Robin Hobb Drachenhüter

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Inhaltsangabe zu „Drachenhüter“ von Robin Hobb

Magische Abenteuer, fesselnde Spannung und mystische Wesen In uralter Zeit standen die Drachen den Menschen in ihrer schlimmsten Stunde bei. Doch inzwischen sind alle Versprechungen der Menschen vergessen und ihre Pflicht gegenüber den letzten Drachen ist ihnen lästig. Also sollen die Drachen in ihre mystische Heimat Kelsingra umgesiedelt werden. Die Waldläuferin Thymara und die unglückliche Kaufmannsgattin Alise sollen die Drachen auf ihrer Reise begleiten. Doch auf dem Weg nach Kelsingra lauern mannigfache Gefahren, und für die Gefährten beginnt das Abenteuer ihres Lebens ....

Wunderschöne Geschichte

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lisaA

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  • Auf Spannung wartet man vergeblich

    Drachenhüter
    TigorA

    TigorA

    02. December 2013 um 19:59

    Inhalt: Eine neue Generation von Drachen wird geboren, nachdem viele Jahre vergangen sind in denen es schien, dass die mystischen Wesen beinahe ausgestorben waren. Doch diese neue Generation ist schwach, sie sind verkrüppelt, einige sogar schwachsinnig und fliegen können sie überhaupt nicht geschweige denn, sich ohne menschliche Hilfe versorgen. Als den Bewohnern der Regenwildnis die Versorgung der Drachen zu viel wird, heuern sie Hüter an, die die Drachen zu einem wundersamen, verschollenen Ort namens Kelsingra begleiten sollen. Die junge Hüterin Thymara ergreift die Chance ihrer ungeliebten Mutter zu entfliehen. Auch die unglückliche Händlersfrau Alise macht sich auf den Weg um als Wissenschaftlerin die Drachen zu studieren und endlich ihrem größten Traum zu folgen, mit den Drachen zu sprechen. (gelesen als Ebook) Cover/Titel: Das Cover ist zwar hübsch, aber nicht ganz stimmig. Die Hauptpersonen sind zum Großteil Frauen und ich komme nicht dahinter, wen der Mann auf dem Cover darstellen soll. Und sicherlich sind die Hüter auch nicht in feine Mäntel gekleidet, jedenfalls stelle ich sie mir nach der Beschreibung im Buch nicht so vor. Der Titel ist dafür aber sehr passend, wie man sich wohl schon denken kann. Meine Meinung: Puh, wo fange ich da an? Ich fand das Buch ein wenig zäh. 700 Seiten sind schon kein Pappenstiel und wenn dann Seitenlang nichts spannendes passiert und man das ganz Buch auf knapp 400 Seiten hätte kürzen können, ist das bitter. Die Autorin holt sehr weit aus und ich hatte oft das Gefühl, dass sie den Faden verliert. Darunter hat die Spannung natürlich auch sehr gelitten, folglich konnte es mich nicht so richtig fesseln und ich habe echt lange für das Buch gebraucht. Den Einstieg ins Buch fand ich sehr schwierig und besonders langatmig war es, Alises Vorgeschichte zu lesen. Das erwartet man bei einem vermeintliche High-Fantasy Schmöker einfach nicht, dass man erstmal die Eheprobleme von ihr aufgetischt bekommt. Okay, die sind für den Charakter und den Verlauf in der Story nicht unerheblich, aber meiner Meinung nach hätte man das schneller erzählen können. Auf mich wirkte der Schreibstil als 'höre sich die Autorin gern selber reden' (oder in dem Fall liest sie sich eben gern selbst). Es war zwar unproblematisch vom lesefluss an sich, aber dieses extreme Ausholen nervte halt. Sie hat sich zu sehr angestrengt und das merkt man irgendwie. Vor jedem Kapitel gibt es noch eine Seite mit dem Schriftverkehr der Vogelwarte von Bingtown (Alises Heimat) und Trehaug (in der Nähe der Regenwildnis) zu lesen. Ich habe mich jedoch gefragt warum. Dort wird nichts relevantes erwähnt, was der Leser jetzt unbedingt braucht um der Geschichte zu folgen. Das war echt überflüssig. Was interessiert es mich, ob die Tauben vom einen Vogelwart dank einer Seuche den Taubenschlag dichtscheißen und die vom anderen durch getrocknete Erbsen ein schönes Gefieder bekommen? Und selbst die offizielleren Briefe habe ich nicht verstanden. Was soll das bloß? Wenn jemand das versteht, soll er sich bitte bei mir melden und mich aufklären! Kommen wir zu den Charakteren: Die fand ich wiederum sehr gut, denn sie waren detailliert ausgearbeitet und facettenreich. Auch sind sie nicht nur gut oder nur böse, sondern haben jeder ihre Stärken und Schwächen. Alise mochte ich Anfangs sehr, das hat aber mit der Zeit immer mehr nachgelassen ohne, dass ich genau sagen könnte warum. Dafür mochte ich Sedric und Kapitän Leftrin umso mehr und auch Thymara habe ich ins Herz geschlossen auch wenn sie manchmal etwas schwierig ist. Thymaras Drachen Sintara, das eingebildete Vieh, konnte ich dafür überhaupt nicht leiden. Die anderen Drachen und ihre Hüter sind sehr viel netter, aber ausgerechnet sie ist ein ziemliches Biest. Die Grundidee aber mit den verkrüppelten Drachen und den versunkenen/verschollenen Städten fand ich echt gut und auch die Welt an sich (besonderes die Regenwildnis) erschien mehr ein sehr hübscher wenn auch gefährlicher Ort für ein Fantasy-Buch. Ich hätte mir nur gewünscht, dass es eine Karte oder so gegeben hätte zur besseren Orientierung in dieser wundersamen, fremden Welt. Das war bei meinem Ebook hier leider nicht der Fall. Fazit: Man bekommt nicht so viel wie man erwartet. Die Welt und die Charaktere sind zwar nett und die Ideen gut, aber an der Umsetzung hapert es stellenweise ziemlich. Es war viel zu langatmig und oftmals verworren bzw. es gibt ein paar Sachen die einfach überflüssig sind. Ein Fantasy-Highlight ist dieses Buch leider nicht und ich bin mir auch noch nicht sicher, ob ich den zweiten Band noch lesen werde. Das Ende hatte nicht einmal eine richtigen Cliffhanger sondern hörte einfach mitten drin auf. Keine unbedingte Kaufempfehlung von mir.

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