Rochus Hahn Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten

(16)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 16 Rezensionen
(2)
(2)
(5)
(5)
(2)

Inhaltsangabe zu „Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten“ von Rochus Hahn

Tim und Bullwinkel haben einfach kein Glück bei Frauen – und sie hatten noch niemals Sex. Auf einer Party begegnen sie zwei Stewardessen, die sich für exotische Drogen interessieren. Und für Männer, die den Stoff anbieten. Die beste Droge der Welt, so finden die Jungmänner heraus, ist Urin von einem Elch, der psychogene Pilze gefressen hat. In der Hoffnung, mittels dieses Zaubersaftes endlich zum ersehnten Sex zu kommen, fliegen Tim und Bullwinkel nach Finnland, um auf eine Elchjagd der besonderen Art zu gehen. Aber wie so vieles im Leben der beiden verläuft nichts wie geplant ...

zum Fremdschämen, superlustig, sarkastisch, überraschend gut, kurios. Eine Geschichte, die ich in der Form noch nie gelesen habe. Top!

— Judiko
Judiko

Krampfhafter Versuch eines bekannten Autors, witzig zu sein, der aus meiner Sicht völlig in die Hose ging

— JoJansen
JoJansen

Definitiv nicht meins

— Abby90
Abby90

Hmm witzig geschrieben ist es auf jeden Fall

— bea76
bea76

Lange nicht mehr so gelacht :D

— Annealmighty
Annealmighty

Nicht ganz mein Humor...

— KristinSchoellkopf
KristinSchoellkopf

Dass Finnland schöne Wälder hat ist das Eine, das Andere Thema ist Sex, Sex und hatte ich Sex schon erwähnt?

— Buecherspiegel
Buecherspiegel

Spezielle Unterhaltung, die auf einem bestimmten Sinn von Humor zielt und wenig anderes bietet! Einfach mal versuchen…

— Floh
Floh

Humor im Stil der American-Pie-Filme. Derb und flach - aber mich hats unterhalten. Man muss es zwischendurch einfach mögen.

— HappySteffi
HappySteffi

Kurzweiliger Roman mit viel Flachwitz, der leider nicht jeden Geschmack trifft aber durchaus Potential hat

— Tante_Joya
Tante_Joya

Stöbern in Humor

Traumprinz

typischer David Safier, lustige und leichte Lektüre.

lisaA

Oma wird erwachsen

Witzige Geschichte, tolle Oma!

Julia_liest

Der Lokführer hat den Zug verpasst

Perfekt für zwischendurch. Liest sich toll, unterhält gut und amüsiert. Tolle Aussagen der Zugführer/Busfahrer! Gefällt mir.

m0na1991

Spleen Royale

Humor ist, wenn man über sich selbst lachen kann

Seelensplitter

Hier ist alles Banane

Ausgesprochen unterhaltsam

nicekingandqueen

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Es gibt guten Sex, schlechten Sex und gar kein Sex...

    Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten
    Judiko

    Judiko

    08. January 2017 um 12:33

    Falls ihr Lust auf Kopfkino habt, seid ihr bei diesem Buch genau richtig. Ich war mal wieder auf der Suche nach einem lustigen Buch und bin auf Rochus Hahn „Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten“ gestoßen. Rochus Hahn bekannt für seinen Film „Das Wunder von Bern“ Sketchup, Tatort und „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“. Dies ist sein erster Roman und allein der Titel klang ja schon mal komisch. Der Klappentext bestätigte mich, dies könnte eine lustige Geschichte werden. Doch, was dann kam, war total überraschend für mich… Es geht um Tim und Bullwinkel. Beide so um die 25, aber noch keiner von ihnen hatte jemals Sex. Notgeil, wie Beide hier in der Geschichte beschrieben werden, sind sie auf der Suche nach ihrem ersten Mal. Eines Tages landen sie auf einer Fete, wo sie zwei Stewardessen treffen, die immer auf der Suche nach einem Drogenkick sind. Tim und Bullwinkel, große Klappe nichts dahinter, reißen ihren Mund mal wieder zu sehr auf und versprechen den beiden Frauen, den ultimativen Phantomflash zu kennen und zu besorgen, um die Zwei danach abschleppen zu können. Sie vereinbaren ein Treffen in 14 Tagen – die sogenannte Flashnight. Was haben Tim und Bullwinkel da nur wieder getan? Woher sollen sie nun diese ultimative Droge bekommen, wo Beide doch auch in solchen Dingen, wenig Erfahrung haben. Gut, dass es das Internet gibt. Angeblich soll es in Finnland Elche geben, die giftige Pilze fressen und in deren Urin, diese Wunderdroge dann stecken soll, die den Menschen einen kaum vergleichbaren Kick verschaffen. Also, machen die Zwei sich auf, nach Finnland, um Elch-Urin zu zapfen… Begleitet die Beiden auf ihrem Abenteuer und erlebt eine, zum Fremdschämen, superlustige, sarkastische, überraschende, kuriose Geschichte. Eine Geschichte, die ich in der Form noch nie gelesen habe. Ich gebe zu, an manchen Stellen war ich fassungslos. Es fühlte sich an wie ein Unfall, wo man nicht hinsehen sollte und es dennoch tut. Man liest weiter und weiter, weil man nur noch wissen möchte, schaffen sie es pünktlich zu ihrer Flashnight und dem damit verbundenen ersten Mal. Der Schreibstil von Rochus Hahn gefiel mir sehr gut. Ich fand ihn nicht nur leicht und flüssig zu lesen, sondern dabei auch klug. Seine Vergleiche zu Filmen und Personen des öffentlichen Lebens, rundeten das Ganze ab und machten es so lustig, dass ich an den Stellen laut auflachen musste. Ich möchte natürlich auch vorwarnen, dass man dieses Buch vielleicht nicht ganz so ernst nehmen sollte, dann zumindest, habe man wirklich seinen Spaß damit. Ich jedenfalls hatte ihn und von daher war es wirklich eine positive Überraschung für mich. Vielen Dank an Rochus Hahn, für diese skurrile Geschichte und vielen Dank an Random House und den Goldmann-Verlag, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar. Cover: 4 SterneTitel: 5 SterneIdee: 5 SterneUmsetzung: 5 SterneGesamt: 5 Sterne

    Mehr
  • Herrlich schräge und urkomische Unterhaltung ...

    Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten
    Die-wein

    Die-wein

    16. October 2016 um 08:09

    Tim und Bullwinkel haben sich mehrere Jahre nicht gesehen, als sie sich zufällig in einem Kino über den Weg laufen. Bullwinkel, der dort beinahe eine Schlägerei anzettelt, wird daraufhin gemeinsam mit Tim zu einer Szeneparty eingeladen, wo sie die beiden Stewardessen Lisa und Adele kennenlernen. Da beide immer noch auf ihr ersehntes erstes Mal hoffen, laden sie die Frauen kurzerhand ein und versprechen ihnen eine Wunderdroge. Auf der Suche nach dem passenden Stoff, erfährt Bullwinkel, dass der Urin eines Elches, der kurz zuvor psychogene Pilze gefressen hat, eine besondere Wirkung haben soll. Sie packen die Koffer und fliegen nach Finnland, um dort ihre Wunderdroge zu finden, müssen aber schnell feststellen, dass so eine Elchjagd alles andere als einfach ist. Dabei lassen sie kein Fettnäpfchen aus und müssen immer wieder neue Hürden meistern. Als ich mit dem Lesen dieses Romans begann, fragte ich mich immer wieder, ob dieses Buch wirklich das Richtige für mich ist, da das vordergründige Thema stets "Das erste Mal" ist. Mir wurde das schnell zu viel, ich war entsetzt über die Denkweise der Jungs, insbesondere von Bullwinkel, und war drauf und dran, das Buch abzubrechen. Allerdings entwickelte ich dann doch etwas Sympathie für Tim, der das Ganze etwas weniger verbissen sah, und war natürlich gespannt, wie die Reise der beiden verlaufen würde. Naja, und nach dem ersten (schwierigen) Drittel konnte mich das Buch dann doch noch auf ganzer Linie überzeugen. Tim ist fünfundzwanzig und studiert Germanistik sowie Religion, dies jedoch nur seiner Großmutter zuliebe. Er war bisher immer etwas zu schüchtern um Frauen aufzureißen und eine Reise nach Finnland würde auch sein Budget sprengen, aber Bullwinkel hat glücklicherweise einige Ersparnisse, die er gerne für diesen Zweck ausgibt. Bereits auf der Reise stellt sich heraus, wie perfekt Bullwinkel diese verrückte Idee durchgeplant hat, denn sein Organisationstalent hilft ihnen später bei der Umsetzung oftmals sehr. Mir kam er am Anfang ja beinahe etwas dümmlich vor, da er den lieben langen Tag wirklich nichts anderes im Kopf zu haben schien, als das Thema "S...x". Dadurch bringt er auch Tim mehrere Male in die unmöglichsten Situationen, und zieht das Chaos magisch an. Allerdings machte er dann später. während dieser Reise, eine gewisse Wandlung durch und erweist sich als wahrer Freund für Tim. Man sollte an dieses Buch vielleicht nicht mit zu anspruchsvollen Erwartungen herangehen und ein Freund des speziellen Humors sein, um Gefallen an dieser Geschichte zu finden. Ich tat mich anfangs wirklich schwer damit, da ich mich doch sehr an Filme wie "American Pie" sowie "Dumm und dümmer" erinnert fühlte, bei denen ich frühzeitig weiterschaltete. Allerdings war ich gespannt, wie die beiden einem ausgewachsenen Elch Urin abzapfen wollten, und mochte auch den bildhaften Schreibstil. Was mir auch sehr gefiel, waren die vielen Pointen und witzigen Vergleiche, die an den richtigen Stellen fielen. Obwohl das Buch größtenteils aus Gesprächen zwischen den beiden Hauptcharakteren besteht, passiert während dieses Roadtrips dann doch soviel, dass keine Langeweile aufkommt während des Lesens. Auch gewisse Spitzen anlässlich einiger Promis werden dabei nicht ausgelassen und machten dann für mich den Charme dieser Geschichte mit aus. Schön fand ich den Zusammenhalt der beiden Protagonisten, der diese dann wirklich zusammenschweißte. Gegenseitig halfen sie sich oftmals aus der Patsche und ergänzten sich perfekt, brachten aber gleichzeitig den Anderen auch mehrere Male in peinliche Situationen. Die Geschichte nahm schnell Fahrt auf und das vordergründige Thema wurde dabei schnell nebensächlich, sodass ich dann auch meine anfängliche Meinung schnell änderte. Mein Fazit: Trotz anfänglicher Schwierigkeiten fühlte ich mich gut unterhalten und mochte den schwarzen Humor der Beiden. Es gab einige Stellen, die mir dann doch ein wenig zu abgefahren waren, und die ich mir beim besten Willen lieber nicht bildlich vorstellen wollte, aber insgesamt fand ich es herrlich schräg und urkomisch.

    Mehr
    • 3
  • Too much - von allem

    Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    10. October 2016 um 13:26

    Als sich Tim und Bullwinkel nach Jahren wiedersehen, stellen die beiden schnell fest, dass sie beide Spätzünder sind. Spätzünder, wenn es um das Thema Frauen und Sex geht. Sie hatten noch nie eine Frau im Bett, auch wenn es schon mal kurz davor war.Sie wollen nicht länger männliche Jungfrauen sein und diese Tatsache ändern.Als sie bei einer Party zwei Stewardessen treffen, die sie nur ins Bett bekommen, wenn sie ihnen auch Drogen anbieten könne, ist guter Rat teuer.Da hören sie, dass es eine etwas ausgefallene Methode gibt. Elche, die bestimmte Pilze gefressen haben, scheiden Urin aus, der wie eine Droge wirkt. Na wenn das nichts ist. Elche gibt es ja in Finnland wie Sand am Meer und es sollte wohl ja nicht so schlimm werden, deren Urin habhaft zu werden.Auf geht es, nach Finnland...Was für eine Idee, Elch-Urin als Droge zu nutzen. Schon der Gedanke ist für mich ein klein wenig abwegig, denn irgendwie muss man das Zeug ja auch konsumieren und da würde mich schon der Gedanke abschrecken.Nicht so die beiden Protagonisten Tim und Bullwinkel. Die beiden sind zu allem entschlossen, um nur ja mal eine Frau ins Bett zu bekommen.Kurzerhand fliegen sie nach Finnland. Zum Glück hat Bullwinkel ein wenig Geld gespart, sonst wäre die Hoffnung gleich zu Beginn gestorben.Um Geld zu sparen, fahren sie zuerst zu Freunden, die Bullwinkel aus dem Internet kennt. Aber auch die sind ganz speziell, so dass sie nach einem Zwischenfall von dort flüchten.Ihre Idee, an den Urin eines pilzefressenden Elches zu gelangen, ist in der Theorie definitiv einfacher als in der Praxis. Zu allem Ärger stehen die Elche nicht an jeder Ecke, wie gedacht. Da muss ein guter Plan her.Im vorliegenden Buch geht es um Sex. Nicht um den direkten, sondern um die Frage, wie bekomme ich eine Frau ins Bett.Die beiden Protagonisten sind noch männliche Jungfrauen und ihr Denken und Handeln dreht sich primär um Sex.Nie im Leben hätten die beiden vermutet, wie abenteuerlich und chaotisch ihre Reise nach Finnland werden würde. Hätten sie es gewusst, wären sie sicher nicht gefahren. Es wird aber auch nichts ausgelassen, was irgendwie geht, wird mitgenommen. Die Ideenkiste des Autors scheint keinen Boden zu kennen. Für mich war das alles zuviel. Bei dem Bemühen, den Leser zu unterhalten, wurde meiner Meinung nach, etwas übertrieben. Der Schreibstil des Autoren jedoch hat mir gefallen, das Buch lässt sich sehr gut lesen. Sicher musste ich auch das ein oder andere Mal schmunzeln, aber allgemein geht es in Richtung Klamauk. Es ist einfach too much.Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war mir schon klar, dass es sich um ein ausgesprochen humorvolles und witziges Buch handeln würde, aber die Pointen kommen Schlag auf Schlag, so dass es keine ruhigen Zeiten dazwischen gibt.Es ist auch ein Buch, bei dem man sich nicht genötigt fühlt, nach- bzw. mitzudenken. Man kann die Geschichte auf sich wirken lassen und sich an ihr erfreuen.Für mich brachte es kurzzeitige Erheiterung, die mir dann allerdings zu viel wurde.

    Mehr
  • Nichts geht mehr ...

    Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten
    JoJansen

    JoJansen

    07. October 2016 um 20:26

    ... ich habe das Buch nach knapp der Hälfte der Seiten abgebrochen. Es war ein K(r)ampf, ein verzweifelter Versuch, mich mit der Geschichte anzufreunden. Positiv möchte ich vorwegschicken, der Autor kann schreiben! Rochus Hahn ist kein Unbekannter, das Drehbuch zu "Das Wunder von Bern" stammt von ihm, "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" ebenso. "Die Kunst, Elchurin frisch zu halten", liest sich streckenweise so, dass man fast glaubt, in einem Film zu sein. Kopfkino vom Feinsten, zum Beispiel bei der Beschreibung von Bullwinkels "Arschklöppeln", seiner Bude, oder der Bibliothekarin. ABER: Der Autor, Jahrgang um 1962, versucht ständig, cool, witzig, angesagt und abgefahren daher zu kommen, so wie er glaubt, dass junge Männer drauf sind, die nicht einmal halb so alt sind wie er. Stellenweise gelingt das sogar, die oben genannten Szenen und Beschreibungen haben mich sehr amüsiert. Im Großen und Ganzen ist die Story aber schon von der Idee her komplett daneben. Ganz ehrlich - welcher halbwegs intelligente, durchschnittlich aussehende 25-jährige junge Mann in Frankfurt am Main, sollte nicht in der Lage sein, ein Mädel ins Bett zu kriegen? Verzweifelte Vertreter beiderlei Geschlechts, denen das "f.ck mich" quasi auf die Stirn geschrieben steht, laufen in jeder Disco rum. Und statt 4.000 Euro auf eine Stute zu sparen oder 1.800 für einen Finnlandtrip auszugeben, kann man davon die nette Nachbarin von gegenüber, die freundliche Bäckereifachverkäuferinazubine oder die schüchterne Kollegin mal eben zum Essen einladen, hinterher in eine angesagte Bar ausführen und gucken, was sich daraus ergibt. Nee, diese Verzweiflung und die daraus resultierenden kruden Ideen nehme ich den beiden Hauptfiguren Tim und Bullwinkel nicht ab. Kurz gefasst haben die beiden 25-jährigen Jungfrauen durch ein wenig Prahlerei ein Date mit zwei angeblichen Stewardessen ausgemacht. Termin in 14 Tagen und sie wollen eine super Droge mitbringen, denn darauf stehen die beiden Mädels. Nach umfangreicher Recherche kommen sie auf den Urin von Elchen, die vorher psychogene Pilze gefressen haben. Dafür fliegen die beiden Jungmänner mal eben nach Finnland, um dort 1. einen Elch zu finden, 2. diese Pilze zu finden, 3. den Elch damit zu füttern, 4. ihm den Urin irgendwie abzuzapfen und 5. den »Elch-Nektar« frisch zum Date nach Frankfurt mitzubringen. So zumindest der Plan. Komplizierter geht's nicht, oder? Dabei wechseln die Beiden in ihrer Gemütslage immer wieder von hochmotiviert zu abgrundtief verzweifelt, bauen sich wiederholt gegenseitig auf und würzen das Ganze mit der ach so authentischen Jugendsprache. Als die Zoophilie das erste Mal von Bullwinkel angesprochen wurde, schüttelte es mich bereits. Bei Astrids Versuch, das Ganze als weniger schlimm zu rechtfertigen, als mit dem Fallschirm von Hochhäusern zu springen oder an der Börse Milliarden zu verzocken, drehte sich mir der Magen um. Alles klar, der Mini-Hengst und der Dobermann wollen ihre Frauchen f.cken, immerhin locken die mit lecker Erdnussbutter an der Mumu. Es gibt für mich Grenzen, und hier waren sie erreicht. Nicht witzig, Herr Hahn, denn ich bevorzuge eine andere Art von Humor. Fazit: 1* und lasst es lieber.

    Mehr
    • 2
  • Ein Buch, welches mich sehr zwiegespalten zurück lässt

    Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten
    Abby90

    Abby90

    18. September 2016 um 12:30

    Meine Meinung: Dieses Buch habe ich vorab von Literaturtest erhalten und ich freue mich sehr darüber, vielen Dank hierfür. Der Titel jedoch, ist eigentlich einer, der eher dazu verleitet, das Buch wieder zurück zu stellen. Klingt er doch eher ein bisschen zu verrückt, aber dennoch hat mich interessiert, ob es wirklich so witzig sein soll, wie angepriesen. Es zeichnet sich durch einen angenehmen und leichten Schreibstil aus, was es mir leichtgemacht hat, einen Einstieg zu finden und auch mehr oder weniger durch das Buch zu düsen. Mit den Protagonisten selbst konnte ich nur teilweise so wirklich etwas anfangen, denn obgleich sie eigentlich eher liebenswürdige Nerds sind, sind einige ihrer Handlungen oft nicht vollkommen nachvollziehbar für mich gewesen. Manchmal habe ich zudem auch das Gefühl gehabt, dass die beiden eher ausschließlich ihrem hormonell bedingtem Trieb gefolgt sind, statt einfach rational zu denken, was das Buch für mich, zu einem Buch gemacht hat, dass man entweder liebt oder hasst. Selbst jetzt, nachdem ich ein bisschen länger über alles Gelesene habe nachdenken können, kann ich wirklich nicht sagen, wie dieses Buch nun genau auf mich wirkt. Dennoch musste ich über die ein oder andere Situation wirklich schmunzeln, was dem Buch auch ein paar Pluspunkte zuschustern kann. Für Fans von Büchern wie ‚Vollidiot‘ ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung, allen anderen, empfehle ich zuvor die Leseprobe zurate zu ziehen, denn ob man sich hier wirklich darauf einlassen möchte, hängt von jedem selbst ab, trifft der Humor nicht wirklich jeden Geschmack. Deswegen möchte ich hier gute 4 Stöberkisten für dieses Buch vergeben.

    Mehr
  • Die Kunst Elch-Urin frisch zu halten

    Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten
    Wurm200

    Wurm200

    16. September 2016 um 16:51

    Rochus Hahn Die Kunst Elch-Urin frisch zu halten Goldmann Autor: Rochus Hahn ist 54 Jahre alt. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Frankfurt / Main. Seit über dreißig Jahren arbeitet er als Drehbuchautor. Seine bekanntesten Arbeiten sind "Das Wunder von Bern", "Sketchup", "Der Geschmack von Apfelkernen", „Tatort" und "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken". „Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten“ ist sein erster Roman. (Quelle: Goldmann) Tim, der heute einen Brief von einer bekannten Person bekommen hatte, bei dem er beschloss, ihn lieber ungeöffnet zu lassen, geht ins Kino. Im Kino angekommen begegnet Tim seinen alten Bekannten Bullwinkel. Bullwinkel war gerade dabei einer Frau im Kino an den Po zu grapschen, als er dabei erwischt wird. Kurz bevor es dann zu einer Auseinandersetzung kommt, mischt Tim sich ein und retten so Bullwinkel vor schlimmeren. Außerdem erhalten die Beiden, dank der tollen Ausrede von Tim, eine Einladung auf eine Party, von der beide sich natürlich ihr ersehntes Ziel “Sex” erhoffen. Das Buch besteht aus insgesamt 17 Kapiteln und einem Prolog. Die Kapitelangabe besteht jeweils aus der Kapitelziffer sowie einem Titel für das Kapitel. Beide Angaben sind durch einen Strich voneinander getrennt, außerdem ist der Titel dick gedruckt. Die Seiten des Buches sind relativ eng beschrieben, lassen sich aber dennoch recht schnell und flüssig lesen. Das Buch beinhaltet relativ viel Humor, der ein wenig an bekannte Filme wie z.B. Ballermann 6 erinnert. Wir haben 2 Hauptcharaktere, die für ihr ultimatives Ziel “Sex”, bereit sind alles zu geben. Der Autor schafft es dabei, den Leser die Charaktere glaubhaft nahe zu bringen, teilweise sogar so sehr, dass man Gefahr läuft, an der ein oder anderen Stelle Mitleid zu empfinden. Die Situationen, in denen sich die beiden befinden, sind sehr detailliert beschrieben und es wird auch kein Blatt vor den Mund genommen, weshalb das Buch für u junge Leser eher weniger geeignet ist. Die ganze chaotische Story schafft es am Ende dann aber noch zu einem wirklich tollen Abschluss, der einen zum Nachdenken anregt. Außerdem bekommen wir die Wertigkeit von Freundschaft aufgezeigt oder aber, dass man im Leben niemals sein Ziel aus den Augen verlieren sollte. Cover: Das Cover ist fast ausschließlich in der Farbe Gelb gehalten. Allein der Buchrücken trägt die Farbe Rot/Braun. In derselben Farbe ist auch der Autor sowie der Titel angegeben. Unter der Autorenangabe befindet sich ein kleines Bild. Dieses zeigt einen Elch, welcher zur Hälfte in Eis steckt. Damit hat das Cover einen direkten Bezug zum Inhalt des Buches, denn in diesem geht es ebenfalls um Elche bzw. deren Ausscheidungen. Fazit: Eine gesunde Mischung aus Humor und ernsthaftigkeit ist das, was in diesem Buch zu finden ist. Dabei lässt es sich noch sehr leicht und schnell lesen. Ein Buch, das sicherlich bei jedem ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird. Jedoch mit der kleinen Anmerkung, dass man bei dem Alter der Leser etwas Acht geben sollte, da viele, teils verstörende Praktiken in dem Buch genannt werden. Von mir bekommt es deshalb 5/5 Sterne. Klappentext: Rochus Hahn ist 54 Jahre alt. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Frankfurt / Main. Seit über dreißig Jahren arbeitet er als Drehbuchautor. Seine bekanntesten Arbeiten sind "Das Wunder von Bern", "Sketchup", "Der Geschmack von Apfelkernen", „Tatort" und "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken". „Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten“ ist sein erster Roman. (Quelle: Goldmann) Autor: Rochus Hahn Titel: Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten Verlag: Goldmann Genre: Roman Seiten: 448 Preis: 9,99 ISBN: 978-3-442-48449-2http://wurm200.blogspot.de/

    Mehr
  • Ganz nett und auch witzig

    Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten
    bea76

    bea76

    08. September 2016 um 16:26

    Erstmal vielen Dank an Literaturfest für dieses Exemplar. Die Art wie es geschrieben ist, ist witzig nur trifft es an sich nicht so ganz meinen Lesegeschmack.Zwei junge Männer absolut erfolglos wenn es um Frauen geht und ansonsten wohl auch eher solche, die den Erfolg versuchen zu finden. Alles dreht sich immer um DAS eine Thema- das erste mal-!Man kann es relativ gut lesen und es gibt sicher viele Menschen die es super finden, nur meinen Geschmack trifft es nicht. Das Cover war der Grund weshalb ich es lesen wollte, denn es hat was. Klar spiegelt sich dieser Humor auch im Text, aber es ist so gar nicht meines.Ob es euch gefällt müsst ihr selber herausfinden, denn jeder denkt da anders und das ist gut so.

    Mehr
  • Lange nicht mehr so gelacht :D

    Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten
    Annealmighty

    Annealmighty

    05. September 2016 um 21:22

    Tim und Bullwinkel haben einfach kein Glück bei Frauen – und sie hatten noch niemals Sex. Auf einer Party begegnen sie zwei Stewardessen, die sich für exotische Drogen interessieren. Und für Männer, die den Stoff anbieten. Die beste Droge der Welt, so finden die Jungmänner heraus, ist Urin von einem Elch, der psychogene Pilze gefressen hat. In der Hoffnung, mittels dieses Zaubersaftes endlich zum ersehnten Sex zu kommen, fliegen Tim und Bullwinkel nach Finnland, um auf eine Elchjagd der besonderen Art zu gehen. Aber wie so vieles im Leben der beiden verläuft nichts wie geplant ...Es handelt sich bei diesem Buch um ein Taschenbuch aus dem Goldmann-Verlag. Der Autor Rochus Hahn erzählt auf über 444 Seiten die abenteuerreiche Geschichte zweier Kerle, die einfach kein Glück bei Frauen haben.Der Klappentext verrät schon einiges, weshalb ich nicht weiter auf den Inhalt eingehen möchte. Ich kann nur so viel sagen - ich habe schon lange nicht mehr solche Tränen gelacht bei einem Buch! Dieser Roman beinhaltet viele verschiedene Fazetten - es ist auf der einen Seite sehr lustig, auf der anderen wiederum so intelligent und tiefsinnig, dass ich nur staunen konnte. Rochus Hahn konnte aber auch mit seinem Schreibstil überzeugen und hat mich als Leser so flüssig in die Geschichte eintauchen lassen, dass ich gar nicht gemerkt habe, wie schnell die Seiten an mir vorbeifliegen. Wenn man erstmal mit dem Buch anfängt lässt man es nicht mehr so schnell wieder los - plant also Zeit ein! :)Ich bin absolut begeistert von der Kreativität des Autors - als hätte er diese ganzen verrückten Dinge selbst erlebt. Natürlich war alles sehr überspitzt und durch und durch unrealistisch - aber was erwartet man bei solch einem Titel? :D Mir hat das auf jeden Fall sehr gut gefallen.Auch die Charaktere konnten mich von sich überzeugen. Solche witzigen Protagonisten findet man nur selten! :) Natürlich ist der Humor nicht jedermanns Sache - man muss offen für dieses Buch sein (es geht hauptsächlich um Sex); ich kann mir diesen Roman auch gut für Männer vorstellen - wahrscheinlich teilen Männer diese Art von Humor noch mehr als Frauen.Fazit : Ein lustiger, intelligenter Roman; perfekt geeignet um ein bisschen Witz in den tristen Alltag zu bringen! :)

    Mehr
    • 2
  • Humorvolle Komödie mit tiefen Zwischentönen

    Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    04. September 2016 um 11:56

    Humorvolle Komödie mit tiefen ZwischentönenEndlich, und das im, dafür, vorgerückten Alter „zum Schuss“ zu kommen, das ist, was Tim und Bullwinkel, jeder für sich, antreibt.Tim, der bei der einzigen absolut eindeutigen Situation in der Pubertät zunächst paralysiert war und dann handgreiflich die Flucht ergriff.Bullwinkel, der aus Frust heraus seine Methode des „Arschklöppelns“ entwickelt hat. Die ihn aber auch auf der Stelle treten lässt, was das wichtigste Thema seiner Fantasie angeht.Zufällig treffen die beiden alten Schulfreunde sich wieder und beschließen, nicht eher zu ruhen, bis dieses Thema befriedigend erledigt ist und für den Rest des Lebens dann genossen werden kann.Davon mal abgesehen, dass man von nun eben nicht mehr 16jährigen ausgeht, die hormongesteuert schwankend den Weg zu sich selbst finden, sondern doch schon junge Männer vor Augen hat, die scheinbar (auch was den Humor angeht), in dieser Lebensphase von damals immer noch in gleicher Weise zu stecken scheinen, bietet die abwechslungsreiche und humorvoll-kreativen Ideen von Rochus Hahn doch einen frischen Ton in dieses altbekannte Genre der Buddy-Komödie.Mit einer irrwitzigen Idee, aus dem Ruin von Elchen, die zuvor einen bestimmten Pilz gefressen haben möchten, Frauen an den Rand der Ekstase (und vor allem in die unbedingte Bereitschaft zum Sex) zu bringen, einer ebenso chaotischen wie sich ganz anders als gedacht entwickelnden Fahrt nach Finnland, sorgt Hahn immer wieder für auch lautes Lachen bei der Lektüre.Ohne übrigens, und das ist nicht die Regel in solch auf den ersten Blick eher tumb anmutenden Brachial-Komödien, auch dem Tiefgang immer wieder seinen Platz einzuräumen.Wie diese Wiederbegegnung der beiden in einem Kino gestaltet ist, welchen Mut und welch kreatives, fast dreistes Verhalten Tim an den Tag legt, um Bullwinkel aus misslicher Situation zu retten (und dabei noch in Nebensätzen „Parallelgesellschaften“ mit einführt und versöhnliche Stimmung dann (in Teilen) erzeugt, das zeigt, das mehr hinter zumindest jenem Tim steckt, als man zu Anfang vermutet.Schräge Situationen, erstaunliche Ideen zur Lösung von Problemen (man siehe den Titel des Buches), eine Odyssee mit nur dem einen, hormonellen Gedanken im Kopf, in dieser Hinsicht liest sich der Roman durchaus flüssig und humorvoll.Wobei es schon in nicht wenigen Teilen ins krachlederne abgleitet, Situationen so surreal werden, dass der Leser dann doch innerlich manches Mal aussteigt und sich an manch um „Witz um jeden Preis“ bemühte B- und C-Filme erinnert fühlt. Was auch für die teils aufgesetzt locker-.und leger wirkende Sprache des Romans gilt.Alles in allem unterhaltsam, mit starken Szenen und sehr kreativen Wendungen, mit einem gewissen Tiefgang gerade zu Beginn (der aber späterhin stark nachlässt), im Gesamten aber auf Dauer zu einseitig und teils zu gewollt wirkend, um durchweg zu fesseln.

    Mehr
  • Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten

    Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten
    KristinSchoellkopf

    KristinSchoellkopf

    03. September 2016 um 13:42

    Ich habe mein Exemplar des Romans direkt von Catherine Knauf von Literaturtest zugeschickt bekommen, vielen Dank!Das Cover lässt schon auf einen humorvollen Roman schließen, da es sowohl skurril ist, als auch durch den Titel zu einem Hingucker wird. Zu sehen ist ein Elch, der mit dem hinteren Teil seines Körpers in einem Eiswürfel steckt. Der Untergrund ist orange und der Titel noch größer, als die Abbildung, so kommt ihm die größte Bedeutung auf dem Cover zu.Auf welche Ideen verzweifelte Männer kommen, sieht man in diesem Roman. ;)Tim und Bullwinkel haben Pech mit den Frauen, als sie dann aber auf zwei Damen treffen, die auf die merkwürdigsten Drogen stehen, fliegen die beiden nach Finnland um die beste Droge der Welt zu beschaffen.Die beiden Protagonisten sind eher die klassischen Witzfiguren, als authentische Charaktere. Um ehrlich zu sein, konnte ich mich mit ihnen weder identifizieren noch waren sie mir sympathisch, aber wie ich immer betone, Rezensionen sind subjektiv, deshalb dürft Ihr Euch gern selbst ein Bild machen. :)Der Schreibstil ist angenehm und das Buch ist relativ flüssig zu lesen.Für mich persönlich, war der Humor im Buch zu überspitzt und die Story zu unrealistisch. Ich lese gern Bücher mit Humor, allerdings muss auch eine gewisse Realitätsnähe oder Glaubhaftigkeit mitschwingen, was bei "Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten" leider nicht der Fall war.Fazit"Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten" ist ein Roman, der Fans des etwas anderen Humors begeistern kann. 

    Mehr
    • 2
  • Was ich noch nie über Nacktschnecken wissen wollte und daher nie die Fragen stellte, jetzt aber weiß

    Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten
    Buecherspiegel

    Buecherspiegel

    31. August 2016 um 19:26

    Zwei Mittzwanziger treffen sich nach einigen Jahren per Zufall in der Stadt wieder, der eine, Tim, holt den anderen, Bullwinkel, aus einer verzwickten Situation heraus. Die zwei ehemaligen Schüler stellen schnell fest, dass sie beide noch keinen Sex hatten, also immer noch der Jungfräulichkeit frönen. Auf einer Party lernen sie zwei Stewardessen kennen, die sie als ihre Entjungferinnen bestimmen. Als sie merken, dass die beiden Damen sich für harte Drogen interessieren, versprechen sie ihnen, etwas ganz besonderes zu besorgen und verabreden sich für Freitag, in vierzehn Tagen. Der Autor macht nun erst einmal klar, um was es bei den Jungs geht, nämlich nur und ausschließlich um Sex. Vor allem Bullwinkel erklärt Tim bei jeder sich bietenden Gelegenheit, und das ist eigentlich immer, welche Informationen das Internet zu diesem Thema bietet, und das ist viel. Um es mit den Worten von Woody Allen mal zu sagen, ich weiß nicht ob ich so viel über Sex wissen wollte, geschweige denn entsprechende Fragen dazu stellen will. Näher gehe ich hier nicht darauf ein.Tim und Bullwinkel überlegen nun, welche Droge sie den Stewardessen anbieten könnten, die sie bestimmt noch nicht kennen. Tim geht dafür in die Bibliothek, lässt sich beraten und lernt dabei eine nette Bibliothekarin kennen. Bullwinkel geht ins Internet und ruft Freunde an. Dabei bekommt Letzterer den Tipp, es doch mit Elchen, die psychogene Pilze gefressen haben, zu probieren. Sie müssten dann nur noch deren Urin auffangen und trinken, so wirken die psychogenen Pilze nicht mehr tödlich giftig für den Menschen sondern entfalten nur noch den Phantomflash. Also so machen sich die Zwei auf, um in den tiefen finnischen Wäldern einen Elch zu finden, der genau ihre Bedürfnisse befriedigt. Die Abenteuer, die Hahn seine Protagonisten in Finnland durchleben lässt, sind, Wortspiel, Hanebüchen. Unter anderem lernen sie Victor, einen Homosexuellen kennen, bei dem sie eigentlich unterkommen wollten, es aber zu einer weiteren unglücklichen Situation kommt. Victor hat sie zum Essen eingeladen und seine besten Freunde gleich mit. Und hier dreht unser Autor so richtig auf. Tim sieht sich mit sexuellen Praktiken seiner Tischnachbarn konfrontiert, die ihm eindeutig zu viel sind. Er muss sich, ganz klar, etwas einfallen lassen, damit er aus dieser Situation herauskommt. Tja, und da kommen Nacktschnecken ins Spiel …Erst nach etwa 300 Seiten kommt der Elchurin zur Sprache, wobei die Schreibweise des Wortes im Text mit dem Titel des Buches nicht korrespondiert. Die Witze sind manchmal nicht wirklich witzig, sondern ganz im Gegenteil, sie kippen, sind tief traurig. Vielleicht ist das aber ja auch Absicht, so richtig dahinter komme ich nicht. Keine Frage, das Buch ist voll von überraschenden Ideen, gerade zum Ende hin aber wird Sozialkritisches nicht vertieft beziehungsweise nur oberflächlich ankratzt. Unbequeme Themen hätte Hahn besser ganz weglassen sollen oder darauf mehr eingehen können. Aber dann hätte es sicher nicht mehr zum Buch gepasst. Dafür hat sich der Autor ja vielfach beim Thema Sex ausgetobt. Obwohl auch hier, bei näherer Überlegung, Gott sei Dank, einiges ausgelassen wurde.Ausgerechnet auf den letzten Seiten will die Zeitschiene nicht so recht passen. Das wichtige Date mit den beiden Damen findet an einem Freitag statt, aber der nächste Tag ist irgendwie auch Freitag. Ein Telefonat weiter ist es plötzlich, wir sind ja eigentlich bei Samstag, ein Donnerstag und der nächste Tag soll der Freitag sein. Puh, kenne sich aus wer will. Alles passt nun mal nicht in einen Freitag, der, wie alle Tage, auch nur vierundzwanzig Stunden hat. Mehr über Rochus Hahn findet man mit Leichtigkeit im Netz, einfach seinen Namen eingeben und schon kann jeder rumstöbern.

    Mehr
  • Spezielle Unterhaltung, die auf einem bestimmten Sinn von Humor zielt und wenig anderes bietet!

    Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten
    Floh

    Floh

    31. August 2016 um 11:48

    Dieser Roman hat mich sofort durch seinen speziellen Titel „Die Kunst Elch-Urin frisch zu halten“ angesprochen. Das Cover zeigt sich schon ganz witzig und der Klapptext verspricht eine Road-Story mit vielen Pleiten, Pech und Pannen. Zwei junge unerfahrene Kerle wollen ihr Jungfrauendasein hinter sich lassen und endlich ihr erstes Bettabenteuer erleben. Dafür nehmen Bullwinkel und Tim so ziemlich alles in Kauf und erleben in Finnland weit mehr als die Fortpflanzungstheorien wilder Elche. Schnell müssen sie feststellen, dass ihr eigenes Sexleben wohl unter ganz üblen Sternen steht… Ein Buch voller speziellem Humor, einer mutigen Wortwahl, vielen jungen Floskeln und Sprüchen und natürlich das Thema Frauen und Elche. Der Drehbuchautor Rochus Hahn hat Mut und Offensive bewiesen und schreibt einen frischen Roman, der vielleicht nicht jeden Leser erreicht, aber die, die er erreicht wird er sicherlich richtig begeistern! Erschienen im Goldmann Verlag (http://www.randomhouse.de/Verlag/Goldmann/4000.rhd)Zum Inhalt:"Tim und Bullwinkel haben einfach kein Glück bei Frauen – und sie hatten noch niemals Sex. Auf einer Party begegnen sie zwei Stewardessen, die sich für exotische Drogen interessieren. Und für Männer, die den Stoff anbieten. Die beste Droge der Welt, so finden die Jungmänner heraus, ist Urin von einem Elch, der psychogene Pilze gefressen hat. In der Hoffnung, mittels dieses Zaubersaftes endlich zum ersehnten Sex zu kommen, fliegen Tim und Bullwinkel nach Finnland, um auf eine Elchjagd der besonderen Art zu gehen. Aber wie so vieles im Leben der beiden verläuft nichts wie geplant ..."Handlung / darum geht´s:Eigentlich könnte ich die gesamte Handlung mit einem Wort beschreiben „Sxx“, aber dann würde meine Rezension womöglich nicht freigegeben. Doch um einiges mehr geht es hier dann doch. Die beiden unbefleckten Typen Tim und Bullwinkel sind seit Jahren gute Freunde, und beide gerieten noch nicht wirklich in das Interessenfeld der Frauen und Mädels. Auf einer Party haben beide ein Auge auf zwei attraktive Flugbegleiterinnen geworfen, die scheinbar total den Durchblick haben und sich mit Erfahrungen brüsten. So erzählen sie auch, dass es in Finnland Elche gibt, die halluzinogene Pilze fressen und dessen Urin als Super-Droge jeden Willig und Freizügig macht. Ein Blick und ein Gedanke zwischen Tim und Bullwinkel reichen, um diese beiden Frischlinge auf die glorreiche Idee zu bringen, nach Finnland zu fliegen und zapffrische Elch-Pipi zu tanken. In der Hoffnung natürlich bei den beiden Stewardessen zu landen. Doch der Trip nach Finnland entpuppt sich schneller als skurriler Road-Movie mit allerlei Pleiten, Pech und Pannen, als Tim und sein Kumpel „Skol“ sagen können. Dieser humorvolle Roman für Zwischendurch sollte nicht allzu ernst genommen werden. Ein mit besonderem Witz, Sarkasmus, Ironie, Fettnäpfchen und eingeschränkten Denkweisen zweier Testosteron-Schleudern auf der Suche nach Entjungferung. Dabei geht natürlich alles schief und Bullwinkel und Tim stecken schneller im Schlammassel, als das der Flieger überhaupt gelandet ist. Und man stellt sich die Frage, was beide unternehmen werden, sollten sie tatsächlich einem Elch sein Urin abfangen? Wie hält man das gelbe Gold frisch? Indem man den Hintern eines Elches mit Eiswürfeln auspolstert? Ha, man darf sich auf viele abgefahrene Ideen freuen und sollte bei den vielen ulkigen und unmöglichen Situationen einfach tolerant und offen sein. Schreibstil:Der Schreibstil des Autors Rochus Hahn hat mich sehr überrascht. Irgendwie erweckt mir der Mitte Fünfzig alte Autor den Eindruck, als das er es nochmals so richtig auf die Spitze treiben will. Dadurch, dass er seine beiden Hauptprotagonisten Tim und Bullwinkel mit all ihren flachen Sprüchen, Ausbrüchen, Scherereien, Flüchen, Lästereien und dem Sinn nach einer warmen Bettstatt so genau durchschaut und in einer jungen und modernen Sprache skizziert, habe ich das Gefühl, als wolle auch der Autor nochmals so jung und unbedarft sein wie die beiden Typen hier, die die Katastrophen a la American Pie oder Hangover. Draufgängerisch und zum Scheitern verurteilt. Rochus Hahn zeigt sich sehr mutig, indem er einen speziellen, fast vulgären, Ton anschlägt, der sicherlich nicht jedem Leser gefallen und zusagen wird. Auch ich hatte einfach oft das Gefühl, dass es jetzt einfach auch mal genug ist. Dem Roman fehlt es dadurch an Tiefe und Ernsthaftigkeit. Zugestehen muss ich der Feder des Autors, dass mich der Humor aber auch oft überrascht hat und ich von den abgedrehten Ideen überrollt wurde und so herzhaft lachen konnte, dass ich am nächsten Tag beinahe Muskelkater im Bauch hatte. Was muss man als Schreiber schon alles im Leben gesehen haben, um sich diese Momente und Passagen auszudenken? Wahnsinn. Das Buch besteht zum Großteil aus Dialogen und Gedanken, die sich austauschen und die eine Handlung formen. Der erzählerische und berichtende Part ist dann eher gering. Wollte sich der Autor etwa selbst nicht mit dem Gossen-Slang rumplagen und überlässt diese Passagen lieber den beiden Experten Tim und Bullwinkel hier? Und dann auch noch mitten in Finnlands Pampa, wo kaum einer die Sprache spricht. Gröll* Ich bin nicht verklemmt oder verbohrt, aber einige Ausführungen und Begriffe, hätte der Autor Rochus Hahn für mein Empfinden gern etwas dezenter wählen können. Bei aller Offenheit, manchmal ist weniger dann doch mehr. Charaktere:Da mir der Schreibstil einfach nicht gänzlich zugesagt hat, und das Buch mich somit nicht auf ganzer Linie unterhalten und mitreißen oder fesseln konnte, blieben mir auch die beiden speziellen Charaktere Bullwinkel und Tim etwas fern. Zwar verstehe ich ihren Wunsch nun endlich auch mal mitreden zu können und Erfahrungen zu teilen, aber so wie die beiden sich in das Abenteuer Elch-Urin stürzen, zweifle ich echt am Verstand der beiden Jungfrauen. Warum wohl sind die Frauen bisher fern geblieben? Es wird wohl seinen Grund haben. In dem Buch geht es um Fortpflanzung, aber leider nicht der der Elche, sondern um den Trieb von Tim und seinem Kumpel Bullwinkel. Die Idee, eine Art American-College Roman zu schreiben ist ja ganz nett, aber gleich alles an Repertoire auf nur zwei unscheinbare Typen abzuladen ist dann doch etwas arg überhäuft. Tim und Bullwinkel haben sich leider nicht in mein Herz geschrieben und blieben mir eher fern, auch wenn der Autor durch Tims und auch Bullwinkels Sicht eine gute Möglichkeit bietet, diese durch ihrer beiden Augenpaare zu sehen und sich die gleiche (haha) oder eine andere Meinung (eher wahrscheinlich) zu bilden. Die Reise nach Finnland soll für Tim und Bullwinkel die Chance schlechthin sein. Doch es kommt zu einem und vielen weiteren Desastern… Meinung:Diesen Roman wollte ich so gern kennenlernen, der Titel hat mich einfach neugierig gemacht, der Klapptext versprach Humor und ganz viel Witz und das Cover ist der Hammer. Aber zum Weiterlesen musste ich mich mehr und mehr zwingen, denn der Humor, der so charmant beginnt, wird schnell sehr abgedroschen, vulgär und zu eingefahren. Hier Dreht sich scheinbar wirklich alles nur noch um die Eine große Sache. Leider konnte ich das Buch und dadurch auch Tims und Bullwinkels Unterfangen nicht mehr ernst genug nehmen um die Dinge ernsthaft zu verfolgen. Einige der Sprüche, Zitate und Witze sind ganz okay und ich werde mir den einen oder anderen Spruch aus dem Buch auch merken, aber letztendlich fühle ich mich doch fast ein bissl zu alt für diesen Roman. Außerdem vermisse ich etwas Land und Leute, wenn es die beiden schon nach Finnland treibt, hätte ich mir gern sehr viel mehr davon erhofft. Nicht nur Hotels und Bars, sondern die richtige Pampa mit Sprache, Sitten, Verständigungsproblemen und jeder Menge Elch! Das war zwar alles zu finden, aber stets etwas ausgedünnt und für mich nicht genug!!!! Da blieb ich ungesättigt und hätte gern den einen oder anderen Finnen-Happen mehr verspeist. Schwächen:- ganz klar für mich hier die arg vulgäre Sprache an einigen Passagen, gerade wenn es um die Geschlechter oder erste Liebeserfahrungen geht. DAS muss ich nun wirklich nicht so abwertend lesen und schon gar nicht so geballt. - fehlende Rahmenhandlung und Tiefe im Wechsel der Perspektiven und Kapitel. - ich vermisse wenigstens ein bisschen den Anspruch - zu eintöniges Geplänkel um Tims und Bullwinkels Liebes- oder eben fehlendes Liebesleben - außerdem finde ich, hätte es, wenn es schon ins ländliche Finnland geht, viel mehr Kultur, Land & Leute hier im Roman geben dürfen- die einzelnen Eskapaden sind doch sehr auf Tim und Bullwinkel zugeschnitten und ermöglichen kaum einen Blick über den Tellerrand hinaus. - vielleicht hätte sich der Autor auch auf das Paarungsverhalten der Finnen stürzen können? Das wäre auch eine Auflockerung gewesen. Zwar geht es um Fortpflanzung, aber leider eher um die eingefahrenen, gar besessenen, Triebe von Tim und seinem Kumpel. Stärken:+ unverwechselbare und mit Humor angehauchte Wortspielereien und Sinnbilder. Muss man jedoch mögen+ interessante Einblicke in das Leben zweier männlicher Jungfrauen + College Movie Feeling a la American Pie, Hummeldumm, Feuchtgebiete oder Hangover+ man erkennt sofort, dass der Autor für gewöhnlich Drehbücher schreibt, denn auch dieser humorbeladene und bildhafte Roman, sein Erstling, könnte prima über die Kinoleinwände flimmern. Mit einer Starbesetzung zum Kinohighlight für junge Leute+ genau dass, was junge Teens und Tweens suchen und womit sie sich sicherlich amüsieren könnenDer Autor:"Rochus Hahn ist 54 Jahre alt. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Frankfurt / Main. Seit über dreißig Jahren arbeitet er als Drehbuchautor. Seine bekanntesten Arbeiten sind "Das Wunder von Bern", "Sketchup", "Der Geschmack von Apfelkernen", „Tatort" und "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken". „Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten“ ist sein erster Roman."Cover / Buch:Das Cover hat es mir wahrhaft angetan, nach dem vielversprechenden Titel natürlich. Das Cover allein wirkt schon witzig, mit dem gekühlten Hinterteil des Elches. Moderne Art des Haltbarmachens? Der Klapptext hat meine absolute Neugier geweckt und der Bezug zu einem Trip nach Finnland hat mich zu diesem Unterhaltungsroman greifen lassen. Ich MUSSTE es unbedingt lesen. Ich mag Road Movie, ich mag viele Arten von speziellem Humor, ich mag junge Storys und ich lasse mich gern überraschen. Dieses Buch überrascht auf unterschiedlicher Art und Weise. Das Buch ist sehr handlich und die ideale Lektüre für Zwischendurch. Ohne Grips und Anspruch liest es sich so weg. Lässt sich überall gut lesen und mitnehmen, man muss nur aufpassen, nicht schief angeguckt zu werden, wenn man mal wieder laut loslachen muss. Offenes und einladendes Schriftbild, gute Qualität und stimmiges Gesamtbild. Fazit:Definitiv kein Unterhaltungsroman für Jedermann und Jederfrau. Sehr spezieller und eigensinniger Humor, ein flaches Abhandeln diverser Eskapaden und Katastrophen, sexistische Denkweisen und nur ein Ziel vor Augen: Endlich das Erste Mal erleben und mitreden zu können, koste es was es wolle… Ja, dieses Buch ist nicht leicht, aber für Leser oder Filmliebhaber, die mit American Pie, Hangover, Feuchtgebiete, Harte Jungs oder Hummeldumm etwas anfangen können, sollten hier ruhig mal einen Versuch wagen. Von mir gibt es leider nur 2 Sterne, da ich mich oft abgestoßen und provoziert fühlte. Zumindest konnte ich die Gedanken, die wirklich nur in eine Richtung gehen und testosterongesteuert sind, nicht immer teilen oder nachvollziehen. Bin ich etwa schon zu alt für so einen Unterhaltungsroman? Komisch, mit 33 Jahren dachte ich noch lange nicht daran spießig zu werden. Jetzt fühle ich mich ein bissl so…. Seufz* By the way: wie hält man denn nun Elch-Urin richtig frisch?

    Mehr
    • 7
  • Humor im Stil der American-Pie-Filme

    Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten
    HappySteffi

    HappySteffi

    29. August 2016 um 20:07

    Taschenbuch: 448 SeitenVerlag: Goldmann Verlag Erscheinungstermin: 15. August 2016ISBN-10: 3442484499KlappentextTim und Bullwinkel haben einfach kein Glück bei Frauen – und sie hatten noch niemals Sex. Auf einer Party begegnen sie zwei Stewardessen, die sich für exotische Drogen interessieren. Und für Männer, die den Stoff anbieten. Die beste Droge der Welt, so finden die Jungmänner heraus, ist Urin von einem Elch, der psychogene Pilze gefressen hat. In der Hoffnung, mittels dieses Zaubersaftes endlich zum ersehnten Sex zu kommen, fliegen Tim und Bullwinkel nach Finnland, um auf eine Elchjagd der besonderen Art zu gehen. Aber wie so vieles im Leben der beiden verläuft nichts wie geplant ... AutorRochus Hahn ist 54 Jahre alt. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Frankfurt / Main. Seit über dreißig Jahren arbeitet er als Drehbuchautor. Seine bekanntesten Arbeiten sind "Das Wunder von Bern", "Sketchup", "Der Geschmack von Apfelkernen", „Tatort" und "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken". „Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten“ ist sein erster Roman. CoverVon der Farbgestaltung her haut mich das Cover nicht vom Hocker, denn das Beige-Braun sorgte nicht dafür, meine Aufmerksamkeit zu erhaschen. Was ich allerdings witzig gelöst finde – und was mein Interesse geweckt hat – war der Elch, der zur Hälfte in einem Eiswürfel steckt. Zusammen mit dem Titel des Buches, der auch alles andere als gewöhnlich ist, kann es mich zwar nicht begeistern, aber meine Neugierde wecken. Und das ist es doch, was einen dazu verleitet herausfinden zu wollen, worum es in dem Buch geht. MeinungMein erster Gedanke beim lesen des Klappentextes war bei den „American Pie“-Filmen. Die ganze Art erinnerte mich stark an den vorherrschenden Humor in den Filmen und da ich momentan gerne etwas humorvolles lese, sprach mich dieser Titel schnell an. Die Geschichte selbst dreht sich um das Sexualleben oder besser gesagt die Gedanken an jenes der beiden Protagonisten Tim und Bullwinkel. Beide sind jung, noch ohne Erfahrung bei Frauen und dementsprechend kreist ihre Gedankenwelt um Sex.Direkt zu Beginn lernt man Tim kennen, wie er über die Mutter eines Schulfreundes nachdenkt und kann sich so schon auf den ersten Seiten einen Einblick machen, was für Lesestunden man erwarten darf. Allgemein geben Tim und Bullwinkel im Laufe des Buches sehr viel von ihrer Sicht auf die Dinge preis und scheuen vor nahezu keinem noch so verrückten Thema zurück. Derb und ungeschönt werden hier Sexualpraktiken, behinderte Tiere und anderes Abgedrehtes beleuchtet, was meine Lachmuskeln das ein oder andere Mal schon sehr strapaziert hat. Meinen Geschmack hat „Die Kunst Elch-Urin frisch zu halten“ getroffen, denn ich mag zwischendurch diesen flachen Humor, den auch American Pie oder Harte Jungs mitbringen, obschon ich glaube, das man hier und da mit kleinen Justierungen in Richtung Ernsthaftigkeit noch eine größere Lesergruppe hätte ansprechen könnte. FazitNatürlich ist absehbar, das die Suche zweier Jungs nach der Möglichkeit das erste Mal zu erleben keinen ausgereiften, vielschichtigen Humor hervorbringt, sondern viel mehr hormongesteuert und relativ flach ist. Aber meiner Meinung nach braucht es das auch nicht zwingend um ein lustiges, gutes Buch zu schreiben. Die Frage ist viel ehr was für einen Humor der Leser hat, denn „witzig sein“ ist keine Einstellung, es ist Geschmackssache!

    Mehr
  • Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten

    Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten
    Tante_Joya

    Tante_Joya

    28. August 2016 um 19:55

    Es gibt eine bestimmte Sorte Humor bzw. Bücher im Allgemeinen, die die Leute polarisiert. Entweder man mag diese Art oder man findet sie vulgär und ziemlich unlustig. Das Buch "Feuchtgebiete" ist zum Beispiel eines dieser Exemplare, und ich bin geneigt, dieses Buch hier ebenfalls in diese Kategorie zu stellen.Eigentlich sind Tim und Bullwinkel zwei ganz nette aber noch ein wenig unreife Typen, die nichts lieber wollen als zwei schnieke Stewardessen ins Bett zu bekommen. Leider sind sie bei dem Versuch, die verrückte Droge namens Elch-Urin zu besorgen, weder besonders geschickt noch tiefsinnig. Dafür erwartet den Leser jede Menge witzige und ulkige Situationen, die bei mir den ein oder anderen Lacher ausgelöst haben. Insgesamt war mir das Buch dann aber doch too much, die ganzen Andeutungen, Sextalks und Flachwitze gingen mir irgendwann ein wenig auf die Nerven.Schade, ich finde, das Buch hat auf jeden Fall Potential und ich bin gespannt, ob der Autor Rochus Hahn sich aus der Kinderbuch- und Drehbuchautor-Ecke noch zu einem Autor entwickelt, der meinen Geschmack mehr trifft. Insgesamt finde ich seinen Schreibstil nämlich durchaus angenehm und sein nächstens Buch werde ich mir definitiv wieder anschauen.Mein Kurzfazit: Kurzweiliger Roman mit viel Flachwitz, der leider nicht jeden Geschmack trifft aber durchaus Potential hat. Ich vergebe gut gemeinte drei von fünf Sternen.

    Mehr
    • 2
  • Kein Humor für mich

    Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten
    Bookilicious

    Bookilicious

    28. August 2016 um 17:31

    *Inhalt*Tim und Bullwinkel haben einfach kein Glück bei Frauen – und sie hatten noch niemals Sex. Auf einer Party begegnen sie zwei Stewardessen, die sich für exotische Drogen interessieren. Und für Männer, die den Stoff anbieten. Die beste Droge der Welt, so finden die Jungmänner heraus, ist Urin von einem Elch, der psychogene Pilze gefressen hat. In der Hoffnung, mittels dieses Zaubersaftes endlich zum ersehnten Sex zu kommen, fliegen Tim und Bullwinkel nach Finnland, um auf eine Elchjagd der besonderen Art zu gehen. Aber wie so vieles im Leben der beiden verläuft nichts wie geplant ... (Quelle)*Infos zum Buch*Seitenzahl: 448 SeitenVerlag: Goldmann VerlagPreis: 9,99 € (Taschenbuch) / 8,99 € (E-Book)*Infos zum Autor*"Rochus Hahn ist 54 Jahre alt. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Frankfurt / Main. Seit über dreißig Jahren arbeitet er als Drehbuchautor. Seine bekanntesten Arbeiten sind "Das Wunder von Bern", "Sketchup", "Der Geschmack von Apfelkernen", „Tatort" und "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken". „Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten“ ist sein erster Roman." (Quelle)*Erster Satz des Buches*"Der Brief war schneeweiß."*Fazit*"Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten" ist ein Roman des Autors Rochus Hahn. Nachdem ich den Klappentext ganz interessant fand (und den Titel sowieso), beschloss ich, dass ich dieses Buch ganz unbedingt lesen muss......und nicht erst am Ende wünschte ich mir, ich hätte es doch nicht zwangsweise lesen wollen. So manchen Humor mag Rochus Hahn mit seinem doch sehr schlüpfrigen Werk möglicherweise treffen, doch in meinem Fall schaffte er dies leider nicht, auch wenn ich über das ein oder andere Erlebnis von Bullwinkel und Tim etwas schmunzeln musste. An sich ist dieses Werk jedoch nichts anderes, als eine tatsächliche Aneinanderreihung von sexuellen Kapriolen, die in ihrer Darstellung in etwa dem Niveau einer altbekannten Teenie-Komödienreihe entspricht, die wohl ein jeder Teenager der 80er und 90er kennen dürfte. Auch wenn ich die Filme damals mit großem Humor verfolgen konnte, so traf "Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten" überhaupt nicht meinen Geschmack, was möglicherweise auch daran liegen mag, dass ich mit Ende 20 wohl nicht mehr ganz der Zielgruppe entspreche. Manch einer möchte mich nun wohl als Prüde hinstellen, was sich jedoch mit der Aussage entkräften ließe, dass ich Lektüre wie "Feuchtgebiete" eigentlich ganz gut fand, im Grunde liegt es jedoch viel mehr am persönlichen Geschmack jedes einzelnen. Zusätzlich erschienen sowohl die diversen Gedankengänge, denen sich Tim und Bullwinkel hingeben, wie auch deren missglückte sexuelle Erlebnisse derart an den Haaren herbeigezogen, dass man sich fragt, wie ein Autor eigentlich auf dermaßen viele, ziemlich blöde Ideen kommen kann - und das in einem Buch.Insgesamt muss ich einfach sagen, dass ich mich mit diesem Buch ganz und gar nicht anfreunden konnte und mich teilweise ziemlich durchquälen musste, weswegen ich es leider auch nicht weiterempfehlen kann. Wertung: 1 von 5 Sterne

    Mehr
    • 2
  • weitere