Neubeginn in Virgin River

von Robyn Carr 
4,3 Sterne bei123 Bewertungen
Neubeginn in Virgin River
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (109):
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Wer Virgin River mag, wird dieses Buch garantiert lieben!

Kritisch (3):
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Hab es abgebrochen, weil es mir zu banal war.

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Inhaltsangabe zu "Neubeginn in Virgin River"

Von vorn anfangen, das wünscht sich Mel Monroe von ganzem Herzen! Nach dem Tod ihres Mannes kann sich das Leben in der Großstadt nicht mehr ertragen – zu viele Erinnerungen. Da kommt das Jobangebot in dem beschaulichen Virgin River gerade recht. Allerdings beginnt ihr Neubeginn mehr als holprig: Mieses Wetter, ihr Haus eine Ruine. Schnell stellt sie fest, dass das Landleben nicht so idyllisch ist wie gedacht – doch der attraktive Barbesitzer Jack setzt alles daran, sie vom Gegenteil zu überzeugen …

„Die Virgin-River-Romane sind so mitreißend – ich habe mich auf Anhieb mit den Charakteren verbunden gefühlt.“

SPIEGEL ONLINE-Bestsellerautorin Debbie Macomber

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783956496165
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:MIRA Taschenbuch
Erscheinungsdatum:12.09.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Susanne_N_Bahros avatar
    Susanne_N_Bahrovor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wer Virgin River mag, wird dieses Buch garantiert lieben!
    Nach bester Virgin-River-Manier!

    Robyn Carr versteht es meisterlich, ihre Protagonisten in verzwickte Situationen zu schicken. In diesem ersten Band der Reihe ist es Mel, die das Großstadtleben hinter sich lässt, um in der idyllischen Wildnis neu anzufangen. Die Geschichte schildert den Beginn der Beziehung zwischen Mel und Jack, der ausnahmsweise mit seiner Bar nicht nur in einer Nebenrolle auftaucht, sondern der Protagonist sein darf. Er macht seine Sache gut und der Leser erfährt einiges über sein Seelenleben, was im weiteren Verlauf der Buchreihe hilfreich ist.

    Überhaupt machen die Figuren bei Robyn Carr gern eine Entwicklung durch, die manchmal überraschend sein mag, aber dabei immer glaubwürdig bleibt. Welche widersprüchlichen Gefühle in Mel ausgelöst werden, die einerseits Sympathien für Jack hegt, andererseits aber mit dem Landleben so ihre liebe Mühe hat, ist gut nachvollziehbar beschrieben. Der Leser fühlt mit ihr und kann - wie Mel - beiden Seiten und Argumenten etwas abgewinnen, so dass die Spannung bis zum Schluss gehalten wird.

    Ein bisschen herausfordernd sind die vielen Charaktere, die nicht immer leicht auseinanderzuhalten sind. Aber sobald man sich erst einmal in die Serie eingefunden hat, werden sie zu alten Bekannten und man freut sich, sie wiederzusehen.

    Der Schreibstil ist typisch für amerikanische Liebesromane der 90er Jahre. Flüssig und mit Tempo, wobei die Landschaftsbeschreibungen hier und da ein wenig Ruhe reinbringen.

    Alles in allem eine unaufgeregt erzählte Geschichte, der es an allerlei Verwirrung ebenso wenig mangelt wie an romantischen Szenen.

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    Asbeahs avatar
    Asbeahvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Überraschend gut!
    Virgin River 1

    Ein kleines Dorf in den kalifornischen Bergen. Eine erschöpfte Krankenschwester aus der Großstadt und jede Menge interessanter und sympathischer Figuren. Was nach einem locker leichtem Liebesroman klang, bot viel mehr als das: Herz , Tiefgang und eine liebenswerte Dorfgemeinschaft. 

    Sehr gut geschrieben, Wohlfühlbuch !

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    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Schöner Auftakt. Ein Buch zum Wohlfühlen.
    Ein Neuanfang mit Hindernissen

    Vom plötzlichen Tod ihres Mannes traumatisiert flüchtet Mel in das kleine Städtchen Virgin River. Sie will eine Auszeit, vom hektischen Krankenhausbetrieb in L.A. und der Trauer, doch der Neustart steht unter einem schlechten Stern: die Straßen sind schmal und schlammig, das kostenlose, romantische Ferienhäuschen entpuppt sich als alptraumhafte Ruine und der alte Doc Mullins hat weder von ihrer Anstellung gewusst noch wünscht er sie. Einzig der gutaussehende Barbesitzer Jack ist ein Lichtblick in dem verschlafenen Städtchen voller Eigenbrötler. Bevor Mel allerdings den Rückzug antreten kann, findet sie ein ausgesetztes Neugeborenes vor Docs Tür.

    Der Beginn einer neuen, romantischen Buchreihe, die auf fast jeder Linie überzeugt. Lebensecht gezeichnete Charaktere, die man sofort ins Herz schließt, realistische und auch ein bisschen verklärtes Dorfleben mit Härten des Alltags und gefestigter Dorfgemeinschaft. Diese Mischung macht das Buch zu einem wunderbaren Leseerlebnis! Der Leser träumt sich nach Virgin River und lebt mit den Figuren mit. Witz, Romantik und Spannung verweben sich zu einer tollen Geschichte. Auch sprachlich überzeugte mich das Buch auf ganzer Linie! Nur die Bettszenen waren mir zu ausführlich, nehmen aber auch dankbarerweise nur einen geringen Teil der Geschichte ein.

    Für mich eine tolle Neuentdeckung und eine Reihe, die sich lohnt. Wohlfühllektüre für Regentage!

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    fraeulein_lovingbookss avatar
    fraeulein_lovingbooksvor einem Jahr
    Neubeginn in Virgin River

    Inhalt

    Raus aus der Hektik der Großstadt – rein in die Natur. Das Angebot, als Arzthelferin und Hebamme in dem kleinen Örtchen Virgin River zu arbeiten, kommt der Krankenschwester Mel gerade recht. Vielleicht kann sie hier die Schicksalsschläge der letzten Monate überwinden. Allerdings stellt sie gleich bei ihrer Ankunft fest, dass die Realität des einfachen Landlebens nicht dem idyllischen Bild entspricht, was sie sich gemacht hatte. Doch ein auf den Stufen der Arztpraxis ausgesetzter Säugling macht ihr einen Strich durch die Abreisepläne. Und als der attraktive Barbesitzer Jack sich dann noch alle Mühe gibt, ihr die Schönheit der Landschaft und die Menschen des Ortes nahe zu bringen, ist Mel beinahe versucht, Virgin River noch eine Chance zu geben.
    (Quelle: Klappentext)

     

    Meine Meinung

    Mel ist eine Frau, die ihren Job über alles liebt und darin vollkommen aufgeht. Sie hat als Krankenschwester angefangen und sich dann immer weitergebildet, bis sie schließlich Hebamme geworden ist. Zusammen mit ihrem Mann Mark, der Oberarzt war, hat sie ein schönes Leben geführt, das leider ein paar Schattenseiten hatte. Die Arbeitszeiten waren eine Herausforderung für gemeinsame Zeit und mit der Familienplanung wollte es nicht funktionieren. Und plötzlich stirbt Mark bei einen Raubüberfall und für Mel bricht eine Welt zusammen. Sie gerät eine Abwärtsspirale aus Trauer und verlässt schließlich die Großstadt, um als Arzthelferin in Vrigin River zu arbeiten. Als sie ankommt ist sie entsetzt: das Ferienhaus ist eine Ruine, der alte Doc möchte sie nicht als helfende Hand haben und die Auftraggeberin hat sie mit haufenweise Falschinformationen in die kleine Stadt gelockt. Mel möchte schnellst möglichst wieder weg, aber plötzlich liegt ein Baby vor ihren Füßen und sie ist die einzige, die dem kleinen Mädchen helfen kann…also ist Mel plötzlich an die Kleinstadt gebunden…
    Mel fand ich sehr sympathisch, weil sie so unglaublich authentisch war. Sie ist eine Stadtpflanze und verhält sich auch so. BMW-Cabrio, teure Kleidung und hohe Ansprüche an die Arbeitsgeräte. Die junge Frau tut sich schwer mit der Eingliederung und versteht viele Ansichten des Arztes nicht, vieles muss sie sich selbst erarbeiten – außer das Vertrauen der schwangeren Frauen. Auch der Verlust von Mark, der sie hin und wieder aus der Bahn wirft, ist für mich verständlich und normal. Jeder Mensch würde nach dem Verlust einer wichtigen Person so reagieren.

    Jack ist Barbesitzer und arbeitet zusammen mit Preacher (Koch) und Ricky (Kellner, der noch zur Schule geht) und ist der Mittelpunkt der Kleinstadt. Dort treffen sich alle zum Essen, Trinken und zusammensitzen. Um seine sexuellen Bedürfnisse zu stillen, fährt er in den Nachbarort – bis Mel ankommt. Jack fühlt sich gleich zu ihr hingezogen und versucht sie für sich zu gewinnen. Erst als Freund und dann als Partner. Er steht ihr immer helfend zu Seite und kümmert sich rührend um ihr Wohlbefinden.
    Ich mochte Jack, auch wenn man zu Beginn nicht wirklich schlau aus ihm wird. Wenn man seine Vergangenheit kennt, versteht man ihn besser und weiß, wie wichtig im das Leben in Vrigin River ist und warum er länger keine feste Beziehung wollte. Bis er Mel kennenlernt.

    Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Nur die Zeitsprünge haben mich an einigen Stellen etwas irritiert – man hätte diese durch Absätze oder Zwischenabschnitten etwas besser erkenntlich machen können.
    Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Mel und Jack, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

    Mir wurde schnell klar, das ich mit dieser Geschichte eine Hassliebe entwickeln werde. Einerseits fand ich sie an vielen Stellen todlangweilig und unnötig in die Länge gezogen, aber anderseits konnte sie mich mit dem Kleinstadtflair, dem alten Doc und vielen kleinen Nebengeschichte von sich überzeugen. Ich verstehe alle ein Sternbewertungen und ich verstehe die Fans, die von dieser Reihe schwärmen. Momentan befinde ich mich eher auf Seiten der Fans und möchte die Reihe unbedingt weiterlesen.
    „Neubeginn in Vrigin River“ ist eine nette Liebesgeschichte, die man sich auf jeden Fall mal genauer anschauen sollte.

    Was mir leider negativ aufgefallen ist, ist die Rechtschreibung und Zeichensetzung. Ich bemängle diesen Aspekt wirklich sehr selten in meinen Rezensionen, da jedem Fehler passieren. Menschen wie Programmen und ich über kleine Fehler hinwegsehe, aber hier ist es leider erwähnenswert. Sie summieren sich und man kann einfach nur noch mit dem Kopf schütteln.

    Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung.

     Sterne

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    Mimabanos avatar
    Mimabanovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Grandioses Buch!Viel Witz und Emotionen❤👌
    😂❤👍🦋🎒🍁☘️🌿🌲🌳🌻🎣

    Erster Teil der VIRGIN RIVER-REIHE Dieses Buch ist im Original vor genau 10 Jahren erschienen.Vor ein paar Jahren habe ich mir Teile der Reihe (unter anderem dieses Buch) gekauft.Natürlich hat mir die Geschichte die sich durch die ganze Reihe zieht gefallen.Aber ich hätte nicht gedacht das es so viel mehr gibt!Der Klappentext gibt nur einen Bruchteil wieder und die Cover sind zwar schön aber gewöhnlich.Die Protagonisten sind wirklich sehr gelungen und ich möchte jetzt auch nicht mit Einzelheiten langweilen.Humor und Wortwitz gab es mehr als genug und das liebe ich total!Das es aber auch wirklich spannende,actiongeladene Momente gibt hätte ich bei so einem Buch ja nicht gedacht.Da war ich total baff!Der Autorin ist hier wahrhaftig ein Meisterwerk gelungen,denn sie hat Spannung,Humor,Drama und Liebe gekonnt gemixt und zusammen mit einem wirklich tollen Schreibstil ist hier ein Buch entstanden das man sich nicht entgehen lassen sollte.Es gibt sogar Wendungen mit denen ich jedenfalls nicht gerechnet hätte.Von mir gibts dafür die volle Punktzahl und eine unbedingte Leseempfehlung für ein Buch das mich total begeistert hat!P.S Erstaunlicherweise finde ich es ausser ganz zum Schluss nicht kitschig oder schmalzig... Klappentext: 📖 Von vorn anfangen, das wünscht sich Mel Monroe von ganzem Herzen!Nach dem Tod ihres Mannes kann sie das Leben in der Grossstadt nicht mehr ertragen - es gibt zu viele Erinnerungen.Da kommt der Job im beschaulichen Virgin River gerade recht.Allerdings beginnt der Neuanfang mehr als holprig : mieses Wetter ,das Haus eine Ruine.Schnell stellt Mel fest,dass das Landleben nicht so idyllisch ist wie gedacht.Doch der attraktive Barbesitzer Jack setzt alles daran,sie vom Gegenteil zu überzeugen...🌲

    Kommentare: 5
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    ChattysBuecherblogvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Macht Lust auf mehr
    Mein Leseeindruck

    Auch dieses Cover strahlt eine besondere Ruhe aus. Der Natursee mit dem kleinen Häuschen. Ich denke, dass viele Menschen gerade von solch einem Idyll träumen.

    Kurz zum Inhalt: Mel möchte Los Angeles verlassen um endlich etwas Ruhe in ihr Leben zu bringen. So bewirbt sie sich bei einem Dorfarzt im kleinen Dörfchen Virgin River. Ein kleines, schnuckeligem, romantisches, ruhiges Dörfchen... wie es scheint.

    Als sie in Virgin River ankommt, traut sie ihren Augen kaum. Das zauberhafte Haus, in dem sie wohnen sollte, erwies sich als Bruchbude. Die Fotos vom Ort, die man ihr geschickt hatte, waren entweder uralt oder gefakt. Mels möchte auf der Stelle zurückfahren, jedoch kommt ihr ein Baby dazwischen. Ein Findelkind, das vor der Haustüre des Doktors abgelegt wurde. Und nicht nur deshalb schlägt das Herz der Hebamme höher.

    Und wieder hat mich die Autorin mit einer Serie in Griff. Ihren unvergleichlichen Schreibstil, der dem Leser bzw. der Leserin oftmals ein Seufzer entlockt.

    Die Charakteren sind so detailliert und liebevoll beschrieben, dass sie sehr reell wirken. Alles könnte tatsächlich in einer Kleinstadt genau so geschehen.

    Fazit:

    Eine Kleinstadt, in der man ebenfalls leben möchte. Ich bin neugierig, was noch alles geschehen wird und werde mir auf jeden Fall den Nachfolgeband besorgen.

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Leichte romantische Story mit stereotypischen Charakteren und leider auch sehr vorhersehbar.
    Für gefühlvolle Stunden zum Abschalten

    Auf diversen Blogs habe ich die letzten Jahre immer wieder Rezensionen zur Virgin River Reihe gesehen und die hohen Bewertungen sind mir ebenfalls nicht entgangen. Bei Liebesgeschichten bin ich immer etwas vorsichtig, denn die meisten sind mir zu kitschig oder zu vorhersehbar. Teilweise empfand ich das leider auch hier, doch der tolle Schreibstil der Autorin macht hier wieder viel wett.
    Bei Bücher aus dem Mira Taschenbuchverlag, die keine Thriller sind, weiß ich aber auch, was mich meistens erwarten wird: gefühlvolle Liebesgeschichten. 

    Der Beginn der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Mel, eine toughe Hebamme und Krankenschwester, die einen schweren Schicksalschlag hinter sich hat, möchte neu beginnen. Sie kündigt ihre Wohnung und ihren Job im Unfallkrankenhaus in L.A.und verlässt ihre Freunde um alles zu vergessen. Allerdings wird ihr Neubeginn dann doch krasser als sie wohl selbst wollte. Der neue Job, den sie sich ausgesucht hat, führt sie nach Nordkalifornien. Das kleine Örtchen Virgin River liegt zwar idyllisch in den Bergen, doch die nächste Stadt ist eine Stunde entfernt und außer dem Arzt, einen Shop und einer Bar gibt es dort nichts. Schon auf dem Weg in die Berge landet die markenverliebte Mel mit ihrem kleinen Sportwagen im Straßengraben. Als dann auch noch das Haus, indem sie wohnen soll, einsturzgefährdet und der Arzt, dem sie helfen soll, ein alter Griesgram ist, der  gar keine Hilfe wollte, möchte sie auf der Stelle wieder umkehren. Ein ausgesetztes Baby lässt sie dann noch bleiben. Und als sie nach und nach die Dorfbewohner besser kennenlernt, allen voran der attraktive Jack, verschiebt sie ihre Abreise immer wieder auf's Neue....

    Die Geschichte selbst lässt sich wunderbar lesen. Man fliegt nur so durch sie Seiten und hat natürlich auch bald die Gewissheit, dass Mel in Virgin River bleiben wird, denn Mel verliebt sich in die Bewohner des kleinen Ortes und sie sich in Mel. Nach einer Eingewöhnungsphase ist es auch so wie sie es sich erträumt hat: Jeder kennt jeden, alle helfen einander und haben das Herz am rechten Fleck. Und somit komme ich zu meiner Kritik:
    Ich lebe selber in einem kleinen Ort, wo jeder jeden kennt...meistens aber auch nur mehr vom sehen oder ein paar belanglosen ausgetauschten Worten. Jeder geht seiner Arbeit nach - meistens in einer der umliegenden Städte. Umliegend heißt hier ab 20 km bis hin zu 120 km eine Fahrtstrecke! Kaum jemand ist hier tagsüber zuhause, sondern geht seiner Arbeit nach. Attraktive Männer, die es in Virgin River anscheinend wie Sand am Meer gibt, findet man hier auch kaum....leider! ;).....was gleich bleibt ist das winzige Angebot an Geschäften und die fehlende Infrastruktur. Aber egal...Robyn Carr hat die Landschaft von Virgin River wirklich sehr bildhaft und wunderschön beschrieben. Ich fühlte mich fast wie in einem Dorf hier in Tirol.Und es ist ja auch eine Geschichte...eine romantische und liebevoll erzählte Geschichte. Da darf man dass nicht so eng sehen ;)

    Was aber doch ein richtiger Kritikpunkt ist, sind die sehr stereotypen Charaktere. Bis auf einen "Lüstling" im Ort, sind alles herzensgute Menschen, zwar teilweise mit kleinen Geheimnissen, aber ohne Ecken und Kanten. Jeder hat das Herz am rechten Fleck, man genießt die Natur und die Einsamkeit. Man sieht richtig die muskelbepackten Männer in ihren karierten Hemden und die süßen Hausfrauen, die überall mit anpacken. Und allen voran: Jack! Der selbstlose Kriegsheld, Fliegenfischer, sexy Barmann, der alles kann und noch dazu der tollste Mann von Virgin River ist. Soviel Kischee auf einen Haufen!

    Natürlich erwartete ich mir hier jede Menge Kitsch und Romantik, doch leider ist auch die Story etwas dünn. Denn außer der Wandlung der bildhübschen und zutiefst traurigen Mel zur starken Landfrau, die endlich auch ihre Markenstiefelchen dreckig macht und einigen Babies auf die Welt hilft, sowie einigen Drogensüchtigen, die sich im Wald verstecken und ihr Marihuana selbst anbauen, passiert nicht wirklich viel.

    Ganz so negativ, wie es sich jetzt anhört, fand ich das Buch auch nicht, denn ich fühlte mich gut unterhalten und habe einige unterhaltsame undromantische Stunden damit verbracht. Ob ich mich allerdings allen fünfzehn oder sechzehn (!) Virgin River Büchern widmen werde, kann ich nicht sagen....

    Fazit:
    Leichte romantische Story mit stereotypischen Charakteren und leider auch sehr vorhersehbar. Der flüssige Schreibstil lässt einem ein Auge zudrücken. Für gefühlvolle Stunden zum Abschalten am Sonntagnachmittag.

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    Reneesemees avatar
    Reneesemeevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Solche Geschichten brauch ich ab und an einfach nur schön.
    Neubeginn brauch jeder

    WOW ich liebe solche Geschichten. Ab und an brauch man solche Bücher einfach. 

    Inhalt:

    Raus aus der Hektik der Großstadt, rein in die Natur. Das Angebot, als Arzthelferin und Hebamme in dem kleinen Örtchen Virgin River zu arbeiten, kommt der Krankenschwester Mel gerade recht. Vielleicht kann sie hier die Schicksalsschläge der letzten Monate überwinden. Allerdings stellt sie gleich bei ihrer Ankunft fest, dass die Realität des einfachen Landlebens nicht dem idyllischen Bild entspricht, was sie sich gemacht hatte. Doch ein auf den Stufen der Arztpraxis ausgesetzter Säugling macht ihr einen Strich durch die Abreisepläne. Und als der attraktive Barbesitzer Jack sich dann noch alle Mühe gibt, ihr die Schönheit der Landschaft und die Menschen des Ortes nahe zu bringen, ist Mel beinahe versucht, Virgin River noch eine Chance zu geben.

     

    Mel ihr Mann ist gestorben und sie hat keine Nerven mehr für ihren stressigen Job als Krankenschwester in der Notfallstation in einem  Krankenhauses in L.A. Aus diesem Grund brauch sie einen Neuanfang am besten auf dem Land.

    Darum nimmt den Job als Hebamme und Krankenschwester in Virgin River an. Sie ist als Unterstützung eines älteren Landarztes da, aber vom ersten Moment an läuft alles anders als sie gedacht hatte.

    In dem Haus das sie bewohnen soll ist eine Bruchbude total runtergekommen. Naja und der Arzt will auf keinen fall Hilfe, doch dann findet man ein Baby vor Doc´s Tür.

    Ist das Schicksal?

    So das Mel Virgin River auf keinen Fall verlässt?

     

    Es ist eine schöne Geschichte über eine heile Welt die doch so gut erzählt wird das man nicht genug davon bekommt. Ich finde ab und an brauch man solche Geschichten. Ich kann sie nur empfehlen.  

    Kommentare: 9
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    Schaefche85s avatar
    Schaefche85vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach schöööön...
    Die Empfehlungen hatten Recht

    Mel arbeitet in LA als Krankenschwester und Hebamme und hat es satt, dass ihre Patienten oft bei der Behandlung Handschellen tragen oder zumindest die Polizei anwesend ist. Als sie die Chance bekommt, nach Virgin River zu kommen, stellt sie sich darunter ein idyllisches kleines Dorf vor, in dem sie zur Ruhe kommen und mit  ihren eigenen Problemen abschließen kann. Doch schon auf dem Weg dorthin bleibt sie mit ihrem Auto im Schlamm stecken und kann nur von einem Mann, der zufällig vorbeikommt, gerettet werden. Doch als wäre das noch nicht genug, entpuppt sich dann auch das Haus, in dem sie wohnen soll, als renovierungsbedürftig. Doch am nächsten Morgen entdeckt sie auf den Stufen zur Arztpraxis einen ausgesetzten Säugling - und beschließt, wenigstens so lange zu bleiben, bis entweder die Mutter oder eine Pflegefamilie für die Kleine gefunden ist.

    Ich weiß gar nicht mehr, warum das Buch so lange auf meinem SuB lag. Es liest sich sehr flüssig, man lebt mit den Protagonisten. Diese haben ihre Ecken und Kanten, sind dadurch aber sehr sympathisch. Vor allem Mel hätte ich am Anfang nicht wirklich zugetraut, dass sie sich so gegen den mürrischen alten Doc durchsetzen kann oder ihm sofort so antwortet, wie sie es tut. Sie lebt für ihren Beruf, genießt es aber auch, nun auf dem Dorf ihre Patientinnen besser kennen zu lernen und generell stressfreier zu leben. Dass sie dafür den Preis eines Dorflebens zahlen muss, nämlich, dass man kaum ein Geheimnis haben kann, damit lernt sie umzugehen. Gleichzeitig lernt sie, dass auch das Dorfleben nicht nur einfach ist.

    An manchen Stellen springt das Buch, so dass ich mir gewünscht hätte, dass manche Kapitel vielleicht nur halb so lang sind, damit die Brüche logischer sind, weil manchmal durch einen Seitenwechsel ohne erkennbaren Absatz kaum klar war, dass nun auch das Thema wechseln würde. Das Ende ist relativ offen, wobei ich hoffe, dass in den Folgebänden auch Mel noch mal als Nebenfigur eine Rolle spielen wird.

    Fazit: Toller Einstieg in eine Reihe über ein amerikanisches Dorf!

    Reihenfolge:

    1. Neubeginn in Virgin River

    2. Wiedersehen in Virgin River

    3. Happy End in Virgin River

    4. Wintermärchen in Virgin River

    5. Verliebt in Virgin River

    6. Endlich bei dir in Virgin River

    7. Das Glück wartet in Virgin River

    8. Herzklopfen in Virgin River

    9. Liebeserwachen in Virgin River

    10. Hand in Hand in Virgin River

    11. Winterträume in Virgin River (ab Oktober 2014)

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    Rebel_Hearts avatar
    Rebel_Heartvor 4 Jahren
    Jederzeit zu empfehlen

    Mel lebt eigentlich in Los Angeles und ist  Arzthelferin und Hebamme mit Leib und Seele. Als ihr Mann Mark bei einem Raubüberfall als Zufallsopfer getötet wird, kommt ihr das Angebot, als Arzthelferin und Hebamme in Virgin River  zu arbeiten gerade recht.

    Ihre Euphorie wird jedoch schnell gedämpft, als siein Virgin River ankommt. Das ihr zugesagte Haus ist total runtergekommen, nichts funktioniert und außerdem liegt es sogar etwas ausserhalb des eigentlichen Ortes. Mel ist drauf und dran, sofort wieder ihre Koffer zu packen und abzureissen, wovon sie anfangs auch nicht der sympatische Jack abhalten kann.

    Als sie - zusammen mit Jack - einen ausgesetzen Säugling auf den Treppenstufen zur Arztpraxis findet, in welcher sie eigentlich arbeiten sollte, ändern sich ihre Pläne jedoch vorerst. 

    Als Hemma und Arzthelferin kann sie dieses Kind unmöglich dem Schicksal überlassen. Als sich Jack dann auch noch alle Mühe gibt, ihr die Landschaft und das Leben in Virgin River so schmackhaft wie möglich zu machen, gerät nicht nur Mels Entschluss, Virgin River zu verlassen, gehörig ins Wanken.


    Dieses Mal beginnt das Buch mit Mel und ihrer Autofahrt in Richtung Virgin River. Nach dem Tod ihres Mannes will sie einfach nur weg, einfach nur ein wenig auf andere Gedanken kommen und da kommt ihr das Angebot in Virgin River zu arbeiten, gerade recht.

    Doch bereits auf dem Weg dahin schläft ihre Euphorie in Frust um, bleibt sie doch mit ihrem Wagen stecken, noch bevor sie überhaupt ihr Ziel erreicht hat.


    Anfangs hat Mel wirklich Schwierigkeiten, sich in Virgin River zurechtzufinden. Alles ist so ganz anders als in Los Angeles und gerade, dass ihr die anderen Dorfbewohner, allen vorran Jack, von Anfang an vollgesonnen sind, macht es Mel nicht gerade einfach.

    Wird sie es schaffen, sich ihrer Trauer um ihren Mann zu stellen oder wird sie sich ganz auf Virgin River einlassen können, auf Jack?

     

    Jack und Mel ergänzen sich oftmals unbewusst und gerade das macht sie beide so sympatisch. Mel kann sich anfangs kaum auf etwas einlassen und doch schafft es Jack mit seiner sympatischen Art und viel Charme, Mel für diese Gegend, in der er lebt zu begeistern.. und auch für sich.

    Der Charakter, welcher mir jedoch am besten gefallen hat, war der alte Doc. Er ist gar nicht davon begeistert, Mel an seine Seite gestellt zu bekommen und äußert das ihr gegenüber auch oft genug. Nur langsam taut er etwas auf, auch wenn er seine ruppige Art nie ganz ablegen kann und das ist auch wirklich gut so. 


    Der Schreibstil hat mir wirklich wieder sehr gut gefallen und die Orte, die Robyn Carr in ihren Roman beschreibt, laden zum Träumen ein. In Virgin River ist die Welt noch in Ordnung, manchmal zumindest und oftmals hatte ich einfach das Gefühl, mich inmitten all dieser Persönlichkeiten zu befinden.


    Wer einfach mal Lust darauf hat, sich ein wenig treiben zu lassen, sich ein wenig der Langidylle hingeben möchte, der sollte zu den Romanen von Robyn Carr greifen.

    Mir persönlich sind sie inzwischen sehr ans Herz gewachsen und ich kann sie euch nur empfehlen. 


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