Robyn Carr Wiedersehen in Virgin River

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Inhaltsangabe zu „Wiedersehen in Virgin River“ von Robyn Carr

John „Preacher“ Middleton genießt die Ruhe in dem friedvollen Virgin River. Plötzlich wird seine Welt auf den kopf gestellt: Mitten in der Nacht steht eine Frau vor seiner Tür. Ohne zu zögern, kümmert er sich um sie. Denn Paige weckt nicht nur seinen Beschützerinstinkt, sondern Gefühle, an die Preacher nicht mehr geglaubt hat. Doch Paige kann auch in Virgin River, ihre tragische Vergangenheit nicht hinter sich lassen. Wird es Preacher gelingen, ihre verletzte Seele zu heilen?

„Für großartig erzählte Geschichten und wunderbar gezeichnete Charaktere tauchen Sie ein in Robyn Carrs Welt.“

New York Times-Bestsellerautorin Susan Elizabeth Phillips

Fand ich besser als den ersten Band. Gerne mehr davon.

— LenasLektuere

Tolle Fortsetzung, die einfach Lust auf das Leben in Virgin River macht.

— ChattysBuecherblog

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  • Wiedersehen in Virgin River

    Wiedersehen in Virgin River

    fraeulein_lovingbooks

    19. September 2017 um 20:06

    Inhalt John „Preacher“ Middleton genießt die Ruhe in dem friedvollen Virgin River. Plötzlich wird seine Welt auf den kopf gestellt: Mitten in der Nacht steht eine Frau vor seiner Tür. Ohne zu zögern, kümmert er sich um sie. Denn Paige weckt nicht nur seinen Beschützerinstinkt, sondern Gefühle, an die Preacher nicht mehr geglaubt hat. Doch Paige kann auch in Virgin River, ihre tragische Vergangenheit nicht hinter sich lassen. Wird es Preacher gelingen, ihre verletzte Seele zu heilen?(Quelle: Amazon )  Meine Meinung Es ist ein stürmischer Tag und Jack hat sich schon auf den Weg zu seiner Frau gemacht – John ist alleine in der Bar und ist kurz vorm Schließen, als eine junge Frau mit Kind durch die Tür stolpert. Zu Beginn ist er mit der Situation überfordert, findet sich aber dennoch recht zügig in der Rolle des Beschützers wohl. Die junge Frau bringt eine Seite in ihm zum Vorschein, die niemand von ihm kannte. Als er ihre Geschichte kennt, versucht er alles, um sie vor ihrem Mann zu schützen und schlägt sich die Nächte um die Ohren und vergisst dabei einen entscheidenden Punkt: seine Gefühle für Paige…John fand ich im ersten Band einen sehr interessanten Charakter und war wirklich gespannt, wie er sich als Hauptcharakter macht, der plötzlich seine große Liebe findet.Nur konnte ich ihm das nicht vollkommen abkaufen. Ich spürte bei ihm nur Zuneigung, als er mit dem Kind zu tun hatte – gegenüber Paige habe ich sie vermisst. Er war mir zu ruhig, zu passiv – gegen Ende der Geschichte änderte es sich, aber da war es schon zu spät um mich vom Gegenteil zu überzeugen. Paige ist mit ihrem Sohn geflüchtet und fürchtet jeden Moment entdeckt zu werden. Flucht, immer nur Flucht – für etwas anderes ist in ihren Gedanken kein Platz. Sie riskiert alles – auch ihr Kind zu verlieren, wenn es zum Gerichtsstreit kommt, schließlich hat sie ihren Sohn entführt. John macht sie auf das alles aufmerksam und versucht ihr den Rücken zu stärken, damit sie sich gegen den Schläger aufbäumen kann. Doch als alle Friede, Freude, Eierkuchen ist, kommt ein ungebetener Mensch in das kleine Dorf…Ich habe bis jetzt nicht verstanden, was John an Paige findet – sie mag eine starke Frau sein, zumindest in den ersten Kapiteln, aber im Laufe der Geschichte habe ich mich gefragt, was er in ihr sieht und was mir die Autorin nicht vermitteln kann. Die junge Frau wird von allen über den grünen Klee gelobt und ich kann einfach nicht verstehen, was alle an ihr finden. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus mehreren Ansichten (u.a. John, Paige, Jack u.v.m.), was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Die Reihe und mich wird weiterhin eine Hassliebe verbinden – es gibt viele schöne und interessante Passagen und Nebengeschichten (Mike, Brie, Rick und Lizzie und der „unbekannte“ Mann aus dem Wald), die einem wirklich ans Herz gehen. Aber es gibt auch leider diese lange Passagen, die unglaublich langweilig und ermüdend sind. Immer wieder musste ich mit mir kämpfen, damit ich das Buch nicht abbreche.Ich muss auch gestehen, das ich mir nach dem Lesen des Klappentextes eine andere Geschichte vorgestellt habe – die hier nur in einem geringen Maße gezeigt wurde. Vom Ex-Mann habe ich eine brutalere Vorgehensweise erhofft – zumindest von den Beschreibungen, die Paige gegeben hat. Da war er ja bei seinem Besuchen wirklich handzahm und half nicht wirklich eine Spannung aufzubauen.Ob ich die Reihe weiterlesen werde, weiß ich noch nicht. Von mir gibt´s eine Leseempfehlung, falls euch das Buch günstig über den Weg läuft.Neuwertig kaufen würde ich es mir nicht. ,5 Sterne

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  • Super gute Unterhaltung👍👍

    Wiedersehen in Virgin River

    Mimabano

    13. January 2017 um 15:14

    2. Teil der VIRGIN RIVER-REIHE Ich glaube das man diese Reihe nicht komplett lesen bzw. nacheinander lesen muss.Das Buch ist so gut geschrieben das man meiner Meinung nach einfach einsteigen und einen Band lesen kann.Da die Reihe glaube ich fast 20 Titel hat will vielleicht nicht jeder alles lesen.Wie ich immer wieder betone sind Bücher Geschmackssache und wir sind alle verschiedene Persönlichkeiten.Mir hat die Geschichte wieder sehr gut gefallen auch weil nicht nur über ein einziges Schicksal berichtet wurde.Die Charaktere sind so sympathisch dargestellt das man irgendwie nie genug von ihnen hat.Ich dachte nie " oh nein schon wieder die zwei.die hatten wir doch schon im vorherigen Buch".Diesmal gab es minim mehr Kitsch.War aber noch erträglich und hat nicht gestört weil es danach gleich wieder spannende Szenen gab.Da es wieder ein guter Mix war mit reichlich Humor und auch noch etwas Drama, gebe ich wieder 5 Sterne und freue mich schon auf den dritten Band.Wieder muss ich sagen das der Klappentext eher auf einen gemächlichen Liebesroman hinweist.Man wird sicherlich überrascht beim lesen. Klappentext : 📖 ,,Flucht!"Das ist der Gedanke, der Paige Lassiter beherrscht.Nur fort von ihrer Heimatstadt,fort von ihrem brutalen Ehemann.Auf ihrer verzweifelten Suche nach einem sicheren Ort für sich und ihren kleinen Sohn landet sie in Virgin River - und wird in einer regnerisch-kalten Oktobernacht von John "Preacher" Middleton aufgenommen.In Gegenwart des eindrucksvolen Ex-Marines mit dem sanften Wesen fühlt Paige sich sofort sicher und geborgen.Und auch sie bringt in dem verschlossenen Mann eine Saite zum Kloingen ,deren Ton er nie zuvor gehört hat.Doch erst als Paiges Exmann in Virgin River auftaucht und seine Frau und sein Kind zurückverlangt,entdecken beide,welche Gefühle sie wirklich füreinander hegen.

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  • Mein Leseeindruck

    Wiedersehen in Virgin River

    ChattysBuecherblog

    29. November 2016 um 15:24

    Auch das Cover des zweiten Bandes verspricht Ruhe und Gelassenheit. Ein Bergfluss, der zum Verweilen anregt und die Schwäne für die Zweisamkeit. Wohl das richtige Buch für die kommenden kalten Tage. Die Autorin hat sich für diesen zweiten Band ein sehr schwerwiegendes Thema ausgesucht: häusliche Gewalt. Ein Thema, das jeden erschüttert. Na ja, fast jeden. So geht es eben auch Paige und ihrem Sohn. Mitfühlend wird ihr Weg beschrieben, der sie letztendlich nach Virgin River bringt. Auch hier wird wieder deutlich, wie stark der Zusammenhalt innerhalb der Dorfgemeinschaft ist. Jeder ist für jeden da, und keiner ist dem anderen fremd. Oder auch Preacher, der eigentlichen John heißt. Er sieht verwegen aus, hat bar das Herz auf dem rechten Fleck. So ganz nach dem Motto: Harte Schale ... Wer den ersten Band gelesen hat, wird hier nun auch wieder "alte" Bekannte treffen. Dieses gefällt mir sehr gut, da es die Gemeinschaft perfekt widerspiegelt und man sich als Bewohner fühlt und Virgin River am liebsten gar nicht mehr verlassen möchte. Fazit: Auf mit diesem vorliegenden zweiten Band, hat die Autorin es wieder geschafft, mich Fr Stunden von Virgin River zu überzeugen. Sollte es diesen Ort wirklich geben, wir sollten ihn alle besuchen. Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Für 9,99 € erhält man auf ca. 460 Seiten die heile Welt präsentiert. Man kommt mit Problemen und geht mit neun Freunden, Obwohl, weshalb gehen? In Virgin River ist noch viel Platz.

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  • Wiedersehen mit Freunden

    Wiedersehen in Virgin River

    Schaefche85

    Paige Lassiter ist mit ihrem Sohn auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann und landet dabei zufällig in Virgin River. Nachdem sie eigentlich nur eine Nacht bleiben wollte, kann John Preacher sie überzeugen, dass sie bei ihm erst mal sicher ist und nimmt sie auf. Paige kann sich in der Bar etwas dazu verdienen und freundet sich schnell mit Mel und Jack an. Auch Christoph beginnt, Vertrauen zu John zu fassen und sich einzuleben. Doch dann taucht Paiges Ex-Mann auf und will seine Frau und seinen Sohn mit nach Hause nehmen... Dieses Buch zu lesen war, als würde man nach Hause kommen - dabei ist "Wiedersehen in Virgin River" erst der 2. Teil der Reihe. Da allerdings auch Jake und Mel noch eine große Rolle spielen und auch weitere Charaktere aus Band 1 immer wieder vorbeischauen, ist es ein großes Treffen von alten Bekannten. Man taucht wieder ein in die Atmosphäre dieses Dorfes, wo jeder jeden kennt und auf jeden achtet. Das Buch liest sich so flüssig wie "Neubeginn in Virgin River", wobei ich nach den ersten ca. 150-200 Seiten überlegt habe, was nun noch kommen soll und kurz das Gefühl hatte, das Buch könnte zäh werden. Glücklicherweise war das nicht der Fall - und da die Folgebände eher etwas kürzer sind, habe ich da auch keine Bedenken. Die Figuren sind wieder sehr liebevoll und plastisch dargestellt - die Männer manchmal ein bisschen überbeschützend, die Frauen sehr selbstbewusst, manchmal auch stark oder unsicher. Auch wenn man ahnt, worauf die Geschichte hinaus läuft (und am Ende auch ahnt, um wen es um Band 3 gehen könnte) liest sie sich einfach gut. Fazit: Eine schöne Reihe, die ich auf jeden Fall weiter verfolgen werde!

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    • 5
  • Der zweite Teil um Virgin River - immer eine Reise wert

    Wiedersehen in Virgin River

    Nirena

    29. April 2014 um 18:56

    Bereits im ersten Teil haben wir Preacher kennengelernt, den großen, schweigsamen Ex-Marine, der so gar kein Interesse an Frauen zu haben scheint......bis Paige auftaucht: klein und unsagbar verletzt und verletzlich, mit ihrem kleinen Sohn auf der Flucht vor ihrem brutalen Mann - in Preacher springen sämtliche Beschützerinstinkte an! Aber es gibt auch ein Wiedersehen mit Jack und Mel aus dem ersten Virgin-River-Teil, auch ihr Leben darf der Leser weiter begleiten und da gibt es einige freudige Überraschungen, was aber leider, oder natürlich der Realität geschuldet, nicht auf alle Einwohner Virgin Rivers zutrifft. Was mich in diesem Teil, ebenso wie beim Vorgänger, so gefesselt hat, ist, dass in Virgin River eben NICHT alles heile Welt ist, sondern sowohl alltägliche wie auch einschneidende Dramen ebenso in einem kleinen Ort passieren können. Darüber hinaus gelingt es der Autorin, die Hauptprotagonisten bildhaft und sympathisch erscheinen zu lassen. Mit diesem Gesamtpaket schafft Robyn Carr eine Gemeinde, zu deren Einwohnern man immer gern zurückkehrt und wo, im Gegensatz zu manch anderer leichter Unterhaltungslektüre, dennoch ein gewisser Tiefgang nicht vermisst werden muss. Ich jedenfalls mache mich sicher wieder auf nach Virgin River. http://ninis-kleine-fluchten.blogspot.de/2014/04/rezension-robyn-carr-wiedersehen-in.html

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  • Glückliches Ende

    Wiedersehen in Virgin River

    kira35

    29. April 2014 um 13:54

    Paige Lassiter ist mit ihrem Sohn Christopher auf der Flucht vor ihrem brutalen  Ehemann. In Virgin River will sie einen Zwischenstopp einlegen und landet in der Bar von Jack, die Treffpunkt des ganzen Ortes ist. Doch für Paige wird Virgin River mehr als ein Zufluchtsort. Meinung / Fazit: "Wiedersehen in Virgin River" ist der zweite Band der Autorin Robyn Carr über den beschaulichen Ort Virgin River und seiner Bewohner. Paige findet Zuflucht in Virgin River. Sie wird nach ihren schlimmen Erlebnissen dort mit Sohn Christopher von John Middleton, von allen "Preacher" genannt, aufgefangen. Beschützerinstinkte werden in dem sonst so in sich gekehrten Mann wach und durch vorsichtige und einfühlsame Gespräche erfährt er die Hintergründe der Flucht. Mit seiner und der Hilfe vieler aus Band 1 bekannten Protagonisten von Virgin River kommt es nach dramatischen Ereignissen doch noch zu einem guten Ende. Durch den flüssigen Schreibstil, die gut beschriebenen Charaktere ist auch dieser Roman ein Buch, welches sich gut lesen lässt. Es werden nicht nur die Sonnenseiten sondern auch die Schattenseiten des Lebens dort aufgezeigt, was den Roman realistischer erscheinen lässt.

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  • 2. Teil

    Wiedersehen in Virgin River

    78sunny

    01. August 2013 um 17:12

    5 von 5 Sternen (kann ohne Probleme auch ohne Vorwissen aus Band 1 gelesen werden!) *Wie kam das Buch zu mir* Ich habe bei der Reihe ja mit Band 11 (Herzklopfen in Virgin River) angefangen. Der Band gefiel mir ganz gut und machte mich neugierig auf mehr. Daher las ich dann auch Band 1 (Neubeginn in Virgin River) und war absolut begeistert von diesem Teil. Die Sucht hat mich erwischt und somit kam gleich dieser zweite Teil dran. Band 3 wartet bereits gleich jetzt im Anschluss gelesen zu werden. *Meinung:* Mittlerweile bin ich dieser Reihe verfallen. Ich mag dieses rustikale Kleinstadtfeeling und die grandiosen (wenn auch etwas zu perfekte) Charaktere, da macht es mir auch nichts aus, dass es hier kaum Spannung gibt und kann auch mit dem Patriotismus in der Story leben. Die Grundidee ist dieses Mal geprägt von den Erfahrungen einer misshandelten Frau, die auch weiterhin Angst vor ihrem Ehemann haben muss. Paiges Flucht findet bereits im ersten Kapitel ihr Ende, in dem sie in Virgin River ankommt. Ich bin froh, dass die Autorin auf einen unnötige Gewaltszene verzichtet hat. Ich denke auch so hat sie dem Leser ein sehr gutes Bild von der Grausamkeit vermitteln können, die Paige durchgemacht hat. In Virgin River lernt sie dann Preacher kennen und ihre Liebesgeschichte entwickelt sich sehr langsam. Ich fand das sehr realistisch, da sich eine Frau wie Paige mit Sicherheit nicht gleich wieder an einen Mann gebunden hätte. Auch das Verhalten was auf ihrem Trauma beruht, war absolut realistisch für mich. Das Thema häusliche Gewalt und wie damit in der Öffentlichkeit und strafrechtlich umgegangen wird, ist ein sehr großes Thema in dem Buch und wurde sehr gut umgesetzt. Unrealistisch war für mich einfach nur wieder das Verhalten der Männer, aber das kannte ich bereits aus den anderen Teilen der Reihe. Die Männer sind bei Robyn Carr einfach zu perfekt. Das Preacher, der männliche Hauptprotagonist, so wenig Erfahrung mit Frauen hat und dann doch so reagiert, wie er reagiert, ist einfach in jeder Hinsicht unrealistisch. Allerdings stört mich persönlich das überhaupt nicht. Ich mag es mich auch in einer Geschichte zu Verlieren in der die Männer einfach traumhaft verständnisvoll, begabt und bemüht im Bett und so richtige Beschützertypen sind. Das sind Bücher, die andere Leser den Kopf schütteln lassen, mich aber mit einem Seufzer in die Kissen sinken lassen. Jedem das Seine und ihr seid hiermit also gewarnt. Ansonsten spielt natürlich wieder das Thema Freundschaft und vor allem auch das Militär eine große Rolle. Die Männer in der Geschichte haben fast alle gedient, sind aber nicht mehr aktiv. Allerdings hat natürlich jeder immer noch sein Päckchen zu tragen aus dieser Zeit. Das wird aus meiner Sicht sehr gut herüber gebracht. Grundsätzlich mag ich keine patriotischen Geschichten, hier gefiel es mir aber, weil sehr viel eher auf die Traumata eingegangen wird, als auf den Stolz. Allerdings kommt gerade am Ende diesen Bandes doch eine Stelle an der es wieder grenzwertig wurde, aber naja, das konnte die Autorin dann doch mit der eher kritische Haltung der Protagonisten auswetzen. Was mir besonders gut an dieser Reihe gefällt sind die Charaktere und, dass in jedem Band Charaktere aus früheren Bänden eine wichtige Rolle spielen. Mit 'wichtig' meine ich hier nicht etwa eine kleine Nebenrolle, sondern inhaltlich umfassende Rollen. So spielen beispielsweise die beiden Hauptcharaktere aus Band 1 (Mel und Jack) hier wieder ganz entscheidend mit und man kann wichtige Entwicklungen in ihrem Leben weiterhin mitverfolgen. Das geht sogar soweit, dass die Perspektive an manchen Stellen wechselt. Da hat die Autorin ein sehr gutes Maß gefunden. Die weiblichen Charaktere sind hier fast durchweg sehr stark und eigenwillig. Mel, die wir schon aus Band 1 kennen, ist einfach immer noch die großartigste Romanfigur, von der ich je gelesen habe. So engagiert und mutig – einfach großartig. Paige ist aufgrund ihrer Vergangenheit nicht ganz so mutig und man merkt ihr an, dass sie es genießt sich an Preachers starken Schultern anzulehnen. Trotzdem wirkte sie auf mich nicht wie ein hilfloses Frauchen. Als Mutter ist sie außerdem noch sehr verantwortungsbewusst und liebevoll. Tja, zum Thema Männer habe ich sowohl oben in dieser Rezension als auch in meinen Rezensionen zu den anderen Teilen etwas gesagt. Sie sind einfach viel zu perfekt. Mir persönlich gefällt das trotzdem, aber auf einige Leser könnte es extrem kitschig und unrealistisch wirken. Macht euch also selbst ein Bild. Spannung sollte man hier nicht erwartet. Es gibt zwar wieder eine Art spannendes Finale, aber man weiß einfach von vorn herein, dass alles gut ausgeht und das ganze ist auch relativ schnell abgehandelt. Das Buch ist außerdem größtenteils vorhersehbar. Lediglich eine Sache, die Nebencharaktere betrifft hat mich sehr überrascht und umgehauen. Was das ist werde ich aber nicht verraten. Der Schreibstil ist ein wenig langatmig, was mich zwar nicht stört, aber andere vielleicht. Es werden sehr viele Nebensächlichkeiten beschrieben, in die ich gern abtauchte, aber anderen vielleicht überflüssig erscheinen mögen. Gestört hat mich die Übersetzung ins Deutsche. Manche Sätze ergaben keinen Sinn oder waren so merkwürdig aufgebaut, dass ich sie zwei- oder dreimal lesen musst, um den Sinn zu verstehen. Dann wurden zwei Wörter benutzt, die mir völlig ungeläufig waren und ich nehme an sie sind ein Dialekt. Auch die Kosenamen und Liebesbezeugnisse wirken eher hölzern durch die deutsche Übersetzung, aber das ist auch sehr schwer umzusetzten. Hierfür gibt es keinen Abzug von mir, da die Autorin nichts mit der Übersetzung zu tun hat. Emotionen werden für mich in dieser Reihe sehr gut vermittelt. Hier findet man die gesamte Bandbreite von Freude, Angst, Vertrauen, Wut, Trauer... Bei allem wird in die Tiefe gegangen, aber an manchen Stellen kann es auch ein wenig theatralisch wirken. Vor allem für Leute wie mich die mit Patriotismus und Militär nichts anfangen können. Trotzdem finde ich, das mit diesen Themen in der Reihe sehr gut umgegangen wird. Es wird hier nicht nur als das Ideale dargestellt auf das man stolz sein muss, sondern es wird auch die negative Seite davon gezeigt. Ich habe hier nie das Gefühl mich möchte jemand zu irgendetwas bekehren oder mir sein Weltanschauung aufdrücken. Wo es bei den Männern eher um Themen wie das Bedürfnis Schutz für ihre Frauen zu bieten, ehem. Militärdienst/Traumata dadurch, Freundschaft und Familiensinn geht, werden bei den Frauen eher Dinge wie welchen Platz will man als Frau einnehmen, wie eigenständig will man sein und ebenfalls Freundschaft thematisiert. Ein großes Thema ist aber auch immer der Umgang mit Kinder und Schwangerschaft, wobei hier die Emotionen beider Geschlechter beleuchtet werden. Wie realistisch das ganze ist, lasse ich mal im Raum stehen. Die Liebesgeschichte ist einfach himmlisch romantisch. Jeder achtet auf den anderen, will ihn verwöhnen, ihn glücklich machen... Eine perfekte Liebe in einer nicht ganz so perfekten Welt. Ich kann bei so was meinen Kopf völlig abschalten und es genießen. Andere werden es aber vielleicht auch kitschig finden und den fehlenden Realismus beanstanden. Auch hier kann ich wieder nur sagen: Jedem das Seine. Es handelt sich hier auch nicht um Chick-Lit sondern eher um traditionellere Kost für romantisch veranlagte Frauen. Eine Geschichte zum dahin schmachten und nicht zum lachen. Obwohl man auch sehr oft schmunzeln kann. 'Warnungen': Tod eines 'Nebencharakters', Thematik häusliche Gewalt, Schusswaffengebrauch, Patriotismus, extreme Romantik (Warnungen sind bei mir nicht negativ wertend gemeint, sondern nur ein Hinweis für die Leser, die aus persönlichen Gründen ganz gezielt bestimmte Inhalte vermeiden möchten.) Grundidee 4,5/5 Schreibstil 4/5 Spannung 3/5 Emotionen 5+/5 Charaktere 5+/5 Liebesgeschichte 4,5/5 *Fazit:* 5 von 5 Sternen Ein richtig toller zweiter Teil, bei dem die Protagonisten aus Teil 1 einen sehr großen Raum einnehmen und trotzdem dem 'neuen' Pärchen genug Platz geben. Beide Hauptcharaktere konnten mich voll überzeugen und der kleine Chris war einfach göttlich. Ich empfehle dieses Buch und diese Reihe jedem, der gern romantische Geschichten liest und gut mit ein wenig Kitsch, Tradition und Patriotismus klar kommt. 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  • Rezension zu "Wiedersehen in Virgin River" von Robyn Carr

    Wiedersehen in Virgin River

    lesejunkie

    10. February 2013 um 19:18

    Paige kennt nur einen Weg. FLUCHT. Sie schnappt sich ihren 3jährigen Sohn Chris und verlässt Los Angeles und dazu ihren gewalttätigen Ehemann. So landet sie in Virgin River und macht kurzerhand die Bekanntschaft mit John "Preacher" Middleton. Sie beschließt dort zu bleiben, und dank Preacher, den Paige allerdings lieber John nennt reicht sie die Scheidung ein und die beiden kommen sich näher. Doch für den Ex-Marine ist es etwas vollkommen neues. Er konnte sich nie vorstellen, das eine Frau wie Paige, etwas für ihn, den großen glatzköpfigen Muskelbepackten Mann übrig haben könnte. Doch nicht nur Paige wächst ihm ans Herz, auch der kleine Chris hat es ihm schwer angetan. Preacher ist klar: Er will die beiden beschützen, auch wenn er dafür sein Leben lässt. Und als Paiges Ex-Mann nach Virgin River kommt und sie entführt - als Lockvogel, kennt Preacher kein Halten mehr. Welcome back in Virgin River Nachdem ich den ersten Band regelrecht verschlungen habe, wundert es sicher nicht das es auch bei diesem nicht anders war. Wir treffen alte Bekannte wieder.Wir erfahren wie es mit Rick und Liz weitergeht und auch Mel und Jack sind wieder mit dabei. Den Hauptpart nehmen natürlich die Geschehnisse um Preacher und Paige ein aber es ist auch schön mit zu erleben wie es Mel und Jack, nun verheiratet, ergeht. Mel ist schwanger, ein Junge wie sich herausstellt und Jack ist da so was von stolz. Wenn man bedenkt das seine Schwäger nur Mädchen bewerkstelligt haben, sicher kein Wunder. Aber um so mehr freue ich mich jetzt Preacher etwas näher kennenzulernen. Dieses schweigsame Exemplar eines richtigen Mannes. Er ist in sich gekehrt, kann aber auch anders wie wir erfahren. Paige bringt eine Seite in ihm zum Vorschein die selbst Jack, seinem besten Freund völlig neu ist. Er erzählt von seiner Familie, von seinen Ängsten, das niemand ihn lieben kann weil er so furchterregend aussieht. Und dann die erste gemeinsame Nacht, herrlich. So muss ein gutes Buch sein. Charaktere die mich völlig überzeugen können. Eine Story, die einen nicht loslässt. Und wenn dann natürlich noch Tränen fließen. Allein die letzte Szene mit Jack und Rick. Wie ja alle wissen haben sich Jack und Preacher um Rick gekümmert, da er außer seiner Großmutter niemanden mehr hat. Aber besonders Jack fühlt sich da als Vaterersatz. Wenn ihm die Brust vor Stolz anschwellt und wie oft er doch sagt "Mein Sohn". Herr Gott nochmal Jack, wieso adoptierst du ihn nicht einfach. Rick hat sich jetzt für 4 Jahre verpflichtet und wer weiß ob er das überlebt. Eine ebenwürdige Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Wiedersehen in Virgin River" von Robyn Carr

    Wiedersehen in Virgin River

    Fabella

    14. October 2012 um 10:34

    Inhalt: Auf ihrer Flucht vor ihrem gewalttätigem Ehemann verirrt sich Paige nach Virgin River. Da ihr dreijähriger Sohn krank ist, lässt sich Paige darauf ein, ein paar Tage zu bleiben. Preacher, Jacks Koch in der Bar kümmert sich um die völlig verängstigte Frau. Und obwohl er normalerweise recht furchterregend auf Frauen wirkt, scheint er Paige ein bisschen beruhigen zu können. Nach und nach fühlt sich Paige wohler in dem kleinen Ort und die hilfsbereiten Bewohner überreden sie dazu, zu bleiben und ihren Mann anzuzeigen. Und das bringt sehr viel Ärger, Gewalt und Gefahr mit sich. Meine Meinung: Auch dieser zweite Teil steht dem ersten in nichts nach. Im Gegenteil, eigentlich übertrumpft er ihn sogar noch. Denn entgegen anderen Reihen wendet sich die Geschichte nicht völlig anderen Protagonisten zu. Zwar liegt ein Großteil dieser Geschichte nicht mehr auf Jack und Mel aus dem ersten Teil, sondern mehr auf Preacher und Paige, jedoch ist das Leben aller Dorfbewohner so nah miteinander verbunden, dass eigentlich alle ständig auf der Bildfläche sind. Es war wunderschön zu erleben, wie sich zum einen die Beziehung von Jack und Mel vertieft, zum anderen aber konnte man Preacher näher kennenlernen. Dieser furchterregende Kerl, der wenig sagt, aber so eine wundervoll sanfte Art hat, mit der verstörten Paige umzugehen, dass es eine wahre Freude war. Auch wie er mit dem kleinen Chris umging zauberte mir sehr oft ein Lächeln aufs Gesicht. Aber auch von Rick und Liz, diesem eigentlichen Kinder-Paar, denn Liz ist ja nunmal erst 14 Jahre erfährt man einiges mehr. Diese Kinder, die ihre Gefühle nicht kontrollieren können und wo so einiges richtig schief läuft. Gleichzeitig aber bekommen wir auch noch einen weiteren neuen Bewohner von Virgin River. Mike Venezuela muss sich nach einem gefährlichen Einsatz zunächst erholen und möchte dann auch gar nicht mehr den Ort verlassen. Auch Jacks Schwester Brie taucht mehr und mehr auf. Und man lernt diese netten Charaktere nach und nach besser kennen. Sie werden schon fast zu Freunden, hat man das Gefühl. Überhaupt hat die Autorin einen Schreibstil, der einen ununterbrochen von einem Gefühl ins nächste führt. Fühlt man sich inzwischen schon fast als Dorfbewohner von Virgin River und erhält man somit das Gefühl der Zugehörigkeit, des Wohlfühlens, bringt sie einen auch oft zum Lachen, um dann kurz danach einen Kloß in den Hals zu zaubern und man blinzelt hier und da auch schon mal Tränchen weg. Natürlich .. es ist und bleibt irgendwo eine Liebesgeschichte. Herz, Schmerz, Schmalz. Aber ach .. ehrlich gesagt, so schön geschrieben, dass man einfach nicht aufhören möchte zu lesen. Fazit: Ein wundervoller zweiter Teil, der uns noch tiefer in Virgin River und seine Bewohner eintauchen läßt. Ein Rausch von Humor, Glück, Fröhlichkeit aber auch Wut, Angst, Trauer. In diesem Buch wird kein Gefühl ausgelassen und man mag gar nicht aufhören zu lesen.

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  • Rezension zu "Wiedersehen in Virgin River" von Robyn Carr

    Wiedersehen in Virgin River

    catbooks

    18. March 2012 um 12:31

    Ähnlich wie der erste Teil, beginnt auch dieser mit einer Flucht. Eine Flucht weg von einem fürchterlichen Mann und rein in das beschauliche, ruhige und idyllische Dorf Virgin River. Paige kommt in einer fürchterlichen Nacht nach Virgin River in die Bar von Jack und Preacher. Eigentlich sollte dieser Halt nur ein kurzer Zwischenstop werden, doch ihr Sohn Chris hat Fieber und wird immer mehr krank und auch Page kann sich vor Anspannung und Übermüdung kaum noch auf den Beinen halten. So kommt es, dass die beiden noch einige Tage länger in Virgin River bleiben als sie eigentlichen wollten. In dieser kurzen Zeit hat sich der liebe, ruhige und vor allem etwas mürrisch wirkende Preacher in die hübsche Paige verguckt. Preacher, der eigentlich John heißt, möchte Paige und ihrem Sohn beweisen, dass nicht alle Männer sich so rüpelhaft wie ihr Ehemann/Vater verhalten. John liegen die beiden sooo sehr am Herzen, dass er sich für sie einsetzt und alles dafür tut, dass die beiden glücklich werden… Ich bin sehr, sehr froh, dass ich in diesem Buch Preacher alias John näher kennen lernen durfte. Im ersten Teil hat Preacher sich eher leise und wortkarg im Hintergrund gehalten. Nun hatte ich endlich die Möglichkeit seinen Charakter und seine Gedankenwelt näher kennen zu lernen! John ist ein netter, hilfsbereiter und sehr sympathischer Koch/ Bäcker. Er ist ein Typ, der nicht gerne im Mittelpunkt steht und über sich und seine Gefühle redet. So kommt es auch, dass er noch niemals in seinem Leben verliebt war und sich intensiv für eine Frau interessiert hat. Dank Paige bekommen wir die andere, bisher verborgene Seite, zur Sicht, die liebevoll und offen ist. Besonders Paige ist nach der furchtbaren Zeit mit ihrem Mann ein verängstige Frau und hat einige Probleme sich anderen, besonders fremden Menschen anzuvertrauen. Chris hingehen konnte durch Paige etwas geschützt werden und fasst zu John sehr schnell vertrauen – z.B. backen sie zusammen Kekse für sich und die Gäste der Bar. Schnell entwickelt sich zwischen den 3n eine Art Familienbeziehung und John nimmt für Chris eine Vorbildsfunktion und Vaterfigur ein. Ob John sich damit wohlfühlt? Ich hätte es ja nicht geglaubt… Doch der Fokus wird nicht nur auf die 3 gerichtet, auch Jack und Mel, die wir aus ersten Teil kennen, sind wieder mit dabei. Rick, ein enger Freund von Jack und John bekommt seinen eigenen Part, in dem er lernen muss Erwachsen zu werden. Das schöne ist, dass in Virgin River immer noch gilt: Einer für alle und einer für alle. Bei Problemen muss niemand allein sein und sich vergraben. Der Stil mit den vielen Wiederholungen aus dem ersten Teil hat mich in diesem nicht so sehr gestört, da Robyn Carr darauf etwas mehr verzichtet hat. Doch Tatsache bleibt: Dass Chris der perfekte Sohn mit den besten Manieren ist, dass Virgin River perfekt ist (hier stimme ich voll und ganz zu), dass alle Geburten durch Mel perfekt laufen und und und… In Virgin River ist halt alles perfekt! ;) Frau Carr versucht zwar an der einen und anderen Stelle diese Perfektionen durch Komplikationen und Schwierigkeiten zu minimieren, doch so ganz gelingt ihr das noch nicht. Das Cover ist einfach perfekt und passt genau zu ersten Teil der Reihe! Diese Idylle stelle ich mir vor, wenn die Männer zum Angeln an den See fahren. Ein idealer Ort zum Nachdenken und Träumen! Fazit: Robyn Carr konnte mich, bis auf einigen Kleinigkeiten der Perfektion, voll und ganz mit diesem Buch überzeugen! Ich liebe Virgin River, die Bar, die sich dort befindet und wo das Leben tobt und vor allem die Menschen dort, die das Leben mit jeder Faser ihres Körper lieben.

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  • Rezension zu "Wiedersehen in Virgin River" von Robyn Carr

    Wiedersehen in Virgin River

    Danny

    08. January 2011 um 12:37

    "Wiedersehen in Virgin River" schließt nahezu nahtlos an "Neubeginn in Virgin River" an. Die junge Mutter Paige ist auf der Flucht. Nur weg von ihrem brutalen Ehemann, der sie bereits seit Jahren misshandelt. Mit ihrem kleinen Sohn Chris landet sie eines Abends in Jacks Bar in Virgin RIver. Sie wird von John "Preacher" Middleton aufgenommen, der ihr für ein paar Nächte, in denen sich Paige ausruhen und ihr kleiner Sohn von einem Infekt erholen kann, das kleine Zimmer über der Bar anbietet. Aus ein paar Nächten werden Wochen und schließlich Monate. John erkennt auf den ersten Blick, dass Paige misshandelt wurde und in ihm entwickelt sich ein unerwarteter und starker Beschützerinstinkt. Der sonst so schüchterne und zurückgezogene Preacher entwickelt sich schnell zu einer konstanten Größe in Paiges Leben. Er gibt ihr Sicherheit, sorgt und kümmert sich um den kleinen Chris und steht ihr im Kampf gegen ihren Ehemann zur Seite. Nur dank seiner Kraft und der unbedingten Unterstützung der Bewohner von Virgin River, kann sie die Kraft und den Mut finden, sich endgültig von dem Mann zu lösen, der sie all die Jahre über geschlagen und gedemütigt hat. Aber nachdem es eine Weile so scheint, als habe Paige ihr altes Leben in L.A. tatsächlich hinter sich lassen können, demonstriert ihr Ex-Mann, wie gefährlich er tatsächlich sein kann... *** "Wiedersehen in Virgin River" ist mindestens genauso wunderschön, mitreißend, unterhaltsam, spannend und romantisch, wie sein Vorgänger "Neubeginn in Virgin River". Es fiel mir ausgesprochen schwer, das Buch mal aus der Hand zu legen. Robyn Carr versteht es meisterhaft, ihre Leser in den Bann zu ziehen. Dies ist vor allem ihren wunderbaren Charakteren zu verdanken. Was ich besonders schön fand war, dass der Leser trotz dass Paige und John hier im Mittelpunkt standen, immer noch voll an Mel und Jacks und Liz und Ricks Leben teilnehmen konnte. Ihre Geschichten werden nicht vergessen oder treten in den Hintergrund. Es war alles sehr ausgewogen erzählt und beschrieben. Nicht eine Minute langweilig, nicht eine Minute weniger mitreißend. Ich freue mich schon rießig auf den dritten Teil, der im März veröffentlicht werden soll. Ein wunderschönes Buch einer tollen Reihe, die früher oder später auf alle Fälle noch ihren Weg in mein Bücherregal finden wird.

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  • Rezension zu "Wiedersehen in Virgin River" von Robyn Carr

    Wiedersehen in Virgin River

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. January 2011 um 11:03

    Seit dem "Neubeginn in Virgin River" ist ein wenig Zeit vergangen. Jack und Mel sind inzwischen verheiratet, während Rick und Lissa auch wieder zu einem ruhigen Alltag gefunden haben. "Preacher" kocht und bewirtet in der kleinen Kneipe die Gäste, während sein bester Freund mit seiner Frau auf das erste Baby wartet. Eigentlich ist alles ruhig, bis Paige und ihr Sohn Chris in Virgin River auftauchen! Paige floh vor ihrem Mann, der sie wirklich übel zugerichtet hat. Bei Preacher findet die junge Frau Zuflucht, erst für einen Tag, dann für zwei und dann für immer länger - bis ihr Exmann vor der Tür steht... Die Virgin River Reihe ist wirklich eine Buchreihe zum Wohlfühlen. In diesem kleinen Örtchen, vollkommen abgeschieden von der Welt, existiert eine ganz eigene Welt. Robyn Carr versteht sich darin, dem Leser Personen zu geben, zu denen Mann eine Bindung aufbauen kann. Auch, dass die ganzen alten Bekannten wieder auftauchen und sich ebenfalls weiterentwickeln, lässt den Leser dichter am Geschehen teilnehmen. Was mir an diesem Buch gefiel, war, dass Paige ihre seelischen Qualen nicht einfach mal so vergisst, sondern sich erst ganz langsam an Preacher annähert. Überhaupt ist dieser Charakter sehr realistisch gezeichnet. Aber auch der etwas rauhe Preacher versucht sein Bestes und geht dabei sehr Einfühlsam vor und das obwohl er auf diesem Gebiet eher keine Erfahrung hat. Da aber das Buch aber letztendlich für Leser mit einem Hang zur Romantik geschrieben wurde, bleibt die Liebe natürlich nicht aus und verdrängt ein wenig den Sinn für die Realität. Neben Preacher und Mel wird eben auch von den anderen Figuren erzählt, nicht weniger spannend und überzeugend. Das finde ich besonders gut, es gibt nichts nervtötenderes, als wenn ein Buch ewig und drei Tagelang nur von zwei Personen erzählt. Die Geschichte plätschert an einem nur so vorbei, ist nett geschrieben und hat auch manchmal so seine Spannungsbögen, die ein schnelles Tempo an den Tag legen. Ansonsten ist das Buch eher ruhig, was zu "Virgin River" wirklich gut passt. Das Cover ist wunderbar gelungen, wie auch schon beim ersten Band. Wer die Serie noch gar nicht kennt, kann natürlich auch mit diesem Band starten, ich würde aber lieber dazu raten, mit "Neubeginn in Virgin River" zu beginnen, einfach um "Land und Leute" von Anfang an kennenzulernen. Virgin River ist eine schöne Familienreihe, die den Leser mit in ihre Mitte nimmt. Durch Charaktere mit Ecken und Kannten, einem schönen Happy-End und viel Liebe zum Detail ist dieses Buch ein netter Begleiter für ein, zwei Nachmittage mit einer Kanne Tee auf der Couch - Wohlfühlgarantie!

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  • Rezension zu "Wiedersehen in Virgin River" von Robyn Carr

    Wiedersehen in Virgin River

    Letanna

    30. October 2010 um 16:23

    Auch dieser Teil von Robin Carrs Virgin River Serie hat mir sehr gut gefallen. Dieses Mal ist die Hauptfigur Jakes bester Freund John Middleton, der mit ihm zusammen bei den Marines gedient hat. Eines Abends taucht Paige Lassister mit ihrem Sohn in Jakes Bar auf. Sie ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Mann. Paige ist zuerst sehr verstört und will nicht so richtig mit ihrer Erlebten heraus, was auch verständlich ist. Johns Beschützerinstinkt ist sofort geweckt und er bietet ihr an, in der Bar zu übernachten. Aus einer Nacht werden zwei, drei usw. und irgendwann sind es Monate. Die Frauen in den Romanen Robin Carr haben es wirklich nicht leicht. Im letzten Teil musste Mel den Tod ihres Ehemannes verarbeitet, dieses Mal geht es um häusliche Gewalt. Paiges und Johns Annäherung dauert dementsprechend lang, wird sehr stark durch Romantik geprägt. Schön fand ich es, dass Jakes und Mels Geschichte ebenfalls weitererzählt wird. Ebenso die von Rick und Liz. Auch wird man schon langsam auf Mikes und Brees Geschichte vorbereitet.

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  • Rezension zu "Wiedersehen in Virgin River" von Robyn Carr

    Wiedersehen in Virgin River

    Tine76

    Robyn Carr hat es wieder geschafft mit ihrer Geschichte um die Menschen in Virgin River zu fesseln und das Gefühl zu vermitteln, das man bei Freunden zuhause ist. Dieser zweite Band der Virgin River Reihe, könnte in zwei Teile untergliedert werden. Ein großer Hauptteil wird unseren beiden Protagonisten Preacher und Paige gewidmet. Paige landet auf der Flucht mit ihrem Sohn, vor ihrem brutalen Ehemann in der kleinen Bar in Virgin River. Dort gewährt ihr Preacher Schutz und gibt ihr den Mut sich gegen ihren Exmann zustellen. Unterstützt werden sie auch von den Bewohnern von Virgin River wie Jack mit seiner Frau Mel (Neubeginn in Virgin River), dem Kameraden Mike und vielen vielen anderen Bewohnern, des Ortes. Auch als es zum Showdown kommt, stehen die beiden nicht alleine da. Doch in dem ganzen Roman ist noch mehr enthalten, als nur Preachers und Paige Geschichte. Wir werden eingeladen, wieder bei alten Freunden vorbei zuschauen. Wir treffen Jack und Mel wieder und erfahren wie es bei den beiden weitergeht. Erleben wie Rick zum Mann wird, fahren zum Familientreffen der Sheridan´s, erfahren mehr über andere Nebenpersonen. All das und viel mehr finden wir alles in diesem wunderbar geschriebenen Roman. Während des lesens, lachen und weinen, freuen und trauern wir mit ihnen und der Abschied auf der letzten Seite fällt erstmal schwer. Doch im März 2011 dürfen wir Leser uns dann endlich wieder auf die Reise zu dem kleinen Ort in den Bergen machen und miterleben, wie es weitergeht. Wer findet noch, in diesem kleinen verschlafenen Städtchen seinen Frieden und seine Ruhe wieder, und natürlich sein Glück. Robyn Carr versteht es den Leser in die Geschichte mitzunehmen. Sie schreibt nicht nur über die schönen Seiten des Lebens, oder deutet trauriges nur an. Nein, sie überzeugt mit ihrer gradlinigen Schreibweise, ohne große Schnörkel oder Verschönerungen. Sie zeigt und die Haupt- und Nebencharaktere wie sie wirklich sind, zeigt Schicksale und wie die Menschen daran wachsen, oder zugrunde gehen können. Die Themen, die in den Romanen bisher angeschnitten wurden, sind nicht immer einfach, auch wenn das sehr schöne Cover eher einen leichten Roman verspricht. Außerdem lässt die Autorin viel Platz für das wiedersehen mit anderen Charakteren, was das ganze noch ausgereifter macht. Nicht nur als stille Nebenpersonen, werden unter anderem Jack und Mel, sowie Rick und Liz behandelt, sondern nehmen einen ausreichend passend großen Platz mit ein. Auch wenn der Roman in sich abgeschlossen ist, mit kleiner Vorrauschau auf das nächste Band, würde ich empfehlen mit dem 1. Band anzufangen. Einfach weil es schade wäre, die wichtigen Personen, nicht von Anfang an kennen zu lernen.

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