Robyn Carr Redwood Bend

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  • Nicht gerade der beste Teil der Roman-Serie

    Redwood Bend

    babs-buecherkiste

    24. March 2013 um 14:03

    Bei diesem Roman handelt es sich um den 18. Band der Virgin River-Reihe. Ich muss gestehen, dass mir dieser Band bisher am wenigsten gefallen hat. Irgendwie habe ich hier einen richtigen Spannungsbogen vermisst und die sonst immer so großartig ausfallende Liebesgeschichte dümpelt so vor sich hin. Die Handlung wirkt teilweise etwas übertrieben und an den Haaren herbeigezogen. Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen Katie Malone (Conner Dansons Schwester aus dem vorherigen Band), die nach einem Liebesfiasko mit ihren vierjährigen Zwillingen den Sommer bei ihrem Bruder in Virgin River verbringen, um sich darüber klar zu werden, wie die Zukunft für sie und die Jungs aussehen kann, und Dylan Childress, einem ehemaligem Kinderstar, der mittlerweile ein etwas schlecht laufendes Charterunternehmen führt und der sich gemeinsam mit Freunden auf einem Motoradtrip in Virgin River befindet. Die beiden treffen aufeinander, als bei Katie unterwegs ein Reifen platzt. Dylan steht ihr beim Radwechsel hilfreich zur Seite und verliebt sich sofort in sie. Als es Zeit wird wieder aufzubrechen, bleibt Dylan noch etwas länger in Virgin River. Er behauptet zwar, dass er sich in der Gegend um weitere Kontakte für seine Chartergesellschaft umhören möchte (was er auch ein wenig macht). Die meiste Zeit verbringt er damit Katie zu umgarnen, die ihn jedoch nicht so recht an sich ranlassen möchte. Zum einen weiß Katie, wen sie da vor sich hat (den Schwarm ihrer Jugend), zum anderen hat sich der letzte Mann, in den sie sich verliebt hatte, als verkappter Schwuler entpuppt. Verkompliziert wird die ganze Geschichte noch durch Katies Bruder, der als großer Bruder, ständig seine Schwester beschützen möchte und der die Ansicht hat, dass Dylan nur ein kurzes Abenteuer sucht, zumal er auf der Durchreise ist. Irgendwie fand ich das Hin und Her zwischen den beiden etwas unglaubwürdig. Klar, für Katie kommen ihre Jungs immer an erster Stelle. Aber irgendwie jammerte sie mir zu sehr herum, dass sie den perfekten Mann schon mal gefunden hatte (der Vater der Zwillinge, der kurz vor der Geburt, bei einem Auslandseinsatz als Soldat gestorben ist). Sie scheint alle Männer an ihm zu messen und geht dadurch zu sehr mit Scheuklappen durch die Welt. Des Weiteren kam Dylan mir auch nicht beständig genug vor. Er hat die Schauspielerei bereits seit ewigen Zeiten an den Nagel gehangen und will jetzt wieder einen Film drehen, um seine Chartergesellschaft am Leben halten zu können. Mal abgesehen davon, dass es für ihn schwer sei dürfte schnell ein Engagement zu bekommen, dürfte dieses wahrscheinlich nicht so viel einbringen, dass er die Chartergesellschaft dadurch am Lesen erhalten kann. Welcher Ex-Kinderstar bekommt bitte schön Millionen, wenn er seit über 10 Jahren keinen Film mehr gedreht hat. Außerdem fehlte mir auch ein wenig die Dramatik in diesem Roman. Lediglich kurz vor Schluss, als einer der Jungs im Wald verloren ging und Dylan sich aufmacht ihn zu suchen, kam annähernd so etwas wie Spannung auf. Ich empfand das Lesen dieses Romans eher als Pflichtprogramm (als ansonsten großer Virgin River-Fan). Ich hoffe, dass der nächste Band wieder besser wird. Ich werde ihn auf jeden Fall lesen. Dieser hat mich zumindest ein wenig enttäuscht, daher bekommt dieser Roman von mir auch nur 3 Punkte.

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