Robin Stevenson

 4.1 Sterne bei 10 Bewertungen

Alle Bücher von Robin Stevenson

Robin StevensonDer Sommer, in dem ich die Bienen rettete
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Der Sommer, in dem ich die Bienen rettete
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 (5)
Erschienen am 19.05.2017
Robin StevensonDie Unmöglichkeit des Lebens
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Die Unmöglichkeit des Lebens
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 (5)
Erschienen am 27.02.2018
Robin StevensonAttitude
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Erschienen am 01.10.2013
Robin StevensonThe World Without Us
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The World Without Us
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Erschienen am 15.02.2015

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Rezension zu "Die Unmöglichkeit des Lebens" von Robin Stevenson

Robin Stevenson schreibt über ein Tabuthema, das in gewissen Phasen viele Jugendliche beschäftigt
WinfriedStanzickvor 2 Monaten



„Zu Anfang war die ganze Selbstmordgeschichte nichts weiter als ein Spiel. Oder vielleicht nicht gerade ein Spiel, sondern eher eine Art Fantasie. Sowas wie ein makabrer Scherz. Ich würde es niemals zugeben – und jetzt schon gar nicht mehr – aber es hat tatsächlich irgendwie Spaß gemacht.“

Als Melody, genannt Mel, Jeremy kennenlernt, da spürt sie sofort, dass sie zu diesem Jungen ein Draht hat. Sie kann mit ihm über Tiefsinniges reden, über Dinge, die sie schon lange bewegen, über den Sinn und Unsinn des Lebens, über Schuld und immer wieder über den Tod. Je länger je mehr, spürt Melody, wie sie sich in diesen sensiblen und hochintelligenten Jungen verliebt.

Für sie bleiben die Gespräche über mögliche gemeinsame Selbstmordpläne nur eine Art romantisches Gedankenspiel. Doch für Jeremy scheint es der einzige Ausweg zu sein aus seinen schweren Schuldgefühlen.

Und er wird es tun, während Melody stehen bleibt und nicht in die Tiefe springt. Das wird gleich auf den ersten  drei Seiten des Romans klar.  In „Die Unmöglichkeit des Lebens“ erzählt Melody dann in Rückblenden ihre und Jeremys Geschichte. Die Vorgeschichte seines Suizids und die Folgen, die er für anderen unterem für Melody hat.

Robin Stevenson schreibt über ein Tabuthema, das in gewissen Phasen viele Jugendliche beschäftigt. Er tut das auf eine ernsthafte und sensible Weise und kann somit Jugendliche gut ansprechen.


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Skyline-Of-Bookss avatar

Rezension zu "Die Unmöglichkeit des Lebens" von Robin Stevenson

Das ernste Thema des Selbstmordes wird hier sehr nachdenklich-stimmend thematisiert
Skyline-Of-Booksvor 3 Monaten

Klappentext

„»Zu Anfang war die ganze Selbstmordgeschichte nichts weiter als ein Spiel. Oder vielleicht nicht gerade ein Spiel, sondern eher eine Art Fantasie. Sowas wie ein makaberer Scherz. Ich würde es niemals zugeben – und jetzt schon gar nicht mehr – aber es hat tatsächlich irgendwie Spaß gemacht.« Mit Jeremy kann Mel über Sinn, Schuld und Todesstrafe philosophieren. Mehr und mehr verliebt sie sich in diesen intelligenten, sensiblen Jungen. Der gemeinsame Selbstmordplan ist für sie nur ein romantisches Gedankenspiel. Doch für Jeremy ist es vielleicht der Ausweg aus seinen Schuldgefühlen...“

 

Gestaltung

An der Covergestaltung gefällt mir besonders die Farbgebung, die in einem sanften Übergang von leicht violett bis hin zu hellblau an einen Himmel erinnert. So ist das Cover nicht so knallig und doch auffällig, denn durch die schwarzen Schattengestalten, die vor dem Himmel vom oberen Bildrand zum unteren zu springen scheinen, sticht es direkt ins Auge. Dass der Schriftzug des Titels in dünnen, schwarzen Buchstaben gehalten ist, die von weißen Linien schattiert werden, gefällt mir auch sehr, da so mehr Tiefe in die Schrift kommt.


Meine Meinung

Da ich den Titel des Buches sehr ansprechend fand, wollte ich es unbedingt lesen, denn ich denke, dass jeder diese Situationen kennt, in denen einem das Leben unmöglich vorkommt. Daher war ich auch auf eine sehr nachdenkliche Geschichte eingestellt und genau das habe ich mit „Die Unmöglichkeit des Lebens“ auch bekommen. In diesem Buch geht es um Jeremy und Mel. Die beiden Freunde reden über sehr ernste Themen: Tod, Todesstrafen und Selbstmord. Sie haben die Idee, gemeinsam Selbstmord zu begehen…

 

Die Handlung regt sehr zum Nachdenken an, wie ich es mir bei einem solch bedrückenden und schwierigen Thema auch gewünscht habe. Es werden verschiedene Denkanstöße gegeben und Fragen aufgeworfen. So fragte ich mich immer wieder, ob die Tiefpunkte nicht genauso wie die Höhepunkte zum Leben dazugehören und ob man diese nicht einfach durchstehen muss. Gleichzeitig konnte ich aber auch verstehen, dass es eben solch schwierige Dinge im Leben gibt, die bei manchen Menschen dazu führen, keinen wirklichen Ausweg mehr zu sehen. All diese Gedanken und noch so viele mehr löst dieses Buch aus, was ich sehr gut fand, denn so reflektiert der Leser über das Thema Selbstmord in vielerlei Hinsicht.

 

Ich muss aber auch sagen, dass ich gedacht habe, dass die Geschichte ein wenig anders erzählt werden würde. Die Handlung beginnt direkt mit dem Selbstmord, sodass ich als Leser zu jedem Zeitpunkt wusste, was passiert war bzw. passieren würde. Dann folgen Rückblenden zu den Erlebnissen vor dem Selbstmord und Erzählungen aus der Gegenwart, die das Danach verdeutlichen. Hieran gefiel mir zwar, dass der Fokus so eindeutig auf die Nachdenklichkeit gelegt wird, aber ich hätte es auch gut gefunden, wenn wir vielleicht erst später von den Ereignissen rund um den Selbstmord gelesen hätten, denn dann wäre die Spannung vielleicht höher geblieben. So wusste ich direkt, wer sich umbringen (oder nicht umbringen) bzw. wer überleben (oder eben nicht) würde, was für mich auch gerne erst in der Mitte hätte aufgelöst werden können.

 

Vor allem dadurch, dass das Danach – also die Situation nach dem Selbstmord – beschrieben wird, fand ich gut, denn so erlebt der Leser, wie es mit den Zurückgebliebenen weiter geht und welche Auswirkungen ein Selbstmord hat. Gleichzeitig wird die Geschichte aus Mels Sicht erzählt, wodurch ich diese besonders gut kennen lernen konnte. In Jeremy findet sie einen Vertrauten, mit dem sie über ihre tiefsten Gedanken und Gefühle reden kann. Die beiden verstehen sich sehr gut und ihre Verbindung wird in der Geschichte sehr schön dargestellt. Jeremy war für mich manchmal etwas schwer zu greifen, da ich ihn nur aus Mels Sicht erleben konnte.  

 

Fazit

„Die Unmöglichkeit des Lebens“ ist ein Buch, das nachdenklich stimmt und das dies auch eindeutig zum Ziel hat. Die Geschichte ist bedrückend und beschäftigt sich mit dem Thema Selbstmord, wobei dies auf sehr ernste und nachdrückliche Weise geschieht. In Rückblenden erfährt der Leser, wie es zum Selbstmord kam, aber gleichzeitig wird auch das Danach beschrieben, wodurch die Folgen einer solchen Tat aufgezeigt werden. Die Thematik ist allenfalls keine leichte, sodass ich es sehr gut fand, dass dieses Buch den Fokus auf die Anregungen zum Nachdenken gelegt hat. Gleichzeitig hätte für mich die Spannung höher gehalten werden können, wenn die Geschichte nicht direkt mit dem Selbstmord beginnen würde.

4 von 5 Sternen!

 

Reihen-Infos

Einzelband

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Natalie77s avatar

Rezension zu "Die Unmöglichkeit des Lebens" von Robin Stevenson

Eine Geschichte die zum Nachdenken anregt
Natalie77vor 6 Monaten

Inhalt:
Als Mel von Jeremy angesprochen wird ist es ihr zunächst unangenehm. Wer ist der Junge der vom Tod spricht. Doch die Gespräche mit ihm sind interessant und auf einmal redet man von Selbstmord. Was für Mel eher ein makaberer Spaß war wird für Jeremy immer ernster. Doch wie soll man das Ahnen?

Meine Meinung:
Hier an dem Buch hat mich der Titel neugierig gemacht, denn jeder hat Phasen wo er das Leben oder auch zu Leben fast unmöglich findet. Natürlich wusste ich auch das es um Selbstmord geht, ein Thema das man nicht oft genug besprechen kann, solange es nichts verherrlicht und zum nachdenken anregt.

Das schafft dieses Buch. Es geht um einen gemeinsamen Selbstmord und die Frage was passiert wenn einer es doch nicht Ernst meint. Kann man sich sicher sein dass man seine Meinung nicht irgendwie geändert hätte? Gibt es nicht immer Hochs und Tiefs im Leben, die man einfach durch stehen muss?

Die Geschichte von Mel und Jeremy spielt sowohl in der Gegenwart wie auch "davor" man blickt chronologisch zurück und kommt immer weiter zum Kern der Geschichte. In der Gegenwart erlebt man was danach passiert. Jedes Kapitel beginnt mit der Gegenwart und landet dann auch in der Vergangenheit. Eine Spannung ist immer greifbar auch wenn man schon weiß was passiert. Es gibt keine Stellen die ich wirklich uninteressant finde. Eher Figuren oder Stränge, die sich mir manches Mal nicht ganz erschließen, die am Ende aber durchaus Sinn machen.

Melody ist an der Schule als Todesengel bekannt. Seit einem vermuteten Selbstmord wird sie so genannt, dabei wollte sie sich gar nicht umbringen, doch Freunde und Mitschüler sehen das anders. Sie passt auf die acht jährige hochintelligente Suzy auf, die so Erwachsen wird, aber eben doch erst 8 ist und spricht mit Jeremy, ihren neuen Anker in der Schule. Beide sind recht schnell auf einer Wellenlänge. Das Thema Tod hat sie irgendwie zusammen gebracht aber auch entzweit.
Jeremy hat schon einige Verluste erlitten und springt bereitwillig auf den Zug vom Selbstmord auf. Als Leser hat man das Gefühl das er nur down ist und auch kaum Spaß hat, jedoch gibt es einzelne Momente in denen das anders ist. Da erlebt man einen fröhlichen Jeremy.

Auf Grund dessen dass die Geschichte aus Mels Sicht erzählt wird lernt man Jeremy aber nicht wirklich gut kennen und kennt nur Mels Gefühlswelt. Hier hätte ich mir eine Jeremy-Sicht gewünscht.

Am Ende stelle ich mir bei solchen Büchern oft die Frage wo der Sinn steht. Sicher gibt es Bücher, die nur zur Unterhaltung gelesen werden, aber dies ist ein Buch das zum nachdenken anregen sollte. Nun bin ich weit weg davon mein Leben wegzuschmeißen, doch war ich selber schon in der Situation das eine mir nahe stehende Person dies wollte. Somit kann ich manchen Aspekt aus dem Buch gut verstehen und hoffe einfach, das sich der ein oder andere gefährdete Leser darüber nachdenkt ob es wirklich der richtige Weg ist und ob er seine Mitmenschen vor die selbe Situation stellen möchte wie Jeremy das mit seiner Umgebung macht. Ich finde das Leben viel zu wertvoll um es einfach wegzuschmeißen. 

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