Robyn Young Krieger des Friedens

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Inhaltsangabe zu „Krieger des Friedens“ von Robyn Young

Es kommt die Zeit, in der man seinem größten Feind die Treue schwören muss … König Edward von England marschiert in Schottland ein, um sein Ziel eines vereinigten Britischen Königreichs zu verwirklichen. Und nur ein Mann kann Edwards Plan vereiteln: Robert the Bruce, der sein Schicksal erfüllen und den schottischen Thron erobern will. Zu diesem Zweck muss er vor Edward den symbolträchtigen Stab von St. Malachias finden. Doch sein Weg ist noch weit, und zudem wird er von einem gnadenlosen Mörder gejagt, denn er ist nicht der Einzige, der seine Augen auf die schottischen Krone gerichtet hat …

Auch der zweite Teil ist ein Garant für historische Unterhaltung auf allerhöchsten Niveau. Historie kann soooo spannend sein.

— MichaelSterzik

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  • Es kommt die Zeit, in der man seinem größten Feind die Treue schwören muss ...

    Krieger des Friedens

    Isar-12

    Dies ist der zweite Band der Trilogie um Robert the Bruce aus Schottland. Hatte mir schon der Auftaktband gefallen, so legte der zweite Teil nochmal nach. Die Geschichte um Robert the Bruce bleibt spannend. Erneut ist er gezwungen an der Seite von König Edward und England gegen seine Heimat zu kämpfen, nur um sein großes Ziel zu erreichen: Die schottische Krone. Dies geschieht in vielen blutigen Schlachten und als William Wallace hingerichtet wird, rebelliert er gegen Edward und das schottische Volk folgt ihm in den Kampf. Die Autorin liefert dabei einen geschichtlich sehr gut recherchierten Roman ab, bei dem sie geschickt Fiktion und wahre Begebenheiten vermischt. Dabei wird der Spannungsbogen immer aufrecht erhalten und ich wurde als Leser in den Bann der Zeit von 1300-1306 gezogen. Grausame Kämpfe um die Macht, sowie der ungebrochene Freiheitsdrang der Schotten, dieser Band liefert alles. Ich bin sehr gespannt auf den abschließenden dritten Teil der Geschichte um Robert the Bruce.

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    • 4
  • Die Rebellion geht weiter

    Krieger des Friedens

    Rissa

    16. August 2015 um 17:49

    Achtung: Diese Rezension enthält kleinere Spoiler zu Rebell der Krone! Inhalt Irland, 1299: Robert Bruce ist von seinem Amt als Hüter Schottlands zurückgetreten, um sich auf die Suche nach dem Stab des Malachias zu begeben. Er will verhindern, dass dieser König Edward in die Hände fällt, denn einer Prophezeiung zufolge würde dies eine Einigung der britischen Reiche unter englischer Herrschaft bedeuten, dabei ist die Unabhängigkeit Schottlands Roberts größter Wunsch. Während die Suche selbst erfolgreich verläuft, endet die Reise für Robert selbst nicht ganz so glimpflich, denn er wird gefasst und von Richard de Burgh, dem Earl of Ulster, gefangen gehalten. In der Zwischenzeit befindet sich Edward wieder einmal auf Kriegszug in Schottland. Meine Meinung Der zweite Band dieser Trilogie setzt einige Monate nach Ende des ersten ein, so dass die Geschichte nahezu nahtlos weitererzählt wird. Auf Rückblicke auf den ersten Band wird weitestgehend verzichtet, Personen werden höchstens ganz kurz vorgestellt, nicht so ausführlich, wie es in Rebell der Krone der Fall war. Auch wenn ein sehr umfangreiches Personenregister die Orientierung erleichtert, würde ich nicht empfehlen, mit diesem Band in die Geschichte um Robert Bruce einzusteigen. Wie schon im letzten Band wird Robert überwiegend sympathisch beschrieben, dennoch tut er Dinge, die mir nicht gefallen haben oder die ich aus meiner Sicht schwierig nachvollziehen kann, die aber im Rahmen des Romans logisch erscheinen. Er ist ein Mensch seiner Zeit, er hat das große Ziel im Auge und setzt dafür viel aufs Spiel. Robyn Young schafft es, Robert Bruce lebendig werden zu lassen und findet Motive für sein Handeln wie beispielsweise gelegentliche Wechsel der Seiten. Er hat Ecken und Kanten, und besonders im Umgang mit Elizabeth de Burgh zeigt er seine negativen Seiten. Auch manch andere Charaktere werden vielschichtig und glaubwürdig beschrieben, doch aufgrund der Fülle an Personen kann einfach nicht jede vollständig charakterisiert werden, so dass einige eher oberflächlich dargestellt werden. Insbesondere König Edward wird hier überwiegend negativ beschrieben, ist er doch der Aggressor, der für Unfrieden in Schottland sorgt, doch ist die Darstellung nicht so einseitig, dass sie vollständig aus der Luft gegriffen wirkt. In Krieger des Friedens wird ein Zeitraum von etwa sechs Jahren abgedeckt, in denen der Freiheitskampf der Schotten mal mehr, mal weniger erfolgreich war. Dadurch kommt es zu einigen Kämpfen, die zwar ausführlich, aber nicht bis ins Detail beschrieben werden. Dennoch sollte man nicht allzu zart besaitet sein, denn ganz kann auf blutige Darstellung von Gewalt nicht verzichtet werden. Lücken in der Überlieferung werden wie im Vorgängerband gekonnt genutzt, um eine spannende Geschichte zu erzählen, auch wenn dadurch Abweichungen in der eigentlichen Abfolge der Ereignisse in Kauf genommen werden müssen. Die Darstellung ist dennoch glaubhaft und hat dazu geführt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Der Schreibstil in der Übersetzung von Nina Bader ist gewohnt gut und flüssig, einzig die Häufung an erweiterten Partizipien hat mich manches Mal leicht irritiert, aber man gewöhnt sich daran. Das Buch weist einiges an Zusatzmaterial auf: Neben dem oben erwähnten Personenregister und einem Nachwort zum historischen Hintergrund gibt es noch ein Glossar sowie zwei Karten. Fazit Eine gelungene, spannende Fortsetzung zu Rebell der Krone, die ich Interessierten an Schottischer Geschichte empfehlen möchte und die sich trotz der Fülle an Personen auch als Einstieg in dieses Thema eignet.

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  • Spannendes Ritter-Epos!

    Krieger des Friedens

    Liebes_Buch

    16. November 2013 um 18:54

    Robyn Young ist ein ganz heisser Tipp unter Fans des historischen Romans. Da sie mir empfohlen wurde, war ich nun auch sehr gespannt, mein erstes Buch von ihr zu lesen! Tatsächlich schafft sie es, sich von dem ganzen historischen Einheitsbrei abzuheben, der so umgeht. Ich muss dazu sagen, dass ich kein spezieller Fan dieses Genres bin. Da war ich von vielen Büchern eher enttäuscht. Denn nicht jeder, der Geschichte studiert hat, ist ein guter Schriftsteller. Robyn Young schliesst genau diese Lücke: sie hat die Geschichte recherchiert und ist auch in der Lage, sie fesselnd niederzuschreiben! Edward von England möchte einen Zusammenschluss zum Britischen Königreich erlangen. Doch Robert Bruce kämpft für die Unabhängigkeit Schottlands. Diese Ritter-Trilogie bietet alles auf: Intrigen, Liebe, Ritterturniere, blutige Schlachten, Burgen, verschollene Reliquien und eine berühmte Prophezeiung. Besonders fasziniert hat mich das Rätsel um den bärtigen Armbrustschützen! Robyn Young versteht es, so zu schreiben, als sei es ganz einfach. Wenn sie Kreatives Schreiben unterrichtet, wäre ich gern mal dabei. Sie hat es drauf! Einziger Minuspunkt für mich: das Blut fliesst hier wirklich in Strömen. Das ist sicher realitätsnah aber für mich ein bisschen zu viel. Im Anhang findet man einen historischen Abriss, um zu verstehen, wo der Roman sich etwas künstlerische Freiheiten herausgenommen hat- wenn z. B. die Unterzeichnung eines Vertrages vom Sommer auf den Herbst verlegt wurde. Auch praktisch: ein Namensregister. Wer historische Romane mag, der kommt an Robyn Young nicht mehr vorbei- muss man gelesen haben!

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