Robin S. Sharma

 3.6 Sterne bei 43 Bewertungen

Lebenslauf von Robin S. Sharma

Einer der besten Redner und Coaches unserer Zeit: Der Kanadier Robin Sharma zählt zu den weltweiten Top fünf Experten in Sachen Leadership und zu den angesehensten und erfolgreichsten Rednern der Welt. Seit über 20 Jahren berät er unter anderem Nike, GE, Microsoft, die NASA und HP. Bevor er sich als Coach selbstständig machte, war er als Anwalt tätig.

Sein erstes Selbsthilfebuch war noch kein großer Erfolg, doch seine zweite Veröffentlichung „Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte“ wurde von HarperCollins entdeckt und zu einem weltweiten Erfolg.

Neue Bücher

Die geheimen Briefe des Mönchs, der seinen Ferrari verkaufte

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Erscheint am 01.04.2021 als Taschenbuch bei Knaur MensSana Taschenbuch.

Alle Bücher von Robin S. Sharma

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Cover des Buches Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte (ISBN: 9783426878408)

Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte

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Erschienen am 01.10.2019
Cover des Buches Der 5-Uhr-Club (ISBN: 9783426293003)

Der 5-Uhr-Club

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Erschienen am 30.12.2019
Cover des Buches Der König, der ohne Krone regiert (ISBN: 9783426876541)

Der König, der ohne Krone regiert

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Erschienen am 02.05.2013
Cover des Buches Julians Weg (ISBN: 9783426666999)

Julians Weg

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Erschienen am 19.08.2005
Cover des Buches The Monk Who Sold His Ferrari (ISBN: 0062515675)

The Monk Who Sold His Ferrari

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Erschienen am 01.04.1999

Neue Rezensionen zu Robin S. Sharma

Neu

Rezension zu "Der 5-Uhr-Club" von Robin S. Sharma

Der 5-Uhr-Club (Hörbuch)
lenihvor 7 Monaten

Robin Sharma möchte seinen Lesern (oder Hörern) mit diesem Buch dabei helfen, ihre Produktivität zu steigern indem er ihnen Hilfsmittel an die Hand gibt, um schon früh morgens, durch ein festes Ritual, die Weichen für den Tag zu stellen. Verpackt hat er das Ganze in eine Geschichte um einen Redner, einen Milliardär, eine Unternehmerin und einen Künstler.

Der Milliardär trifft die Unternehmerin und den Künstler auf einer Veranstaltung des Redners. Zu diesem Zeitpunkt gibt er sich aber noch nicht als großer Wirtschaftmogul zu erkennen, sondern kommt als Landstreicher getarnt daher und überredet die beiden Zuhörer, ihm zu vertrauen, dann würde er ihnen auch die großen Geheimnisse des wirtschaftlichen und persönlichen Erfolgs enthüllen. Gesagt, getan. Am nächsten Morgen offenbart sich, dass die Unternehmerin und der Künstler auf's richtige Pferd gesetzt haben, denn der Landstreicher ist tatsächlich Milliardär und lässt die beiden nach Mauritius auf sein Anwesen fliegen um sie fortan in die Geheimnisse des 5-Uhr-Clubs einzuführen.

Bis hierhin klingt das Ganze zwar schon nach einem recht ungewöhnlichen Buch zur Persönlichkeitsentwicklung, aber im Laufe der Zeit wird es noch seltsamer und skurriler. Denn der Milliardär ist ein wandelndes Zitatelexikon. Und sprudeln ihm nicht gerade die Worte der Weisen aus allen Zeiten der Weltgeschichte von den Lippen, so kann man als Leser/Hörer sicher sein, dass auf irgendeiner Flasche, einem T-Shirt, einem Wandteppich, einem Schal, einem Tattoo usw. ein Aphorismus auftaucht, der einen erleuchtet.

Mal abgesehen davon, dass man hier mit Lebensweisheiten geradezu bombardiert wird, kommt man ab irgendeinem Punkt auch ins Stutzen, wie man bei all den Tipps, Regeln, Taktiken und Formeln eigentlich noch ein Mensch bleiben soll. Denn Robin Sharma schlägt nicht nur vor, jeden Morgen um 5 Uhr aufzustehen und die anschließende "Stunde des Sieges" in drei zwanzigminütige Abschnitte einzuteilen (Sport, Meditation, Reflexion/Bildung) sondern er hat natürlich auch eine Abendroutine parat und noch besser ist es, man plant gleich den ganzen Tag, ach was, die ganze Woche durch. Journal führen nicht vergessen! Und natürlich sollte man 7,5 Stunden schlafen. Heißt, um halb zehn ins Bett, damit man morgens um 5 Uhr wieder aufstehen kann, und das möglichst von jetzt an ein Leben lang. Als ich diesen Abschnitt hörte (es war ca. 22:30 Uhr an einem Juniabend), saß ich gerade auf meiner Terrasse und hatte mir vor etwa einer Stunde den Sonnenuntergang angesehen. Ich beobachtete den Mond und die ersten Sterne und sah einer Nachtkerze dabei zu, wie sie ihre Blüten öffnete (ja, das geht so schnell, dabei kann man zusehen, aber eben nur nachts). Würde ich also Sharmas 5-Uhr-Club beitreten, müsste ich mich von all diesen Dingen schon einmal verabschieden. Geschweige denn, dass ich noch einmal in eine Spätvorstellung ins Kino gehen, einen netten Abend mit meinen Freunden an einem Lagerfeuer verbringen oder auf einem Fest bis zum Morgen durchtanzen könnte. Wer es tatsächlich schafft, alle Anweisungen in diesem Buch zu befolgen, der mag ein/e exzellenter Geschäftsmann/-frau sein, aber der ist auch eine Maschine. Und das kann ich mir für mein Leben leider so gar nicht vorstellen. Trotzdem kann ich natürlich nicht leugnen, dass dieses Buch sehr wohl auch für mich Denkanstöße bereit hielt. Und der Autor lässt hier auch immer wieder ganz eindeutig anklingen, dass nicht jede eine Managerin, nicht jeder der Erfinder eines Spitzenprodukts oder der Erschaffer großer Kunst sein kann oder muss, dass aber jede/r, da wo er/sie ist, Spitzenleistungen erzielen kann. Aber das Ganze war mir häufig einfach zu dogmatisch und zu lebensfern.

Die Geschichte, in die all die ganzen Weisheiten und Lebensentwicklungshilfen verpackt sind, empfand ich leider einfach zu sehr ins Lächerliche abdriftend. Mal abgesehen davon, dass der Milliardär von sich selbst behauptet, er sei bescheiden, dann aber mit seinen Schülern um die ganze Welt reist, immer in einem Helikopter oder einem Privatjet, die erlesensten Speisen und Weine konsumiert, und nur die Hand hochhalten muss, schon kommen ihm, egal wo auf der Welt er gerade ist, eilig Bedienstete entgegengelaufen und lesen ihm jeden Wunsch von den Augen ab. Darüber hinaus ist der Milliardär - er heißt übrigens Stone Riley, die anderen Figuren haben keine Namen - auch einfach nur seltsam. Ständig murmelt er irgendwelche Leitsätze vor sich hin, tanzt und hüpft und macht irgendwelche Sportübungen, während er spricht. Noch dazu rülpst und furzt und schnarcht und sabbert er (sorry, aber igitt). Ständig wird er von Schmetterlingen umschwirrt und weiße Tauben fliegen über sein Haupt hinweg. Und wo er geht und steht taucht ein doppelter Regenbogen am Himmel auf. Alles ist grandios, magisch, zauber- und fabelhaft. Die Unternehmerin und der Künstler, ganz die wissbegierigen Schüler, die ihren Meister zwar seltsam aber einfach nur liebenswert finden, erläutern stets noch einmal für den Leser/Hörer, was sie gerade wieder aus all den weisen Worten des Milliardärs gelernt haben und bekräftigen, wie dies nun "definitiv" ihr Leben zum Besseren verändern wird. Und dann taucht natürlich noch irgendwo der Redner auf (mal als Mönch mit Kutte, mal als Helikopterpilot) und gibt ein paar weitere weise Sprüche zum Besten. Wenn das nicht lebensverändernd ist... Ich habe einfach keine Ahnung, was der Autor mir mit dieser Geschichte sagen will.

Natürlich ist das Buch auch nicht einfach nur ein Ratgeber zur Selbstoptimierung, nein, es sind auch noch eine Liebes- und eine Kriminalgeschichte hineingestopft worden und es werden von den Figuren selbstverfasste Gedichte rezitiert. Hätte der Autor seine handelnden Figuren nicht so derart überzeichnet und die Geschichte nicht so ins Absurde gezogen, ich hätte das Ganze vermutlich mit 4 Sternen bewertet. So aber hatte ich zwischendurch schon beinahe das Gefühl, es handelt sich hier um eine Persiflage auf den ganzen Selbstoptimierungshype. Oder wollte der Autor vielleicht einfach nur all die mühsam zusammengesuchten Zitate in einem Buch unterbringen und sich gleichzeitig in allen Genres einmal ausgetobt haben? Ich habe mich als Hörerin mit dieser albernen Geschichte jedenfalls wirklich ein bisschen veräppelt gefühlt und sie hat definitiv nicht den Wunsch in mir geweckt, dem 5-Uhr-Club beizutreten.

 

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Rezension zu "Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte" von Robin S. Sharma

Leichte Methoden, konkrete Handlungsempfehlungen und eine klare Struktur
wordworldvor 7 Monaten

Die Eindrücke

 

Aufbau: Trotz der angerissenen Hintergrundgeschichte liest sich der Roman weniger wie eine Geschichte und mehr wie ein ausgeschmückter Ratgeber in Dialogform. Die Figuren erhalten keine Tiefe, der Ich-Erzähler ist häufig nur Stichwortgeber und Julian Mantle Lehrer und Positivbeispiel in Einem. Sehr positiv muss man aber anmerken, dass das Gespräch nicht einfach vor sich hinplätschert, sondern die klare Struktur entlang der "sieben Weisheiten des richtigen Lebens", Merkhilfen, Übersichten, sowie eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte und Methoden nach jedem Kapitel das Lesen in Portionen vereinfacht und dem Leser ein größerer, leicht zu merkender Leitfaden an die Hand gibt, der mehr enthält als eine Aneinanderreihung von Lebensweisheiten. 

 

Schreibstil: Wie so viele Selbsthilfe-Autoren dieser Art schreibt Robin S. Sharma in sehr einfacher Sprache und nutzt leicht zu verstehende Beispiele und Analogien aus dem täglichen Leben. Immer wieder fließen auch Zitate von Philosophen oder Denker mit ein und es gibt etliche Verweise auf andere Werke, die das Gesagte untermauern. Dabei fußt das Grundgerüst auch klar auf der Philosophie und den Lehren des Buddhismus, durch viele nette Geschichten und kleine Parabeln wird aber gewährleistet, dass sich nicht alles schon bekannt oder kopiert liest.

 

Inhalt: Das Beste jedoch, weshalb mir dieses Büchlein viel mehr gebracht hat, als andere des Genres ist, dass wir hier nicht nur 208 Seiten ideologisches, schwammiges Geschwafel, sondern klare Methoden, Handlungsempfehlungen und Alltagsbeispiele erhalten. Hier geht es nicht darum, "irgendwie denn Sinn seines Lebens zu finden", "durch spirituelle Erfahrungen seine Bestimmung zu finden" oder ähnlich Ungenaues, sondern vielmehr, wie wir durch einfache Techniken unseren Alltag so anpassen können, dass wir auf Dauer glücklicher, ausgeglichener, gesünder und leistungsstärker werden. 

 

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Die Zitate:

 

"Man darf nicht zulassen, dass einen die Uhr und der Kalender für die Tatsache blind machen, dass jeder Augenblick des Lebens ein Wunder ist - und ein unergründliches Geheimnis."

 

"Die Angst ist nicht mehr als ein von dir selbst erschaffenes Monster, ein negativer Bewusstseinsstrom."

 

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Das Urteil:

 

Leichte Methoden, konkrete Handlungsempfehlungen eine klare Struktur und nützliche Merkhilfen - "Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte" ist für mich das bisher das logischste, bodenständigste und praxisnahste Ratgeberbuch, das ich je gelesen habe. 

 


PS: Wer sich noch nie mit Fragen über das eigene Leben beschäftigt hat, sollte vielleicht mit der einfacheren Einstiegslektüre "Das Café am Rande der Welt" anfangen. Fans der buddhistischen Lehren kann ich außerdem „Siddharta“ von Hermann Hesse empfehlen. 

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Rezension zu "Der 5-Uhr-Club" von Robin S. Sharma

Interessantes Buch, das zum Nachdenken anregt!
buecher_wuermchen_vor 9 Monaten

Jeden Tag um 5 Uhr aufstehen und den Morgen mit Gutem verbringen, während die anderen noch alle im Bett liegen. Das ist die Hauptaussage des Buches, denn mit dieser Zauberformel und einem 20/20/20-Plan für diese Stunde soll es gelingen, körperlich und geistig fitter zu werden, das Beste aus sich raus zu holen und sich trotzdem noch jeden Tag zu verbessern. Das Buch enthält auch andere Tipps für den Umgang mit uns selbst, unseren Mitmenschen, der Technik und Probleme bzw. Ängsten. Alles zusammen wurde in eine kleine Geschichte gepackt, von einem Mentor und seinen zwei Schülern.

Also erstmal muss ich loswerden, dass ich den Inhalt des Buches wirklich interessant finde und auch viele gute Ansätze und Denkanstöße gegeben werden. Besonders interessant fand ich zum Beispiel die Ausführungen zur Verschwendung unseres Potenzials durch Technik, denn besonders in meinem Alter ist das Handy ja wirklich immer zur Stelle. Ich denke, ich kann viel aus dem Buch mitnehmen und finde die Nachricht, die das Buch vermittelt - nämlich, dass wir alle wahnsinnig viel Potenzial haben und alles erreichen können, wenn wir nur hart genug arbeiten - einfach schön und total motivierend. Die Rahmengeschichte war allerdings etwas lasch und das Buch war mir persönlich schon fast ein klein wenig zu lang.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte: Eine Parabel vom Glück

Herzlich Willkommen, liebe Bücher- und Hörbuchliebhaber! 


Wir begrüßen euch ganz herzlich zu unserer Hörrunde, in der wir Robin Sharmas Werk "Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte" mit euch besprechen möchten. 


Robin S. Sharma war ein erfolgreicher Anwalt, als er mit "Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte" einen Weltbestseller schrieb. Heute ist er einer der bekanntesten Motivationsredner und Führungsexperten. 

In seinem Werk stellt der Autor die erstaunliche Geschichte des Staranwalts Julian Mantle dar und enthüllt das wichtigste Geheimnis der Menschheit – das Geheimnis des Glücks. 

Nach einer fast tödlichen Herzattacke muss sich Julian Mantle den Grundfragen des Lebens stellen. Er trennt sich von seinem gewöhnlichen Leben und reist in den Himalaya, um dort die höchste Weisheit zu lernen. In einem Kloster entdeckt er das Geheimnis des Glücks. 


Seid ihr nun gespannt darauf, Julian Mantle kennen zu lernen und euch mit ihm auf ein Abenteuer zu begeben? 

Wir verlosen 3x das Hörbuch. Meldet euch einfach bis zum 15.10.2017 an und schreibt uns in die Kommentare, was euch an dieser Geschichte reizt. 


Wir wünschen viel Spaß und freuen uns auf eure Bewerbungen!

51 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Aischavor 3 Jahren
Hier ist meine Rezension auf LB: https://www.lovelybooks.de/autor/Robin-S.-Sharma/Der-M%C3%B6nch-der-seinen-Ferrari-verkaufte-Eine-Parabel-vom-Gl%C3%BCck-1486670551-w/rezension/1516102248/ Ich habe Sie außerdem auf Amazon veröffentlicht. Auf Thalia und buecher.de konnte ich das Hörbuch leider nicht finden. Leider konnte ich mit dem Hörbuch überhaupt nichts anfangen, vor allem der Sprecher hat mich maßlos enttäuscht. Dennoch danke ich dem Verlag für die Chance, hier mitmachen zu dürfen - die Geschmäcker sind eben verschieden.

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