Robin Hobb Die Gabe der Könige

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Inhaltsangabe zu „Die Gabe der Könige“ von Robin Hobb

Er dient seinem König bis in den Tod – ein Meisterwerk voll Magie, Spannung und Emotionen.
Fitz ist ein Bastard, der Sohn eines Prinzen und eines Bauernmädchens. Doch schon in jungen Jahren nimmt ihn der König in seine Dienste. Noch ahnt Fitz nicht, was er für seine Treue aufgeben muss – seine Ehre, seine Liebe, sogar sein Leben! Denn die Intrigen bei Hofe sind mannigfaltig, und Fitz kann seine Augen nicht vor dem drohenden Unheil verschließen, das dem Reich droht. Doch da befiehlt ihm der König, genau das zu tun. Fitz muss sich entscheiden: Wird er gehorchen oder seinem eigenen Gewissen folgen?

Dieses Buch ist bereits unter dem Titel »Der Adept des Assassinen« im Bastei-Lübbe Verlag erschienen und unter dem Titel »Der Weitseher« im Heyne Verlag

Fantastische Neuauflage - eine gute Kombination aus schönem Cover als Blickfang fürs Regal und dem Auftakt einer spannenden Story.

— lifesayshello

Eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Hobb hat es geschafft, einen Protagonisten zum Leben zu erwecken.

— Laya

Einfach fantastisch.

— Sago68

Fantasyroman der Extraklasse mit sympathischem Helden

— Bearnie

Spannend, fesselnd, überwältigend

— Zantalia

Grandioser Auftakt dieser Trilogie !!

— Sarah_Knorr

Sehr starker erster Band. Eine wunderbare Geschichte erzählt mit einem einzigartigen Protagonisten!

— germanbookishblog

Schöne Story, aber sehr langsam umgesetzt

— raven1711

Es war ... kompliziert.

— Liebeslenchen

Eine etwas andere Geschichte, die einen in ihren Bann zieht und nicht mehr los lässt.

— Anni_book

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  • Die Gabe der Könige

    Die Gabe der Könige

    lifesayshello

    10. January 2018 um 22:47

    Von der Autorin Robin Hobb habe ich bereits einiges gehört, kam jedoch bislang nie dazu, eines ihrer Bücher zu lesen. Nun legt der Penhaligon Verlag die Buchreihe neu auf und ich hatte die Gelegenheit, den ersten Teil “Die Gabe der Könige” vorab zu lesen. Heute erscheint der Roman offiziell und ich möchte euch meine Meinung zum Roman nicht länger vorenthalten. Fantastische Neuauflage “Sobald wir uns “was wäre, wenn…” fragen, kann eine Geschichte beginnen zu wachsen.” (Aus dem Interview mit der Verlagsgruppe Random House*), dass ist die wichtigste Ideenschmiede der Autorin, die mit “Die Gabe des Königs” nun eine dritte Neuauflage ihres Klassikers von 1995 erfährt. Erschienen ist “Die Gabe der Könige” bereits unter dem Titel »Der Adept des Assassinen« im Bastei-Lübbe Verlag und unter dem Titel »Der Weitseher« im Heyne Verlag. Nun hat der Penhaligon Verlag die Reihe neu konzipiert. Das Schöne an dieser Neukonzeption ist ja, dass keine lange Warterei auf die Folgebände ansteht, denn diese erscheinen noch in diesem Jahr: Teil 2 im Oktober und Teil 3 im Dezember. Und das macht – ich muss meiner finalen Meinung nun einfach mal vorweg reifen – die Trilogie zu einem perfekten Weihnachtsgeschenk für Liebhaber klassischer Fantasy, die bisher noch kein Buch von Robin Hobb in den Händen gehalten haben. Mit Empfehlung von George R.R. Martin Angelacht hat mich gleich von Beginn an das Cover von “Die Gabe der Könige”, ein Design, das sich auch durch die beiden Folgebände ziehen wird und welches ich sehr ansprechend und dem Genre passend empfinde. Mit dem Bemerken der Sticker-Empfehlung von George R. R. Martin auf dem Buchdeckel war die Freude dann zunächst etwas gedämpft. Immerhin habe ich mir nur eine einzige Folge Game of Thrones angeguckt und war davon so abgestoßen, dass ich der Serie bis heute keine zweite Chance geben konnte. Und dabei bin ich durchaus ein Fan von authentischen Darstellungen barbarischer Zeiten – aber man kann es auch übertreiben. Ein Glück übertreibt Robin Hobb es nicht und die Geschichte um Fitz hat zwar auch einige derbe Stellen und natürlich gibt es Intrigen ohne Ende, aber Hobb baut damit einen ganz eigenen Spannungsbogen auf. Erfrischend finde ich auch, dass das Setting ganz ohne die typischen Fantasyfiguren wie Trolle, Elfen und Zauberer auskommt – und generell sehr wenige Figuren agieren lässt. Mein Namensgedächtnis hat es ihr sehr gedankt! Eingefangen hat mich aber auch die Welt, die Hobb in ihrem Buch zeichnet und dabei fast gänzlich auf die klassische Gut-Böse-Struktur verzichtet... Die vollständige Rezension gibt es in meinem Blog auf lifesayshello.com.

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  • Die Gabe der Könige/Der Weitseher Band 1~ Robin Hobb

    Die Gabe der Könige

    Laya

    04. January 2018 um 09:49

    Das Buch (welches schon unter einem anderen Titel erschien!) handelt von dem Bastard Fitz, der sich vor den großen Machthabern der Welt behaupten muss und ständig in Schwierigkeiten kommt. Manchmal selbstverschuldet, manchmal fremd verschuldet. Die Geschichte steckt voller Leben und ich denke jeder kann sich ein Stück weit mit dem Hauptprotagonisten identifizieren.Das Buch ist eines der Besten, die ich jemals gelesen habe. Robin Hobb hat einen so unglaublich lebendigen Charakter geschaffen. Man fühlt die Emotionen des Protagonisten und man denkt, er kommt jeden Moment zur Tür rein. Man riecht, was er riecht, man sieht, was er sieht und irgendwie taucht man in diese Welt ein. Das Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Die Voraussetzung um dieses Buch zu mögen ist, dass man eine gewisse Zuneigung gegenüber Tieren verspürt und leicht historisch angehaucht ist. Prinzipiell spielt dieses Buch in einer Fantasiewelt, aber der Fantasy-Einschlag ist nicht sehr hoch, es könnte genauso gut ein mittelalterlicher Roman sein. Sprachlich ist es sehr verständlich geschrieben und geht schnell von der Hand. Ich empfehle dieses Buch JEDEM der gerne liest! 5/5 Sterne

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  • Rezension zu "Die Gabe der Könige"

    Die Gabe der Könige

    Zsadista

    11. November 2017 um 17:57

    Fitz Chivalric ist der Bastard des Königs. Er ist am Hofe geduldet, hat aber keine großen Aufgaben. Trotzdem ist ihm der ein oder andere wohl gesonnen und er erhält sogar eine Ausbildung. Er wird heimlich zum Assassinen ausgebildet und steht in Lohn und Brot beim König. Dann wird das Land von Piraten angegriffen. Horden fallen in das Land ein und verwandeln die Menschen zu sogenannten Zombies. Gefühllos fallen diese Menschen über ihre Nächsten her. Fitz muss sich diesem Gegner stellen. Doch reicht seine Kraft aus, um den Massen die Stirn zu bieten?„Die Gabe der Könige“ ist der erste Band der Reihe „Die Chronik der Weitseher“ von Robin Hobb. Die Cover der Bände lassen an „Das Lied von Eis und Feuer“ denken. Optisch verziert mit dem Hirsch, dem Wolf und dem Greifen. Dazu findet man auf dem Umschlag auch einen Aufkleber von George R.R. Martin. OK, mittlerweile muss der Name wohl auf Fantasy Büchern stehen, damit sie verkauft werden. Keine Ahnung, ob der Autor selbst so viel Zeit hat, solche Berge an Bücher zu lesen, zu denen er seine Meinung aufdrucken lässt. Gut, das ist eine andere Sache … Den Inhalt der Geschichte fand ich leider mehr als zäh. Fantasy ohne Elfen, Drachen, Zwerge und Konsorten finde ich im Prinzip sehr gut. Es muss nicht immer eine immens große ausgedachte Welt sein. Doch hier kam mir die Welt eigentlich sehr mikrokosmisch vor. Das Königreich bestand im Großen und Ganzen aus einer Stadt und einem Dorf. Bei dem Piratenangriff schaffte es der König nicht einmal, eine kleine Armee aufzustellen. Womit hat er eigentlich sein Königreich erobert und hält es?Auch mit den Charakteren kam ich nicht ganz klar. Fitz war mir eigentlich so richtig egal, er nervte mich regelrecht schon. Ich fand es weder lustig noch niedlich, wie er sich ständig so dämlich benahm. Auch diese supertolle Assassinen Ausbildung verstand ich nicht. Wenn man nur im Giftmischen ausgebildet wird, ist man kein Assassine. Die Autorin hätte hier besser eine andere Bezeichnung nehmen sollen. Die Piraten erschufen Zombies. Nun gut, die Elfen und Fantasiegestalten fehlen hier in dem Buch, doch geht es dann eben nicht ohne Zombies. Die Idee war ganz nett, doch nicht wirklich mein Geschmack. Zum Ende hin wurde die Geschichte dann noch etwas spannend. Jedoch nicht wirklich so spannend, dass ich den zweiten Teil noch lesen müsste. Der Schreibstil der Autorin ist ausführlich und blumig geschrieben. Sie liebt es alles bis ins kleinste Detail zu erzählen. Mit Sicherheit gibt es viele Leser, die sich in solchen Ausführen fallen lassen können. Mir ist es einfach zu viel, wenn mir genau erklärt wird, wie der Duft zusammengestellt riecht. Für meinen Geschmack hätte das Buch um die Hälfte gekürzt sein können. Dann wäre es mit Sicherheit spannender gewesen. Aber, man muss heute ja mindestens Trilogien erschaffen. Wobei dieses Werk ja eigentlich schon 1995 geschrieben und nur neu aufgelegt wurde. Für Fans ist das Buch mit Sicherheit ein Schmaus, mir lag es eher etwas schwer im Magen. Die Story war mir einfach zu zäh und hatte zu viele unsympathische Charaktere, um hier mehr als zwei Sterne zu vergeben.

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  • Solider Auftakt, mit einigen Schwächen.

    Die Gabe der Könige

    Buechertraeume

    09. November 2017 um 07:46

    Meine Meinung zum Buch:Der Schreibstil von Robin Hobb ist einfach ausschweifend aber dennoch flüssig. Auch der Einstieg fiel mir nicht leicht, denn dieser verlief ein wenig holprig. Die Autorin beherrscht das schreiben, sie geht gerne ins Detail aber an vielen Stellen war es einfach unnötig. Dies wirkte dann so, als wären die LeserInnen, auf gut Deutsch gesagt, zu blöd zum lesen. Allerdings, dies muss man klar dazu sagen, ist der Schreibstil durchweg flüssig gewesen, was mich durchhalten lies. Was auch positiv herausgestochen ist, ist, dass sie spannend schreibt und immer Spannung aufkommen lies wo es nötig war und diese dann wieder ein wenig reduzierte.Im Buch geht es um Fitz, den Protagonisten. Ich persönlich konnte zu Fitz keine Bindung aufbauen, da er mir oft echt als sehr hilflos und naiv rüber kam. Auch der König ist mir ein wenig zu vorhersehbar gewesen, was das ganze nicht besser machte. Es gab auch Charaktere, die mich echt überrascht haben und mit denen ich auch etwas anfangen konnte, da diese dann doch besser ausgearbeitet waren. Mit ein bisschen mehr Mühe wäre auch Fitz zu einem super tlleb Charakter geworden.Die Story ist an sich echt richtig gut aufgebaut und sie gefällt mir auch sehr, allerdings muss ich dazu sagen, dass man unnötige Szenen echt hätte weg lassen können, da dies enorm meinen Lesefluss gestört hat. Ich würde sagen, dieses Buch hätte man auf 450 Seiten kürzen können, dann wären die Szenen im Buch, welche auch spannend und fesselnd waren, denn davon gab es auch einige. Hätte man hier versucht mehr draus zu machen, wäre die Geschichte rund um Fitz echt gelungen. Aber so muss ich sagen, dass ich echt oft gelangweilt war.Die Handlung und der Handlungsstrang im Buch waren mir einfach zu ausschweifend. Mir hätte es vollkommen gefallen, wenn man die Handlung ein wenig intensiviert hätte und sich auf das Wesentliche konzentriert hätte. Ich weiß einfach nicht warum es so war, aber der Handlungsstrang war für mich, bis auf ein paar Ausnahmen, sehr schwer zu erkennen und zu fassen.Mein Fazit zum Buch:Schlussendlich muss ich sagen, dass mir dieses Buch nur mittelmäßig gefallen hat. Unnötige Längen und Szenen erschwerten mir den Lesefluss und vertrieben mir so den Lesespaß. Lange habe ich überlegt wie ich dieses Buch bewerten soll, da es mich nicht vom Hocker gerissen hat, was ich eigentlich erwartet habe, deshalb gebe ich dem Buch 3 von 5 Diamanten. Ich werde diese Reihe NICHT weiterlesen. So leid es mir für diese Reihe tut.

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  • Die Gabe der Könige

    Die Gabe der Könige

    Bearnie

    07. November 2017 um 19:19

    Das Leben als Bastard eines Prinzen ist nicht einfach. Davon weiß Fitz-Chivalriv zu berichten, der als eben solcher an einem Hof aufwuchs. Den eigenen Vater lernte er zwar nie kennen, doch dass er der Abkömmling des Prinzen Chivalric ist steht außer Frage und ebenso, dass er der Grund ist, warum der Prinz seinen Platz in der Thronfolge an seinen jüngeren Bruder Veritas abgab bevor er den Hof für immer verließ. Als Teil der königlichen Familie hat Fitz nicht die Freiheit zu entscheiden was aus ihm wird, sein Großvater König Listenreich nimmt ihm dies ab und beschließt, dass Fitz im Geheimen zu einem Assassinen ausgebildet werden soll, der der Krone treu ergeben ist. Ein gefährlicher Job, der Fitz viel abverlangt und ihn an seine moralischen Grenzen führt. Und dann gibt es da auch noch die Gabe, eine starke Macht die in ihm schlummert, und derer er einfach nicht Herr wird. Wie wird sie sich auf seine Arbeit auswirken?Robin Hobbs Buch Die Gabe der Könige hat mich positiv überrascht. Zwar ist es kein Page Turner auf dem eine spannende Szene auf die nächste folgt, aber ihr Werk glänzt vor allem durch sympathische Charaktere und eine liebevoll ausgestaltete Welt, die man sich als Leser sehr gut vorstellen kann. Erzähler und Sympathieträger Fitz kämpft sich mühselig durch ein Leben in einem Königreich, dass nicht nur von äußeren Gefahren bedroht wird sondern auch von internen Intrigen. Während gefährliche Seeräuber Menschen entführen und als seelenlose Wesen wieder zurückbringen, ist sich die königliche Familie über die richtige Strategie zur Bekämpfung der Gefahren uneinig.Fitz steht stets irgendwo zwischen den Stühlen, von royalem Blut und doch kein legitimer Erbe, gesegnet mit einer großen Gabe aber nicht in der Lage sie richtig zu nutzen. Als Leser fiebert man mit, wenn er seinen Platz in dieser Welt sucht. Die Gabe der Könige ist der Auftakt einer Fantasy Trilogie und ich kann es gar nicht abwarten zu erfahren, wie es mit Fitz weitergehen wird. Wer einen Schmöker für kühle Herbstabende sucht, der einen in eine fremde Welt entführt, ist hier genau richtig. Mich jedenfalls hat das Buch restlos überzeugt.

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  • Ein grandioses Werk

    Die Gabe der Könige

    Zantalia

    30. October 2017 um 12:37

    Meine Meinung:  Auf dem ersten Blick erinnert mich das Buch in seiner Aufmachung an die Buchreihe "Das Lied von Eis und Feuer" von Georg R.R. Martin. Aber dieses Werk ist nicht zu vergleichen mit der obrig genannten Buchreihe. "Die Gabe der Könige" ist auf seine eigene Art und Weise besonders und großartig. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Fitz, dem Bastard. Fitz erzählt dem Leser seine eigene Geschichte ab seinem 6. Lebensjahr aber vor allem erzählt er aus seiner Sicht von den Machenschaften, den Probleme und den Ereignissen im Königreich. Mir persönlich hat diese Art der Erzählung sehr gut gefallen, auch wenn diese anfangs sehr ungewöhnlich für mich war und ich mich erst zurecht finden musste. Der Schwerpunkt der Geschichte liegt bei Fitz und seinen eigenen Erlebnissen, aber dennoch erhält man viele Informationen über die Ereignisse, die ein Problem für den König darstellen. Besonders gefallen haben mir die Einblicke in die verschiedenen Ausbildungen von Fitz. Sei es als Stallbursche, Assassine oder Diener für bestimmte Personen. Aber eine weitere Besonderheit ist auch in diesem Punkte zu verzeichnen. Fitz ist Träger einer alten Macht, einer alten Gabe, die nur selten unter den Menschen zu beobachten ist. Einen Namen hat diese Gabe nicht, doch auch in diesem Gebiet gab es eine Ausbildung, die einem einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Was Fitz nun genau ist kann ich nicht beschreiben, aber ich denke die Bezeichnung "Ein Spielball für Machthungrige" trifft es am Besten. Fitz ist mir sehr ans Herz gewachsen. Er ist ein aufgeweckter, intelligenter und fleißiger Junge, der seinen Platz in der Welt erst finden muss.Die Geschichte ist vom Anfang an sehr spannend und man kann es kaum aus der Hand legen. Das liegt zum einem an dem tollen Schreibstil der Autorin, der sehr kraftvoll gehalten ist, und natürlich am Verlauf der Story selbst. Diese Spannung konnte während dem gesamten Buch aufrecht gehalten werden und zum Ende hin wurde es sogar noch spannender. Das Ende des Buches hat meiner Meinung nach keinen starken Cliffhänger, aber dennoch möchte ich unbedingt weiter lesen, den die Geschichte von Fitz hat mich gebannt. Cover: Wie ich bereits oben erwähnt hatte erinnert mich das Cover ein wenig an die Buchreihe von Georg R.R.Martin. Und es gefällt mir sehr.  Fazit:  Ein Buch voller Intrigen, Machtspielen, besonderen Charakteren und einem Hauch von Fantasy. Meiner Meinung nach ein absolut grandioses Werk, das einem von der ersten Seite an fesselt und nicht mehr loslässt. Der Schreibstil der Autorin ist zwar anfangs ungewöhnlich, aber sobald man sich an diesen gewohnt hat steht einem purem Lesevergnügen nichts mehr im Weg. Auf die Fortsetzung der Reihe bin ich schon sehr gespannt. Zum Abschluss möchte ich noch meinen Dank an den Verlag äußern für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 

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  • Ein grandioser Auftakt

    Die Gabe der Könige

    Losnl

    29. October 2017 um 17:59

    Die Weitseher Trilogie von Robin Hobb, wurde durch den penhaligon Verlag neu aufgelegt. Meine Erwartung, einen fulminanten, bildgewaltigen und historisch angehauchten Roman zu lesen, wurde durchaus erfüllt.Fitz wird als Sechsjähriger an den Hof des Königs Listenreich übergeben. Er wächst als Bastard, den unehelichen Sohn von Prinz Chivalric, im Schloss auf und wird von vielen verachtet und gehasst. Dennoch versucht er, seinen Platz im Leben bei Hofe zu finden. Eines Tages wird durch Zufall, sein Großvater, König Listenreich, auf ihn aufmerksam. Der König sichert dem Jungen eine Ausbildung im Kampf zu, bietet ihm ein Zimmer im Palast, verlangt im Gegensatz dazu, absolute Treue. Auch die magischen Talente der Weitseher werden ausgebildet, denn Fitz trägt königliches Blut in sich. Je mehr seine Fähigkeiten wachsen, desto mehr kann Fitz seinen Onkel im Kampf gegen die roten Korsaren unterstützen. Doch dies zieht den Hass seines anderen Onkels, Prinz Edel, mit sich. Fitz muss sich mit tödlichen Intrigen, Neid, Hass und Machtspielchen auseinandersetzen. Welch hohen Preis wird er für seine Treue zahlen müssen?„Ich frage mich, ob ich diese Chronik schreiben kann oder ob jede Seite insgeheim von einer Bitterkeit getränkt sein wird, die ich längst überwunden glaubte. Zwar halte ich mich für befreit von dem Groll, doch sobald ich die Feder ansetze, blutet mit der Meerestinte der Schmerz auf das Papier, bis mir jeder sorgfältig gemalte schwarze Buchstabe wie Schorf eine alte purpurne Wunde zu verdecken scheint.“ (S. 8 )Die Geschichte wird aus der Perspektive, des erwachsenen Fitz geschildert, bestehend aus detaillierten Erinnerungen und Erlebnissen seiner Kindheit, die in einer Art Tagebuch, offenbart werden.Fitz ist ein sehr authentisch, liebevoll gezeichneter Charakter, der mich nachhaltig beeindruckt und mir unsagbar ans Herz gewachsen ist. Als wehrloses und unerfahrenes Kind, wird er den Gepflogenheiten bei Hofe ausgesetzt. Als Bastard verachtet, durchläuft er wissbegierig und konsequent, die verschiedensten Entwicklungsphasen seines Lebens. Er gewinnt zunehmend Fähigkeiten und Intelligenz, die ihn außerordentlich prägen und zu dem machen, was er letztendlich ist.Mit dem ersten Kennlernen der Charaktere, gewährt Robin Hobb dem Leser, genügend Platz und Raum zur Entfaltung. Durch das Einflechten weiterer Personen und Ereignisse, verändert sich zunehmend die Spannung und Dramatik der Handlung.Alle Charaktere besitzen individuelle Eigenschaften, durch die sich der Leser ein umfangreiches Bild machen kann. So entwickelt man zügig, entweder Sympathien oder eben Antipathien. Burrich und Chade, die sich dem jungen Fitz annehmen, ihn ausbilden und erziehen, sind mir im Verlauf immer sympathischer geworden.Der Autorin ist mit ihrer gefühlvollen Erzählweise, einem Hauch von Magie bezüglich der Gabe, historischen Schauplätzen, Intrigen, Liebe, Neid und Macht, ein wundervolles Gleichgewicht zwischen emotionalen Momenten und Grausamkeiten sowie Brutalität, gelungen.Es bereitete mir große Freude, die Entwicklungsschritte und Ereignisse zu verfolgen. Mir gelang es ausgezeichnet, mich in die Figuren hineinzuversetzen und durchlebte mit ihnen, zahlreiche Emotionen. Verzweiflung, Angst, Wut, Trauer, Hoffnung, Liebe und Stärke sind nur einige der empfundenen Gefühle, die mich beim Lesen überkamen.Immer wieder, spürte mich das Verlangen zum Buch zu greifen, denn ich war bereits zu tief in die Geschichte eingetaucht und merkte schnell, das mir die 600 Seiten nicht ausreichen werden.Trotz kleinerer Längen, bin ich nun unfassbar traurig, Fitz gehen lassen zu müssen. Umso glücklicher macht es mich, dass dieses Buch erst der Anfang einer wundervollen Trilogie darstellt. Ich kann es kaum erwarten, weitere Abenteuer an der Seite von Fitz, zu bestreiten.Fazit Der Trilogie – Auftakt „Die Gabe der Könige von Robin Hobb, entführt den Leser auf eine Reise in die sechs Provinzen, in denen das Herrschergeschlecht der Weitseher agiert. Gefahren, Magie, Macht und Intrigen versprechen eine facettenreiche, komplexe und düstere Geschichte, die den Leser unglaublich in den Bann zieht. Trotz kleinerer Längen, wirkt das Buch nachhaltig und macht neugierig auf die Fortsetzung.

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  • Einfach wunderschön

    Die Gabe der Könige

    Sternlein

    23. October 2017 um 01:27

    Ich mag Bücher bei denen man schon nach den ersten paar Seiten das Gefühl hat, das es einfach toll ist. Hier ist wieder eines davon. Die Geschichte von Fitz, was in seiner heimat "Bastard" bedeutet ist einfach wunderschön geschrieben und hat mich sofort in ihren Bann gezogen.Da ist zunächst einmal die Erzählung selbst die uns Fitz schon als kleinen Jungen vorstellt. Über die Seiten hinweg lernen wir ihn gut kennen, erfahren was seine Gabe ist, wie er so denkt und fühlt, was ihm wichtig ist und wie sich sein Leben so als unerwünschtes Kind des Prinzen ist. Ich fand das unglaublich schön dargestellt. Man konnte dem kleinen Fitz durch sein Leben folgen, sehen wie er aufwächst, welche Verluste er erlitten hat , was ihm freude bereitet und wen er mag.All das ist eingebetet in eine schön ausgeschmückte Welt in der man auch von den alten Göttern erfährt, Intrigen die sich am Hofe unweigerlich abspielen und natürlich den vielen tollen Charakteren die ich persönlich wirklich super fand. Fitz ist dabei mein Favorit, ich mag aber auch Burrich, der sich zuerst um Fitz kümmert. Selbst Chade kann ich leiden.Zum Schreibstil, er ist locker leicht zu lesen und es macht einem keine Mühe in die Geschichte einzutauchen und Fitz auf seinem Lebensweg zu begleiten. Da Fitz`s Geschichte zum großen Teil in der Ich Perspektive geschrieben wird, fühlt man sich noch ein wenig besser in die Handlung hinein.Manch einer beklagt vielleicht das seine Ausbildung ein wenig zu ausführlich beschrieben wird, aber ich finde es genau richtig. Für mich persönlich fühlte es sich beim Lesen genau richtig an. Ich mag es einem Charakter von klein auf zu folgen und zu sehen wie er sich zum Erwachsenen entwickelt. Für mich ist das hier in diesem Buch super gelungen. An Spannung mangelte es auch nicht. Ich persönlich freue mich schon auf die nächsten Bänder der Trilogie.Ein Buch das ich jedem Fantasy Liebhaber der Wert auf tolle Charaktere und einen schönen bildhaften Erzählstil legt, echt empfehlen kann. Intrigen, interessante Figuren und eine wirklich schön erzählte Handlung machen das Buch zu einem Lesegenuß.

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  • Grandioser Auftakt dieser Trilogie !!

    Die Gabe der Könige

    Sarah_Knorr

    17. October 2017 um 18:58

    Zum Cover: Das Cover ist ziemlich interessant, aber nicht voller Details gestaltet worden, was mir besonders gut gefällt. Die Schriftart des Titels erinnert mich ein wenig ans Mittelalter. Im Hintergrund erkennt man einen Hirsch - beim Lesen merkt man genau den Zusammenhang des Covers und des Inhaltes. Zum Inhalt: Beim Lesen des Klappentextes musste ich direkt an Game of Thrones denken, es ähnelt der Serie wirklich. Die Handlung ist fesselnd, interessant und faszinierend.Thematisch geht es in diesem Roman um die Ehre und Treue, aber auch um Intrigen, Verschwörungen und Magie. Die Charaktere, vor allem Fitz, der Bastardsohn des Kronprinzen, sind mir sehr ans Herz gewachsen. Beim ersten Zusammentreffen ist Fitz noch ein unscheinbarer kleiner Junge, der nach und nach etliche Stufen der Entwicklung durchläuft, die ihn prägen und zu dem machen, was er ist.Zum Schreibstil: Die Autorin Robin Hobb hat einen sehr tollen Schreibstil. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Fitz erzählt, eine Art rückblickende Perspektive des Protagonisten. Hobb führt den Leser behutsam in ihren Weltenentwurf und die Welt von Fitz ein. Die vorhandenen Absätze, die kurzen Sätze und auch die Dialoge ermöglichen einen guten Leseverlauf. Zusätzlich beginnt jedes Kapitel in kursiver Schrift mit einer Geschichte oder einer Information über die Sechs Provinzen.Zum Ende hin baut sich sogar ein fesselnder Spannungsbogen auf, bei dem man die ganze Zeit aufpassen muss, um nichts zu verpassen.Mein Fazit:Mit diesem Roman ist Robin Hobb ein grandioser Auftakt zu ihrer "Die Chronik der Weitseher"- Trilogie gelungen!Trotz der 600 Seiten konnte ich dieses erste Band kaum aus der Hand legen!Ich spreche hiermit eine große Leseempfehlung aus, egal ob Fantasy-Lieber oder nicht. Dem ersten Band gebe ich gerne 5 von 5 Punkten!Danke an das Bloggerportal und den blanvalet - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares!

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  • Fantastischer Start der Trilogie

    Die Gabe der Könige

    Isbel

    04. October 2017 um 22:40

    "Die Chronik der Weitseher" ist eine Neuauflage von Robin Hobbs "The Farseer Trilogy", welche schon im Bastei Lübbe Verlag sowie im Heyne Verlag auf Deutsch erschienen ist. Als ich das gelesen habe, dachte ich mir, wenn drei Verlage diese Reihe toll finden, dann kann ich ja gar nichts falsch machen, wenn ich es lese. Und sie haben recht. Der erste Band hat mich begeistern können und ich freue mich schon auf die Fortsetzungen. Die Geschichte wird von einem Ich-Erzähler geschrieben und liest sich wie eine sehr gute und anschauliche Biografie. Zumindest stelle ich mir so Biografien vor, die ich verschlingen würde. Wir tauchen mit dem Erzähler in seine Kindheit und Jugend und erleben, wie er als 6-jähriger allein und unwillkommen als Bastard an den königlichen Hof kommt. Sein Erscheinen bringt Ereignisse ins Rollen, die das ganze Königreich betreffen. Ich persönlich finde die Ich-Perspektive sehr anspruchsvoll zu schreiben und schraube daher meine Erwartungen an den Schreib- und Erzählstil meistens direkt herunter, aber hier war ich sehr schnell sehr positiv überrascht. Robin Hobb kann diese Perspektive wunderbar schreiben. Nie hatte ich das Gefühl, dass der Erzähler gewisse Dinge nicht wissen konnte oder war genervt vom "ich". Die Story ist nicht wirklich derart geschrieben, dass ich gebannt davor saß und mit dem Helden mitfieberte und betete, dass er den Kampf oder dies und jenes überlebt, aber das störte mich nicht. Ich wusste, dass hier ein älterer Mann die Geschichte seiner Jugend reflektiert erzählt. Und diese Art des Erzählens hat mich mitreißen können. Trotzdem soll das jetzt nicht heißen, dass die Geschichte selbst langweilig war. Wir lesen wie ein Junge ohne Namen versucht einen Platz in der Welt zu finden und dabei vom König selbst zu einem Werkzeug gemacht wird. Seine besonderen Gaben, über die ich in den nächsten Bänden hoffentlich mehr erfahre, machen ihn zu einem wertvollen, aber auch gefährlichen Mann, ohne dass er als Kind wirklich begreifen kann, wovor die Erwachsenen sich fürchten. Er hat wenige Freunde, aber dafür viele Feinde und ich bin wirklich gespannt, wie sich sein Leben nach den Geschehnissen im ersten Band weiterentwickeln wird. Und natürlich ob sich das Königreich gegen die Gefahren von jenseits des Meeres behaupten kann und wie die Intrigen des Hofes sich weiterentwickeln. Fazit Eine unglaublich gut geschriebene Geschichte. Sie war zu Beginn zwar etwas ausschweifend erzählt und ich wusste nicht genau, warum ich das jetzt alles so genau wissen muss, aber im Laufe des Lesen wurde ich immer mehr in das Leben von Fitz gezogen und kann es gar nicht mehr erwarten den zweiten Teil der Trilogie zu lesen.

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  • Schöne Story, aber sehr langsam umgesetzt

    Die Gabe der Könige

    raven1711

    28. September 2017 um 14:30

    Rezension Robin Hobb - Die Gabe der Könige Klappentext:Fitz ist ein Bastard, der Sohn eines Prinzen und eines Bauernmädchens. Doch schon in jungen Jahren nimmt ihn der König in seine Dienste. Noch ahnt Fitz nicht, was er für seine Treue aufgeben muss – seine Ehre, seine Liebe, sogar sein Leben! Denn die Intrigen bei Hofe sind mannigfaltig, und Fitz kann seine Augen nicht vor dem drohenden Unheil verschließen, das dem Reich droht. Doch da befiehlt ihm der König, genau das zu tun. Fitz muss sich entscheiden: Wird er gehorchen oder seinem eigenen Gewissen folgen?Meinung:Bereits unter dem Titel Der Adept des Assassinen bzw. Der Weitseher wurde Robin Hobbs Romans Die Gabe der Könige schon auf dem deutschen Markt verlegt. Nun hat Penhaligon die Trilogie diesem neuem Titel und einem schickem Cover, das ein wenig an die Das Lied von Eis und Feuer Saga erinnert, aufgelegt.In diesem Auftaktroman begleiten wir den jungen Fitz, Bastardsohn des Kronprinzen, auf seinem Weg und durch seine Erziehung zu einem der wichtigsten Werkzeuge des Königs. Fitz Leben ist geprägt von vielen Lehrstunden, sowohl in der Selbstverteidigung, wie auch seine Fertigkeiten als Assassinen. Denn obwohl er ein Bastard ist und ihm einige nach dem Leben trachten, so möchte der König ihn doch an seiner Seite sehen und ihn für seine Zwecke nutzen können, auch wenn es zu Lasten von Fitz Leben und seinen Träumen, Wünschen und Vorstellungen geht.Robin Hobb kann sehr schön erzählen, sorgt für einen leichten, angenehmen Lesefluss und führt ihren Leser behutsam in ihren Weltenentwurf und die Welt von Fitz ein. Manchmal ist sie mir dabei aber zu behutsam, so dass nicht immer viel passiert, die Handlung zeitweise nicht wirklich voran geht und man sich manchmal wünscht, die spannenden Szenen würden doch endlich mal einsetzen. Meine Geduld mit dem Buch wurde hier so manches mal etwas strapaziert, denn die langen Lehrstunden des Bastard Fitz haben mich nicht immer fesseln können, auch wenn sie rückblickend gesehen, wichtig für die Handlung waren.Auf gut 600 Seiten bekommt am als Leser viel geboten. Es gibt Magie und Verschwörungen, ein mittelalterlich angelehntes Setting, Kampfszenen und Zwischenmenschliches. Wären nicht die immer wiederkehrenden Längen im Buch gewesen, dann hätte mir das Buch bestimmt besser gefallen, denn so ganz hat es mich leider nicht packen können. Zwar finde ich nach wie vor die Grundgeschichte spannend, für einen ersten Band war es mir insgesamt etwas zu zäh. Aber vielleicht ändert das sich ja im nächsten Teil :) Fazit:Die Gabe der Könige ist ein interessanter, aber stellenweise etwas zäh geratener Trilogie-Auftakt, der mich nicht ganz so fesseln konnte, wie erhofft. Vielleicht waren meine Erwartungen hier zu hoch, vielleicht hat aber nur der Zeitpunkt nicht ganz gepasst. Auf jeden Fall sehe ich noch Luft nach oben.Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.Vielen Dank an den Penhaligon Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Es war ... kompliziert.

    Die Gabe der Könige

    Liebeslenchen

    25. September 2017 um 13:39

    „Die Weitseher“-Trilogie von Robin Hobb wurde bereits zwei Mal in Deutschland verlegt und nun kommt sie in einem Design auf den Markt, das stark an die Meister-Fantasy-Saga „Das Lied von Eis und Feuer“ erinnert. Davon ausgehend, dass die Story der Weitseher ebenfalls so fulminant, rasant und bildgewaltig ist, begann ich zu lesen und trotz der großartigen Charaktere konnte mich die langatmige Geschichte am Ende nicht komplett überzeugen. Im Auftaktband „Die Gabe der Könige“ lernt der Leser den royalen Bastardsohn Fitz kennen, der über sein Leben am Hofe des Königs und seinem beschwerlichen Weg der Ausbildung erzählt. Langsam rutscht Fitz in ein gefährliches Intrigenspiel hinein und spürt eine magische Gabe in sich schlummern, dessen Kraft er nicht zu deuten weiß. Den Erzählstil von Robin Hobb würde ich als ruhig und gleichzeitig kraftvoll beschreiben. Ihre unaufgeregte Art zu erzählen zeichnet durchaus gewaltige Bilder und schafft eine ansprechende Atmosphäre. Allerdings trägt die passive Haltung des Lesers und die rückblickende Perspektive des erzählenden Protagonisten nicht zur Spannung bei und ganz besonders der Einstieg und die erste Hälfte des Romans empfand ich als langwierig und zäh. Ich hatte tatsächlich Mühe dran zu bleiben und musste mich überwinden, weiterzulesen. Wenn auch spät, wendet sich das Blatt glücklicherweise und es ist zweifelsohne die einnehmende Ausstrahlung des Protagonisten und die Unvorhersehbarkeit der Handlung, die die Geschichte interessant gestalten. Zum Ende hin baut sich sogar ein fesselnder Spannungsbogen auf, den ich die vorangegangene Lesezeit über so vermisst habe. Obwohl dieser Roman dem Fantasygenre angehört, geht Robin Hobb überraschend sparsam mit den fantastischen und magischen Elementen um und folgt dabei einer eigenen, durchaus nachvollziehbaren Logik, die zeigt, dass sie eine große Geschichtenerzählerin ist. Fazit „Die Gabe der Könige“ ist anders als erwartet und der Einstieg in die Handlung zog sich unangenehm in die Länge. Im Zusammenspiel mit einem passiven Schreibstil und einem kaum vorhandenen Spannungsbogen stand ich tatsächlich kurz vor dem Leseabbruch, den ich aufgrund des sympathischen Protagonisten nicht übers Herz bringen konnte. Mein Durchhaltevermögen wurde zum Glück mit einem spannenden Ende belohnt, das ich so nicht erwartet habe und mich insgesamt doch positiv an diesen Auftaktband zurückdenken lässt.Dennoch werde ich die Fortsetzung vorerst nicht lesen wollen… Vielleicht irgendwann mal…

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  • Die Gabe der Könige

    Die Gabe der Könige

    Anni_book

    24. September 2017 um 21:48

    Meine Meinung: Also als erstes muss ich sagen, dass das Buch mich positiv überrascht hat. Ich hatte das Buch spontan beim Verlag angefragt, weil ich den Klappentext sehr ansprechend fand und ich zu der Zeit total in Game of Thrones Fieber war. Die Story wird von dem erwachsen Fitz erzählt, es ist eine Art Tagebuch-Form, der die Geschichte mit seinem 6.jährigen Ich beginnt. Der junge Fitz wird von seinem Großvater zu einem Außenposten des Königs gebracht, wo man erfährt, dass er der uneheliche Sohn von Prinz Chivalric ist. Dort lernt er Burrich kennen, der ihn die nächsten 2 1/2 Jahre großzieht. Durch eine kleine Unaufmerksamkeit von Fitz wird später der König Listenreich, Fitz sein Großvater, auf ihn aufmerksam. Der König will aus Fitz eine Waffe machen und sich so absichern, dass der Bastard auf seiner Seite steht. Fitz wird zu einem Assassine ausgebildet, bekommt unterricht in Musik, Kunst und Tanz und später soll er noch "die Gabe" erlernen. Die Geschichte ist vollgepackt mit vielen Geschehnissen und Geheimnissen, dass man die ganze Zeit aufpassen muss um nix zu verpassen. Der Schreibstil ist mal etwas anderes und ich hatte am Anfang ein bisschen das Problem, in die Geschichte zu kommen. Dei Charaktere in diesem Buch, sind nicht sehr leicht zu durchschauen. Was einem aber sofort auffällt ist, dass Fitz nicht überall Willkommen ist. Ich fand es an einigen Stellen sehr traurig und Herzergreifend, wie man mit dem jungen Fitz umgegangen ist. Die Handlungsorte und Geschehnisse werden sehr detailliert und genau beschrieben, so dass ich als Leser ein genaues Bild vom Schloss, den Geheimen Zimmern und Bocksburg hatte. Ich fand das Buch wirklich sehr gelungen, einfach weil es mal etwas anderes ist und ich freue mich schon sehr auf die nächsten beiden Bände. 

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  • toller Auftakt!

    Die Gabe der Könige

    xxxSunniyxxx

    18. September 2017 um 20:30

    Durch den Klappentext bin ich erst auf dieses Buch aufmerksam geworden und weil eine Bloggerin es kurz vorher schon mal kurz vorgestellt hatte. Ich finde auch das der Titel des Buches vielversprechend klingt, es ist die 3. Neuauflage dieser Geschichte bei einem anderen Verlag. Der Schreibstil ist locker und flüssig und mich hat diese Geschichte kaum losgelassen, es voller Intrigen und Macht spiele aber vieles wird erst nach und nach gelüftet." [...] Ich weiß nicht einmal, wem ich mich zu offenbaren versuche. Mein Leben ist ein Netz von Geheimnissen gewesen; Geheimnissen, die selbst jetzt noch besser im Dunkeln blieben. Soll ich sie alle dem geduldigen Papier anvertrauen, auf dass daraus Feuer und Asche entstehen? Vielleicht. [...] " (Im Buch S. 8)In der Geschichte geht es um Fitz den unehelichen Sohn des Prinzen Chivalric. Er erzählt diese Geschichte wie eine Art Tagebuch sodass er es Chronik nennt. Am Anfang erzählt er wie er mit 6 Jahren von seinem Großvater beim Außenposten abgesetzt wird und sich sein Erzeuger um ihn kümmern soll, dort lernt er Burrich kennen der ihn die nächsten 2,5 Jahre aufzieht. Dann trifft er auf den König Listenreich, seinen Großvater, der aus ihn eine Waffe machen möchte und lieber einen Bastard auf seiner Seite wissen will als auf einer anderen. So kommt es das er eine Ausbildung als Assassine bekommt und ein Zimmer in Palast. Als dann noch Prinzessin Philia auftaucht, Witwe seinen Vaters, und diese sich bei dem König beschwert das er keine Etikette kenne und ungehobelt sei bekommt er bei ihr einen Monat noch unterricht in Musik und Kunst sowie Tanz. Danach soll er in der Gabe bei Galen erlernen, der ihn dafür hasst das er existiert.Die Geschichte selbst ist durch die wenigen Charaktere nicht ganz so komplex aufgebaut wie andere Geschichten trotzdem muss man die ganze Zeit aufpassen um nichts zu verpassen. Man erfährt viel von Fitz und seinen Erlebnissen am Hofe der Bocksburg. Auch wird schnell klar wie anders es dort zu geht, wie manche Mitmenschen auf den unehelichen Sohn eines Prinzen reagieren, teils akzeptieren sie es und andere wiederum hassen und verachten ihn.Zudem hat diese Geschichte nichts Magie oder vielen großen Kämpfen  zu tun, sie wird langsam aufgebaut und gibt den Protagonisten mehr zeit sich zu entwickeln und glaubwürdig zu sein. Mir persönlich hat die Geschichte richtig gut gefallen, auch wenn sie mir an manchen stellen ein wenig zu langatmig war. Es war schön zu sehen wie sich Fitz sich in dieser Welt zu behaupten versucht.Es war wirklich auch erfrischend mal eine ganz andere Art von Fantasy zu lesen die nicht mit pauken und Trompeten immer gleich los donnert sondern das sich alles nach und nach entwickelt. Aber natürlich gibt es am Ende einen Showdown und der hat mich wirklich gefesselt, da hat man Gott sei dank echt das Glück das noch zwei Bände folgen. Alles in Allem ist es ein toller und spannender Auftakt dieser Weitseher - Trilogie und ich kann sie nur empfehlen! Ganz klare Leseempfehlung!

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  • DIE GABE DER KÖNIGE. ROBIN HOBB.

    Die Gabe der Könige

    buecherkompass

    16. September 2017 um 16:10

    INHALTAls der uneheliche Sohn des Anwärters auf den Thron von seinem Großvater mütterlicherseits eines Tages vor den Toren der Stadtfestung abgesetzt wird, ist es um den scheinbaren Frieden im Königshaus nicht mehr allzu gut bestellt.Vom Tag seiner Ankunft an, wird der Bastard in die Obhut des Königs gegeben, während sich um den Jungen herum zahlreiche Intrigen entspinnen.Doch Fitz ist kein gewöhnlicher Sterblicher – er verfügt über Kräfte, die nicht nur ihm, sondern auch dem Königreich von großem Nutzen sein könnten. Doch mit der Macht kommt die Verantwortung. Und so ist es an ihm das Netz an intriganten Machenschaften zu durchschauen, um seine Gabe letztlich für das Gute einsetzen zu können.MEINUNGDie Gabe der Könige wurde bereits unter diversen Namen in unterschiedlichen Verlagen veröffentlicht. Auf die Reihe gestoßen bin allerdings auch ich erst in diesem Jahr. Nach Beenden des ersten Bandes frage ich mich nun, warum ich zuvor noch nie von der Reihe gehört habe.Robin Hobb hat eine wunderbare Fantasy-Welt geschaffen, die (und da bin ich mir ziemlich sicher) insbesondere Patrick Rothfuss-Anhängern gefallen dürfte. Denn nachdem ich nun seit gefühlten Ewigkeiten auf die Fortsetzung der Königsmörder-Chronik wartete, kam die Chronik der Weitseher wie gerufen. Eine Trilogie, bei der bereits alle Bände vorliegen – kein endlos langes Warten, kein Vergessen.Doch nicht nur aus diesen Gründen lohnt sich der Griff zu Robin Hobb. Mit ihrem Schreibstil nimmt sie den Leser ganz für sich ein und führt ihn durch ihre eigens geschaffene Welt. Die fantastischen Elemente setzen der Geschichte die Krone auf und machen die Chronik zu etwas Besonderem.Die Geschichte des Bastards wird rückblickend von diesem selbst erzählt. Vom Zeitpunkt seiner Ankunft bei Hofe, bis zur Gegenwart schreibt er die Ereignisse nieder, die ihn formten und zu der Person werden ließen, die er heute ist. Sein umsichtiger Blick ermöglicht es ihm ein umfassendes Bild der vergangenen Jahre zu zeichnen und den Leser Teil des Geschehens werden zu lassen. Neben einem mitreißenden Schreibstil tragen auch die Intrigen und Geheimnisse bei Hofe, ebenso wie die Gabe ihren Teil dazu bei, dass die Lektüre fesselnd bleibt.Von mir gibt es eine absolute Buchempfehlung. Nun bleibt nur noch abzuwarten – auf den Oktober und den zweiten Band der Trilogie.

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