Der Erbe der Schatten

von Robin Hobb 
4,4 Sterne bei17 Bewertungen
Der Erbe der Schatten
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Positiv (15):
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Unvergleichlich wunderbar.

Kritisch (1):
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Leider ein sehr unbefriedigendes Finale

Alle 17 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Erbe der Schatten"

Die Legenden erwachen zum Leben.
Fitz Chivalric hat versagt. Sein skrupelloser Onkel hat den Thron der sechs Provinzen an sich gerissen, und der wahre Herrscher, Prinz Veritas, gilt als tot. Fitz bleibt nur noch eines: Rache! Doch wie soll er bis zu dem Mann vordringen, der ihm alles genommen hat? Einem König, geschützt von Soldaten und Magie? Ohne Rücksicht auf sich selbst, treibt Fitz seine Pläne voran. Da erreicht ihn der Ruf eines Todgeglaubten – Prinz Veritas!

Dieses Buch ist bereits unter dem Titel »Die Magie des Assassinen« im Bastei-Lübbe Verlag erschienen und unter dem Titel »Der Nachtmagier« im Heyne Verlag.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783764531867
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:1120 Seiten
Verlag:Penhaligon
Erscheinungsdatum:11.12.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 28.08.2017 bei Ronin-Hörverlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Savian_lesefuchss avatar
    Savian_lesefuchsvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Leider ein sehr unbefriedigendes Finale
    Schwaches Finale


    Inhalt: nachdem Prinz Veritas für tot erklärt wurde hat Edel den Thron der sechs Provinzen bestiegen. Fitz, welcher ebenfalls für tot gehalten wird, kann dies jedoch nicht hinnehmen und schwört Rache an Edel und seiner Kordiale. Die roten Korsaren setzen den sechs Provinzen weiterhin zu und alles droht in Chaos zu versinken, als Fitz durch die Gabe den Ruf erhält sich in die Wildnis auf die Suche nach Veritas zu begeben.
    Gemeinsam mit dem Wolf Nachtauge, der Bardin Merle und der alten, geheimnisvollen Krähe, begibt sich Fitz auf eine abenteuerliche Reise um seinen König zu finden und seine Welt zu retten.
    *
    Meine Meinung:
    Nach einem starken ersten Teil und einem etwas ruhigeren zweiten Band, waren meine Erwartungen an das Finale der ersten Weitseher Trilogie enorm. Leider konnte das Buch diese Erwartungen jedoch in keinster Weise erfüllen.
    Die bereits bekannten Charaktere, wurden mir zunehmend unsympathisch und waren mehr mit jammern beschäftigt, als sonst etwas zu unternehmen. Vor allem Fitz ergeht sich den größten Teil der Zeit in Selbstmitleid. Ständig wiederholt er, wie schlecht es ihm geht, wie sehr er Molly vermisst und wie gerne er einmal wieder bei einer Frau liegen möchte, dies ja aber wegen besagter Molly nicht tun kann.
    Molly ist unterdessen nicht besser, denn immer wenn man etwas von ihr erfährt, meckert sie nur darüber wie schwer es ist, alleine ein Kind aufzuziehen und wie schlecht Fitz sie doch behandelt hätte.
    Die einzig interessante Person in diesem Band war für mich die Bardin Merle Vogelsang, welche von Fitz aber den größten Teil der Handlung über mit Feindseligkeit gestraft wird, obwohl man als aufmerksamer Leser doch schon sehr früh merkt, dass Merle mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Fitz hegt.
    Die Handlung kommt nur schleppend voran. Vor allem zu Beginn des Buches geschieht vieles sehr episodenhaft. So ist Fitz einige Kapitel als Beschützer einer Spielmannsgruppe unterwegs, dann als Hirte und wandert ständig von A nach B.
    In der zweiten Hälfte geht es dann um die Suche nach Veritas, doch auch hier verliert sich Robin Hobb in langatmigen Beschreibungen der Reise. Das Finale kommt dann recht kurz und unspektakulär.
    Die ausgeschmückte Erzählweise und feine Sprache von Robin Hobb, welche gewohnt wunderschöne Bilder vor dem inneren Auge heraufbeschwört bleibt als einziger Trost.
    *
    Fazit:
    Leider konnte mich dieses Buch im Vergleich zu den beiden Vorgängern nicht begeistern.
    Was bleibt ist ein fader Beigeschmack und die Hoffnung, daß die zweite Trilogie um Fitz den Weitseher wieder mehr zu bieten hat.
    Ich gebe 2 von 5 ⭐
    *

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    Erdhaftigs avatar
    Erdhaftigvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein echter Schmöker - sogar auf dem Phablet.
    Spannend: Der Erbe der Schatten

    Der letzte Band der ersten Trilogie um den Weitseher Fitz Chivalric ist mit Abstand der beste! Robin Hobb erzählt zwar immer noch detailliert, baut allerdings deutlich mehr Spannung dabei auf und liefert einen wunderbaren Lesefluss. Das liest sich vielleicht seltsam, ist aber so :-) Außerdem ergeht es Fitz und seinen Kumpanen weniger trüb als in den vorhergehenden Bänden und ich konnte mir die Umgebung besser vorstellen.

    Es hat sich einiges gewandelt: Kriegsgebiet statt trauter Landschaft, drogenabhängiger König und Intrigen spinnende Gefolgschaft, ein wagemutiger Fitz, der sein Leben selbst in die Hand nimmt und den echten, eigentlichen Thronfolger sucht.

    Viele Abenteuer und viele mitreißend erzählte Geschichten rund um seinen Wolfs-Partner und die Tiermagie an sich sowie den Wandel im Land. Dabei fasst Hobb fast alle wichtigen Geschehnisse kurz auf, nimmt ihren Leser an die Hand und bietet ihm jede Menge Spannungsbögen auf hervorragende Art!

    Ein echter Schmöker - sogar auf dem Phablet.

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    Sarah_Knorrs avatar
    Sarah_Knorrvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein grandioser Abschluss !
    Ein sehr gelungener Abschluss !

    Klappentext:

    Die Legenden erwachen zum Leben. Fitz Chivalric hat versagt. Sein skrupelloser Onkel hat den Thron der sechs Provinzen an sich gerissen, und der wahre Herrscher, Prinz Veritas, gilt als tot. Fitz bleibt nur noch eines: Rache! Doch wie soll er bis zu dem Mann vordringen, der ihm alles genommen hat? Einem König, geschützt von Soldaten und Magie? Ohne Rücksicht auf sich selbst, treibt Fitz seine Pläne voran. Da erreicht ihn der Ruf eines Todgeglaubten – Prinz Veritas! 

    Dieses Buch ist bereits unter dem Titel »Die Magie des Assassinen« im Bastei-Lübbe Verlag erschienen und unter dem Titel »Der Nachtmagier« im Heyne Verlag.


    Meine Bewertung: 


    Zum Cover: Das Cover ist ziemlich interessant, aber nicht voller Details gestaltet worden, was mir besonders gut gefällt. Die Schriftart des Titels erinnert mich ein wenig ans Mittelalter. Im Hintergrund erkennt man einen Drachen. Die Covers der Triologie ergenzen sich, was mir auch besonders gut gefällt.

    Zum Inhalt: Beim Lesen des Klappentextes musste ich direkt immer an Game of Thrones denken, es ähnelt der Serie wirklich. Die Handlung ist immer noch sehr fesselnd, interessant und faszinierend. Im Mittelpunkt steht nach wie vor Fitz Chivalric, königlicher Bastard und Assassine des nunmehr verstorbenen Königs. In dieser Trilogie ist unglaublich viel passiert seitdem man zum ersten Mal auf Fitz traf. Man begleitet ihn über Jahre, da er zuerst sechs Jahre alt ist. Er wird erwachsen und als Bastard groß, dann wird er der Assassine und schließlich der Mittler und nimmt hier erneut eine neue Rolle ein und muss seinen Platz in der Welt finden. In diesem letzten Teil der Reihe gibt es wiedermals Intrigen, Lügerei, echte Gefühle, übernatürliche aber dezent gehaltene Elemente und super ausgestaltete Charaktere.
     
    Zum Schreibstil: Der Schreibstil von Robin Hobb ist bildgewaltig, emotional und einfach großartig! Sie fesselt einen mit der detailreichen Beschreibung der Umgebung, den Charakteren und der Situation. Die Geschichte wird wie auch in den beiden Bändern zuvor aus der ich-Perspektive von Fitz erzählt. Diese Geschichte zeichnet aus, dass sie den Leser absolut mitreißt – und zwar so, dass einem sofort wieder einfällt, was in den tausenden Seiten zuvor alles passiert ist, sobald man nur die erste Seite von Band 3 gelesen hat. Das Ende beantwortet alle Fragen, die man als Leser jemals hätte haben können und ist in sich ein wirklich grandioser Handlungsabschnitt!


    Mein Fazit:

    Die Weitseher Chronik ist eine tolle Geschichte, die man unbedingt gelesen haben muss. Gefühlt ist er fast der beste Teil der gesamten Reihe, wenngleich beide Vorgänger schon echte Kracher waren.Dementsprechend gebe ich diesem letzten Band der Triologie 5 von 5 Sternen!

    Danke an das Bloggerportal und den penhaligon - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares!

    Kommentare: 1
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    BettinaR87s avatar
    BettinaR87vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Absolut umwerfendes Finale, perfekte Erzählkunst!
    Der Wolf mit der Gabe wird zum Erben

    Ha! Besser als mit dieser Überschrift kann man eigentlich gar nicht darauf hinweisen, dass es sich hierbei um Band 3 handelt, Band 1 heißt „Die Gabe der Könige“ und Band 2 „Der Bruder des Wolfs“.

    Im Mittelpunkt steht nach wie vor Fitz Chivalric, königlicher Bastard und Assassine des nunmehr verstorbenen Königs. Erklärter Feind seines Halbbruders Edel, der in ihm eine Bedrohung für seinen Thron sieht – einerseits wegen der Verwandtschaft und andererseits wegen seiner Loyalität gegenüber Prinz Veritas, dem wahren Thronerben. Dieser gilt allerdings als verstorben und Edel besetzt den Thron. Retten können jetzt scheinbar nur noch die Uralten, die laut einer Sage bereits einmal einem König zur Hilfe kamen und sein Land vor den Roten Korsaren und den mit ihnen kommenden Gefahren gerettet haben. Doch wird Fitz diese Aufgabe erfüllen können? Denn für ihn zählt zunächst nur eines: RACHE. Blutig, brutal und am besten mit nie dagewesener Grausamkeit.

    Die Kritik

    Was für ein Brett! Band 3 ist gefühlt noch ein Kapitel dicker und wartet mit sensationellen 1.119 Seiten auf. Gefühlt ist er fast der beste Teil der gesamten Reihe, wenngleich beide Vorgänger schon echte Kracher waren. Diese Geschichte zeichnet aus, dass sie den Leser absolut mitreißt – und zwar so, dass einem sofort wieder einfällt, was in den tausenden Seiten zuvor alles passiert ist, sobald man nur die erste Seite von Band 3 gelesen hat.

    Es gibt Intrigen, Lügerei, echte Gefühle, übernatürliche, aber dezent gehaltene Elemente und super ausgestaltete Charaktere, die man entweder liebt oder abgrundtief verabscheut. Gute Menschen handeln nicht immer gut und nur weil sie nett sind, passiert den Netten durchaus auch echt Schlechtes. Damit mutet sich die Autorin einiges zu, denn eine einfache Geschichte mit schwarz-weiß-gut-böse-Betrachtung ist wesentlich leichter zu verfassen. Für die Handlung bedeutet das Abwechslung, Tiefe und mitleidende Leser, die sich diesen tausend Seiten einfach nicht entziehen können.

    Endlich ist es auch so weit, dass man mehr über die Alte Gabe erfährt, die Fitz hat und mit seinem Wolf verbindet. Band 2 verriet ja schon epische Ansätze, denn Fitz konnte seine Seele im Wolf verstecken und sein menschlicher Körper offiziell sterben – um dann wiederbelebt zu werden. Jetzt geht es weiter und die Enthüllungen sind nicht immer positiver Natur. Man versteht endlich, waurm Burrich und Co. so negativ auf die Gabe reagiert haben.

    Das Ende beantwortet alle Fragen, die man als Leser jemals hätte haben können und ist in sich ein wirklich grandioser Handlungsabschnitt! Wenn man das Buch schließlich weglegt, bereut man fast, es nun doch schon ausgelesen zu haben – so sehr wachsen einem die Protagonisten ans Herz. Wirklich ein seltener Schatz der Fantasy, wobei das Buch nicht ganz in die High Fantasy passt. Für alle, die ein Setting in einer mittelalterlichen Welt mögen, Magie in kleinen Dosen präferieren und auf echt spannende Charaktere stehen, ist diese Reihe zeitgleich mit David Hearns „Brücke der Gezeiten“ eine der zwei top Empfehlungen, die ich jederzeit aussprechen würde. Werde.

    Kommentare: 2
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    Kanyas avatar
    Kanyavor 8 Monaten
    Ein sehr guter Abschluss

    Inhalt
    In dem Leben von Fitz Chivalric läuft einfach nichts wie geplant. Er hat versagt und Prinz Veritas scheint tot zu sein. Sein Onkel, den er immer aufhalten wollte, hat den Thron an sich gerissen. Fitz hat mit seinem Leben abgeschlossen und hat nur noch einen Wunsch. Er möchte Rache nehmen und würde alles dafür tun, doch dann hört er von dem Todgeglaubten Prinz Veritas.

    Meine Meinung
    Obwohl mir der Vorband schon zu langatmig erschien, war ich gespannt darauf, wie es mit Fitz und den Sechs Provinzen weitergeht. Ob es für ihn ein gutes Ende gibt und wie alles abschließt. Und obwohl dieses Buch noch mehr Seiten hat als seine Vorgänger, konnte mich dieser Abschluss wieder viel mehr überzeugen und besser unterhalten. Zwar schweift die Autorin auch hier gerne ab, man hat vor lauter innerer Monologe das Gefühl, dass nichts passiert und sie geht sehr gerne ins Detail, aber gerade das macht ihre Bücher zu etwas besonderem, auch wenn ich dieses Buch über einen langen Zeitraum lesen musste, weil ich sonst bei der Seitenzahl nicht durchgehalten hätte.

    In dieser Trilogie ist unglaublich viel passiert seitdem man zum ersten Mal auf Fitz traf. Man begleitet ihn über Jahre, da er zuerst sechs Jahre alt ist. Er wird erwachsen und als Bastard groß, dann wird er der Assassine und schließlich der Mittler und nimmt hier erneut eine neue Rolle ein und muss seinen Platz in der Welt finde. Ich finde es großartig, wie vielfältig die Figuren der Reihe hier ausgearbeitet sind und mit was für einer Tiefe die Figuren dargestellt sind.
    Die Autorin spielt perfekt mit Sympathie und Antipathie, was das ganze Buch sehr emotional macht.

    Es ist kein typischer High Fantasy-Roman, auch wenn man in eine mittelalterlich angehauchte Welt eindringt und Magie eine Rolle spielt. Es gibt keine Orks, keine Schlachten zwischen Zauberern oder ähnlichem, aber das muss hier auch gar nicht.
    Die Gabe und die Alte Macht kamen bisher nur am Rande vor, aber hier erfährt man immer mehr darüber, was ich wirklich spannend und auch teils sehr überraschend fand.
    Es ist ein teils düsteres Buch mit einer bedrückenden Atmosphäre, das nicht immer leicht zu verdauen ist.

    Der Schreibstil ist bildgewaltig, emotional und großartig. Ich hatte das Gefühl alles an der Seite von Fitz zu erleben und mitten drin zu sein. Besonders toll fand ich hier die gewählte Ich-Perspektive.

    Der Plot nimmt im Laufe des Buches immer mehr an Fahrt auf und die Mitglieder des Königshauses kämpfen um Macht und Einfluss. Alles gipfelt in einem großartigen Finale, das meiner Meinung nach nicht anders hätte sein dürfen.

    Fazit
    "Der Erbe der Schatten" hat mich trotz der hohen Seitenzahl wieder besser unterhalten können als der zweite Band und schließt diese besondere Fantasy-Trilogie wirklich sehr gut ab. Man muss nur damit rechnen, dass die Autorin erneut gerne abschweift.

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    libris_poisons avatar
    libris_poisonvor 8 Monaten
    Ein gelungener Abschluss

    |Cover|
    Auch dieses Cover passt gut zur Geschichte und passt sich Band 1 und 2 farblich und optisch gut an.

    |Schreibstil|
    Der Schreibstil von Robin Hobb ist genial. Sie fesselt einen mit der detailreichen Beschreibung der Umgebung, den Charakteren und der Situation. Man erlebt die Geschichte mit Fitz Chivalric zusammen. Auch die Lachmuskeln werden oft genug beansprucht.

    |Meinung|
    Geschafft! 1120 Seiten ich werde für die nächsten Wochen wohl ordentlich Muskelkater haben. :) Band 1 und 2 gingen runter, wie Öl ich habe wenige Tage gebraucht, weil ich so gefesselt war von der Geschichte. In Band 3 war es genau anders herum. Es war für mich sehr schwer wieder in Einklang mit Fitz Chivalric zu kommen. Es war unverständlich, wieso er plötzlich so eine negative Einstellung hatte. Jetzt im Nachhinein kann ich es durchaus verstehen, wieso er so gehandelt hat. Aber dumm war es trotzdem. An manchen Stellen war es sehr langatmig und für mich wirklich schwer weiter zu lesen. Es war einfach nicht mehr die Magie da die ich bei Band 1 und 2 hatte. Der Schluss hat mir das Herz gebrochen. Ich dachte, wenigstens in einer Hinsicht wird es ein Happy End geben. Aber ich wurde eines Besseren belehrt und finde auch, so ist es ein gelungener Abschluss der Trilogie. Fitz Chivalric hat eine sehr lange Reise hinter sich, in der er das Werkzeug von mächtigen Männern gewesen ist, er eine Menge Leid erfahren musste und die Liebe seines Lebens verloren hat und noch mehr. Dass er am Ende doch einen Weg für sich gefunden hat, zeigt, wie stark man sein kann.

    |Fazit|
    Die Weitseher Chronik ist eine tolle Geschichte, die man unbedingt gelesen haben muss. Lasst euch von den vielen Seiten nicht abschrecken wenn, man erst einmal in der Geschichte drinnen ist, merkt man gar nicht, wie viele Seiten es sind. Für mich war es ein tolles, spannendes Abenteuer.

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    Flaventuss avatar
    Flaventusvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Der Wandler kommt in die Welt, um alle Dinge zu verändern. Ein grandioses Finale der Weitseher-Trilogie.
    Der Wandler kommt in die Welt, um alle Dinge zu verändern.

    Kann das Leben des Fitz-Chivalric ein gutes Ende finden? Der Bastard, der in seinem bisherigen Leben derart gebeutelt wurde und nach Abschluss des zweiten Teils der Chronik der Weitseher (Der Bruder des Wolfs) allgemein für tot erklärt wurde. Die Antwort auf diese Frage erhält der Leser in diesem dritten und abschließenden Band von „Die Chronik der Weitseher„.


    Abschluss

    Um die Chronik zu einem Ende zu bringen, holt Robin Hobb nochmals gewaltig aus. Mit über 1100 Seiten ist dies der umfangreichste Teil der gesamten Serie, wobei sich die Autorin hinsichtlich ihres Erzählstils in jedweder Hinsicht treu bleibt. Wer erst im dritten Teil feststellt, dass Hobb gerne weit ausholt, sich ebenso gerne in Details verliebt und sich so manchem Bild bedient, um ihre Welt zu gestalten, der hat definitiv etwas falsch gemacht oder die bisherigen Teile nicht verinnerlicht.

    Wer sich hingegen in den ersten beiden Teilen wohlgefühlt hat, der wird es auch in diesem Abschlussband tun. Wobei wohlfühlen vielleicht der falsche Ausdruck ist. Denn wie bei den beiden Vorgängern ist die Stimmung zuweilen sehr bedrückt. Das mag passend zur Jahreszeit sein, wer aber zu Depressionen neigt, sollte dieses Buch vielleicht besser im Frühling lesen.

     

    Gefühlswelt

    Robin Hobb schafft es, dass der Leser in „Das Erbe der Schatten“ ebenso mit dem Hauptprotagonisten mitfühlt, wie in den ersten beiden Bänden. Hin und wieder mutet so manche Reaktion etwas merkwürdig und befremdlich an, ist aber dem Ehrgebaren geschuldet, dem die Protagonisten in dieser Welt unterliegen. Nichts desto trotz konnte mich dieser Band ebenso fesseln wie die anderen beiden, zumal ich nicht verstehen kann, wie andere Leser diesem Buch vorwerfen, dass hier nichts passiert und die Geschichte langatmig und ereignislos erzählt wird.

    Natürlich nimmt sich Hobb die Zeit für die Charaktere, die sie braucht, um ihnen Leben einzuhauchen. Das ist allerdings auch vonnöten, da meiner Meinung nach andernfalls die Charaktere zu blass geblieben wären. Denn auch wenn die Erzählung wie gewohnt aus der Ego-Perspektive von Fitz-Chivalric erzählt wird, so werden auch die anderen Charaktere nicht vernachlässigt.

     

    Nichts los?

    In dieser Trilogie ist recht viel passiert. Aus einem beschaulichen Landstrich ist ein Kriegsgebiet geworden und die Mitglieder des Königshauses kämpfen verbittert um Macht und Einfluss. Nach meinem Gefühl hätte dem Ende ruhig ein bisschen mehr Raum geschenkt werden dürfen, denn das Finale ist grandios. Und es werden tatsächlich alle Fragen beantwortet, die sich im Laufe der Zeit im Kopf der Leser gebildet haben, auch wenn ich zwischenzeitlich befürchtet hatte, das doch so manches Ereignis ohne Aufklärung bleibt.

     

    Fazit

    Ich denke, dass es klar sein dürfte, dass man die beiden vorangehenden Teile lesen muss, damit dieser abschließende Band verständlich ist. Wer die ersten beiden Teile kennt, der wird sich auch diesem dritten Teil widmen. Zwangsläufig. Von daher kann ich nicht nur diesen dritten Teil von „Die Chronik der Weitseher“ empfehlen, sondern zugleich die gesamte Trilogie, die im Penhaligon Verlag in diesem Jahr zum dritten Mal aufgelegt wurde. Wer sich dem Leben des Fitz-Chivalric widmet und sich auf das große Abenteuer einlässt, der wird am Ende erfahren, „wie in Bock Wahrheit großer wurde als Wirklichkeit“.


    Diese und andere Rezensionen finden sich auf meinem Bücherblog.

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    Sago68s avatar
    Sago68vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Unvergleichlich wunderbar.
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    Knigaljubs avatar
    Knigaljubvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: überwältigend! die letzten 300 Seiten in einem Rutsch gelesen. ich freue mich unheimlich auf die zweiten Chroniken von Fitz dem Weitseher!
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    TweetyPebbless avatar
    TweetyPebblesvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender letzter Teil, jedoch mit einem weniger erfreulicherem Abschluss
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