also ich bin schon mal als Frau das Gegenteil von allem. Ich hasse tiefe Stimmen und Bärte kommen mir auch nicht ins Haus... also da bin ich wohl von der Norm weg. Dafür sind lange Haare auf dem Kopf dann meins ;)

Ansonsten... hmm ich weiss nicht so recht. Es werden einige Vorurteile gebracht aber letztlich bestätigen sich doch wieder alle Dinge, die ich ohne Wissen auch schon angenommen habe.
Männer mit niedrigem Testosteronspiegel verweichlichen und machen einen auf Hausmann und Papa. Testosteron dämpft angeblich die Schmerzenempfindlichkeit. Ich weiss nicht, ob ich das als Frau so sehen soll, denn - unabhängig von dem Versuch mit den armen Vögeln - der Testosteronspiegel von Frauen während der Geburt ist nicht in exorbitant hohen Bereichen, ebensowenig während der Menstruation und dennoch kommen diese mit den Schmerzen klar. Kein Mann würde das überstehen.

Sabrinaslesetraeume

vor 3 Jahren

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Bis 58 und damit den ersten Teil durch...

Ach diese Spritzen haben unangenehme Nebenwirkungen und deswegen muss die Frau alternativlos weiter die Pille nehmen, die ähnliche Nebenwirkungen hat (aber bei Frauen ist das ja was ganz anderes). Da merkt man genau, dass es letztlich halt die Männer in der Pharmaindustrie und in den Machtpositionen sind, denn die würden nie etwas schaffen, dass solche Nebenwirkungen für sie selbst haben könnte.

Diese Testosteronpflaster und das -spray für Frauen... interessant, dass es sowas gibt, aber ich muss dem ganzen leider zustimmen und sagen hier werden nur künstlich Dinge zu Krankenheiten gemacht.

Insgesamt hat dieser erste Abschnitt bei mir bewirkt, dass meine Vorurteile bestätigt wurden, mein Ansehen von Wissenschaft und Männern (Hodentransplantation) gelitten hat und das Buch eigentlich mir bis jetzt vor allem das Gegenteil von dem dargestellt hat, was ich mir von dem Titel erwartet habe. 1/3 des Buchs ist ca. geschafft und jetzt wäre langsam der Zeitpunkt mich davon zu üerzeugen, dass der Titel doch noch halten kann was er verspricht. Wäre es kein Rezensionsexemplar hätte ich das Buch übrigens (trotz meiner Vorliebe für Sach- und Fachbücher) schon längst abgebrochen und in die Ecke gelegt.

CanYouSeeMe

vor 3 Jahren

Meine Beteiligung an der LR hat durch zeitliche Schwierigkeiten stark gelitten.
Das Buch hatte ich relativ schnell ausgelesen, der Input ist kurz und knackig, es wird nicht groß um die Fakten herum geredet.
Obwohl es viele Informationen gab, die ich so noch nicht kannte, war mir der Großteil schon vertraut, so dass der Erfahrungszuwachs auf meiner Seite eher gering blieb.
Insgesamt hat das Buch meine Erwartungen leider nicht erfüllt und die Titelfrage wurde meiner Empfindung nach leider auch nicht beantwortet.

Die Rezi ist auch online (http://www.lovelybooks.de/autor/Robin-Haring/Die-M%C3%A4nnerl%C3%BCge-1153951061-w/rezension/1158125564/
Auch wenn mich das Buch nicht vollkommen überzeugen konnte, möchte ich mich nochmals für die Möglichkeit es lesen zu können bedanken! (:

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