Robin Wasserman Wired

(68)

Lovelybooks Bewertung

  • 92 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 1 Leser
  • 18 Rezensionen
(20)
(23)
(21)
(4)
(0)

Inhaltsangabe zu „Wired“ von Robin Wasserman

Vor einem Jahr starb Lia Kahn. Nur wenige Tage später wachte sie auf. In einem neuen, künstlichen Körper. Sie hatte eine neue Familie: Mechs wie sie. Und ein neues Leben - eines, das für immer währen sollte. Dachte sie zumindest. Denn alles, was man ihr erzählt hat, entpuppt sich nun als Lüge. Jemand beginnt, die Mechs zu zerstören. Lia setzt alles daran, sich selbst und jene zu schützen, ohne die sie nicht sein kann. Doch eines ist gewiss: Alle kann sie nicht retten.

Abgebrochen...

— shelfie
shelfie

An sich ein gelungener letzter Teil mit tollen Entwicklungen. Das Ende und einige Kleinigkeiten waren nicht ganz nach meinem Geschmack.

— katha_dbno
katha_dbno

Das Ende war ... seltsam.

— Melodycookie
Melodycookie

Stöbern in Jugendbücher

Kieselsommer

Eine schöne Geschichte über die erste Liebe, Freundschaft und Eifersucht, die zeigt, wie wichtig das im Leben eines jungen Menschen ist.

Steffinitiv

Fangirl

Besonders gestört hat mich das, was gar nicht oder sehr wenig thematisiert wurde, wie die psychischen Krankheiten & die Konflikte. - 2,5 Ste

schokigirl

Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Eine raffinierte Verstrickung von Geheimnissen, die mit einem lauten Höhepunkt endet. Hätte aber manchmal mehr Spannung vertragen können.

jackiherzi

Der Prinz der Elfen

Jugendbuch fernab der üblichen Klischees mit so mancher Überraschung

Azalee

Amrita. Am Ende beginnt der Anfang

Orientalisches Setting und Themen wie Tod, Wiedergeburt, Mythologie, Spiritualität, Politik...

Niccitrallafitti

Göttertochter - Royal Blood

Nach diesem Band gibt es kein Entrinnen mehr vor Begeisterung.

buchlilie

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Abschluss mit einigen (bösen) Überraschungen

    Wired
    katha_dbno

    katha_dbno

    18. October 2015 um 16:14

    Rezension auf Svenjas BookChallenge Abschlüsse einer Trilogie bewegen sich immer auf einem schmalen Grat zwischen „total misslungen“ und „absolut perfekt“, wobei die Einschätzung natürlich individuell verschieden ist. Jeder Leser hat bestimmte Vorstellungen und Hoffnungen, was mit den Figuren, mit denen man über drei Bände hinweg vertraut gemacht wurde, denn nun passiert. Wired ist in der Beziehung eine Mischung aus beiden Extremen für mich, denn einige Aspekte waren gelungen, andere missfielen mir jedoch. Im letzten Teil gibt es (wenn mich mein Urteil nicht trügt) ein Wiedersehen mit allen Mechs und Orgs, denen man in den Vorgängern begegnet ist. Bei manchen war die Wiedersehensfreude größer als bei anderen und einige davon sind nicht ganz so verlaufen, wie ich mir das gedacht und erhofft habe. Richtig glücklich haben mich vor allem die Entwicklungen, d.h. die Annäherung, von Zo und Lia gestimmt. Die zwei sind ein bezauberndes Duo, da sie (typisch für Geschwister) oftmals einen etwas harscheren Umgangston miteinander haben, aber im Grunde ihres Herzens einander lieben und sich entsprechend füreinander einsetzen. Die größeren und kleineren Wortgefechte waren daher recht unterhaltsam und haben dafür gesorgt, dass selbst „gefühlsduselige“ Momente nicht kitschig wurden. Die Dreiecksbeziehung zwischen Lia, Riley und Jude, die sich seit Skinned durch die gesamte Handlung schleppt und immer mal wieder hochkocht, kommt natürlich auch hier zur Sprache und wird – endlich – geklärt, wenn auch auf eine Art und Weise, die ich definitiv nicht hab kommen sehen. Was mich in der Beziehung gestört hat, war, dass die „Romantik“ ein bisschen zu kurz gekommen ist. Klar kann man von Mechs kein großes Gefühlskino erwarten, aber die sehr sachlichen Beschreibungen waren wirklich Stimmungskiller. Da frage ich mich schon, warum man nicht von Anfang an die Liebesthematik weggelassen hat. Zumal die Mechs ja nun doch nicht so emotionslos sind, wie immer behauptet wird (ein Widerspruch, der mich immer ein wenig beim Lesen gestört hat).  Man lernt in diesem Teil die Charaktere am besten und intensivsten kennen, vor allem, weil manche Facetten zeigen, die sie bisher verborgen haben. Hinter der Fassade sind sie allesamt fehl- und angreifbar, haben Stärken und Schwächen, wodurch sie viel plastischer und realer werden als in Skinned und Crashed.  Was auch hier wieder wunderbar gelungen ist, sind die Überraschungsmomente. Es gab erneut zahlreiche unerwartete Wendungen im Geschehen und Offenbarungen und Enthüllungen gewisser Personen, von denen ich nicht mal etwas ahnen konnte. Dadurch gab es immer wieder kleine Höhepunkte in der Handlung. Worauf das Ganze hinaus laufen sollte, war mir bis zum Schluss allerdings immer noch recht unklar, bzw. hatte ich keine Vorstellung, wie Robin Wasserman es enden lassen wollte. Ihre „Lösung“ war dann gänzlich anders als ich sie mir gewünscht hätte, aber irgendwie auch passend (wenn auch nicht sonderlich fulminant). Dennoch hatte ich beim Schließen des Buches das Gefühl, als fehle etwas, sodass ich nicht wirklich mit der Geschichte abschließen kann. Das hat meiner Euphorie über den Band dann einen kleinen Dämpfer verpasst. Fazit Von allen drei Teilen ist Wired definitiv der stärkste. Die Geschichte ist gespickt mit schockierenden Offenbarungen und unvorhersehbaren Wendungen und ist daher immer für eine Überraschung gut. Die zwischenmenschliche Komponente hat hier wohl eine größere Rolle als in Skinned und Crashed, was mir (in Bezug auf Zo und Lia) super gefallen hat. Lediglich das Ende fand ich weniger zufriedenstellend, auch wenn es insgesamt ein würdiger Abschluss der Trilogie darstellt.

    Mehr
  • Nach einem langatmigen Anfang kam dann doch noch Spannung auf

    Wired
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    20. August 2014 um 10:48

    Klappentext: „Vor einem Jahr starb Lia Kahn. Nur wenige Tage später wachte sie auf. In einem neuen, künstlichen Körper. Sie hatte eine neue Familie: Mechs wie sie. Und ein neues Leben – eines, das für immer währen sollte. Das dachte sie zumindest ... Doch nun stellt sich alles, was man ihr erzählt hat, als Lüge heraus. Jemand beginnt, die Mechs zu zerstören, sie einen nach dem anderen auszulöschen. Lia geht jedes Risiko ein, um sich selbst und die zu schützen, ohne die sie nicht sein kann. Aber sie muss sich der Wahrheit stellen: Alle kann sie nicht retten.“   Gestaltung: Das Cover ist im gleichen Stil gehalten, wie schon die zwei Vorgänger und ergibt somit ein rundum stimmiges Bild. Das dunkle Grün passt auch zum etwas düsteren Inhalt von „Wired“. Ansonsten ist das Cover sehr schlicht gehalten, ebenso wie die restliche Gestaltung dieses Buches.   Meine Meinung: Wie schon bei „Skinned“ und „Crashed“, den beiden Vorgängern, erfährt der Leser die Geschichte wieder aus der Sicht der Ich-Erzählerin Lia. Ihre Art zu erzählen liest sich wirklich sehr angenehm und hebt sich auch von anderen Jugendbüchern dieses Genres ab, da man Lias Charakter einfach schon durch ihre Erzählweise direkt spürt.   In „Wired“ merkt man als Leser auch, dass Lia erwachsener und reifer geworden ist. Sie hat sich mit ihrer Situation und ihrem neuen Leben arrangiert. Mir hat diese Entwicklung wirklich gut gefallen, da Lia zuvor manchmal etwas anstrengend werden konnte und kindisch wirkte.   Durch viele Wiederholungen ist der Einstieg in „Wired“ jedoch wirklich sehr langatmig geworden und grenzte teilweise schon an eine Tortur. Ich habe mich manchmal richtig gelangweilt und mich gefragt, ob überhaupt noch Spannung aufkommt. Zum Glück änderte sich dies nach ungefähr dem ersten Viertel des Buches!   Die Fäden, die zuvor in Band 2 ausgelegt und gesponnen wurden, werden hier nun endlich zusammengezogen. Die politischen Aktionen spitzen sich zu und endlich kommt es zum großen Aufeinandertreffen der zwei verschiedenen Parteien: Audens Partei trifft nun endgültig auf Lia und die Mechs.   Endlich müssen Lia und die Mechs handeln. Was mir in den ersten beiden Teilen noch gefehlt hat, findet sich nun in diesem Abschlussband. Geheime nächtliche Spionageaktionen, verborgene Angriffe, Entführungen, Kämpfe…all das findet sich nun endlich in „Wired“, sodass dieser Teil für mich der Beste der gesamten Trilogie ist. Das Gerede (das noch Band 2 dominierte und teilweise sehr dröge war) tritt nun etwas in den Hintergrund (auch wenn es an so mancher Stelle immer noch vorherrschend war) und macht Platz für actionreiche Gefechte.   Das Ende fand ich durchaus überraschend, auch wenn es wahrscheinlich nicht jedem gefallen wird. Ich jedenfalls habe nichts daran auszusetzen und bin froh darüber, dass keine Fragen mehr offen geblieben sind. Es ist nicht das typische Happy End, aber es ist auch kein Bad End…ich würde  es als ein „Zwischending“ zwischen beidem einstufen.   Fazit: „Wired“ ist eindeutig der beste Teil der „Skinned“-Trilogie. Spannend und actionreich wird die Handlung aus den Vorgängern zusammengeführt und zu Ende geführt. Die Gespräche zwischen den Figuren sind etwas zurückgenommen worden und dafür wurde (endlich!) mehr Action eingebaut. Jedoch war der Einstieg wirklich zäh und auch zwischenzeitlich gab es Stellen, an denen ich mich gelangweilt habe. Der finale Showdown jedoch war atemlose Spannung pur! 4 von 5 Sternen!

    Mehr
  • [Blitzrezension] Der spannende Abschluss einer etwas anderen Dystopiereihe

    Wired
    Fina

    Fina

    01. April 2013 um 00:46

    Kurzbeschreibung: Vor einem Jahr starb Lia Kahn. Nur wenige Tage später wachte sie auf. In einem neuen, künstlichen Körper. Sie hatte eine neue Familie: Mechs wie sie. Und ein neues Leben eines, das für immer währen sollte. Das dachte sie zumindest ... Doch nun stellt sich alles, was man ihr erzählt hat, als Lüge heraus. Jemand beginnt, die Mechs zu zerstören, sie einen nach dem anderen auszulöschen. Lia geht jedes Risiko ein, um sich selbst und die zu schützen, ohne die sie nicht sein kann. Aber sie muss sich der Wahrheit stellen: Alle kann sie nicht retten. Der Abschluss einer mitreißenden Trilogie! (Quelle: Amazon.de) Eigene Meinung: Nun habe ich die Trilogie beendet. Nach dem etwas schwächeren Mittelteil war ich sehr gespannt, ob sich die Trilogie noch einmal steigern wird und wurde positiv überrascht. Der Schreibstil bessert sich wieder und ist interessanter und vor allem spannender zu lesen. Es gibt wieder mehr Action und mehr Atmosphäre, in der man versinken kann. Die Charaktere sind nach wie vor sehr gut ausgearbeitet. Lia ist ein tolles, starkes Mädchen und man hat auch das Gefühl, dass sie sich von Buch zu Buch immer weiterentwickelt. Sie stellt sehr viele Fragen über das Leben und was es bedeutet, Mensch zu sein. Also kommen auch im Abschluss philosophische Anklänge nicht zu kurz. Gerade macht für mich die Reihe ein Stück weit aus. Nicht durch übertriebene Jugendsprache oder Oberflächlichkeit zeichnet sich das Buch aus, sondern viel mehr durch Tiefgang und Material zum Nachdenken. actionreich und spannend. Allerdings konnte ich mich damit nicht so recht anfreunden. Natürlich verrate ich wie immer nichts, es sei nur gesagt, dass es sehr offen ist und viel Platz für Spekulationen lässt. Wenn jemand die Trilogie ebenfalls beendet hat, würde ich mich über einen Austausch freuen... Fazit: Eine Trilogie der anderen Art. Mit einer neuartigen Zukunftsidee, liebenswerten Charakteren und philosophischen Einschlägen kann dieses Buch den Leser mitreißen. Allerdings nur, wenn man sich auf die Thematik einlassen kann und sich wirklich Fragen wie "Wie lange ist man ein Mensch" und "Wann hört Leben auf" auseinandersetzen kann und möchte. Dann ist es eine gelungene Trilogie mit kleinen Schwächen, aber dennoch gutem Unterhaltungwert!

    Mehr
  • Rezension zu "Wired" von Robin Wasserman

    Wired
    Cadiz

    Cadiz

    20. May 2012 um 21:42

    „Das ist alles nicht echt. Das bin nicht ich. Man sieht alles, nur das Entscheidende nicht. Was man sieht: perfekte Lippen, zu einem perfekten Lächeln verzogen. Perfekte Haut, die sich straff über einen perfekten Körper spannt. Man sieht, was man sehen will. Nur mich sieht man nicht.“ Inhalt: Lia Kahn, gefangen in einem künstlichen Körper, versucht noch immer, sich mit ihrem neuen Ich anzufreunden. Zum Glück steht ihr Riley zur Seite- ein Mech wie sie. Doch da ist auch ihre Familie, darunter vor allem ihr Vater, der ihr etwas verheimlicht hat, das plötzlich alles ins Wanken bringt. Und dann passiert auch noch das scheinbar unmögliche: ein Mech stirbt und Lia sieht sich daraufhin selbst in größter Gefahr… Zum Buch: Mit „Wired“ schließt sich also das spannende, unterhaltsame und toll geschriebene Kapitel „Lia Kahn“. Ich habe die Trilogie mit großer Begeisterung gelesen, konnte mit Lia eine aufregende Suche miterleben- der Suche nach dem Ich, nach der Frage: Kann eine Maschine menschlich sein? Die Autorin hat es geschafft, diese Fragen wie einen Faden durch alle drei Romane zu ziehen und immer wieder durch die Gedanken ihrer Protagonistin Lia den inneren Konflikt darzustellen: kann eine Maschine, ein Ding, wirklich fühlen? Ist Lia, die unsterblich ist, weder schlafen noch essen muss und dennoch all ihre Erinnerungen aus den Tagen, als sie noch atmete und „lebte“, überhaupt noch Mensch? „Wired“ ist ein durch und durch gelungener Abschluss für die „Skinned“-Trilogie, denn sie bietet einiges Neues, wirft ungeahnte Probleme auf, beleuchtet Lias Welt erneut aus einigen anderen Blickwinkeln und unterhält wieder durch einen brillanten Schreibstil. Wasserman hat aus ihrer Story hier noch einmal vieles herausgeholt, mit dem ich als Leser nicht gerechnet hätte. Es macht Spaß, ihre Ideen zu lesen und sie weiß ihren Leser auf ganz wunderbare Art durch kluge Dialoge und rasanten Szenen zu faszinieren. Wer die beiden Vorgänger mochte, darf sich natürlich auch nicht diesen pompösen Abschluss entgehen lassen. Ich hätte mir zwar noch etwas mehr Action gewünscht, mehr Überraschungsmomente und auch von einigen Figuren (z.B. Auden) hätte ich gerne mehr gelesen, aber im Großen und Ganzen hat mir „Wired“ gut gefallen!

    Mehr
  • Rezension zu "Wired" von Robin Wasserman

    Wired
    Stephie2309

    Stephie2309

    07. April 2012 um 01:59

    Um eine Schuld zu begleichen lebt Lia nun wieder im Haus ihres Vaters, der immer noch so tun will als hätte sich in ihrer Familie nichts geändert, und arbeitet nun mit dem Konzern BioMax zusammen um Mechs und Orgs, wie sie die „normalen“ Menschen nennen, einander näher zu bringen. Sie will die große Kluft, die zwischen ihnen entstanden ist, überbrücken und zeigen, dass sie sich gar nicht so sehr voneinander unterscheiden. Doch vor allem will sie beweisen, dass Mechs keine gefühllosen Maschinen sind, die man wie leblose Gegenstände behandeln kann, sondern dass ein menschliches Bewusstsein in ihnen steckt, das sehr wohl in der Lage ist zu denken und zu fühlen. Doch obwohl sie BioMax nie wirklich getraut hat, ahnt sie zu diesem Zeitpunkt noch nichts von ihren geheimen und abscheulichen Forschungen, was diese mit ihr persönlich zu tun haben und was der Konzern alles bereit ist zu tun um noch mehr Profit daraus zu schlagen … Wired schließt beinahe nahtlos an die Geschehnisse des zweiten Bandes, Crashed, an, weshalb es von Vorteil ist, wenn man es noch gut in Erinnerung hat. Aber auch, wenn das nicht der Fall sein sollte, kann man sich relativ schnell wieder in die Geschichte einfinden, obwohl nur weniges aus der Vergangenheit wiederholt besprochen oder zusammengefasst wird. Die Handlung dieses letzten Teils geht interessant los und die Spannung wird von Beginn an kontinuierlich gesteigert. Eine erschreckende, völlig ungeahnte Enthüllung jagt die nächste und man kann kaum fassen, was man im Verlauf des Buches alles über die verschiedenen Figuren und Unternehmen in Erfahrung bringt. Es gibt viele überraschende Wendungen und Ereignisse, mit denen man nie im Leben gerechnet hätte. Deshalb ist es kaum möglich die Geschichte zu unterbrechen, weil man unbedingt erfahren möchte, welche Konsequenzen diese Entdeckungen nach sich ziehen werden und was für furchtbare Dinge noch verheimlicht wurden. Besonders bemerkenswert an diesem abschließenden Teil der Trilogie sind jedoch die verschiedenen Charaktere selbst. Viele von ihnen haben sich stark weiter entwickelt und verändert, einige haben sogar ganze Sinneswandlungen durchgemacht. Andere Figuren, die man nur schwer einschätzen konnte oder zunächst falsch eingeschätzt hat, vermögen den Leser noch völlig zu überraschen oder auch zu schockieren. Vor allem Zo, Lias Schwester, hat ihr Verhalten, insbesondere das ihrer Schwester gegenüber, vollkommen verändert und gewinnt dadurch stark an Sympathie. Sie entwickelt sich im Laufe der Handlung überraschenderweise sogar zu einer Figur, die man richtig gern haben kann, obwohl man sie im ersten Teil noch hasste. Auch Jude wird etwas sympathischer und man erfährt etwas mehr über sein wahres Ich bzw. seinen wahren Charakter, wodurch man völlig neue Seiten an ihm entdeckt. Den Gefallen an Riley aufrecht zu erhalten fällt hingegen immer schwerer, da man ihn und sein Verhalten immer weniger verstehen kann. Die größte Entwicklung von allen macht allerdings Lia durch. Aus ihr ist eine richtig starke Heldin geworden, die man inzwischen einfach mögen und bewundern muss. Sie suhlt sich nicht mehr ständig in Selbstmitleid und hat aufgehört nur an sich zu denken. Sie lernt mehr über sich selbst und erkennt, wie wichtig ihr ihre Eltern und ihre Schwester trotz allem, was geschehen ist, noch immer sind. Sie fängt sogar an sich mehr Sorgen um Zoie zu machen als um sich selbst. Ihre ganze Denkweise verändert sich, was man gerade durch die Ich-Perspektive gut miterlebt, die es außerdem ermöglicht, dass man sich als Leser wieder richtig in Lia hinein versetzen und ihre Gefühle nachvollziehen kann. Dadurch wird man von den schockierenden Enthüllungen auch genauso unerwartet getroffen wie Lia selbst. Neben dem eigentlichen Konflikt der Handlung geht es des Weiteren immer noch um die zentrale Frage der Trilogie: Was macht einen Menschen oder eine Person eigentlich wirklich aus? Ist es der (organische) Körper oder das Bewusstsein mit allen Charakterzügen und Erinnerungen? Oder ist es die Kombination aus Beidem? Immer wieder dreht sich alles um diese Frage, vor allem für die Mechs, die in den Augen der anderen Menschen natürlich nicht als Gegenstände angesehen werden wollen. Besondere Bedeutung erlangt diese Frage insbesondere dann, als auch das Leben bzw. die Existenz der Mechs auf dem Spiel steht, die man bislang für unsterblich hielt, was auch als einer der Gründe galt, warum die Orgs sie so verabscheuen. Letzteres bringen sie traurigerweise vermehrt dadurch zum Ausdruck, dass sie mit äußerster Gewalt und ohne triftigen Grund auf unschuldige Mechs losgehen und sie regelrecht in Stücke reißen, was man als Leser absolut nicht nachvollziehen kann. Das Ende kommt ebenfalls total unerwartet und ist auch recht gewöhnungsbedürftig, weshalb es vermutlich nicht jedem gefallen wird. Es stellt zwar eine Art Abschluss dar, ist aber dennoch ziemlich offen gehalten. Ein weiterer Teil wäre daher keinesfalls überflüssig, sondern vielleicht sogar wünschenswert, ist allerdings leider eher unwahrscheinlich, da die Autorin das anscheinend so beabsichtigt hat. Mit Wired ist der Autorin Robin Wasserman ein Abschluss der Trilogie gelungen, der es schafft den Leser mit vielen unerwarteten Wendungen zu überraschen und ihn gebannt an die Handlung zu fesseln. Fast alle Charaktere haben sich merklich weiterentwickelt, was sehr schön zu beobachten bzw. zu lesen war. Das Ende wird vielleicht nicht jeden Leser gänzlich zufrieden stellen, ist aber auf keinen Fall schlecht und vermag ebenso zu überraschen wie der Rest des Buches.

    Mehr
  • Rezension zu "Wired" von Robin Wasserman

    Wired
    DeineBuecherdiebin

    DeineBuecherdiebin

    14. March 2012 um 22:00

    Die Idee von "Skinned" fand ich grandios, die Umsetzung in "Crashed" dagegen hat mir gar nicht gefallen - der dritte Band "Wired" hat mich nun mit der Geschichte rund um Lia Kahn wieder einigermaßen versöhnen können. Der wichtigste Punkt dabei war für mich, dass Lia endlich mit dem Gejammere aufgehört hat. Die Stimmung von "Crashed" war für mich vor allem dadurch getrübt, dass Lia wieder und wieder betont hat, wie schrecklich ihr Leben als Mech - also als Maschine - doch ist. Auf Dauer fand ich diese egozentrische Protagonistin und die stetigen Wiederholungen doch sehr anstrengend und nervig, auch wenn ich ihre Probleme natürlich verstehen konnte. In "Wired" hatte ich gleich von Beginn an das Gefühl, einer gänzlich veränderten Lia wiederzubegegnen. Natürlich hat sie ihre Probleme (und das Selbstmitleid) nicht komplett abgelegt, aber sie tut endlich etwas statt sich dauernd zu beklagen!!! Der Einstieg in "Wired" fiel mir um einiges leichter als in "Crashed", da entscheidende Szenen aus den Vorgängern wiederaufgenommen und erläutert wurden. So hatte ich außerdem das Gefühl, dass die Vorgänge aus "Crashed", die ich nicht mehr richtig zuordnen konnte, wieder Sinn gemacht haben. Ihr glaubt nicht, wie erleichtert ich darüber war, hatte ich doch befürchtet, der dritte Teil würde direkt an "Crashed" anschließen und so noch mehr Verwirrung bei mir stiften! Die Handlung in "Wired" ist durchweg rasant, es passieren viele Dinge, auch zwischenmenschlich, mit denen man so nicht gerechnet hätte. Auch tauchen viele Charaktere aus dem ersten Teil "Skinned" wieder auf und bringen neuen Schwung in die Geschichte. Nur Auden, Lias Freund aus "Skinned" (und Feind aus "Crashed") kam mir hier leider wieder zu kurz; ich hätte sehr gerne mehr über sein Schicksal erfahren und wie er mit der Situation umgeht - doch dies wird im gesamten Buch leider nicht einmal angedeutet. Der Schreibstil ist wie in den Vorgängern sehr nüchtern gehalten und besteht zu großen Teilen aus kurzen und bedeutungsschwangeren Hauptsätzen. Mir blieben dabei leider die Gefühle der Charaktere auf der Strecke, stattdessen wurde mehr Wert auf die Handlung gelegt. Die essentiellen Fragen darum, was das Menschsein ausmacht (die vor allem beim Lesen von "Skinned" aufgeworfen wurden) standen daher auch leider wieder im Hintergrund. Das Ende des Buches fand ich sehr abrupt, aber trotzdem gelungen. Es ist sehr offen gehalten und ich wusste erst nicht so richtig etwas damit anzufangen, aber je mehr ich über das Gelesene nachgedacht habe, desto mehr Interpretationsmöglichkeiten sind mir eingefallen - und diese verschiedenen Möglichkeiten machten den Schluss für mich wiederum sehr interessant. So richtig "zufrieden" wird man nach der Lektüre der Trilogie leider nicht zurückgelassen, doch ein Märchenende hätte dieser düsteren Dystopie auch nicht gut getan. Fazit: Ein würdiger Abschluss der Trilogie - zwar konnten nicht alle Fehler des Vorgängers wiedergutgemacht werden, doch wurde die Geschichte zu einem "runden" Ende geführt.

    Mehr
  • Rezension zu "Wired" von Robin Wasserman

    Wired
    Buchruecken

    Buchruecken

    12. February 2012 um 14:18

    Cover Last but not least folgt das Cover vom finalen Buch "Wired". Es hebt sich nicht stark von den anderen ab. Also es gibt wieder diese netzartigen Verbindungen und in der Mitte ist wieder eine Schneeflocke. Diesesmal ist alles in Grau ;) Zwar nicht wirklich besonders, aber zum Glück auch nicht kitschig ! Meinung Mit "Wired" hat Wassermann ein würdiges Finale der "Skinned" Triologie geschrieben, dass mit seiner originellen und aufwühlenden Geschichte definitiv in Erinnerung bleiben wird! Im 2.Band ging es ja darum, dass die "Mechs" von den "Orgs" angegriffen wurden, jetzt versucht Lia beide Fronten zu versöhnen, indem sie bei der Firma BioMax arbeitet. Es muss doch schließlich im letzten Buch wieder Frieden einkehren ;D... Aber auch in sachen Liebes erlebt Lia ihre Höhen und Tiefen, die Beziehung zu Riley ist nicht immer leicht. Als wäre das nicht schon genug, kommen mehr Details über ihre Vergangenheit und den Unfall ans Licht. Was die Charaktere betrifft, kann man eines festhalten: Sie sind unberechenbar! Bei vielen Büchern ist es ja so, dass man gleich weiß, mit was für einem Typ Charakter man es zu tun hat. Aber von dieser Trilogie kann man das wirklich nicht behaupten. Die Personen zeigen vor allem in diesem 3.Buch, dass sie auch andere Seiten haben und sich (obwohl wir sie schon lange begleiten) in eine komplett andere Richtung entwickeln können. Tja und wie ist der Schluss einer so atemberaubenden Reihe? Ich hab gar nicht gemerkt, dass das Buch schon zu Ende war, weshalb ich auch ziemlich überrascht war. Denn so einen Schluss hab ich mir wirklich nicht vorgestellt. Trotzdem kann ich sagen, dass die Geschichte ein gutes Ende genommen hat, obwohl einige Fragen ungeklärt sind. Fazit: Ich empfehle diese Trilogie wirklich jedem. Selten habe ich so aufwühlende und spannende Bücher gelesen, die Gänsehaut verursachen!

    Mehr
  • Rezension zu "Wired" von Robin Wasserman

    Wired
    catbooks

    catbooks

    25. January 2012 um 19:00

    Ich bin von dem letzten Teil, dieser eigentlich viel versprechenden Reihe, einfach nur enttäuscht!!! Wired setzt gleich nach dem Ende von Crashed an. Doch kaum habe ich die ersten Seiten gelesen, kamen die ersten Probleme! Ich musste mich viel zu sehr anstrengen, um mich in die Geschichte hinein zu finden, was unter anderem auch daran lag, dass Robin Wasserman ihre gesamte Kraft in die Beschreibung des bisherigen Geschehen gelegt hat. Ab und zu, wenn es nötig ist, finde ich das auch vollkommen in Ordnung. Doch das war hier an dieser Stelle einfach zu viel. Es kann zwar auch als positiv angesehen werden, denn das ich „Crashed“ gelesen liegt schon eine Weile zurück, aber leider überwiegt an dieser Stelle das negative einfach zu sehr… Die Geschichte hat sich das komplette Buch vor sich hin geschleppt, sodass ich die ganze Zeit gehofft habe, dass es bald endet. Schade, schade, schade… Ich habe gehofft, dass es sich bessern würde nach dem etwas schwächeren zweiten Teil, doch leider ist ein das nicht eingetreten. Lia Kahn ist eine Figur, die von ihrer Person und ihrer Ansicht einfach nur nervig geworden ist. Sie hat sich seit dem ersten Buch (für mich) kaum verändert und auch die gesamte Geschichte bringt einen nicht wirklich weiter… Viele meinen zwar, dass Sie einen ziemlichen Wandel durch macht, der für mich leider jedoch nicht so wirklich ersichtlich ist. Vielleicht liegt es auch daran, dass mir Lia von Teil zu Teil unsympathischer geworden ist und ich mich mit den Mechs nicht so wirklich anfreunden konnte. Es tut mir leid, aber es ist einfach nicht meins. Klar das Buch ist schon spannend mit viel Tragik und Dramatik geschrieben, aber mich konnte es trotzdem nicht in seinen Bann ziehen, was doch schon sehr schade ist! Das Cover passt toll zu den anderen beiden Vorgängern, doch so wirklich kann ich keinen inhaltlichen Bezug sehen… :( Fazit: Leider hat dieses Buch meine Erwartungen nicht erfüllen können. Doch möchte ich niemanden von dieser Reihe abraten, denn der Anfang ist einfach der HAMMA gewesen und jeder der gerne eine Mischung aus Mensch und Technik lesen möchte, sollte diese Reihe nicht vergessen!

    Mehr
  • Rezension zu "Wired" von Robin Wasserman

    Wired
    myrainbowbubble

    myrainbowbubble

    21. January 2012 um 21:18

    Ich war von diesem Buch wirklich überascht, besonders vom Ende. Allerdings auf eine gewisse Weise positiv überascht, auch wenn mich das Ende ein wenig traurig gemacht. Es war auf jeden Fall ein gelungener Abschluss und es lohnt sich dieses Buch zu lesen

  • Rezension zu "Wired" von Robin Wasserman

    Wired
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. January 2012 um 13:50

    Wow, wo Teil zwei im Inhalt der Geschichte noch etwas schwächelte da holt dieser Teil alles doppelt und dreifach nach. Hier wird nichts schön geredet, es ist durchweg authentisch und vorallem zeigt es wieder tiefe Abgründe innerhalb der Welt in der Lia lebt auf. Wieder wird aufgezeigt wie wenig Toleranz die Menschen innerhalb der Gruppen haben und das sich niemand sicher sein kann. Auch kann Lia eigentlich niemanden vertrauen und muss lernen, nur sich selbst und ihren eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Dieser Teil regt zum Nachdenken an, lässt wieder sehr viele Fragen offen, deckt aber auch viele Rätsel auf und beantwortet wichtige Fragen aus Teil eins und zwei. Geheimnisse, die durchweg gut gehütet wurden, werden hier auf teilweise auf sehr spektakuläre Weise gelüftet und das so gut eingepackt und eingefädelt, dass ich manche Passagen drei oder vier mal lesen musste, weil sie so gut und überraschend waren. Lia ist in diesem Buch viel reifer und erwachsener geworden, sie akzeptiert jetzt fast zur Gänze was sie ist und kann sich wieder von ihren sehr sympathischen Seiten zeigen. Sie ist einfach ein Charakter den man mögen muss und der durch seine gute Darstellung echt und vorallem greifbar wirkt. Selbst die Nebencharaktere kommen in diesem Band gut weg. Alle werden gut beleuchtet und sind mit ganz eignen Eigenschaften ausgestattet, sodass diese nicht undurchsichtig sonder greifbar und vorallem genauso gut platziert wirken wie die Hauptcharaktere. Viele die dieses Buch gelesen haben kritisieren das Ende und auch mir gefällt es nicht wirklich, aber ich muss dazu sagen das es realistisch wirkt und das nicht immer alles nach der "Friede - Freude - Eierkuchen" Masche ausgehen kann. Es gibt nicht immer die Sonnenseite des Lebens, sondern auch manchmal den Schatten oder die tiefe Nacht und so müssen wir uns einfach mit diesem Ende arrangieren. Es ist zwar abrupt und es lässt noch viele Fragen offen, die mich aber auch zum Nachdenken und Weiterspinnen anregen und ich als Leserin mir mein eigenes perfektes Ende erfinden kann, wenn ich es will. Vielen Dank Frau Wassermann für ein gelungenes Ende einer noch gelungeneren Triologie!

    Mehr
  • Rezension zu "Wired" von Robin Wasserman

    Wired
    thursdaynext

    thursdaynext

    05. January 2012 um 16:58

    Fulminantes Ende für Robin Wassermanns, sich mit jedem Band steigernder Trilogie. Laut Klappentext geschrieben für junge Erwachsene, was sich stilistisch in einfacher, dialoglastiger Sprache festmacht , die diesem Pageturner den Turbo verleiht, lese- u. lebenserfahreren Lesern aber leichtes Unwohlsein bereitet. Sci Fi fans sollten sich dennoch nicht entmutigen lassen , denn die Autorin führt in Wired gekonnt weiter was sie mit Crashed und Skinned begonnen hat : Isaac Asimovs I Robot in die heutige Zeit zu transferieren, unter Einbeziehung der bereits bekannten Technik. Die Macht der Konzerne ist allumfassend. Geld oder Bonus ist das einzige was den Menschen die nicht in den unteren Klassen oder gar den verseuchten Städten ein elendes Leben führen ihren dekadenten Lebenstil erlaubt. Reichgeborene, luxusvernachlässigte Teenager wie Lia Kahn deren Leben nur aus Egozone (einer modernen Facebookvariante) und dem Net sowie mit chemischer Unterstützung chillen und thrillen besteht sind die zukünftige Elite . Blöd wenn die Elite bei einem technisch eigentlich unmöglichen Autounfall verreckt und ihr Hirn dann in einen Mech (anischen) Körper heruntergeladen wird und abgelenkt von allen Nebensächlichkeiten, mit freundlicher Unterstützung des Schullosers und einiger anderer Außenseiter das Denken anfängt. Dachte Lia in Chrashed noch recht einfach , wurde sie in Skinned zur echten übermenschlichen Mech die ihre Überlegenheit gegenüber den "Orgs" (nichtmaschinellen, organischen und damit anfälligen Menschen/Sterblichen) genoß und anfing rebellisch zu werden, so wird sie in Wired erwachsen. Durchschaut die Machenschaften von "Bio Max" dem Konzern der sie und die anderen "Mechs" erschuf immer mehr, versucht den geplanten Genozid an ihresgleichen aufzuhalten und deckt immer mehr unglaubliche Pläne auf. Lias Welt ist eine fiktive Welt, ähnelt aber unserer heutigen erschreckend. Angefangen mit sich zudröhnenden kids die nicht an Bewusstseinsweiterentwicklung interessiert sind sondern den Rausch, den Ausstieg aus deröden Realität suchen, bis zur zunehmden Vergiftung unseres Lebensraumes, Erwachsenen die arbeiten, sich anpassen um dann in stumpfsinnigen abendlichem Fernsehsendungen zu verblöden, dem Konsum und den Statussymbolen nachrennen und die Verantwortung für diese Welt den Politikern übergeben haben , welche sich schon längst zu Handlangern der großen Global Player und geldgeilen Bonzen korrumpieren liessen. Was technisch machbar ist wird gemacht. In Wassermanns Trilogie sind Designerkinder die Norm. Alles was davon abweicht hat keine Chance in dieser Welt. In unserer jetzigen Welt hat fast jeder virtuelle "Freunde", manche sammeln sie zwanghaft. Crashed ; Skinned und Wired sind ein Ausblick auf eine unerfreuliche Zukunft die nicht allzu fern ist. Dringend notwendige ethische Diskussionen die jetzt zu führen wären. Dank an Schriftsteller die diese Thematik aufwerfen. Lesen , es lohnt sich, trotz kleinerer Logiklücken.

    Mehr
  • Rezension zu "Wired" von Robin Wasserman

    Wired
    leselurch

    leselurch

    22. December 2011 um 17:45

    Worum geht's? Lia ist nach Hause zurückgekehrt, so wie es sich ihr Vater gewünscht hat. Nun arbeitet sie für BioMax, quasi als Aushängeschild, als Werbegesicht, und setzt sich für ein geregeltes und glückliches Leben zwischen Orgs und Mechs ein. Als sich die ersten Erfolge zeigen, wird Lia plötzlich mit Wahrheiten konfrontiert, die alles zerstören, an das sie je glaubte. Weder ihre engsten Freunde noch ihre Familie sind die, die für die sie sich ausgeben. Ihr Unfall, ihr Tod, verlief nicht so, wie man es ihr erzählte. Hin- und hergerissen zwischen Tatsachen und Behauptungen, weiß Lia nicht mehr, wem sie noch trauen kann - und darf. Denn jemand hat es auf die Mechs abgesehen und damit begonnen, jeden von ihnen systematisch auszurotten... . Kaufgrund: Robin Wasserman hat in ihren ersten beiden Büchern über Lia Kahn ihr Schreibtalent mehr als deutlich unter Beweis gestellt. Ob sie es wohl schaffen würde, ihre Trilogie genauso grandios abzuschließen, wie sie begonnen hatte? Gespannt begann ich zu lesen. . Meine Meinung: Im Gegensatz zu "Crashed", indem die Autorin ihre Leser ohne jegliche Erläuterung ins kalte Wasser warf, findet man sich in "Wired" auch trotz langer Lesepause zwischen den Bänden schnell zurecht. Immer wieder lässt Robin Wasserman die bisherigen Ereignisse aus den zwei Vorgängern Revue passieren, sodass Fragen überhaupt gar nicht erst aufkommen. Durch diese teilweise sehr langen Wiederholungen zieht sich der Beginn des Romans allerdings etwas in die Länge. Während ich anfangs der Überzeugung war, Wasserman hätte bereits hier mehr Spannung einbauen können, wurde ich spätestens ab dem zweiten Drittel eines besseren belehrt. Der Anfang war bloß die Ruhe vor dem Sturm. . Kaum erhält die Geschichte die Chance, an Fahrt zu gewinnen, reißt sie Spannung, Dramatik und Tragik an sich. Ein unerwartetes Ereignis folgt auf das nächste, die Schicksale überschlagen sich, aufregende Geschehnisse jagen einander hinterher. Lügen werden aufgedeckt, sicher geglaubte Tatsachen widerlegt, Vertrautes wird zur Bedrohung. Beim Lesen habe ich sogar die Zeit vergessen, so sehr hat mich das letzte Abenteuer von Lia mitgerissen. Robin Wasserman hat eine grandiose Geschichte geschrieben, die jeden ihrer Leser zum Nachdenken animieren wird. . Auch der letzte Band der Reihe wird aus Lias Sicht erzählt. Die Mech ist noch immer dieselbe, die wir in "Skinned" kennenlernen durften; eine selbstbewusste, sarkastische und mutige junge Frau, die sich stets für ihre Prinzipien einsetzt. Man merkt ihr dennoch an, wie sie sich im Verlauf der Trilogie verändert hat; sie ist reifer und erwachsener geworden. Mittlerweile scheint sie sich sogar mit ihrem Schicksal mehr oder weniger abgefunden zu haben, statt ihrem menschlichen Dasein nachzutrauern. Als sie von all den schrecklichen Geheimnissen erfährt, die ihre Mitmenschen (und Mit"mechs") vor ihr zu verstecken versuchten, bleibt sie standhaft. Lia wird nicht zur Rebellin, wie sie es in "Crashed" noch getan hätte. . An dieser Stelle möchte ich besonders hervorheben, wie großartig es Robin Wasserman gelungen ist, einen schwierigen Charakter wie Lia authentisch zu gestalten. Lia beschreibt die Welt um sich herum nüchtern, distanziert, so wie es eine Mech tun sollte. Trotzdem werden ihre eigenen Gedanken und Gefühle - wenn auch in einer merkwürdigen, kalten Weise - deutlich und nachvollziehbar dargestellt. In Wassermans Trilogie stellen sich die Menschen die Frage, ob und wie Mechs tatsächlich leben, denken, fühlen können. Durch Lia ist es der Autorin gelungen, diese Frage realistisch zu beantworten. . Die Nebencharaktere sind ebenso verblüffend wie die Handlung. Viele Figuren, die beinahe schon in Vergessenheit geraten sind, kommen zurück und bringen wichtige neue Erkenntnisse ein. Sie zeigen neue Facetten an sich, beweisen, dass Nebencharaktere ebenso große Entwicklungen vollziehen können wie Hauptcharaktere. Aber auch bekanntere Nebenfiguren treiben den Handlungsstrang entscheidend voran und müssen sich sicherlich nicht vorwerfen lassen, sie würden neben der Protagonisten untergehen. . Das Ende ist eine Sache für sich: erschreckend, ernüchternd und überwältigend zugleich. Bis zur letzten Seite wollte ich es nicht glauben, dass es sich hierbei wirklich um den letzten Roman der Reihe handelt. Zu viele offene und ungeklärte Fragen bleiben zurück. Ich bin mir sicher, dass die meisten Leser mit diesem Abschluss der Trilogie ihre Probleme haben werden. Es ist nicht das, nicht einmal ansatzweise, was man erwartet hätte. Ich für meinen Teil hingegen bin begeistert, einfach sprachlos. "Wired" liefert ein Ende, das man nie vergessen wird. . Cover: Das Cover von "Wired" passt genau zu seinen zwei Vorgängern und macht seine Zugehörigkeit auf den ersten Blick deutlich. Noch immer fehlt mir der konkrete Bezug zum Inhalt des Romans, aber hübsch anzusehen ist es dennoch. . Fazit: "Wired" hat mich umgehauen. Nach "Skinned" und "Crashed" habe ich nicht damit gerechnet, dass es Robin Wasserman tatsächlich gelingen sollte, ihren (selbst extrem hoch gesetzten) Maßstab noch einmal zu überbieten. Ein grandioser Abschluss einer noch viel grandioseren Trilogie... Ich vergebe 5 Sterne!

    Mehr
  • Rezension zu "Wired" von Robin Wasserman

    Wired
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    20. November 2011 um 19:36

    Handlung Lia Kahn hat es geschafft, sie lebt, aber zu welchem Preis?! Nach einem tödlichen Unfall wurde sie zu einer Mech (eine hoch entwickelte Maschine, die aussieht wie ein Mensch mit dem menschlichen Bewusstsein ihres früheren Menschen-Ichs). Lia ist damit in ihrem Maschinenkörper gefangen, dafür aber auch unsterblich. Doch um als Mech weiterzuleben, musste sie auch viel opfern. Aber sie hat eine neue Chance bekommen. Und sie hat neue Freunde gefunden, Mechs wie sie. Lia Kahn arbeitet für den Konzern BioMax, der auch dafür verantwortlich ist, was sie heute ist. Ihr Verhältnis zu den Orgs (wie die Menschen von den Mechs genannt werden) ist oft zwiegespalten, aber ganz besonders das Verhältnis zu ihren Eltern und zu ihrer jüngeren Schwester Zo ist eiskalt oder anders ausgedrückt katastrophal, mit vielen Höhen und Tiefen. Lia stellt sich für BioMax 20 Tage zum VidLife zur Verfügung (VidLife bedeutet, Lia ist übers Internet mit den Zuschauern 24 Stunden am Tag verbunden und diese können ihr Anweisungen geben, was sie machen und sagen soll). Während diesen 20 Tagen trifft sie auf Jude. Jude ist der ehemals beste Freund ihres Freundes Riley und sie ist gar nicht gut auf ihn zu sprechen. Jude und Riley wurden ebenfalls zu Mechs gemacht, als sie bei einem tödlichen Feuer ums Leben kamen. Er lockt Lia und Riley in eine abgelegene Gegend, wo Menschen nicht leben können, denn die Umgebung ist radioaktiv verseucht, dadurch können die Mechs ganz unter sich sein, ohne befürchten zu müssen verfolgt zu werden. Judes Plan ist es, eine Stadt nur für Mechs zu gründen, wo sie ungestört leben können. Doch bevor es soweit kommt, erfährt Lia mit der Hilfe ihrer Schwester Zo von den wahren Umständen des damaligen Unfalls, der aus ihr eine Mech gemacht hat. Ihr Vater wurde von BioMax erpresst und hat als Tilgung seiner Schuld zugestimmt, eine seiner beiden Töchter zu opfern. Schlimmer als das ist nur noch die Tatsache, dass eigentlich Zo bei diesem Unfall hätte sterben sollen und nicht Lia. Diese Wahrheit schweißt die beiden Schwestern zum ersten Mal wirklich zusammen. Sie fliehen beide von zu Hause und kommen bei Riley unter. Sie schmieden einen Plan, um mehr über den Umstand des Unfalls und über die Mechs herauszufinden und brechen in die Zentrale von BioMax ein, Jude schließt sich ihnen bei diesem Vorhaben an. Dabei stoßen sie auf geheimes Wissen, was fast schon zu unglaublich ist, als das es wahr sein könnte. BioMax hat die neuralen Synapsen jedes Mechs bei seiner Umwandlung kopiert und diese in Kriegsmaschinen verpflanzt. Mit diesen Informationen wollen sie BioMax erpressen, aber ihr Plan geht nach hinten los. Denn BioMax macht plötzlich gemeinsame Sache mit der Bruderschaft. Die Bruderschaft sind die ärgsten Verfechter gegen die Mechs und würden am liebsten alle Mechs vernichtet wissen. Schließlich kommt es im Laufe dessen zu einem der schlimmsten Unfälle, die es geben kann. Mechs, die nie sterben können, können plötzlich durch einen Virus ausgelöscht werden. Alles was das Ich eines Mechs darstellte, ist für immer verloren. Riley wird durch einen so genannten Uplinker damit infiziert und dabei wird er gelöscht – besser gesagt, sein ganzes ICH – wird restlos ausgelöscht. Sofort fällt der Verdacht auf die Bruderschaft, aber Lia, Jude und Zo fehlen die Beweise. Als dann auch noch Lias und Judes Existenz auf der Kippe steht, müssen sie sich in die Höhle des Löwen wagen. Meine Meinung Vermutlich klingt meine Rezension etwas holprig und ich springe von einem Punkt zum anderen, aber es passiert so viel, dass ich auch nicht alles verraten möchte. Gleichzeitig oute ich mich als absolute Quereinsteigerin, doch ich habe es nicht bereut. Denn der dritte Band hat mich so gefesselt, dass ich jetzt unbedingt auch noch Band 1 Skinned und Band 2 Crashed lesen möchte. Und ich habe eine Lieblingsfigur gefunden. Es ist Jude. Ich möchte wissen, wie er früher als Mensch war und möchte gerne auch mehr über sein früheres Verhältnis zu Riley und Lia erfahren. Es hat einfach Spaß gemacht mit jedem Satz mehr über die Figuren zu erfahren, und wenn es auch nur Kleinigkeiten waren. Es gibt nur zwei kleine Negativpunkte, die ich aber nicht überbewerte und auch nicht mit in meine Gesamtbewertung fließen, denn das Buch war dafür viel zu fesselnd. Ich kann nicht sagen, ob es einfach nur an der Tatsache lag, dass ich mit Band 3 anfangen habe, oder ob es auch in den Vorgängerbänden so ist. Oft musste ich Absätze mehrmals wiederholen, weil ich nicht verstanden habe, was mir die Autorin genau damit sagen wollte … zu viele verwirrende technische Details und Abkürzungen. Aber wer sich mit Computern und dem Internet ein wenig auskennt, kann es sich dennoch einigermaßen gut vorstellen, so ging es mir zumindest. Allerdings musste ich auch mehrere Gesprächsabschnitte öfters lesen, was an der Tatsache lag, dass stur „wörtliche Rede“ geschrieben worden war. Deswegen musste ich immer mal wieder nachzählen, wer hat angefangen und wer hat aufgehört, das war schon etwas verwirrend. Ein paar mal mehr … „sie sagte … er sagte … Lia antwortete … Jude erklärte“ … hätte schon gereicht. Nebenbei möchte ich noch erwähnen, das Buch ist aus der „Ich-Perspektive“ geschrieben. Im Ganzen bekommt das Buch von mir 5 von 5 Punkten. Ich kann es weiterempfehlen und für diejenigen, die schon Band 1 und Band 2 kennen, denke ich, ist es ein sehr gute Abschluss der Trilogie. (Soul of Dragon aus dem Team von Wir Lesen)

    Mehr
  • Rezension zu "Wired" von Robin Wasserman

    Wired
    dreamer

    dreamer

    06. November 2011 um 17:08

    Mechs und Orgs zusammen- eine Möglichkeit oder das Verderben? . Achtung Spoilergefahr - dies ist Teil 3 der Trilogie. . Lia arbeitet nun als Marionette des Systems um die Orgs davon zu überzeugen das die Mechs sich gar nicht so sehr von ihnen unterscheiden. Sie will das schaffen, einerseits um in Ruhe mit ihrer Familie leben zu können, andererseits um den Verbrechen gegen wehrlose Mechs ein Ende zu bereiten. Riley unterstützt sie bei dem was sie tut, doch oft legen sich Schatten über ihre Beziehung seit jener Nacht im Lager der Bruderschaft, als er sie bedingungslos unterstützte, es jedoch mit seinen Erinnerungen an jene Nacht bezahlen musste und Jude, seinen besten Freund verriet. Lia fragt sich immer öfter ob es das wert ist, das Kämpfen, das sich verstellen, bis sie etwas erfährt das alles verändert. Mit einem Schlag übernimmt eine andere Lia, eine Lia ohne Gnade und wehe dem der ihr bei ihrem Vorhaben im Wege steht - den man bedenke: Lia ist kein Mensch, sie ist eine Maschine... . Kleiner Auszug: Man sieht eine Maschine, die die Rolle spielt, für die man sie gebaut hat. Man sieht die lebende Tote. Man sieht einen Freak, einen Tabubruch, eine Sünde, eine Heldin. Man sieht eine Mech; man sieht einen Skinner. Man sieht, was man sehen will. Nur mich sieht man nicht - s.S.7 . Meine Meinung Mit dem Auftakt zu diesem Finale hat die Autorin mir und vielen anderen Lesern eine Geschichte aufgezeigt die sich in so vieler Hinsicht von anderen Geschichten unterscheidet. Ich dachte mir mich könnte man niemals überraschen, das ich im Raten von dem Ende eines Buches unfehlbar bin, doch hier habe ich mich geirrt - Robin Wasserman ist unglaublich und so auch "Wired" (eng. "Wired"). . Wie schon bei den Vorgängern fasziniert mich die Aufmachung - schlicht und doch so einladend. Was die Farbgestaltung angeht finde ich das grau-schwarz hier auch eine gute Wahl war, da dies das düstere Finale war zu welchem wir hingearbeitet haben. . In Teil 3 erwartet uns diesmal das Unerwartete. Die Story ist um einiges spannender als in den ersten beiden Teile und entführt uns noch weiter in die Welt von Lia. Diesmal wird DAS Geheimnis, um das es schließlich in der ganzen Trilogie geht, gelüftet. Für mich als Leser war das der absolute Wahnsinn. Nie habe ich erlebt, dass mich eine Autorin so überrascht hat, die Geschichte so spinnt, dass ich mit meinen Annahmen so falsch lag. Das Ende ist also Wahnsinn, auch wenn meiner Meinung nach sogar noch genügend ungeklärte Fragen für einen Teil 4 geblieben wären. . Und wieder ist die Charakterentwicklung das, was mich beinahe noch mehr fasziniert als die Handlung. Wenn man glaubt man hätte die Figuren schon in "Crashed" (eng. "Crashed") zur Genüge kennengelernt, dann irrt man sich. Lia und Co werden wenn das überhaupt noch möglich ist noch facettenreicher. Manche Charaktere überraschen nämlich auch in Teil 3 wieder mit vollkommen neuen Seiten und manche machen es sogar unmöglich das ich sie nach 2 Teilen Verachtung immer noch nicht mag. . Auch in Teil 3 fielen mir wieder einige Dinge auf die mich teils sehr wütend gemacht haben. Die Gesellschaft in die uns die Autorin entführt ist korrupt, verbohrt, voller Lügen und kann den Leser auch gut mal zur Weißglut treiben. Man kann also sehr gut mit den Mechs mitfühlen, wenn sie wieder mal von der Bruderschaft gejagt oder gequält werden.Ich war auf jeden Fall sehr oft geschockt wie die Menschen auf Sachen reagieren die sie nicht verstehen. In dieser Trilogie ist Tolerenz leider etwas das zu kurz kommt. . Fazit Ein atemberaubendes wenn auch tragisches Finale der Trilogie. Robin Wasserman ließ mir am Ende keine andere Wahl, mir liefen vereinzelt Tränen über das Gesicht. Von mir gibt es 5 von 5 Wölkchen und mein klares "Lesen müsst" - an die Leute die die bisherigen Teile gelesen haben. . Reihe 1."Skinned" (eng. "Skinned") 2."Crashed" (eng. "Crashed") 3."Wired" (eng. "Wired") . Mein herzlicher Dank an den script 5 Verlag für die tatkräftige Unterstützung mit diesem Buch.

    Mehr
  • Rezension zu "Wired" von Robin Wasserman

    Wired
    Ayanea

    Ayanea

    Hätte es so enden müssen? Ach was bin ich doch enttäuscht vom Ausklang dieser Trilogie. Ein Ende was viele Fragen aufwirft, andere Fragen nicht zufrieden stellend beantwortet und doch ist es ein Ende. Es fällt mir nicht leicht dieses Buch zu bewerten- schon wieder. Wired setzt da an, wo Crashed aufgehört hat. Ich weiß nicht ob es daran lag, dass ich dieses Buch direkt hinter dem anderen gelesen habe, aber ich kam diesmal besser mit dem Anfang zurecht. Wobei ich dennoch das Gefühl hatte, dass mehr wiederholt wurde und kleinere Rückblenden gemacht wurden. Das war definitiv ein Pluspunkt. Die Figur der Lia ist genauso ausgelegt wie in dem vorherigen Buch. Wütend, enttäuscht wie eh und je. Sie muss auf einmal feststellen, dass sich alles zuvor Geglaubte als Lüge entpuppt. Es kommt zu einigen Überraschungen und Wendungen, die der Leser nicht kommen sieht und die sehr stimmig in die Geschichte gepasst haben. Ein weiterer Pluspunkt. Als alle Mechs sich auf einmal einer unbekannten Gefahr ausgesetzt sehen, da man sie vernichten will und die Situationen schließlich eskalieren, muss Lia handeln. Gemeinsam mit Jude und ihrer Schwester hecken sie einen mehr als heiklen Plan aus, um die Mechs vor ihrem Ende zu bewahren. Der Plot an sich war auch sehr interessant zu lesen und dennoch fühle ich mich im Nachhinein so komplett unbefriedigt, dass ich es gar nicht recht in Worte zu fassen vermag. Einige Figuren, die ich zum Beispiel im ersten Band so gar nicht leiden konnte, hatten auf einmal ganz andere Seiten an sich, die mir dadurch auf einmal sehr sympathisch waren. Aber auch wie bei Crashed, habe ich das Potential was in Skinned steckte einfach vermisst. Es gab keine Gedanken die sich Lia machte, die es wert waren noch über das Buch hinaus sich damit auseinander zu setzten. Alles was mir an Skinned so sehr gefallen hat, tauchte in beiden Fortsetzungsbüchern absolut nicht auf. Vielmehr kam mir die Geschichte zuweilen schleppend zäh und langweilig vor. Ich musste mich mitunter zum weiter lesen zwingen. Und das Ende....ja das Ende. Es lässt dem Leser mit dem Gefühl zurück sich kalt abgeduscht zu haben. Mir persönlich hat es überhaupt nicht gefallen. Je weniger Seiten ich zum Lesen übrig hatte, umso verwirrter war ich, da alles im Buch auf einen Showdown hinwies. Dieser Showdown war dann jedoch in einer halben Seite abgehandelt- man hatte viel mehr das Gefühl, die Autorin konnte sich nichts besseres einfallen lassen und wollte es kurz und schmerzlos über die Bühne bringen. Die gesamte Trilogie ist für mich das perfekte Beispiel dafür, dass man aus einem sehr, sehr guten Buch (Skinned)keine Trilogie machen sollte, wenn man nichts weiter zu sagen hat. Schade, Skinned werde ich immer lieben und weiter empfehlen, die anderen beiden Bücher wohl nur mit Ausnahmen. Schwache 3 Sterne für Wired.

    Mehr
    • 2
  • weitere