Robin Hobb Der Weitseher

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Inhaltsangabe zu „Der Weitseher“ von Robin Hobb

Die Abenteuer von Fitz dem Weitseher Es gibt Fantasy-Helden, die man nie vergisst. Helden, deren magische Gabe Kontinente bewegt, deren Mut den Lauf des Schicksals verändert. Wie J. R. R. Tolkiens Ringträger Frodo oder Sonea, Trudi Canavans mutige Magier-Schülerin. Einer darf hier nicht fehlen: Fitz, Bastard eines Prinzen, und auserwählt, das Erbe der legendären Weitseher anzutreten. Mit „Der Weitseher“ beginnt eines der erfolgreichsten und beliebtesten Fantasy-Epen aller Zeiten.

Wunderschöne Geschichte

— cat10367
cat10367

Nie was besseres gelesen

— Viou
Viou

Ein tolles Buch, wenn auch etwas mit Handlungsstraengen, Beschreibungen und langatmigen Dialogen ueberladen.

— JanineT
JanineT

Eine tolle, tiefsinnige Fantasy-Geschichte, die mit starken Charakteren und einer beinah real wirkenden Welt glänzt!

— Avalaia
Avalaia

Ein Junge, der von Anfang an ein schweres Leben hat.

— zickzack
zickzack

Erster Teil von dem Bastard Fitz, der dem Geschlecht der Weitseher entspringt. Athmosphärisch dicht, spannend bis zur letzten Seite.

— Daikiri
Daikiri

Interessante Charaktere, bekannte Ideen neu und spannend verwoben und ein mitreißender Schreibstil.

— Sorrel
Sorrel

Der Anfang war noch ganz gut statt besser ist es aber nur schlechter geworden. *Gähn* Mir gings echt nicht anders als Streuner. Ich weiß nicht was andere sehen, ich habs jedenfalls nicht gesehen. Bin froh, dass ich mir nicht gleich alle Bände gekauft habe! Werde die Fortsetzungen wohl nicht lesen.

— sleepingbeauty
sleepingbeauty

Ich habe das Buch nach der Hälfte abgebrochen und werde es auch nicht wieder zur Hand nehmen. Selten habe ich mich beim Lesen einer High Fantasy-Geschichte so gelangweilt. Kann ich absolut nicht weiterempfehlen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

freue mich auch auf die Fortsetzung "Schattenbote"

— Buecherviech
Buecherviech

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  • Definitiv lesenswert!!

    Der Weitseher
    JanineT

    JanineT

    12. May 2016 um 21:55

    Sehr detailgetreue Welt und Figuren, wobei es manchmal etwas zu viel wird mit dem Blablabla. Auch sind es an Handlungsstraengen etwas zu viel des Guten.  Man muss immer schoen aufpassen,  mit dem Wer, Wann, Was und Warum. Weniger waere mehr gewesen. Vieles haette kuerzer und damit rasanter ausfallen koennen. Trotzdem ein tolles Buch, das mich sehr gefesselt hat. Viele Intrigen, tolle Figuren, spannend, bewegend. Definitiv lesenswert und definitiv werde ich die zwei weiteren Buecher dieser Trilogie lesen.

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  • Von des Prinzen Bastard zu des Königs Mann.

    Der Weitseher
    Avalaia

    Avalaia

    19. April 2016 um 13:00

    "Ich weiß nicht einmal, wem ich mich zu offenbaren versuche. Mein Leben ist ein Netz von Geheimnissen gewesen; Geheimnissen, die auch jetzt noch besser im Dunkeln bleiben. Soll ich sie alle dem geduldigen Papier anvertrauen, auf dass daraus Feuer und Asche entstehen?" (S.8f) Die Geschichte beginnt damit, dass ein scheinbar in die Jahre gekommener Mann die Chroniken seines Heimatlandes - der Sechs Provinzen - aufschreiben will, dabei allerdings wieder und wieder scheitert. Egal, wann und mit wie viel Ernst er beginnt zu schreiben, immer endet es damit, dass er sich urplötzlich in seiner eignen Geschichte wieder findet. Und so beschließt der Schreiber, sich sein ganzes Leben von der Seele zu schreiben - das Leben von FitzChivalric Weitseher. Ein hartes, oft ungerechtes Leben, geprägt von Einsamkeit und daraus erwachsendem Unmut, aber auch Stärke, von Tod und Verrat; von Loyalität und Freundschaft, von Giften und von Klingen. Da ich bereits Robin Hobbs Roman "Die Schamanenbrücke" kannte, wusste ich, dass die Sprache in diesem Werk wohl keine allzu leichte Kost sein würde, dafür tief und bewegend. Ich wurde nicht enttäuscht. Zwar fehlt Fitz' Erzählung hier die betörende, magische Art, in die ich mich bei der Schamanenbrücke verliebt habe, aber nichtsdestotrotz weiß Robin Hobb ihre Leser mit Worten zu verführen. Wer allerdings nicht gerne mit Wortgewalt und sich verspinnenden Satzgefügen überrascht wird, wird hier keine Freude an Hobbs Schreibstil finden. Ich finde das Buch sehr gelungen. Fitz' Geschichte hat alles, was es braucht - stark gezeichnete Charaktere, eine real wirkende, durchdachte Welt, Spannung und Zeit zum Nachdenken. Besonders Fitz, die Hauptfigur, lernt man sehr gut und sehr intensiv kennen. Dies kostet aber leider auch Längen, und so erscheinen manch ruhige Abschnitte sehr gestreckt. Dadurch, dass auch sehr viel auf die Politik des Landes eingegangen wird, was nun vielleicht nicht für jeden Leser interessant ist, zeichnet sich zwar ein scharfes Bild von Fitz' Heimat, aber auch dies kostet wieder Längen. Wer also auf rein spannungsgeladene Abenteuer steht, wird hier nicht so ganz auf seine Kosten kommen. Auch mir, die ich eigentlich sehr gerne viel über alle möglichen Charaktere und Hintergründe erfahre, war es stellenweise einfach einen Tick zu lang. Ansonsten eine wundervolle Geschichte über das harte Leben eines Bastardsohns, der sich - gewollt oder ungewollt - bis zum Königsmann hochgearbeitet hat. Bin sehr gespannt auf Band 2.

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  • Fitz der Weitseher

    Der Weitseher
    zickzack

    zickzack

    07. March 2016 um 22:45

    Klappentext Als der junge Fitz Chivalric an den Hof gebracht wird, wartet ein schweres Schicksal auf ihn: Er ist der Bastardsohn des Kronprinzen. Seine bloße Existenz ist ein Skandal und seine verborgene Gabe der Weitsicht vielen ein Dorn im Auge. Einzig der alte König erkennt seine wahren Fähigkeiten – und macht Fitz zu seinem Werkzeug. Denn das Königreich der Sechs Provinzen ist in großer Gefahr, und nur die magischen Weitseher können dem Verderben trotzen ... Ich mag dieses Buch sehr. In diesem wird sehr genau beschrieben, wie das Leben von Fitz verläuft, als Kind und als Jugendlicher, wie er sich mit der Rolle als Bastard herumschlägt und keinen wirklichen Freund finden, niemand bei dem er sich geborgen fühlen kann. Darum flüchtet er immer wieder zu Tieren insbesondere Hunde. Er kann sich gedanklich mit ihnen verbinden, fühlt und erlebt, was sie erleben. Fitz wird durch die Ich-Form stark gezeichnet. Ich konnte ihn mir bildlich vor mir sehen. Er ist als Hauptcharakter sehr stark, was zu den ganzen anderen Figuren eher weniger ist. Burrich kommt natürlich öfters vor und zu ihm hatte ich eher eine wechselseitige Meinung. Am Anfang hat er sich für den Jungen gar nicht interessiert. Nachdem ihm ein Licht aufgegangen war, dass er sich um den Jungen kümmern sollte, war er meist ziemlich streng, seine gute Seite, dass er auf Fitz eingehen konnte, zeigte er eher selten. Ansonsten traten die anderen Figuren meist zu wenig auf, man erfuhr nur über Fitz über sie und konnte sich nur durch seine Beschreibungen ein Bild machen. Chade und Galen waren natürlich noch wichtige Figuren, obwohl ich bei Chade noch nicht ganz dahinter gestiegen bin wie ehrlich er es mit Fitz meint oder ob er nur seinem König dient. Weil bei der Sache mit Galen hat er ihn einfach allein gelassen. Und Galen war natürlich der Oberfiesling und Mistkerl. Mir ist es ein paar Mal passiert, dass ein Kloß in meinem Hals steckte und ich beinahe angefangen hätte mit weinen, aber da ich das nicht gerne macht, habe ich es zurück gedrängt. Aber es bedeutet einfach, dass dieses Buch intensiv geschrieben ist und mich sehr tief berührt hat. An manchen Stellen ist es ziemlich brutal, was mich persönlich aber nicht stört. Teilweise kam mir das Buch durch das detailierte Beschreiben aller Ereignisse die Fitz erlebt hat langatmig vor, aber am Ende finde ich es wieder gut so, denn so kann man die Charakterentwicklung von Fitz gut nachvollziehen und eigentlich, wenn ich es mir genau überlege, war nie etwas unspannend geschrieben. Es gab halt wie in jedem Buch die ruhigen Entspannungsphasen und die wo man richtig mitfieberte. Man taucht ganz tief in Fitz Welt hinein und es ist mir jedes Mal schwer gefallen wieder in die Realität zurück zu keheren. Allerdings blieben alle Figuren außer Fitz, wie ich es bereits angedeutet habe, ziemlich farblos und einseitig. Das war einfach schade, denn über den einen oder anderen hätte ich gern mehr erfahren. Daher "nur" vier Sterne.

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  • Interessante Fantasy-Geschichte mit neuen Aspekten

    Der Weitseher
    Argent

    Argent

    20. August 2013 um 10:02

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Fitz dem Prinzenbastard erzählt. Der Leser wird behutsam an sämtliche Figuren und die Story herangeführt. Relativ schnell wird klar, dass Fitz über eine besondere Gabe verfügt. Wie gross ihr Ausmass ist, erfährt der Leser jedoch nur Stück für Stück und ich denke in den weiteren Bänden wird da noch einiges mehr kommen ... Robin Hobb beschreibt sehr genau und sehr gut. Besonders schön gelingt ihr die Verbindung zwischen Fitz und Nosey (einem Hund)dem Leser greifbar zu machen. Beeindruckt war ich auch wie meisterhaft sie die Ich-Erzählung hinbringt und ich als Leser zum Teil nicht einmal bemerkte das die Geschichte in der 1. Person geschrieben ist. Hobb erzählt eine Fantasy-Geschichte ohne mit Elfen, Trollen und viel Magie aufzufahren. Magie gibt es, aber in kleinen Dosen. Die Idee mit den Entfremdeden (dazu möchte ich nichts verraten) finde ich auch ausgezeichnet. Zu bemängeln habe ich lediglich, dass es zum Teil etwas langatmige, zu genau ausgeschilderte Szenen gibt. Das Ende ist jedoch sehr emotional und hat mich begeistert. Deshalb werde ich sicherlich auch noch die anderen Bänder lesen. Ich bin neugierig darauf, was Fitz noch alles erlebt und wie sich die Gabe bei ihm weiterentwickelt.  

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  • Eigenartig

    Der Weitseher
    Nessie1980

    Nessie1980

    Eigenartig, ich kann mich an kaum etwas aus "Der Weitseher" erinnern. Normalerweise spricht das klar gegen ein Buch. Nicht so bei diesem. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte um den königlichen Bastard Fitz gefesselt. Nicht in dem Sinne, dass ich die Seiten gar nicht schnell genug umblättern konnte, um zu erfahren, wie es weitergeht. Auch nicht in dem Sinne, dass ich nächtelang wach gelegen hätte, weil ich in Gedanken bei den Gefahren und Intrigen festhing, die Fitz' Leben bedrohten. Aber Hobbs Art zu schreiben, ist unglaublich packend. Man liest und liest und liest - und taucht irgendwann benommen aus der Geschichte auf, die einen gefangen genommen hat. Von meinen "Tauchgängen" habe ich, wie gesagt, keine Erinnerungen mitgebracht, aber Gefühle. Während des Lesens hat sich eine latente Melancholie meiner bemächtigt, die wohl zum Grossteil daher rührte, dass ich durch den Prolog wusste, wie Fitz' Leben enden wird. Zum anderen ist der Grundtenor durch das gesamte Buch hinweg eher melancholisch. Selbst die Dialoge mit dem geheimnisvollen Narren waren weniger erheiternd, als vielmehr mysteriös, mehrdeutig und verwirrend. Mir hat dieser erste Teil der "Weitseher"-Trilogie trotz allem jedenfalls so gut gefallen, dass ich mir auch die Folgebände gekauft habe. Ausserdem habe ich "Der Weitseher" einem Freund geschenkt. Als dieser mich fragte, worum es darin geht, musste ich stutzen - ich konnte mich nicht erinnern.

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    • 3
    Nessie1980

    Nessie1980

    17. August 2013 um 23:03
  • Rezension zu "Der Weitseher" von Robin Hobb

    Der Weitseher
    Feuerfluegel

    Feuerfluegel

    09. April 2011 um 00:06

    Ich war begeistert, wie Hobb es schafft aus den Einfachsten Dinge, solche Wunder zu schaffen. Ich war sowohl vom Aufbau der Geschichte begeistert, als auch von den Landschaften und natürlich auch von den Charaktern die sie erschafft. Schon auf den ersten Seiten ist es nicht schwer sich in das Buch fallen zu lassen. Der Ich-Erzähler Fitz, erzählt seine Geschichte im Rückblick. Am Anfang jedes Kapitels wird das sehr deutlich, auch seine eigenen Schwierigkeiten, die er hat, wenn er an seine Vergangenheit zurück denkt. Und es bleibt nachvollziehbar an allen Stellen, warum er so fühlt, warum er so handelt etc. Vorallem die Beschreibung des Heimatortes von Kettricken hat es mir angetan. Eine Welt in der auch ich gerne leben würde. Die Hierarchie, die dort herrscht, die Ausübung der Politik, die Beschreibungen der Gärten, die Könige, die sich selbst an Opfernde sehen, das alles war herrlich. Die Chyurda sind ein sehr spannendes Volk und auch ein sehr liebenswertes. Auch wenn Fitz in seiner Heimat Blocksburg bei Burrich in den Ställen übernachtet, kann ich die Geborgenheit, die er dort erfährt fast mitfühlen. Hobb erschafft an allen Stellen eine dichte Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann. Ich mag die meisten Charaktere sehr gerne, denn nicht nur die "Protagonisten", sondern auch die "Antagonisten" sind sehr schön in Szene gesetzt. Alle bleiben glaubwürdig, und keiner Person kann man ohne Gefühle begegnen. Zu meinen Lieblingen zählen Fitz, Burrich und Jonqui (die leider nur im ersten Teil, am Rande, eine Rolle spielt, aber eine nicht weniger Wichtige) Ich mag auch Kettricken und Veritas. Wenn mir auch Veritas noch ein bisschen zu blass bleibt. Chade und der Narr sind beides sehr spannende Charaktere, die bei mir mehr mit einer starken Aufregung einhergehen, wenn sie auftauchen, weniger mit Sympatie. Beide formen Fitz auch ein Stückchen mit. Sie sind wohl auch die geheimnisvollsten Charaktere des ganzen Buches. Der Narr noch mehr als Chade. Auch wenn Galen und Edel, beides Charaktere sind, die ich verachte. So weckt Edel in mir mehr Hassgefühle als Galen, weil er hinterrücks bösartig ist und nicht so offen wie Galen. Auch ist Edel mehr für die Ewigkeit angelegt. Galen scheint als Marionette zu dienen. Hobb schafft es aber allen Figuren und ihrer Handlung am Ende eine gewisse Rolle zuzuspielen, die an manchen Stellen mehr als überraschend ist. Am Ende kamen mir ein zwei Tränen. Hobb spart nicht an emotionalen Szenen und auch nicht mit den Begriffen für Ehrgefühl und Aufopferung. Generell fasziniert war ich sowieso von der alten Macht und der Gabe. Die magischen Teile des Buches. Die alte Macht, eine verbotene Magie, die hilft, sich an Tiere zu binden und sie besser zu verstehen.Vorallem dass Fitz die alte Macht beherrscht, macht mich neidisch, so etwas würde ich auch sehr gern können. Burrichs Abneigung dagegen konnte ich teilweise nicht begreifen. Dennoch machte ihn das zu einem sehr ausgereiften Charakter. Und ich hoffe, noch Vieles über ihn lesen zu dürfen, denn diesen alten Mann hatte ich von Anfang an in mein Herz geschlossen, mit all seinen Stärken und all seinen Fehlern. Mein FAZIT also: Glaubwürdige Weltengestaltung, ausgereifte Charakterprägung, interessanter Erzählstil, mit spezieller Erzählperspektive. Altes scheint neu zu werden, nichts wirkt übertrieben. Die Geschichte bleibt von Anfang an spannend, ohne sich dabei zu verlaufen, sie lebt von einer Ausgewogenheit von actiongeladenen Szenen und ruhigeren Stellen. Emotionalität kommt definitiv nicht zu kurz. Ein Buch dass ich empfehlen würde, außer man kann mit wechselhaften Gefühlen überhaupt nicht umgehen.

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  • Rezension zu "Der Weitseher" von Robin Hobb

    Der Weitseher
    Windpferd

    Windpferd

    Robin Hobb erzählt die Geschichte eines "Bastards", der erst aufwächst wie ein Stalljunge, geduldet und nicht viel Wert. Später jedoch entsinnt sich der König, dass er doch einen Wert für ihn haben könnte und bietet ihm eine Ausbildung an, im Tausch dafür will er die Treue von Junge, Fitz, Thomas, "Bastard", Fitzchivalric, oder wie er auch von den verschiedenen Menschen genannt wird. So wird er zusätzlich zu seinen Fähigkeiten im Versorgen und Heilen der Tiere (Pferde, Hunde, Falken) auch in der Kampfkunst, im lesen und schreiben, und viel wichtiger auch in der Kunst der Assassinen unterwiesen. Später erhält er auch noch Unterricht in diversen höfischen Künsten, was jedoch nur wenig Erfolg zeigt: tanzen, musizieren, singen, Gedichte schreiben... Zu guter Letzt soll er auch im Umgang mit der Gabe geschult werden, eine Art Gedankenkraft, Gedankenübertragung, mentale Beeinflussungskraft. Hier denkt er kläglich zu versagen, doch in Wirklichkeit hat er so ein großes Talent, dass sein Lehrer ihm die Ausbildung verweigert, aus Angst, er könne sonst zu mächtig werden, außerdem auch aus Hass Fitz gegenüber. Fitz beißt sich durch viele Widrigkeiten, einer seiner Feinde, der mehrmals versuchte, ihn umzubringen, meint, er hätte mehr Leben als eine Katze. Die Aufträge seines Königs führt Fitz gewissenhaft aus, er zieht im verborgenen an Fäden um die Ziele des Königs durchzusetzen. Doch eine Mission steht unter einem schlechten Stern. Er soll den Bruder der neuen Königin töten, doch noch vor seiner Ankunft hat ein Prinz, Sohn seines Königs, schon angekündigt, dass Fitz ein Meuchelmörder sei und gedenke, den Bruder der zukünftigen Königin zu töten. Irgendwie gelingt es ihm, aus diesem Intrigenspiel lebend zu entkommen, auch wenn es ihn viel kostet... Meine Meinung: Ich muss gestehen, ich wollte das Buch, weil ich das Cover so toll fand. Aber schon nach den ersten Seiten wurde mir bewusst, dass ich einen wahren Schatz an Land gezogen habe. Die Geschichte ist fesselnd erzählt, in jedem Kapitel gibt es einen kurzen Vorspann, der allgemein über die Kultur oder Geschichte erzählt, dann setzt sich die Geschichte um den dunklen Helden fort. Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen und ich bin kurzerhand noch heute - Samstag nachmittag - in die Buchhandlung geeilt, damit ich heute Abend noch lesen kann, wie es weitergeht. Ich finde es besser als Herr der Ringe, weil es irgendwie immer spannend bleibt und weil ich es besser finde, das nicht seitenlang die Landschaft beschrieben wird, sondern kurz und prägnant.

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    • 2
  • Rezension zu "Der Weitseher" von Robin Hobb

    Der Weitseher
    Buecherviech

    Buecherviech

    08. July 2010 um 01:23

    Ein ganz wunderbares Fantasybuch, dass ich nur von Herzen weiterempfehlen kann! Man versinkt völlig in der Welt der sechs Provinzen, erlebt die Bedrohung durch Piraten, riecht, schmeckt, sieht all die Details, verschmilzt regelrecht mit Fitz, der Hauptfigur, der als Bastard am Königshof unterdrückt und ausgenützt wird. Wir erleben seine Kindheit mit, seinen Weg, eigentlich will ich nicht zuviel erzählen, sondern das Geniessen dieses Fantasyklassikers von Robin Hobb nicht verderben, sondern empfehle es einfach.

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  • Rezension zu "Der Weitseher" von Robin Hobb

    Der Weitseher
    SilverRaindrops

    SilverRaindrops

    19. June 2009 um 23:12

    "Der Weitseher" ist eine Neuauflagedes bereits erschienenen "Der Adept des Assassinen". In meinen Augen ist es die hübschere Ausgabe, also bin ich froh, dass ich die Neuauflage habe :-). Der Einstieg in dieses Buch fällt etwas schwer, der Anfang zieht sich ziemlich in die Länge, wenn man nicht weiß, in welche Richtung das Ganze eigentlich laufen soll. Aber nach einer schwierigen Phase nimmt die Handlung recht schnell an Fahrt auf, und wenn man einmal bis zum hinteren Teil vorgedrungen ist, in dem man so langsam auch begreift was es mit diesem Anfang auf sich hatte, weiß man das Buch als Ganzes sehr zu schätzen. Die Welt scheint nicht allzu komplex zu sein, doch sobald das politische Intrigenspiel beginnt, beginnt man den tieferen Aufbau zu erahnen. Auf die angedeutete Romanze hätte ich ehrlich gesagt bis jetzt verzichten können, aber man kann darüber hinweglesen, und vielleicht gewinnt dieser Teil in den nächsten Bänden noch an Bedeutung. Es ist ungewöhnlich wenig Magie im Spiel, besonders in der Hinsicht, dass die einzig magische Gabe (die der Weitseher), das ganze Buch hindurch nicht wirklich erläutert wird. Gewöhnungsbedürftig ist auch der Hauptcharakter, an dessen Schicksal man interessiert ist, der aber nicht gerade als Sympathieträger angelegt ist. Aber vielleicht macht ihn gerade das zu etwas Besonderem. Fazit: Ein äußerst ruhiges Buch, nicht für Action-Freunde geeignet. Der Einstieg mag schwer fallen, doch es lohnt sich bereits gegen Ende des ersten Bandes. Hoffe auf eine Fortsetzung mit etwas mehr Spannung und mit Antworten auf einige der noch offenen Fragen. Insgesamt etwa dreieinhalb Sterne, in Erinnerung an den spannenden letzten Teil aufgerundet zu vier :-).

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  • Rezension zu "Der Weitseher" von Robin Hobb

    Der Weitseher
    nickido

    nickido

    21. April 2009 um 10:07

    Ich gebe ja zu, ich kaufe Bücher nach all den Jahren immer noch nach dem Cover. Und dies hat mich gleich angesprochen und die Inhaltsangabe verriet nicht viel, machte aber Neugierig. Der kleine Fitz wir als Sechsjähriger von seinem Großvater an der Burg seine Vaters vor dem Tor abgegeben. Er ist ein Bastard. Ungewollt wächst er in den Ställen der Burg auf, seine einzige Bezugsperson ist der Jagdaufseher. Sein Vater, der Thronerbe tritt zurück, ohne das Fitz ihn jemals kennengelernt hat. Der einzige Trost ist seine Gabe mit den Seelen der Tiere in verbindung zu treten und mit ihnen zu kommunizieren. Doch eine Kraft die ihm viel unheil aufbürdet als sie entdeckt wird. So lebt er noch einsamer und zurückgezogener und verbirgt seine verbotene Kraft. Bis eines Tages der alte König sich seines Enkels erinnert... Er erhält eine grundlegende Ausbildung... Doch der Hofmagier ist sein größter Feind. Was wird also mit seiner magischen Ausbildung....

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