Robyn Carr Promise Canyon

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  • Guter Roman, allerdings mit zu vielen Charakteren

    Promise Canyon
    babs-buecherkiste

    babs-buecherkiste

    24. March 2013 um 13:41

    Nach einem etwas schwachen 12. Teil der Virgin River-Reihe war ich gespannt, auf die 13. Folge der Reihe. Und ich kann sagen, dass mir dieser Teil wieder etwas besser gefallen hat, auch wenn dieser Roman ebenfalls nicht zu den besten der Reihe gehört. Im Mittelpunkt der Geschichte sollen eigentlich Clay Tahoma, der neue Tierarzthelfer, und Lilly Yazhi, die der Klinik immer das Heu für die Pferde bringt, stehen. Die beiden treffen aufeinander und Clay beginnt auch gleich Lilly zu bezirzen. Allerdings will Lilly ihn nicht so recht an ihn ranlassen, da sie schlechte Erfahrungen mit einem Mann in der Vergangenheit gemacht hat. Zwischen den beiden stehen dann nicht nur alte Liebesgeschichten, sondern auch die Tatsache, dass sie von unterschiedlichen Indianerstämmen abstammen, was die Sache noch verkompliziert. Robyn Carr ist es sehr gut gelungen, dass Traditionsbewusstsein der Stämme hervorzubringen. Dadurch gewinnt die Liebesgeschichte zwischen den beiden an Glaubwürdigkeit. Allerdings rücken die beiden ziemlich schnell etwas in den Hintergrund, da einzelnen Nebencharaktere mit Handlungssträngen, die erst in zukünftigen Romanen eine Rolle spielen, zu viel Raum gegeben wird. Ich fand es zwar gut, dass alteingesessene Charaktere Jack und Mel wieder mehr Handlungsspielraum bekamen, da die Beiden in meinen Augen der Angelpunkt der gesamten Reihe sind. Allerdings werden auch bereits einige Personen ins Geschehen mit reingeschmissen, die erst in weiteren Romanen die Hauptrollen spielen. Dadurch verlor die Gesamthandlung ein wenig an Übersichtlichkeit. Am Schreibstil der Autorin gibt es hier jedoch nichts auszusetzen. Sie schreibt erneut mit so viel Liebe und Hingabe, dass man nicht anders kann, als in die Geschichte zu versinken und das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Ich war jedenfalls von der gesamten Geschichte gefesselt, auch wenn mir die Liebesgeschichte um Clay und Lilly ein wenig zu kurz kam. Ich muss gestehen, dass ich ein wenig gehadert habe, ob ich diesem Roman 4 oder 5 Sterne geben sollte. Es ist wirklich gut geschrieben und größtenteils auch spannend. Allerdings rutscht die Liebesgeschichte mir etwas zu sehr in den Hintergrund und es werden zu viele neue Charaktere eingebracht, die kaum etwas zur Handlung beitragen. Letztendlich muss ich jedoch eingestehen, dass die vielen neuen Charaktere mir dann doch ein wenig zu viel waren, weshalb dieser Roman von mir 4 Punkte bekommt.

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