Robyn Young

 3.9 Sterne bei 201 Bewertungen
Autorin von Die Blutschrift, Die Blutritter und weiteren Büchern.
Autorenbild von Robyn Young (©(c) Robyn Young)

Lebenslauf von Robyn Young

Mit ihrem Debüt "Die Blutschrift" gelang der Britin Robyn Young in Großbritannien und den USA ein großartiger Durchbruch, der sie auf die Bestsellerlisten schnellen ließ. Geboren 1975 in Oxford, begann sie schon früh, Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben. Aber erst während eines Seminars in Kreativem Schreiben, fand sie den Mut, ihre Ideen zu "Die Blutschrift" zu Papier zu bringen. Heute lebt Robyn Young in Brighton und wenn sie nicht gerade an ihrer Trilogie schreibt, unterrichtet sie Kreatives Schreiben an verschiedenen Colleges.

Alle Bücher von Robyn Young

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Buchformat:
Cover des Buches Die Blutschrift (ISBN: 9783442383603)

Die Blutschrift

 (90)
Erschienen am 17.06.2014
Cover des Buches Die Blutritter (ISBN: 9783442384020)

Die Blutritter

 (37)
Erschienen am 17.11.2014
Cover des Buches Die Blutsfeinde (ISBN: 9783734101595)

Die Blutsfeinde

 (25)
Erschienen am 20.04.2015
Cover des Buches Rebell der Krone (ISBN: 9783734104008)

Rebell der Krone

 (19)
Erschienen am 16.01.2017
Cover des Buches Krieger des Friedens (ISBN: 9783734106842)

Krieger des Friedens

 (7)
Erschienen am 17.12.2018
Cover des Buches Der Thron der Dornen (ISBN: 9783734104459)

Der Thron der Dornen

 (7)
Erschienen am 15.01.2018
Cover des Buches Der Hof der Wölfe (ISBN: 9783734104466)

Der Hof der Wölfe

 (5)
Erschienen am 19.08.2019
Cover des Buches König des Schicksals (ISBN: 9783734100765)

König des Schicksals

 (5)
Erschienen am 21.12.2015

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Neue Rezensionen zu Robyn Young

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Rezension zu "Der Hof der Wölfe" von Robyn Young

Wer wird am Ende als Gewinner oder Verlierer den Platz verlassen?
Sarah_Knorrvor 8 Monaten

Klappentext:

Eine neue Zeit bricht an in Europa ...

1485, eine Zeit voller Konflikte und Umbrüche in Europa: Henry Tudor hat Richard III. bezwungen und Englands Thron bestiegen. In Florenz spielt der mächtige Lorenzo de' Medici ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Vatikan, und Isabella von Spanien zieht gegen die Osmanen in den Krieg. Währenddessen steht Jack Wynter vor dem Nichts, nachdem sein Vater exekutiert und ihm eine wertvolle Karte gestohlen wurde. Er folgt dessen letzten Worten nach Florenz, wo er sich die Hilfe der Medicis erhofft. Doch am intriganten Hof von Florenz warten weitere Gefahren auf Jack. Und es gibt jemanden, der nur ein Ziel kennt: Jack endgültig zu zerstören …



Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Cover gefällt mir besonders, weil es dem Inhalt an sich sowie seinem Vorgänger, Band eins "Der Thron der Dornen", angepasst worden ist. Es ist zudem typisch für historische Romane. Die Schreibschrift wirkt der Zeit, dem Mittelalter angepasst. In der Mitte ist ein Element abgebildet: Eine Rose, von der aus mehrere Äste mit Dornen ausgehen.

Zum Inhalt: Diese Geschichte ist im 15. Jahrhundert gegen Ende der Rosenkriege zwischen den englischen Adelshäusern York und Lancaster angesiedelt. Wir Leser tauchen in eine Zeit voller Konflikte und Umbrüche in Europa ein, welche von Robyn Young eins zu eins dargestellt worden. Der Protagonist Jack Wynter befindet sich dieses Mal in Florenz, wo er auf die Hilfe der Bankiersfamilie Medici erhoff. Dort versucht er mehr über die Beweggründe und Handlungsweisen seines Vaters in Erfahrung zu bringen, die ihn am Hof von Lorenzo de' Medici bringen. Lorenzo spannt ihn für dessen eigenen Pläne ein und schleust Jack am Hof der Wölfe, einem Geheimbund, ein. Jack soll für Lorenzo de' Medici spionieren, um erst die Informationen über seinen Vater zu erhalten. Dieser lässt sich darauf ein, doch schon bald wird er immer mehr in die Intrigen verstrickt und weiß bald nicht mehr, wem er überhaupt vertrauen kann. Zeitgleich verweilt Jack's Halbbruder Harry Vaughan als Botschafter des englischen Königs in Spanien. Dessen Aufgabe ist es die Schiffsexpedition von Kolumbus zu unterwandern, doch er wird in den spanischen Krieg von König Ferdinand verwickelt. Dieser Roman thematisiert Intrigen, Verrat, Kämpfe, Machtspiele und vieles mehr!

Zum Schreibstil: Der Schreibstil von Robyn Young ist bildgewaltig, emotional und einfach großartig! Sie hat mich mit dem ersten Band dieser Trilogie von sich überzeugt. Young fesselt ihre Leser mit der detailreichen Beschreibung der Umgebung, den Charakteren und der Situation im Allgemeinen. Wahre Begebenheiten werden jedoch mit Fiktion vermischt. Während der Charakter von Lorenzo de' Medici auf eine wahre Begebenheit beruht, ist der Protagonist Jack Wynter erfunden. Der Schwerpunkt dieses Bandes liegt eher auf dem Geschehen am Hofe von Florenz. Hier hat die Autorin die Intrigen und Machtspiele gekonnt eingefangen. Die Entwicklung von Jack Wynter, seine Zerrissenheit zwischen Treue, Vertrauen und eigener Ziele hat mich total überzeugt. Bis zum Ende weiß man als Leser nicht, wer in Florenz als Gewinner oder Verlierer vom Platz gehen wird.



Mein Fazit:

Dieser zweite Band ist genau so toll und interessant, wie der erste Band ("Der Thron der Dornen) dieser Trilogie. Jacks Geschichte ist immer noch nicht zu Ende und ich bin weiterhin sehr gespannt, wohin sein Weg führen wird.

Diese sehr spannende und fesselnde Geschichte kann ich jedem ans Herz legen, der historisch-interessiert ist und sich für die englische Geschichte interessiert! Dieser Roman gehört definitiv zu meinem Bücher-Highlight dieses Jahres.
Dementsprechend gebe ich diesem Band fünf von fünf Sterne und spreche eine klare Leseempfehlung aus!!


Danke an das Bloggerportal und dem blanvalet - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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Rezension zu "Der Hof der Wölfe" von Robyn Young

Inmitten der Intrigen am Hofe von Florenz
Isar-12vor 9 Monaten

"Der Hof der Wölfe" ist der zweite Band der Jack-Wynter-Reihe von Robyn Young. Jack begibt sich nach Florenz um mehr über die Beweggründe und Handlungsweisen seines Vater in Erfahrung zu bringen. Am Hof von Lorenzo de' Medici erhofft er dies zu ergründen. Doch Lorenzo spannt ihn für dessen eigene Pläne ein und schleust ihn am "Hof der Wölfe" ein. Ein Geheimbund, der Lorenzo in seiner Macht gefährlich werden kann. Jack soll daher für ihn spionieren, nur dann verspricht er ihm dass er die Informationen über seinen Vater erhält. Jack lässt sich darauf ein, doch schon bald wird er immer mehr in die Intrigen verstrickt und er weiß bald nicht mehr, wem er vertrauen kann. Und zudem schlägt sein Herz für Laora, der Tochter eines der Widersacher von Lorenzo de' Medici. Zur gleichen Zeit ist Jack's Halbbruder Harry Vaughan als Botschafter des englischen Königs in Spanien unterwegs. Seine Aufgabe ist es die Schiffsexpedition von Kolumbus zu unterwandern, doch er wird in den spanischen Krieg von König Ferdinand gegen die Mauren verwickelt. Nachdem ich anfangs etwas schwer wieder in die Geschichte reinkam, gab sich das mit zunehmender Seitenzahl immer mehr. Dies ist wahrscheinlich einfach der Tatsache geschuldet, dass ich den ersten Band vor 18 Monaten gelesen habe und daher nicht mehr die Details parat hatte. Hätte die Autorin an der Stelle mit einer kleinen Zusammenfassung oder Rückblende gearbeitet, wäre mir der Einstieg bestimmt wieder besser gelungen. Leider haben auch die beiden Handlungsstränge der Halbrüder diesmal nie richtig im Laufe des Buches zueinander gefunden. Ich hatte eher den Eindruck, sie dienen teilweise als Einführung in den Folgeband, speziell der des Harry Vaughan. Der Schwerpunkt liegt eher auf dem Geschehen am Hofe von Florenz. Hier allerdings hat Robyn Young die Intrigen und Machtspiele gekonnt eingefangen. Die Entwicklung ihrer Figur Jack Wynter, seine Zerrissenheit zwischen Treue, Vertrauen und eigener Ziele hat mir gut gefallen. Bis zum Ende weiß man nicht wer in Florenz als Gewinner oder Verlierer vom Platz gehen wird. Das Ende des Buches lässt aber dann darauf hindeuten, in welche Richtung der nächste Band gehen wird. In Summe für mich durchaus ein lesenswerter zweiter Band, der aber nicht ganz an den ersten Band anknüpfen kann. Trotzdem bleibt es weiterhin interessant wie die Geschichte von Jack Wynter weitergehen wird.

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Rezension zu "König des Schicksals" von Robyn Young

Spannungsarmer Beginn, packendes Finale
Akanthavor einem Jahr

„König des Schicksals“ ist der dritte Teil von Robyn Youngs Trilogie um Robert (the) Bruce und Schottlands Unabhängigkeitskrieg. Im Folgenden können daher Spoiler zu Teil eins („Rebell der Krone“) und Teil zwei („Krieger des Friedens“) enthalten sein, nicht jedoch zu Band drei.

Dem Titel nach ist Robert endlich König Schottlands. Aber ohne Reich und Respekt ist es eine leere Bezeichnung. Nicht nur die Engländer Edwards I. setzen ihm weiter zu, auch unter den Schotten seines Reiches hat er viele Feinde nach seinem Mord an John Comyn. Sein fester Wille und wenige enge Getreue stehen ihm zur Verfügung, um sein Schicksal zu erfüllen.

Der Roman ist fast ausschließlich aus Roberts Perspektive verfasst, zwischendurch finden sich immer einmal wenige, häufig sehr kurze Abschnitte anderer Personen. Dies führt dazu, dass der Leser sich sehr gut in Robert hineinversetzen kann und mit ihm hofft und bangt. Vordergründig ist in Band drei Roberts Verzweiflung. Häufig erscheint alles ausweglos und auch als Leser denkt man, es kann nicht schlimmer kommen, aber es wird immer noch schlimmer. Vergangene Niederlagen schüren Roberts Selbstzweifel und wiederkehrende „Alles oder nichts“-Entscheidungen lassen die Verantwortungen auf seinen Schultern schwer werden. Diese Menschlichkeit und Authentizität habe ich bereits in den beiden vorangegangenen Bänden bewundert und sie machen für mich den ganz großen Reiz der Reihe aus.

Wie schon in Teil eins und zwei gab es hier allerdings auch einige Einbußen den Spannungsverlauf betreffend. Während es zuvor noch zu 4 von 5 Sternen gereicht hat, habe ich mich diesmal entschlossen, nur 3 zu vergeben. Grund dafür ist, dass ich mich in der ersten Hälfte wirklich gelangweilt habe. Wie oben schon erwähnt, gab es viele Niederlagen für Robert, aber in dieser steten Abwärtsspirale lag wenig Fesselndes. Dazu bleibt es dabei, dass die Handlung zwischendurch ein wenig zu langatmig und detailreich wiedergegeben wird, auch wenn nicht viel passiert. Besonders schwer fiel es mir, mich durch die Rückblicke zu kämpfen. Diese kommen zwar nicht häufig vor, sind dann aber mehrere Seiten lang und enthalten nicht wirklich wichtige Informationen für das aktuelle Geschehen. Meistens werden nur Hintergrundinformationen und die Geschichte bestimmter Charaktere und Beziehungen erörtert. Obwohl ich mit solchen Rückblenden sonst keine Probleme habe, hätte ich hier manchmal gerne vorgeblättert.

Hinten im Buch findet sich nach wie vor das Personenverzeichnis, das ich wieder kaum benötigt habe, da ich alle drei Bände der Trilogie fast unmittelbar nacheinander gelesen habe. Mir waren sehr schnell wieder alle wichtigen Charaktere präsent. Darüber hinaus gibt es eine Karte von Schottland, ein kurzes Glossar und – für mich immer besonders wichtig – Anmerkungen der Autorin.

Wie bereits vorweggenommen, komme ich insgesamt zu 3 von 5 Sternen. Historisch lässt Robyn Youngs Werk nichts zu wünschen übrig und ich bin immer noch fasziniert davon, wie sie den schottischen Unabhängigkeitskrieg auch zu meiner persönlichen Schlacht gemacht hat und Robert Bruce zu einem lebendigen, nachvollziehbaren Menschen. Mit einem strafferen, spannenderen Schreibstil könnte sie mich definitiv auch für ihre anderen Reihen begeistern.

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Zusätzliche Informationen

Robyn Young wurde am 01. Januar 1975 in Oxford (Großbritannien) geboren.

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