Robyn Schneider Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach

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Inhaltsangabe zu „Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach“ von Robyn Schneider

Ezra hat eigentlich alles: Er ist beliebt, ein Superathlet und hat eine hübsche Freundin. Welcher Sechzehnjährige würde nicht von so einem Leben träumen? Doch dann hat Ezra einen Autounfall und alles ändert sich: Er kann keinen Sport mehr machen, seine Freundin ist jetzt mit einem anderen zusammen und er fragt sich, was er von seinem Leben wirklich will. Da trifft er auf Cassidy, die wunderbare, außergewöhnliche, unangepasste, intelligente Cassidy, und gemeinsam stürzen sie sich ins Abenteuer . .

Eindeutig nicht mein Fall, da es mich ein bisschen zu sehr an Margos Spuren erinnert hat

— Rubinherz
Rubinherz

Alles fing so gut an - Ezra ist toll, sein Mädchen scheint toll - nur das Ende entsprach nicht meinen Vorstellungen.

— Sienna92
Sienna92

Ein tolles Buch!

— anlebiko
anlebiko

Traurig und schön. Ezra ist von Anfang an sympathisch. Trotzdem zum Ende hin ein wenig bedrückend, aber nachvollziehbar.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Erinnert an John Green!

— winkybooks
winkybooks

Schönes Buch, hat mich am Ende überrascht.

— Selina2606
Selina2606

Eine Geschichte die unter die Haut geht!

— Paperhearts
Paperhearts

Wow!!! Geht unter die Haut ... eines der besten Jugendbücher, die ich 2014 gelesen habe. Tiefgründig und nachdenklich. Love it!!!

— AliceDreamchild
AliceDreamchild

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  • Konnte mich trotz vielversprechendem Anfang nicht überzeugen

    Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach
    Nadja_13

    Nadja_13

    17. February 2015 um 21:56

    Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach - Robyn Schneider zum Inhalt: Ezra führt ein scheinbar perfektes Leben. Er ist ein toller Tennisspieler, super beliebt und ist auch noch in einer Beziehung mit einem der begehrtesten Mädchen der Schule. Doch dann ändert sich sein Leben schlagartig. Ezra hat einen Autounfall, bei dem ihm das Knie zertrümmert wird. Er wird wohl nie wieder Tennis spielen können und seine "tollen" Freunde sind ihn kein einziges Mal im Spital besuchen gekommen. Während er seinen Platz in der Welt früher genau kannte, fühlt er sich jetzt ziemlich verloren. Doch dann trifft er Cassidy und er entdeckt, dass das Leben viel mehr zu bieten hat, als er bisher dachte... meine Meinung: Was mir an der Geschichte sofort sehr gut gefallen hat, ist die Sichtweis, aus der sie erzählt wird. Ich glaube ich habe bisher kaum Contemporary Bücher aus der Sicht von einem männlichen Protagonisten gelesen und ich fand es eine interessante Abwechslung. Ezra war mir schnell sympathisch, er ist intelligent, witzig und ich konnte seine Probleme gut nachvollziehen. Nach seinem Unfall hat sich wirklich sein ganzes Leben verändert und er hat keine Ahnung mehr, wo er dazugehört. Ich fand es sehr interessant ihn dabei zu begleiten herauszufinden, wer er wirklich ist. Was ich allerdings nicht so an ihm mochte war, dass er oftmals ziemlich passiv wirkte und er selber nicht wirklich viel gemacht hat um seine Probleme zu lösen. Ich hatte das Gefühl ihm fiel es fast zu leicht wieder Anschluss zu finden. Direkt am ersten Schultag wird er von seinem früheren besten Freund, mit dem er in den letzten paar Jahren jedoch nicht viel zu tun hatte, in seine Freundesgruppe aufgenommen. Doch auch Ezras frühere Clique, die aus sehr klischeehaften und oberflächlichen Jugendlichen besteht, über die man kaum etwas erfährt ausser dass sie sich für besser halten als alle anderen, scheint so als würde sie ihn mit offenen Armen empfangen. Es scheint, alles würde ihm eigentlich alles einfach zu fliegen, ohne dass er dafür irgendetwas machen müsste. Was seine früheren Freunde angeht, konnte ich sowieso das ganze Buch über einfach nicht verstehen, weshalb Ezra eigentlich mit ihnen befreundet war. Klar, er war auch ein Sportler und wollte vermutlich auch beliebt sein, aber seine Clique war einfach absolut klischeehaft und es gibt wohl kaum etwas Gutes über sie zu sagen, sie werden alle als fies, dumm und arrogant dargestellt. Es scheint daher als hätte Ezra eigentlich auch vor seinem Unfall absolut nicht in diese Gruppe gepasst. Ich fand es auch etwas unrealistisch, dass die Autorin Ezras alte Clique als so "böse" dargestellt hat und daneben seine neuen Freunde beinahe zu perfekt wirken. Seine neuen Freunde sind natürlich alle (bis auf eine Ausnahme) total nett, intelligent und teilen auch alle Ezras Humor (seine früheren Freunde, haben anscheinend alle keinen Sarkasmus verstanden). Besonders zu Cassidy konnte ich einfach gar keine Verbindung aufbauen, weshalb mir auch die Liebesgeschichte nicht besonders gefallen hat. Man erfährt eigentlich kaum etwas über sie, was Ezra aber nicht zu stören scheint, denn für ihn ist sie einfach perfekt und natürlich alles was seine frühere Freundin nicht war. Die einzige Person, die ich neben Ezra eigentlich wirklich mochte war Toby, Ezras früherer bester Freund. Toby war für viele der humorvollen Momente verantwortlich und seine Hintergrundgeschichte war einfach toll, ich hätte gerne noch mehr über ihn gelesen, denn er war wirklich ein interessanter Charakter. Ich hätte lieber mehr über seine und Ezras Freundschaft gelesen, als Ezras Beziehung zu Cassidy. Eigentlich geschieht in der Geschichte nicht viel, sie handelt einfach von Ezras Leben und wie er versucht seinen Platz zu finden, mit seiner Vergangenheit abzuschliessen und herauszufinden, wie seine Zukunft aussehen soll. Es gab allerdings ein paar echt tolle und einzigartige Momente, die mir super gefallen und mich berührt haben und in denen mir Ezra wirklich ans Herz gewachsen ist. Doch auch die Liebe spielt natürlich eine grosse Rolle und leider konnten mich diese Momente kaum begeistern, was vermutlich einfach daran lag, dass ich nicht nachvollziehen konnte, weshalb Ezra so in Cassdiy verliebt ist. Auch das Ende hat mich ziemlich gespalten zurück gelassen. Einerseits sind viele Dinge passiert, die ziemlich vorhersehbar waren und es hat alles einfach ein bisschen zu gut zusammen gepasst, als dass es wirklich realistisch wirkte. Andererseits hat mir aber die Wendung in der Liebesgeschichte am Ende wirklich gut gefallen, besonders weil es mich auch zum Nachdenken angeregt hat und auch der Grund ist, weshalb mich die Geschichte wohl nicht so schnell loslassen wird. Das Cover und der Titel gefallen mir beide sehr gut, besonders weil sie auch beide wirklich passend sind. Das Bild der Achterbahn passt auf mehrere Arten einfach super gut zu der Geschichte, da sie eigentlich in einem gewissen Zwischenfall auf einer Achterbahn ihren Ursprung nimmt. Fazit: "Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach" konnte mich trotz vielversprechendem Anfang und sympathischem Protagonisten leider nicht überzeugen. Die restlichen Charaktere sind leider ziemlich blass und klischeehaft geblieben und ich fand die Spaltung zwischen "gut" und "böse" übertrieben und unrealistisch. Obschon die Geschichte ein paar tolle Momente hatte, konnte mich die Liebesgeschichte einfach nicht berühren, was wohl hauptsächlich daran lag, dass man Cassidy kaum kennen lernt und so Ezras Verliebtheit einfach schwer nachvollziehen kann. 2,5/5*

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  • Wie eine Achterbahnfahrt mit Höhen und Tiefen.

    Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach
    LaraJ

    LaraJ

    01. February 2015 um 20:20

    Es geht um den beliebten Sportlerjungen Ezra, für den sich alles im Leben ändert nach seinem Unfall und als er das Mädchen mit den grünen Pulli kennen lernt. Das Buch hat seine Höhen und Tiefen. In der Mitte des Buches wird es leider etwas langweilig und andauernd wiederholt sich alles. So hat es sich zumindest für mich angefühlt. Die Geschichte ist an sich toll und toll lesbar! Doch vieles ist auch vorhersehbar. Die Charaktere sind alle toll umschrieben und wurden gut mit in die Geschichte eingebracht. Es war ein gutes Buch so für Zwischendurch. Ganz interesant aber auch teilweise schleppend. Ich würde es nur den empfehlen , die auch wirklich Lust haben das Buch zu lesen.

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  • Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach - Robyn Schneider [Rezension]

    Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach
    Paperhearts

    Paperhearts

    21. January 2015 um 19:06

    InhaltEzra hat eigentlich alles: Er ist beliebt, ein Superathlet und hat eine hübsche Freundin. Welcher Sechzehnjährige würde nicht von so einem Leben träumen? Doch dann hat Ezra einen Autounfall und alles ändert sich: Er kann keinen Sport mehr machen, seine Freundin ist jetzt mit einem anderen zusammen – und er fragt sich, was er von seinem Leben wirklich will. Da trifft er auf Cassidy, die wunderbare, außergewöhnliche, unangepasste, intelligente Cassidy, und gemeinsam stürzen sie sich ins Abenteuer . . Meinung "Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach" handelt von einem Jungen, für dessen Zukunft ausgesorgt ist, der beliebt ist, eine begehrenswerte Existenz als Sportler hat und eine Beziehung mit einem hübschen Mädchen führt. Alles perfekt wie es scheint, bis zum Unfall, der alles ändert. Ezra steht vor einem Scherbenhaufen, seine Sportlerkariere ist aus, seine Freundinn ist weg und seine Zukunft ist vollkommen ungewiss. Doch dann tritt Cassidy in sein Leben und stellt seine Welt auf den Kopf. Nicht nur die Erscheinung des Covers ist wundervoll, sondern auch der Inhalt. Ezra ist als Protagonist ein wahres Klischee, doch seine Eigenschaften sind ehrlicher Natur. Er hat nie nach solch einer Beliebtheit gestrebt und zu Beginn der Geschichte wird klar wie unwohl sich Ezra in der Rolle des Beliebten fühlt. Nach seinem Unfall verstärkt sich dieses Gefühl immer mehr und er kann sich in der Rangordnung seiner Schule nicht mehr ein ordnen. Er versucht den Erwartungen der anderen gerecht zu werden und ist nach seinem Unfall nur noch ein Mitläufer. Er selbst sieht sich nicht mehr als angehöriger der Clique. Man merkt wirklich wie Ezra sich im Laufe der Geschichte entwickelt, er wächst auch seinen alte Freundschafften herraus und lässt seine Freundschaft mit seinem Besten Freund Toby aus Kindertagen wieder auf leben. Mir gefällt wirklich gut wie die Autorin die verschiedenen Charaktere gestaltet hat. Tobys Freunde gehören dem Debattier-Club an, sie sind ein bunter Haufen zusammengewürfelter Teenager, welche so wunderbar und cool gestaltet sind. Ich hatte wirklich ein Dauergrinsen im Gesicht, weil diese Leute es verstehen humorvoll zu sein. Zu dieser Clique gehört Cassidy. Cassidy ist ein wahres Mysterium und es war wirklich witzig und total hinreisend aus der Sicht eines Jungen zu lesen wie ein Mädchen sein Leben auf den Kopf stellt. Auch gefallen hat mir das man die Spannung zwischen den beiden deutlich spüren kann. Sie verlieben sich ineinander und diese Verliebtheit zieht sich durch das komplette Buch hinweg. Es geht nicht zu schnell aber auch nicht zu langsam und man merkt was die beiden verbindet ist wunderbar und einzigartig in ihrer Einzigartigkeit. Die Geschichte hat mich von Anfang bis Ende begeistern und für sich einnehmen können. Die Autorin versteht sich darin Spannung, Liebe, Humor zu vereinen und eine unter die Haut gehende Geschichte zu schreiben, die nicht nur Glücklich sondern auch Traurig macht. Fazit Ein wundervolles Buch über Freundschaft, Liebe, Glück und Tragödien, verpackt mit Charme und viel Humor. Eine Geschichte die unter die Haut geht und glücklich und traurig zugleich macht.

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  • Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach - Robyn Schneider [Rezension]

    Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach
    Tea_-

    Tea_-

    01. January 2015 um 18:35

    Inhalt Ezra hat eigentlich alles: Er ist beliebt, ein Superathlet und hat eine hübsche Freundin. Welcher Sechzehnjährige würde nicht von so einem Leben träumen? Doch dann hat Ezra einen Autounfall und alles ändert sich: Er kann keinen Sport mehr machen, seine Freundin ist jetzt mit einem anderen zusammen – und er fragt sich, was er von seinem Leben wirklich will. Da trifft er auf Cassidy, die wunderbare, außergewöhnliche, unangepasste, intelligente Cassidy, und gemeinsam stürzen sie sich ins Abenteuer . . Meinung "Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach" handelt von einem Jungen, für dessen Zukunft ausgesorgt ist, der beliebt ist, eine begehrenswerte Existenz als Sportler hat und eine Beziehung mit einem hübschen Mädchen führt. Alles perfekt wie es scheint, bis zum Unfall, der alles ändert. Ezra steht vor einem Scherbenhaufen, seine Sportlerkariere ist aus, seine Freundinn ist weg und seine Zukunft ist vollkommen ungewiss. Doch dann tritt Cassidy in sein Leben und stellt seine Welt auf den Kopf. Nicht nur die Erscheinung des Covers ist wundervoll, sondern auch der Inhalt. Ezra ist als Protagonist ein wahres Klischee, doch seine Eigenschaften sind ehrlicher Natur. Er hat nie nach solch einer Beliebtheit gestrebt und zu Beginn der Geschichte wird klar wie unwohl sich Ezra in der Rolle des Beliebten fühlt. Nach seinem Unfall verstärkt sich dieses Gefühl immer mehr und er kann sich in der Rangordnung seiner Schule nicht mehr ein ordnen. Er versucht den Erwartungen der anderen gerecht zu werden und ist nach seinem Unfall nur noch ein Mitläufer. Er selbst sieht sich nicht mehr als angehöriger der Clique. Man merkt wirklich wie Ezra sich im Laufe der Geschichte entwickelt, er wächst auch seinen alte Freundschafften herraus und lässt seine Freundschaft mit seinem Besten Freund Toby aus Kindertagen wieder auf leben. Mir gefällt wirklich gut wie die Autorin die verschiedenen Charaktere gestaltet hat. Tobys Freunde gehören dem Debattier-Club an, sie sind ein bunter Haufen zusammengewürfelter Teenager, welche so wunderbar und cool gestaltet sind. Ich hatte wirklich ein Dauergrinsen im Gesicht, weil diese Leute es verstehen humorvoll zu sein. Zu dieser Clique gehört Cassidy. Cassidy ist ein wahres Mysterium und es war wirklich witzig und total hinreisend aus der Sicht eines Jungen zu lesen wie ein Mädchen sein Leben auf den Kopf stellt. Auch gefallen hat mir das man die Spannung zwischen den beiden deutlich spüren kann. Sie verlieben sich ineinander und diese Verliebtheit zieht sich durch das komplette Buch hinweg. Es geht nicht zu schnell aber auch nicht zu langsam und man merkt was die beiden verbindet ist wunderbar und einzigartig in ihrer Einzigartigkeit. Die Geschichte hat mich von Anfang bis Ende begeistern und für sich einnehmen können. Die Autorin versteht sich darin Spannung, Liebe, Humor zu vereinen und eine unter die Haut gehende Geschichte zu schreiben, die nicht nur Glücklich sondern auch Traurig macht. Fazit Ein wundervolles Buch über Freundschaft, Liebe, Glück und Tragödien, verpackt mit Charme und viel Humor. Eine Geschichte die unter die Haut geht und glücklich und traurig zugleich macht. 4,5/5 Sterne

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  • Ein Autounfall ändert alles?

    Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach
    Reebock82

    Reebock82

    22. November 2014 um 10:28

    Als Ezra einen schweren Autounfall hat, ist er seinen Status als beliebtester Junge los. Er kann kein Tennis mehr Spielen und ist auch sonst durch sein kaputtes Knie stark eingeschränkt. Seine Freunde wollen nichts mehr mit ihm zu tun haben.  Das jedenfalls wird im Buch dargestellt. Doch das stimmt so nicht wirklich. Ezra ist sauer auf seine Kumpels, weil diese ihn nicht im Krankenhaus besucht haben und meidet sie deshalb. Auch weil er sich wegen seiner Gehbehinderung schämt. Immer wieder gehen sie auf ihn zu und wollen, dass er etwas mit ihnen unternimmt. Klar seine Kumpels sind Idioten, aber sie haben Ezra eigentlich noch nicht abgeschrieben. Diese Tatsache macht Ezra als Hauptperson sehr unglaubwürdig und unsympathisch.  Ezra findet dann wirklich tolle Freunde in den Jugendlichen vom Debattierklub, aber das scheint ihm anfangs nicht zu passen. Dabei sind die Leute vom Club süß und nehmen ihn ohne wenn und aber in ihren Kreis auf. Doch Ezra ist völlig davon besessen, dass er nicht mehr zu den beliebtesten Jungs der Schule gehört und weiß das gar nicht zu schätzen. Zusätzlich lernt er noch Cassidy kennen, die neu an seine Schule kommt. Sie ist locker, witzig und anders als alle Mädchen (selbstverständlich). Sie ist ziemlich von sich und ihrer Art sie selbst zu sein überzeugt. Im Buch wird das als etwas Gutes dargestellt, aber es war eher anstrengend, da sie ziemlich überheblich wirkt und sich für etwas Besseres zu halten scheint.  Sie und Ezra kommen sich näher, aber während Cassidy von Ezra sehr viel erfährt und er sich ihr anvertraut, erzählt sie ihm von sich fast gar nichts. Sie lässt es so dastehen als wäre Ezra unglaublich neugierig und als hätte er kein Recht dazu, etwas über sie zu erfahren. Darunter leidet ihre Freundschaft, was Cassidy aber nur wenig zu stören scheint. Und das macht sie unsympathisch, vor allem weil Ezra echt süß zu ihr ist und sich wirklich Mühe gibt. Die Handlung plätschert dann weiter so vor sich hin. Es passiert lange Zeit gar nichts. Nur das Ende wird wieder etwas interessanter, aber eigentlich ist es sehr vorhersehbar. Man beendet das Buch mit dem Gefühl, dass hinter der Geschichte eigentlich eine Tiefgründige Bedeutung liegt und die Autorin einem etwas mitteilen möcht. Sozusagen die „Moral von der Geschicht“. Leider erschließt diese sich nicht wirklich.  Der Stil des Buches war gut. Zur Abwechslung erzählt mal ein Junge aus der Ich-Perspektive. Locker und stellenweise witzig geschrieben, gibt das der Handlung einen Schwung, der aber nicht ausreicht um das Buch wirklich gut zu machen. Fazit: Eine nette Geschichte, mehr aber auch nicht. Das Buch hat viele Längen und das Verhalten der Hauptpersonen ist oft nicht nachvollziehbar. Ein typisches Buch über einen Jungen, der merkt, was für ein Idiot er früher war und sich zum Besseren verändert. Einzig der Stil gibt der Geschichte Schwung. Muss man nicht unbedingt gelesen haben.

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  • Ein wahrhaft wirklich gelungener Roman! :)

    Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach
    TanjaLovesBooks

    TanjaLovesBooks

    10. November 2014 um 12:31

    Buchgestaltung Wenn man die ersten Kapitel des Romans hinter sich hat versteht man auch die Ironie hinter dem Cover. Alles fing mit einer Achterbahn an und letzten Endes ist die Freundschaft, die deshalb zerstört wurde auch für alles andere verantwortlich, was in der Geschichte folgt. Nicht zu vergessen, dass man das Thema: Ein Leben wie eine Achterbahnfahrt damit auch wunderbar aufgreifen kann. Gelb ist auch einfach mal eine Farbe, die sich etwas von den Üblichen abgrenzt und sofort ins Auge sticht. Die Titelwahl finde ich in beiden Sprachen sehr gelungen. Passt einfach.  Meinung Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach ist im Gegensatz zu den meisten Contemporary Büchern aus der Sicht eines Kerls geschrieben. Robyn Schneider hätte keine bessere Wahl bei ihrem Protagonisten treffen können. Ezra war vielleicht der beste männliche MC, aus dessen Sicht ich jemals lesen durfte. Das ich ihn sympathisch fand, ist noch eine Untertreibung. Vielleicht liegt es auch daran, dass er all die Eigenschaften hatte, die ich an anderen Menschen schätze oder eben, dass er nicht perfekt und teilweise ein echter Arsch war, aber ich fand ihn große Klasse. Und ich rede hier nicht von der Sorte Charakter, die man anschmachtet, weil er oh-so-toll ist, sondern von jemanden, den man respektiert und dessen Geschichte man wahnsinnig gerne folgt. Ezra ist ein „golden boy“ - gut aussehend, beliebt und steht eigentlich für alles, was ich an Klischees nicht mag.  Die Sache ist aber die, er hat sie nie wie ein Klischee benommen. Eigentlich ist er zu Beginn des Buches ein regelrechter Mitläufer, der versucht den Erwartungen anderer gerecht zu werden. Natürlich funktioniert das schlecht, besonders, wenn man einen eigenen Willen hat und keine hirnlose Marionette ist. Ezra steht sich die ganze Zeit also selber im Weg. Sein Leben geht nämlich ein wenig den Bach runter. Nach einem Unfall kann er keinen Sport mehr machen und fühlt sich im Gefüge und der Rangordnung seiner Schule Fehl am Platz. Seine Freundin ist weg, er will nicht mehr mit seinen alten Freunden abhängen und irgendwie drängt er sich selbst ins Aus. Das Interessante an seiner Figur war definitiv die Entwicklung, die er durch macht. Die Autorin hat sehr realistisch beschrieben, wie sich Hoffnung und Träume aufbauen können und wie sich das Leben dank des Einflusses von neuen Perspektiven schnell verändern kann. Hauptgrund dafür ist eine alte Freundschaft, die zwischen Ezra und Toby auflebt. Die beiden waren früher einmal beste Freunde, bis sie etwas auseinander brachte. Toby war der totale Nerd und hat mit seiner frischen und lustigen Art ganz viel Schwung in die Handlung gebracht. Ich habe so oft gelacht und den Kopf geschüttelt, dass ich irgendwann nicht mehr mitzählen konnte, wie amüsant alles war.  Die Autorin hat eine ganz besondere Art den Alltag der Charaktere zu gestalten. Ihre Einfälle waren wirklich genial und durch die vielen Ups-and-downs wurde es mir nie langweilig. Ich fand es einfach wunderbar, wie viel Freundschaft eine Rolle gespielt hat und wie toll alle Figuren zusammen gepasst haben. Denn Toby ist im Debattier-Club und hat eine Menge Freunde im Schlepptau, darunter auch Cassidy. Die war ein Fall für sich und wie erwartet Ezras Love-Interest. Es war ziemlich witzig mal aus der Sicht eines Jungen zu lesen, wie ein Mädchen ein wahres Mysterium in seinem Leben darstellt. Das Tolle war auch, dass die beiden sich merklich ineinander verlieben und sich diese Gefühle über das gesamte Buch hinweg aufbauen. Nichts mit gesehen-und-gefunden und das war einfach genau mein Ding. Es gab sarkastische Dialoge, eine ordentliche Portion Streit, aber auch die Zeit, in der beide zusammen waren und in der man als Leserin einfach genießen konnte, wie süß die beiden doch waren. Ihre Liebe war herrlich unkompliziert und gleichzeitig ein einziges Rätsel. Der Roman hat einfach von der ersten Seite an Spaß gemacht. Die Autorin bedient noch einige andere Klischee, besonders, was die High School betrifft, aber sie hat jedes mal die Kurve bekommen, damit es nicht zu stereotypisch wird. Natürlich konnten die lockeren Sprüche und der Humor am meisten bei mir punkten. Ezra liegt Sarkasmus im Bezug auf sich und sein Leben einfach im Blut. Das Faszinierende daran war aber auch, dass vieles, dass zuerst witzig erschien auch eine tiefer gehende Bedeutung hatte. Kapitel für Kapitel saß ich selber in einer Achterbahn und wusste manchmal gar nicht, ob ich nun lachen oder weinen sollte. Das, was eine gute Geschichte letzten Endes trägt, sind die Steine, die Autoren ihren Figuren in den Weg legen und hier waren die Steine stellenweise Felsbrocken. Die Konflikte von Ezra und seiner Identitätskrise, seine Eltern, Cassidy...manchmal hat er es einfach mächtig versaut und ich war froh, dass seine Freunde zur Stelle waren, um ihn den Kopf zu waschen oder ihn einfach einen Arsch zu nennen. Dabei verliert die Autorin nie das Gesamtbild aus den Augen. Cassidy selbst hat auch einige Geheimnisse und hin und wieder erfuhr man mehr über die Nebencharaktere, die ich alle in mein Leserherz geschlossen habe.  Gegen Ende kommt die Spannung dann noch einmal voll in Fahrt. Es gibt Drama und Herzschmerz, Erkenntnisse und einen Blick auf die Zukunft und *schnief* nicht alle bekommen ein Happy End *schnief* aber so ist das halt, wenn man ein wahrhaft wirkliches Leben lebt und das tun wir im Grunde doch alle, nicht wahr? Fazit Mit ihrem Debüt konnte mich Robyn Schneider vollends überzeugen. Genau wegen solchen Büchern liebe ich Contemporary. Die Geschichte war echt, witzig, dramatisch und hatte so viel Charme und Herz, dass ich sie sofort ein zweites Mal lesen könnte. Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach ist nicht nur eine Liebesgeschichte. Der Roman behandelt Freundschaft, Humor, Familie und in gewissen Sinne auch Verlust, weil es nie leicht ist auf dem Weg des Lebens gradlinig weiter zu gehen. Oder, um es mal mit dem passendem Zitat aus dem Buch zu sagen: „Oscar Wilde sagte einmal, nichts sei seltener auf der Welt, als dass jemand sein Leben wirklich lebe, da die meisten Menschen nur existieren. Keine Ahnung, ob er damit wirklich recht hatte oder nicht, aber ich weiß, dass ich lange Zeit bloß existiert habe und dass ich von nun an leben will.“ - S. 395

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