Robin Rinaldi

 1.5 Sterne bei 2 Bewertungen

Alle Bücher von Robin Rinaldi

Mein wildes Jahr

Mein wildes Jahr

 (2)
Erschienen am 11.05.2015
Wild Oats Project

Wild Oats Project

 (0)
Erschienen am 17.03.2015

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Rezension zu "Mein wildes Jahr" von Robin Rinaldi

hält nicht was der Titel verspricht
Nachtschwärmervor 4 Jahren

Klappentext:

Die Journalistin Robin Rinaldi - Mitte vierzig, attraktiv, erfolgreich - hat einen ungewöhnlichen Plan: Ein Jahr lang wird sie die Wochenenden mit ihrem Mann wie gewohnt als Ehepaar verbringen, den Rest der Woche aber können sie beide ihre Träume und verborgenen Sehnsüchte ausleben. Ohne Rechtfertigungen, ohne Schuldgefühle, ohne moralische Zwänge.

Schonungslos offen erzählt Rinaldi von ihren erotischen Abenteuern, ihrer Suche nach Grenzerfahrungen und sexueller Erfüllung, aber auch vom Ringen um Selbstfindung und Lebensintensität.


Meine Meinung:

Wenn wir kein Kind bekommen, dann will ich wenigstens rumvögeln.

Das mag jetzt etwas oberflächlich und sehr platt klingen, aber genau diesen Eindruck habe ich von dem Buch.


Ich kann ja verstehen, dass es Situationen gibt in denen man anfängt sich existenzielle Fragen zu stellen. Zum Beispiel wenn, wie in diesem Fall, der Kinderwunsch nicht erfüllt wird. Dass mans ich fragt wie das Leben aussehen soll wenn ein zentraler Punkt darin plötzlich nicht mehr existiert. Ich weiß allerdings nicht, ob ich meinem Mann eine offene Ehe vorschlagen würde.


Robin Rinaldi schildert sehr offen und verständlich ihre Gefühle gegenüber ihrem Ehemann und dass ihr trotz ihrer Liebe zu ihm etwas fehlt. Ihre Idee mit der offenen Ehe wird jedoch nicht ausdiskutiert, sondern ihrem Mann mehr oder weniger als fester Beschluss an den Kopf geknallt, den er mit scheinbar stoischer Ruhe und einem gewissen Maß an Gleichgültigkeit hinnimmt (dass dem nicht so ist, wird erst gegen Ende des Buches klar - möglicherweise wollte sie auch nicht sehen, dass hinter seiner ruhigen Fassade durchaus auch tiefe Gefühle vorhanden sind, selbst wenn sie seine Liebe fühlt).


Ein großer Teil des Buches liest sich wie ein typisch amerikanischer Selbstfindungstrip auf sexueller Ebene. Die Autorin hangelt sich von einem "Sexseminar" zum nächsten und zieht am Ende vorübergehend in eine Art neuzeitliche Kommune in der vom Grundsatz her theoretisch erstmal jeder für jeden zu haben ist. Aus meiner Sicht liest sich das oft reichlich albern und irgendwie überzogen.


Es ist irgendwie klar, dass das für die Ehe nicht gut ausgehen kann, wobei man sich fragt, was an dieser Ehe, mal abgesehen von Ruhe und Stabilität, gut war. Und für mich war es auch absehbar, dass sie letztendlich bei einem ihrer Liebhaber landet.


Nach dem Zeitschriftenartikel, durch den ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin, hatte ich mehr erwartet. Nichtsdestotrotz bewundere ich die Ehrlichkeit und Offenheit der Autorin und ein paar kleine Lebensweisheiten konnte ich auch aus dem Buch ziehen.

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