Robin Wasserman Crashed

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Inhaltsangabe zu „Crashed“ von Robin Wasserman

Vor dem tödlichen Unfall war Lia glücklich. Beliebt. Verliebt. Ein Mensch. Jetzt existiert Lia Kahn nur noch in einer menschenähnlichen Maschine, in der ihr Bewusstsein gespeichert ist. Sie ist ein "Mech". Lia hat ihr Schicksal akzeptiert und sogar Gefallen an der sorgenfreien Existenz als Mech gefunden: Wer nichts mehr zu verlieren hat, braucht auch nichts zu fürchten. Aber die Angst kehrt zurück, denn ausgerechnet der Junge, den sie einst liebte, will alle Mechs auslöschen.

Eine absolut gelungene Fortsetzung mit einer ganz anderen Dynamik als Teil 1, die Lust auf mehr macht

— katha_dbno
katha_dbno

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  • Sehr gute Brücke hin zum Trilogie-Abschluss

    Crashed
    katha_dbno

    katha_dbno

    18. September 2015 um 17:00

    Rezension auf Svenjas BookChallenge Zugegebenermaßen gestaltete sich das Reinfitzen in den zweiten Band der Reihe etwas problematisch. Das könnte vor allem daran liegen, dass die Geschichte einen kleinen Zeitsprung gemacht hat, nachdem Skinned so dramatisch geendet hat. Nicht mehr Auden ist Lias ständiger Begleiter sondern die Gruppe von Mechs, die sie im ersten Teil kennengelernt hat. Deren Gewohnheiten und das Klima in der Gemeinschaft sind gänzlich anders, als man es von ihr und Auden gewohnt war, und deswegen war ich auch erstmal etwas verwirrt. Mir fehlte jeglicher Bezug, jegliche Nähe zu ihnen, da ich noch nicht allzu viel über sie wusste. Das gibt sich allerdings mit der Zeit, denn auch wenn sie nicht gerade als redselig und gefühlsduselig bekannt sind, so geben einzelne Mechs etwas aus ihrer Vergangenheit preis. Dadurch versteht man sie und ihre Handlungen meistens besser und kann sich entsprechend auf sie einlassen.  Dennoch bleiben sie weitgehend undurchsichtig – aber das trifft im Prinzip auf alle Figuren zu. Der einzigen Person, der man „trauen“ kann, da man all ihre Gedankengänge kennt, ist Lia selbst. Alle anderen, die Mechs und die Menschen, sind ein einziges Rätsel. Genau das macht die Story aus. Viele, die dem Anschein nach nett sind, entpuppen sich überraschend als falsch oder hinterlistig, bei einigen schwankt man immer wieder zwischen Zu- und Abneigung und öfter ist fraglich, wer die Oberhand hat und wer nur die Marionette in dem ganzen Theater ist. Das ist schon etwas zermürbend. Mehr als einmal habe ich mir gewünscht, dass es einen Perspektivenwechsel gäbe, sodass man auch in die Köpfe der anderen hineinschauen kann. Beispielsweise wäre eine Schilderung aus der Sicht von Lias Schwester Zo klar vom Vorteil, um zu durchschauen, wie sie wirklich zu Lia steht. Allgemein ist die gesamte Familie sehr schwer abzuschätzen. Lieben sie Lia? Sehen sie sie als Skinner an? Und wenn ja, können sie sie trotzdem als ihre Tochter akzeptieren? Sie senden so widersprüchliche Signale aus, dass ich wirklich verwirrt war, und umso mehr bin ich gespannt, ob sie über ihren Schatten springen können. Ich habe so das Gefühl, dass ich von ihnen im letzten Teil so einiges geboten bekommen werde.  Angesichts der Tatsache, dass die Mechs allgemein als emotionslos gelten, gab es doch bemerkenswert viel Gefühlswirrwarr. Das ist für mich auch irgendwie das Haar in der Suppe. Ich meine jetzt nicht, dass ich etwas gegen zwischenmenschliches Durcheinander habe (ich bestehe sogar darauf), aber im Endeffekt widerspricht es der Tatsache, dass Mechs nichts empfinden. Daher war mir nicht ganz schlüssig, warum sie trotzdem wütend auf Anfeindungen reagieren können. Theoretisch müssten sie die emotionale Bandbreite eines toten Fischs haben, aber das haben sie nicht. Schließlich wehren sie sich ja gegen die Gesellschaft und die Regierung und gehen Beziehungen miteinander ein. Bei Lia ist der Widerspruch wohl am stärksten. Es ist z.B. schwer einzuordnen, zu wem sie sich hingezogen fühlt (in dem Rahmen, wie es für sie möglich ist) und zu wem nicht. So wie sie die Personen beschreibt und welche Gedanken sie sich zu ihnen macht, gewinnt man den Eindruck, als wären sowohl Jude, Riley, als auch Auden, Walker und sogar Ben potentielle Liebesinteressen. Denjenigen, auf den schließlich ihre „Wahl“ fällt, hatte ich zugegebenermaßen nicht von Anfang an (d.h. im ersten Teil) auf dem Schirm, aber ich war deswegen keineswegs enttäuscht. Im Gegenteil fand ich die gemeinsamen Szenen immer ausgesprochen schön und liebenswert, aber niemals kitschig. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob die Konstellation von Dauer ist.  Wenig begeistert war ich von Audens Gefühlskälte, obwohl das nach dem Ende des ersten Bandes natürlich absehbar war. Trotzdem war ich darüber ziemlich traurig, denn ich hatte ihn in Skinned recht lieb gewonnen. Er hat sich so drastisch verändert und ist so unnahbar geworden, dass ich ihn am liebsten nur angeschrien hätte. Besonders heftig war, dass er auch öffentlich sehr deutlich macht, dass er die Mechs als Unmenschen ansieht. Ich frage mich, ob hinter dieser 180-Grad-Wende noch mehr steckt, als bloß sein verletztes Ego. Vielleicht wird er ja dazu manipuliert, die Leute gegen die Mechs aufzuhetzen? Auch hier tappt man noch weitgehend im Dunkeln, was mein Interesse an Wired noch steigert.  Wie man vielleicht merkt, weicht der Aufbau deutlich vom Trilogie-Auftakt ab. Der innere Konflikt (sind die Mechs Maschinen oder Menschen?) und der Konflikt mit der Familie existieren zwar noch, werden aber von der Auseinandersetzung mit der Gesellschaft zunehmend an den Rand gedrängt, auch wenn natürlich alles miteinander zusammenhängt. Teil 2 ist dadurch viel actionreicher und hält des Öfteren unerwartete Wendungen für den Leser bereit. Auch das Ende war erneut ein kleiner Schock für mich, womit Robin Wasserman unter Beweis gestellt hat, dass sie weiß, wie man eine gute Brücke zwischen zwei Bänden schlägt.  Fazit Um mein ellenlanges Geschwafel zusammenzufassen: Crashed ist keinesfalls schwächer als der erste Teil, denn er ist dynamischer und immer für eine Überraschung gut. Die Handlung ist ein ganzes Stück vorwärts gekommen, man hat neue Informationen zu den jeweiligen „Fraktionen“ der Mechs und der Orgs (Menschen) erhalten und es haben sich einige neue Konflikte aufgetan, deren Lösung noch in den Sternen steht. Bisher ist das Ende noch keineswegs absehbar. Umso mehr freue ich mich auf den Abschluss der Trilogie!

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  • Crashed

    Crashed
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    07. August 2015 um 00:02

    Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;) Der erste Teil hat mich damals sehr begeistern können, jedoch benötigte ich danach erst Mal ein bisschen Abstand. Obwohl die Pause dann doch etwas länger wurde als ursprünglich gedacht ;) bin ich nach dem nochmaligen Lesen der letzten beiden Kapitel des Vorgängers doch wieder recht schnell in die Geschichte reingekommen. Vom Schreibstil her hat sich nichts geändert, wir erhalten weiterhin einen sehr tiefen Einblick in die Gefühle und Gedanken von Lia. Es ergeben sich wahnsinnig viele Dialoge und es wird reichlich philosophiert, dies dürfte nicht ganz jeden Geschmack treffen. Ich fand das alles sehr interessant, muss aber zugeben, dass es mir manchmal einfach too much war und bei mir zur Langatmigkeit führte! Zwar kommt es auch zu einigen Actionszenen und leichten Verschwörungen, jedoch fehlte es mir einfach immer wieder an Spannungsmomenten. Eine Fortsetzung, die mich nicht mehr so mitreissen konnte wie noch der Vorgänger von daher vergebe ich 3,5 Sterne und hoffe dass mich das Finale wieder mehr für sich gewinnen kann!

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  • Philosophisch wie sein Vorgänger, aber auf höherer Ebene

    Crashed
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    13. August 2014 um 11:21

    Klappentext: „Sechs Monate sind vergangen, seit Lias Wirklichkeit auf den Kopf gestellt wurde. Sechs Monate voller Zweifel, Angst und Auflehnung gegen die Tatsache, dass ihr Körper tot ist und Lia Kahn nur in einer menschenähnlichen Maschine weiterexistieren wird. Jetzt ist Lia bereit, ihr neues Dasein zu akzeptieren: Sie ist ein Mech und sie gehört zu ihresgleichen. Es ist eine wilde, sorglose Existenz, die sie führen, ohne Regeln, ohne Angst. Denn es gibt nichts zu fürchten, wenn man nichts mehr zu verlieren hat. Doch dann wird Lia von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sie muss eine Wahl treffen zwischen ihrem alten Leben und ihrer neuen Freiheit, zwischen den Menschen und den Mechs. Sie muss sich entscheiden zwischen dem Mädchen, das sie war, und dem Jungen, den sie einmal geliebt hat...“ Gestaltung: Das Cover passt sich perfekt an seinen Vorgänger an und sieht genauso aus. Lediglich die Farbe und das Symbol haben sich geändert. Das Grünblau passt auch super zum Lila des ersten Bandes. Schön, dass endlich mal kein Mädchen auf dem Cover ist! Meine Meinung: Auch Band 2 der Dystopie Reihe ist wie schon zuvor „Skinned“ eher ruhiger und vor allem philosophischer angehaucht. Robin Wasserman versteht es einfach bestens, die Leser in die Welt von Lia zu ziehen und ihre Gedanken und Gefühle anschaulich darzustellen. Lia ist keine Protagonistin, die  stumpf alles in sich aufnimmt, sie denkt wirklich tiefergehend über alles nach und versucht sich ihre eigene Meinung zu bilden. Interessant ist es vor allem die Unterschiede zwischen Menschen und Mechs gemeinsam mit der Protagonistin weiter zu erkunden. Die wagehalsigen Mutproben, die die Mechs eine nach der anderen durchziehen, sind wirklich verrückt und lassen dem Leser manchmal das Herz in die Hose rutschen. Vor allem Lia hadert mit ihrem neuen Leben und ihr altes, das sie in Band 1 verloren hat, lässt sie noch nicht ganz los. Umso schöner war es daher, mitzuerleben, wie sie sich nach und nach akzeptiert und sich sogar neu verliebt. Allerdings muss ich auch sagen, dass der Fokus in „Crashed“ auch stark auf der politischen Situation lag und es ziemlich häufig einfach nur Gespräche gab. Abgesehen von den wenigen actionreichen Momenten gab es daher kaum Spannung, da das „Gerede“ diesen Roman einfach (gefühlt) in die Länge zieht. Zwischenzeitlich habe ich mich wirklich gelangweilt, weil einfach nichts passiert ist (außer, dass die Charaktere miteinander über wichtige politische Ansichten oder Handlungen diskutiert haben). So muss man aber dennoch immer genau aufpassen beim Lesen, da es viele Verstrickungen gibt, die man sonst einfach übersieht. Die Handlung ist wirklich komplex, vor allem aufgrund der vielen tiefgründigen Fragen. Durch die Gründung einer Organisation, die gegen die Mechs eintritt, wird hier vor allem die Frage thematisiert, wie (und ob) Menschen und Maschinen miteinander leben können. Kann es eine gegenseitige Akzeptanz, ein gemeinsames Leben geben? Oder werden diese einander gegenüberstehenden Gruppen in einem Krieg enden? Während noch bei Band 1 die Konzentration auf Lia, ihrer Situation und ihrem neuen Leben als Mech lag, wird in „Crashed“ der Fokus verschoben und auf einer höheren Ebene angesetzt. Genauso philosophisch wie sein Vorgänger, wird hier das Leben aller Menschen (und Maschinen) auf der Welt thematisiert. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass es sich etwas mehr auf Lias Situation konzentriert, da es so wirklich schwer war, sich in diese fremde Welt und die Verstrickungen einzufinden. Fazit: Wer auf Spannung und Action à la Panem hofft, wird hier enttäuscht. Wer allerdings gerne tiefgründige, leicht philosophische Denkanstöße mag, der ist bei der „Skinned“ Trilogie genau richtig! Thematisiert werden in „Crashed“ vor allem das Zusammenleben von Menschen und Maschinen, wobei die Charaktere allerdings etwas auf der Strecke bleiben. Auch Spannung und actionreiche Handlung ist hier eher im Hintergrund vertreten, da vor allem teilweise langatmige Gespräche den Roman bestimmen. Daher nur… 3 von 5 Sternen

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  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 1017
  • Der Kampf zwischen Mensch und Maschine

    Crashed
    TigorA

    TigorA

    31. October 2013 um 14:31

    Inhalt: Sechs Monate ist es nun her, seit Lia Kahn gestorben ist und doch nicht gestorben ist. Seit sechs Monaten 'lebt' sie nun als Kopie ihres Geistes in einem synthetischen Körper weiter. Sie hat sich anderen Mechs (wie sie sich selbst nennen) angeschlossen und lebt mit ihnen auf einem großen Anwesen wo sie vorerst damit zufrieden ist neue Mechs - die auch von ihren Familien verstoßen wurden - anzuwerben. Der charismatische Jude und sein wortkarger Kumpel Riley sind der Kopf der Truppe. Ihr religiöser Wiedersacher Rai Savona der die Mechs am liebsten 'tot' sehen würde lässt sich zu ihrem Leidwesen aber allerhand einfallen um die Menschheit weiter gegen die Mechs aufzubringen und ihnen zu zeigen, dass sie nur kalte, gefühllose Maschinen sind. Cover/Titel: Das Cover ist genauso aufgebaut wie der erste Band mit allerhand schwarzen Netzen und Linien nur diesmal nicht auf pinkem sondern auf türkisem Grund. Diese Reihe hat eines der schönsten Cover die ich kenne und macht sich ganz hervorragend im Buchregal. Echte Hingucker eben. Auch der Titel passt auf verschiedene Arten durchaus zum Inhalt. Meine Meinung: Der erste Band der Reihe hatte mich ja schon gleich komplett umgehauen, da war die Erwartung was den zweiten Band betraf natürlich groß. Leider konnte Band 2 nicht ganz die Erwartungen erfüllen und fällt von der Spannung und der Umgebung in der sich Lia jetzt aufhält doch etwas ab. Was aber bleibt ist der ungelaublich nahe und melancholische Schreibstil der Autorin. Ich finde es sehr gut wie sie mit den Worten und den Gefühlen ihrer Protagonisten umgeht. Das macht alles so greifbar, auch wenn es um eine futuristische Welt geht, um Leute, die quasi nur in ihrem künstlichen Gehirn leben. Ihre Art zu schreiben macht irgendwie betroffen, man findet es sofort ungerecht, wie die Menschen die Mechs behandeln. Aber nur weil der Leser weiß was die Mechs denken und fühlen im Gegensatz zu den restlichen Menschen des Buches. In diesem Buch treffen so viele moralische und ethische Konflikte aufeinander, dass einem fast der Kopf schwirrt. Lia ist nach wie vor ein schwieriger Charakter, entweder man mag sie oder nicht. Ich habe mich entschieden sie zu mögen, allein aufgrund ihres Schicksals und weil sie auf eine seltsame Art und Weise faszinierend ist. Was sie erlebt bringt einen zum nachdenken. Die anderen Mechs mit denen sie zusammen lebt sind ebenso interessant auf ihre eigene Art, auch wenn ich sie nicht so sehr mag wie Lia. Riley und Jude fand ich da noch am interessantesten von allen, auch wenn letzterer nicht grade durch Sympathie punktet. Schade fand ich, dass es in diesem Band ein paar Stellen gab die etwas in die Länge gezogen wurden. Und ich fand die Diskussionen zwischen Jude und Lia zeitweise etwas anstrengend, sowie auch die Geheimniskrämerei um die Vergangenheit der Mechs. Aber in diesem Band kommen schlussendlich doch einige Wahrheiten ans Licht, vielleicht nicht grade unvorhersehbar aber dennoch spannend. Ein bisschen Angst hatte ich ja, dass zu viel gekämpft wird (was die Stimmung des Buches meiner Meinung nach kaputt gemacht hätte). Das hat die Autorin aber glücklicherweise nicht allzu übertrieben. Fazit: Eine solide Fortsetzung die leider im Vergleich zum ersten Band etwas schwächelt. Nichts destotrotz haben mich der Schreibstil sowie die Ideen und Konflikte der Story wieder sehr überzeugt. Eine Must-Read-Dystopie für Fans des Genres wie ich finde.

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  • Mit den Mechs auf Entdeckungsreise!

    Crashed
    Fina

    Fina

    28. March 2013 um 13:52

    Kurzbeschreibung: Sechs Monate sind vergangen, seit Lias Wirklichkeit auf den Kopf gestellt wurde. Sechs Monate voller Zweifel, Angst und Auflehnung gegen die Tatsache, dass ihr Körper tot ist und Lia Kahn nur in einer menschenähnlichen Maschine weiterexistieren wird. Jetzt ist Lia bereit, ihr neues Dasein zu akzeptieren: Sie ist ein Mech und sie gehört zu ihresgleichen. Es ist eine wilde, sorglose Existenz, die sie führen, ohne Regeln, ohne Angst. Denn es gibt nichts zu fürchten, wenn man nichts mehr zu verlieren hat. Doch dann wird Lia von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sie muss eine Wahl treffen zwischen ihrem alten Leben und ihrer neuen Freiheit, zwischen den Menschen und den Mechs. Sie muss sich entscheiden zwischen dem Mädchen, das sie war, und dem Jungen, den sie einmal geliebt hat... (Quelle: Amazon.de) Cover: Genauso wie beim ersten Band ist die Aufmachung sehr gelungen. Man kann wunderbar über die hervorgehobenen Linien streichen und die Farbe Grün ist auch mein Fall. Deshalb finde ich es sehr passend und es sieht zusammen mit den anderen Büchern der Trilogie sehr hübsch aus. Schreibstil: Robin Wasserman konnte mich beim ersten Band restlos überzeugen. Es ist nicht nur eine spannende Dystopiewelt gewesen, die sie erschaffen hat, sondern begeisterte auch mit philosophischen Einflüssen. Bei diesem Teil war mir die Spannung aber leider nicht präsent genug. Es gab Stellen, die sich wie Kaugummi zogen und mir ein bisschen die Freude am Lesen nahmen. Hoffentlich nur eine Durststrecke, die im letzten der der Trilogie wieder vorbei ist. Leider nur mittelmäßig... Eigene Meinung: Kann SPOILER von Teil 1 enthalten! Thema/ Inhalt: Nachdem Lia ihre Familie verlassen hat, da sie von dieser nicht mehr als Mensch wahrgenommen wird, und Auden sie verraten hat, beginnt sie ein neues Leben und tut sich mit Jude und den anderen Mechs zusammen. Immer spuken ihr Fragen im Kopf herum, ob sie sich noch als Mensch, als Lia, fühlt, oder doch nur eine Maschine ist, wie alle anderen behaupten. Als ein Attentat verübt wird und Lia in den Kreis der Verdächtigen gerät, muss sie schnell handeln... Idee/ Umsetzung: Für mich ist die Idee nach wie vor originell und unverbraucht. Auch andere Dystopien wie "Starters" oder "Lost Girl", die ähnliche Themen behandeln, kann man nicht mit dieser Trilogie vergleichen. Es gibt soviel Poesie und Philosophie, was mir sehr gut gefallen hat. Aber bei der Umsetzung muss ich auch, wie schon beim Schreibstil, deutliche Abstriche machen. Zum einen ist die Spannung wirklich nicht so, wie ich sie in Erinnerung hatte. Oftmals gibt es Dialoge und Handlungen, die unwichtig sind und stören. Wenn dann endlich mal etwas passierte, wurde dies widerum viel zu schnell abgehandelt. Deshalb bin ich leider etwas enttäuscht, weil ich nach "Skinned" wirklich hohe Erwartungen hegte. Charaktere: Diese haben mir trotzdem wieder sehr gut gefallen. Lia ist mir sehr sympathisch und ich kann sie gut verstehen. Alles was sie tut und sagt ist nachvollziehbar und man kann sich sehr gut in das Mädchen hineinversetzen. Jude ist immer noch der unnahbare, rätselhafte Typ und man spürt ein gewisses Knistern zwischen ihm und Lia. Neben diesen beiden Figuren spielen auch Ani, Riley und Quinn eine große Rolle und sorgen für die ein oder andere Überraschung. Die sorgfältig ausgearbeiteten Charaktere sind immer noch genauso liebenswert wie im Vorgänger und lassen mich auf den nächsten Teil gespannt sein. Ende: Relativ abgeschlossen lässt die Autorin den Zwischenteil zu Ende gehen. Dennoch werde ich den letzten Teil gleich im Anschluss lesen, da ich trotz einiger Schwächen sehr gespannt bin, wie es mit Lia enden wird. Fazit: Nicht ohne Grund sagt man, dass der Mittelteil einer Trilogie oft schwächer ist. Der Schreibstil und die Spannung haben nachgelassen. Allerdings sind die Figuren sehr toll und haben Charakterstärke. Ich hoffe sehr, dass die Autorin im letzten Band noch einmal alles herumreißt und ich die Trilogie in guter Erinnerung behalten kann. 3 Drachen für "Crashed".

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  • Rezension zu "Crashed" von Robin Wasserman

    Crashed
    MyNameIsSarah

    MyNameIsSarah

    23. November 2012 um 19:50

    Die Forsetzung ist genauso toll und spannend, wie der erste Teil!
    Ich hab dieses Buch wirklich verschlungen und für mich ist es eins der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe!!!

  • Rezension zu "Crashed" von Robin Wasserman

    Crashed
    Buchruecken

    Buchruecken

    09. February 2012 um 21:37

    Cover Dieses Cover ist ähnlich wie das erste. Man sieht wieder diese netzartigen Verbindungen, und eine Schneeflocke (ist ein wenig anders, als auf dem 1.Buch). Vorallem dieser außergewöhnliche Grünton gefällt mir unausgesprochen gut ! Es hat etwas wirklich mystisches an sich :) Und obwohl es schlicht gehalten ist, ist es definitiv ein Eyecatcher ! * Meinung* Nach dem hoch gelobten ersten Buch "Skinned", musste ich natürlich "Crashed" lesen. Vorallem weil mich schon die Kurzbeschreibung neugierig gemacht hat :) Die Geschichte spielt nun ein halbes Jahr später und seitdem hat sich auch vieles getan. Lia hat sich mit ihrem neuen Körper abgefunden, ist reifer, selbstbewusster und stärker geworden! Sie hat ihren Weg bei den "Mechs" gefunden und somit den "Orgs" (ihrer Familie) den Rücken gekehrt. Es ist für sie ein Weg, der Action, Abenteuer und Adrenalin verspricht, aber auch Gefahren ! Wie wir schon im 1.Band erfahren haben, sind "Mechs" unerwünscht, werden allgemein in der Gesellschaft nicht akzeptiert und stellen eine Außenseitergruppe dar. Doch jetzt überspitzt sich die ganze Situation, sodass sich eine Gemeinschaft bildet, die die "Mechs" vernichten will. Das ist aber nicht das Einzige... Zu allem Überfluss ist Auden, ihr alter Freund ,der Anführer dieser Revolte. Der Mensch, dem Lia doch immer vertraute und der ihr immer zur Seite stand... Neben all dieser Spannung und Auseinandersetzung kommt die Romantik zum Glück nicht zu kurz ;) Lia und Riley kommen sich immer näher, bis sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Fazit des ganzen: Das Buch ist rasanter, spannender und aufwühlender. Durch Wassermans Schreibstil bekommt die Geschichte das gewisse Etwas! Man darf sich also auf den letzten Band der Triologie freuen ! Bald kommt auch die nächste Rezi zu Wired :)

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  • Rezension zu "Crashed" von Robin Wasserman

    Crashed
    DeineBuecherdiebin

    DeineBuecherdiebin

    18. January 2012 um 17:49

    Mit "Crashed" hatte ich leider so meine Probleme. Immer wieder habe ich das Buch zur Seite gelegt, sogar andere Bücher dazwischen geschoben, und wurde doch nicht mehr warm mit ihm, da es mich nicht zu fesseln vermochte. Auch meinen Ärger über den Verlauf der Handlung für diese Rezension in Worte zu fassen, fällt mir nicht leicht. "Skinned" konnte mich für sich überzeugen und machte mit seinem spektakulären Ende Lust auf mehr - doch mit diesem Nachfolgeband konnte ich mich gar nicht anfreunden. Vielleicht wird der abschließende Band ja einiges wieder wettmachen (wäre ja nicht die erste Trilogie, bei der das der Fall ist...), aber an den traue ich mich vorerst (noch) nicht heran. Hier nun aber meine Rezension: Schon im ersten Band war mir Lia Kahn mit ihrem permanenten Selbstmitleid nicht besonders sympathisch. In "Crashed" wird dies noch weiter auf die Spitze getrieben. Das Schlimme an der Situation ist, dass es keinen Gegenpart für Lias Trauer mehr gibt. In "Skinned" hat ihr Freund Auden für mich die Situation komplett gerettet und konnte mir durch die Augen eines Menschen Lias Probleme näherbringen. Doch nach dem schrecklichen Unfall im ersten Teil hat er sich von Lia - verständlicherweise - abgewandt und ist nun nicht mehr da, um mir, dem Leser, die Situation aus einem neutralen Blickwinkel begreiflich zu machen. Mit Lia konnte ich nicht mitfühlen, was wohl das größte Problem für mich an "Crashed" war. Die Protagonistin ist mir mit ihrem Gejammer von Seite zu Seite mehr auf die Nerven gegangen. Dazu kam noch, dass sich das Geschehen über lange Zeit hinweg kaum von der Stelle bewegt - viele Szenen haben in meinen Augen weder zur Atmosphäre noch zum Lauf der Geschichte etwas beigetragen. Die Geschichte hätte somit um bestimmt 100 Seiten gekürzt werden können. Dazu kam noch eine ständige Verwirrung, die sich bei mir breit machte, was die Charaktere des Buches betraf. Es ist noch nicht allzu lange her, dass ich "Skinned" gelesen habe, und trotzdem hatte ich Probleme, mir die vielen Nebencharaktere zu merken - die meisten wirkten auf mich eher blass und kaum herausgearbeitet, so dass ich schlecht zwischen ihnen und ihren Motiven differenzieren konnte. Wer ist Mech? Wer Mensch? Wer ist reich? Wer arm? Und auf welcher Seite steht wer? Es kann sehr gut sein, dass ich aufgrund meiner Frustration beim Lesen auch etwas unaufmerksamer geworden bin und mir deswegen vieles entgangen ist, doch Robin Wasserman konnte mich mit der weiteren Handlung von "Crashed" auch nicht wieder aus diesem Tief herausholen. Einziger Grund, warum ich weitergelesen habe, war Auden und die Seite der "Bösen", auf die er sich geschlagen hat. Was sind seine Motive? Wie kann er nun so grausam sein, wo er Lia doch einst geliebt hat? Diese Fragen haben mich weiterlesen lassen, doch werden sie wohl erst in "Wired", dem finalen Band der Reihe, geklärt werden. Zum Schluss des Buches kam bei mir dann etwas Neugier auf, wie es wohl mit der Beziehung zwischen Auden und Lia weitergehen wird, und ob Lia eine Mech bleiben oder lieber sterben möchte... aber ob diese Motivation noch für den dritten Teil "Wired" ausreichen wird, kann ich leider nicht mit Bestimmtheit sagen. Fazit: Schade - eine ziemlich unüberzeugende Fortsetzung einer gut begonnenen Reihe.

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  • Rezension zu "Crashed" von Robin Wasserman

    Crashed
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Wieder mitreißend und nachdenklich. Im zweiten Teil der Triologie freundet sich Lia so langsam mit ihrem neuen Körper an. Sie beginnt sich als Mech oder Skinner zu akzeptieren und versucht alle Möglichkeiten zu erproben und hat die ersten guten Erfahrungen mit ihrem "neuen" Ich. Doch weiß Lia in diesem Teil nicht wirklich wem sie vertrauen soll und ist so hin und hergerissen zwischen Richtig oder Falsch. Sie muss lernen zu unterscheiden und hinter die Fassade der Menschen zu blicken. Aber es gibt auch durchaus sehr gute und positive Erfahrungen für Lia, denn sie stößt auf Riley, ein weiterer Mech, der zu einer wichtigen Bezugsperson für Lia wird. Denn sie verliebt sich und so stürzen sich die Beiden in ein großes Abenteuer. Die Beziehung der beiden würde ich ganz einfach als bittersüß beschreiben, es ist ein zaghaftes Herantasten mit nicht zu schmalzigen Inhalten. Alles ist sehr zaghaft und beide versuchen heraus zu finden, wie weit sie gehen können, wie weit ihre Körper gehen können und vorallem wie sich das alles anfühlt. Für beide gibt es positive Reaktionen die ihnen Mut zu mehr machen. Wieder bekommen wir als Leser einen Blick auf die politische Situation der Welt in der Lia lebt. Wir bekommen mehr Details zu den Hintergründen als im ersten Teil und es werden viele offene Fragen aus Band eins geklärt. Dazu kommt, dass wir als Leser noch mehr über die Kluft zwischen Arm und Reich erfahren und auch erfahren, dass diese Kluft nicht nur bei den Mechs sondern auch bei den Menschen besteht und diese auch nicht wirklich besser dran sind. Dies gewährt einen guten Blick in die Menschenwelt und macht das Buch noch greifbarer und offener für den Leser, es wird nichts vorenthalten. Dazu kommt das der Leser wieder sehr zum Nachdenken angeregt wird. Ich machte mir während des Lesens sehr viele Gedanken zu den Punkten "Menschliche Ideale" - "Zukunftsgedanken" - "Gruppenbildung" - "Ausgrenzung von Randgruppen" !!! Wieder wird in diesem Buch beläuchtet wie schnell wird dazu neigen Personen in Gruppen ein zu teilen und uns im besten Falle natürlich für die stärkere Gruppe zu entscheiden, dazu machen wir aber schwächere Gruppen zu Randgruppen und drücken sie somit an die Grenze der Gesellschaft. Das dies unweigerlich zu Aufständen unter den Gruppen führt, wie in diesem Buch geschildert, ist natürlich und verständlich. Aber wie die Menschen mit den Mechs umgehen hat mich sehr schockiert und wütend gemacht und hat mich etwas ganz Besonderes an diesem Buch, fast vergessen lassen. Nähmlich das ENDE. Das Ende ist dramatisch, packend, hat mich mitgerissen und wütend gemacht. Erst war ich unglücklich, unzufrieden dann fand ich es einfach nur noch passend und toll. Dieser Band schlägt eine Brücke zwischen Band eins und drei und kann zwar viele Unklarheiten aufheben, wirft aber genauso viele wieder auf und das ist wichtig, wenn man als Autor bezweckt einen dritten Teil zu schreiben und Gott sei Dank gibt es ja einen. Ein tolles Buch, zwar nicht ganz sooo packend wie der erste Teil aber durchaus lesenswert und wichtig!

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    thursdaynext

    thursdaynext

    06. January 2012 um 20:20
  • Rezension zu "Crashed" von Robin Wasserman

    Crashed
    merle81

    merle81

    10. December 2011 um 14:17

    Hier liegt der zweite Teil der TRilogie um Lia Kahn vor. Im ersten Band hatte Lia einen "tödlichen" Autounfall und ihre reichen Eltern haben ihr "Gehirn" speichern und in einem neuen Körper einsetzen lassen. Und obwohl Lia im Inneren die gleiche ist, sorgen andere Optik, andere Fähigkeiten und sogar eine andere Stimme dafür das sie als Maschine verschrien wird und ihr alter Ego keinerlei Akzeotanz mehr findet. Nachdem Lia die erste Zeit überstanden hat folgt nun im Band 2 eine Zuspitzung der Auseinandersetzungen zwischen den sogenannten Mechs (den Maschinen) und den sogenannten Orgs (den herkömmlichen jedoch für den Leser von heute stark weiterbefähigten futuristischen menschen). Tatsächlich büst der zweite Teil im Vergleich zum ersten an spannenden Momenten ein. Zieht sich öfter, aber was mir in Band 1 so gut gefallen hat gefällt mir auch hier wieder, nämlich eine wahnisinnig realistische Beschreibung unserer Möglichen zukunft, nach heutigen Umwelteinflüssen. Es ist nicht nur ein spannender Science SfictionRoman sondern zugleich ein sehr mögliches Monument unserer heutigen Taten. Mir gefällt es sowas zu lesen und auch den dritten Band werde ich schon bald in den Händen halten

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  • Rezension zu "Crashed" von Robin Wasserman

    Crashed
    dreamer

    dreamer

    05. November 2011 um 18:41

    Leben" ohne Grenzen, ohne Regeln... . Achtung Spoilergefahr - dies ist bereits Teil 2 der Trilogie. . Lia ist nun eine von ihnen. Ihr Leben hat sie nun den Mechs verschrieben und ihr früheres Leben, ihre Familie und ihr zu Hause hinter sich gelassen. Nun will sie andere von diesem regellosen Leben in Quinns Haus überzeugen, sich in Dreamern verlieren und nicht an Judes Lippen denken, die sich so richtig auf ihren angefühlt hatte, so echt. Doch noch lange ist nicht alles ausgestanden, nicht alles normal, den Lias "Leben" ist nie mehr so wie sie sich das gewünscht hatte, es ist gefühllos und wird von jedem Kick den sie kriegen kann kontrolliert. Dann taucht jemand bei der Bruderschaft auf mit dem sie nicht mehr gerechnet hat - Auden, der die Seiten gewechselt hat und nach und nach entdeckt Lia ein Geheimnis welches das "Leben" aller Mechs beeinflussen wird und vielleicht sogar etwas gar Unmögliches bedeutet - ihren Tod. . Kleiner Auszug: Aus ihm gab es kein Entrinnen. Nicht zurück in meinen eigenen Körper, der bei dem Unfall übel zugerichtet und von den Ärzten gehäutet und dann als medizinischer Sondermüll verbrannt worden war. Nicht in den Tod; Tod hatte sich für mich erledigt. Danach erschien mir die Dunkelheit bedeutungslos. Vorübergehend, wie alles andere auch. - s.S.14 . Meine Meinung Nachdem ich von Teil 1 "Skinned" (eng. "Skinned")so beeindruckt war, konnte es nur eine Frage der Zeit sein, bis ich mir die Fortsetzung besorge und siehe da es hat nicht lange gedauert bevor ich erneut in die Welt von Lia Kahn eintauchte. . Wie schon Teil 1 ist das Cover hier sehr schlicht aber trotzdem ansprechend gehalten. Mir gefällt, dass ein jeder Teil der Trilogie seine eigene Farbe hat, aber immer noch das gleiche Design. Dadurch passen die Bücher optisch perfekt zusammen. Das hier der englische Titel übernommen wurde gefällt mir natürlich auf, da ich eine Verfechterin der Originaltitel bin :) . In "Crashed" (eng. "Crashed") entführt uns die Autorin ein weiteres Mal in die Welt von Lia Kahn, doch diesmal ist sie unter "ihresgleichen". Wir finden heraus wie die Mechs unter sich denken, handeln und was sie tun. Ein guter Einblick in eine Welt die wir in Teil 1 nicht wirklich wahrgenommen haben. Wir erfahren auch immer mehr von Jude, dem "Oberhaupt" der abtrünnigen Mechs, der mit allen Wassern gewaschen ist. . Der Leser entdeckt auch, dass nicht nur die Bruderschaft an sich Dinge macht die nicht getan werden sollten. Auch die Gesellschaft ist gegenüber Neuem, Unerforschtem (den Mechs) skeptischer und gehen sogar soweit die Mechs nicht mal mehr als Personen wahrzunehmen. Erschreckend sind diese Einblicke, für mich bloßer Rassismus - zwar nicht im eigentlichen Sinne, aber schlimm genug um zu erschüttern.Aber auch die Mechs sind nicht ganz unschuldig, denn was machen Menschen wenn sie sich angegriffen fühlen? Sich verteidigen und das versuchen diese mit allen Mitteln, wie weit sie jedoch für ihre Sachen gehen müsst ihr selbst herausfinden. . Was ich außerdem an diesem Band faszinierend fand war, dass sich die Charaktere immens weiterentwickelt haben. Statt blass im Hintergrund zu bleiben werden Nebenfiguren immer facettenreicher und wichtiger. Nicht nur unsere Prota Lia entwickelt sich und wächst, ob ins Gute oder Schlechte sei dahingestellt, auch viele andere überraschen und ich muss sagen, eine Person ganz besonders - Lias Schwester - wie und warum mich genau diese Figur hier so fasziniert möchte ich nicht verraten, ich kann nur sagen das hinter manch arrogantem Gehabe doch mehr stecken kann als man glaubt. Auch Lia überrascht von einem auf andere Mal und lässt kein Stück ihrer verwöhnten Art durch die Oberfläche schimmern, naja zumindest immer nur ein ganz kleines bisschen. . Die Story an sich ist wie schon Teil 1 sehr gut, aber auch völlig anders. Wie schon erklärt, hier werden wir in die Tiefen der Mechs gezogen und in "Skinned" (eng. "Skinned") haben wir noch nicht einmal die Oberfläche angekratzt. Nur einige Kleinigkeiten brachten mich dazu ein halbes Wölkchen abzuziehen und das wären Vorgänge in der Handlung die ich einfach nicht verstehen konnte. Stickwort Lias Liebesleben ;D Aber wenn ihr jetzt neugierig seit müsst ihr schon selbst herausfinden was ich damit meine. . Fazit Ein fabelhafter zweiter Teil mit ganz minimalen Macken. Für Fans von düsteren Dysopien und vor allem von "Skinned" (eng. "Skinned") sicher das Richtige, auch wenn ich schon gehört habe, das manche die Folgebände nicht gut fanden. Ich selbst rate: versuchen! Ich war hin und weg und vergebe 4,5 von 5 Wölkchen. . Reihe 1."Skinned" (eng. "Skinned") 2."Crashed" (eng. "Crashed") 3."Wired" (eng. "Wired") . Mein herzlicher Dank an den script 5 Verlag für die tatkräftige Unterstützung mit diesem Buch.

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  • Rezension zu "Crashed" von Robin Wasserman

    Crashed
    bfhpierce

    bfhpierce

    18. October 2011 um 20:43

    Seit Lia Kahns Leben auf den Kopf gestellt wurde, sind 6 Monate vergangen. Lia hat sich mit ihrem Dasein als menschenähnliche Maschine abgefunden und in die Gemeinschaft der sogenannten Mechs eingegliedert. Doch der geschickt geschürte Hass der Menschen bedroht die Gemeinschaft... Leider ist "Crashed" nicht annähernd so fesselnd und überzeugend wie der Vorgängerroman "Skinned". Einen ersten Negativpunkt bergen direkt die ersten Seiten: es gibt keinerlei Rückblende oder kurze Wiederholung des Geschehens in Band 1. Was sich als ungünstig herausstellt, wenn zwischen der Lektüre beider Bücher eine längere Zeit liegt. Obwohl ich "Skinned" erst vor ca. 2 Monaten gelesen habe, waren mir einige Nebencharaktere nicht mehr geläufig, so dass mir teilweise der Zusammenhang gefehlt hat. Die Geschichte um Lia Kahn wird nicht lückenlos fortgesetzt, zwischen "Skinned" und "Crashed" liegen etwa 6 Monate. In dieser Zeit hat sich Lia mit ihrem neuen Dasein abgefunden und in die Gemeinschaft der Mechs eingegliedert. Das Hauptaugenmerk im neuen Buch liegt daher nicht mehr auf Lias Situation, sondern auf dem sich zuspitzenden Konflikt zwischen Menschen und Mechs. Leider fehlen dadurch auch die Aspekte, die "Skinned" unter anderem so interessant gemacht haben: Lias Identitätsfindung, ihre Melancholie und die ständigen Konflikte mit ihrer Umgebung. Im Vergleich zum ersten Band ist "Crashed" ruhiger, stellenweise geradezu lethargisch. Der zunehmende Konflikt zwischen Menschen und Mechs ist bis auf vereinzelte Ausnahmen rein rhetorischer Art, was der Spannung nicht gerade zuträglich ist. Die wenigen wirklich dramatischen Szenen können leider nicht darüber hinweg helfen. Allerdings lassen einige Andeutung darauf hoffen, dass Band 3 "Wired" wieder mitreißender wird. In "Crashed" werden nur wenige neue Figuren eingeführt. Die bekannten Charaktere werden weiter entwickelt und erhalten mehr Tiefe. Dabei finden Jude, Riley, Ani und ihre gemeinsame Vergangenheit besondere Beachtung. Die eine oder andere Nebenfigur bekommt mehr Bedeutung und hat so ungeahnte Auswirkungen auf den Plot. Hauptcharakter Lia wirkt weniger arrogant und überheblich, dafür deutlich reifer und ruhiger, ohne etwas von ihrer sarkastischen Art zu verlieren. Während "Skinned" gekonnt Fragen aufwirft, die den Leser auch nach dem Zuschlagen des Buchdeckels beschäftigen, geht in "Crashed" die zentrale Fragestellung geradezu unter: Was macht einen Menschen zum Menschen? Das Buch läßt mich zwar mit einem dumpfen Gefühl zurück, regt aber keine Gedanken jenseits der Seiten des Buches an. Die im ersten Teil noch so mitreißende Geschichte verliert in "Crashed" leider einiges an Geschwindigkeit. Typisch für den Mittelteil einer Trilogie. Bleibt zu hoffen, dass Band 3 wieder die Stimmung und Spannung des ersten Teils einfangen kann.

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  • Rezension zu "Crashed" von Robin Wasserman

    Crashed
    Ayanea

    Ayanea

    09. October 2011 um 13:30

    Solide Fortsetzung von Skinned Dieses Buch ist für mich nicht einfach zu bewerten. Ich hatte sehr lange das Gefühl nicht richtig in die Geschichte hinein zu finden. Es ist schon ein halbes Jahr her seit ich Skinned gelesen hatte und habe wohl doch schon das ein oder andere vergessen gehabt. Umso schwieriger gestaltete sich dann die Fortsetzung, da die Autorin sich nicht mit Rückblenden oder kurzen Wiederholungen aufgehalten hat. Dies halte ich aber eher als einen Fehler, da zwischen den Erscheinungsterminen relativ viel Zeit lag. Ich würde an dieser Stelle also jedem dringend raten, die Bücher kurz hintereinander zu lesen, um in den vollen Genuss dieser Trilogie zu kommen. Lia Kahn ist immer noch eine Maschine und hat in der Zwischenzeit sich damit abgefunden, nicht mehr ihr altes Leben führen zu können. Sie ist bei der Mech-Gemeinschaft von Jude untergekommen und führt dort ein eher banales Leben, immer auf der Suche nach Abenteuern, um sich etwas lebendig zu fühlen. Als ihr Gesicht auf einmal in einem Video auftaucht, kurz nach einem Anschlag und sie unter Verdacht gerät, nimmt die Entwicklung eine spannendere Handlung. Was mir beim ersten Teil so gut gefallen hat, habe ich bei diesem eher vermisst. Die Hauptfigur Lia wirkt immer noch sehr wütend und zynisch, aber die Melancholie und ihre Identitätsfindung, die im ersten Band allgegenwärtig waren, kommen nicht auf und werden nur am Rande erwähnt. Ich hatte manchmal das Gefühl, das der Plot des Buches viel zu schmal war, um 430 Seiten zu füllen. So wurde größtenteils geredet und kaum Spannung erzeugt. Die anderen Nebencharaktere wie ihre Familie und Auden tauchen auch in diesem Band auf, aber manche Begebenheiten waren mir dann wieder etwas zu kurz abgehandelt. Einzig allein die Schwester von Lia und das Verhalten von Ani, konnte mich etwas überraschen. Die Storyline rund um die Bruderschaft fand ich sehr gut erzählt- die Handlung konnte mich sehr überzeugen. Und auch im letzteren Drittel des Buches hatte ich ein trauriges Gefühl beim Lesen- wie ich es auch bei Skinned hatte. Crashed ist dennoch ganz anders als Skinned. Ich bin mir sicher, ich hätte dieses Buch wesentlich besser bewertet, wenn nicht so viel Zeit zwischen den ersten und diesen hier gelegen hätte. Ich bin zwar auch kein Fan von ewig langen Rückblenden, aber der ein oder andere Satz, zur Auffrischung hätte diesem Buch mit Sicherheit nicht geschadet. Ich fand es trotz der kleinen Fehler immer noch gut, so hat mir sehr gut gefallen, etwas mehr über die Welt zu erfahren, über das frühere Leben von Jude und Riley, aber der lange schwere Einstieg in die Geschichte bedeuteten leider 2 Sterne Abzug. Ich freue mich trotzdem auf die Fortsetzung, die ich sehr bald lesen werde und hoffe auf ein fulminantes Lesevergnügen. Wer Skinned gelesen hat, muss auch dieses Buch lesen!

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  • Rezension zu "Crashed" von Robin Wasserman

    Crashed
    Dubhe

    Dubhe

    27. September 2011 um 13:24

    Lia ist ein Mech, eine Maschine. Sie hat sich der Gruppe angeschlossen, dessen Anführer Jude ist, welcher die Mechs mit seinen Reden begeistert. Doch Jude stößt Lia gleichermaßen ab, wie er sie anzieht. Lia führt ein wildes Leben ohne Regeln. Doch dann holt die Vergangenheit die ein, in Gestallt von Auden, den sie einmal geliebt hat. Und dieser schwört Rache... . Dieses Buch ist um einiges besser als der erste Band. Doch trotzdem konnte es mich nicht so ganz in seinen Bann ziehen. Ich werde nicht weiterlesen.

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