Skinned

von Robin Wasserman 
3,9 Sterne bei295 Bewertungen
Skinned
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Positiv (208):
Siri_quergetipptblogs avatar

Überraschender Tobak zum Nachdenken, verpackt in Jugendbuch-Szenarien. Sehr viele Dialoge. Hat mich oft nachdenklich gestimmt.

Kritisch (28):
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Die Grundidee des Buches ist sehr gut, aber die Ausführung ist nicht so gut gelungen!

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Inhaltsangabe zu "Skinned"

Lia Kahn ist reich, schön und beliebt - bis ein Unfall sie beinahe tötet. Im Krankenhaus wacht sie in einem perfekten künstlichen Körper auf. Lia wird nie wieder Schmerz empfinden, nicht altern, nicht sterben. Doch der Preis dafür ist hoch: Alles, was ihr einst wichtig war, scheint verloren. Was ist sie? Ein Mensch? Eine Maschine? Ein Monster? Auf der Suche nach einer Antwort vollzieht Lia eine erstaunliche Wandlung und lernt, was Liebe bedeutet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783473584499
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Ravensburger Buchverlag
Erscheinungsdatum:01.05.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.09.2005 bei Brilliance Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Isbelvor 2 Monaten
    Schöner Start

    "Skinned" ist der erste Band der Gripped-Reihe von Robin Wassermann. Es ist eine Science Fiction Dystopie, die 2016 bei script5, einem Imprint des Loewe Verlags, erschienen ist. "Skinned" ist eine "Was wäre, wenn"-Geschichte, die mich sehr zum Nachdenken brachte und von mir 4 Lilien bekommt.


    "Skinned" beginnt mit den folgenden Worten: "Lia Kahn ist tot. Ich bin Lia Kahn. [...] Da ist nur eine Sache. Ich bin es nicht." Tja, und damit haben wir auch schon das Thema, welches durch das ganze Buch führt. Ist jemand, dessen Körper verbrannt ist, der nur noch als Geist existiert, am Leben? Ist dieser jemand noch Mensch? Macht einen nur der menschliche biologische Körper zum Menschen oder ist da noch mehr? Fragen, die sich nicht nur Lia stellt, sondern auch ihre Mitmenschen.


    "Skinned" spielt in der Zukunft. Einer Zukunft, in der die Kriege, die Welt zerstört haben. Nur wenige reiche Leute, wohnen auf dem Land und können das Leben wirklich genießen. Die Masse hingegen lebt entweder in verseuchten Städten, in denen es kaum Nahrung, Strom oder Medizin gibt, oder sie verkaufen sich an die Konzerne, die ihnen das lebensnotwendige zur Verfügung stellen, aber der Mensch dort zur austauschbaren Ware wird. Lia hat in dieser Welt Glück. Sie ist die perfekte Tochter eines einflussreichen Mannes und lebt ein perfektes, oberflächliches Leben. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie durch einen Unfall stirbt und in einem künstlichen Körper aufwacht. Ein Geist in einer Maschine, wie selbst sagt.


    Die Handlung setzt sich viel mit dem Innenleben von Lia auseinander. Nach dem Unfall muss sie nicht nur rausfinden, was und wer sie jetzt ist, sondern auch mit der Abneigungen früherer Freunde und vor allem der ihrer kleineren Schwester zurecht kommen. Denn nicht für alle ist Lia, die die sie vorher war. Für einige ist sie nur ein programmierter Computer.


    Ich fand Lias Gefühlsleben sehr eindrücklich beschrieben. Ihre Wut, ihr Entsetzen, ihre Trauer, ihre Verzweiflung, ihre Hoffnung ... alles war nachvollziehbar. Allerdings fand ich sie manchmal etwas nervend. Vor allem, wenn sie wieder die gleichen Gedanken durchkaute und irgendwie nicht weiterkam, sondern sich ständig im Kreis drehte. Andererseits wirkte das auch echt. Für mich hat sie sich aber zu wenig mit den Gefühlen anderer auseinandergsetzt. Anfangs passte das ja zu ihrem Charakter, aber am Ende hätte ich mir da schon mehr Entwicklung gewünscht. Dass sie sich wirklich für die Gefühle der anderen interessiert, mal nachfragt, stattdessen ignoriert sie es. Will die Wahrheit gar nicht erfahren, da es sie ja verletzen könnte.


    Neben Lias Auseinandersetzung mit ihrem neuen Ich werden auch die Konflikte, die in der Reihe langsam zum Showdown führen werden, eingeführt. Da ist die Firma BioMax, die die "Mechs" herstellen, aber Geheimnisse zu haben scheinen, andere Mechs, die ihr neues Leben ihrem alten zwar bevorzugen und die Menschen abfällig als Orgs bezeichnen, aber Lia und auch mich damit misstrauisch machten, dass sie ihre Vergangenheit verheimlichen. Und dann ist da noch die Erleuchtetenpartei, die Stimmung gegen die Mechs machen und verlangen, dass deren Rechte eingeschränkt und keine weiteren Menschen umgewandelt werden, da nur Gott Leben geben kann und Mechs nur Computer sind, die Identitäten klauen würden. Ein brodelnde Mischung, die im ersten Band hinter Lias Selbstzweifeln und ihrer Identitätssuche zurückstehen muss, aber neugierig auf Band zwei machten.


    Alles in allem ein lesenswerter Reihenauftakt, der ineressante Fragen stellt, über die auch ich als Leser viel nachdachte.

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    Kats_Bookworlds avatar
    Kats_Bookworldvor einem Jahr
    Anders und mega toll!




    "Skinned" , der erste Teil,ein Science-Fiction Roman der amerikanischen Autorin Robin Wassermann, erschienen 2013 im Ravensburger Verlag.


    Das sagt der Klappentext:
    Lia Kahn ist reich, schön und beliebt - bis ein Unfall sie beinahe tötet. Im Krankenhaus wacht sie in einem perfekten künstlichen Körper auf. Lia wird nie wieder Schmerz empfinden, nicht altern, nicht sterben. Doch der Preis dafür ist hoch: Alles, was ihr einst wichtig war, scheint verloren. Was ist sie? Ein Mensch? Eine Maschine? Ein Monster? Auf der Suche nach einer Antwort vollzieht Lia eine erstaunliche Wandlung und lernt, was Liebe bedeutet.


    Ich muss gleich zu Beginn anmerken, dass mir der Roman wirklich gut gefallen hat und im Vergleich zu anderen Zukunftsromanen(bzw.Dystopien), die ich gelesen habe, etwas völlig anderes war.
    Lia Kahn wacht auf und ist nicht mehr das was sie mal war. Sie befindet sich nicht mehr in ihren eigenen Körper...sie ist ein Mech geworden. Man hat ihr Gehirn in einen menschenähnlichen Roboter verpflanzt. Sie muss das Sprechen neu lernen und sie wird auch nicht mehr atmen müssen, nie mehr müde werden oder weinen können. Sie ist von nun an unsterblich.
    Wochen später und wieder zu Hause muss sie feststellen,dass nicht nur sie sich verändert hat. Ihre Schwester vorher mehr eine Außenseiterin hat praktisch Lia's Leben übernommen und ihren Freund Walker gleich dazu.
    Dasselbe mit ihren vorher ersten Freunden. Die Akzeptanz das Lia nun ein roboterähnliches Wesen ist hält sich in Grenzen, einzig allein in den komischen Auden findet sie einen waren Freund,der schon bald wie es schein ein ähnliches Schicksal wie sie durchleben muss.


    Das offene Ende lässt einen sprachlos zurück. Was passiert mit Auden und was hat Lia vor als sie ihr Elternhaus verlässt?
    Der Roman gibt uns einen Einblick in unsere mögliche zukünftige Gesellschaft.
    Per Mausklick das eigene Leben auch online ausleben, Klamotten selbst gestalten, nichts was wir nicht jetzt schon machen.
    Doch unsterblich zu sein und dann noch auf diese Weise? Natürlich gibt es nicht nur Anhänger dieser Form des Fortlebens und Lia und ihre Eltern müssen sich mit der einen und anderen Konfrontationen auseinandersetzen.
    Lia ist im Verlauf der Handlung immer wieder hin und hergerießen.
    Sie trifft auf andere Mech und will nicht einsehen dass sie nun kein Mensch mehr ist.
    Ihre Entscheidung trifft sie auf den letzten Seiten des Romans doch wohin ihre Reise sie bringen wird bleibt unklar und lässt mich mit spannender Erwartung auf Band 2 blicken.


    5 von 5 ☆

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    summergirl74s avatar
    summergirl74vor einem Jahr
    super Story

    Ein geniales, aber auch gleichzeitig erschreckendes Buch. Falls es jemals möglich sein sollte, so in den menschlichen Körper einzugreifen, möchte ich das nicht erleben. Ich frei mich auf Teil 2!!

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    HeavenOfBookss avatar
    HeavenOfBooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Grundidee des Buches ist sehr gut, aber die Ausführung ist nicht so gut gelungen!
    Skinned

    Allgemeine Infos:
    Autorin: Robin Wasserman
    Seitenanzahl: 384
    Verlag: Ravensburger Buchverlag
    Preis: 9,99 Euro
    ISBN: 978-3473584499

    Inhalt:
    Wie wäre es in einer Maschine zu leben, keine Gefühle zu haben, aber dafür ewig zu leben? Und wie wäre es, wenn diese Entscheidung jemand anderes für dich treffen würde??

    Lia Kahn wacht nach einem tödlichen Unfall in einem neuen Körper auf. Ihr Körper ist nun mechanisch gefertigt, nicht echt, und sie kann ihn nicht spüren. Sie ist nun ein sogenannter Skinner. Skinner werden von der Gesellschaft noch nicht angenommen, da sie als lebende Maschine und als Gotteslästerung gelten. Doch Lias Persönlichkeit ist weiter in ihrem neuen Körper und sie fragt sich: Ist sie wirklich eine Maschine oder immer noch ein Mensch?

    Meinung:

    Das Buch basiert auf einer sehr guten Grundidee! Die Frage, ob man in Maschinen leben will, ist ein sehr guter Baustein für einen Roman. Leider ist die Ausführung dieser Idee jedoch nicht so gut gelungen! Lias Leben wird nicht gut genug beschrieben und man weiß nicht genau, wie die Charaktere des Buches aussehen! Es wird sehr ausführlich erzählt, wie sich Lia in ihrem neuen Körper und mit ihrem neuen Leben fühlt und wie ihre Freunde darauf reagieren. Dies wird jedoch teilweise viel zu lange ausgeführt und nimmt fast den ganzen Teil des Buches ein. Dadurch sind Passagen in dem Buch zu lang und wirken deshalb langweilig.

    Ein positiver Aspekt des Buches ist, dass es sehr nachdenklich macht. Man überlegt sich, bis wann jemand noch menschlich sein kann…

    Das Cover hat mich nur teilweise überzeugt, da es etwas langweilig und „normal“ wirkt. Allerdings verspricht der Klappentext des Buches viel mehr, als das Buch eigentlich erreichen kann.

    Lieblingszitat:

    „Wir sind Maschinen. Unveränderlich. Perfekt. Und diese Perfektion ist unser einziger Makel.“ (S.369)

    Bewertung: 2,5 Sterne

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    B
    Booksaredifferentworldsvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: naja, die Geschichte war spannend hat mich aber nicht mitgerissen
    Skinned- Robin Wassermann

    Hier eine kleine kurze Review über den 1. Band

    Infos

    Autorin: Robin Wassermann
    Titel: Skinned
    Verlag: Ravensburger Buchverlag
    Seiten: 377 Seiten
    ISBN: 978-3-58449-9

    Plot

    Lia lebt in der Zukunft. Sie ist das It-Girl der Schule und hat alles was sich ein Mädchen nur wünschen kann. Jedoch wird sie eines Tages in einen Autounfall verwickelt und plötzlich ist alles anders. Weil ihre Familie sie nicht sterben lassen will, nehmen Wissenschaftler sie auseinander und stecken eine Kopie ihres Gehirns in einen Roboter. Nun muss sie so zurück in die Gesellschaft, wo sie verhasst und gedemütigt wird.

    Charaktere

    Lia lebt ihr perfektes Leben. Sie ist beliebt und stellt die Trends. Alles dreht sich nur um sie. Zuhause lebt sie zusammen mit ihrer zurückhaltenden Schwester und ihren Eltern in der Oberschicht. Ihre Eltern können sich sämtlichen Sachen leisten und Lia lässt ihre Überlegenheit auch die anderen spüren. Nach ihrem Umfall hasst sie sich zunächst selbst. Sie fühlt sich nicht mehr menschlich und erfährt immer mehr Abneigung von den anderen. Sie zieht sich mehr und mehr zurück während sie gleichzeitig versucht ihren sozialen Status zu halten.

    Alle anderen Charaktere sind ziemlich genau in 2 Lager aufgeteilt. Lias Familie und ehemaligen Freunde die mehr und mehr ihre Oberflächlichkeit und Abneigung gegenüber Lia zeigen. Auf der anderen Seite stehen die Roboter welche versuchen Lia davon zu überzeugen das Menschen schlecht sind und man sich von ihnen distanzieren sollte.

    Cover

    Das Cover ist blau und zeigt eine Frau im weißen Kleid, die in einer art luftleeren Raum schwebt.

    Fazit

    Das Buch ist jetzt nicht übermäßig gut. Die Story war ganz nett, hat mich aber nicht übermäßig gefesselt. Der Hauptpunkt des Buches lag auf dem Streit zwischen Mensch und Maschine. Lia steht hier zwischen beiden Fronten und kann sich nicht recht einer Seite zuordnen.


    Also:

    3/5

    English:

    Here is a small short review about the 1st band

    Info

    Author: Robin Wassermann
    Title: Skinned
    Publisher: Ravensburger Buchverlag
    Pages: 377 pages
    ISBN: 978-3-58449-9

    plot

    Lia lives in the future. She is the it-girl of the school and has everything a girl could wish for. However, one day she is engaged in a car accident and suddenly everything is different. Because her family do not want her to die,they take her apart and scientists put a copy of her brain into a robot. Now she has so go back into society, where it is hated and humiliated.

    characters

    Lia lives her perfect life. She is popular and represents the trend. Everything revolves around her. At home she lives with her restrained sister and their parents in the upper class. Her parents can afford all the things and Lia makes the others feel her superiority . After her defection she hates herself at first. She does not feel human anymore and learns more and more dislike of the other. She attracts more and more back while trying to keep her social status simultaneously.

    All other characters are divided almost exactly in 2 storage. Lias family and former friends,who show more and more of their superficiality and dislike of Lia. On the other hand, the robots are trying to convince Lia the people are bad and she should distance herself from them.

    Cover

    The cover is blue and shows a woman in white dress that floats in a kind of vacuum.

    Conclusion

    The book is now not overly good. The story was nice, but has not tied me excessively. The main point of the book was on the battle between man and machine. Lia is here between two fronts and can not be assigned to quite a page.


    So:

    3/5

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    tani0rs avatar
    tani0rvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch ist von 2008, aber trotz der vielen technischen Beschreibungen wirkt die Reihe nicht altbacken.
    Wir alle sind Lia

    Lia Kahn wacht in einem mechanisch gefertigten Körper auf. Nach einem Unfall wurde ihr Gehirn gescannt und auf den "Mech"-Körper übertragen.

    Einerseits ist das Buch für Jugendliche sehr geeignet, weil es in überspitzter Form (Mensch wird zu Maschine) philosophische Fragestellungen der voranschreitenden Digitalisierung behandelt, andererseits haben auch Erwachsene Spaß mit diesem Buch, denn jeder ist heutzutage digitalisiert und wird angesprochen.

    Die Charaktere sind mit unter sehr einfach gezeichnet, deshalb passt die Reihe eher in das Genre des Jugendbuchs. Das liegt daran, dass jeder für etwas steht. Lia, stellvertretend für den Leser, muss die Probleme erst verstehen. Dementsprechend langweilig wird es auf Dauer, wenn sie in einem Streitgespräch mal wieder "Ich gehe." pöbelt, um sich dann doch von den Argumenten des Anderen mitreißen zu lassen.

    In Hinblick auf Charakterentwicklung und Problemstellungen im Plot ein relativ kurzweiliges, aber doch lohnenswertes Buch.

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    -Bitterblue-s avatar
    -Bitterblue-vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Vorallem das Ende kann überzeugen und macht Lust auf mehr
    Mensch oder Maschine

     Obwohl dieses Cover eher schlicht ist und wenig über den Inhalt verrät, hat es doch mein Interesse geweckt. Der Klapptext verspricht Spannung und Dramatik. Genau mein Geschmack.

    Die Geschichte beginnt zunächst im Krankenhaus als Lia nach ihrem Unfall aufwacht, im neuen Körper. Diese Szenen wurden wirklich sehr gut beschrieben und ich konnte mich als Leser leicht hineinversetzen, gefangen im eigenen und doch fremden Körper.

    Die nächsten Kapitel sind eine Rückblende und erzählen Lias altes Leben und wie es zum Unfall kam. Danach springt die Geschichte zurück in die Gegenwart.

    Lia lernt man als eine gewöhnungsbedürftige Protagonistin kennen. Ein verwöhntes Kind, das alles bekam was sie wollte. Coole, oberflächliche Freunde und einen beliebten Freund. Sie lebte das perfekte Leben… bis jetzt… Kaum als „Maschine“ erwacht lernt sie, wohl das erste Mal, Abweisung und Ekel kennen. Ihre besten Freunde machen einen Bogen um sie, ihre Eltern wissen nicht mit der Situation umzugehen, ihre Schwester hasst sie. Und so hasst auch Lia ihren neuen Körper, sie möchte in ihr altes Leben zurück und muss nun mit Enttäuschungen leben.

    Obwohl sich die Geschichte sehr gut lesen lässt, behandelt sie viele Klischees (wie ich finde) und ist zunächst eher 0815. Ich glaube in fast jeder Geschichte, bei denen sich der Protagonist „negativ“ verändert, geschehen diese Dinge: Unbeliebtheit, Freunde wenden sich ab, Freund verlässt Prota, ehemalig unbeliebte Schwester (in anderen Fällen auch oft die „beste“ Freundin) wird plötzlich zum Star und ersetzt die Hautperson in der Gesellschaft. Mich hat all dies wenig überrascht und meine Zweifel gegen dieses Buch wurden geweckt.

    Allerdings hat sich das Weiterlesen gelohnt. Lia lernt neue Leute kennen.  Auden, den sie früher keines Blickes gewürdigt hätte, wird ihr guter Freund und Stütze. Und auch mit anderen Skinnern macht Lia Bekanntschaft, auch wenn sie ihnen nicht richtig traut.

    Herausragend fand ich vor allem die letzten Kapitel, in denen die Geschichte eine große Wendung nimmt und den Leser ra(s)tlos zurück lässt. Ich persönlich stehe vor einer Leere, es gibt tausend Möglichkeiten wie die Geschichte weiter gehen könnte, es gibt praktisch keinen Hinweis. Und genau das macht die Geschichte jetzt so spannend. Ich bin gespannt was mich in Band 2 erwarten wird.

    4 Sterne

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: 4.5 Sterne für ein sehr tiefgründiges und anspruchsvolles Jugendbuch, das eine erschreckende Version der Zukunft bereit hält!
    Großartiger Auftakt!

    Jugendbücher sind oberflächlich und voller Klischees?
    Hier ist ein sehr gutes Beispiel, dass es auch anders geht!


    Anfangs war ich noch etwas skeptisch.
    Lia Kahn, die Protagonistin, wächst in einer Welt auf, in der die Technik die Menschen immer mehr beherrscht. Ja, noch mehr als schon jetzt ;)
    Sie ist 16 Jahre alt, verwöhnt und sehr von sich eingenommen. Ihre Familie ist reich und vor allem ihr Vater hat überall großen Einfluss. Lia ist immer up to date, ihre Freundinnen sehen zu ihr auf und die Jungs himmeln sie an. In dieser Rolle gefällt sie sich ziemlich gut und auch mit ihrem Freund Walker läuft alles bestens. Nur ihr etwas distanziertes Verhältnis zu ihrer Schwester Zoie ist etwas durchwachsen; aber das kümmert sie nicht wirklich.

    Bis jetzt hört sich das noch sehr nach diesen typischen Jugendbuch-Charakteren an, von denen ich ziemlich gelangweilt bin. Aber mit Lia passiert etwas, etwas dramatisches und sie muss irgendwie lernen, damit umzugehen. Die Konsequenzen ziehen immer weitere Kreise und aus der Ich-Perspektive erlebt man sehr intensiv, wie Lia sich verändert ...


    Die Geschichte steigt ein, als Lia im Krankenhaus aufwacht. Sie hatte einen schlimmen Unfall und wäre gestorben, hätte man nicht ein neuartiges Verfahren an ihr vorgenommen: Sie steckt ab jetzt in einem künstlichen, perfekten Körper. Ihr Gehirn und damit ihr Wissen und ihre Erinnerungen wurden in einen Computer eingespeichert, die sie abrufen kann. Sie muss nicht essen, nicht atmen, wird nicht altern, auch nicht sterben und keinen Schmerz empfinden - doch auch alle anderen Gefühle sind nicht mehr da.

    "Ich war nur ein Geist in der Maschine.
    Ein MechHead. Ein Kabelhirn. Ein Frankenstein. Ein Hautdieb.
    Ein Skinner."
    S. 39

    Es ist ein langer Leidensweg, der sehr gut beschrieben wurde. Ich hatte etwas völlig anderes erwartet und musste mich erstmal darauf einstellen, dass Lias Entwicklung sehr detailliert erzählt wird. Das war aber nötig, damit man das, was weiter passiert, gut nachvollziehen kann.

    Die Reaktionen der Umwelt auf Lias Veränderung sind ziemlich heftig. Auch wenn in dieser Zukunftsvision die Technik allgegenwärtig ist:
    in Form von genetisch modifizierter Natur, Körperliftings, programmierten Autos, dem allgegenwärtigen sozialen Netzwerk und stimmungsbeeinflussenden Drogen,
    steht man in der Gesellschaft den "Skinnern" äußerst kritisch gegenüber. Die weitläufige Meinung geht sogar soweit, dass sie diese reanimierten "Computermenschen" als nicht menschlich ansieht, als Kopien, die keine Rechte haben sollten.

    Dieses Gedankenexperiment ist beängstigend, vor allem, weil man sich sehr gut vorstellen kann, dass es tatsächlich so verrückte Entwicklungen in unserer Zukunft geben könnte und man stellt sich während dem Lesen immer wieder die Frage: Was würde ich dazu sagen? Wie würde ich mich verhalten, wenn mir "so jemand" gegenübersteht? Wird man das Gehirn tatsächlich einmal "kopieren" können und wo bleibt dabei die Seele?

    Gerade mit der Figur Lia, die ja eigentlich kein wirklich sympathisches Mädchen ist, leidet man doch mit. Vor allem wenn man den Hass und den Vorwurf spürt, mit dem sie sich täglich auseinander setzen muss: von den anderen aber auch von sich selbst. Ihre Familie ist hier auch keine Unterstützung, denn der Vater wirkt wie ein kalter Kontrollfreak, die Mutter wagt kaum ihre Meinung zu sagen und die Schwester Zoie ist scheinbar ein sehr nachtragendes Biest.

    Allerdings lernt sie noch zwei Jungs kennen, die einen großen Einfluss darauf haben, was weiter passiert.

    Einmal Auden
    "Woher willst du wissen, dass ich wirklich einen freien Willen habe? Woher soll ich wissen, dass es so ist? Klar, ich habe das Gefühl, selbständige Entscheidungen zu treffen, doch wer weiß? Er denkt, dass Gott alle Fäden in der Hand hält. Woher will er denn wissen, dass ihn Gott nicht wie eine Marionette tanzen lässt?" S. 241

    und Jude
    "...diese Perfektion ist unser einziger Makel. Sie altern, sie werden krank, verletzen sich, immer ist irgendwas. Sie verfallen. Wir bleiben immer gleich. Wir schweben durch die Zeit; sie ertrinken darin. Sie haben einen Stichtag; wir nicht. Und genau das können sie uns nicht verzeihen." S. 368

    Nichts ist einfach und alles kompliziert - und es gibt einige sehr tiefsinnige Gedankengänge die bei mir sicher noch eine zeitlang nachwirken werden.
    Ich hoffe, dass man im zweiten Band auch noch etwas mehr über die Welt erfährt, denn es gibt nicht nur die Reichen und Mächtigen, zu denen Lia gehört, sondern auch die Unterschicht, die Städter, die in den verseuchten Ruinen leben. Ohne Bonus und ohne Chance auf ein angemessenes Leben mit medizinischer Unterstützung und den Annehmlichkeiten der Reichen.

    Die Entwicklung am Ende - da weiß ich noch nicht genau, was ich davon halten soll ... mal sehen, wie es weitergeht :)

    Fazit

    Außergewöhnlich, fesselnd und teilweise auch verstörend, wenn man sich mit dem Thema des Buches auseinandersetzt. Endlich mal ein Jugendbuch, das tiefer geht, das einen gedanklich herausfordert und das hoffentlich mit der gleichen Intensität weiter geht!

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

    Cold Awakening

    1 - Skinned
    2 - Crashed
    3 - Wired

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    katha_dbnos avatar
    katha_dbnovor 3 Jahren
    Kurzmeinung: "Skinned" verläuft nach einem Dystopie-unüblichem Schema, ist aber dennoch fesselnd und lässt sich angenehm lesen
    Fesselnder Auftakt mit vielen offenen Fragen

    Rezension auf Svenjas BookChallenge


    Cover



    Auf den ersten Blick wirkt die Vorderseite des Buches recht schlicht. Vor allem der Violettton sticht ins Auge, alles andere nimmt man nur peripher wahr. Bei genauerer Betrachtung stellt man dann allerdings fest, wie viel Arbeit dahinter stecken muss, damit sich die feinen Linien zu diesem Gesamtbild verflechten. Es erinnert mich stark an die Mandalas, die ich in meiner Kindheit ausgemalt habe, weshalb ich ein wenig nostalgisch beim Anschauen werde. Außerdem ist die Schriftart des Titels wirklich klasse.


    Meine Meinung


      


    Bereits der Anfang von Skinned ist absolut fesselnd. Die Ich-Erzählerin Lia Kahn berichtet von ihrem eigenen Tod. Doch paradoxerweiser existiert sie weiter. Was zunächst nach einer Geistergeschichte oder einem Fantasy-Roman in der "Zwischenwelt" klingt, entpuppt sich aber als Dystopie mit einigen Sci-Fi-Elementen. Die Naturwissenschaften sind inzwischen soweit fortgeschritten, dass man eine Kopie des menschlichen Gehirns in eine menschlich aussehende Maschine verpflanzen kann. Einerseits eine extrem gruslige Vorstellung, andererseits rücken diese Möglichkeiten in unserer eigenen Welt in immer greifbarere Nähe, auch wenn es noch so futuristisch und unwirklich erscheinen mag. Die technischen und medizinischen Beschreibungen sind recht genau und bei manchen z.B. als Lia ihren zerquetschten und verwundeten Körper betrachtet hat, habe ich mich ein wenig geekelt, weil sie mir zu detailliert und plastisch waren, allerdings habe ich dafür eine geringe Toleranzschwelle.

    Lia ist eine von diesen Hauptfiguren, die man lieben oder hassen kann. Zunächst einmal kommt sie in Bezug auf ihr früheres Äußeres und ihren sozialen Status recht arrogant rüber. Sie ist überzeugt von sich und macht das auch sehr deutlich. Häufig finde ich das unsympathisch, aber bei ihr gefiel es mir sogar, weil sie dadurch keine schwache und überempfindliche Person ist. Ihr Erzählstil ist sehr hart und zynisch, was unter den gegebenen Umständen auch verständlich ist. Manchmal sind es nur einige Wörter oder Phrasen, die einen Satz bilden, wodurch Lia recht kühl und distanziert wirkt. Das spiegelt sehr gut wieder, dass sie am Anfang noch keine richtigen Gefühle hat bzw. weder äußere Reize wahrnimmt noch innere Gefühlsregungen ausgebildet hat. Erst später, als sie sich in ihrem neuen Körper zurecht findet und Fortschritte  macht, merkt man, dass sie keineswegs emotional abgestumpft ist. Sie fühlt sehr wohl, auch wenn sie ein anderes Reizempfinden hat. Das macht sie in meinen Augen mehr zu einem Mensch als zu einer Maschine, Sie selbst nimmt sich allerdings als abnormal wahr und kann sich nicht akzeptieren, vor allem, weil alle anderen nun einen weiten Bogen um sie machen. Nur Auden sieht mehr in ihr und verteidigt sie gegen die Anfeindungen ihrer einstigen Freunde. Trotzdem stößt sie ihn zunächst vor den Kopf. An der Stelle erschien sie mir wirklich undankbar, allerdings war dieses Verhalten nur von kurzer Dauer. Dafür, dass sie sich anfänglich so sehr gegen seine Gesellschaft gewehrt hat, hat sie sich dann doch recht zügig und problemlos mit ihm angefreundet. Einerseits empfand ich das als unrealistisch, weil es von Jetzt auf Gleich passierte, andererseits ist es verständlich, wenn man bedenkt, wie vereinsamt sie inzwischen sein muss. Damit prallen quasi zwei vollkommen gegensätzliche Menschen aufeinander: die zynische, sarkastische Lia einerseits, der optimistische, aufgeweckte Auden andererseits. Der Kontrast gefiel mir sehr gut, weil sich Lia durch ihn immer mehr verändert hat. Sie nimmt sich und die anderen Dinge ganz anders wahr, weil Auden sie mit seinen Argumenten für ihre "Menschlichkeit" zum Nachdenken bringt. Er vermittelt ihr allmählich wieder ein positives Lebens- gefühl, sodass sie ein Stück ihres alten Selbstbewusstseins zurückgewinnt. Er und die anderen Mechs sind wirklich die Einzigen, die ihr das Gefühl geben, etwas wert zu sein. Nicht einmal ihre Familie fühlt sich in ihrer Gegenwart wohl und meidet sie, wo sie nur kann. Das hat mich besonders wütend gemacht. Schließlich war es deren Entscheidung, Lia zu einer Skinner zu machen und nicht ihr eigener Wunsch. Daher habe ich umso mehr mit ihr gelitten, wenn sie von ihren Eltern und ihrer Schwester wie eine Aussätzige behandelt wurde. Schlimmer noch muss sie mit ansehen, wie ihre eigene Schwester sie kopiert und ihren Platz einnimmt. Es klärt sich zwar auf, warum Zo das tut, aber so richtig nachvollziehen kann ich ihre Gründe nicht. Ebenso heftig war der "Verrat" ihres Freundes Walker, der sie in ihrer Abwesenheit betrogen hat. Auch wenn ich bereits vermutet hatte, um wen es sich dabei handelt, so war es doch ein Schlag ins Gesicht. Bei all diesen Verlusten und Offenbarungen kommt man einfach nicht umhin, Mitleid mit Lia zu empfinden, auch wenn sie sich immer viel Mühe gibt, ihre Fassung zu bewahren.

    Man merkt hier deutlich, dass Skinned gänzlich anders abläuft als herkömmliche Dystopien. Es gibt keinen Kampf gegen das Ordnungs- oder Herrschaftssystem (zumindest noch nicht), sondern in erster Linie wird ein innerer Kampf bzw. mit den Mitmenschen geführt. Die Frage nach der eigenen Identität und nach Moralvorstellungen sind in diesem Band wichtiger, allerdings ist mit der Gesellschaftskritik auch der Grundstein für ein klassisches Dystopieschema gelegt, denn besonders die Mechsgruppierung könnte Ärger bedeuten. Ich kann verstehen, dass sie sich danach sehnen, irgendetwas fühlen wollen, kann aber das bewusste Zufügen von Schmerzen und ihren Risikobereitschaft nicht gut heißen. 

    Das Ende war tragisch und, wie so vieles im Roman, nicht absehbar. Es lässt viele Fragen offen, womit Robin Wasserman in den kommenden Teilen vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten hat. Ich frage mich z.B., ob Jude, ein anderer Skinner, eine größere Rolle spielen wird, als er es jetzt tut, und ob sich Lia für die anderen Mechs entscheidet oder sich von ihnen abwendet. Bisher hat sie sich dazu noch nicht genau positioniert.


    Lieblingszitat


    "Anmut war ein Zeichen von Stärke, der Stärke, alles hinzunehmen und weiterzumachen." (S. 151)


    Fazit


    Die Handlung wartet mit einigen neuen Ideen für das Genre auf. Noch bin ich mir nicht sicher, in welche Richtung sich die Skinned-Trilogie entwickelt wird, denn das Geschehen verläuft nicht nach dem klassischen Dystopiemuster. Der Schwerpunkt liegt mehr auf Identitätsfindung und Gesellschaftskritik als auf einem actionreichen Kampf gegen das System. Allerdings besteht durchaus die Möglichkeit, dass dieser noch kommen wird, denn einige Anzeichen deuten darauf hin. Das Ende und die Charaktere konnten mich ködern und ich bin gespannt, welchen Weg Lia einschlagen wird.


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    Lielans avatar
    Lielanvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Innere Zerissenheit - geniale Storyidee, aber grausige Charaktere
    Innere Zerissenheit - geniale Storyidee, aber grausige Charaktere

    Story + Schreibstil: Robin Wassermans "Skinned" ist der erste Band ihrer dystopischen "Cold Awakening" Trilogie. Es fällt mir wahnsinnig schwer das Gelesene in Worte zu fassen. Die ersten Seiten waren recht verwirrend, dennoch hat Robin Wasserman die Verwirrung schnell entwirrt. Der Anfang glich einem Sturz ins kalte Wasser. Denn die Protagonistin Lia Kahn wacht in einem Krankenhaus auf und kann weder ihre Augen öffnen, noch irgendein anderes Körperteil bewegen. Eine Panikattacke nach der anderen erwartet den Leser. Erst mit und mit wird erläutert wie Lia überhaupt in diese Situation geraten ist. Für mein Empfinden ist der Einstieg in die Skinned-Trilogie mehr als gelungen und wahnsinnig interessant. Dieser zweite Abschnitt des Buches zeugt davon, wie Lia versucht, sich zurück in die angesagte Gesellschaft zu integrieren. Für mich, als Leser, ist hier die Gefühlswelt explodiert. Robin Wasserman veranschaulicht, wie grausam Menschen sein können. Lia, ein Kind des Luxus, der angesagtesten Kleidungsstücke, der optischen Perfektion und das immer im Mittelpunkt des Geschehens stand, gibt es nicht mehr. Sie ist nun etwas schlimmeres als eine Randerscheinung, eine Skinner, die im Kreise der coolen Kids nicht mehr geduldet wird. Ihre oberflächlichen Freundinnen, haben sie längst ersetzt und lassen sie das mit einer eiskalten Gleichgültigkeit ihr gegenüber spüren. Ihr ach-so-perfekter-Football-Freund erträgt ihren Anblick nur noch unter Drogenkonsum. Das ist alles wahnsinnig grausam. Aber für Lia wahrscheinlich das Beste, was ihr jemals passieren konnte. So lernt sie, zwar auf die harte Art und Weise, dass ihre Freundschaften nur auf furchtbarer Oberflächlichkeit aufgebaut sind und sie definitiv etwas Besseres verdient hat.
    Charaktere: Leider konnte mich überhaupt kein Charakter von sich überzeugen. Und eben diese Tatsache zerreißt mein Leserherzchen und macht es mir nicht gerade einfach "Skinned" zu bewerten. Denn Robin Wassermans Schreibstil und ihre grundlegende Storyidee sagen mir sehr zu.  Lia, die im grunde ihres Herzens ebenfalls zu den oberflächlichen Tussis, ihren Freundinnen, gehört und überhaupt nicht wahr haben will, was aus ihr geworden ist, nervt irgendwann nur noch. Ihre Püppchen Art und Weise muss sie ganz dringend abstellen und endlich ihr neues Dasein akzeptieren, schließlich wird dieses bis in alle Ewigkeit andauern. Oje, irgendwie ist ihr Unfall beinahe schon Karma. Eine Art grausame Rache an ihrer Oberflächlichkeit, ein Weckruf endlich Mut zum eigenständigen Leben, unbedacht von der Wertschätzung anderer Menschen, zu beweisen. Und die Männer in "Skinned" sind der absolute Obergraus. Ich konnte mich mit keinem von ihnen auch nur einen Hauch von einem klitzekleinen Minibisschen anfreunden. Aber Lias Familie schießt den Vogel ab. Wenn Lias Freundinnen schon oberflächlich sind, ist ihre Familie die absolute Personifikation der Oberflächlichkeit. Wie kann man seine Tochter nur erst in diese Situation bringen? Ihr ein neues, sehr anderes, gewöhnungsbedürftiges Leben schenken, dann diese aber null komma gar nicht unterstützen, sondern sie teilweise verleugnen, angreifen und ihr das "neue" Leben förmlich zur Hölle machen. Grausam!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ~*~ VOLL ~*~ Ich würde gerne "Skinned" als Wanderbuch anbieten. Wer mitlesen möchte kann sich einfach hier melden, aber bitte nicht mehr als 15 Leser. Das Buch geht danach zurück an mich und ich verschicke es ohne Schutzumschlag. Mehr zum Inhalt: Lia Kahn ist reich, schön und beliebt bis ein Unfall sie beinahe tötet. Im Krankenhaus wacht sie in einem perfekten, künstlichen Körper auf. Lia wird nie wieder Schmerz empfinden, sie wird nicht altern und nicht sterben. Doch der Preis dafür ist hoch: Ihre Freunde misstrauen ihr, ihr Freund betrügt sie und alles, was ihr wichtig war, wandelt sich in einen Albtraum. Hin- und hergerissen zwischen dem Leben, das sie einmal kannte, und einer neuen, aufregenden Existenz, lernt Lia bald die bitterste Lektion: Niemand kann ihr die Entscheidung abnehmen, die sie treffen muss, um ihre Liebsten zu schützen. *** Wie das Wanderbuch funktioniert *** Ihr sagt einfach hier bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste. Ich schicke es an den ersten los und jeder hat dann zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. Tascha verschickt -> 1. Tru 1307 (gelesen/ verschickt) -> 2. Big Eyes 24 (gelesen/ verschickt) -> 3. Angelheart76 (gelesen/verschickt) -> 4. Dupsi (gelesen/verschickt) -> 5. RayneReason (gelesen/verschickt) -> 6. Melanie_Reichert 7. Ellen07 8. Mikako 9. Emma.Woodhouse 10. Salzstaengel 11. Queenelyza 12. Annelchen 13. Bücherwurm 14. Buchfan276 15. Liebeslenchen 16. Schokoloko29 -> zurück an mich! :)
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    L
    Hallo, wer kann mir sagen, wann der dritte Teil von Robin Wasserman "WIRED" herauskommt? Die Frage wurde schonmal beantwortet, kann sie aber nicht wiederfinden. Danke Schönes Wochenende
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