Die Gabe der Könige

von Robin Hobb 
4,3 Sterne bei67 Bewertungen
Die Gabe der Könige
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (55):
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Sehr tolle Charakter

Kritisch (3):
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Das Buch konnte mich nicht fesseln oder begeistern, weil nicht wirklich etwas passiert!

Alle 67 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Gabe der Könige"

Er dient seinem König bis in den Tod – ein Meisterwerk voll Magie, Spannung und Emotionen.
Fitz ist ein Bastard, der Sohn eines Prinzen und eines Bauernmädchens. Doch schon in jungen Jahren nimmt ihn der König in seine Dienste. Noch ahnt Fitz nicht, was er für seine Treue aufgeben muss – seine Ehre, seine Liebe, sogar sein Leben! Denn die Intrigen bei Hofe sind mannigfaltig, und Fitz kann seine Augen nicht vor dem drohenden Unheil verschließen, das dem Reich droht. Doch da befiehlt ihm der König, genau das zu tun. Fitz muss sich entscheiden: Wird er gehorchen oder seinem eigenen Gewissen folgen?

Dieses Buch ist bereits unter dem Titel »Der Adept des Assassinen« im Bastei-Lübbe Verlag erschienen und unter dem Titel »Der Weitseher« im Heyne Verlag

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783764531836
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:608 Seiten
Verlag:Penhaligon
Erscheinungsdatum:28.08.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 28.08.2017 bei Ronin-Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Niklas_J_Wingenders avatar
    Niklas_J_Wingendervor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Das Buch konnte mich nicht fesseln oder begeistern, weil nicht wirklich etwas passiert!
    Langatmig

    Ich habe immer wieder versucht das Positive aus dem Buch zu ziehen, allerdings zogen sich die Seiten in die Länge, weil einfach nichts Aufregendes passiert. Das völlig überzogene Ehrgefühl und die Larmoyanz des Hauptprotagonisten konnten mich weder packen noch überzeugen. Dazu muss man sagen, dass die Charaktere in sich dennoch schlüssig bleiben. Einige wenige Passagen waren noch ganz nett zu lesen, aber einen zweiten Teil lege ich mir auf jeden Fall nicht zu.

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    zwergundelfs avatar
    zwergundelfvor einem Monat
    Kurzmeinung: Das Adjektiv "dahinplätschernd" wäre noch ein freches Lob.
    Fitz tut nichts

    Meine einzigen Erinnerungen nach drei gescheiterten Anläufen und vielen Gähnkrämpfen: Der Junge heißt Fitz, er schläft im Pferdestall und spielt mit einem Welpen. In dieser Geschichte passiert einfach gar nichts, das Adjektiv "dahinplätschernd" wäre noch ein freches Lob.

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    Kommentare: 1
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    Woerterfuchss avatar
    Woerterfuchsvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Klassische Fantasy die zwar nicht meine Hoffnung, aber doch meine Erwartungen erfüllte.
    Klassische Fantasy

    Die Erwartungen

    Ich tastete ich mich eher vorsichtig an das Werk, denn sowohl Klappentext, der Einstieg in die Geschichte und auch die Sprache der ersten Sätze zeigten das Muster der allzu generischen Fantasy, an der ich mir bereits einige Male die Finger verbrannt habe. So war es hauptsächlich das Versprechen des inzwischen abgelegten Titels («Der Adept des Assassinen») einen Meuchelmörder begleiten zu dürfen, der mich weiterlesen liess. Meine grösste Angst aber war, wieder einmal einen 600-seitigen Prolog zu lesen, der zwar eine schöne Welt zaubert und herrliche Charaktere vorstellt, aber keinen nennenswerten Plot vorweist und nur Fragen zu Problemen stellt, deren Antworten man sich erst im zweiten oder dritten Teil abholen darf.

    Die Meinung

    Das Buch gibt sich zuerst einmal Mühe, die üblichen Klischees abzudecken: Uns wird die Geschichte als die Memoiren des Protagonisten verkauft - ein namenloser Junge, der als Bastard eines Prinzen beinahe zufällig in den Adelshof stolpert. Wir begegnen Burrich, dem fürsorglichen Stallmeister, einem netten Mädchen, in das man sich verlieben könnte und einer Königsfamilie, deren charakteristischen Eigenschaften (mehr oder weniger) durch ihre Namen definiert werden. Erst die Ausbildung zum Meuchelmörder hob die Geschichte ab von der sonst so generischen Fantasy und gab der Story den von mir so verzweifelt ersehnten frischen Wind. Nach diesen anfänglichen Zweifeln stelle sich Der Plot der Geschichte aber als ganz in Ordnung heraus, auch wenn ich mir hier ein unbestimmtes mehr gewünscht hätte. Trotzdem ist das Buch nicht der befürchtete ewige Prolog und auch falls ich mir den zweiten Teil nie holen sollte, war das Lesen des Ersten durchaus befriedigend und in sich abgeschlossen.

    Die Stärke der Charaktere variierte. Die Mitglieder der Königsfamilie haben Namen wie Listenreich und Veritas und verhalten sich zum grössten Teil ihren Namen entsprechend. Sie hätten auf mich wesentlich glaubhafter und echter gewirkt, wenn sie etwas neutralere und undurchsichtigere Namen gehabt hätten, so hat diese kleine Spielerei meiner Meinung nach dem Buch etwas geschadet. Die Antagonisten haben mich nicht überzeugt, sie wirkten Flach, eindimensional und lediglich wie Werkzeuge um den Plot voranzutreiben. In ziemlich krassen Gegensatz dazu wirkten besonders die Mentor-Figuren real und gut ausgearbeitet. Der Ich-Erzähler überzeugt wie man es von ihm erwartet und ist schon durch die Erzählform die stärkste Figur des Romans.

    Die Geschichte spielt zum grössten Teil in Bocksburg, die dem erwartet klassischen Mittelalter entspricht, aber hie und da schnappt man einen schwachen Hauch von fremden, ungewöhnlicheren Kulturen auf, die eine wesentlich tiefere Welt versprechen, als sie hier grösstenteils gezeigt wurde. Auch die gelgentliche Geschichtsstunde, die von der Vergangenheit der Welt erzählt, bestätigt diese Annahme. Bei der «Gabe», der Magie der Magie der Welt, gab es für mich noch zu viele offene Fragen um wirklich überzeugt zu sein, trotzdem wirkt sie interessant und hat für die Geschichte angemessen funktioniert, was mich hoffen lässt.

    Die Sterne

    In jedem Bereich gab es Dinge, über die ich mich gefreut habe, und Dinge, die ich mir etwas anders gewünscht hätte. Auch wenn meine Hoffnungen von einem komplexeren Plot, stärkeren Antagonisten und einer etwas weniger generischen Welt nicht erfüllt wurden, meine grössten Ängste wurden es auch nicht. Die Gabe der Könige bietet einen starken Ich-Erzähler, der geschickt durch einen gut geschriebenen, plotholefreien ersten Teil führt, der mehr als nur eine schön dekorierte Bühne bot. Dafür gibt es von mir 4 Sterne.

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    kupfis_buecherkistes avatar
    kupfis_buecherkistevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch über die Freundschaft zwischen Mensch und Tier
    Ein Buch über die Freundschaft zwischen Mensch und Tier

    Als Fitz sechs Jahre alt ist, wird er am Königshof abgegeben. Die Familie seiner Mutter hat keine ausreichenden finanziellen Mittel, um Fitz über die Runden zu bringen. Da Fitz der Bastard von Prinz Veritas ist, hat er nicht den leichtesten Stand am Hof. So kommt es, dass Fitz bei Bullrich einzieht, der für die Falknerei und die Stallungen verantwortlich ist. Da Bullrich stark mit seinen Aufgaben eingebunden ist, versucht er zwar, Fitz in gewissem Umfang einzubinden, lässt er Fitz aber auch viel Narrenfreiheit. So freundet Fitz sich mit dem Hund Naseweis an, und lernt in der Stadt neue Freunde kennen, die aufgrund ihrer Armut stehlen müssen. Doch Fitz neue Freunde und deren Abenteuer bleiben nicht unbemerkt, ebenso, dass die Freundschaft zum Hund Naseweis weit mehr als eine normale Verbindung hinausgeht. Als Burrich merkt, dass Fitz die Gabe der Könige hat, schlägt dies Wellen: Fitz kommt direkt im Königshaus unter, und bekommt nicht nur Unterricht für Kampftechniken, sondern wird auch in Tischmanieren (heute würde man wohl generell Knigge dazu sagen) unterrichtet. Zudem wird er in der Gabe bei Galen gelehrt. Doch das geht nicht gut.

    Welchen Herausforderunge wird Fitz bei Galen stellen müssen? Und welche Rolle spielt der nächtliche Unterricht im Turm?

    Fazit:

    Ein definitiv interessantes Buch. Es hat mich jetzt nicht so gefesselt, wie manch anderes Buch, dennoch hab ich es sehr gerne gelesen. Die Verbindung zwischen Mensch und Tier besteht seit so vielen Jahrtausenden, und es gibt wirklich viele Menschen, die eine besondere Verbindung zu Tieren haben, und mit diesen auch „blind“ interagieren können. Dass Robin Hobb diese Idee aufgegriffen hat, fand ich gut. In den Zeiten, in die Robin Hobb die Geschichte verpackt hat, gab es sicherlich noch keine so grosse Wissenschaft bzw. Erkenntnis, was sich hinter der Gabe verstecken mag. Man hat das Wissen von Generation zu Generation einfach weiter gegeben. So wird diese besondere Gabe auch bei Fitz ausgebaut. Als Bastard hat er im Prinzip kein Anrecht auf den Königsthron, bekommt aber dennoch seine Rolle im großen und ganzen zugewiesen.

    Eine tolle Geschichte, die ohne reißerische Wendungen auskommt!

    Der Penhaligon Verlag hat dieses Buch in eine wundervolles Gewand gepackt. Das Buch wurde bereits in den 1990ern das erste Mal veröffentlicht. Penhaligon hat den Hirsch, der das Familienwappen von Fitz Familie ist, wunderschön ins Cover mit eingearbeitet. So ist im ersten Teil die Schrift über dem Hirsch rot, für Teil zwei gibt es einen Wolf unter blauer Schrift und beim dritten Teil gibt es einen Drachen in grün unter grüner Schrift.

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    kidcat283s avatar
    kidcat283vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: nicht beendet...
    nicht beendet...

    Als Fitz´s Opa ihn wegbringt, ist er noch ein kleines Kind und weiß gar nicht warum er von seiner Mutter weg muss. Seine Mutter ist sehr traurig, doch der Mann sagt, dass er nicht mehr für die Kosten aufkommt, er sei schließlich der Sohn des Prinzen und sollte auch dort leben.
    Sein Glück ist, dass er seinem Vater als der so alt war wirklich sehr ähnlich sieht und deshalb als dessen Bastard angenommen wird. Burrich kümmert sich um ihn, gibt ihm zu Essen und besorgt ihm einen Schlafplatz im Stall. Dort baut Fitz eine ganz besondere Beziehung zu dem Welpen auf. Er nimmt ihn überall mit hin und es scheint als verstünden sie sich ohne Worte.
    Er lernt sich auf dem Hof zurechtzufinden, lernt unsichtbar zu sein und sich wenn es nötig ist zu verteidigen.

    Meine Meinung:

    Ich lese sehr gerne historische Romane und mich hat besonders der Klappentext und das Cover mal wieder angesprochen.
    Die 600 Seiten wären schnell gelesen, da die Buchstaben sehr groß sind, aber wenn es nicht gefällt, dann nützt das alles nichts.
    Wenn man erstmal drin ist, gehts, aber die ganzen Handlungen sind so geschrieben, dass es mich nicht so gepackt hat, dass ich lange drin lesen wollte. Es hat mich eher gelangweilt, und das ist auch der Grund warum ich es nicht beendet habe. Wenn ich schon über 100 Seiten eines Buches gelesen habe und es mich immernoch nicht gefesselt hat, dann quäle ich mich nur durch.
    Es hat mir leider nicht gefallen, ich hatte mir das wohl besser vorgestellt. Schade

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    silverstar183s avatar
    silverstar183vor 7 Monaten
    Anfangs spektisch..

    Klappentext: Er dient seinem König bis in den Tod – ein Meisterwerk voll Magie, Spannung und Emotionen.

    Fitz ist ein Bastard, der Sohn eines Prinzen und eines Bauernmädchens. Doch schon in jungen Jahren nimmt ihn der König in seine Dienste. Noch ahnt Fitz nicht, was er für seine Treue aufgeben muss – seine Ehre, seine Liebe, sogar sein Leben! Denn die Intrigen bei Hofe sind mannigfaltig, und Fitz kann seine Augen nicht vor dem drohenden Unheil verschließen, das dem Reich droht. Doch da befiehlt ihm der König, genau das zu tun. Fitz muss sich entscheiden: Wird er gehorchen oder seinem eigenen Gewissen folgen?




    Zusammenfassung:

    In diesem Roman geht es um die Ehre und Treue, aber auch um Intrigen, Verschwörungen und Magie.

    Die Charaktere, vor allem Fitz, der Bastardsohn des Kronprinzen, sind mir sehr ans Herz gewachsen. Beim ersten Zusammentreffen ist Fitz noch ein unscheinbarer kleiner Junge, der nach und nach etliche Stufen der Entwicklung durchläuft, die ihn prägen und zu dem machen, was er ist.



    Meinung:

    Ich ging zunächst skeptisch an dieses Buch heran. Wobei skeptisch nicht das passende Wort ist, viel eher vorsichtig. Ich lese nicht viele Bücher aus der Sicht eines männlichen Protagonisten.

    Um so gespannter war ich was mich erwarten würde.

    Und ich kann ehrlich sagen ich wurde Positiv überrascht.

    Allein schon die Schreibweise, die Erzählersicht. Ich habe es mir irgendwie so vorgestellt ich würde meinem Großvater dabei zuhören wie er die Geschichte seines Lebens erzählt. Das hat es für mich zu einem tollen Leseerlebnis gemacht.

    Da ist, zuerst einmal die Erzählung selbst die Fitz schon als kleinen Jungen vorstellt. Mit der Zeit lernen wir ihn gut kennen, erfahren was seine Gabe ist, wie er so denkt und fühlt, was ihm wichtig ist und wie sich sein Leben so als unerwünschtes Kind des Prinzen ist. Ich fand es unglaublich gut erzählt und dargestellt. Man konnte dem kleinen Fitz durch sein Leben folgen, sehen wie er aufwächst, welche Verluste er erlitten hat , was ihm Freude bereitet und wen er mag.

    All, das ist eingearbeietet in eine Welt in der man auch von den alten Göttern erfährt, Intrigen die sich am Hofe unweigerlich abspielen und natürlich den vielen Charakteren von denen ich so manch einen lieber als den andern mochte. Fitz ist dabei mein Favorit. Und der kleine Naseweis..



    Fazit:

    Das Buch hat mich vollkommen von sich überzeugen können und ich werde mir auch die Folge Bänder zulegen

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    Moni2506s avatar
    Moni2506vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Typische High Fantasy mit eher gemächlichem Spannungsbogen, aber gerade zum Ende hin sehr spannend.
    Rezension: "Die Gabe der Könige" von Robin Hobb

    „Die Gabe der Könige“ ist die Neuauflage der Weitseher-Trilogie von Robin Hobb und erzählt die Geschichte des Bastards Fitz-Chivalric Weitseher. Erschienen ist der Roman erstmals 1995. Diese Neuauflage wurde im August 2017 bei penhaligon veröffentlicht.

     

    Fitz ist der Sohn des Thronfolgers Chivalric und eines Bauernmädchens und somit ein Bastard. Als er in jungen Jahren an den Königshof kommt, wird er alles andere als willkommen geheißen. Dennoch verspricht ihm der König ein Dach über dem Kopf sowie eine Ausbildung im Gegenzug für die unverbrüchliche Treue des Jungen. So gerät Fitz mitten in ein Netz aus Intrigen und muss versuchen nicht selbst darin umzukommen. Außerdem zeichnet sich auch eine weitere Bedrohung durch die Roten Korsaren ab. Diese rauben Menschen aus den Küstenstädten und senden diese als Entfremdete zurück…

     

    Dieses Buch habe ich bereits im letzten Jahr auf der Frankfurter Buchmesse gesehen und das Cover sowie der Klappentext haben meine Neugier geweckt. Natürlich auch die Empfehlung, dass es für Fans von Game of Thrones ein Muss ist. Der Vergleich ist mir nach dem Lesen durchaus klar, dennoch findet man hier eine eigene Geschichte vor. Wer die Brutalität und Verderbtheit aus Game of Thrones mochte, wird bei diesem Buch eher enttäuscht sein.

    Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen und war flüssig zu lesen, wenn auch ein bisschen zu ausschweifend für meinen Geschmack. So manches Mal habe ich mich beim Querlesen und dem Suchen nach dem Fortgang der Geschichte erwischt. Der Roman hat dementsprechend lange bis sehr lange Kapitel. Wir begleiten Fitz bei der Erstellung einer Chronik über die Sechs Provinzen. Auszüge hieraus lesen wir immer am Anfang jedes Kapitels in kursiver Schrift, bevor es dann in eine Ich-Erzählung aus der Sicht von Fitz übergeht.

    Der Spannungsbogen der Geschichte baut sich eher langsam auf. Es gab immer mal wieder spannende Szenen zwischendrin, ansonsten folgen wir dem Lebensweg von Fitz, der als kleiner Junge von seinem Großvater verstoßen und an den Königshof nach Bocksburg gebracht wird. Man erlebt die verschiedenen Stationen seiner Ausbildung und sein Aufwachsen mit, an dessen Ende die ersten Aufträge stehen. Gerade zum Schluss hin wurde das Buch sehr spannend, so dass ich neugierig auf den zweiten Band bin.

    Die wirkliche Gefahr lauert im Hintergrund und eine wirkliche Konfrontation gab es in diesem Buch noch gar nicht. Die roten Korsaren, die Menschen rauben und als entfremdete, seelenlose Menschen zurückschicken, bekommt man nur aus der Ferne mit. Das hat die ganze Geschichte irgendwie geheimnisvoll gemacht, weil ich noch überhaupt keine Ahnung habe, was da wirklich passiert und warum diese Piraten überhaupt angreifen. So richtig durchgegriffen wird in diesem Punkt allerdings auch nicht, sondern es wird stattdessen am Hof um Macht gefeilscht, wo wir wieder bei dem Vergleich mit Game of Thrones wären. Ich habe allerdings das Gefühl, das scheint an sich so ein Ding von High Fantasy zu sein.

    Die Charaktere im Buch haben mir auch gut gefallen. Mit Fitz als Erzähler der Geschichte, konnte ich mich identifizieren. Burrich, ein Vertrauter seines Vaters, sowie Chade, der Assasine, waren mir sympathisch. Der Narr des Königs wurde wunderbar undurchsichtig gezeichnet. Gemeinsam mit Fitz hat man eine Abneigung gegen den Prinzen Edel oder auch Galen, dem Gabenmeister. Die Gabe ist bisher auch noch eine Sache, die eher undurchsichtig ist und wo ich gespannt bin, was in dieser Hinsicht alles ans Licht kommen wird.

    Die Geschichte kommt ohne viele Fantasy-Elemente aus und ist ans Mittelalter angelehnt. Es gibt Könige, Prinzen, Stallmeister und Küchenbedienstete. Es gibt weder Trolle noch Elfen oder Zwerge. Die einzigen Fantasy-Elemente sind eine alte Macht, die Gabe und die roten Korsaren, die Menschen als Entfremdete zurückschicken. Dies hat mir ganz gut gefallen, aber ich bin gespannt, ob in dieser Hinsicht noch das ein oder andere Fantasy-Element hinzukommt.

     

    Fazit: Ein guter Auftakt in die Weitseher-Chroniken, dessen Spannungsbogen sich eher langsam aufbaut, der es aber zum Schluss versteht auf den Folgeband neugierig zu machen. Für Fans der High Fantasy sicher sehr zu empfehlen. Fantasy-Elemente wurden sehr sparsam gesetzt. Wer also lieber Geschichten mit Trollen, Zwergen, Drachen oder Elfen mag, wird hier eher nicht auf seine Kosten kommen.

     

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    mesus avatar
    mesuvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: virtuos, wunderbar einfach lesen!!
    Fesselnde brillant geschriebene Geschichte...muss man einfach lesen!!

    Eine wunderbare und fesselnde Geschichte erwartet den Leser. Robin Hobb versteht es virtuos und brillant ihre Protagonisten zum Leben zu erwecken...man kann das Buch kaum mehr aus der Hand legen.
    Die Geschichte handelt von Fitz dem Bastard. Er ist der Sohn eines Prinzen und einer Bauerntochter. Sein Leben am Hof des Königs ist der Mittelpunkt der Erzählung und das bedeutet Schmerz, Intrigen, Erniedrigung, harte Arbeit und nur wenige Freuden. Er hat eine besondere Gabe und diese bringt ihn so manches Mal in tödliche Gefahr.....


    Dieser Band ist der erste Teil der dreibändigen Weitseher Saga und wirklich jede Empfehlung wert!!



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    vielleichtaberdochs avatar
    vielleichtaberdochvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Fantastische Neuauflage - eine gute Kombination aus schönem Cover als Blickfang fürs Regal und dem Auftakt einer spannenden Story.
    Die Gabe der Könige

    Von der Autorin Robin Hobb habe ich bereits einiges gehört, kam jedoch bislang nie dazu, eines ihrer Bücher zu lesen. Nun legt der Penhaligon Verlag die Buchreihe neu auf und ich hatte die Gelegenheit, den ersten Teil “Die Gabe der Könige” vorab zu lesen. Heute erscheint der Roman offiziell und ich möchte euch meine Meinung zum Roman nicht länger vorenthalten.

    Fantastische Neuauflage

    “Sobald wir uns “was wäre, wenn…” fragen, kann eine Geschichte beginnen zu wachsen.” (Aus dem Interview mit der Verlagsgruppe Random House*), dass ist die wichtigste Ideenschmiede der Autorin, die mit “Die Gabe des Königs” nun eine dritte Neuauflage ihres Klassikers von 1995 erfährt. Erschienen ist “Die Gabe der Könige” bereits unter dem Titel »Der Adept des Assassinen« im Bastei-Lübbe Verlag und unter dem Titel »Der Weitseher« im Heyne Verlag. Nun hat der Penhaligon Verlag die Reihe neu konzipiert.

    Das Schöne an dieser Neukonzeption ist ja, dass keine lange Warterei auf die Folgebände ansteht, denn diese erscheinen noch in diesem Jahr: Teil 2 im Oktober und Teil 3 im Dezember. Und das macht – ich muss meiner finalen Meinung nun einfach mal vorweg reifen – die Trilogie zu einem perfekten Weihnachtsgeschenk für Liebhaber klassischer Fantasy, die bisher noch kein Buch von Robin Hobb in den Händen gehalten haben.

    Mit Empfehlung von George R.R. Martin

    Angelacht hat mich gleich von Beginn an das Cover von “Die Gabe der Könige”, ein Design, das sich auch durch die beiden Folgebände ziehen wird und welches ich sehr ansprechend und dem Genre passend empfinde. Mit dem Bemerken der Sticker-Empfehlung von George R. R. Martin auf dem Buchdeckel war die Freude dann zunächst etwas gedämpft. Immerhin habe ich mir nur eine einzige Folge Game of Thrones angeguckt und war davon so abgestoßen, dass ich der Serie bis heute keine zweite Chance geben konnte. Und dabei bin ich durchaus ein Fan von authentischen Darstellungen barbarischer Zeiten – aber man kann es auch übertreiben.

    Ein Glück übertreibt Robin Hobb es nicht und die Geschichte um Fitz hat zwar auch einige derbe Stellen und natürlich gibt es Intrigen ohne Ende, aber Hobb baut damit einen ganz eigenen Spannungsbogen auf. Erfrischend finde ich auch, dass das Setting ganz ohne die typischen Fantasyfiguren wie Trolle, Elfen und Zauberer auskommt – und generell sehr wenige Figuren agieren lässt. Mein Namensgedächtnis hat es ihr sehr gedankt!
    Eingefangen hat mich aber auch die Welt, die Hobb in ihrem Buch zeichnet und dabei fast gänzlich auf die klassische Gut-Böse-Struktur verzichtet...


    Die vollständige Rezension gibt es in meinem Blog auf lifesayshello.com.

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    Layas avatar
    Layavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Hobb hat es geschafft, einen Protagonisten zum Leben zu erwecken.
    Die Gabe der Könige/Der Weitseher Band 1~ Robin Hobb

    Das Buch (welches schon unter einem anderen Titel erschien!) handelt von dem Bastard Fitz, der sich vor den großen Machthabern der Welt behaupten muss und ständig in Schwierigkeiten kommt. Manchmal selbstverschuldet, manchmal fremd verschuldet. Die Geschichte steckt voller Leben und ich denke jeder kann sich ein Stück weit mit dem Hauptprotagonisten identifizieren.Das Buch ist eines der Besten, die ich jemals gelesen habe. Robin Hobb hat einen so unglaublich lebendigen Charakter geschaffen. Man fühlt die Emotionen des Protagonisten und man denkt, er kommt jeden Moment zur Tür rein. Man riecht, was er riecht, man sieht, was er sieht und irgendwie taucht man in diese Welt ein. Das Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Die Voraussetzung um dieses Buch zu mögen ist, dass man eine gewisse Zuneigung gegenüber Tieren verspürt und leicht historisch angehaucht ist. Prinzipiell spielt dieses Buch in einer Fantasiewelt, aber der Fantasy-Einschlag ist nicht sehr hoch, es könnte genauso gut ein mittelalterlicher Roman sein. Sprachlich ist es sehr verständlich geschrieben und geht schnell von der Hand.
    Ich empfehle dieses Buch JEDEM der gerne liest!

    5/5 Sterne

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