Mord ist nichts für junge Damen

von Robin Stevens 
4,4 Sterne bei58 Bewertungen
Mord ist nichts für junge Damen
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Ich habe länger gebraucht als nötig, aber ich musste auch erst einmal warm werden mit Daisy und Hazel.

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Guter Einstieg in die Reihe, aber noch Luft nach oben

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Inhaltsangabe zu "Mord ist nichts für junge Damen"

Deepdean-Mädchenschule, 1934. Als Daisy Wells und Hazel Wong ihr eigenes, streng geheimes Detektivbüro gründen, gibt es zuerst gar kein wirklich aufregendes Verbrechen zum Ermitteln. Doch dann entdeckt Hazel die Lehrerin Miss Bell tot in der Turnhalle. Zuerst denkt sie, es sei ein schrecklicher Unfall gewesen. Aber als Daisy und sie fünf Minuten später zurückkommen, ist die Leiche verschwunden. Jetzt sind die Mädchen sicher: Hier ist ein Mord geschehen! Und nicht nur eine Person in Deepdean hätte ein Motiv gehabt.
Nun haben Daisy und Hazel nicht nur einen Mordfall aufzuklären – zuerst müssen sie beweisen, dass es überhaupt ein Mord war. Fest entschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen, bevor der Mörder wieder zuschlagen kann (und bevor die Polizei eingeschaltet wird, natürlich), müssen Hazel und Daisy nach Beweisen suchen, Verdächtige ausspionieren und all ihre Intuition einsetzen. Doch werden sie Erfolg haben? Und wird ihre Freundschaft diese Herausforderung bestehen?
Ein spannender Mädchen-Krimi ganz im Stil Agatha Christies, mit viel Internatsflair und zwei Heldinnen, die jeder gern zur Freundin hätte!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783868739046
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Knesebeck
Erscheinungsdatum:18.08.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    merle88s avatar
    merle88vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Guter Einstieg in die Reihe, aber noch Luft nach oben
    Guter Einstieg in die Reihe, aber noch Luft nach oben

    Inhalt:
    Deepdean-Mädchenschule, 1934. Als Daisy Wells und Hazel Wong ihr eigenes, streng geheimes Detektivbüro gründen, gibt es zuerst gar kein wirklich aufregendes Verbrechen zum Ermitteln. Doch dann entdeckt Hazel die Lehrerin Miss Bell tot in der Turnhalle. Zuerst denkt sie, es sei ein schrecklicher Unfall gewesen. Aber als Daisy und sie fünf Minuten später zurückkommen, ist die Leiche verschwunden. Jetzt sind die Mädchen sicher: Hier ist ein Mord geschehen ! Und nicht nur eine Person in Deepdean hätte ein Motiv gehabt ...
     
    Meinung:
    Im Jahr 1934 sind Daisy und Hazel Schülerinnen am Deepdean Mädcheninternat. Gemeinsam haben die beiden ein eigenes, aber streng geheimes, Detektivbüro gegründet. Bisher gab es jedoch keinen wirklichen Fall zu lösen. Dies ändert sich jedoch schlagartig als Hazel eines Tages die Lehrerin Miss Bell tot in der Turnhalle vorfindet. Daisys Ermittlerdrang ist geweckt – endlich ein erster Fall für die beiden Mädchen. Gemeinsam beginnen sie den Fall aufzurollen um den Mörder zu fassen.

    Seitdem ich die Dolly-Bücher vor etlichen Jahren gelesen habe, liebe ich Geschichten die in Internaten spielen. Als ich dann den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war schnell klar, dass ich unbedingt Daisy und Hazels Geschichte lesen wollte. Gerade der Aspekt eines Kriminalfalles machte die Geschichte noch umso interessanter für mich. Die Kombination aus Internats- und Kriminalgeschichte ist zudem für mich noch recht unverbraucht.

    Der Einstieg in das Buch fiel mir allerdings ein wenig schwer. Denn gerade zu Anfang springt die Erzählerin Hazel häufig zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Es war für mich daher sehr schwer in einen ordentlichen Lesefluss zu kommen. Dies besserte sich zwar im Laufe der Geschichte, dennoch streut die Autorin immer wieder Begebenheiten aus der Vergangenheit (hauptsächlich über das Kennenlernen der beiden Mädchen) ein. Diese Sprünge nervten mit der Zeit etwas, da sie, wie bereits erwähnt, mich aus der eigentlichen Geschichte herausrissen und oftmals auch nicht gerade spannend waren.

    Der Kriminalfall nimmt, wie nicht anders zu erwarten, einen große Rolle ein. Ich fand es spannend mit den Mädchen mitzurätseln. Und auch wenn mir früh klar war wer der Mörder ist, hatte ich dennoch sehr viel Spaß beim Lösen des Mordfalls. Ich bin mir zudem sicher, dass die jüngeren Leser nicht so einfach auf den Täter kommen werden und daher wunderbar mitfiebern und miträtseln können. Gerade gegen Ende der Geschichte wird es doch sehr spannend.
    Sehr gut gefallen hat mir, dass dem Leser das Internatsleben um 1934 näher gebracht wird. Es ist spannend zu sehen, wie die Mädchen sich früher zu verhalten hatten und was als unschicklich oder gar verboten galt.

    Daisy und Hazel könnten unterschiedlicher nicht sein. Wirkt Daisy von außen wie das typisch brave und hübsche englische Mädchen, hat sie es doch faustdick hinter den Ohren. Sie ist der Boss im Detektivbüro und hat leicht diktatorische Züge an sich. Daisy ist extrem selbstbewusst und teilweise doch sehr von ihrer Meinung überzeugt. Dies sorgte bei mir dafür, dass ich mit Daisy nur teilweise warm geworden bin. Oftmals war sie mir zu kalt und unnahbar.
    Hazel hingegen ist da ganz anders. Sie stammt aus Hongkong und hat es als Asiatin an einem englischen Internat schon alleine von ihrem Äußeren her nicht wirklich leicht. Dazu kommt, dass sie eher der schüchterne Typ ist und sich von Daisy ganz schön herumkommandieren lässt. Bereits in diesem Band ist jedoch eine Weiterentwicklung ihres Charakters festzustellen.
    Ich freue mich daher schon sehr auf die charakterlichen Entwicklungen der beiden Mädchen in den nächsten Büchern.
    Etwas blass blieben mir die Nebenfiguren in diesem Band.

    Fazit:
    Frischer Wind im Genre Jugendbuch. Ein spannender Kriminalfall an einem Mädcheninternat im Jahre 1934 sorgt für reichlich Abwechslung und gute Unterhaltung. Das Leben zu der damaligen Zeit wird von der Autorin perfekt in Szene gesetzt. Leider rissen mich die Sprünge in die Vergangenheit aus dem Lesefluss heraus und gerade die erste Hälfte des Buches war stellenweise doch etwas langgezogen.
    Daher bekommen Wells & Wong knappe 4 Hörnchen.

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    danielamariaursulas avatar
    danielamariaursulavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Daisy Wells und Hazel Wong ermitteln 1934 in einem englischen Internat. Feine Ironie und leicht exzentrische Charaktere. Wunderbar!
    Als man noch ohne Smartphone und Labor ermittelte....

    England 30. Oktober 1934: die 13 jährigen Internatsschülerinnen Daisy Wells und Hazel Wong, haben den ersten Fall für ihre streng geheime Detektei: Durch Zufall stolpert die junge pummelige Hong Kong Chinesin nach dem Unterricht in der Turnhalle, über die Leiche ihrer Lehrerin Miss Bell. Der Hysterie nahe holt sie die zierliche, blondgelockte Daisy, Tochter des Earl of Hastings, sowie in der Nähe befindliche Lehrer zur Hilfe. Doch als sie in der Turnhalle eintreffen, ist die Leiche verschwunden. Hazel und Daisy bekommen für diesen geschmacklosen „Streich“ mächtig Ärger. Daisy nimmt es gelassen und überträgt Hazel, die Aufgabe, alles bisher beobachtete fein säuberlich in einem Heft zu dokumentieren. Da mangels Leiche, niemand Hazel glaubt, müssen sie wohl oder übel selbst ermitteln, zu Daisys großer Begeisterung. Natürlich bleibt Miss Bell verschwunden und die Gerüchteküche des Internats brodelt. Daisy überträgt ihren Bewunderinnen aus den unteren Klassen die Aufgabe, ihr sämtliche Gerüchte, die sie aufschnappen, weiterzuleiten. Schnell scheinen die ersten Alibis festzustehen und sich die Anzahl der Verdächtigen dadurch einzugrenzen. Während Daisy sich ziemlich schnell auf eine Verdächtige festlegt, scheint für Hazel das Gesamtbild nicht recht zusammen zu passen.

    Dieser Jugendkrimi spielt in den Hochzeiten Agatha Christies und Sherlock Holmes. Daher ist es nicht verwunderlich, daß die mit allen Wassern gewaschene Daisy, sich als weiblichen Sherlock Holmes ansieht. Genau wie ihr Vorbild müssen sie und Hazel ohne technischen Schnickschnack, Handys oder Internet auskommen. Sie sind allein auf ihren Verstand, ihre Beobachtungsgabe und die Berichte der übrigen Internatsangehörigen angewiesen. Das ist umso kniffeliger, als das Zeugen nicht immer die zuverlässigsten Aussagen treffen und sie im geheimen ermitteln müssen. Denn in Zeiten in denen Polizisten in besseren gesellschaftlichen Schichten verpönt waren, gehört sich ein solches „Hobby“ für höhere Töchter überhaupt nicht. Daher versucht Daisy auch immer wieder ihr Licht unter den Scheffel zu stellen, um keinen Verdacht zu erregen, wobei sie doch nach nichts mehr lechzt, als nach Anerkennung. Es ist sehr witzig und unterhaltsam, zu lesen wie Daisy es anstellt, von ihrem Verstand und ihrem wachen Geist durch Schauspielerei und gerissene Kniffe abzulenken. Doch als Musterschülerin wäre sie wohl kaum eines der beliebtesten Mädchen der Schule, der die Mitschülerinnen blindlings ihre Beobachtungen anvertrauen würden. Hazel hat es als Hong Kong Chinesin da deutlich schwerer. Nicht nur, daß ihr Asiatisches Aussehen von einigen misstrauisch beäugt wird, ihr fehlt auch Daisys natürlicher Anmut und ihre Selbstverständlichkeit für alles, was ihr zuzufliegen scheint. Der Stil ist zurückhaltend ironisch und zieht seinen Humor auch aus der Exzentrizität, die man Engländern bisweilen nachsagt. Natürlich sind viele Begriffe des damaligen Internatslebens heute nicht mehr jedem bekannt, daher gibt es hinten ein Glossar in dem Daisy die Begriffe erklärt, die Hazel zu Beginn ihrer Internatszeit merkwürdig fand.
    Es macht einfach Spaß ihnen in die Internatswelt zu folgen, in diese Mischung aus Enid Blytons „Dolly“ mit Mitternachtsgelagen, Hausmutter und Französischlehrerin Mamzell und den jungen Ermittlerinnen „Tina und Tini“.
    Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet, nicht nur das nostalgisch anmutende Cover, und das Glossar, nein, es gibt auch noch eine Übersichtskarte über das Internatsgelände mit allen Gebäudeteilen auf beiden Stockwerken und eine Doppelseite später ein Personenverzeichnis, das alle Schulangehörigen mit Funktion aufzählt.
    Ein verheißungsvoller Serienauftakt für alle Fans klassischer Krimis, englischer Internatsgeschichten und des englischen Humors. Für alle jungen Leserinnen: ja, es gab auch ein Leben ohne Internet und Smartphones und es war auch lebenswert!

    Kommentare: 4
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    AnonymerWombats avatar
    AnonymerWombatvor einem Jahr
    All-Age Buch


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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Toller Krimi! Spannend, interessant, empfehlenswert!
    Toller Krimi! Nicht nur für die Jungen

    "Mord ist nichts für junge Damen" erinnert mich an die Krimireihe "Flacia de Luce" von Alan Bradley.
    Stevens' Krimireihe ist aber im Gegensatz an jüngere LeserInnen gerichtet. Das tut den Büchern aber keinen Abbruch. Selbst Erwachsenen gefallen die spannenden, verzwickten Geschichten.

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    Hellomymedias avatar
    Hellomymediavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Toller, atmosphärischer Einstieg in eine vielversprechende Reihe!
    Toller Auftakt!

    „Internat, Freundschaft und ein Mord, der einer Agatha Christie würdig wäre“ – diese Elemente verspricht der Klappentext von „Mord ist nichts für junge Damen“. Ob dies eingehalten werden kann und ob ich das Buch weiterempfehlen möchte, erfahrt ihr in der folgenden Rezension.
    Gleich zu Beginn konnte mich die einzigartige Internats-Atmosphäre packen, die von dem Autor hier geschickt aufgebaut wird. Man lebt sich sinnbildlich in dieser Schule ein und befindet sich dann auf vertrautem Terrain, auf dem es Freude macht, die beiden sympathischen Protagonistinnen auf ihrer Mördersuche zu begleiten und mit zu rätseln. Diese entpuppt sich als überaus spannend und mitreißend. Jedoch sind mir einige Logikfehler in dem Band aufgefallen, da die jungen Detektive beispielsweise Tatverdächtige oder offene Lösungen von Rätseln ausschließen, obwohl hier ebenfalls unterschiedliche Möglichkeiten offen gewesen wären, in den Betracht der Mädchen aber nicht gekommen sind. Dadurch verstärkte sich zunehmend der Eindruck, dass die Auflösung viel zu einfach gestrickt ist, da sie mit ihrer Herangehensweise überwiegend auf Treffer landen und richtig liegen mit ihren Verdachten. Dies lastet sich auch negativ auf die Glaubwürdigkeit des Krimis aus, da die Protagonisten oftmals zu leicht auf die Lösung stoßen. Zudem verhalten sich die beiden Hauptfiguren mehrmals nach strikter Naivität und ignorieren Offensichtliches. Dennoch überwiegt das Kriterium der Atmosphäre, da man sich im Laufe des Auftakts zu dieser Reihe gut in dem Mädcheninternat der 1930er Jahre „einlebt“ und sich auch durch klare Parallelen bei den Charakteren zu Sherlock Holmes und Dr. John Watson ein stimmiges Bild ergibt. Der flüssig zu lesende Schreibstil unterstreicht nur diesen Effekt. Gekrönt wird das durchaus unterhaltende Buch durch ein stimmiges Ende, welches im Leser Lust auf Folgebände dieser Franchisen weckt.

    Der Auftakt zur „Ein Fall für Wells & Wong“- Reihe, „Mord ist nichts für junge Damen“, kann durch eine fesselnde Internats-Atmosphäre, einen spannenden Mordfall, sympathische Figuren und einem guten Miträtsel-Effekt überzeugen, welches der Unterhaltung wegen über Schwächen wie Unglaubwürdigkeit und naivem Verhalten steht. Ich gebe hierbei denjenigen, die nach dem Klappentext Lust auf das Buch bekommen haben, eine klare Leseempfehlung.

    Genrewertung: 8/10 Punkte
    Gesamtwertung: 7/10 Punkte

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    anke3006s avatar
    anke3006vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kriminalgeschichte im englischen Internat, witzig und spannend, Holmes und Watson in weiblicher Form
    Daisy und Hazels erster Fall

    Deepdean-Mädchenschule, 1934. Als Daisy Wells und Hazel Wong ihr eigenes, streng geheimes Detektivbüro gründen, gibt es zuerst gar kein wirklich aufregendes Verbrechen zum Ermitteln. Doch dann entdeckt Hazel die Lehrerin Miss Bell tot in der Turnhalle. Zuerst denkt sie, es sei ein schrecklicher Unfall gewesen. Aber als Daisy und sie fünf Minuten später zurückkommen, ist die Leiche verschwunden. Jetzt sind die Mädchen sicher: Hier ist ein Mord geschehen! Und nicht nur eine Person in Deepdean hätte ein Motiv gehabt. Nun haben Daisy und Hazel nicht nur einen Mordfall aufzuklären – zuerst müssen sie beweisen, dass es überhaupt ein Mord war. Fest entschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen, bevor der Mörder wieder zuschlagen kann (und bevor die Polizei eingeschaltet wird, natürlich), müssen Hazel und Daisy nach Beweisen suchen, Verdächtige ausspionieren und all ihre Intuition einsetzen. Doch werden sie Erfolg haben? Und wird ihre Freundschaft diese Herausforderung bestehen? Dieses Buch ist einfach klasse. Daisy ist ein weiblicher Sherlock Holmes und Hazel ihr Dr. Watson. Mit viel Witz und Spannung wird dieser erste Fall erzählt und die Verdächtigen genau unter die Lupe genommen. Dazu das Internatleben. Hier ist ein Mädchen-Jugendkrimi geschrieben worden, der wirklich Spaß macht und trotzdem die richtige Portion Spannung enthält. Wir werden die anderen Teile auf jeden Fall lesen.

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    Literaturwerkstatt-kreativs avatar
    Literaturwerkstatt-kreativvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mit "Mord ist nichts für junge Damen" ist Robin Stevens der wunderbare Auftakt für ihre Detektivserie gelungen !!!
    „Detektei Wells & Wong“

    „Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert

    „Mord ist nichts für junge Damen“ von Robin Stevens

    Wir schreiben das Jahr 1934. Die Protagonistinnen Daisy Wells und Hazel Wong gehen auf die Deepdean-Mädchenschule in England. Dort haben sie ihr geheimes Detektivbüro „Detektei Wells & Wong“ gegründet. Beide Mädchen sind 13 Jahre alt, Neuntklässlerinnen und von ihrem Naturell her sehr unterschiedlich. Zusammen sind sie jedoch ein gutes Team.

    Daisy Wells ist Engländerin und eine sehr beliebte und angesehene Schülerin. Sie ist sehr scharfsinnig und die treibende Kraft der Detektei. Sie hat es ganz gern, wenn die anderen Mädchen nach ihrer Pfeife tanzen.

    Hazel Wong (die Ich-Erzählerin) stammt aus Hongkong, ist sehr ruhig und macht bis zu einem gewissen Punkt auch alles für ihre Freundin Daisy. Auch sie ist eine gute Kombiniererin und nicht zu unterschätzen.

    Bisher hatte die Detektei „Wong & Wells“ nicht allzu viel zu tun, das ändert sich aber schlagartig an dem Tag, als Hazel die Lehrerin Mrs. Bell tot in der Turnhalle auffindet.

    Zuerst denkt Hazel, es sei ein Unfall gewesen, aber als sie kurz darauf Hilfe holt und wieder in die Turnhalle kommt, ist die Leiche verschwunden. Für die „Detektei Wells & Wong“ ist alles klar. Es handelt sich um einen Mordfall und die beiden Mädchen beginnen zu ermitteln.

    Fazit:

    Robin Stevens ist mit ihrem Buch ein guter Einstieg in eine Serie gelungen. Sie hat die beiden Protagonistinnen gut eingeführt und anschaulich beschrieben; durch die Rückblenden im Buch konnten wir die Beiden recht gut kennen lernen. Auch die Nebencharaktere sind gut herausgearbeitet. Hazel Wong ist erst einmal für mich die Sympathieträgerin, da man bei Daisy immer wieder das Gefühl hat, dass sie die anderen Mädchen ausnutzt. Da Hazel zudem die Ich- Erzählerin ist und wir alles aus ihrer Perspektive erleben, wird die Nähe zu ihr dadurch noch verstärkt. Der Aufbau der beiden Figuren erinnert natürlich schon an Sherlock Holmes und Dr. Watson, da wirkt Watson auch erst mal als der sympathischere der beiden und die Geschichten werden auch aus seiner Sicht erzählt.

    Die Kriminalroman ist leicht und flüssig und sehr gradlinig geschrieben, sodass Jugendliche dass Buch gut verstehen und erfassen können. Ich konnte das Buch gut in einem Rutsch durchlesen. Langeweile kam nie auf.

    Sehr ansprechend finde ich das Cover, das an alte Krimis aus den 20er und 30er Jahre erinnert und ein kleiner Eyecatcher ist. Gut gefallen und hilfreich fand ich die Übersichtskarte der Schule, die Auflistung der Personen die im Roman eine Rolle spielen und den „Daiys Deepdean-Führer“ (Begriffserklärungen) am Ende des Buches.

    Ein wirklich schöner, klassischer Detektivroman im Stil von Agatha Christie und Arthur Conan Doyle. Auf jeden Fall sehr lesenswert, nicht nur für Jugendliche !!!

    Der zweite Fall: „Teestunde mit Todesfall" erschien am 16.02.2017

    Der dritte Fall: „ Mord erster Klasse“ erscheint am 21.09.2017


    https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2017/07/04/ein-fall-fuer-wells-wong/


    Besten Dank an den Knesebeck Verlag für das Rezensionsexemplar. 

    Kommentare: 2
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    RAMOBA79s avatar
    RAMOBA79vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Leicht zu lesender Jugendkrimi. Hat mir sehr gefallen, freue mich auf den 2. Teil. :)
    Tolle Detektivgeschichte im England der 30er Jahre...

    Inhalt:
    Deepdean-Mädchenschule, 1934. Als Daisy Wells und Hazel Wong ihr eigenes, streng geheimes Detektivbüro gründen, gibt es zuerst gar kein wirklich aufregendes Verbrechen zum Ermitteln. Doch dann entdeckt Hazel die Lehrerin Miss Bell tot in der Turnhalle. Zuerst denkt sie, es sei ein schrecklicher Unfall gewesen. Aber als Daisy und sie fünf Minuten später zurückkommen, ist die Leiche verschwunden. Jetzt sind die Mädchen sicher: Hier ist ein Mord geschehen! Und nicht nur eine Person in Deepdean hätte ein Motiv gehabt.
    Nun haben Daisy und Hazel nicht nur einen Mordfall aufzuklären zuerst müssen sie beweisen, dass es überhaupt ein Mord war. Fest entschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen, bevor der Mörder wieder zuschlagen kann (und bevor die Polizei eingeschaltet wird, natürlich), müssen Hazel und Daisy nach Beweisen suchen, Verdächtige ausspionieren und all ihre Intuition einsetzen. Doch werden sie Erfolg haben? Und wird ihre Freundschaft diese Herausforderung bestehen?

    Mir hat das Buch sehr gefallen. Ich lese auch gerne die Bücher von Alan Bradley-Flavia de Luce, welche ein wenig Ähnlichkeit mit diesem haben. Die Geschichte ich toll und flüssig geschrieben.
    Wollte nur ein paar Stunden mit diesem Buch verbringen, ging nicht, als es auf der Seite lag hat es mir geflüstert...Lies weiter..du willst wissen was noch passiert. Tja so habe ich es dann innerhalb von ein paar Stunden verschlungen und bin froh, dass ich es wieder in die Hand genommen habe.
    Die Hauptcharaktere sind super, Hazel genau wie Daisy sind Streber verstecken es aber hinter diversen Patzern, damit sie akzeptiert werden von den restlichen Mädchen des Internats.
    Es gibt zwischen den beiden Zwist, der sich legt und schon gehts weiter auf Mörderjagd.
    Ich bin begeistert und warte darauf mir bald den 2. Band zuzulegen. :)

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: 4.5 Sterne für einen spannenden Ausflug ins historische England und zwei reizenden, neugierigen jungen Damen :D
    Toller Krimi mit historischer Atmosphäre und zwei bezaubernden Ermittlerinnen

    4.5 Sterne für einen spannenden Mordfall im historischen England!

    Meine Meinung

    Ich bin durch Zufall über diese Reihe gestolpert, da ich etwas in der Richtung gesucht habe. Mich hat ja schon die Flavia Reihe sehr begeistert und auch der Einzelband "Lasst uns schweigen wie ein Grab" - junge Mädels, die Mordfälle aufklären vor dem Schauplatz des historischen Englands - das klingt einfach toll und wird auch hier bezaubernd umgesetzt!

    Robin Stevens setzt das ganze ein bisschen im Stil von Sherlock Holmes fort.
    Hazel Wong ist 13 Jahre alt und noch nicht so lange auf dem Internat. Ihre Herkunft aus Hongkong hat ihr den Einstieg nicht leicht gemacht, und nach und nach erfährt man, wie sich ihre Freundschaft zu Daisy entwickelt hat. Hazel erzählt das ganze aus ihrer Sichtweise (wie Watson) und Daisy Wells ist der treibende, alles im Dunkeln aufdecken wollende Kraft ihrer kleinen Detektivgemeinschaft.

    Während Hazel eher ruhig und vorsichtig ist, lässt sie sich sehr sehr leicht von Daisys unbeschwerter Art mitreißen. Die beiden Mädels sind eigentlich wie Feuer und Wasser, vor allem, da Daisy ein sehr beliebtes und angesehenes Mitglied des Internats ist, zu dem die Jüngeren aufsehen - und das lässt sie sich auch gerne anmerken! Aber es steckt doch noch etws mehr dahinter. Die forsche, unerschrockene Art ist Hazel oft nicht ganz geheuer, aber die beiden entwickeln ein tolles Gespür.
    Sie finden recht schnell Verdächtige, die hinter dem Mord an Mrs Bell stecken könnten und ermitteln auf eigene Faust auf eine ihnen ganz eigenwillige und geschickte Weise.
    Dabei sind sie nicht immer einer Meinung und ich muss gestehen, dass mir Daisy anfangs nicht unbedingt sympathisch war. Anfangs ;)

    Ich konnte jedenfalls super selber miträtseln, denn es gibt viele Spuren, denen man folgen kann, aber auch Hinweise, die gut gestreut sind und auch zu dem empfohlenen Lesealter passen. Das könnte an manchen Stellen auch ein bisschen unheimlich für jüngere Gemüter sein.

    Die Schreibweise ist an die historische Zeit angepasst, aber trotzdem noch so gehalten, dass es Kindern und Jugendlichen leicht fallen wird; es ist durchweg flüssig und spannend und ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen.

    Hinten im Buch gibt es dann noch ein kurzes Glossar (von Daisy) über ein paar der Begriffe, von denen der ein oder andere vielleicht nicht so geläufig ist, in ihrer Art auf witzige Weise präsentiert.
    Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf den zweiten Band und hoffe, dass auch die anderen Teile bald ins Deutsche übersetzt werden.

    Der zweite Fall "Teestunde mit Todesfall" erschien am 16. Februar 2017
    (im Original sind bereits 5 Bände der Reihe erschienen)

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

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    zessi79s avatar
    zessi79vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Detektivgeschichte im Stil alter englischer Krimis mit zwei tollen Mädchen als Ermittler... Absolut lesenswert!
    Tolle Detektivgeschichte im Stil alter englischer Krimis

    Inhaltsangabe:

    Deepdean-Mädchenschule, 1934. Als Daisy Wells und Hazel Wong ihr eigenes, streng geheimes Detektivbüro gründen, gibt es zuerst gar kein wirklich aufregendes Verbrechen zum Ermitteln. Doch dann entdeckt Hazel die Lehrerin Miss Bell tot in der Turnhalle. Zuerst denkt sie, es sei ein schrecklicher Unfall gewesen. Aber als Daisy und sie fünf Minuten später zurückkommen, ist die Leiche verschwunden. Jetzt sind die Mädchen sicher: Hier ist ein Mord geschehen! Und nicht nur eine Person in Deepdean hätte ein Motiv gehabt. Nun haben Daisy und Hazel nicht nur einen Mordfall aufzuklären – zuerst müssen sie beweisen, dass es überhaupt ein Mord war. Fest entschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen, bevor der Mörder wieder zuschlagen kann (und bevor die Polizei eingeschaltet wird, natürlich), müssen Hazel und Daisy nach Beweisen suchen, Verdächtige ausspionieren und all ihre Intuition einsetzen. Doch werden sie Erfolg haben? Und wird ihre Freundschaft diese Herausforderung bestehen? Ein spannender Mädchen-Krimi ganz im Stil Agatha Christies, mit viel Internatsflair und zwei Heldinnen, die jeder gern zur Freundin hätte!

     

    Meinung:

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, modern aber trotzdem passend zu der Zeit in der der Roman spielt. Das Buch lässt sich flüssig lesen und war nie langweilig, im Gegenteil, ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es war spannend aber auch sehr humorvoll.

    Daisy und Hazel sind einfach toll, man muss sie einfach mögen. Beide total unterschiedlich, aber zusammen einfach unschlagbar. Daisy das selbstbewusste, englische Mädchen und Hazel das schüchterne Mädchen aus Hongkong. Ich konnte mir die beiden ganz genau bildlich vorstellen und bin mit ihnen zusammen heimlich durch die Flure des Deepdean Internates geschlichen. Aber auch die anderen Charaktere waren super gut beschrieben und man hatte bei jeder Person ein genaues Bild vor Augen.

    Ich liebe alte englische Krimis und auch dieses Buch hat mich vollends begeistert. Ich habe mit gerätselt und war natürlich wieder voll auf der falschen Spur. Es gab so viele Wirrungen, die immer wieder andere Personen verdächtig machten. Richtig toll… Die Auflösung des Falls war dann auch absolut grandios, hätte ich mir wirklich nicht besser wünschen können. Alles im Stil alter Agatha Christie Romane, hat mich richtig begeistert.

     Da dies der Auftakt einer Reihe ist, wird es hier weitere Teile geben, auf die ich mich schon wahnsinnig freue und mit Sicherheit umgehend lesen werde.

     

    Fazit:

    Toller Detektivroman im Stil alter englischer Krimis mit zwei tollen Ermittlerinnen, kann das Buch absolut weiterempfehlen! Wer alte englische Krimis mag, liegt hiermit absolut richtig!

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    Mord gehört sich nicht

    Deepdean Mädchenschule, 1934. Als Daisy Wells und Hazel Wong ihr eigenes, streng geheimes Detektivbüro gründen, gibt es erst gar kein wirklich aufregendes Verbrechen zum Ermitteln. Doch dann entdeckt Hazel die Lehrerin Miss Bell tot in der Turnhalle. Zuerst denkt sie, es sei ein schrecklicher Unfall gewesen. Aber als Daisy und sie fünf Minuten später zurückkommen, ist die Leiche verschwunden. Jetzt sind die Mädchen sicher: Hier ist ein Mord geschehen! Und nicht nur eine Person in Deepdean hätte ein Motiv gehabt …

    Über die Autorin:

    Robin Stevens: Geboren in den USA und aufgewachsen in der englischen Universitätsstadt Oxford wollte sie schon in frühester Kindheit Detektivin werden. Als das nichts wurde, entschied sie sich für eine Karriere als Krimiautorin. Das tut sie so erfolgreich, dass sie damit schon einige Preise abgeräumt hat und auch bald ein Kinofilm ihrer Bücher geben soll.  



    Der Knesebeck Verlag verlost 10 druckfrische Exemplare von „Mord ist nichts für junge Damen“, dem ersten Fall von Wells und Wong. Neugierige Leserinnen und Leser ab 10 Jahren bewerben sich jetzt mit der Antwort auf die Frage:



    Welche Süßigkeiten würdet Ihr in eurer „Knabbertruhe“ verstecken?        
    Das ist eine Truhe für Knabbervorräte (Süßigkeiten und Kuchen), die man im Internat Deepdean unter dem Bett verstaut.


    Bewerbt euch gleich über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* und beantwortet die Frage, und sagt warum ihr gern bei dem Krimi dabei sein wollt.

    Wir sind schon gespannt auf euch und freuen uns auf ein spannendes Leseabenteuer mit verschiedenen Meinungen, Diskussionen und die Antwort auf die Frage, wer der Mörder ist!

    * Wenn ihr zu den glücklichen Gewinnern gehört, freuen wir uns über eine aktive Teilnahme und das Schreiben einer Rezension auf LovelyBooks und Amazon, nachdem ihr das Buch gelesen habt.    
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    Mord gehört sich nicht


    Deepdean Mädchenschule, 1934. Als Daisy Wells und Hazel Wong ihr eigenes, streng geheimes Detektivbüro gründen, gibt es erst gar kein wirklich aufregendes Verbrechen zum Ermitteln. Doch dann entdeckt Hazel die Lehrerin Miss Bell tot in der Turnhalle. Zuerst denkt sie, es sei ein schrecklicher Unfall gewesen. Aber als Daisy und sie fünf Minuten später zurückkommen, ist die Leiche verschwunden. Jetzt sind die Mädchen sicher: Hier ist ein Mord geschehen! Und nicht nur eine Person in Deepdean hätte ein Motiv gehabt …


    Über die Autorin:

    Robin Stevens: Geboren in den USA und aufgewachsen in der englischen Universitätsstadt Oxford wollte sie schon in frühester Kindheit Detektivin werden. Als das nichts wurde, entschied sie sich für eine Karriere als Krimiautorin. Das tut sie so erfolgreich, dass sie damit schon einige Preise abgeräumt hat und auch bald ein Kinofilm ihrer Bücher geben soll.  


    Der Knesebeck Verlag verlost 10 druckfrische Exemplare von „Mord ist nichts für junge Damen“, dem ersten Fall von Wells und Wong. Neugierige Leserinnen und Leser ab 10 Jahren bewerben sich jetzt mit der Antwort auf die Frage:

    Welche Süßigkeiten würdet Ihr in eurer „Knabbertruhe“ verstecken?        


    Das ist eine Truhe für Knabbervorräte (Süßigkeiten und Kuchen), die man im Internat Deepdean unter dem Bett verstaut.


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    Wir sind schon gespannt auf euch und freuen uns auf ein spannendes Leseabenteuer mit verschiedenen Meinungen, Diskussionen und die Antwort auf die Frage, wer der Mörder ist!


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