Atem der Nacht

von Robin McKinley 
2,8 Sterne bei69 Bewertungen
Atem der Nacht
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Neue Kurzmeinungen

sternchennagels avatar

garnicht meins, null spannung und auch irgendwie nicht mein Thema

Alunas avatar

Ein gutes Buch über Zimtschnecken. Leider geht es um ein anderes Thema. Dabei hätte ich so gerne mehr über diese Zimtschnecken erfahren ;)

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Inhaltsangabe zu "Atem der Nacht"

Es gibt Orte, wo die Dunkelheit regiert, Orte die jeder Sterbliche meiden sollte. Sunshine wusste, dass es leichtsinnig war, nach Sonnenuntergang an den See zu gehen. Doch es war dort viele Jahre ruhig gewesen, und sie musste einfach für eine Weile allein sein ... Sie hörte sie nicht kommen ═ kein Mensch konnte Vampire hören, wenn sie es nicht wollten.Sie ketteten sie in einem verlassenen Haus an die Wand und ließen sie allein mit der Kreatur, die im Dunkeln kauerte. Sunshine wusste, dass sie keine Chance hatte, sie war Futter für den Vampir, der wie sie ein Gefangener war. Doch als die Sonne aufging, war Sunshine nicht tot, und nun hielt sie sein Leben in der Hand.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404163489
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Lübbe

Rezensionen und Bewertungen

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    SweetCaros avatar
    SweetCarovor 2 Jahren
    Ich Liebe es

    Ein schon etwas älteres Buch, aber eins meiner Lieblingsbücher!
    Ich muss dazu sagen, dass viele Leute alles andere als begeistert sind von der Geschichte. Allerdings kann ich beim besten Willen nicht verstehen warum.

    Es ist einfach, flüssig, witzig und persönlich geschrieben.
    Sunshine ist anfangs schwer einzuschätzen. Am Ende merkt man aber dass sie schon eine mutige Persönlichkeit ist. Sie ist super sympathisch und man kann sich relativ gut in ihre Lage versetzen.
    Meines Erachtens ist es keine Typische Vampirgeschichte.
    Das Buch ist mit seinen unvorhersehbaren Wendungen spannend und man mag es nicht aus der Hand legen, aus Angst etwas zu verpassen.
    Vielen ist das Buch zu langatmig, aber gerade das finde ich hier besonders gut, da es meist Sunshines Gedanken sind und man selbst ja nicht viel besser ist. Es lässt Sun einfach realer werden.

    Ich liebe dieses Buch und kann es daher nur Empfehlen!

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    Rincewind66s avatar
    Rincewind66vor 3 Jahren
    Eine erfrischend andere Vampirgeschichte

    Unterschiedlicher könnten Meinungen zu einem Buch kaum sein. Und um ehrlich zu sein, ging es mir in letzter Zeit häufiger so, dass ich ein Buch völlig anders bewertet habe, als der Großteil der Leser. Doch bevor ich nun anfange, meinen skurrilen Geschmack zu hinterfragen, oder eventuell mich nur noch für Bücher entscheide, die nur ein bis drei Sterne haben, um zu hoffen, dass ich sie klasse finde, zucke ich eher amüsiert mit den Achseln (wer das Buch gelesen hat, merkt vielleicht schon, warum es mir so gut gefallen hat - ich schwafle gerne und schweife aus = willkommen in Sunshines Welt). 

    Aber nun noch ein paar Ausführungen dazu, warum mir "Atem der Nacht" so gut gefallen hat, dass es in meiner Liste der ganz "besonderen Bücher" aufgenommen wurde. 
    Wie im ersten Absatz in Klammern schon kurz angeschnitten denke, schreibe und bin ich der Ich-Erzählerin Sunshine (außer den Kontakt zu "Anderen" natürlich) ziemlich ähnlich und so fühlte ich mich in dem Schreibstil von Robin McKinley sofort wohl, wie in einer Kuscheldecke mit heißem Tee und natürlich Zimtschnecken. Denn die spielen wirklich eine ziemlich große Rolle und selten verspürte ich beim Lesen einen der Art starken Drang nach Zimtgebäck. Ich schweife ebenfalls, wie die Protagonistin, gedanklich und dummerweise auch erzähltechnisch ständig ab und weiß oftmals am Ende nicht mehr, wie ich da eigentlich hingekommen bin. Und so fiel es mir extrem leicht mich an den ausschweifenden Erzählstil der Autorin zu gewöhnen und es machte mir absolut nichts aus, zwischen dem eigentlichen Handeln und den Aktionen von Sunshine, zwei Seiten ihren Gedankengänge zu folgen (die oftmals mit dem Handeln nur indirekt oder gar nichts zu tun hatten), um dann nach diesen Seiten wieder der eigentlichen Handlung zu folgen. Im Gegenteil, ich fand diesen Schreibstil erfrischend anders. Natürlich war es beim Lesen hilfreich, dass ich den Humor der Autorin teile und den Text in einer Art von filmischen Dialogen, mit Pausen und passenden Betonungen gelesen habe. Und so war dieses Buch für mich nicht nur eins der besten Vampirbücher, das ich seit langem gelesen habe, sondern auch eins der witzigsten. 
    Ein weiterer Grund, für meine mehr als positive Bewertung, ergibt sich sicherlich auch daraus, dass ich eh eine große Affinität zu den etwas (ich nenne sie mal) "leiseren" Büchern habe. Will damit sagen, dass es für ein gutes Vampirbuch absolut nicht erforderlich ist, dass ein beißwütiges Blutbad angerichtet wird oder sich ein knisternder, erotischer Faden durch das Buch zieht. Dies wären für mich dann eher Kriterien, um es gerade eben nicht zu lesen. 

    Wer also ähnlich verworren denkt, eine Prise Humor beim Lesen wünscht und diese auch bereit ist überhaupt wahrzunehmen (langsames lesen ist dabei sehr hilfreich), wer kein bluttriefendes Gemetzel benötigt +/oder männliche Vampirsexgötter erwartet, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. 

    Ich konnte somit logischer Weise nur      vergeben und das Buch zudem, zu einem meiner Lieblingsbücher machen.

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    leseratte69s avatar
    leseratte69vor 5 Jahren
    Ein Flop, leider abgebrochen

    ABGEBROCHEN

    Ich konnte mich leider nicht dazu durchringen, dass Buch weiter zu lesen. Es ist einfach viel zu langatmig und wirr. Ich breche selten ein Buch ab. Aber wenn mich nach mehr als 140 Seiten, die Protagonisten so gar nicht überzeugen können und eigentlich total blass bleiben, macht es auch mir keinen Spaß mehr weiter zu lesen.

    Die Autorin hat viel zu lange Erläuterungen  über die einfachsten Dinge, die eigentlich erstens, nichts zu Sache tun und zweitens, nicht von Belang sind.Der Vampir der die Hauptrolle übernimmt, ist kein Vampir wie in anderen Büchern, sondern genau das Gegenteil, schlecht aussehenden (laut Autorin wie verrottete Pilze) , stinkend und so gar nicht der Held, den alle so lieben. Die Protagonistin Sunshine,hat mir einfach viel zu viel geredet und erklärt, was teilweise schon sehr langweilig wurde.

    Schade drum aber das Buch bekommt von mir gerade mal einen Stern, fürs Cover und eine Story, aus der eigentlich genug Potenzial hervorgehen könnte.

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    Sineouss avatar
    Sineousvor 6 Jahren
    Rezension zu "Atem der Nacht" von Robin McKinley

    Der kurze Klappentext und das Cover lassen auf eine düstere Geschichte hindeuten, was jedoch nicht ganz so ausfiel, wie ich mir vorstellte. Das Buch lässt sich irgendwo zwischen Gilore Girls und True Blood ansiedeln – hat zum einen eine recht liebenswürdige und in sich gekehrte Hauptprotagonistin und spielt zum anderen in einer Welt, in der Magier, Gestaltwandler und Vampire zum Alltag gehören.

    Rae bäckt leidenschaftlich gerne Zimtschnecken bei Charlies. Die junge Frau ist weder besonders mutig, noch extrovertiert, deshalb ist sie sehr genügsam und das Café ihres Stiefvaters und dessen Besucher sind ihre ganze Welt.
    Eines Abends macht sie einen Ausflug an den See, um für sich zu sein, und wird von einer Gang von Vampiren gefangen genommen. Die ketten sie in einem Raum mit einem Vampir zusammen an, für den sie als Mahlzeit dienen soll. Doch Con ist standhafter als seine Peiniger ihn einschätzen. Gemeinsam mit Rae gelingt ihm die Flucht. Von da an haben die beiden nicht nur einen gemeinsamen Feind und Verfolger, es verbindet sie auch ein gewisses Band der Freundschaft.
    Mehrere Monate lang versucht Rae zu leugnen, dass sie jemals in Gefahr schwebte, doch die SOF bleibt ihr auf den Fersen (Gemeinschaft zum Schutz der Bürger vor den 'dunklen Wesen'), zumal sie nun dank ihre Magier-Herkunft besondere Fähigkeiten zu entwickeln scheint. Doch dann wird deutlich, dass der Vampir-Meister, der Con vernichten will, es auch auf sie abgesehen hat.

    Sunshine ist eine Mischung aus Kleinstadtidylle und blutigem Horror, was nicht jeden Leser begeistern wird. Mit dem ungewöhnlichen Schreibstil und den eigenen Charakteren ist es eine Ode an die Gegensätzlichkeit und spielt mit den Erwartungen, die man an einen Vampir-Roman hat.

    Die Geschichte beginnt in einem ganz gewöhnlichen Örtchen und ufert in eine von Fantasyelementen und -figuren beherrschte Welt, die mit jeder Seite neue Überraschungen birgt, die ausführlich beschrieben werden, aber die Geschichte meist nicht voranbringen.
    Vor allem Raes Monologe sind dermaßen ausufernd, dass man schnell die Geduld verliert. Mitten im Dialog beginnt sie seitenweise von irgendwann stattgefundenen Ereignissen zu erzählen, sodass es schwer ist, den Faden nicht zu verlieren. Gestört hat mich zudem der fehlende Kampfwille der Protagonistin. Sie ergibt sich bereitwillig ihrem Schicksal und wenn sie sterben sollte, dann ist es eben so. Vielleicht liegt das einfach an ihrem Charakter, denn sie nimmt die Dinge wie sie sind und weiß um ihre Vergänglichkeit und somit auch um ihre Kostbarkeit.

    Ungewöhnlich an Rae ist ihre Begeisterung für Zimtschnecken und Gebäck. Obwohl ihr Alltag durch Routine bestimmt ist, geht sie immer pflichtbewusst um 4 Uhr morgens zur Arbeit, um den Teig vorzubereiten und all die Besucher zu bedienen, die tagein, tagaus bei Charlies essen.

    Wer mit Con einen sympathischen, sexy Vampir und eine aufregende Romanze erwartet, hat sich mächtig geschnitten. Er ist vermutlich der abstoßendste Vampir, der mir jemals in einem Buch begegnet ist und mit seiner stoischen Art das absolute Gegenteil zu Rae, die oftmals recht unbeholfen wirkt. Wer kann auch einen Untoten mögen, dessen Haut an alte Pilze erinnert und dessen Stimme einem einen Schauer über den Rücken jagt? Nichtsdestotrotz trägt diese ungewöhnliche Bindung der beiden die Erzählung, denn die Autorin gibt sich viel Mühe, ihre gegenseitige Andersartigkeit deutlich zu machen.

    Natürlich muss man das Ganze mit Humor sehen, und wirklich lieben tun das Buch sicher nur Leute, die in den Details und in dem absurden Humor aufgehen und gerne das Besondere in einem vergänglichen Augenblick sehen.

    Ich kann mich nicht ganz entscheiden, ob ich das Buch ob seiner Andersartigkeit einfach genial finden oder mich über Raes langatmige, sinnlose Monologe ärgern soll – zumal es für solch detaillierte Beschreibungen keine Grundlage gibt, denn das Buch ist ein Einzelband. Sunshine ist schwer einzuordnen und ganz sicher kein Mainstream. Wer gerne ein bisschen andere Bücher liest, für den lohnt sich eine Leseprobe auf jeden Fall.

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    absinthes avatar
    absinthevor 6 Jahren
    Rezension zu "Atem der Nacht" von Robin McKinley

    Normalerweise hätte ich im Moment kein neues Buch angefangen, in dem es um Vampire geht. Aber der Klappentext hat mich dann doch neugierig gemacht, und die Aussicht auf eine Geschichte, in der die Welt von der Existenz der Vampire weiß und dennoch normal weiterlebt (mit diversen gesetzlichen Änderungen versteht sich), klang vielversprechend.

    Wer jetzt jedoch eine normale Liebesgeschichte erwartet, in der A mit B irgendwie zusammenkommt, obwohl sie es vielleicht nicht dürfen oder eigentlich nicht können, der sollte dieses Buch dann doch nicht lesen. Hier geht es vielmehr um die Veränderung einer jungen Frau, nachdem sie von Vampiren entführt und zusammen mit einem anderen Vampir in einen Raum gekettet wird, und entgegen ihrer Erwartung am Morgen immer noch am Leben ist und plötzlich das “Leben” eben dieser Kreatur in ihren Händen hält. Ich will nicht abstreiten, dass die beiden fortan ein besonderes Band miteinander teilen, das sich durch die gesamte Geschichte zieht und gewichtig für den Verlauf ist. Aber dennoch ist es nicht Hauptziel des Buches, ihre Beziehung zu definieren. Es geht um vielmehr und man muss wirklich teilweise zwischen den Zeilen lesen, um bestimmte Dinge zu verstehen. Denn ohne das wird man am Ende nicht verstehen, warum für die Hauptprotagonistin alles anders und doch gleich ist. Erfahrungen formen die Person und führen zu Veränderungen.

    Der Vampir selbst bleibt bis zum Schluss zu einem gewissen Grad bedrohlich, seine Erscheinung verändert sich auch durch die Augen der Protagonistin nicht zu etwas menschlicherem. Ihn umgibt bis zum Schluss eine gewisse Andersartigkeit, die ihn als Vampir umso überzeugender wirken lässt. Und was noch schöner an dieser seltsamen Beziehung der beiden ist: SIE will IHM nicht an die Wäsche. Oder andersrum.
    Die Fremdartigkeit und zugleich Vertrautheit bleibt undefinierbar.

    Was vielleicht nicht jedermanns Sache ist, ist der Erzählstil. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben und die Hauptakteurin neigt sehr häufig dazu, mitten in der Handlung in ihren Überlegungen abzuschweifen, wodurch es immer wieder kleinere Unterbrechungen gibt. Dennoch für meinen Geschmack nicht gravierend genug, es negativ anzusehen. Vielmehr ist es so, dass man dadurch noch einen besseren Einblick sowohl in ihre Persönlichkeit hat als auch in die Sichtweise und Beschränktheit der meisten Menschen in dieser ungewöhnlichen Welt. Ihre Gedankengänge sind keine runtergeratterten, stereotypen Beschreibungen der Umgebung, sondern Überlegungen, wie man selbst sie in fast jeder erdenklichen oder ähnlichen Situationen führen würde. Und dass sie hin und wieder den Leser direkt anspricht, verschafft dem Ganzen das Bild, dass sie sowohl sich selbst als auch dem Leser ihre Geschichte erzählt.

    Was auch sehr ungewöhlich ist und womit man im ersten Moment vielleicht ein wenig überrumpelt wird, ist die Tatsache, dass es in dieser Welt nicht nur Vampire gibt, deren Existenz laut Gesetz schlicht und ergreifend “illegal” ist, sondern auch andere Wesen wie Dämonen, Ghule, Feen und Magietreibende. Wer jetzt aber auf einen bunt zusammengewürfelten Haufen merkwürdiger Kreaturen schließt, irrt sich. Denn im Grunde ist das Aussehen bei allen Wesen menschlich (abgesehen von etwaigen klitzekleinen Änderungen in der Aura oder den Bewegungen, die einem evtl verraten könnten, dass es sich nicht um einen Menschen handelt), nur ihr Blut und die damit verbundenen Eigenschaften/Fähigkeiten anders.
    Die Existenz dieser Wesen nimmt in dem Buch allerdings keinen großen Platz ein, sondern wird lediglich hin und wieder erwähnt, so wie die Menschen einfach mit dem Wissen leben, dass es sie irgendwo gibt, ohne vielleicht zu ahnen, sogar mit einem von ihnen befreundet oder gar mehr zu sein. Hauptaugenmerk ist immer noch der Kampf zwischen Mensch und Vampir.
    Worum es in dieser Hinsicht auch vielmehr geht, ist die Erkenntnis, dass sich auch in dieser Welt der Mensch mal wieder über allen anderen stellt und dass alle anderen Wesen minderwertig sind, demnach schlechtere Karrierechancen haben und allgemein ein viel geprägteres Leben durch unbegründete Anfeindungen führen müssen. Und dabei verliert die Menschheit ganz aus den Augen, dass es unter ihnen bereits eine größere Rassenvermischung gibt, als sie womöglich ahnen.
    Während diese Kreaturen also als minderwertig abgestempelt werden, ist das Leben als Vampir schlicht und ergreifend illegal, wodurch die Existenz dieser gesamten Rasse demnach als Feind anerkannt wird, begründet auf Legenden und über die Jahrhunderte manifestierte Ängste, ohne dabei in Erwägung zu ziehen, dass es auch unter ihnen Gut und Böse geben könnte.

    Ein Buch, das man auf keinen Fall mit Twilight vergleichen kann, bei dem man wirklich zwischen den Zeilen lesen muss und das aufgrund der Erzählweise vielleicht nicht für jedermann geeignet ist, da all die abschweifenden Gedankengänge für einige wirklich so wirken, als würde die Autorin nicht auf den Punkt kommen, für mich persönlich aber wichtig sind, um sich in die Welt zu fühlen. Denn diese machen das Buch erst lebendig.

    PS: Was mir auch sehr gefallen hat: Die Autorin nimmt auch kein Blatt vor den Mund. Die Protagonistin ist keine Jungfrau mehr, und wenn ein menschliches Bedürfnis ruft, dann wird das auch nicht irgendwie verschönigt oder umschrieben.

    Kommentare: 1
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    lexxi2ks avatar
    lexxi2kvor 6 Jahren
    Rezension zu "Atem der Nacht" von Robin McKinley

    Der Inhalt:
    Rea, von ihrer Familie und Freunden Sunshine genannt, fährt eines Nachts an den See und wacht an einem Lagerfeuer wieder auf. Dort bemerkt sie auch, von was sie entführt wurde, nämlich von Vampiren. Diese wollen sie aber nicht fressen, sondern sie einem anderen Vampir übergeben, der sie fressen soll. Hierzu wird sie in ein verlassenes Gebäude gebracht und an die Wand gekettet. Als sie den anderen Vampir entdeckt, stellt sie fest, dass dieser genauso wie sie an die Wand gekettet ist und auch ein Gefangener ist. Nach zwei Tagen gelingt es Rea dann die Ketten aufzubekommen, indem sie ihr Taschenmesser in einen Schlüssel verwandelt, sie ist eine Umwandlerin. Aber sie geht nicht alleine, sie befreit den Vampir und beginnt mit ihm zu fliehen. Aber auch wenn sie wieder in Freiheit ist, sind ihre Entführer trotzdem noch hinter ihr her und wollen die beiden töten.

    Das Cover:
    Auf dem Cover sieht man ein Mädchen, in einem roten Kleid, dass an die Wand gekettet ist. Diese Szene kommt genauso in dem Buch vor und wirkt somit authentisch. Auf dem oberen Teil des Covers sieht man den Titel, der aussieht als wäre er an die Wand gemalt worden.
    Das Cover wurde sehr dunkel gehalten und der einzige Farbklecks darauf ist das rote Kleid des Mädchens. Das Cover wirkt sehr düster und unheimlich, aber passt hervorragend zu einem Thriller.

    Meine Meinung:
    Das Buch hat stolze 510 Seiten, wobei ich gestehen muss, dass ich davon nur knapp 300 gelesen habe. Mehr ging einfach nicht. Immer wieder wurde die Geschichte durch langatmige Erzählungen, die meiner Meinung nach nicht nötig gewesen wären unterbrochen. Auch wusste ich nicht so ganz, wo mich dieses Buch nun hinführen sollte. Auch hatte ich keinen Eindruck gewonnen in welchem Jahr es spielen soll. Immer wieder ist die Rede von Vampiren, Wer-Wesen und anderen Magie-treibenden, aber schlau geworden bin ich daraus nicht wirklich.
    Was mich auch sehr an dem Buch gestört hat, und ein Grund war, warum ich es schlussendlich abgebrochen habe, war das nicht vorhanden sein von Kapiteln. Das Buch selbst ist in vier Teile unterteilt, aber von einzelnen Kapiteln, fehlt jegliche Spur. Dies macht es dem Leser nicht gerade einfach und da ich gerne jemand bin der ein Kapitel zu ende ließt bevor er das Buch weglegt, hat sich das Buch bei mir nicht besonders beliebt gemacht. Ich hatte nämlich ehrlich gesagt nicht vor, weitere 100 Seiten, von irgendwelchen sinnlosen Zeug, zu lesen, bevor ein neues Kapitel anfängt.

    Mein Fazit:
    Über 500 Seiten sind einfach zu viel des guten. Hätte die Autorin nur die Hälfte benutzt und sehr viel überflüssiges Zeug weggelassen, wäre das Buch bestimmt klasse geworden. Aber so kann ich es leider nicht weiterempfehlen und kann nur 1 von 5 Sternen vergeben.

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    romy_esches avatar
    romy_eschevor 6 Jahren
    Rezension zu "Atem der Nacht" von Robin McKinley

    Autor: McKinley, Robin
    Titel: Atem der Nacht
    Originaltitel: Sunshine
    Verlag: Bastei Lübbe
    Erschienen: November 2009
    ISBN-10: 3404163486
    ISBN-13: 9783404163489
    Seiten: 510
    Einband: Taschenbuch
    Serie: ---

    Inhalt
    Sunshine lebt in einer Welt die sich die Menschen mit den Anderen teilen müsse. Dämonen, Magietreibenden und Vampiren. Seit dem Krieg haben sich die Fronten noch mehr verhärtet. Doch das hindert Sunshine nicht daran immer wieder an den See zu fahren um dort Ruhe nach der Arbeit zu finden.
    An diesem Abend jedoch ist es eine sehr schlechte Idee. Sie wird von einer Gruppe Vampire gefangen genommen. Als sie sie nicht gleich töten macht sie sich noch mehr Gedanken, was als Nächstes geschehen wird. Die Vampire verschleppen sie in ein verlassenes Haus und Ketten sie dort an die Wand.
    Aber sie ist dort nicht allein. In einer dunklen Ecke sitzt ein Mann, der ziemlich schlecht aussieht. Abgemagert und abgerissen. Schnell erkennt sie, dass sie als Abendessen für diesen Vampir hier ist.
    Doch als die Sonne aufgeht und sie immer noch am Leben ist scheint sie nun sein Leben in den Händen zu halten. Die Situation schmiedet ein seltsames Band zwischen ihnen. Doch wird es stark genug sein um all das zu überleben??

    Meine Meinung
    Ich habe dieses Buch nur durch Zufall entdeckt. Der Klappentext klang sehr interessant, also hab ich’s mitgenommen. Den Kauf habe ich nicht bereut.

    Die Idee der Vampire ist ja nun schon sehr bekannt und auch in der Bücherwelt sehr verbreitet. Und trotzdem faszinieren mich diese Wesen immer wieder. Vor allem wenn man die vielen Möglichkeiten bedenkt mit denen man sie gestalten kann. Im Falle von „Atem der Nacht“ können sie einen Menschen mit den Augen zu allem überreden, Haucher können mit ihrem Atem Menschen in die Bewusstlosigkeit schicken, sie verbrennen in der Sonne und sind fast ausnahmslos böse.

    So ist es nur natürlich, dass es auch weitere magische Elemente in der Geschichte gibt. Da wären die Dämonen, die normalerweise registriert werden müssen und doch noch immer unerkannt unter Menschen leben können. Magietreibende die so eine Art Hexen darstellen. Und Amulettschmiede welche Schutzsiegel und Amulette herstellen, die die Menschen vor den Anderen schützen sollen.

    Sunshine gehört zu den Magietreibenden. Zu Beginn ist sie sich dessen noch nicht so stark bewusst. Zwar lernte sie vor 15 Jahren von ihrer Großmutter ein bisschen Magie, doch ab diesem Zeitpunkt hat sie sie nie wieder eingesetzt. Als sie jedoch in der Realität der Vampire aufschlägt hat sie keine andere Wahl. Und sie muss entdecken, dass sie stärker ist, als sie dachte. Damit gehen aber auch viele Schwierigkeiten einher. Und nicht selten muss sie dabei dem Tod ins Auge sehen. Sie ist ein sehr starker Charakter der sich gut auf die neuen Situationen einstellt und kämpft, um ihre Zukunft noch zu erleben.

    Zum zweiten Protagonisten werde ich nicht so viel Sagen können, denn das würde definitiv die Spannung nehmen. Nur soviel. Er ist ein Vampir und trifft in dem alten Gebäude auf Sunshine. Ihrer und sein Weg sind ab diesem Zeitpunkt eng miteinander verbunden, denn ein gemeinsamer Feind startet eine Jagd auf Leben und Tod.

    Das Buch wird in der Ich-Form aus Sicht von Sunshine erzählt. Damit bekommt man einen ziemlich guten Einblick in ihre Gedankenwelt und ihre Beweggründe. Das zieht einen in die Geschichte und man kann mit Leichtigkeit dem Geschehen folgen. Allerdings kommen dadurch die anderen Charaktere schlechter weg, denn man kann ihre Gedanken nicht sehen. Somit bleiben viele Sachen unklar.

    Der Schreibstil ist gut lesbar. Man stolpert über keine Stellen und hat einen guten Lesefluss. Das Geschehen an sich wird immer wieder von Rückblenden und Erinnerungen durchsetzt und liefert so auch den Hintergrund für die Geschehnisse.
    Was mir allderings aufgefallen ist, ist das doch sehr offene Ende. Viel Fragen bleiben ungeklärt auch wenn die Handlung an sich abgeschlossen ist. Was passiert mit den Charakteren nach Ende des Buches, wie geht der Konflikt zwischen Menschen und den Anderen weiter? Wie gut kann Sunshine in ihr bisheriges Leben zurückkehren?

    Einen Folgeband gibt es bisher leider nicht, denn ich würde mir wünschen, dass diese Fragen geklärt werden könnten. Vielleicht hat die Autorin mit Absicht alles offen gelassen um sich diese Möglichkeit zu bewahren. Die Zeit wird es zeigen.

    Zum Schluss noch ein paar Worte zum Cover. Man sieht einen alten Raum. Vor der Wand sitzt eine junge Frau in einem blutroten Seidenkleid. An ihrem Fuß ist eine schwere Kette befestigt. Wenn man das Buch gelesen hat kann man erkennen, dass es eine Szene direkt aus dem Buch ist. Sehr ansprechend und passend. Das erste Wort des Titels sowie der letzte Buchstabe sind ebenfalls in Rot geschrieben. Es erinnert an das Blut, was nur zu oft fließt und welches die Nahrungsquelle der Vampire ist.

    Diesen Spontankauf habe ich nicht bereut und hoffe jetzt sehr auf eine Fortsetzung.

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    A
    Aikovor 8 Jahren
    Rezension zu "Atem der Nacht" von Robin McKinley

    Ich hatte es schon einmal und es hat mir gefallen, nur leider ist es nie wieder zurückgekehrt nachdem ich es ausgeliehen hatte. Deshalb hab ich es mir noch einmal gekauft und das gerne. Am Anfang ist es vielleicht ein bisschen zu viel erzähle und erklärung aber geht nach eine zeit. alles er kann sich lohnen!

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    keilis avatar
    keilivor 8 Jahren
    Rezension zu "Atem der Nacht" von Robin McKinley

    Normalerweise breche ich NIE ein Buch ab aber dieses war nicht auszuhalten vor Langeweile und Schwachsinn!

    Kommentare: 5
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    gurkes avatar
    gurkevor 8 Jahren
    Rezension zu "Atem der Nacht" von Robin McKinley

    Inhalt: Mädchen wird von Vampiren entführt und an eine Wand festgekettet... Aus dieser Situation kristallisieren sich verschiedene Fähigkeiten heraus, die sie wohl von ihrem Vater geerbt hatte.

    Buchempfehlung? Ganz klar: Nein!
    Ich fang mal mit dem positiven an: Die Geschichte hört sich toll an, und die Kerngeschichte ist es auch. Außerdem ist das Cover sehr schön, mit Sunshine (der Hauptprotagonistin) im roten Kleid an der Wand des Ballsaals gekettet.
    Das wars auch schon. Würde man die 504 Seiten auf mindestens die Hälfte reduzieren und es auch noch in Kapitel unterteilen - die gibt es nämlich nicht - anstatt in wenige Teile, wäre das Buch zumindest schon mal ein wenig besser und vor allem leserfreundlicher.
    Und diese Flut an sinnlosen Informationen!! Irgendwann denkt man sich, hey es wird wieder interessant - aber selbst diese Freude wird dem Leser genommen. Winzigkleine Details werden ausgeweitet oder es wird abgeschweift, bis man schon gar nicht mehr weiß um was es an der fraglichen spannenden Stelle überhaupt ging.

    Kein gutes Buch, dass ich nach 180 Seiten abbrechen musste, weil es mich einfach nur gelangweilt hat.
    Mir kam es wie ein langweiliger Brei aus Buchstaben, Wörtern und Sätzen vor.

    Verlag: Bastei Lübbe
    Preis: 8,99 €
    ISBN: 978-3-404-16348-9

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