Robyn Young

 3,9 Sterne bei 207 Bewertungen
Autorin von Die Blutschrift, Die Blutritter und weiteren Büchern.
Autorenbild von Robyn Young (©(c) Robyn Young)

Lebenslauf von Robyn Young

Mit ihrem Debüt "Die Blutschrift" gelang der Britin Robyn Young in Großbritannien und den USA ein großartiger Durchbruch, der sie auf die Bestsellerlisten schnellen ließ. Geboren 1975 in Oxford, begann sie schon früh, Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben. Aber erst während eines Seminars in Kreativem Schreiben, fand sie den Mut, ihre Ideen zu "Die Blutschrift" zu Papier zu bringen. Heute lebt Robyn Young in Brighton und wenn sie nicht gerade an ihrer Trilogie schreibt, unterrichtet sie Kreatives Schreiben an verschiedenen Colleges.

Alle Bücher von Robyn Young

Cover des Buches Die Blutschrift (ISBN: 9783442383603)

Die Blutschrift

 (91)
Erschienen am 17.06.2014
Cover des Buches Die Blutritter (ISBN: 9783442384020)

Die Blutritter

 (38)
Erschienen am 17.11.2014
Cover des Buches Die Blutsfeinde (ISBN: 9783734101595)

Die Blutsfeinde

 (25)
Erschienen am 20.04.2015
Cover des Buches Rebell der Krone (ISBN: 9783734104008)

Rebell der Krone

 (21)
Erschienen am 16.01.2017
Cover des Buches Krieger des Friedens (ISBN: 9783734106842)

Krieger des Friedens

 (8)
Erschienen am 17.12.2018
Cover des Buches Der Thron der Dornen (ISBN: 9783734104459)

Der Thron der Dornen

 (8)
Erschienen am 15.01.2018
Cover des Buches Der Hof der Wölfe (ISBN: 9783734104466)

Der Hof der Wölfe

 (5)
Erschienen am 19.08.2019
Cover des Buches König des Schicksals (ISBN: 9783734100765)

König des Schicksals

 (5)
Erschienen am 21.12.2015

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Neue Rezensionen zu Robyn Young

Cover des Buches Rebell der Krone (ISBN: 9783734104008)M

Rezension zu "Rebell der Krone" von Robyn Young

Ein durchschnittlicher historischer Roman mit einigen Schwächen
Moni2506vor einem Jahr

Robyn Young entführt den Leser in „Rebell der Krone“ in die Zeit Edwards I. und die schottischen Unabhängigkeitskriege Ende des 13. Jahrhunderts. Erschienen ist der Roman bei blanvalet im Januar 2017. 


Schottland 1286: Als Alexander III. ermordet wird, brechen unsichere Zeiten für Schottland an. Der König hat keinen Thronfolger hinterlassen und seine Enkelin Margeret ist noch ein Kind und lebt in Norwegen. Auch der König von England Edward I. strebt die Einverleibung Schottlands in sein Reich an. Sein großer Traum ist es in die Fußstapfen Artus zu treten und über ganz Britannien zu herrschen. Zunächst schließt sich ihm auch Robert the Bruce an, der von den Turnieren und verheißungsvollen Versprechungen geblendet wird. Doch es kommt eine Zeit, in der er sich entscheiden muss, auf welche Seite er kämpfen möchte. Entscheidet er sich für England und den Traum Edwards oder kämpft er für seine Heimat und die Krone Schottlands? 


Das Buch habe ich letztens auf einem Grabbeltisch im Supermarkt entdeckt. Das Thema und die Zeit haben mich angesprochen und im Hinterkopf hatte ich recht positive Meinungen zum Buch. 

Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut lesen, konnte mich allerdings nicht wirklich in seinen Bann ziehen. Es beginnt recht brutal mit dem Mord am König Alexander, einem versehentlichen Tod bei einem Turnier und der Eroberung einer Burg. Man merkt schnell, dass dies eine Geschichte ist, die von Männern dominiert wird. Mir ist bekannt, dass in den Quellen meist wirklich nicht so viel zu Frauen drinnen steht, aber in diesem Roman existieren Frauen so gut wie gar nicht. Sie sprechen kaum, es gibt keine Frau mit einer wichtigen Rolle und sie sind eigentlich nur Beiwerk, das hübsch aussieht und vielleicht am Rande mal erwähnt wird. Die sichtbarste Frau im ganzen Buch ist eine „alte Hexe“, die im Wald lebt und noch an die alten Götter glaubt. 

Der Spannungsbogen wird recht gleichmäßig über den gesamten Roman gehalten. Das Buch ist in sechs Teile unterteilt, die alle mit einem Zitat aus Geoffrey of Monmouth „Die Geschichte der Könige Britanniens“ eingeleitet werden. Die Geschichte wird mit der Artussage verflochten, was ich recht interessant fand. Die Rückblenden zu gewissen Ereignissen fand ich hingegen weniger gelungen. Mir ist bewusst, dass dies dazu dienen soll, um die Handlungen einzelner Personen genauer zu erklären und die besondere Bedeutung des Ereignisses hervorzuheben, für mich hingegen wirkte es dann teilweise langatmig. 

Es werden unterschiedliche historische Themen besprochen, wobei die schottische Unabhängigkeit eine besondere Gewichtung hat. Wir erfahren zusätzlich etwas über den Konflikt mit Frankreich und sind bei der endgültigen Eroberung Wales dabei oder erleben die Turniere und den Glanz des englischen Königshofes mit. Die Gewichtung der einzelnen Themen fand ich gut gewählt und angemessen für die Länge des Romanes. Man wird nicht mit zu vielen Schauplätzen und Ereignissen überfordert. 

Eine richtige Person, mit der ich im Roman mitgefiebert habe, hatte ich nicht. Gerade Robert the Bruce war für mich lange nicht greifbar und hat erst mit seiner Entscheidung für Schottland an Kontur gewonnen. Einerseits finde ich das gut, weil Robert erst in seine Rolle hineinfinden muss und niemand ist, dem von Anfang an die Erfolge in den Schlachten zufliegen, andererseits habe ich seinen inneren Konflikt nicht so richtig gespürt. Ich glaube hier wäre durchaus mehr möglich gewesen. Die anderen Personen im Buch verblassen für mich fast schon wieder. Es ist niemand dabei, der wirklich hervorsticht, auch die Feinde Roberts sind für mich eher eine undefinierbare Masse aus der immer mal wieder einzelne Namen hervorblitzen, wie z.B. Aymer de Valence. 

Ausgestattet ist der Roman mit einer Karte Großbritanniens und Irlands von 1286 zu Beginn des Buches. Am Ende des Buches findet sich ein recht ausführliches Nachwort, ein alphabetisches Personenverzeichnis, das fiktive und historische Personen unterscheidet, ein Glossar, eine Danksagung und eine Literaturauswahl zu den Themen im Buch. Diese Ausstattung gefällt mir vom Grundsatz her und ich bin froh, dass ich im Nachwort über gewisse Freiheiten, die sich die Autorin genommen hat, informiert wurde. Für meinen Geschmack waren es zu viele Abweichungen, so dass ich die Reihe tatsächlich nicht weiter verfolgen werde. Es wurde ein Ritterorden erfunden, den es nie gab, eine Familie wurde skrupelloser dargestellt als sie ist und noch einige Dinge mehr. Bei vielen anderen Romanen kann ich schon während des Lesens ganz gut einschätzen, was erfunden ist und was nicht. Wenn ich im Nachhinein viel von den Ereignissen aus einem Roman wieder rausstreichen muss, weil so nie passiert, dann hat das für mich einen komischen Nachgeschmack. 


Fazit: Ein historischer Roman, der ganz gut zu unterhalten weiß, sich bei den historischen Ereignissen allerdings einige Freiheiten heraus nimmt. Die Hauptperson Robert the Bruce gewinnt erst mit Fortschreiten des Romanes deutlich an Kontur. Rückblenden haben für einige langatmige Passagen gesorgt. Empfehlenswert für alle, die von einem historischen Roman unterhalten werden wollen und denen Abweichungen aus dramaturgischen Gründen nichts ausmachen.

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Cover des Buches Der Thron der Dornen (ISBN: 9783734104459)V

Rezension zu "Der Thron der Dornen" von Robyn Young

Ganz Gut
viktoria162003vor einem Jahr

Meinung

Bei diesem Buch habe ich mich überraschen lassen, denn es liegt eigentlich nicht in meinen Genre Bereich. Doch im Nachhinein muss ich gestehen, hat mich das Buch positiv überrascht.

Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil der sehr Detailgetreu ist. Ebenfalls kann man sagen, dass hier eine gute Recherche dabei liegt, denn neben Fiktion, lassen sich hier auch eine Menge wahrer Begebenheiten und Geschichte finden.

Ich muss gestehen, dass ich gleich zu Beginn mit den ersten 100 Seiten kämpfen musste, denn die Geschichte startet gleich und ist ziemlich Komplex. Was ich auf der einen Seite sehr gut gefunden habe, auf der anderen Seite mich das Ganze aber einfach überfordert hat. Denn gleich von der ersten Seite an gerät man in die Machenschaften der beiden Häuser York und Gloucester. Hier ist das ganze etwas Zäh, da man sehr genau lesen muss um ja nichts zu verpassen.

Hin und wieder hätte ich mir zu gerne eine Art Stammbaum oder dergleichen gewünscht, einfach das man einen bessern überblick hat, wer mit wem Verwand ist. Zur besseren Stütze sozusagen. Nach und nach habe ich mich aber besser zurecht gefunden und man kann klarere Linien ziehen. Auch wurde für mich der Perspektiv Wechsel ersichtlicher, denn man schlüpft hier gleich in mehrere Charaktere.

Einmal in die Geschichte hineingefunden war von einem Kampf nicht mehr die Spur, bis natürlich die wo im Buch beschrieben werden. Hier hat die Autorin wirklich für klasse Kopf Kino gesorgt, denn die Kampfszenen sind so spannend geschildert, fast schon ein wenig Blutrünstig. Aber ich muss gestehen, es hat mir sehr gut gefallen.

Die ganzen Intrigen sind sehr schön durchdacht  und regt den Leser an mit zu Rätseln was es mit der Kiste und den Plänen der einzelnen Charaktere auf sich hat und sorgen für Spannung. Ehrlich gesagt kann ich mich an keine Stelle erinnern die irgendwie hätte langweilig sein könne, denn es passiert wirklich immer etwas.

Romanzen im Buch sind nicht wirklich zu finden, manchmal gibt es Situationen wo man als Schnulzen Leser vielleicht einfach zu viel hineininterpretiert könnte. Doch auch das hat mich nicht wirklich stören können, da die Autorin einfach mit der gesamten Story überzeugen konnte.

Die Charaktere finde ich sehr gelungen. Dadurch dass man das Ganze nicht nur aus einer Perspektive geschildert bekommt, taucht man auch in deren Geschichte ein.  So sind sie doch sehr überzeugen und Facettenreich. Besonders Jack ist hier sehr schön ausgearbeitet und kann mit seiner Bewegenden Vergangenheit wirklich überzeugen.

 

Fazit

Ein wirklich gelungener historischer Roman der mit einer tollen Mischung aus Fiktion und Geschichte überzeugen kann. Die Autorin hat einen wirklich genialen Schreibstil der es vermag seine Leser zu fesseln und in eine Welt des 15ten Jahrhunderts entführen zu können. Einzig kleines Manko an dem Buch ist für mich gewesen, dass ich anfangs nicht recht hineinfinden wollte, da mich die Flut an Informationen wirklich eingeschüchtert hatte und ich Probleme hatte die vielen Charaktere einzuordnen. Das Problem hat sich aber im Laufe des Buches aufgelöst und am Ende ist es für mich ein 4 Stern Buch und bin wirklich schon gespannt wie es weiter geht.

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Cover des Buches Der Hof der Wölfe (ISBN: 9783734104466)S

Rezension zu "Der Hof der Wölfe" von Robyn Young

Wer wird am Ende als Gewinner oder Verlierer den Platz verlassen?
Sarah_Knorrvor 2 Jahren

Klappentext:

Eine neue Zeit bricht an in Europa ...

1485, eine Zeit voller Konflikte und Umbrüche in Europa: Henry Tudor hat Richard III. bezwungen und Englands Thron bestiegen. In Florenz spielt der mächtige Lorenzo de' Medici ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Vatikan, und Isabella von Spanien zieht gegen die Osmanen in den Krieg. Währenddessen steht Jack Wynter vor dem Nichts, nachdem sein Vater exekutiert und ihm eine wertvolle Karte gestohlen wurde. Er folgt dessen letzten Worten nach Florenz, wo er sich die Hilfe der Medicis erhofft. Doch am intriganten Hof von Florenz warten weitere Gefahren auf Jack. Und es gibt jemanden, der nur ein Ziel kennt: Jack endgültig zu zerstören …



Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Cover gefällt mir besonders, weil es dem Inhalt an sich sowie seinem Vorgänger, Band eins "Der Thron der Dornen", angepasst worden ist. Es ist zudem typisch für historische Romane. Die Schreibschrift wirkt der Zeit, dem Mittelalter angepasst. In der Mitte ist ein Element abgebildet: Eine Rose, von der aus mehrere Äste mit Dornen ausgehen.

Zum Inhalt: Diese Geschichte ist im 15. Jahrhundert gegen Ende der Rosenkriege zwischen den englischen Adelshäusern York und Lancaster angesiedelt. Wir Leser tauchen in eine Zeit voller Konflikte und Umbrüche in Europa ein, welche von Robyn Young eins zu eins dargestellt worden. Der Protagonist Jack Wynter befindet sich dieses Mal in Florenz, wo er auf die Hilfe der Bankiersfamilie Medici erhoff. Dort versucht er mehr über die Beweggründe und Handlungsweisen seines Vaters in Erfahrung zu bringen, die ihn am Hof von Lorenzo de' Medici bringen. Lorenzo spannt ihn für dessen eigenen Pläne ein und schleust Jack am Hof der Wölfe, einem Geheimbund, ein. Jack soll für Lorenzo de' Medici spionieren, um erst die Informationen über seinen Vater zu erhalten. Dieser lässt sich darauf ein, doch schon bald wird er immer mehr in die Intrigen verstrickt und weiß bald nicht mehr, wem er überhaupt vertrauen kann. Zeitgleich verweilt Jack's Halbbruder Harry Vaughan als Botschafter des englischen Königs in Spanien. Dessen Aufgabe ist es die Schiffsexpedition von Kolumbus zu unterwandern, doch er wird in den spanischen Krieg von König Ferdinand verwickelt. Dieser Roman thematisiert Intrigen, Verrat, Kämpfe, Machtspiele und vieles mehr!

Zum Schreibstil: Der Schreibstil von Robyn Young ist bildgewaltig, emotional und einfach großartig! Sie hat mich mit dem ersten Band dieser Trilogie von sich überzeugt. Young fesselt ihre Leser mit der detailreichen Beschreibung der Umgebung, den Charakteren und der Situation im Allgemeinen. Wahre Begebenheiten werden jedoch mit Fiktion vermischt. Während der Charakter von Lorenzo de' Medici auf eine wahre Begebenheit beruht, ist der Protagonist Jack Wynter erfunden. Der Schwerpunkt dieses Bandes liegt eher auf dem Geschehen am Hofe von Florenz. Hier hat die Autorin die Intrigen und Machtspiele gekonnt eingefangen. Die Entwicklung von Jack Wynter, seine Zerrissenheit zwischen Treue, Vertrauen und eigener Ziele hat mich total überzeugt. Bis zum Ende weiß man als Leser nicht, wer in Florenz als Gewinner oder Verlierer vom Platz gehen wird.



Mein Fazit:

Dieser zweite Band ist genau so toll und interessant, wie der erste Band ("Der Thron der Dornen) dieser Trilogie. Jacks Geschichte ist immer noch nicht zu Ende und ich bin weiterhin sehr gespannt, wohin sein Weg führen wird.

Diese sehr spannende und fesselnde Geschichte kann ich jedem ans Herz legen, der historisch-interessiert ist und sich für die englische Geschichte interessiert! Dieser Roman gehört definitiv zu meinem Bücher-Highlight dieses Jahres.
Dementsprechend gebe ich diesem Band fünf von fünf Sterne und spreche eine klare Leseempfehlung aus!!


Danke an das Bloggerportal und dem blanvalet - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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Zusätzliche Informationen

Robyn Young wurde am 01. Januar 1975 in Oxford (Großbritannien) geboren.

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