Robin Wasserman Skinned

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Inhaltsangabe zu „Skinned“ von Robin Wasserman

Lia Kahn ist reich, schön und beliebt - bis ein Unfall sie beinahe tötet. Im Krankenhaus wacht sie in einem perfekten künstlichen Körper auf. Lia wird nie wieder Schmerz empfinden, nicht altern, nicht sterben. Doch der Preis dafür ist hoch: Alles, was ihr einst wichtig war, scheint verloren. Was ist sie? Ein Mensch? Eine Maschine? Ein Monster? Auf der Suche nach einer Antwort vollzieht Lia eine erstaunliche Wandlung und lernt, was Liebe bedeutet.

Die Grundidee des Buches ist sehr gut, aber die Ausführung ist nicht so gut gelungen!

— HeavenOfBooks
HeavenOfBooks

Unfassbar langweilige Handlung.

— pohaare
pohaare

naja, die Geschichte war spannend hat mich aber nicht mitgerissen

— Booksaredifferentworlds
Booksaredifferentworlds

Das Buch ist von 2008, aber trotz der vielen technischen Beschreibungen wirkt die Reihe nicht altbacken.

— tani0r
tani0r

Vorallem das Ende kann überzeugen und macht Lust auf mehr

— -Bitterblue-
-Bitterblue-

"Skinned" verläuft nach einem Dystopie-unüblichem Schema, ist aber dennoch fesselnd und lässt sich angenehm lesen

— katha_dbno
katha_dbno

ich habe etwas gebraucht bis ich mich im Buch zurecht gefunden haben, aber im nachhinein hat es sich gelohnt :)

— AliceBuecherWunderland
AliceBuecherWunderland

Innere Zerissenheit - geniale Storyidee, aber grausige Charaktere

— Lielan
Lielan

Schöner Auftakt einer Dystopie über Mensch und Maschine

— Fluegelfee
Fluegelfee

Total schön geschrieben

— shine11
shine11

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Gutes Buch, spannend und unterhaltend. Insgesamt erfindet es die Dystopie aber nicht neu, sondern greift eher auf bekannte Elemente zurück.

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    Skinned
    summergirl74

    summergirl74

    19. June 2017 um 15:34

    Ein geniales, aber auch gleichzeitig erschreckendes Buch. Falls es jemals möglich sein sollte, so in den menschlichen Körper einzugreifen, möchte ich das nicht erleben. Ich frei mich auf Teil 2!!

  • Skinned

    Skinned
    HeavenOfBooks

    HeavenOfBooks

    29. April 2017 um 12:18

    Allgemeine Infos:Autorin: Robin WassermanSeitenanzahl: 384Verlag: Ravensburger BuchverlagPreis: 9,99 EuroISBN: 978-3473584499 Inhalt: Wie wäre es in einer Maschine zu leben, keine Gefühle zu haben, aber dafür ewig zu leben? Und wie wäre es, wenn diese Entscheidung jemand anderes für dich treffen würde?? Lia Kahn wacht nach einem tödlichen Unfall in einem neuen Körper auf. Ihr Körper ist nun mechanisch gefertigt, nicht echt, und sie kann ihn nicht spüren. Sie ist nun ein sogenannter Skinner. Skinner werden von der Gesellschaft noch nicht angenommen, da sie als lebende Maschine und als Gotteslästerung gelten. Doch Lias Persönlichkeit ist weiter in ihrem neuen Körper und sie fragt sich: Ist sie wirklich eine Maschine oder immer noch ein Mensch? Meinung: Das Buch basiert auf einer sehr guten Grundidee! Die Frage, ob man in Maschinen leben will, ist ein sehr guter Baustein für einen Roman. Leider ist die Ausführung dieser Idee jedoch nicht so gut gelungen! Lias Leben wird nicht gut genug beschrieben und man weiß nicht genau, wie die Charaktere des Buches aussehen! Es wird sehr ausführlich erzählt, wie sich Lia in ihrem neuen Körper und mit ihrem neuen Leben fühlt und wie ihre Freunde darauf reagieren. Dies wird jedoch teilweise viel zu lange ausgeführt und nimmt fast den ganzen Teil des Buches ein. Dadurch sind Passagen in dem Buch zu lang und wirken deshalb langweilig. Ein positiver Aspekt des Buches ist, dass es sehr nachdenklich macht. Man überlegt sich, bis wann jemand noch menschlich sein kann… Das Cover hat mich nur teilweise überzeugt, da es etwas langweilig und „normal“ wirkt. Allerdings verspricht der Klappentext des Buches viel mehr, als das Buch eigentlich erreichen kann. Lieblingszitat: „Wir sind Maschinen. Unveränderlich. Perfekt. Und diese Perfektion ist unser einziger Makel.“ (S.369) Bewertung: 2,5 Sterne

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  • Skinned- Robin Wassermann

    Skinned
    Booksaredifferentworlds

    Booksaredifferentworlds

    01. October 2016 um 14:15

    Hier eine kleine kurze Review über den 1. BandInfosAutorin: Robin WassermannTitel: SkinnedVerlag: Ravensburger BuchverlagSeiten: 377 SeitenISBN: 978-3-58449-9PlotLia lebt in der Zukunft. Sie ist das It-Girl der Schule und hat alles was sich ein Mädchen nur wünschen kann. Jedoch wird sie eines Tages in einen Autounfall verwickelt und plötzlich ist alles anders. Weil ihre Familie sie nicht sterben lassen will, nehmen Wissenschaftler sie auseinander und stecken eine Kopie ihres Gehirns in einen Roboter. Nun muss sie so zurück in die Gesellschaft, wo sie verhasst und gedemütigt wird.CharaktereLia lebt ihr perfektes Leben. Sie ist beliebt und stellt die Trends. Alles dreht sich nur um sie. Zuhause lebt sie zusammen mit ihrer zurückhaltenden Schwester und ihren Eltern in der Oberschicht. Ihre Eltern können sich sämtlichen Sachen leisten und Lia lässt ihre Überlegenheit auch die anderen spüren. Nach ihrem Umfall hasst sie sich zunächst selbst. Sie fühlt sich nicht mehr menschlich und erfährt immer mehr Abneigung von den anderen. Sie zieht sich mehr und mehr zurück während sie gleichzeitig versucht ihren sozialen Status zu halten.Alle anderen Charaktere sind ziemlich genau in 2 Lager aufgeteilt. Lias Familie und ehemaligen Freunde die mehr und mehr ihre Oberflächlichkeit und Abneigung gegenüber Lia zeigen. Auf der anderen Seite stehen die Roboter welche versuchen Lia davon zu überzeugen das Menschen schlecht sind und man sich von ihnen distanzieren sollte.CoverDas Cover ist blau und zeigt eine Frau im weißen Kleid, die in einer art luftleeren Raum schwebt.FazitDas Buch ist jetzt nicht übermäßig gut. Die Story war ganz nett, hat mich aber nicht übermäßig gefesselt. Der Hauptpunkt des Buches lag auf dem Streit zwischen Mensch und Maschine. Lia steht hier zwischen beiden Fronten und kann sich nicht recht einer Seite zuordnen.Also:3/5English:Here is a small short review about the 1st bandInfoAuthor: Robin WassermannTitle: SkinnedPublisher: Ravensburger BuchverlagPages: 377 pagesISBN: 978-3-58449-9plotLia lives in the future. She is the it-girl of the school and has everything a girl could wish for. However, one day she is engaged in a car accident and suddenly everything is different. Because her family do not want her to die,they take her apart and scientists put a copy of her brain into a robot. Now she has so go back into society, where it is hated and humiliated.charactersLia lives her perfect life. She is popular and represents the trend. Everything revolves around her. At home she lives with her restrained sister and their parents in the upper class. Her parents can afford all the things and Lia makes the others feel her superiority . After her defection she hates herself at first. She does not feel human anymore and learns more and more dislike of the other. She attracts more and more back while trying to keep her social status simultaneously.All other characters are divided almost exactly in 2 storage. Lias family and former friends,who show more and more of their superficiality and dislike of Lia. On the other hand, the robots are trying to convince Lia the people are bad and she should distance herself from them.CoverThe cover is blue and shows a woman in white dress that floats in a kind of vacuum.ConclusionThe book is now not overly good. The story was nice, but has not tied me excessively. The main point of the book was on the battle between man and machine. Lia is here between two fronts and can not be assigned to quite a page.So:3/5

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  • Wir alle sind Lia

    Skinned
    tani0r

    tani0r

    18. June 2016 um 17:11

    Lia Kahn wacht in einem mechanisch gefertigten Körper auf. Nach einem Unfall wurde ihr Gehirn gescannt und auf den "Mech"-Körper übertragen.Einerseits ist das Buch für Jugendliche sehr geeignet, weil es in überspitzter Form (Mensch wird zu Maschine) philosophische Fragestellungen der voranschreitenden Digitalisierung behandelt, andererseits haben auch Erwachsene Spaß mit diesem Buch, denn jeder ist heutzutage digitalisiert und wird angesprochen.Die Charaktere sind mit unter sehr einfach gezeichnet, deshalb passt die Reihe eher in das Genre des Jugendbuchs. Das liegt daran, dass jeder für etwas steht. Lia, stellvertretend für den Leser, muss die Probleme erst verstehen. Dementsprechend langweilig wird es auf Dauer, wenn sie in einem Streitgespräch mal wieder "Ich gehe." pöbelt, um sich dann doch von den Argumenten des Anderen mitreißen zu lassen.In Hinblick auf Charakterentwicklung und Problemstellungen im Plot ein relativ kurzweiliges, aber doch lohnenswertes Buch.

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  • Mensch oder Maschine

    Skinned
    -Bitterblue-

    -Bitterblue-

    08. May 2016 um 12:05

     Obwohl dieses Cover eher schlicht ist und wenig über den Inhalt verrät, hat es doch mein Interesse geweckt. Der Klapptext verspricht Spannung und Dramatik. Genau mein Geschmack. Die Geschichte beginnt zunächst im Krankenhaus als Lia nach ihrem Unfall aufwacht, im neuen Körper. Diese Szenen wurden wirklich sehr gut beschrieben und ich konnte mich als Leser leicht hineinversetzen, gefangen im eigenen und doch fremden Körper. Die nächsten Kapitel sind eine Rückblende und erzählen Lias altes Leben und wie es zum Unfall kam. Danach springt die Geschichte zurück in die Gegenwart. Lia lernt man als eine gewöhnungsbedürftige Protagonistin kennen. Ein verwöhntes Kind, das alles bekam was sie wollte. Coole, oberflächliche Freunde und einen beliebten Freund. Sie lebte das perfekte Leben… bis jetzt… Kaum als „Maschine“ erwacht lernt sie, wohl das erste Mal, Abweisung und Ekel kennen. Ihre besten Freunde machen einen Bogen um sie, ihre Eltern wissen nicht mit der Situation umzugehen, ihre Schwester hasst sie. Und so hasst auch Lia ihren neuen Körper, sie möchte in ihr altes Leben zurück und muss nun mit Enttäuschungen leben. Obwohl sich die Geschichte sehr gut lesen lässt, behandelt sie viele Klischees (wie ich finde) und ist zunächst eher 0815. Ich glaube in fast jeder Geschichte, bei denen sich der Protagonist „negativ“ verändert, geschehen diese Dinge: Unbeliebtheit, Freunde wenden sich ab, Freund verlässt Prota, ehemalig unbeliebte Schwester (in anderen Fällen auch oft die „beste“ Freundin) wird plötzlich zum Star und ersetzt die Hautperson in der Gesellschaft. Mich hat all dies wenig überrascht und meine Zweifel gegen dieses Buch wurden geweckt. Allerdings hat sich das Weiterlesen gelohnt. Lia lernt neue Leute kennen.  Auden, den sie früher keines Blickes gewürdigt hätte, wird ihr guter Freund und Stütze. Und auch mit anderen Skinnern macht Lia Bekanntschaft, auch wenn sie ihnen nicht richtig traut. Herausragend fand ich vor allem die letzten Kapitel, in denen die Geschichte eine große Wendung nimmt und den Leser ra(s)tlos zurück lässt. Ich persönlich stehe vor einer Leere, es gibt tausend Möglichkeiten wie die Geschichte weiter gehen könnte, es gibt praktisch keinen Hinweis. Und genau das macht die Geschichte jetzt so spannend. Ich bin gespannt was mich in Band 2 erwarten wird. 4 Sterne

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  • Großartiger Auftakt!

    Skinned
    Aleshanee

    Aleshanee

    18. March 2016 um 09:53

    Jugendbücher sind oberflächlich und voller Klischees? Hier ist ein sehr gutes Beispiel, dass es auch anders geht!Anfangs war ich noch etwas skeptisch.Lia Kahn, die Protagonistin, wächst in einer Welt auf, in der die Technik die Menschen immer mehr beherrscht. Ja, noch mehr als schon jetzt ;)Sie ist 16 Jahre alt, verwöhnt und sehr von sich eingenommen. Ihre Familie ist reich und vor allem ihr Vater hat überall großen Einfluss. Lia ist immer up to date, ihre Freundinnen sehen zu ihr auf und die Jungs himmeln sie an. In dieser Rolle gefällt sie sich ziemlich gut und auch mit ihrem Freund Walker läuft alles bestens. Nur ihr etwas distanziertes Verhältnis zu ihrer Schwester Zoie ist etwas durchwachsen; aber das kümmert sie nicht wirklich.Bis jetzt hört sich das noch sehr nach diesen typischen Jugendbuch-Charakteren an, von denen ich ziemlich gelangweilt bin. Aber mit Lia passiert etwas, etwas dramatisches und sie muss irgendwie lernen, damit umzugehen. Die Konsequenzen ziehen immer weitere Kreise und aus der Ich-Perspektive erlebt man sehr intensiv, wie Lia sich verändert ...Die Geschichte steigt ein, als Lia im Krankenhaus aufwacht. Sie hatte einen schlimmen Unfall und wäre gestorben, hätte man nicht ein neuartiges Verfahren an ihr vorgenommen: Sie steckt ab jetzt in einem künstlichen, perfekten Körper. Ihr Gehirn und damit ihr Wissen und ihre Erinnerungen wurden in einen Computer eingespeichert, die sie abrufen kann. Sie muss nicht essen, nicht atmen, wird nicht altern, auch nicht sterben und keinen Schmerz empfinden - doch auch alle anderen Gefühle sind nicht mehr da. "Ich war nur ein Geist in der Maschine.Ein MechHead. Ein Kabelhirn. Ein Frankenstein. Ein Hautdieb.Ein Skinner." S. 39Es ist ein langer Leidensweg, der sehr gut beschrieben wurde. Ich hatte etwas völlig anderes erwartet und musste mich erstmal darauf einstellen, dass Lias Entwicklung sehr detailliert erzählt wird. Das war aber nötig, damit man das, was weiter passiert, gut nachvollziehen kann.Die Reaktionen der Umwelt auf Lias Veränderung sind ziemlich heftig. Auch wenn in dieser Zukunftsvision die Technik allgegenwärtig ist:in Form von genetisch modifizierter Natur, Körperliftings, programmierten Autos, dem allgegenwärtigen sozialen Netzwerk und stimmungsbeeinflussenden Drogen,steht man in der Gesellschaft den "Skinnern" äußerst kritisch gegenüber. Die weitläufige Meinung geht sogar soweit, dass sie diese reanimierten "Computermenschen" als nicht menschlich ansieht, als Kopien, die keine Rechte haben sollten. Dieses Gedankenexperiment ist beängstigend, vor allem, weil man sich sehr gut vorstellen kann, dass es tatsächlich so verrückte Entwicklungen in unserer Zukunft geben könnte und man stellt sich während dem Lesen immer wieder die Frage: Was würde ich dazu sagen? Wie würde ich mich verhalten, wenn mir "so jemand" gegenübersteht? Wird man das Gehirn tatsächlich einmal "kopieren" können und wo bleibt dabei die Seele?Gerade mit der Figur Lia, die ja eigentlich kein wirklich sympathisches Mädchen ist, leidet man doch mit. Vor allem wenn man den Hass und den Vorwurf spürt, mit dem sie sich täglich auseinander setzen muss: von den anderen aber auch von sich selbst. Ihre Familie ist hier auch keine Unterstützung, denn der Vater wirkt wie ein kalter Kontrollfreak, die Mutter wagt kaum ihre Meinung zu sagen und die Schwester Zoie ist scheinbar ein sehr nachtragendes Biest.Allerdings lernt sie noch zwei Jungs kennen, die einen großen Einfluss darauf haben, was weiter passiert.Einmal Auden "Woher willst du wissen, dass ich wirklich einen freien Willen habe? Woher soll ich wissen, dass es so ist? Klar, ich habe das Gefühl, selbständige Entscheidungen zu treffen, doch wer weiß? Er denkt, dass Gott alle Fäden in der Hand hält. Woher will er denn wissen, dass ihn Gott nicht wie eine Marionette tanzen lässt?" S. 241und Jude "...diese Perfektion ist unser einziger Makel. Sie altern, sie werden krank, verletzen sich, immer ist irgendwas. Sie verfallen. Wir bleiben immer gleich. Wir schweben durch die Zeit; sie ertrinken darin. Sie haben einen Stichtag; wir nicht. Und genau das können sie uns nicht verzeihen." S. 368Nichts ist einfach und alles kompliziert - und es gibt einige sehr tiefsinnige Gedankengänge die bei mir sicher noch eine zeitlang nachwirken werden.Ich hoffe, dass man im zweiten Band auch noch etwas mehr über die Welt erfährt, denn es gibt nicht nur die Reichen und Mächtigen, zu denen Lia gehört, sondern auch die Unterschicht, die Städter, die in den verseuchten Ruinen leben. Ohne Bonus und ohne Chance auf ein angemessenes Leben mit medizinischer Unterstützung und den Annehmlichkeiten der Reichen.Die Entwicklung am Ende - da weiß ich noch nicht genau, was ich davon halten soll ... mal sehen, wie es weitergeht :)FazitAußergewöhnlich, fesselnd und teilweise auch verstörend, wenn man sich mit dem Thema des Buches auseinandersetzt. Endlich mal ein Jugendbuch, das tiefer geht, das einen gedanklich herausfordert und das hoffentlich mit der gleichen Intensität weiter geht!© AleshaneeWeltenwandererCold Awakening1 - Skinned2 - Crashed3 - Wired

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  • Fesselnder Auftakt mit vielen offenen Fragen

    Skinned
    katha_dbno

    katha_dbno

    10. August 2015 um 17:07

    Rezension auf Svenjas BookChallenge Cover Auf den ersten Blick wirkt die Vorderseite des Buches recht schlicht. Vor allem der Violettton sticht ins Auge, alles andere nimmt man nur peripher wahr. Bei genauerer Betrachtung stellt man dann allerdings fest, wie viel Arbeit dahinter stecken muss, damit sich die feinen Linien zu diesem Gesamtbild verflechten. Es erinnert mich stark an die Mandalas, die ich in meiner Kindheit ausgemalt habe, weshalb ich ein wenig nostalgisch beim Anschauen werde. Außerdem ist die Schriftart des Titels wirklich klasse. Meine Meinung    Bereits der Anfang von Skinned ist absolut fesselnd. Die Ich-Erzählerin Lia Kahn berichtet von ihrem eigenen Tod. Doch paradoxerweiser existiert sie weiter. Was zunächst nach einer Geistergeschichte oder einem Fantasy-Roman in der "Zwischenwelt" klingt, entpuppt sich aber als Dystopie mit einigen Sci-Fi-Elementen. Die Naturwissenschaften sind inzwischen soweit fortgeschritten, dass man eine Kopie des menschlichen Gehirns in eine menschlich aussehende Maschine verpflanzen kann. Einerseits eine extrem gruslige Vorstellung, andererseits rücken diese Möglichkeiten in unserer eigenen Welt in immer greifbarere Nähe, auch wenn es noch so futuristisch und unwirklich erscheinen mag. Die technischen und medizinischen Beschreibungen sind recht genau und bei manchen z.B. als Lia ihren zerquetschten und verwundeten Körper betrachtet hat, habe ich mich ein wenig geekelt, weil sie mir zu detailliert und plastisch waren, allerdings habe ich dafür eine geringe Toleranzschwelle. Lia ist eine von diesen Hauptfiguren, die man lieben oder hassen kann. Zunächst einmal kommt sie in Bezug auf ihr früheres Äußeres und ihren sozialen Status recht arrogant rüber. Sie ist überzeugt von sich und macht das auch sehr deutlich. Häufig finde ich das unsympathisch, aber bei ihr gefiel es mir sogar, weil sie dadurch keine schwache und überempfindliche Person ist. Ihr Erzählstil ist sehr hart und zynisch, was unter den gegebenen Umständen auch verständlich ist. Manchmal sind es nur einige Wörter oder Phrasen, die einen Satz bilden, wodurch Lia recht kühl und distanziert wirkt. Das spiegelt sehr gut wieder, dass sie am Anfang noch keine richtigen Gefühle hat bzw. weder äußere Reize wahrnimmt noch innere Gefühlsregungen ausgebildet hat. Erst später, als sie sich in ihrem neuen Körper zurecht findet und Fortschritte  macht, merkt man, dass sie keineswegs emotional abgestumpft ist. Sie fühlt sehr wohl, auch wenn sie ein anderes Reizempfinden hat. Das macht sie in meinen Augen mehr zu einem Mensch als zu einer Maschine, Sie selbst nimmt sich allerdings als abnormal wahr und kann sich nicht akzeptieren, vor allem, weil alle anderen nun einen weiten Bogen um sie machen. Nur Auden sieht mehr in ihr und verteidigt sie gegen die Anfeindungen ihrer einstigen Freunde. Trotzdem stößt sie ihn zunächst vor den Kopf. An der Stelle erschien sie mir wirklich undankbar, allerdings war dieses Verhalten nur von kurzer Dauer. Dafür, dass sie sich anfänglich so sehr gegen seine Gesellschaft gewehrt hat, hat sie sich dann doch recht zügig und problemlos mit ihm angefreundet. Einerseits empfand ich das als unrealistisch, weil es von Jetzt auf Gleich passierte, andererseits ist es verständlich, wenn man bedenkt, wie vereinsamt sie inzwischen sein muss. Damit prallen quasi zwei vollkommen gegensätzliche Menschen aufeinander: die zynische, sarkastische Lia einerseits, der optimistische, aufgeweckte Auden andererseits. Der Kontrast gefiel mir sehr gut, weil sich Lia durch ihn immer mehr verändert hat. Sie nimmt sich und die anderen Dinge ganz anders wahr, weil Auden sie mit seinen Argumenten für ihre "Menschlichkeit" zum Nachdenken bringt. Er vermittelt ihr allmählich wieder ein positives Lebens- gefühl, sodass sie ein Stück ihres alten Selbstbewusstseins zurückgewinnt. Er und die anderen Mechs sind wirklich die Einzigen, die ihr das Gefühl geben, etwas wert zu sein. Nicht einmal ihre Familie fühlt sich in ihrer Gegenwart wohl und meidet sie, wo sie nur kann. Das hat mich besonders wütend gemacht. Schließlich war es deren Entscheidung, Lia zu einer Skinner zu machen und nicht ihr eigener Wunsch. Daher habe ich umso mehr mit ihr gelitten, wenn sie von ihren Eltern und ihrer Schwester wie eine Aussätzige behandelt wurde. Schlimmer noch muss sie mit ansehen, wie ihre eigene Schwester sie kopiert und ihren Platz einnimmt. Es klärt sich zwar auf, warum Zo das tut, aber so richtig nachvollziehen kann ich ihre Gründe nicht. Ebenso heftig war der "Verrat" ihres Freundes Walker, der sie in ihrer Abwesenheit betrogen hat. Auch wenn ich bereits vermutet hatte, um wen es sich dabei handelt, so war es doch ein Schlag ins Gesicht. Bei all diesen Verlusten und Offenbarungen kommt man einfach nicht umhin, Mitleid mit Lia zu empfinden, auch wenn sie sich immer viel Mühe gibt, ihre Fassung zu bewahren. Man merkt hier deutlich, dass Skinned gänzlich anders abläuft als herkömmliche Dystopien. Es gibt keinen Kampf gegen das Ordnungs- oder Herrschaftssystem (zumindest noch nicht), sondern in erster Linie wird ein innerer Kampf bzw. mit den Mitmenschen geführt. Die Frage nach der eigenen Identität und nach Moralvorstellungen sind in diesem Band wichtiger, allerdings ist mit der Gesellschaftskritik auch der Grundstein für ein klassisches Dystopieschema gelegt, denn besonders die Mechsgruppierung könnte Ärger bedeuten. Ich kann verstehen, dass sie sich danach sehnen, irgendetwas fühlen wollen, kann aber das bewusste Zufügen von Schmerzen und ihren Risikobereitschaft nicht gut heißen.  Das Ende war tragisch und, wie so vieles im Roman, nicht absehbar. Es lässt viele Fragen offen, womit Robin Wasserman in den kommenden Teilen vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten hat. Ich frage mich z.B., ob Jude, ein anderer Skinner, eine größere Rolle spielen wird, als er es jetzt tut, und ob sich Lia für die anderen Mechs entscheidet oder sich von ihnen abwendet. Bisher hat sie sich dazu noch nicht genau positioniert. Lieblingszitat "Anmut war ein Zeichen von Stärke, der Stärke, alles hinzunehmen und weiterzumachen." (S. 151) Fazit Die Handlung wartet mit einigen neuen Ideen für das Genre auf. Noch bin ich mir nicht sicher, in welche Richtung sich die Skinned-Trilogie entwickelt wird, denn das Geschehen verläuft nicht nach dem klassischen Dystopiemuster. Der Schwerpunkt liegt mehr auf Identitätsfindung und Gesellschaftskritik als auf einem actionreichen Kampf gegen das System. Allerdings besteht durchaus die Möglichkeit, dass dieser noch kommen wird, denn einige Anzeichen deuten darauf hin. Das Ende und die Charaktere konnten mich ködern und ich bin gespannt, welchen Weg Lia einschlagen wird.

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  • Innere Zerissenheit - geniale Storyidee, aber grausige Charaktere

    Skinned
    Lielan

    Lielan

    23. March 2015 um 20:30

    Story + Schreibstil: Robin Wassermans "Skinned" ist der erste Band ihrer dystopischen "Cold Awakening" Trilogie. Es fällt mir wahnsinnig schwer das Gelesene in Worte zu fassen. Die ersten Seiten waren recht verwirrend, dennoch hat Robin Wasserman die Verwirrung schnell entwirrt. Der Anfang glich einem Sturz ins kalte Wasser. Denn die Protagonistin Lia Kahn wacht in einem Krankenhaus auf und kann weder ihre Augen öffnen, noch irgendein anderes Körperteil bewegen. Eine Panikattacke nach der anderen erwartet den Leser. Erst mit und mit wird erläutert wie Lia überhaupt in diese Situation geraten ist. Für mein Empfinden ist der Einstieg in die Skinned-Trilogie mehr als gelungen und wahnsinnig interessant. Dieser zweite Abschnitt des Buches zeugt davon, wie Lia versucht, sich zurück in die angesagte Gesellschaft zu integrieren. Für mich, als Leser, ist hier die Gefühlswelt explodiert. Robin Wasserman veranschaulicht, wie grausam Menschen sein können. Lia, ein Kind des Luxus, der angesagtesten Kleidungsstücke, der optischen Perfektion und das immer im Mittelpunkt des Geschehens stand, gibt es nicht mehr. Sie ist nun etwas schlimmeres als eine Randerscheinung, eine Skinner, die im Kreise der coolen Kids nicht mehr geduldet wird. Ihre oberflächlichen Freundinnen, haben sie längst ersetzt und lassen sie das mit einer eiskalten Gleichgültigkeit ihr gegenüber spüren. Ihr ach-so-perfekter-Football-Freund erträgt ihren Anblick nur noch unter Drogenkonsum. Das ist alles wahnsinnig grausam. Aber für Lia wahrscheinlich das Beste, was ihr jemals passieren konnte. So lernt sie, zwar auf die harte Art und Weise, dass ihre Freundschaften nur auf furchtbarer Oberflächlichkeit aufgebaut sind und sie definitiv etwas Besseres verdient hat. Charaktere: Leider konnte mich überhaupt kein Charakter von sich überzeugen. Und eben diese Tatsache zerreißt mein Leserherzchen und macht es mir nicht gerade einfach "Skinned" zu bewerten. Denn Robin Wassermans Schreibstil und ihre grundlegende Storyidee sagen mir sehr zu.  Lia, die im grunde ihres Herzens ebenfalls zu den oberflächlichen Tussis, ihren Freundinnen, gehört und überhaupt nicht wahr haben will, was aus ihr geworden ist, nervt irgendwann nur noch. Ihre Püppchen Art und Weise muss sie ganz dringend abstellen und endlich ihr neues Dasein akzeptieren, schließlich wird dieses bis in alle Ewigkeit andauern. Oje, irgendwie ist ihr Unfall beinahe schon Karma. Eine Art grausame Rache an ihrer Oberflächlichkeit, ein Weckruf endlich Mut zum eigenständigen Leben, unbedacht von der Wertschätzung anderer Menschen, zu beweisen. Und die Männer in "Skinned" sind der absolute Obergraus. Ich konnte mich mit keinem von ihnen auch nur einen Hauch von einem klitzekleinen Minibisschen anfreunden. Aber Lias Familie schießt den Vogel ab. Wenn Lias Freundinnen schon oberflächlich sind, ist ihre Familie die absolute Personifikation der Oberflächlichkeit. Wie kann man seine Tochter nur erst in diese Situation bringen? Ihr ein neues, sehr anderes, gewöhnungsbedürftiges Leben schenken, dann diese aber null komma gar nicht unterstützen, sondern sie teilweise verleugnen, angreifen und ihr das "neue" Leben förmlich zur Hölle machen. Grausam!

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  • Skinned unter der Haut

    Skinned
    Fluegelfee

    Fluegelfee

    06. December 2014 um 19:23

    Das Buch Skinned handelt von Lia Kahn einem reichen und schönem Mädchen was alles hat. Einem Freund, einer Familie, mit vielen Freunden und Geld. Ein Unfall wirft ihre ganze heile Welt auf den Kopf. Plötzlich steckt ihr Gehirn in einem künstlichen Körper ,der so gar nicht aussieht wie sie und alle misstrauen ihr. Sie findet nur schwer Menschen die sie mögen und wünscht sich nichts sehnlicher als ihren Körper zurück . Doch sie muss mi dieser Maschine leben die sie umgibt und muss schwere Entscheidungen fällen die nicht nur ihr leben beeinflussen. Skinned ist geschrieben von Robin Wassermann und war mein erstes Buch der Autorin. Sie schreibt mit gut gewählten Worten und macht es dem Leser angenehm mehr erfahren zu wollen. Es herrscht eine gewisse düstere Grundstimmung gespickt durch Neid, Hass, Verrat, Unverständnis, Abneigung und Angst. Es hat mich schon manchmal sehr runtergezogen was Lia gedacht oder erlebt hat. Mein Fazit zu dem Buch ist auf jeden Fall eine Leseempfehlung. Die Geschichte war spannend und mitreißend. Als Minuspunkt empfinde ich das man eigentlich recht wenig über das Leben der alten Lia weiß. Klar sie wird als Zicke und Liebling von den anderen dargestellt aber ich hätte es besser gefunden wenn ein paar Flashbacks die alte Lia gezeigt hätten. Ich will auch gar nicht zu viel verraten, weil ich finde das bei diesem Buch jeder sich selbst ein Bild machen sollte.

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  • Wo endet die Menschlichkeit?

    Skinned
    BlueNa

    BlueNa

    11. October 2014 um 20:48

    Lia Kahn ist 17 Jahre alt. Beliebt, reich und schön. Sie hat einen gutaussehenden Freund und alle tanzen nach Lias Pfeife. Doch dann verändert ein schwerer Autounfall alles: Lia stirbt fast und wacht im Krankenhaus wieder auf. Doch was ihr da im Spiegel entgegenblickt, ist nicht ihr entstelltes Gesicht, sondern ein makellos schönes. Alles an Lia ist nun makellos, sie wird nie wieder Schmerz empfinden, nicht altern und nicht sterben. Denn Lia steckt in einem künstlichen Körper, einem Roboter. Nicht nur dass Lia wieder sprechen und laufen lernen muss, alle ihre Freunde wenden sich von ihr ab. Sogar ihre Schwester Zo scheint sie zu hassen. Trotzdem versucht Lia normal weiterzumachen, bis sie sich in die Welt der „MechHeads“ wagt und beginnt, die Welt und die Menschen mit anderen Augen zu sehen… Mich hat „Skinned“ überrascht und zwar mit Tiefgründigkeit und Glaubwürdigkeit. Robin Wassermann schafft hier ein Zukunftsszenario, das sich real anfühlt. Vielleicht wird es die Möglichkeit irgendwann mal geben, dass die Erinnerungen und die Persönlichkeit eines Menschen in einen künstlichen Körper downgeloadet werden können? Was ich ganz große klasse fand, war, dass das Buch die Themen Menschlichkeit und künstliche Intelligenz aufgreift, zwei wirklich schwere Themen, und diese so aufbereitet, dass ich, selbst wenn ich gerade nicht gelesen habe, darüber nachdenken musste. Ist Lia wirklich noch dieselbe Lia, die sie vor dem Download war? Inwiefern lässt die Programmierung der Maschine Lia noch einen freien Willen? War es Rechtens von ihrem Vater, diese Entscheidung einfach über ihren Kopf hinweg zu treffen? Ich bin sehr gespannt, wie diese Fragen in den Folgebänden aufgegriffen und beleuchtet werden und zu welchem Schluss Lia am Ende kommen wird. Der Schreibstil der Autorin war unglaublich gut und leicht zu lesen. Sie hat die oben angesprochenen schwierigen Themen so verpackt, dass sie auch für Laien verständlich sind und gibt so den Anstoß, darüber nachzudenken. Das Buch hat keinen wirklichen Spannungsbogen, sondern die Ereignisse werden einfach aneinandergereiht, trotzdem konnte mich Wassermann mit Lias Geschichte bei der Stange halten. Hier liegt der Fokus auf etwas Anderem, als Action und Spannung. Die Protagonisten sind sehr gut dargestellt. Großteils oberflächlich, was ausdrücklich so gewollt ist um Lias Charakter und Umgang vor dem Unfall zu verdeutlichen. Doch das großspurige Gehabe legt Lia schnell ab, als sie merkt, dass sich plötzlich alles nur noch um ihre Schwester und nicht mehr um sie dreht. Sie steht zwar immer noch im Mittelpunkt, aber anders, als sie es gewöhnt ist. Einzig Außenseiter Auden scheint hinter die Fassade des „MechHeads“ Lia zu schauen und gibt sich mit ihr ab. Er hilft ihr sogar, obwohl Lia am Anfang alles andere als nett zu Auden ist. Lias „Freunde“ sind oberflächlich und arrogant und ihre Schwester Zo ist eine nerv tötende Zicke. Der Schutzumschlag des Hardcovers ist meiner Meinung nach sehr schlicht, aber schön gestaltet. Es ist in dunklem Lila gehalten und mit schwarzen geometrischen Mustern durchwirkt. Der Titel und der Autorenname sind in einem hellen, fliederfarbenen Rechteck in der Mitte untergebracht. In der Mitte ist eine Schneeflocke abgebildet. Fazit: „Skinned“ von Robin Wassermann ist ein ruhiger, aber aufwühlender Auftakt zu einer Trilogie. Das Jugendbuch hat mir sehr gut gefallen und hat mich nachdenklich zurückgelassen. Darum vergebe ich fünf von fünf Sternen und möchte es euch dringend weiterempfehlen!

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  • Ein aufwühlender, emotionaler Roman mit ruhiger Handlung

    Skinned
    Skyline-Of-Books

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    Klappentext: "Lia Kahn ist reich, schön und beliebt – bis ein Unfall sie beinahe tötet. Im Krankenhaus wacht sie in einem perfekten, künstlichen Körper auf. Lia wird nie wieder Schmerz empfinden, sie wird nicht altern und nicht sterben. Doch der Preis dafür ist hoch: Ihre Freunde misstrauen ihr, ihr Freund betrügt sie und alles, was ihr wichtig war, wandelt sich in einen Albtraum. Hin- und hergerissen zwischen dem Leben, das sie einmal kannte, und einer neuen, aufregenden Existenz, lernt Lia bald die bitterste Lektion: Niemand kann ihr die Entscheidung abnehmen, die sie treffen muss, um ihre Liebsten zu schützen." Gestaltung: Das Cover finde ich etwas nichtssagend. Vor allem ist mir überhaupt nicht klar geworden, was dieses Symbol in der Mitte bedeuten soll und inwieweit das mit der Handlung zusammen hängt. Ich konnte da nämlich keine Verbindungen zu Lias Geschichte ziehen… Die Handlung von „Skinned“ bietet doch so viel Potenzial für eine schöne Covergestaltung, schade, dass hier so ein schlichtes Cover gewählt wurde… Meine Meinung: „Skinned“ ist eine wirklich andersartige Dystopie auf dem Jugendbuchmarkt. Die Progtagonistin Lia ist ein MechHead, eine menschliche Seele/Gehirn im Körper einer Maschine. Ihre Geschichte geht beim Lesen wirklich unter die Haut, nicht nur, da der Leser alles in der Ich-Perspektive aus ihrer Sicht erfährt, sondern vor allem auch, weil man zu ihr eine emotionale Bindung aufbauen kann. Man spürt ihre Gefühle geradezu und kann sie nachvollziehen. Besonders aufrührend fand ich, dass Lia durch ihr „neues Äußeres“ von ihren alten Freunden verstoßen wird. Sie war beliebt und hatte alles, was beim Beliebtsein dazugehört. Und mit einem Schlag ändert sich ihr ganzes Leben, alles was sie kannte und woran sie gewöhnt war, existiert auf einen Schlag nicht mehr. Hinzukommt, dass ihre Mitschüler nun anfangen, sie zu ärgern, auszugrenzen und zu mobben. In ihrer Isolation findet sie jedoch einen guten Freund, der den MechHeads gegenüber nicht abgeneigt zu sein scheint und sie nicht zu hassen scheint. Sie findet auch „Freunde“, die so sind wie sie und die sich den Namen, MechHeads, ausgedacht haben. Lia jedoch ist diesen Jugendlichen gegenüber skeptisch, was für den Leser sehr nachvollziehbar ist, da die MechHeads lebensgefährliche Aktionen(unter anderem springen sie einen Wasserfall hinunter) durchziehen. Ihr Anführer, Jude, hat mir dabei besonders gut gefallen, da er so undurchschaubar ist. Man kann ihn nur ganz schwer einschätzen. Erst scheint er nett, doch im nächsten Moment ist er richtig gemein. Man kann sich auch nie sicher sein, wie er genau zu Lia steht, da es manchmal den Anschein hat, dass er sie mehr als nur mag… So ist man als Leser wirklich gespannt, wie sich die Beziehung dieser beiden weiter entwickelt. Auch spannend gestaltet sind neben diesen ganzen zwischenmenschlichen Beziehungen, die Handlung und Lias Gedankenwelt. „Skinned“ ist keine leichte Kost, sondern wirft tiefgründige Fragen des Lebens auf. So wird der Leser dazu angeregt, über sein eigenes Leben und sein Verhalten anderen gegenüber nachzudenken. Auf diese Weise gelingt es dem Roman, dem Leser eine wichtige Botschaft zu vermitteln, man soll andere nicht, nur weil sie anders sind, verurteilen und zudem hat jedes Leben eine Bedeutung. Fazit: „Skinned“ ist ein tiefgründiger, spannender und aufwühlender Roman, der interessante Charaktere, dramatische Wendungen der Handlung und eine wichtige Botschaft aufweist. Jedoch gibt es nicht viel Action. Der Fokus wird wirklich auf die tiefgründigen Fragen, die Reflexionen und den gesellschaftlichen Umgang mit dem Anderssein gelegt. 4 von 5 Sternen!

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    • 2
  • Gefangen im künstlichen Körper

    Skinned
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. February 2014 um 22:29

    Klappentext: Lia Kahn ist reich, schön und beliebt - bis ein Unfall sie beinahe tötet. Im Krankenhaus wacht sie in einem perfekten künstlichen Körper auf. Lia wird nie wieder Schmerzen empfinden, nie wird sie altern und nicht sterben. Doch der Preis dafür ist hoch: Ihre Freunde misstrauen ihr, ihr Freund betrügt sie und alles, was ihr wichtig war, wandelt sich in einen Albtraum.  Hin- und hergerissen zwischen dem Leben, das sie einmal kannte, und einer neuen, aufregenden Existenz, lernt Lia bald die bitterste Lektion: Niemand kann ihr die Entscheidung abnehmen, die sie treffen muss, um sich selbst zu schützen.  Meine Meinung: Ich habe dieses Buch sehr oft angefangen und wieder bei Seite gelegt, weil es mich nicht besonders interessierte. Durch die Jahreschallenge gelang es mir am Ball zu bleiben und das Buch durch zu lesen. Ich finde es nicht besonders spannend, erst am Ende wird ein kleiner Spannungsbogen aufgebaut, der vermutlich im zweiten Teil fortgeführt wird. Ich habe den Eindruck Robin Wasserman ging es auch gar nicht um die Spannung, sondern viel mehr um die Frage, was würde man selbst in so einer Situation machen. Und genau das, hat sie bei mir erreicht. Als ich das Buch fertig hatte, machte ich mir Gedanken darüber, wie würde ich reagieren, wenn ich plötzlich in einem künstlichen Körper erwache? Was würde ich tun, wenn mein Kind beinahe tödlich verunglücken würde und ich über den Tod oder das Weiterleben in einem künstlichen Körper entscheiden müsste.  Mein Fazit, ich finde die Geschichte an sich nicht wirklich spannend und ich werde auch nicht die zwei anderen Bände der Trilogie lesen, jedoch hat mich das Buch zum Nachdenken angeregt.

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  • ein Science Fiktion Roman der anderen Art :

    Skinned
    amiga

    amiga

    20. February 2014 um 17:30

    ein sehr guter Roman von Robin Wassermann, in einer schönen Sprache geschrieben, bin jetzt fast fertig mit diesem Buch, ich finde es toll, wie Lia über ihre Gefühle sprechen kann,  wenn Sie die Wahl hätte würde Sie wieder alles rückgängig machen sagt sie. Jetzt ist sie Mech, früher war sie die reiche und hübsche Zicke Lia von allen vergöttert. Doch dann lernt sie Jude kennen, auch einen Mech. er zeigt ihr ein anderes Leben, welches Sie führen könnte wenn Sie nur wollte. In einem Haus wohnen viele Mechs, wo sich Lia eigentlich gar nicht wohlfühlt....am liebsten möchte sie einfach nur wegrennen und wo anders ein Neues Leben beginnen. ......... Ich bin begeistert von Band 1 und freue mich schon auf Band 2 jetzt. Es wäre auch toll, wenn es von diesen beiden Romanen einen Film gäbe. Mich würde wirklich interressieren wie Lia Kahn nun wirklich als Mech aussieht.

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  • Skinned

    Skinned
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    06. February 2014 um 19:18

      Wie immer teile ich hier nur meine Leseeindrücke ( also rein subjektiv) Lange bin ich um dieses Buch rumgeschlichen, da ich nicht so genau wusste, ob es wirklich etwas für mich ist. Als es jetzt aber als Taschenbuch erschienen ist, dachte ich o.k. ich wage es. Die ganze Thematik fand ich wahnsinnig interessant, obwohl ich einige Male leer schlucken musste, denn diese ganze Welt ist doch sehr erschreckend, hat mich aber auch zum nachdenken gebracht. Mit Lia bin ich lange nicht warm geworden und gerade ihr Leben, dass sie vor dem Unfall geführt hat empfand ich als oberflächlich und abstossend! Trotzdem hatte ich Mitleid mir ihr, als sie aus dem Spital entlassen wurde und die Menschen um sie rum sie nicht gerade mit offenen Armen empfangen haben! Ich bin gespannt auf den zweiten Band und in welche Richtung sich die Geschichte noch entwickeln wird.

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  • Rezension zu Skinned

    Skinned
    PaulineBane

    PaulineBane

    12. January 2014 um 01:45

    Lia Kahn ist reich, schön undbeliebt – bis sie bei einem Unfall tödlich verletzt wird und im Krankenhaus in einem künstlichen Körper aufwacht. Einem perfekten künstlichen Körper. Sie wird nie wieder Schmerzen haben, nicht altern und niemals sterben. Doch der Preis dafür ist hoch: Alles, was ihr je wichtig war, scheint verloren. Was ist sie überhaupt? Ein Mensch? Eine Maschine? Ein Monster? Auf der Suche nach Antworten begegnet Lia dem Außenseiter Auden und ihr wird klar, dass sie eine Endscheidung treffen muss. Eine Endscheidung, die alles veränderte! Was ich zum Cover sagen kann. Na ja, ich finde das neue Cover von Ravensburger Buchverlag, auf jedenfall besser als das vom alten Hardcover, das einfach nur schlicht lila-schwarz war. Das Neue passt viel besser zur Story. Zu den Charakteren, also für mich war Lia Kahn eine eingebildete, verwöhnte Göre. Sie war einfach nur nervig. Oh mein Gott, als ob jedes Mädchen das aus reichen Hause kommt, gleich absolut selbstsüchtig und eingebildete sein muss, und alle anderen Menschen wie Dreck behandelt und sich nur für Kleidung und so interessiert Ich hatte wirklich gehofft, das es im laufe des Buches besser wird. Leider nicht! Ihre Schwester war eben so dumm und zickig einfach nur grauenvoll. Alle anderen Charakter blieben so blass und langweilig, das mir dazu nur die Worte fehlen. Der Schreibstil war noch das schönste an dem Buch, und der ist wirklich gut. Mein Fazit: Einfach nur desaströs eintöniges Selbstmitleid, ein viel zu langwieriges hin und her der Gefühle, nach kürzester Zeit einfach nur nervig. Man erwartet nach den ersten Seiten mehr von dem Buch und wird dann immer mehr enttäuscht von der ständigen Wiederholung. Man könnte das Buch auf einer Seite zusammenfassen und hätte die ganze Handlung erfasst. Außerdem sind manche Nebencharaktere im Endeffekt überflüssig, weil sie die Geschichte kein bisschen vorantreiben. Wirklich Schade da ich das Thema wirklich interessant finde und man aus der Story wirklich etwas hätte machen können. Zum Schluss muss ich sagen, das dieses Buch absolut sinnlos, langweilig und nicht zu empfehlen ist. Finger weg!

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