Robyn Carr Das Glück wartet in Virgin River

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Inhaltsangabe zu „Das Glück wartet in Virgin River“ von Robyn Carr

Ihre schwierige Kindheit merkt man Lilly Yazhi nicht an. Genauso wenig wie ihre indianische Herkunft. Und sie tut alles, damit das auch so bleibt. Doch als Clay Tahoma nach Virgin River zieht, fängt Lillys mühsam errichtete Schutzmauer an zu bröckeln. Der Pferdeflüsterer stammt von den Navajo-Indianern ab. Und ihm gelingt es spielend, seine indianischen Wurzeln nicht zu verleugnen und gleichzeitig ein modernes Leben zu führen. Clays naturverbundene, offene Art weckt in Lilly eine nie gekannte Sehnsucht. Kann sie es an seiner Seite wagen, sich mit ihrem Erbe zu versöhnen?

Ich liebe diese Reihe einfach!

— Fabella
Fabella

War wieder super, wie jeder aus der Reihe

— rocky75
rocky75

Die Virgin River Reihe ist für mich ein Stück heile Welt, zum Träumen. Manchmal ist dort alles so perfekt daß man glatt hinziehen möchte.

— Thrillergirl
Thrillergirl

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  • Ich liebe diese Reihe einfach!

    Das Glück wartet in Virgin River
    Fabella

    Fabella

    06. March 2015 um 05:44

    Inhalt:Als Clay die Gelegenheit bekommt, bei seinem alten Freund Nathaniel zu arbeiten, greift er die Gelegenheit beim Schopf. Er ist sich sicher, nur so seiner Exfrau zu entkommen. Nathaniel ist sehr erfreut, den Pferdeflüsterer nun bei sich zu haben, denn im Umgang mit schwierigen Pferden wird er ihm sicherlich eine große Hilfe sein. Doch Clay stößt auf Lilli, mit der er dort nicht gerechnet hätte. Denn die Kindfrau mit den indianischen Wurzeln verdreht ihm gehörig den Kopf. Doch etwas scheint mit ihr nicht zu stimmen, denn sie tut alle, um sich von ihm fern zu halten. Den Pferden hat er es zunächst zu verdanken, dass er Zeit mit ihr verbringen kann. Doch das ist nicht das, was er sich vorstellt.  Meine Meinung:Ich kann nur immer wieder betonen, dass ich die Bücher dieser Autorin liebe. Man schlägt sie auf, verfällt in einen Bann eines geradezu magischen Ortes und ehe man sich versieht, ist die Geschichte schon wieder vorbei und man hat mal eben wieder in einem Rutsch knapp 350 Seiten verschlungen, ohne dass man merkte, wie die Zeit vergeht.Und so ging es auch diesmal. Auch wenn die Geschichte gar nicht in Virgin River, sondern mehr am Rande spielt. Was aber kein bisschen schlimm ist, da man trotz allem auch wieder viele interessante Geschichten aus diesem zauberhaften Ort mitbekommt. Über bereits bekannte Charaktere, aber auch ein paar neue, so dass man schon hoffen kann, sie in den nächsten Teilen wieder zu treffen, dann vielleicht als Hauptpersonen. Was mir an diesem Teil hier besonders gut gefiel war, dass Pferde eine größere Rolle spielten, aber auch die Kulturen zweier Indianerstämme, auch wenn man im Hier und Jetzt lebt. So erfährt man doch noch ein bisschen was von den Bräuchen und Vergangenheiten dieser Stämme. Aber auch die persönlichen Probleme von Clay und Lilli, die sicherlich zum Teil auch was mit ihrer Herkunft zu tun haben, fand ich mitreissend und auch berührend. Wie immer schafft es die Autorin große Probleme im Verlauf einer Geschichte aufzurollen und zu verarbeiten. Ich denke, Liebhabern dieeser Reihe ist es von vornherein ganz klar, dass hier immer viel Happy End aber auch immer ein bisschen Wehmut wartet. Und das ist es ja auch eigentlich, was uns so an diese Reihe fesselt. Fazit:Auch dieser Teil der Reihe gefiel mir mit seinen ganz eigenen kleinen Problemen wieder ganz besonders gut. Einfach empfehlenswert!

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  • Indianisches Erbe

    Das Glück wartet in Virgin River
    Saphir610

    Saphir610

    26. August 2014 um 22:04

    Clay Tahoma zieht nach Virgin River um seinem alten Freund bei seiner Tierarztpraxis und Aufbau eines Reitstalles zu helfen. Dort trifft er auf Lilly, die wie er indianischer Herkunft ist, und aufgrund eines kranken Pferdes kommen die beiden öfter zusammen, und sich näher. Die Vergangenheit von Clay und Lilly wird erzählt, und das in verschiedenen Formen, Lilly erzählt es ihrem Freund, denkt für sich selber an ihre Geschichte und es wird anderen geschildert. Genauso bei Clay. Nicht, dass die Beiden sich ihre alten Beziehungen schildern und was gerade Lilly dadurch für Altlasten mit sich rum schleppt und es erst harsche Worte ihres Freundes bedarf. Also durchaus etwas in die Länge gezogen, bis die Zwei sich endgültig finden. Es werden auch immer wieder Geschehnisse von anderen Bewohnern von Virgin River erzählt, was das Ganze etwas auflockert und dem Buch gut tut. Eine gut zu lesende Geschichte von Robyn Carr, nach altbekannter Art. Allerdings kam mir die Geschichte zwischen Clay und Lilly ein wenig sehr bemüht und lang gezogen vor. Das kenne ich durchaus anders von der Autorin.

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  • Das Glück wartet in Virgin River

    Das Glück wartet in Virgin River
    Aoibheann

    Aoibheann

    08. August 2014 um 14:55

    Ihre schwierige Kindheit merkt man Lill Yazhi nicht an. Genauso wenig wie ihre indianische Herkunft. Und sie tut alles, damit das auch so bleibt. Doch als Caly Tahoma nach Virgin River zieht, fängt Lillys mühsam errichtete Schutzmauer an zu bröckeln. Der Pferdeflüsterer stammt von den Navajo-Indianern ab. Und ihm gelingt es spielend, seine indianischen Wurzeln nicht zu verleugnen und gleichzeitig ein modernes Leben zu führen. Clays naturverbundene, offene Art weckt in Lilly eine nie gekannte Sehnsucht. Kann sie es an seiner Seite wagen, sich mit ihrem Erbe zu versöhnen? Die Virgin-River Reihe der Autorin ist mir eine der liebsten Bücher wenn es darum geht den Alltag für eine gewisse Zeit auszublenden und ich mich gleichzeitig aber auch nicht mit allzu schwerer Kost beschäftigen mag. Ich habe mich mit der Inhaltsangabe bewusst nur an den Klappentext des Buches gehalten, denn genau genommen überschlagen sich ein wenig die Ereignisse und es passieren mehrere Dinge in recht kurzer Reihenfolge. Diese dort einzubringen ohne etwas von der Story zu verraten war mir nicht möglich. Dieses Buch würde ich allerdings als eines der „schlechteren“ der Reihe bezeichnen. Und das auch wirklich in Anführungszeichen gesetzt, denn geschrieben ist das Buch wie gewohnt flüssig und mit sehr viel Gefühl. Ich habe beim Lesen immer das Gefühl, dass der Autorin ihre Figuren auch selbst sehr am Herzen liegen. Ich würde das Buch als eine Art Lückenfüller betrachten. Ein Zwischenbuch, um den Leser auf den Verlauf der weiteren Geschichte ein wenig vorzubereiten und auch das Geschehen etwas voranzutreiben. Dadurch rückt für meinen Geschmack die Geschichte von Lilly und Clay ein wenig zu sehr in den Hintergrund. Ohnehin bin ich mit Lilly nur mäßig warm geworden. Ihre Reaktion auf den Konflikt mit Clay hat mich an vielen Stellen über ihr Verhalten nur imaginär den Kopf schütteln lassen. Allerdings hoffe ich, dass ihr bester Freund Dane noch den ein oder anderen Auftritt in seiner Nebenrolle haben wird, denn er war mir wirklich sehr sympathisch und ich musste bei der Szene auf dem Garagenflohmarkt herzlich lachen. Ein Buch aus dieser Reihe fühlt sich für mich an wie der Besuch bei alten Freunden. Meinen beiden Kritikpunkten zum Trotz gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen, denn es kam nie Langeweile auf, es werden viele der bisherigen Figuren eingebunden und man bleibt auf dem Laufenden, Aussichten auf die nächsten Bücher liegen in der Luft und wie immer mit sehr viel Gefühl geschrieben.

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  • bei mir besteht weiterhin Suchtgefahr!

    Das Glück wartet in Virgin River
    ulla_leuwer

    ulla_leuwer

    07. March 2014 um 09:43

    Meine Meinung: Die Sucht hat mich wieder gepackt! Und ich habe auch das Glück, gleich drei Bücher der Serie hier liegen zu haben und in einem Rutsch lesen zu können. Ich liebe die Bücher dieser Serie, angefangen von  dem schönen Buchcover und gefolgt von den liebenswerten Personen, die in Virgin River und Umgebung wohnen. Robyn Carr schafft es immer wieder, eine andere Geschichte zu erzählen. Trotzdem kommen auch die bereits bekannten Protagonisten der anderen Bücher darin vor. Ich bin immer wieder begeistert und fühle mich schon richtig dazu gehörig. Obwohl die Romanzen sind meist vorhersehbar. Mal  hat der Mann, mal die Frau ein besonderes Erlebnis in der Vergangenheit gehabt und tun sich in der Gegenwart damit sehr schwer. Auch gibt es Stellen, wo etwas erwähnt wird und ich denke, aha, da wird wohl  später noch etwas passieren und so ist es auch. Ich will hier nicht mehr über diesen Inhalt verraten. Leser werden später wissen,  was ich meine. Aber trotzdem mag ich die Bücher, denn immer wieder sind es andere Schicksale und Hauptthemen in den Büchern. Clay wird von seinem Freund Nate, dem Tierarzt in Virgin River gebeten, zu kommen und die Stelle als Assistent anzutreten. Clay hat eine besondere Beziehung zu Pferden. Lilly, die bei ihrem Großvater in der Futtermittelhandlung arbeitet, findet auf einer ihrer Lieferfahrten ein vernachlässigtes Pferd. Beide kümmern sich um dieses Pferd und kommen sich dadurch näher und das Schicksal nimmt seinen Lauf. In diesem Buch habe ich dann auch einiges über Pferde erfahren, aber viel interessanter fand ich, dass beide indianischer Herkunft waren und dadurch auch über das Leben und der Gebräuche der Indianer geschrieben wurde. Im  großen und ganzen ist dies wieder ein gelungenes Buch. Wie ich bereits erwähnte, trifft man in den Büchern alte Bekannte und diesmal hat es Jack, den Barbesitzer getroffen, er muss ein schweres Erbe antreten. Aber auch von der Familie Riordan gibt es neues zu berichten. Erfrischend finde ich immer wieder verschiedene Dialoge und habe dann auch richtig Spaß beim Lesen. Fazit: Das schöne bei dieser Serie ist, man kann jederzeit einsteigen und hat nicht das Gefühl die anderen lesen zu müssen. Allerdings, wer so neugierig ist wie ich, überlegt es sich, ob nicht die vorherigen Bücher auch gekauft und gelesen werden.  Inzwischen habe ich jede Menge aus der Serie gelesen und bin weiterhin begeistert. Das nächste habe ich natürlich schon angefangen.

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  • Virgin-River-Geschichte

    Das Glück wartet in Virgin River
    Schnauzhaar

    Schnauzhaar

    10. November 2013 um 15:44

    Betreffend Inhalt verweise ich auf die anderen Rezensionen. Es handelt sich um eine gewohnt gute und spannende Geschichteaus Virgin River. Herzschmerz, Pferde, Kameradschaft usw. Mir gefallen die Bücher von Robyn Carr sehr gut und freue mich schon jetzt auf den nächsten Band. Die Spuren wurde in diesem Buch bereits vorgelegt!

  • Ein Lesetrip nach Virgin River geht immer

    Das Glück wartet in Virgin River
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    11. October 2013 um 23:41

    ~Inhalt~ Der Navajo-Indianer Clay Tahoma wagt nach seiner schwierigen Scheidung einen Neuanfang: Weg aus dem turbulenten Los Angeles und in die Nähe Virgin Rivers, um dort in der Tierarztpraxis seines Freundes Nathaniel Jensen mit verhaltensauffälligen und verstörten Pferden zu arbeiten. Für ihn, mit dem Ruf eines begnadeten Pferdeflüsterers, ein absoluter Traumjob und gleichzeitig auch die Gelegenheit, seinen siebzehnjährigen Sohn Gabe zu sich zu holen. Doch dieses Vorhaben wird erheblich gestört, als Clay die zurückhaltende Lilly Yazhi kennenlernt. Die junge Frau, ebenfalls indianischer Herkunft, meidet nach Möglichkeit das männliche Geschlecht nach schlimmen Erfahrungen und tut sich deutlich schwerer als Clay ihre Abstammung zu akzeptieren … ~Einschätzung~ Der gefühlte tausendste Besuch in Virgin River – aber Langweile in diesem kleinen beschaulichen Örtchen? Nie und nimmer :) Dafür sorgen schon Jack, Mel & Co und nicht zuletzt Neuankömmlinge, die dann auch immer wieder für frischen Wind in Virgin River sorgen. In „Das Glück wartet in Virgin River“ haben wir mit Clay Tahoma einen Neuzugang, der ja schon optisch mal wieder so einiges hergibt. In dieser Hinsicht gibt Robyn Carr ganz schön Gas und präsentiert uns einen gut gebauten indianischen Kerl, der schon fast klischeehaft mit goldgebräunter Haut und langer Wallemähne daherkommt, die jede Frau vor Neid erblassen lässt ;) Und überhaupt gibt Clay hier einen ganz patenten Hauptprotagonisten ab, der als Vater und begnadeter Pferdeflüsterer einen wirklich guten Job macht. Ein kleines bisschen anderes verhält es sich, als er an der Seite seiner Lilly einen schwerwiegenden Fehler begeht, der aber letztendlich und – zugegebenermaßen auch – für ein bisschen mehr Pep und Aufregung im sonst eher beschaulichen Liebesleben der beiden sorgt. Ansonsten knüpft Robyn Carr hier übrigens auch noch zarte Bande Richtung Grace Valley, wo Clays Schwester beheimatet ist und dieses Örtchen auch seine kleine, aber eigene feine Trilogie sein eigen nennt. Robyn Carr verwöhnt uns in der Regel ja immer mit gefühlvollen Love Storys, die schon irgendwie zu Herzen gehen und wirklich berühren. Diesmal hat sie es allerdings mit Lilly und Clay nicht so ganz geschafft, bei mir zu einhundertprozent mit einem romantischen und ergreifenden Techtelmechtel zu punkten. Mir persönlich hat das gewisse Etwas gefehlt, ob das unterschwellige Knistern oder dieses emotionale und seelenvolle Miteinander – mir ist das einen Tick zu sehr dahin „geplätschert“ und so richtig in Fahrt kommt das Ganze erst Richtung Finale, als aus Clays Vergangenheit eine Person auftaucht, die unseren beiden Turteltauben aber so was von richtig zusetzt. Nichtsdestotrotz hat Robyn Carr es auch hier wieder mal geschafft, Virgin River und seine mal mehr, mal weniger speziellen Einwohner ins richtige Licht zu rücken. Deren kleine und große Sorgen machen nämlich jeden Lesetrip in dieses beschauliche Örtchen immer wieder zu etwas ganz Besonderem. Diesmal müssen „altgediente“ Protagonisten einen zweiten Verlust nach Doc Mullins verkraften und erleben infolgedessen einen emotional etwas unpässlichen Jack, der hier alle Hände voll zu tun, seine etwas außer Kontrolle geratenen Nachbarn zu bändigen *schmunzel* Dazu gibt’s einige interessante Neuigkeiten von den Riordans, und die Autorin stellt uns da gleich mal mit dem guten Colin den nächsten Bruder etwas näher vor. Sie gewährt uns da natürlich auch einen Ausblick auf das zukünftige Geschehen rund um Colin und beginnt dieses Szenario hier gleich mal mit einem echten Paukenschlag. Dazu verschlägt es noch einen jungen Mann nach Virgin River, der sich bei Jake und Mel kurzzeitig einquartiert, Robyn Carr aber noch nicht so richtig rauslässt, was es mit dem Kerl auf sich hat. Ob da noch was geht? ~Fazit~ Ein Lesetrip nach Virgin River geht immer, auch wenn die Love Story zwischen Clay und Lilly mich jetzt nicht einhunderprozent überzeugen konnte und mir die emotionale Präsenz und Intensität ein bisschen gefehlt hat. Summa summarum gibt’s für den sexy Navajo und seine bedachtsame Hopi gute 4 von 5 Punkte und Hand aufs Herz: Ich freu’ mich tierisch auf November, wenn dann Colin Riordan in Virgin River aufschlägt :D (AK)

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  • Rezension zu "Das Glück wartet in Virgin River" von Robyn Carr

    Das Glück wartet in Virgin River
    Danny

    Danny

    26. August 2013 um 08:52

    Um nach seiner Scheidung wieder ein eigenes Leben zu beginnen und seine Exfrau nun endgültig hinter sich zu lassen, entschließt sich der Navajo Clay Tahoma - Hufschmied und Pferdeflüsterer - bei seinem Freund Nathaniel Jenssen anzufangen. Somit hat er auch endlich die Möglichkeit seinen Sohn Gabe, den Clay bekam als er gerade einmal 17 Jahre alt war und der bei seiner Familie im Reservat aufwuchs, zu sich zu holen. Dort trifft er auf die junge Hopi-Indianerin Lilly Yazhi, die in der Futtermittelhandlung ihres Großvaters arbeitet. Nach einem traumatischen Erlebnis während ihrer Kindheit hat sie sich von den Traditionen ihres Volkes stark zurückgezogen und sich geschworen keinem Mann je wieder zu vertrauen. Clay ist da das ganze Gegenteil. Er ist stolz auf seine Herkunft und geht offen damit um. Erst er kann ihr zeigen, was sie eigentlich durch ihr Leugnen schmerzhaft vermisst hat. Beide verlieben sich ineinander. Doch die neu aufkeimenden Gefühle zwischen beiden scheinen jäh bedroht, als Clays Exfrau wieder auf der Bildfläche erscheint... Außerdem stirbt Hope McCrea und hinterlässt Virgin River einen ganzen Haufen Geld. Jack, der von Hope als Nachlassverwalter bestimmt wurde, hat seine liebe Freude mit den Erwartungen der Bewohner von Virgin River, denn die sehen das Erbe von Hope an die Stadt als Möglichkeit ihre privaten Kredite zu bedienen... Vollin Riordan erleidet einen schweren Unfall und landet schwer verletzt im Militärkrankenhaus. In Folge seiner Behandlung wird er schmerzittelabhängig... Der junge Marine Denny Cutler kommt nach Virgin River, um eine Auszeit zu nehmen und seinen Vater zu suchen... *** Und wieder einmal entführt uns Robyn Carr nach Virgin River. Auch wenn dieser Roman diesmal nicht ausschließlich dort spielt, erfährt man sehr viele Neuigkeiten aus dem Ort. Gerade der Tod von Hope, den ich wirklich bedauere, bringt viel Unruhe nach Virgin River. Und Carr zeigt ganz schön, wie Geld Menschen auseinandertreiben kann. Mit Clay und Lilly hat sie zwei ganz wunderbare Protagonisten entworfen mit einem sehr interessanten kulturellen Hintergrund. Gerade Lilly, die sich gegen ihre Wurzel wehrt, durchschreitet in dem Buch eine interessante Entwicklung. Sie hat sich zwar all die Jahre einzureden versucht, dass sie gut ohne die Traditionen ihres Volkes leben kann, aber erst durch Clay wird ihr deutlich bewusst, dass sie ihre Wurzeln nicht leugnen kann und sie eigentlich recht unglücklich war. Ohne großartig zu romantisieren oder ins Kitschige abzuschweifen beschreibt Carr das Leben der amerikanischen Ureinwohner. Die Geschichte der beiden ist für mich eine der schönsten Liebesgeschichten der Reihe. Carr erzählt auch deutlich weniger parallele Handlungsstränge als in den vorhergegangenen Büchern. Aber die erzählten Handlungsstränge sind sehr gut miteinander verknüpft. Leider erfährt man über viele andere der schon bekannten Charaktere recht wenig. Mit "Das Glück wartet in Virgin River" hat Robyn Carr wieder eine wunderschöne Geschichte entworfen und uns wieder zu einer Reise in das idyllische Virgin River mitgenommen, um lieb gewonnene Charaktere wiederzutreffen und in eine neue Liebesgeschichte einzutauchen. Was sie mit ihrer Virgin River-Reihe geschafft hat ist einmalig. Ein wirklicher Hochgenuss. Ich freue mich schon auf eine neue Geschichte und kann es kaum noch abwarten!

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