Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit

von Robin Li 
3,8 Sterne bei13 Bewertungen
Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit
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FayeBookss avatar

Das Buch war echt toll und lustig - eines der besten Buch, dass ich in den letzten Jahren gelesen habe

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Sehr humorvolle, spannende Geschichte, wo ein Gag den nächsten jagt!

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Inhaltsangabe zu "Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit"

Die mächtige Rasse der Junga fürchtet sich so sehr vor einer uralten Bedrohung namens »Der Grendel«, dass sie bereits seit 6000 Jahren versucht, alle Beweise ihrer Existenz zu tilgen. Noch gibt es einige Fragmente der Erinnerung aus jenen Zeiten, in denen das Monster sein Unwesen getrieben hat. Verstreut und verloren in den Untiefen der Galaxie. Doch genau hier verbirgt sich das Wissen, das benötigt wird, um die Gefahr zu bändigen, sollte der Grendel je wieder erwachen. Denn das Monster, der Albtraum der Götter, die Geißel der Galaxie – existiert noch immer …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783957650184
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:508 Seiten
Verlag:p.machinery Michael Haitel
Erscheinungsdatum:28.10.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Blausterns avatar
    Blausternvor 2 Jahren
    Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit

    Der Grendel ist eine Beängstigung von alters her für die Jungas und eine Gestalt, die alles vernichtet. Schon allein die Erwähnung des Namens macht noch heute allen Angst und versetzt sie in Schrecken. Dabei weiß keiner mehr genau, was eigentlich vorgefallen ist, und auch aus dem Archiv ist vieles verschwunden. Es wird genau beobachtet, ob und wie das Monster wieder auftaucht, denn es wurde weit weg verbannt. Dann jedoch wird viel Kenntnis über ihn benötigt, um es zur Strecke zu bringen. Doch wo befindet es sich? Natürlich auf der Erde, und da sorgt auch die Hexe Gwen für viel Unruhe und bringt alles durcheinander. Wobei, ist das Monster wirklich nur bösartig?
    Leider habe ich zu dieser abstrusen Geschichte überhaupt keinen Zugang gefunden, und mir fiel selbst schon die Beschreibung des Inhalts schwer, weil ich ihn absolut nicht begriffen habe. Ich habe das Buch aufgrund von Pflicht durchgelesen, da es eine Leserunde war, hatte doch trotzdem immer noch nach jedem Abschnitt die Hoffnung, dass es besser werden würde, ich in die Geschichte hineinfinde, und immer, wenn ich kurz davor war, wurde dies wieder durch einen Szenewechsel zunichte gemacht. Auch zu den Personen fand ich überhaupt keinen Bezug. Sie wurden alle überspitzt dargestellt und mit einem Humor versehen, mit dem ich überhaupt nichts anfangen konnte. Es war nicht dieser trockene Witz für mich oder Situationen, über die man lachen konnte. Alles wirkte nur erzwungen und unnatürlich, so als müsste man unbedingt etwas finden, worüber die Leser lachen können. Der Schreibstil konnte mich leider auch nicht überzeugen; es las sich sehr kompliziert, und der Text war voller Rechtschreib- und Grammatikfehler. Tut mir sehr leid, dass mir das Buch so gar nicht gefallen hat und ich keine bessere Bewertung abgeben kann. Aber mein Geschmack muss ja nicht der anderer sein, und die finden es vielleicht dann ganz toll. Und wer weiß, vielleicht ist das nächste Buch der Autorin ja doch auch wieder was für mich, wenn es ganz anders geschrieben ist.

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    FayeBookss avatar
    FayeBooksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch war echt toll und lustig - eines der besten Buch, dass ich in den letzten Jahren gelesen habe
    Ein richtig tolles Buch

    Ich habe mich sehr gefreut, als Robin Li mir das Buch zu gesendet hat und natürlich habe ich sofort angefangen zu lesen. Leider bin ich sehr langsam beim Lesen, habe es aber schon seit cirka einem Monat fertig. Also, beim Grendel handelt es sich um einen missverstandenen Mann, der als Schwerverbrecher dargestellt wird. Als die Hexe Gwen ihm das Leben rettet, erwacht er aus seiner Amnesie und entpuppt sich als genau das, was Gwen auch ist. Einen Junga. Er arbeitet sich von ganz unten nach oben. Der Grendel ist eine, meiner Meinung nach, eine tolle, undurchschaubare Figur, wegen ihm es sich schon allein lohnt, das Buch zu lesen. Ich finde das Buch hat 5 Sterne verdient, der Witz fehlt nicht und auch die Story geht voran und stockt kaum. Danke für das Buch, es ist wundervoll :)

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    Dragonfighters avatar
    Dragonfightervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr humorvolle, spannende Geschichte, wo ein Gag den nächsten jagt!
    Humorvoller Fantasy Streich, der sich nur schwer in eine Schublade stecken lässt!

    "Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit" ist das Debüt von Robin Li, das sich sowohl in die Kategorie Fantasy als auch Science-Fiction einordnen lässt: Es spielt sowohl auf hochmodernen Raumschiffen als auch im Mittelalter.

    Wie passt das zusammen?

    Das habe ich mich auch gefragt und leicht skeptisch an diesen Roman gemacht, den neben dieser eher... ungewöhnlichen Mischung, versprach er auch eine Menge Humor. Und in dieser Sparte wurde ich leider schon häufiger enttäuscht. Konnte mich dieses Debüt trotzdem für sich gewinnen?
    Oh ja, und wie!

    Aber worum geht es überhaupt?

    Aus der menschlichen Rasse hat sich ein weiterer Zweig entwickelt: die Jungas. Und wie sie sich entwickelt haben...Während die Menschen sich noch im finsteren Mittelalter befinden, hat man im Imperium der Jungas bereits diverse technische Errungenschaften feiern können- dagegen wirken jene in "Star Wars", "Star Trek"  und sämtlichen weiteren Science-Fiction-Filmen minimalistisch. 
    Dummerweise hat man das Verbrechen noch nicht ausrotten können, weshalb man häufig das Exil als Strafe  wählt,was uns wieder zur Erde führt, weil... ne, wenn ich das verrate nehme ich schon Lesespaß.
    Okay, auf der Erde lebt auf jeden Fall eine Hexe namens Gwen, deren Kräfte das Interesse des Herzogs wecken und ehe sie sich versieht, löst sie ein Chaos aus, das auch das Junganische Imperium erschüttert - ebenso wie die dort durchgeführten Recherchen der Sachbearbeiterin Kimmi, die auch für den größten Verbrecher aller Zeiten verantwortlich ist: Den Grendel. Aber ist er wirklich so böse?

    So mehr verrate ich nicht, den die Geschichte steckt voller Wendungen und Überraschungen, die ich dem Leser nicht vorweg nehmen möchte.

    Dies steht auch sinnbildlich für den ganzen Roman: Die Geschichte, ihr Setting und ihre Charaktere lassen sich nicht unbedingt festlegen und wirbeln lustig umher, je nachdem wie es ihnen gerade in den Kram passt.

    Zwar verhalten sie sich teilweise auch ihren Rollen entsprechend und dann auf besonders überspitzte, stereotypische Weise (z.B. der sadistische, loyale, überkorrekte Hauptmann; die freche, spitzzüngige Hexe und der gemeine, cholerische Chef), aber die ein oder andere Wandlung lässt dann wieder alles über den Haufen fliegen... So ist der Folterknecht in Wahrheit sehr sanftmütig  (trotzdem würde ich nicht so richtig mit ihm warm, aber wenigstens zum Ende hat er sich mit seinen Aktionen doch sympathischer gemacht). 
    Besonders witzig fand ich den Hauptmann (der beste!) und sein Zusammenspiel mit Gwen, auch wenn viele andere Figuren ebenfalls sehr einehmend sind, z.B. der hochbegabte Fred oder Kimmi, der ebenfalls eine tragende Rolle zukommt.

    Durch gewisse, bereits angesprochene, überspitzte Charakterzüge lassen sich die Figuren leichter wiedererkennen, denn die Figurenanzahl und ähnlich klingende Namen machen es einen nicht immer leicht (und ein Personenverzeichnis gibt es nicht).

    Viele Szenen sind bereits ein Highlight für sich, und das ist auch dem Humor zu verdanken, der herrlich schräg ist. Neben dem Nutzen von vielen Personifikationen, die ich super fand, gibt es komische Dialoge, voller Sarkarsmus, und absolut übertriebene Schilderungen, die manchmal doch so nah an der Realität sind, dass man umso mehr lachen (oder weinen?) muss.

    " 'Hoch lebe die Physik! Nieder mit der falschen Göttin!'[...]Auf einen lässigen Wink der Göttin flog er ein paar Meter die Köpfe seiner Mitstreiterhinweg, segelte durch den Staub, rappelte sich auf und schrie:'Ha! Das war nur die Schwerkraft[...]'" (S.247)

    Das war für mich pure Situationskomik und wirkte im Zusammenhang noch witziger;-) Dieser Humor ist natürlich nicht jedermanns Geschmack, meinen traf er, besonders weil er nicht so gestellt wirkte, sondern sich im Laufe der Situationen entwickelte. 
    Der zugehörige, flüssige Schreibstil tut sein Übriges: Humorvoll, trocken und ironisch, mit vielen Adjektiven, und auch gerne mal umgangssprachlich -vllt. nicht immer dem Jahrhundert angemessen, aber doch sehr nachvollziehbar- schildert Robin Li das chaotische Geschehen.
    Sehr toll fand ich auch die historischen Einblicke, über sowas freue ich mich immer! 

    Aber auch die Spannung kam nicht zu kurz, denn die wechselnden Perspektiven an unterschiedlichen Orten, die große Intrige und das manchmal (sehr) unkonventionelle Verhalten der Charaktere lassen den Leser wirklich mitfiebern.

    Ein gutes Ende, ein noch besserer Epilog und sympatische Dankesworte runden das sehr, sehr unterhaltsame Buch ab. Und wer weiß, vllt. kommt da ja noch mehr? Es bleibt zu hoffen, denn wenn man mal Lust hat auf pures Abtauchen und gute Stunden Unterhaltung, ohne hoch anspruchsvolle Literatur zu erwarten (den Anspruch setzt sich aber auch Robin Li nicht), ist man bei dieser Lektüre genau richtig! Und es ist auf jeden Fall "mal etwas anderes"!

    Sehr, sehr gute 4 von 5 Bookworms und eine sehr klare Leseempfehlung!

    Robin Li
    Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit
    AndroSF 45
    ISBN 978 3 95765 014 6
    15,90€

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    flaschengeist1962s avatar
    flaschengeist1962vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles Buch.
    War sehr neugierig und wurde nicht enttäuscht.

    Was für eine Story. Ein bisschen hat mich das ganze an Terry Pratchett errinnert. Die Figuren der Story und die Story selbst waren sehr ausgefallen. Ich brauchte am Anfang etwas Zeit in die Geschichte reinzukommen, aber dann ließ sie sich gut lesen. Die Sprünge zu den verschiedenen Orten, das hat mich etwas gestört, aber nach längerem lesen war das ok.
    Ich muss sagen, das nächste Buch ist auch meins. Bin neugierig was da, hoffentlich, noch kommt.
    Weiter so, Robin....!!!

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    Leelas avatar
    Leelavor 3 Jahren
    Originell, witzig, spannend

    Vor vielen tausend Jahren wurde der Grendel verbannt und die Jungas setzen alles daran, dass das so bleibt. Wieso er verbannt wurde, darüber sind sich die Zeitgenossen jedoch uneinig und man findet nur vereinzelt Informationen zu ihm. Verschiedene, auf ihre eigene Art mehr oder weniger skurrile Charaktere versuchen nun, Informationen zum Grendel zu beschaffen, um das Mysterium zu lösen. Hat man sich etwa all die Jahre umsonst gefüchtet oder ist er wirklich die 'Geißel der Galaxie'?

    "Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit" ist ein ziemlich ungewöhnliches Buch. Einerseits will es diverse Genres, wie Fantasy oder Science Fiction, auf die Schippe nehmen, was gut gelingt, allerdings schon oft gemacht wurde. Andererseits sind die Figurenkonstellationen so skurril und originell, das ich an vielen Stellen positiv überrascht wurde. Die Witze zünden nicht immer, aber häufig und machen richtig Spaß, wenn man die Werke/Genreklischees kennt, die hier parodiert werden. Dann wiederum ist das Buch ein interessantes Puzzle und vor allem anfangs ohne einen wirklichen roten Faden. Man vermutet zwar oft, dass die Dinge irgendwie zusammengehören und dass alles auf den Grendel hinauslaufen wird, muss sich aber gedulden, bis alle Fäden zusammengeführt werden.

    Schlecht ist das aber keinesfalls - die Handlung wirkt dadurch einigermaßen komplex und man hat das Gefühl, viel über die Welt des Grendels und der Junga zu erfahren und hat außerdem viel Zeit, um die Charaktere und ihre Macken kennenzulernen.

    Für mich als Fantasy- und Science-Fiction-Leser war diese Geschichte ein großes Lesevergnügen, dem man zwar etwas Zeit gönnen muss, das aber wunderbar unterhält, wenn man erst einmal hineingefunden hat.

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    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Witzig, unerwartet und spannend - Eine gekonnte Mischung von Fantasy und SF
    Vorsicht vor dem Monster!

    Der Grendel – Geißel des Universums, Schrecken der Jungas, verbannt an das einsamste Ende des Universums und getilgt aus den Archiven. Tot, vergessen und vergraben – oder doch nicht? Der Grendel lebt und eine kleine Unaufmerksamkeit in den Archiven hat ungeahnte Folgen…

    Eine durchgeknallte Hexe, ein Folterknecht mit Feingefühl, eine Fürst, der nicht mehr weiß, was er glauben soll und ein Monster wirbeln das Universum gehörig durcheinander.

     Spannend, witzig und originell fegt der Grendel den Leser durch ein Universum in Panik und stellt alles auf den Kopf: Erwartungen, Weltbilder, Genregrenzen, Charaktere – und der Leser kommt nicht mal dazu sich zu fragen, wozu er diese Definitionen eigentlich braucht. Eine unterhaltsame Achterbahnfahrt, die an Terry Pratchett und Douglas Adams erinnert und den Leser immer aufs Neue überrascht.

    Jeder, der eine unterhaltsame Lektüre mit viel schwarzem Humor, einer Prise Gesellschaftskritik und Grenzüberschreitungen sucht, macht hiermit den richtigen Griff.

     Ich habe das Buch geliebt! Witzig, temporeich und immer wieder überraschend hat mich die Geschichte mitgerissen. Der Grendel, ein Held (?) der anderen Art in einem Abenteuer, das Erwartungen durchbricht. Ich werde den Autor im Auge behalten. Auf seine nächste Idee bin ich schon sehr gespannt.

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    abetterways avatar
    abetterwayvor 3 Jahren
    Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit

    Inhalt:
    "Die mächtige Rasse der Junga fürchtet sich so sehr vor einer uralten Bedrohung namens »Der Grendel«, dass sie bereits seit 6000 Jahren versucht, alle Beweise ihrer Existenz zu tilgen. Noch gibt es einige Fragmente der Erinnerung aus jenen Zeiten, in denen das Monster sein Unwesen getrieben hat. Verstreut und verloren in den Untiefen der Galaxie. Doch genau hier verbirgt sich das Wissen, das benötigt wird, um die Gefahr zu bändigen, sollte der Grendel je wieder erwachen. Denn das Monster, der Albtraum der Götter, die Geißel der Galaxie – existiert noch immer …"

    Meinung:
    Die Autorin schafft es mit einem leichten, flüssigen und sehr spannenden Schreibstil die Leser zu fesseln. Das Buch ist sehr spannend zu lesen und man wir einfach vereinnahmt.
    Ein wenig hat mich gestört, das ich mir am Anfang aufgrund der vielen Charaktere schwer getan habe in die Story hineinzufinden.
    Die Idee hinter der Geschicht ist sehr gut und wurde bis auf den Anfang wie ich meine sehr gut umgesetzt und voll allem es ist kein alltägliches Buch ;-)

    Fazit:

    Humorvolles SiFi Buch, welches zu zu empfehlen ist =)

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    Ladylike0s avatar
    Ladylike0vor 3 Jahren
    Erde und Galaxis verpackt in nur einem Buch


    „Der Grendel – verbannt in alle Ewigkeit“ von Robin Li

    Inhalt:


    Die mächtige Rasse der Junga fürchtet sich seit über 6000 Jahren vor einer uralten Bedrohung namens „der Grendel“. Noch gibt es einige Fragmente der Erinnerung aus jenen Zeiten, in denen das Monster sein Unwesen getrieben hat. Verstreut und verloren in den Untiefen der Galaxie. Genau hier verbirgt sich das Wissen, das benötigt wird, um die Gefahr zu bändigen, sollte der Grendel je wieder erwachen. Es kursieren die wildesten Geschichten über „das Monster, der Albtraum der Götter, die Geisel der Galaxie“ aber das wichtigste ist, er existiert noch immer.

    Doch wer ist der Grendel wirklich? Ist der Grendel wirklich so schlimm wie die Meisten denken? Was von den Geschichten entspricht der Wahrheit und was nicht? 


    Meinung:


    Das Buch wurde in der Sichtweise verschiedener Personen erzählt und man hat Anfangs etwas Schwierigkeiten die ganzen Personen auseinander halten zu können. Die Schreibweise ist etwas komplex und ungewöhnlich, aber man gewöhnt sich daran. Es ist auf jeden Fall ein anspruchsvoller Roman, allerdings ist der Schreibstil mal eine erfrischende Abwechslung. 

    Einige Charaktere sind äußerst intelligent und haben dadurch ihre ganz eigene Art und Weise und auch eindeutig Humor!! Mir persönlich hat deren Humor sehr zugesagt, er ist etwas anders, fast ironisch oder sarkastisch würde ich sagen. Der hat wiederum wieder die Intelligenz der Figuren hervorgehoben und das gefällt mir besonders gut. Vor allem wurde er oft so ausgewählt, dass man in den ungewöhnlichsten Szenen lauthals loslachen musste.

    Während des Buches fragt man sich natürlich die ganze Zeit „Wer ist jetzt dieser Grendel? Wie böse ist er wirklich und was ist alles in seiner Vergangenheit passiert?“ Es kommen unheimlich viele Personen darin vor, die Alle ihren Beitrag dazu leisten um „des Rätsels Lösung“ näher zu kommen und man fiebert dem auch immer mehr entgegen. Man könnte fast behaupten, dass es sich hier ein wenig um einen Mistery-Roman handelt, jedoch ist das nicht alles was dieses Buch zu bieten hat. Man erhält in diesem Buch eine interessante Variante von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, dargestellt mit viel Fantasie und wahrscheinlich unheimlich viel Recherche. 

    Den Rest solltet ihr selbst herausfinden! :-) 


    Fazit:


    Wer offen ist gegenüber einem etwas anderen aber auch sehr besonderen Buch, Science Fiction mag und sehr gerne lacht, macht mit diesem Buch definitiv nichts falsch. Mir persönlich hat es sehr viel spaß gemacht, das Rätsel um den Grendel zu entschlüsseln und den Charakteren bei ihrem Abenteuer zu begleiten. Aufgelockert wurde das alles mit einem sehr speziellen, aber für mich tollem und interessanten Humor.

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    Wortmagies avatar
    Wortmagievor 3 Jahren
    Eindeutig nicht mein Buch

    „Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit“ habe ich in einer LovelyBooks – Leserunde gewonnen, für die ich mich aufgrund einer wirklich sehr netten Einladung der Autorin beworben hatte. Ich bin froh, endlich mit einiger Sicherheit von einer Autorin sprechen zu können, denn lange Zeit wusste ich gar nicht, ob Robin Li männlich oder weiblich ist. Natürlich spielt es an sich keine Rolle, es war mir allerdings schon etwas peinlich. Kürzlich fand ich jedoch ein paar Forenposts, die recht eindeutig auf eine Schriftstellerin hinweisen. Sollte ich dennoch daneben liegen – ich entschuldige mich hiermit von Herzen für diese Fehleinschätzung.
    Da Robin Li so freundlich zu mir war, freute ich mich sehr auf die Lektüre. „Der Grendel“ versprach eine absurde Geschichte in bester Pratchett-Manier zu werden, die mit den Genregrenzen Seilspringen spielt.

    Der Grendel – die Geißel der Galaxie. Seit tausenden von Jahren setzen die Jungas alles daran, diese Bestie unter Kontrolle zu halten. Die ganze Nation zittert, wird nur sein Name genannt. Dabei erinnert sich eigentlich niemand mehr daran, warum alle Angst vor ihm haben. Sogar seine Akte im Archiv ist erstaunlich unvollständig. Die Wahrheit ist irgendwo da draußen, verstreut in der Galaxie. Wenn der Grendel erwacht, wird dieses Wissen gebraucht werden. Doch wem wird es nützen? Wird es offenbaren, wie der Grendel zur Strecke gebracht werden kann? Oder… wird es beweisen, dass er nicht die furchtbare Bestie ist, für die ihn alle halten, sondern ein Opfer?

    Manche Bücher sind nicht für alle LeserInnen bestimmt. So, wie man nicht mit jedem Menschen auf der Welt befreundet sein kann und will, kann und will man auch nicht jedes Buch auf der Welt mögen. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben; vielleicht ist das Thema nicht das richtige, vielleicht ist die Umsetzung einer Idee nicht spannend genug gelungen. Und manchmal hat man einfach keinen Draht zum Autor oder zur Autorin. Genau das ist mir bei „Der Grendel“ passiert. Ich kann erkennen, warum andere LeserInnen sich bestimmt vor Lachen kugeln würden und es gar nicht mehr aus der Hand legen könnten –  ich selbst gehöre nur leider nicht dazu. Robin Li und ich, wir passen schlicht nicht zusammen, befinden uns sowas von nicht auf einer Wellenlänge. „Der Grendel“ war für mich daher eher die Erfüllung einer Pflicht als tatsächlicher Lesespaß.
    Schon der Einstieg fiel mir recht schwer. Nicht nur stieß mir Lis Schreibstil sauer auf, den ich als unnötig kompliziert und verschachtelt empfand, ich brauchte auch gute 100 Seiten, bis ich ansatzweise das Gefühl entwickelt hatte, zu wissen, worum es überhaupt geht. Mir fehlte Leichtigkeit und der lockere, absurde Witz, den ich erwartet hatte. Ich musste mich wohl oder übel damit abfinden, dass Robin Li eine andere Auffassung von Humor hat als ich. Ihre Komik erschien mir zu gewollt, zu gekünstelt, um darüber lachen zu können und auch insgesamt schlich sich der Eindruck des Verbissenen, Angestrengten ein. „Der Grendel“ war meines Erachtens nach keine Geschichte, die von selbst strömte, sondern kleinlich, verwirrend und langatmig. Für jedes Stückchen Hintergrundinformation musste ich kämpfen, als wäre dieser Roman ein unheimlich anstrengendes Puzzle. Die Teile waren alle da, wollten sich aber einfach nicht zusammen fügen.
    Ich wünschte, ich könnte sagen, dass sich das Buch zumindest über die Charaktere retten konnte – leider war das nicht der Fall. Ich konnte mit keiner der vielen Figuren etwas anfangen, weil ich sie nie wirklich kennenlernen durfte. Die häufigen Szenen- und Perspektivwechsel machten es mir unmöglich, eine Verbindung aufzubauen; jedes Mal, wenn ich dachte „Jetzt erfahre ich endlich mehr über diesen Charakter!“, musste ich ihn oder sie auch schon wieder verlassen. Dementsprechend sind die Kapitel häufig ebenfalls sehr kurz. Ich fragte mich ernstlich, warum Robin Li ihre Geschichte so oft unterbrach und habe bis heute keine Antwort darauf gefunden. Sicher gibt es LeserInnen, die diese Kürze schätzen, mich macht es allerdings eher misstrauisch, weil ich es nicht verstehe. Was ich hingegen sehr wohl verstanden habe, ist, dass Robin Li keine Umgebungsbeschreibungen mag. In diesem Punkt unterscheiden wir uns maßgeblich, denn ich empfinde das Aufbauen einer dichten, greifbaren Atmosphäre als unglaublich wichtig. Ich möchte gedanklich vor Ort sein, will quasi jedes Blatt an dem Baum zählen können, unter dem der Protagonist gerade sitzt. Dazu brauche ich die Hilfe des Autors oder der Autorin. Robin Li verzichtete bewusst darauf, die Geschichte von „Der Grendel“ in eine konkrete Umgebung einzubinden, wodurch ich erhebliche Probleme hatte, sie mir vorzustellen.

    Es tut mir wahnsinnig leid, dass mir „Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit“ nicht sonderlich gefiel. Das Buch war ein Geschenk von Robin Li; ich hätte es wirklich gern gemocht und euch hier in den schillerndsten Farben angepriesen. Es ist nicht schlecht, aber es war einfach nicht die richtige Lektüre für mich. Niemand trägt Schuld daran, dass Robin Li und ich offenbar recht verschieden sind und zumindest als Autorin und Leserin nicht zusammen passen.
    Ich möchte euch nicht von „Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit“ abraten, denn nur, weil es nicht mein Geschmack war, heißt das ja noch lange nicht, dass es euch ebenso ergeht. Deswegen habe ich zwei Sterne vergeben. Zwar ist „Der Grendel“ nicht mein Buch, aber eures könnte es ohne weiteres sein.

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    LimitedEditions avatar
    LimitedEditionvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Man muss mitgelacht haben, um die Begeisterung nachvollziehen zu können :))
    Eine rasante Fahrt durch die Galaxie - gewürzt mit einer dicken Prise schwarzen Humors


    Was verbindet eine Hexe im Mittelalter, ein Folterknecht und ein Gaukler mit der mächtigen Rasse der Jungas auf einem fernen Planten? Der Grendel. Das vermeintliche Monster, das seit Jahrtausenden versucht, die Beweise ihrer Existenz zu tilgen. In diesem Buch ist nichts, wie es scheint. Es ist SciFi, Fantasy, eine Humoreske, ein Abenteuerroman, eine Entwicklungsgeschichte - und vor allem eines: Wahnsinnig unterhaltend! 
    Wer sich - nach einer kurzen anfänglichen Verwirrung, wie das alles wohl zusammenhängen mag - auf diese Geschichte, die so anders ist, einlässt, der wird mit purem Lesevergnügen belohnt.  Sympathische Charaktere wie Gwen, die Hexe, der Folterknecht Alois oder Kimmi, die sich  irgendwo im weitentfernten All furchtbar mit ihrem Bürokram langweilt und Kaffee trinkt, sind mir schnell ans Herz gewachsen. Und auch die Spannung kommt nicht zu kurz, denn schließlich steht die Frage allumfassend im Raum: Was ist mit Grendel los? Ist das Monster auferstanden? Und auch hier ist nichts vorhersehbar. 
    Mich hat diese Geschichte von vorn bis hinten gefesselt, mir Bauchschmerzen vor Lachen bereitet und mitfiebern lassen. 
    Seit Terry Pratchets Scheibenwelt habe ich mich selten so gut von einer wahrhaft "fantastischen Geschichte" unterhalten gefühlt. Für seine Fans auf jeden Fall eine absolute Empfehlung. Das Grinsen sitzt mir immer noch im Gesicht. 
    Fazit: Wer einmal das "etwas andere Buch" sucht und Lesen zu einem echten Vergnügen machten möchte, ist mit "Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit" sehr gut bedient. Von mir gibt es fünf verdiente Sterne. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Robin_Lis avatar

    Leserunde: Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit


    Liebe Buchfreunde,

    nachdem ich es endlich geschafft habe, mich durch den Morast des lustigen Spieles ‚Wie starte ich eine Leserunde‘ zu manövrieren, möchte ich euch nun auch ganz herzlich dazu einladen.

    Ich bin eitel genug, um jedem Interessenten ein Exemplar in die Hand drücken zu wollen, kann mir das aber als Autor von siehe oben natürlich nicht leisten.

    Ich denke jedoch, dass 5 Printausgaben und 10 Kindle auf alle Fälle drin sein sollten, die ich hiermit im Zuge der Leserunde verlosen möchte.
    Über reichlich Bewerbungen bis zum 21.03.2015 würde ich mich sehr freuen. Bitte nicht vergessen anzugeben, ob es eine Kindle-Ausgabe sein darf, oder ob es eine Printausgabe sein müsste.

    Ich gelobe feierlich zu versuchen, am Ball zu bleiben und dieses Vorhaben nicht meinem abendlichen Verlangen nach Unterhaltung durch Dr. Sheldon Cooper unterzuordnen.

    In diesem Sinne herzliche Grüße
    Robin


    Hier noch einige
    Links und Infos zum Inhalt:

    Verlagsseite
    Der Grendel bei Amazon
    Der Grendel auf regirama

    Inhalt:

    Angst lähmt das junganischen Imperium. Der albtraumhafte Grendel ist seinen Wächtern entwischt. 6000 Jahre Gefangenschaft haben ihn nicht umgänglicher gemacht. Doch seine zuständige Sachbearbeiterin plagen Zweifel, ob der Grendel wirklich die Quelle allen Übels ist. Auf der Suche nach der Wahrheit stolpert sie in einer abenteuerlichen Odyssee über die Spuren der Vergangenheit. Und zu ihrem Schrecken wird ihr klar, dass ein noch viel grässlicheres Ungeheuer in den Grenzen des Imperiums wütet.

    'Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit' ist eine Gradwanderung auf dem schmalen Steg von humoristischer Fantasy zu spannungsgeladener Science-Fiction. Hauptmann Kaiman Morgenstern plagt sich mit der eigenwilligen Hexe Gwendolyn herum, während im junganischen Imperium Jagd auf den übelsten Schwerverbrecher aller Zeiten gemacht wird. Wie das alles zusammen passt, darüber gibt ‘Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit’ auf ca. 500 aberwitzigen Seiten Auskunft.

    Stil:

    Ein Roman wie Luftschokolade mit Chilli. Als hätte Terry Pratchett das

    Drehbuch zu einem Steven Spielberg Film geträumt, nachdem er alle Folgen von Star-Trek hintereinander gesehen hat.
    Zur Leserunde
    Robin_Lis avatar
    Schon Dezember und es fehlen noch Weihnachtsgeschenke?
    Oder noch schlimmer: Du hast nichts mehr zu lesen?
    Würde Dir eine andeutungsweise hier und dort humorig angehauchte  Science-Fiction-Fantasy-Story Spaß machen?
    Dann bist Du herzlich eingeladen, Dich hier um ein Buch zu bewerben um Deine Qualen zu lindern. ;)

    Inhalt
    'Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit' ist eine Gradwanderung auf dem schmalen Steg von humoristischer Fantasy zu spannungsgeladener Science-Fiction. Hauptmann Kaiman Morgenstern plagt sich mit der eigenwilligen Hexe Gwendolyn herum, während im junganischen Imperium Jagd auf den übelsten Schwerverbrecher aller Zeiten gemacht wird. Wie das alles zusammen passt, darüber gibt ‘Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit’ auf ca. 500 aberwitzigen Seiten Auskunft.
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