Robin LaFevers Dark Triumph - Die Tochter des Verräters

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Inhaltsangabe zu „Dark Triumph - Die Tochter des Verräters“ von Robin LaFevers

Zerrissen von Trauer und Verzweiflung, findet Sybella, die Tochter des skrupellosen Verräters d'Albret, Zuflucht im Kloster St Mortain. Ausgebildet in den Künsten des Todes, machen ihre Wut und ihre Schönheit sie zu einer gefährlichen Waffe. Doch der Auftrag, an den schrecklichen Ort ihrer Herkunft zurückzukehren, verlangt ihr alles ab. Ist Rache ihr einziges, düsteres Schicksal? Sybella braucht Hoffnung, um in diesem bitteren Spiel zu überleben. Da trifft sie auf einen verletzten Krieger, dem sie helfen soll ...

Einfach unglaublich spannend und ein Lesemuss ;)

— smil3everyday

Eine würdige Fortsetzung des ersten Teils.

— luckiss

Nicht so schön wie der 1. Teil, aber hatte dennoch seine eigene Schönheit.

— liyanasbooks

Tolles Buch, freue mich schon auf den letzten Teil!

— Lillylovebooks

richtig klasse. Super Fortsetzung zum ersten Band.

— Gwendloyn-Hope

Tolle Fortsetzung, kommt aber nicht ganz an Band 1 ran.

— Buecherdrache-Hannah

Wow! Das Niveau des ersten Bandes konnte auf jeden Fall gehalten werden. Ich bin begeistert!

— Vivi300

Super Fortsetzung von Grave Mercy:) Nur der Schluss lässt irgendwie noch einige Fragen offen

— Mirejj

Das erste Cover war viel schöner! Das passt überhaupt nicht zum ersten, außerdem ist das hier gemalt das erste war Foto!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine wunderschöne Meuchelmörderin, einige dunkle Geheimnisse und tödliche Intrigen - Genauso toll wie der erste Teil!

— LaLecture

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  • Verrat, Liebe und Hoffnung - ein wunderbares Buch

    Dark Triumph - Die Tochter des Verräters

    smil3everyday

    12. July 2016 um 19:33

    Erster Satz:  "Ich bin nicht als unbeschriebenes Blatt ins Kloster St. Mortain gekommen." Inahlt: Sybella erlangt Zuflucht im Kloster von St. Mortain. Sie ist die Tochter eines Verräters und ihr erster Auftrag führt sie direkt dorthin zurück, wo sie nie wieder in ihrem Leben sein wollte. Sie wird in den Haushalt ihres verachteten Vaters eingeschleust und ihr Auftrag besteht darin, Verräter zu entlarven und zu töten. Doch plötzlich erhält sie einen neuen Auftrag, der ihr so gar nicht passt, will sie doch die Verräter töten. Sie soll "Die Bestie" befreuen und sicher nach Rennes bringen. Damit nimmt ihr Leben eine völlig andere Richtung anund auch sie selbst entdeckt neues auf dieser Reise. Wer Band 1 kennt weiß, wwer de Waroch ist und ihr könnt schon mal ein wenig spekulieren was Sybella so alles auf ihrer Mission entdecken wird.Fazit Das Buch ist wie Band 1 einfach sagenumwobend. Ich habe es genauso verschlungen. Im Vergleich dazu ist es aber total anders, es geht schließlich auch um einen anderen Hauptcharakter. Zwar ist der Grundzug hinter der Story der Gleiche, doch durch die anderen Eigenschaften Sybellas ist das Buch einfach einzigartig. Auch wenn Sybella mit Freundschaften und sozialen Kontakten so ihre Probleme hat, kann man sie als Leser einfach nur in sein Herz schließen. Man kann sich natürlich denken, dass sie, Ismae und Annith zueinander finden und stets mit dem anderen mitbangt wenn eine von ihnen auf eine Mission muss. Das Buch war bei mir innerhalb von zwei Tagen ausgelsen, ich konnte es einfach nicht weglegen.Mehr dazu findet ihr auf unserem Blog. Schaut doch mal vorbei! :)http://welivedathousandlifes.blogspot.de/2016/07/rezension-dark-triumph-die-tochter-des.html

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  • Leserunde zu "Das Mädchen, das Hoffnung brachte" von Nicholas Vega

    Das Mädchen, das Hoffnung brachte

    NicholasVega

    Das Mädchen, das Hoffnung brachte (Taschenbuch) Neues Jahr, neue Chance, mein aktuelles Fantasy Jugendbuch (All-Age) kennenzulernen! Diesmal könnt ihr eins von sechs signierten Taschenbuchexemplaren gewinnen. Klappentext: Die vierzehnjährige Anna ist ein Heimkind. Doch eines Tages begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter. In einer U-Bahn-Station begegnet sie zwei merkwürdigen Menschen: Einem Rollstuhlfahrer, der sich für einen Glückspilz hält, und einem Mädchen, das Insekten isst. Das Schicksal führt die drei in das von der Schließung bedrohte Kinderhospiz Niemalsfern. Um das Hospiz zu retten und ihre Mutter zu finden, betritt Anna die verborgene Welt im Keller von Niemalsfern – einen zauberhaften Ort voller Wunder und Harmonie, aber auch voll dunkler Gefahr. Die phantastische Reise eines einsamen Mädchens auf der Suche nach der Hoffnung. Ein bewegendes Märchen, das Mut macht. Eine Geschichte im Hier und Jetzt, eine Geschichte in einer magischen Welt, eine Geschichte niemals fern. Empfohlenes Lesealter von 12 bis 99. Eine Leseprobe gibt es bei Amazon http://www.amazon.de/Das-M%C3%A4dchen-das-Hoffnung-brachte/dp/1502780488/ref=tmm_pap_title_0?ie=UTF8&qid=1415094672&sr=1-5#reader_1502780488 Über den Autor: Nicholas Vega lebt mit seiner Herzensdame und zwei liebenswerten Quälgeistern in einem Traumschloss. Umgeben von Zahnfeen, Wichtelmännern und Osterhasen schreibt er phantastische Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Von Kindheit an der Fantasy verfallen veröffentlichte er 2013 mit »Demor - Einfach bösartig« einen Roman, der auf humorvolle Weise die Dinge aus dem Blickwinkel der Bösewichte betrachtet. Mit »Der Junge, der Glück brachte« gelang ihm sogar der Sprung an die Spitze der Kindle-Charts, wodurch er einen echten All-Age Bestseller schrieb. Mehr über mich erfahrt ihr auf meinem Blog oder bei Facebook. Teilnahmebedingungen: Für die Leserunde stelle ich 6 signierte Taschenbücher von Das Mädchen, das Glück brachte zur Verfügung. Um an der Leserunde teilzunehmen, beantworte bitte folgende Frage: Welches ist dein absolutes Lieblings-Fantasy--Buch? Die Bewerbungsfrist endet am 18.01.2015, geplanter Start der Leserunde ist am 25.01.2015. Wichtig! Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr auch wirklich Zeit und Lust habt, an dieser Leserunde teilzunehmen. Es können nur sechs Leute teilnehmen und es wäre unfair, Interessierten ein Exemplar "wegzuschnappen". Aus meinen Erfahrungen der bisherigen Leserunde muss ich leider darauf hinweisen. Viel Spaß wünscht euch Nicholas Vega

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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  • Besser als der Vorgänger :)

    Dark Triumph - Die Tochter des Verräters

    books_and_senses

    10. February 2014 um 22:54

    Ich weiß noch genau, dass der Vorgänger von DARK TRIUMPH damals ganz anders war, als ich es erwartet hatte. GRAVE MERCY war mehr historisches Buch als eine Fantasy-Story, mehr Intrigen-lastig als Action-geladen. Denoch war es gerade das, was ich an diesem Buch so gemocht habe. Deswegen wollte ich natürlich auch unbedingt den nächsten Band lesen, in dem es aber nicht mehr um Ismae geht, die mir in GRAVE MERCY sehr ans Herz gewachsen ist, sondern um Sybella, die man im ersten Band auch schon kennenlernt, über die mal allerdings relativ wenig erfährt. Deswegen war ich auch hier wieder aufs Neue darauf gespannt, wie mir das Buch gefallen wird. Besser als der erste Teil? Oder kommt Sybella mit ihrer Geschichte nicht an Ismae heran? Ich bin froh dass ich nun sagen kann, dass DARK TRIUMPH mir sogar noch besser gefallen hat als sein Vorgänger! Zwischen GRAVE MERCY und DARK TRIUMPH lagen bei mir fast 1 Jahr, weswegen mir die vielen komplexen Geschehnisse nicht mehr alle bewusst waren. Umso überraschter war ich, als mir der Einstieg in das Buch dann doch relativ leicht gefallen ist. Es gibt keine auschweifende Rückblicke, immerhin haben wir es hier auch mit einer anderen Erzählerin zu tun, aber durch den einen oder anderen Hinweis fand ich doch leicht wieder in das Geschehen zurück und mir vielen mit jeder Seite mehr wieder mehr Details aus Band 1 ein. Sybella ist ohne Zweifel ein sehr anderer Charakter als Ismae, aber ich mochte sie mindestens genau so gerne. Der Grund warum es mit ihr nicht so "leicht" ist, ist wohl, dass ihre Gefühlswelt und das, was sie nach außen trägt, nicht immer übereinstimmen. Es fiel mir oft schwer sie einzuschätzen und nicht nur ein Mal hat sie mich mit ihren vielen verschiedenen Seiten überrascht. Sie ist ein sehr emotionaler Mensch, der viel durchmachen musste, aber sie ist auch stark genug um trotzdem immer wieder über ihren eigenen Schatten zu springen. Sie zweifelt an sich und ihrer Bestimmung und so litt ich mit ihr und wünschte mir so sehr, dass ihre Fragen endlich beantwortet werden und sie lernen kann, sich selbst besser zu akzeptieren. Jede Wendung, jede neue Enthüllung ihrer Vergangenheit hat auch mich mitgerissen und mich wirklich mehr und mehr mit Sybella verbunden. Meiner Meinung nach weißt sie viel mehr Tiefe auf als Ismae, wodurch sie mir stärker im Gedächtnis geblieben ist. Ich gehe sogar soweit, dass ich sagen würde, Sybella war die interessantere Protagonistin von den beiden. Sybellas Charakter, ihre Geschichte und ihr Auftrag sind es auch, die DARK TRIUMPH, ganz dem Titel entsprechend, düsterer machen. Das gesamte Buch wies eine viel ernstere Atmosphäre auf als der erste Band. Es war brutaler, schauderhafter und aufregend. Ich fand es unglaublich spannend und konnte mich teilweise nur sehr schwer von den Seiten lösen. Schon nach einem drittel des Buches war mir dadurch klar, dass ich hier einen Folgeband in Händen halte, der seinen Vorgänger noch einmal toppen kann. Und das ist selten. Eine Vielzahl von guten wie bösen Charakteren tragen ihren Teil zu dieser Atmosphäre bei und es gab nicht nur einen, den ich im Verlaufe des Buches am liebsten dahin gewünscht hätte, wo der Pfeffer wächst. Es war erschreckend, wie weit manche Menschen gehen, wenn etwas nicht so läuft, wie sie es gerne hätten. Im Vergleich zu ihnen sieht Sybella aus wie eine Heilige, hadert sie doch mit ihrem Auftrag und dem was sie tut. Was ich aber am allerbesten fand war die Liebesgeschichte, weil sie von den typischen Klischees abweicht. Wir haben es in DARK TRIUMPH nicht mit der bestaussehendsten männlichen Besetzung des Universums zu tun (wie es in manch anderen Büchern gerne beschrieben wird), sondern mit einem Mann, der von Leben und Kampf gezeichnet ist und den eigentlich alle als hässlich bezeichnen. Das gilt aber nur für die Oberfläche, der der Mensch der dahintersteckt ist unglaublich toll. Als ich erfuhr, bei wem es sich um den verletzten Krieger handelt, mit dem Sybella durchs Land ziehen wird, hätte ich vor Freude am liebsten Luftsprünge gemacht. Es handelt sich nämlich um einen Charakter, den ich bereits im ersten Band sehr interessant fand, von dem man allerdings nicht so viel erfahren hat. Im Wechselspiel mit Sybella kommt er unglaublich gut zur Geltung und die sich langsam anbahnene Liebe fand ich einfach toll. Ich konnte mitfiebern, mitschmachten, mitlachen - und das alles, ohne dass die eigentliche Handlung dadurch in Vergessenheit geraten ist. Auch in DARK TRIUMPH fand ich also all das, was ich schon im ersten Band so toll fand: den tollen Schreibstil, die Vermischung von historischen und paranormalen Elementen, das Aufdecken von Intrigen und die Spannung, die eigentlich immer vorhanden ist. Zusätzlich habe ich aber eine noch vielschichtigere Protagonistin bekommen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite von sich überzeugen konnte. Ihre Entwicklung zu verfolgen war packend und die Liebesgeschichte außergewöhnlich. Es gibt sie also doch noch: Fortsetzungen, die ihrem Vorgänger das Wasser reichen können. DARK TRIUMPH bekommt 5 volle Pancakes von mir!

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  • Teil 2, ohne Teil 1 gelesen zu haben

    Dark Triumph - Die Tochter des Verräters

    Sternenwanderer-01

    21. January 2014 um 13:32

    Herzlichen Dank an Klaus, von Bookola.de, der mich manchmal auch in andere Gefilde lockt. Mit dem Buch Dark Triumph lockte er mich in die Welt des Historischen. Aber ich sage euch gleich, das ist Band 2, doch ich konnte mich sehr gut hinein lesen, auch ohne den ersten Band zu kennen. Denn die Rückblicke werden gut verknüpft. Aber das werde ich bald nachholen, den das war für mich kein historischer Roman im herkömmlichen Sinn. Trotz des fehlenden Band 1, war die Geschichte in sich schlüssig und ich konnte der Handlung gut folgen. Es ist sehr düster und mystisch. Stellenweise brutal, aber es passt einfach zu der Geschichte. Sybella, wird im zweiten Band ins Kloster geschickt, wo sie in den Künsten des Tötens unterwiesen wird. Doch ist sie böse? Nein das glaube ich nicht. Die Geschichte im Hintergrund ist schlüssig, die Handlungen und die Kämpfe, erhalten auch die Spannung. Es gibt genug Details, um sich in die Charaktere hinein zu versetzen. Sybella erhält den Auftrag ihren Vater auszuspionieren, und kann die Herzogin gerade noch vor einer Intrige warnen. Doch dabei wird einer ihrer Ritter verwundet und gefangen genommen. Sybellas Auftrag ändert sich dahingehend, den Ritter um jeden Preis zu befreien. Das ganze gestaltet sich als äußerst dramatisch und spannend. Also ich war fasziniert, das es mich doch sehr gepackt hat, vor allem weil es durchgehend, düster und "dark" war, so wie es im Titel beschrieben ist. Leider waren aber auch einige langwierige Gedankengänge von Sybella dabei, die ich etwas entnervend fand, doch alles in allem konnte ich über diese Phasen hinwegsehen. Ich freue mich auf Band 3, da ich schon neugierig bin, wie es weitergeht. Man hatte erst zum Ende hin, so einige düstere Geheimnissse aufgedeckt, oder einige Verwirrungen entwirrt. Alles in allem, kann ich eine Leseempfehlung weitergeben, auch an jene die den ersten Band nicht gelesen haben. Allerdings wenn ihr die Möglichkeit habt Band 1 vorher zu lesen, dann macht es einfach. Diese Trilogie ist es wirklich wert.   Ich vergebe 4 von 5 Gedanken

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  • Die große Leserpreis 2013 - Buchverlosung!

    doceten

    Buchverlosung: Gewinnt eure beliebtesten Bücher 2013 In den letzten Wochen konntet ihr auf LovelyBooks eure beliebtesten Bücher für den Leserpreis nominieren und in der Finalrunde für die 35 Favoriten in 15 verschiedenen Kategorien abstimmen. Die Resonanz beim diesjährigen Leserpreis war einfach überwältigend. Hunderte Blogbeiträge, viele Tausende Beiträge bei Facebook und Twitter und über 37.000 abgegebene Stimmen machen den Leserpreis 2013 zu einem der größten Publikumspreise im deutschsprachigen Raum. Als kleines Dankeschön an alle leidenschaftlichen Leser da draußen möchten wir zum Abschluss zehn feine Buchpakete mit vielen nominierten Büchern verlosen. So kannst du mitmachen Du nimmst automatisch am Gewinnspiel teil, wenn du unter diesem Beitrag folgende Frage beantwortest: Welches Buch ist dein absolutes Lieblingsbuch 2013? Damit wir bei der Verlosung deine Vorlieben berücksichtigen können, gib bitte auch gleich drei verschiedene Buchpakete an, über die du dich am meisten freuen würdest. Wir haben folgende Pakete für euch zusammengestellt: Romane Fantasy Krimi und Thriller Kinderbuch Jugendbuch Erotik Hörbuch Humor Liebesromane Historische Romane EDIT: Vor lauter Leserpreisfieber habe ich den Teilnahmeschluss vergessen. Alle Mitglieder, die hier bis zum Donnerstag, 5.12., kommentrieren, nehmen automatisch an der Verlosung teil. :-)

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    • 1441
  • Unglaublich tolle Fortsetzung!

    Dark Triumph - Die Tochter des Verräters

    Ricas_Fantastische_Buecherwelt

    25. September 2013 um 22:14

    Inhalt Sybella kriegt vom Kloster St. Mortains den Auftrag, in den Schoß der Familie zurück zu kehren. Dass ausgerechnet der verräterische d’Albret ihr Vater ist, macht ihre Aufgabe nicht gerade leichter. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als ihn endlich töten zu dürfen, doch es will einfach kein Mal erscheinen und noch ist sie nicht soweit, sich von Mortain abzuwenden. Der nächste Auftrag, die „Bestie“, de Waroch, aus dem Kerker zu befreien und nach Rennes zu bringen, ist Segen und Fluch zugleich. Zwar entrinnt sie d’Albrets Klauen, allerdings hat sie ihr Hauptziel nicht erreichen können. Doch schneller als ihr lieb ist, wird de Waroch zu mehr als einem Auftrag, aber Sybella weiß, dass er ihr niemals all ihre Taten verzeihen kann… Die Protagonistin Sybella ist ein wahrhaft leidgeplagtes Wesen. Als eine d’Albret ist sie Elend und Grausamkeit von Kindesbeinen an gewöhnt. Ihr Vater macht keinen Unterschied zwischen Freund, Feind und Familie – wer ihm im Wege steht, muss sterben. Ihr größtes Glück war es bisher, zu erfahren, dass Mortain ihr leiblicher Vater ist, doch auch dieser Glaube wird in all den Jahren erschüttert. In ihrer Verzweiflung begeht sie sogar Selbstmord, aber der Tod, ihr Vater, weist sie ab. So hat sie die Wahl, daran zu glauben, dass ihr Vater sie nicht will oder dass er nicht existiert. Vom Regen in die Traufe, scheint ihr Lebensmotto zu sein… Eigene Meinung „Dark Triumph – Die Tochter des Verräters“ von Robin LaFevers ist kaum mit seinem Vorgänger zu vergleichen. Der Einstieg fiel mir wahrlich nicht leicht. Dieses Mal wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Sybella erzählt und knüpft dabei nahtlos an seinen Vorgänger an. Genaugenommen beginnt der zweite Teil der „His Fair Assassin“-Trilogie mit einer der Endszenen aus „Grave Mercy“. So neugierig ich auch auf die undurchsichtige Sybella war, so sehr fehlte mir doch die barmherzige Ismae, die so viel sanfter und zugänglicher war. Die komlexe Hierarchie, das Setting im 15. Jahrhundert und die unzähligen Namen, machten es dem Leser nicht gerade leichter. Doch gerade diese schwierigen Charaktere sind eine Meisterleistung. Selten sind mir so komplexe und authentische Figuren über den Weg gelaufen. Weitab davon entfernt, auch nur den Hauch eines Klischees zu benutzen, schafft LaFevers Persönlichkeiten, die nicht nur interessant, sondern auch moralisch wertvoll sind. Die Geschichte ist ebenso einzigartig wie sein Vorgänger. Weiterhin begleitet man die junge Herzogin auf ihrem Kampf um die Freiheit, sodass es nicht nur um eine typisch historisch-fantastische (was ist daran typisch?!) Liebesgeschichte geht. Es wäre vielleicht geschickter gewesen, dem Leser Sybellas Vergangenheit nicht zu lange vorzuenthalten, weil man dann auch im ersten Drittel mehr mit ihr mitgefiebert hätte, aber so gab es zum Schluss natürlich den größeren Aha-Effekt. Die Liebesgeschichte ist einfach klasse. Entgegen der Norm hat man es diesmal mit einem „hässlichen“ Mann zu tun, jedenfalls wird das so immer und immer wieder erwähnt. Ein Mann, der von außen hässlich, doch von innen wunderschön ist. Die aufkeimende Beziehung der Bestie und Sybellas gliedert sich unauffällig in das Geschehen ein, sodass diese völlig unaufdringlich ist. Die beiden haben aber auch weitaus größere Sorgen, als unentwegt füreinander zu schwärmen oder sich wegen sinnloser Dinge zu streiten. Fazit Robin LaFevers „Dar Triumph – Die Tochter des Verräter“ macht es dem Leser vielleicht am Anfang schwer, kann aber im Gesamten vollkommen überzeugen. Die Stimmung ist noch viel düsterer als bei seinem Vorgänger und es gibt einige Szenen, bei denen man an einer Jugendfreigabe ab 12 Jahren doch stark zweifeln muss. Überaus gelungene Charaktere in Kombination mit einer einzigartigen und interessanten Story machen dieses Buch aus. Durch die grandiosen Charaktere und die etwas andere Lovestory ist dieser Band sogar ein bisschen besser als der Erste und natürlich wieder eine klare Empfehlung - 5/5 Bücher!

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  • Weiterhin spannend, intrigant und tödlich - "Dark Triumph" kann mit seinem Vorgänger mithalten

    Dark Triumph - Die Tochter des Verräters

    LaLecture

    06. August 2013 um 17:42

    Inhalt Sybella, Dienerin Mortains und formell die Tochter des skrupellosen Verräters d'Albret, wurde vom Kloster in den Haushalt ihres Vaters eingeschleust, um dort Verräter zu entlarven und zu ermorden, doch dann bekommt sie einen besonderen Auftrag: Sie soll den verletzen Ritter de Waroch, genannt "Die Bestie", befreien und sicher nach Rennes bringen. - Ein Auftrag, der Sybella überhaupt nicht passt, hält er sie doch von ihrem eigentlichen Ziel ab: d'Albret zu töten. Meinung Ich hab mich sehr gefreut, als dieser zweite Teil der "His Fair Assasin"-Reihe angekündigt wurde, denn von dem Vorgänger "Grave Mercy" war ich sehr begeistert. Mit großer Befriedigung kann ich nun sagen: "Dark Triumph" kann mit dem ersten Teil durchaus mithalten! Die Idee des Buches, die mir schon bei "Grave Mercy" sehr gut gefallen hat, fasziniert auch hier wieder sehr. Die Mischung aus historischem Kontext (denn einige der Personen und Konflikte haben wirklich existiert), Krimi (denn so kann man die höfischen Intrigen und Machtspiele wohl am besten bezeichnen), Romantik und Fantasy ist ja noch immer relativ neu und birgt immer wieder tolle neue Einfälle. Gerade über neue Informationen über die Götter, die in Sybellas Heimat verehrt werden, habe ich mich immer gefreut, denn diese Kultur finde ich unglaublich faszinierend. Doch auch der Plot der Reihe, der Kampf der jungen Herzogin im ihren Thron, ist in diesem Band wieder weiter ausgearbeitet worden und recht vielschichtig, denn Anne steckt doppelt in der Klemme: Auf der einen Seite droht ihr eigener Landsmann, der Fiesling d'Albret, ihr ihr verzögern wegzunehmen, und auf der anderen Seite rüsten sich die Franzosen zur Schlacht. So ist auch "Dark Triumph" wieder eine gelungen Verflechtung der persönlichen Geschichte der Hauptperson und der Geschichte ihrer Heimat und deren Herrscherin, der Bretagne und Herzogin Anne. Dabei wird es, da das Buch weder voll von Schlachten noch zu erklärungslastig ist, nie langweilig und ich wurde von der ersten bis zur letzten Seite an gefesselt. Normalerweise bin ich nicht begeistert, wenn die Protagonisten mitten in der Reihe wechseln, denn in der Regel lernt man ja den einen gerade erst kennen und er wird einem so langsam sympathisch, sodass man nicht gleich wieder mit einer neuen, zentralen Figur konfrontiert werden will. In "Dark Triumph" hat mir das jedoch gar nichts ausgemacht, denn Sybella ist eine nicht minder faszinierende Protagonistin. Sympathisch ist sie im Gegensatz zu Ismae keinesfalls, denn dafür war ihre Kindheit viel zu verkorkst, worunter ihr Charakter und ihre Gefühle eindeutig gelitten haben. Zu Beginn des Buches erscheint sie einem vor allem mordlustig und kaltherzig, doch nach und nach lernt man die schrecklichen Umstände ihres Lebens bei d'Albret kennen und versteht sie besser. Sybella ist also nicht sympathisch, dafür aber wirklich interessant und vor allem eine ungewöhnliche Protagonistin für ein Jugendbuch. Wie gut, dass es da einen literarischen Gegenpart gibt: die Bestie de Waroch, den man bereits aus "Grave Mercy" kennt. Er ist ein loyaler, aufopferungsvoller Ritter, der trotz all der Grausamkeiten, die er beobachten musste oder sogar selbst erlitten hat, versucht, aus allem das beste zu machen, und ein großes Herz hat. Da er als riesig, massig und ziemlich hässlich beschrieben wird, ist er definitiv nicht der typisch-romantische Traumboy. Dennoch, trotz all meiner Sympathien für ihn, fand ich die bereits im Klappentext angedeutete Liebesgeschichte zwischen ihm und Sybella zunächst mehr als unnötig, da ich mich gegen den Trend sträube, gezwungenermaßen immer und überall eine Liebesgeschichte einzubauen. Zwar konnten die beiden mich schließlich doch für sich erwärmen, aber ich wäre auch gut ohne diese Beziehung ausgekommen. Die meisten Nebencharaktere haben mir diesmal recht gut gefallen, vor allem Ismae, die auch aus Sybellas Sicht genauso wirkt, wie man sie aus "Grave Mercy" in Erinnerung hat. Sie ist, obwohl auch sie kein leichtes Leben hatte, wesentlich warmherziger und eine sehr gute Freundin. Duval ist auch hier nicht so leicht zu durchschauen, doch man spürt seine Liebe zu seiner Schwester und Ismae noch immer sehr deutlich, wodurch er mir auch wieder sympathisch war. Vielleicht ebenso faszinierend wie Sybella ist außerdem deren Halbbruder Julian, dessen Beziehung zu ihr man erst am Ende so richtig durchschaut. Er bleibt zunächst nämlich relativ undurchsichtig, aber sehr interessant. Auch Sybellas Zofen Tephanie und Jamette sind beide recht gut beschrieben. Erstaunlicherweise gelingt es der Autorin sogar, Nebenfiguren wie vergleichsweise unwichtige Soldaten genauer zu charakterisieren als die Antagonisten - in diesem Fall natürlich d'Albret, aber auch die berechnende Äbtissin von St. Mortain -, die leider etwas farblos blieben. Während ich bei der Äbtissin noch darauf hoffe, dass sie irgendwann andere Beweggründe als den Ruhm des Klosters offenbart, war d'Albret einfach nur böse und gerade bei den unsympathischen Figuren ist es mir immer wichtig, etwas über ihren Antrieb, den Grund für ihr Verhalten zu erfahren. So spannend das Buch auch ist, die dort vermittelte Moral sollte man als Mensch mit gewissen Grundsätzen lieber nicht hinterfragen. Zwar hat bereits Ismae daran gezweifelt, dass die Befehle des Klosters, jemanden zu töten, wirklich gerechtfertigt sind, doch im Grunde heißt es auch in diesem Buch: Es gibt immer Männer, die es verdient haben, die Kehlen aufgeschlitzt zu bekommen oder qualvoll an einer Vergiftung zu sterben - und so sagt es sogar der Tod höchstpersönlich. Wenn sich Sybella dann auch noch als "Gerechtigkeit Mortains" sieht, bleibt nur daran zu denken, dass die Leser des Buches sicher schon alt genug sind, um zu begreifen, dass man das lieber nicht nachmachen sollte. Fazit " Dark Triumph - Die Tochter des Verräters" ist die überaus gelungene Fortsetzung der Reihe um die Novizinnen des Klosters St. Mortain. Auch dieser Roman kann wieder mit einer spannenden, gut durchdachten und faszinierenden Geschichte sowie mit vielschichtigen Charakteren aufwarten. Da aber einige der Nebenfiguren entscheiden zu blass bleiben und mir die Moral teilweise etwas fragwürdig erschien, vergebe ich nur 4,5 Sterne.

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  • Düsterer, grausamer, geheimnisvoller

    Dark Triumph - Die Tochter des Verräters

    leselurch

    03. August 2013 um 17:03

    *Worum geht's?* Als Tochter des Grafen d'Albret wurde Sybella von der Äbtissin St. Mortains an den Hof des Verräters geschickt, um aus den Reihen des Feindes für das Wohl der Herzogin zu kämpfen. Leicht fällt ihr der Weg zurück an jenen Ort, der sie zerrissen und gebrochen hat, nicht. Nur die Rache schenkt ihr Hoffnung und Kraft: Mit Mortains Hilfe wird sie d'Albrets für seine Taten büßen lassen. Doch so geduldig Sybella ihre Rolle an d'Albrets Hof auch spielt, mit jedem vergangenen Tag beginnt sie stärker an ihrem Glauben, ihrer Berufung, ihrem Leben zu zweifeln. Denn Mortain versieht den Verräter nicht mit seinem Mal und verwehrt Sybella so das Attentat auf ihren verhassten Vater. Ist Mortain wirklich der, für den sie ihn immer gehalten hat? Als Sybella plötzlich den Auftrag bekommt, einen Gefangenen d'Albrets zu befreien, bleibt ihr keine Zeit zum Zweifeln. Wenn sie nicht bald einschreitet, wird der Gefangene sterben - und mit ihm die Hoffnung der Herzogin. . *Meine Meinung:* Sybellas Geschichte beginnt dort, wo wir sie in "Grave Mercy" das letzte Mal getroffen haben: Von den Türmen des Schlosses d'Albrets warnt sie Ismae und die Herzogin vor den Angriffen des Grafen, sodass sie rechtzeitig die Flucht ergreifen können. Als Tochter des fürchterlichen Verräters wurde Sybella von der Äbtissin von St. Mortain zurück zu ihrer verhassten Familie geschickt, damit sie aus den Reihen des Feindes für Mortain kämpfen kann. Doch das ist alles andere als ungefährlich... . Mit der gelungenen Mischung aus historischen, romantischen und fantastischen Elementen steht "Dark Triumph" seinem Vorgänger in Nichts nach. Robin LaFevers erschafft mit dieser gewagten Verschmelzung der Genres eine ganz besondere Atmosphäre, die fasziniert und einen trotz sehr detailreicher Beschreibungen nicht langweilt. Die mehr als 500 Seiten fliegen dank des flüssigen und angenehmen Schreibstils, der einem jede Szene bildlich in den Kopf zaubert, nur so dahin. Diesmal gibt es jedoch auch ein paar äußerst brutale Szenen, die Lesern mit schwachen Nerven ein mulmiges Gefühl in der Magengegend bereiten könnten. . Im Großen und Ganzen ist die Handlung von "Dark Triumph" ist nicht ganz so rasant wie die von "Grave Mercy". Es bleibt zwar mitreißend und fesselnd, aber an den Vorgänger kommt es nicht ganz heran. Das braucht es aber auch nicht, denn der zweite Band der Trilogie schlägt eine andere Richtung ein: Es wird ernster, düsterer und geheimnisvoller. Die Atmosphäre ist viel bedrückender und zeigt die fantastische Welt aus einem neuen Blickwinkel. Besonders Mortain, der Todesgott, wird in diesem Band anders dargestellt, was dem ersten Teil rückwirkend sogar einen bitteren Beigeschmack gibt. . Sybella gehörte im ersten Band der "His Dark Assassin"-Reihe trotz ihrer relativ kurzen Auftritte definitiv zu den interessantesten Personen mit dem meisten Potenzial; ein vielversprechendes Fundament für einen Charakter, die nun im zweiten Teil der Reihe die Protagonistenrolle übernimmt. Die ausgebildete Auftragsmörderin ist eine Figur, die viel zu verbergen hat. Sie gibt nicht viel von sich Preis, spielt immer die Starke und gibt sich unnahbar, doch in Wirklichkeit ist sie ein sehr gefühlvoller und emotionaler Mensch, den die eigene Vergangenheit stark geprägt hat. Sie ist eine Maskenträgerin, eine begabte Schauspielerin, die mit verschiedenen Facetten spielt. Sybella kann einen stets aufs Neue mit dramatischen und tragischen Wendungen überraschen. Kaum denkt man, man hat sie durchschaut, enthüllt sie ein weiteres schockierendes Geheimnis, das sie in einem anderen Licht dastehen lässt. Sybella ist eine besondere Protagonistin, die zunächst ein wenig Zeit braucht, mit der Zeit aber immer stärker auftaut. . Bei so vielen handelnden Personen ist es unmöglich, jedem von ihnen gerecht zu werden. Auch wenn man sich zu einigen Figuren mehr Informationen gewünscht hätte, ist es Robin LaFevers erstaunlich gut gelungen, die vielen Charaktere so auftreten zu lassen, dass sie einem mehr oder weniger im Gedächtnis bleiben. Jeder von ihnen hat eine Aufgabe inne, die er oder sie im Handlungsverlauf zu erfüllen hat, und jeder von ihnen wird seiner Rolle gerecht. Obwohl ein paar Figuren oberflächlich bleiben, gibt es niemanden, den man einfach aus dem Buch streichen könnte, ohne damit das Gesamtbild zu stören. Einen besseren Kompromiss hätte die Autorin kaum finden können! . Das Wiedersehen mit den bekannten Charakteren aus "Grave Mercy" ist definitiv ein Highlight! Sie aus einer anderen Perspektive, aus der Sicht einer anderen Figur sehen zu können, rückt sie in ein völlig neues Licht. Plötzlich erkennt man Facetten an ihnen, die man ihnen im ersten Band noch nicht angesehen, nicht zugetraut hätte. Da bekommt man glatt Lust, den ersten Band mit den neuen Informationen noch einmal zu lesen und nach versteckten Geheimnissen zu suchen. . Ein wichtiger Charakter findet zwar häufig Erwähnung, taucht jedoch leider nicht persönlich auf: Annith, die Dritte im Bunde der tödlichen Freundinnen, die einem mit ihrer kindlichen und jungen Art eher zurückhaltend in Erinnerung blieb. Ihr stehen allerdings schwere Zeiten bevor... Im dritten und letzten Band der Trilogie wird Annith die Rolle der Protagonistin übernehmen. Wir dürfen nach den Ereignissen aus "Grave Mercy" und "Dark Triumph" sehr gespannt sein, wie es mit Annith weitergehen wird, werden uns aber leider noch ein wenig gedulden müssen. . Auf den ersten Seiten des Romans befindet sich die gleiche Karte über das Herzogtum Bretagne, die einem bereits in "Grave Mercy" unterstützend zur Seite stand, um die Orientierung nicht zu verlieren. Auch diesmal ist sie eine große Hilfe. Neben diesem tollen Bonusmaterial gibt es außerdem eine Übersicht aller handelnden Personen, mit denen es Sybella in "Dark Triumph" zu tun bekommt. Bei der großen Anzahl an Figuren ist das Register ein unverzichtbares Extra, in das man immer wieder hineinschaut, um einen Namen einer Person zuzuordnen. Besonders zu Beginn ist man für die Gedächtnisstütze dankbar, die es einem ermöglicht, leicht einen Anschluss an die Geschichte zu finden.  . *Cover:* Sybella, wie sie leibt und lebt. Ich bin und bleibe kein Fan von Figuren auf dem Cover, die einem die Möglichkeit nehmen, sich ein eigenes Bild zu den Charakteren machen zu können, aber ich muss zugeben, dass die Grafiker hier Sybella großartig getroffen haben.  . *Fazit:* "Dark Triumph", der zweite Band der "His Dark Assassin"-Reihe von Robin LaFevers, ist anders als "Grave Mercy". Die distanzierte Sybella übernimmt die Rolle der Protagonistin und bringt damit eine neue, viel ernstere Atmosphäre in die Trilogie. Sie setzt die Handlung düsterer, grausamer und geheimnisvoller fort. Die Geschichte verläuft zwar nicht ganz so rasant wie die des Vorgängers, aber dafür stehen hier die Charaktere, ihre Geschichten und ihre Schicksale viel stärker im Vordergrund - und bei einem tiefgründigen und geheimnisvollen Charakter wie Sybella bringt dies viele dramatische und tragische Überraschungen mit sich! "Dark Triumph" ist eben anders, aber auf eine eigene Weise gut, wenn nicht sogar besser! Ich vergebe 4 Sterne.

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  • Die Schöne und die Bestie

    Dark Triumph - Die Tochter des Verräters

    BlueNa

    31. July 2013 um 20:03

    Sybella wurde von der Äbtissin in d’Albrets Haushalt geschickt und damit direkt in den Schlund der Hölle, dem sie entkommen zu sein glaubte. Das einzige, an das sie sich in der Dunkelheit klammert, ist die Hoffnung, dass Mortain d’Albret mit seinem Mal zeichnen wird, damit sie ihn töten kann. Um Rache zu nehmen für all den Schrecken und das Leid, das der grausame Verräter an der Herzogin in ihrem Leben verbreitet hat. Da bekommt Sybella den ungewöhnlichen Auftrag einen Gefangenen aus d’Albrets Kerker zu befreien. Damit tritt sie Ereignisse los, die für ihr Leben und möglicherweise auch für das Volk der Bretagne eine gewaltige Bedeutung haben… Zu Beginn des ersten Bandes „Grave Mercy“ lernt man die jungen Mädchen Sybella, Ismae und Annith während ihrer Ausbildung zu Meuchelmörderinnen kennen. Ismae war von Anfang an die Sympathische, während Sybella das krasse Gegenteil zu sein schien, nämlich die Hochmütige und Unnahbare, doch nun wurde mir Sybellas Wesen in einem anderen Licht gezeigt und je mehr man von ihrer Vergangenheit erfährt, umso mehr Mitleid und Verständnis bringt man für die 17-jährige auf. Die Geschichte knüpft an dem Punkt des ersten Bandes an, an dem Ismae Sybella auf den Zinnen des Burgturms in Nantes sieht, wie sie ihre Freundin und die Herzogin vor einem Hinterhalt warnt, den d’Albret gelegt hat. Die Ereignisse spitzen sich dann immer weiter zu und die Schlinge um den Hals der Herzogin wird hoffnungslos eng. Der Schreibstil der Autorin war wieder einmal brillant! Ich habe mich schnell in einen Rausch gelesen und wollte das Buch so ungern aus der Hand legen, dass ich jede Störung verteufelt habe! Bildgewaltig und gestochen scharf zeichnet Robin LaFevers das Bild der, von Franzosen und Verrätern eingekesselten Bretagne, die von einer mutigen, aber sehr jungen Herzogin regiert wird. Von Beginn an steigt der Spannungsbogen stetig an und die Ereignisse überschlagen sich bald, um zum Schluss in einem grandiosen Showdown zu münden. Ein wirklich außergewöhnlicher und wunderbarer Schreibstil, von dem ich kaum Genug bekommen konnte! Diesmal ist Sybella die Protagonistin und während sie im ersten Teil der Reihe noch kühl und unnahbar wirkte, kommen nun all ihre Facetten ihrer Persönlichkeit zum Vorschein und ich habe mich sehr, sehrt schnell mit der jungen Assassine identifizieren können. Sybellas Vergangenheit ist dunkel und von Schmerz und Leid geprägt. Sie musste mitansehen, wie d’Albret sieben Ehefrauen ermordet hat, nur weil sie ihm keine Söhne gebären konnten oder sich ihm anderweitig wiedersetzten. Von daher finde ich es erstaunlich, dass Sybellas Seele nicht noch größeren Schaden genommen hat. Mut und Entschlossenheit sind ihre Markenzeichen, außerdem ist sie eine gute Lehrerin und muss ihrerseits lernen, ihr Herz zu öffnen. Denn als Die Bestie die Waroch in ihr Leben tritt, muss Sybella wohl oder übel all ihre Vorsätze über Bord werfen. Die Bestie ist ein wahrer Berserker im Kampf und trotzdem ein unglaublich großherziger und sanfter Mensch, den man einfach gern haben muss! Wunderbare Figuren, die in eine wunderbare Handlung eingebettet wurden! Das Cover der Klappbroschur finde ich nicht ganz so bezaubernd, wie das des ersten Teils, denn es ist viel düsterer und spiegelt Sybellas Gemütszustand und Verfassung sehr gut wieder. Eine in dunkle Gewänder gehüllte junge Frau mit einem langen Dolch in der Hand, ist darauf zu sehen. Fazit: „Dark Triumph – Die Tochter des Verräters“ von Robin LaFevers knüpft in Punkto Originalität und Qualität nahtlos an den wunderbaren ersten Band „Grave Mercy“ an und überzeugt mit einer tollen Story, kleinen, aber feinen Fantasy Elementen und unglaublich lebendigen Charakteren! Wer diese Reihe noch nicht kennt, dem sei sie nun aller wärmstens ans Herz gelegt!!!

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  • Eine fesselnde Geschichte um Intrigen, Liebe, Kämpfe, Glauben und Geheimnisse

    Dark Triumph - Die Tochter des Verräters

    AusZeit-Mag

    23. July 2013 um 21:56

    ~Inhalt~ Sybella ist die Tochter des grausamen D’Albret, der nichts unversucht lässt, die Heirat mit der Herzogin der Bretagne trotz aller Hindernisse doch noch zu vollziehen. Sybella, die nach 3 Jahren im Kloster des Heiligen Mortain nun schon wieder seit 6 Monaten bei ihrer Familie ist, wünscht sich nichts sehnlicher, als ihren Vater endlich töten zu können, hasst sie ihn doch aus tiefster Seele. Doch da St. Mortain ihn noch nicht mit einem Mal gezeichnet hat, konnte sie ihr Vorhaben bisher nicht ausführen. Da erhält sie von der Äbtissin des Klosters die Anweisung die „Bestie“ de Waroche aus dem Kerker ihres Vaters zu befreien und durch ein Missverständnis landet sie mit ihm auf dem Fluchtwagen anstatt ihren Vater zu töten. Auf der Flucht vor ihren Verfolgern kommen sich die beiden näher, doch durch Sybellas Herkunft und ihre Aufgabe scheint ihnen keine Zukunft vergönnt. ~Einschätzung~ „Dark Triumph – Die Tochter der Verräters“ ist der 2. Teil von Robin L. LaFevers „His Fair Assassin“ – Trilogie, der mich wie sein Vorgänger voll in den Bann ziehen konnte. Die Geschichte nimmt ein paar Geschehnisse des ersten Bandes aus Sicht von Sybella erneut auf, sodass man sich gleich wieder perfekt zurecht findet. Die Story führt uns diesmal quer durch die Bretagne und die Autorin lässt uns diese Reise vor hautnah miterleben. Sybella, die man durch Ismaes Schilderungen im ersten Teil schon etwas kennenlernen konnte, ist diesmal die Hauptperson und obwohl die beiden Freundinnen so verschieden sind und Sybella verzweifelter und blutrünstiger handelt und denkt, habe ich sie noch mehr ins Herz geschlossen, als Ismae. Sybella ist ein düsterer Charakter, sie hat mich gleich zu Beginn schon gefesselt und ihre Geheimnisse, die erst sehr langsam enthüllt werden, haben ihre tiefen inneren Abgründe, ihre Blutrünstigkeit und ihre Selbstaufopferung für Mortain in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Sie fühlt sich wertlos und denkt, dass sie im Leben nichts anderes erreichen kann, als ihre Aufgabe zu erfüllen und dabei wahrscheinlich zu sterben. Als dieser Plan durchkreuzt wird, ist sie zuerst zutiefst wütend, doch nach und nach blüht sie auf und denkt, dass sie im Leben noch etwas anderes tun kann, als einen Mord zu begehen. „Die Bestie“ de Waroch, die männliche Hauptperson, der Krieger, den Sybella retten soll, wurde von Ihrem Vater gefangen genommen und schwer verwundet. Sybella hilft ihm bei der Flucht und pflegt seine Wunden, wobei sie sich näher kommen. De Waroch ist wahrlich kein typischer Hauptprotagonist, er ist hässlich, voller Narben, er liebt es zu töten und hat ein schauriges Lächeln, aber ich fand ihn einfach toll toll toll. Er ist ein so charmanter Charakter, wie Sybella düster ist und falsch lächelt und ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen. Er ist, obwohl er schon hunderte Männer getötet hat und mit Leichtigkeit Feinde niedermetzelt, ein sonniger Charakter, er ist fröhlich und immer positiv gestimmt auch im Angesicht des sicheren Todes. Die zarte Romanze zwischen den beiden bietet nur eine Randgeschichte – was sie jedoch nicht weniger bittersüß macht. Das Hauptaugenmerk der Story liegt ganz klar weiterhin auf dem Kampf um die Bretagne, um die Zukunft der Herzogin und die Verteidigung des Landes gegen d’Albret und gegen die Franzosen. Die Geschichte ist einfach fesselnd und bietet durchgehende Unterhaltung und Spannung und die Intrigen und Kämpfe runden das Geschehen perfekt ab. ~Fazit~ „Dark Triumph – Die Tochter der Verräters“ ist eine fesselnde Geschichte um Intrigen, Liebe, Kämpfe, Glauben und Geheimnisse in einem historisch angehauchten Gewand. Für Liebhaber guter Bücher jeden Genres kann ich dieses Buch nur empfehlen – es bietet für jeden etwas. Von mir gibt es für diese tolle Geschichte 5 von 5 Punkten und ein Amazing! (TS) Reihe: 1. Grave Mercy – Die Novizin des Todes 2. Dark Triumph – Die Tochter der Verräters 3. noch nicht erschienen

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  • toller Genre-Mix

    Dark Triumph - Die Tochter des Verräters

    -Favola-

    Der Einstieg ins Buch fiel mir bei "Dark Triumph" nicht sehr leicht. Zu sehr waren mir die Charaktere von Ismae und Duval aus dem ersten Band "Grace Mercy" ans Herz gewachsen und fehlten. Sybella war mir damals nicht überaus sympathisch und so musste ich mich mit ihrer Person erst einmal anfreunden. Doch sobald die Bestie ihren ersten Auftritt hatte, war es um mich geschehen. Die Geschichte ist aus der Sicht von Sybella geschrieben. Sie ist ganz bestimmt kein einfacher Charakter. Der Anfang ist geprägt durch ihre innerere Zerrissenheit, durch ihre düsteren Gedanken. Sobald man sie jedoch besser kennen und verstehen lernt, schliesst man sie um so mehr ins Herz. Sie hat Angst, dass an ihr nichts Liebenswertes ist, dass sie so ist wie ihr Vater - kein Wunder, bei der Kindheit, die sie hinter sich hat, bei dem Vater, der brutal alle Macht an sich reissen möchte und manipuliert wo er nur kann. Der männliche Part hat der Ritter de Waroch inne. Er wird nicht ohne Grund "die Bestie" genannt. Er ist sehr gross und stark und alles andere als schön. Er stürzt sich mit Leib und Seele in jedes Kampfgetümmel und tut alles, um der Herzogin zur Seite stehen zu können. Noch nie habe ich einen Protagonsisten getroffen, bei dem das Aussehen und die inneren Werte so gar nicht übereinstimmten. Nur gut, dass Sybille nicht auf das Äussere schaut, denn nach und nach muss sie sich eingestehen, dass sie mehr für die Bestie empfindet als eigentlich geplant.  Die beiden facettenreichen Protagonisten sind definitiv ein grosses Plus in dieser Geschichte. Sie sind so anders als in den meisten Büchern. Die leise, zaghafte Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden anbahnt ist wunderschön, glaubwürdig und lässt jedes Romantikerherz höher schlagen.  Sehr gut gefallen hat mir auch, dass wir Ismae und Duval wieder treffen. Mein einziger Kritikpunkt ist eigentlich, dass ich am Anfang etwas Mühe bekundete, in die Geschichte zu finden und mich mit Sybella anzufreunden.  Nachdem ich dann aber meine Zweifel gegenüber der Protagonistin ausgeräumt hatte, hing ich genau so gebannt an den Seiten wie bei "Grave Mercy" und die 544 Seiten waren schneller ausgelesen als mir lieb war. Auch in Band 2 geizt Robin LaFevers nicht mit Intrigen und Gefühlen, doch hier erleben wir noch mehr Kampfszenen, was neben Spannung und Romantik auch noch Action mit ins Spiel bringt.  Robin LaFevers Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Sehr schön zeigt sie Sybellas innere Zerrissenheit auf und es ist ein grosses Talent von ihr, Emotionen glaubwürdig rüber zu bringen. Dazu kommt, dass sie es schafft, eine anhaltende Spannung aufzubauen, so dass man das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen möchte. Fazit: Robin LaFevers konnte mich auch mit ihrem zweiten Band "Dark Triumph" überzeugen. Gekonnt mischt sie Fantasyelemente in einen historischen Roman und rundet das ganze noch mit einer schönen Liebesgeschichte ab.

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    • 2
  • Extrem starker Nachfolger

    Dark Triumph - Die Tochter des Verräters

    Kittyzer

    07. July 2013 um 16:43

    Mit einem Brüllen, das einem der wartenden Maultiere ein erschrockenes Wiehern entlockt, stößt der Ritter sich von der Mauer ab und taumelt vorwärts. Der kleine Wärter versucht, seinen schwerfälligen Schutzbefohlenen zu dem Karren zu lenken, aber stattdessen leistet der Ritter Widerstand und kommt auf mich zugetorkelt. Verblüfft schaue ich auf und unsere Blicke treffen sich. Seine Augen sind von einem bleichen, silbrigen Blau, stelle ich fest, kurz bevor seine Faust meinen Kiefer trifft und alles schwarz wird. -- INHALT: Sybella wurde im Kloster St. Mortain zu einer Meuchelmörderin ausgebildet und ist durch ihre Fähigkeiten und ihre Schönheit eine gefährliche Waffe. Doch dann wird sie zu ihrem Vater zurückgeschickt, d'Albret, dem Verräter, der so viele Menschen tötete und quälte. Sie ist dem Wahnsinn nahe, bis sie den Auftrag erhält, einen Ritter aus seiner Gefangenschaft zu befreien. Ungeplant reist sie mit ihm zum Palast der Herzogin, und erlebt zum ersten Mal so etwas wie Liebe. Doch die Gefahr, die von d'Albret ausgeht, nimmt von Tag zu Tag zu... MEINE MEINUNG: Robin LaFevers schrieb sich mit "Grave Mercy", dem ersten Band ihrer Reihe um die Meuchelmörderinnen von St. Mortain, in die Herzen vieler Leser, und auch meines wusste sie durchaus für sich zu gewinnen. Mit "Dark Triumph" wechselt nun die Protagonistin und zum Teil auch der Schauplatz, nicht jedoch das Jahrhundert und der atmosphärische Schreibstil. Erzählt wird der Roman im Präsens aus der Ich-Perspektive von Sybella, durch deren gute Beobachtungsgabe wirkt die Art des Erzählens aber keinesfalls einseitig. Sybella ist mindestens eine ebenso interessante Protagonistin wie Ismae aus Band 1 - meiner Meinung nach ist sie sogar noch ausgefeilter. Durch ihre schreckliche Vergangenheit, ihre vielen Verluste und die wenige Zuneigung, die sie erfuhr, ist sie eine harte und zynische junge Frau, die sich hinter ihrem spöttischen Lächeln versteckt. Von Anfang an ist sie aber dennoch sehr gut nachzuvollziehen, und ihre langsame und stetige Wandlung zu einem Menschen, der auch Liebe empfinden kann, macht sie noch sympathischer. Der Ritter, den sie befreien muss - de Waroch oder auch "die Bestie" - entspricht ansonsten so gar nicht dem sonst üblichen Jugendbuch-Ideal: Er ist hässlich und massig, aber auch mutig, stark, witzig und liebevoll. Seine freundliche und sorgenvolle Art machen ihn zu einem wunderbaren Gefährten für die verletzliche Sybella, weswegen man ihn schnell und unwiderruflich ins Herz schließt. Aber außer de Waroch trifft man auch andere Charaktere aus "Grace Mercy" wieder - beispielsweise Ismae, die Sybella nun in vielen Situationen zur Seite steht und erneut die Sympathien wecken kann, oder auch ihre große Liebe Duval, der hier zwar etwas kälter, aber immer noch ehrenvoll erscheint. Besonders im Gedächtnis bleiben einem jedoch wohl der grausame, böse und machthungrige d'Albret, den man komplett verabscheut, sowie Sybellas Halbbruder Julian, ihr Beschützer und doch gleichzeitig Feind, bei dem man nie weiß, woran man eigentlich ist. Die Geschichte rund um Sybella ist durchdacht und sehr gut ausgearbeitet. Sie spielt im 15. Jahrhundert, was man an den Umgebungsbeschreibungen und Sitten merkt, der Schreibstil ist dabei aber so flüssig und angenehm, dass es keine Schwierigkeiten gibt. Am Anfang wird der Leser noch in die Welt von Sybella eingeführt und mit dieser vertraut gemacht - es ist schließlich eine andere als die von Ismae - , kurz danach entwickelt sich der gesamte Roman jedoch zu einem einzigen Pageturner. Ruhigere Szenen wechseln sich mit glaubwürdig beschriebenen und sehr spannenden Kämpfen ab, wodurch man permanent in Atem gehalten wird. Action muss man allerdings mögen, denn davon gibt es hier reichlich. Die Liebesgeschichte hält sich eher im Hintergrund, ist aber auf jeden Fall ein wichtiger Aspekt der Handlung. Auch wenn sie nicht komplett mitreißt, ist sie doch wunderbar langsam und schön aufgebaut, ohne jemals kitschig zu werden. Auch der Fantasyanteil ist, wie schon in Teil 1, eher in den Details zu finden und tritt nie in den Vordergrund, was aber für mich grade das Besondere ausmacht. Bis zum Ende bleibt der Roman spannend und kann mit Wendungen und Überraschungen aufwarten, um dann in einen schönen und runden Abschluss zu münden. Danach bleibt eines: Die Hoffnung auf ein weiteres Abenteuer einer weiteren Novizin. FAZIT: "Dark Triumph" ist der 2. Band von Robin LaFevers' Reihe rund um Mortain und seine Töchter, kann aber ohne Schwierigkeiten auch zuerst gelesen werden. Mir jedenfalls gefiel er noch ein Stück besser als sein Vorgänger, was vor allem an der gebrochenen, interessanten Protagonistin und der sehr unkonventionellen Liebesgeschichte liegt. Sehr gute 4,5 Punkte, hier aufgerundet auf 5.

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  • Tolle Mischung aus Fantasy und "Geschichte"! Begeisterung pur!

    Dark Triumph - Die Tochter des Verräters

    Brina1983

    02. July 2013 um 20:45

    Kurzbeschreibung lt. amazon: Zerrissen von Trauer und Verzweiflung, findet Sybella, die Tochter des skrupellosen Verräters d’Albret, Zuflucht im Kloster St Mortain. Ausgebildet in den Künsten des Todes, machen ihre Wut und ihre Schönheit sie zu einer gefährlichen Waffe. Doch der Auftrag, an den schrecklichen Ort ihrer Herkunft zurückzukehren, verlangt ihr alles ab. Ist Rache ihr einziges, düsteres Schicksal? Sybella braucht Hoffnung, um in diesem bitteren Spiel zu überleben. Da trifft sie auf einen verletzten Krieger, dem sie helfen soll … Erster Satz: Ich bin nicht als unbeschriebenes Blatt ins Kloster St. Mortain gekommen. Meine Meinung: Wieder einmal grandios! Auch Sybella hat einige Jahre im Kloster von St. Mortain „in Ausbildung“ verbracht. Dort wurde ihr Ismae (bekannt aus dem ersten Teil dieser Reihe) zur Herzensschwester. Für Sybella war es eine Flucht aus ihrem Albtraum. Nämlich die Tochter von dem Monster d’Albret zu sein. Unter größter Grausamkeit wuchs sie auf und nun spürt sie nichts außer Hass ihm gegenüber. Sie sinnt auf Rache…und als sie einen verlorenen Ritter aus den Fängen von d’Albret retten soll…trifft sie auf „die Bestie“ de Waroch… Wie schon sein Vorgängerband „Grave Mercy-Die Novizin des Todes“ hat mich diese Geschichte umgehauen. Eine grandiose Mischung aus Historie, Krimi, Romantik und Fantasy. Alles was mein Leserherz begehrt. Sybella ist ein sehr besonderer und spezieller Charakter. Sie hatte es wahrlich nicht leicht in ihrem Leben. Ist sie doch erst siebzehn Jahre alt. Sie wirkt aber für den Leser um Jahre älter. Sie lernte sehr früh, sich durch das Leben zu boxen. Immer bedacht, nicht auffällig zu wirken. Und dass auch noch ohne Rücksicht auf die eigenen körperlichen und seelischen Verluste. Oh, wie sehr mochte ich sie. Und genauso weinte und litt ich mit ihr. Es gibt Dinge in dieser Geschichte, die sind einfach nur grausam. Während die Geschichte ihren Lauf nahm, wurden immer mehr Geheimnisse gelüftet und ich wurde immer schockierter. Eigentlich ist es ein großes Wunder, dass Sybella es geschafft hat, ihr Herz nicht böse werden zu lassen. Hoffnung und Liebe spielen eine große Rolle. Aber auch das muss sie erst Lernen. Sie selbst muss erst daran zu glauben lernen… Auch ich als Leser fing an, Sybella’s Vater zu hassen. Als sie von der Äbtissin vom Kloster St. Mortain den Auftrag erhält, die Bestie aus d’Albret’s Fängen zu befreien beginnt die Geschichte sehr spannend zu werden. Und auch romantische Gefühle kommen immer mehr zu Vorschein. Die Bestie wird als richtig hässlicher Mann beschrieben. Und doch auch er rührt mein Herz an. Ein Mann von äußerer Hässlichkeit und im Herzen einer der aller schönsten Männer dieser Welt. Sybella und de Waroch sind wunderbar erschaffene Protagonisten. Ww–>Wirklich wunderbar Weiter wartet das Buch mit einigen grausamen Charakteren auf. Es ist unglaublich wie viele Menschen d’Albret blindlings folgen. Und das wohl, weil auch diese Menschen im Inneren einfach nur Bösartig sind. Bäh…kein Wunder, dass das Töten auch einigen guten Menschen nichts ausmacht… Fazit: Eine total genial und düster erzählte Geschichte im mittelalterlichen Stil. Sie rührt so sehr zu Herzen und die Spannung kommt definitiv auch nicht zu kurz. Sie hielt mich in Atem und ich war richtig traurig als das Buch ausgelesen war. Ich kann den nächsten Band kaum erwarten. Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus. Ich vergebe 5 Bücher!

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  • "Dark Triumph: Die Tochter des Verräters", Robin LaFevers (His Fair Assassin, #2)

    Dark Triumph - Die Tochter des Verräters

    Bissfan

    28. June 2013 um 20:14

    3,5 rezensiert von Shiku _______________________ Bretagne, 1489: Sybella ist aus einem ganz bestimmten Grund zu Graf d’Albret geschickt worden: Sie ist seine Tochter und kann ihn als Einzige ausspionieren, ohne sofort aufzufliegen. Einfach ist es deswegen noch lange nicht. Zum einen muss sie mit der Zeit immer neue Risiken eingehen, die sie verraten könnten und Sybella macht sich keine Illusionen darüber, dass ihr Vater sie nicht sofort hinrichten würde, würde er sie erwischen. Zum anderen geht sie selbst an ihrer Vergangenheit, ihrer Kindheit und ihrem Leben mit diesem Mann zugrunde. Zu viele schreckliche Dinge sind geschehen, weitere bahnen sich an. Da erhält sie den Auftrag, einen Gefangenen, einen Anhänger der Herzogin, zu befreien und auf den Weg zu seiner Herrin zu schicken – er könnte nicht nur deren, sondern auch Sybellas Rettung sein. Ich hatte gehofft, dass „Dark Triumph“ noch ein Stück besser sein würde als „Grave Mercy“, am Ende war es – für mich – aber weder besser noch schlechter; was an sich nicht schlimm ist, immerhin hatte mir Band 1 schon irgendwie gefallen. Damals hatte ich für einen sehr kurzen Moment gehofft, dass es hier mit de Lornay weitergehen würde, aber wer den ersten Band  nicht komplett vergessen hat, weiß ja, dass das nicht funktionieren würde – deswegen: ja, der geheimnisvolle Ritter hier ist die Bestie. Was von Anfang an klar war, weswegen ich nicht verstehe, warum so ein Geheimnis draus gemacht wird. Sei’s drum, die Autorin hat damit eine ziemlich gute Entscheidung getroffen. Nicht dass de Lornay (oder sonst wer) eine schlechte gewesen wäre, aber wer würde diesen großherzigen Mörderbrummbär nicht sofort ins Herz schließen? (Egal wie oft erwähnt wird, wie hässlich er sei – und es wird sehr oft erwähnt. Manchmal hab ich mich gefragt, warum sie nicht gleich mit Steinen nach ihm schmeißen, meine Güte.) Und wie sich herausstellt, ist Benabic (so lautet nämlich sein wunderschöner Vorname) genau der Mensch, den Sybella gerade braucht. Wer so einen Vater hat, hat logischerweise keine schöne Kindheit hinter sich und … wie sag ich das jetzt am besten? INCEST FUCKING EVERYWHERE. Mich hat’s ja regelmäßig geschüttelt, was zugegebenermaßen zum Großteil auch an den Personen an sich liegt. (Dagegen wirken die Lannisters harmlos. Wobei … nein. Ich sag nur „Joffrey“.) Bei der Familie wundert einen irgendwann gar nichts mehr und mal Spaß beiseite: Es ist vollkommen verständlich, dass Sybella in die Verzweiflung getrieben wurde und es dauert wirklich nicht lange, bis man mit ihr mitfiebert und hofft, dass sie bald den Klauen ihres Vaters entfliehen kann. Mit der Zeit wurde es allerdings ein wenig anstrengend, dass sie wirklich alles auf sich bezogen hat –alles ihre schuld, ihr Fehler, muss von ihr wieder gerichtet werden. Was natürlich völliger Humbug ist, nur sieht sie das vorerst ein bisschen anders. Und genau hier kommt zum Glück Benabic mit ins Spiel. Erwähnte ich, dass er sehr großherzig ist? (Nicht dass es etwas gäbe, das er wirklich verzeihen müsste – er muss nur Sybella klarmachen, dass es da nichts zu verzeihen gibt.) Dagegen war es wunderbar, wie sie das Kloster und die Äbtissin – noch mehr als Ismae – in Frage stellt und letzten Endes eine junge Frau ist, die ihre eigenen Entscheidungen fällt und so auch ihren eigenen Weg findet – und lasst euch gesagt sein, das ist ein ziemlich cooler Weg. Im Gegensatz zu Band 1 beschäftigt sich „Dark Triumph“ gar nicht so sehr mit Politik. Ismae musste sich noch verbale Duelle liefern, Sybella dagegen ist viel schneller mit ihren Messern. Das Buch beschreibt vielmehr ihren Weg, bei dem zwar die Ziele meist sichtbar sind, nicht aber wo sie langgehen muss, um diese zu erreichen. Das ist über weite Teile spannend und dürfte für viele auch interessanter sein als Band 1 für mich. Hier wird nun mal nicht mit versteckten Bedeutungen um sich geworfen, dafür werden umso mehr Hälse umgedreht – und wohin das führt? Nun, ich war mit dem Ende nicht sonderlich zufrieden, hauptsächlich aber weil es so pathetisch formuliert war. (Meine Kritik am Schreibstil vom letzten Mal bleibt übrigens: Manche Begriffe wirken viel zu modern für das 15. Jahrhundert.) Eine kleine Erwähnung für die Nebencharaktere ist auch noch drin. Sie kommen zwar insgesamt eher selten vor, und einige davon sind wahre Biester, aber manch einer ist doch sehr wichtig für die Handlung, und dafür hat man sie doch umso mehr lieb. Ich hoffe, ich bin nicht die Einzige, die möchte, dass Sybella und Tephanie einfach heiraten? (Und ja, mir ist durchaus bewusst, dass das niemals geschehen wird.) „Dark Triumph“ mag für den einen oder anderen ein bisschen was besser machen als „Grave Mercy“, für mich hält das Buch das Level, auch wenn es sich durchaus vom ersten Band unterscheidet. Wer damals auf ein bisschen mehr Blut gehofft hatte, sollte dringend zur Fortsetzung greifen!

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