Rod Rees

 3.8 Sterne bei 59 Bewertungen

Alle Bücher von Rod Rees

The Demi-Monde: Winter

The Demi-Monde: Winter

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Erschienen am 29.09.2011
The Demi-Monde: Summer

The Demi-Monde: Summer

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Erschienen am 01.06.2013
The Demi-Monde: Fall

The Demi-Monde: Fall

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Erschienen am 29.08.2013
The Demi-Monde: Spring

The Demi-Monde: Spring

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Erschienen am 06.12.2012

Neue Rezensionen zu Rod Rees

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Lydia255s avatar

Rezension zu "Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Der Widerstand" von Rod Rees

Etwas enttäuschend...
Lydia255vor 5 Jahren

Eigene Zusammenfassung des Anfangs:

Der Auftakt dieser Tetralogie endet damit, dass Norma mit Aaliz, Reinhard Heydrichs Tochter, den Körper tauscht und Aaliz daraufhin in die Reale Welt gelangt, ohne das jemand äußerlich erkennen kann, dass sie nicht Norma Williams ist, die Tochter des Präsidenten. In der Realen Welt beginnt Aaliz mit ihrem Plan, die Menschen auf sich aufmerksam zu machen und eine Art Religion zu gründen in der sie verherrlicht wird. Norma muss derweil im Körper von Aaliz in der Demi-Monde-Computersimulation verbleiben, kann jedoch mit Vanka, Burlesque und Ella fliehen. Das ForthRight unter Reinhard Heydrich gewinnt durch seine erbarmungslose Gewaltaktionen immer mehr Macht, dennoch gibt es auch Widerstand, bspw. im parisischen Quartier Chaud von den ImPuritanistischen Frauen.

Meine Meinung:

Das Cover ähnelt vom Aufbau her sehr seinem Vorgänger, doch diesmal sind die Farben etwas anders und ihm Hintergrund sieht man den Eifelturm. Auch die Handlung läuft größtenteils in Paris ab. Die Titelwahl finde ich immer noch viel zu lang, aber ändern kann man da leider nichts mehr.

Es gibt einige neue Charaktere, darunter auch die willensstarke und temperamentvolle Odette, die sich im Namen des ImPuritanismus mit vielen anderen kämpferischen Frauen gegen das ForthRight einsetzt und sich bald in Burlesque verguckt. Währenddessen wird Ella gefangen genommen und von Marquis de Sade im Auftrag des ForthRight gefoltert. Diese grausame Folterung transformiert Ella auf übernatürliche Art und Weise und Ella ist nicht mehr Ella, sondern Lady ImManual, der Messias. Die Dogaressa und Visuelle Jungfrau Schwester Florence misstrauen ihren Reden, dass sie der erhoffte Messias sei. Sie wendet sich von Vanka und den anderen ab, doch sie wissen sich auch ohne Ella zu wehren. Norma nutzt ihre momentane Gestalt als Aaliz Heydrich, um die Aufmersamkeit auf sich zu ziehen und die vielen Kriege zu beenden, indem sie die Gewalt verpönt und gewaltlosen Widerstand fordert. Burlesque, Odette und Rivets helfen Norma und Vanka gegen das Böse zu kämpfen.

Während Norma endlich Charaktertiefe und -entwicklung zeigt, muss ich sagen, dass mir die plötzliche Verwandlung von Ella überhaupt nicht gefällt. Es ist, als hätte der Autor Ella sterben lassen und stattdessen in ihrem Körper eine völlig neue, übernatürliche und grausame Person hineingesetzt, die plötzlich mehr Macht in der Demi-Monde besitzt, als irgendjemand sonst. Ich denke, dass das ein fataler Fehler des Autors war, da Ella zuvor im ersten Band die Protagonistin und Heldin war, jetzt jedoch plötzlich zum ultimative Feind wird und sich damit vom Leser wieder distanziert. Vanka liebt sie immer noch, kann jedoch nur mitansehen, wie er Ella immer mehr an die bösen Mächte verliert.

Vom Schreibstil her schreibt Rod Rees immer noch sehr gut. Trotzdem war es leider alles andere als leicht, dieses Buch zu beenden. Warum? Nun zum einen gibt es urplötzlich keine Protagonistin mehr, da Ella sich verwandelt hat und der Leser verliert vollkommen den Faden. Es gibt Unmengen (!) von Erzählsträngen in diesem Buch und ich habe es einfach nie geschafft, immer mehr als 6 Kapitel zu lesen, weil es so anstrengend war der Geschichte zu folgen. Dazu kommt, dass etliche neue und letztendlich auch flache und total überflüssige Antagonisten vorgestellt werden. Bis auf Norma, Burlesque und Odette waren wirklich alle Figuren ohne Plastizität und Authentiztät beschrieben, was ich wirklich schade finde. Die Geschichte wird aus vielen verschiedenen Perspektiven in Vergangenheit und in Er/Sie-Form erzählt.

Dieses Buch war keine leichte Kost und ich musste mich durchkämpfen. Trotzdem verliere ich nicht die Hoffnung, denn diese Welt der Demi-Monde ist so komplex und vielseitig ausgedacht, wofür ich den Autor nur bewundern kann. Das Ende lässt erahnen, dass die Geschichte abermals mit dem nächsten Band eine neue Richtung einschlagen wird und ich bin gespannt!

Fazit:
Knappe 3 von 5 Punkten! :)

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Buecher-Fanss avatar

Rezension zu "Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission" von Rod Rees

Demi Monde – Welt außer Kontrolle: Die Mission von Rod Rees
Buecher-Fansvor 5 Jahren

„Demi Monde – Welt außer Kontrolle: Die Mission“ von Rod Rees

Am 21. Januar 2013 erschien „Demi Monde – Welt außer Kontrolle: Die Mission“ von Rod Rees. Der 608 Seiten umfassende Roman ist der erste Teil der „Demi Monde“-Reihe. Vielen Dank an den Goldmann-Verlag, dass sie mir ein Rezensions-Exemplar zur Verfügung gestellt haben.

Da die 18-jährige Ella eigentlich jeden Cent gut gebrauchen kann, nimmt sie nach kurzem Zögern einen Auftrag des amerikanischen Militärs an, für den ihr eine Entlohnung von 5 Millionen Dollar geboten wird. Sie wird in die „Demi Monde“ eingeschleust, eine Computer-Simulation, die Soldaten auf die schlimmsten Gefechtssituationen vorbereiten soll, und soll dort die verschwundene Tochter des Präsidenten finden und zurückbringen. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn die „Demi Monde“ ist außer Kontrolle geraten und Ella findet sich bereits kurz darauf in einer Hölle wieder, aus der es kein Entkommen zu geben scheint.

Ich muss leider sagen, dass mich dieses Buch äußerst zwiegespalten zurückgelassen hat. Die Idee hinter der Geschichte fand ich sehr kreativ und war für mich noch vollkommen neu. Ich habe noch kein ähnliches Buch gelesen. Leider wird man jedoch gleich zu Anfang von so vielen neuen, selbst ausgedachten Begriffen (UnFunDaMentalismus, LessBiens u.v.m.) nahezu erschlagen und so fiel es mir sehr schwer überhaupt in die Geschichte reinzukommen, geschweige denn mir alles zu merken. Dabei war mir auch der Glossar hinten im Buch keine große Hilfe, denn es waren einfach zu viele, unterschiedliche Begriffe, so dass durch das ständige Nachschlagen der Lesefluss deutlich beeinträchtigt wurde.
Die Geschichte wird in der Hauptsache aus der Sicht Ellas erzählt, des Öfteren aber auch aus der Sicht von Trixie Dashwood. Zu Beginn wird meist zwischen der realen Welt und der „Demi Monde“ gewechselt, später spielt sich das Geschehen dann fast ausschließlich in der Computersimulation ab.

Zu den Protagonisten konnte ich leider auch keine wirkliche Beziehung aufbauen. Keiner war mir sonderlich sympathisch, einige gingen mir sogar ganz gehörig auf den Keks – und das waren nicht zwangsläufig die Bösewichte.
Ella schien mir in mancherlei Hinsicht einfach zu perfekt. Egal was auf sie zukam, sie wusste sich in jeder Situation zu helfen. Auch ein wenig unrealistisch erschien mir, dass scheinbar wirklich jeder (auch die eigentlichen Rassisten) das dunkelhäutige Mädchen attraktiv zu finden schienen. Das macht es einem wirklich nicht leicht, sich in sie hineinzuversetzen.
Ein wenig anders verhielt es sich da mit Vanka Maykow, ihrem Begleiter, den sie rasch kennen lernt. Humorvoll und gutaussehend, war er mir wesentlich sympathischer als Ella, jedoch hat auch hier die große Schwärmerei gefehlt, die ich sonst gerne für die männlichen Protagonisten empfinde.
Und mit Trixie Dashwood wurde ich überhaupt nicht warm. Bereits anfangs fand ich sie ziemlich unausstehlich, mit ihrer Überheblichkeit und ihrem Rassismus anderen Gruppen gegenüber. Zwar macht sie im Laufe der Geschichte eine ziemliche Wandlung durch, aber nicht wirklich immer zum Besseren.

Das Cover ist düster, aber recht passend gestaltet. Es zeigt einen Ausschnitt der „Demi Monde“-Karte (die sich auch komplett im Inneren des Buches findet) und eine Frau, die über eine Brücke schreitet – sicherlich ein Sinnbild von Ellas Übergang von der realen in die Computer-Welt. Den Glossar im Anschluss an den Roman habe ich bereits erwähnt, durch die vielen selbst erdachten Worte kostet es einen schon Überwindung sich diesen durchzulesen.

Alles in allem konnte „Demi Monde – Welt außer Kontrolle: Die Mission“ mich persönlich leider nicht sehr überzeugen. Es fiel mir wirklich schwer dieses Buch zu lesen und ich musste mich teilweise regelrecht zwingen fortzufahren.
Für Sci-Fi-Fans, die sich auch durch viele fremde Wörter nicht abschrecken lassen, geeignet und aufgrund der meiner Meinung nach außergewöhnlichen Story dennoch durchaus zu empfehlen.

>Nina<

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joshi_82s avatar

Rezension zu "Die Mission: Demi-Monde: Welt außer Kontrolle 1" von Rod Rees

Demi Monde 1 - Die Mission
joshi_82vor 5 Jahren



Die Demi Monde ist eine virtuelle Realität, die der unsrigen nachempfunden ist. In ihr leben sogenannte Dupes realer Personen. Die amerikanische Regierung hat die Demi Monde geschaffen, um Soldaten auf den Krieg vorzubereiten und sie zu trainieren. Deshalb wurden dort die Dupes von einigen der schlimmsten Tyrannen der Geschichte eingebaut, die sich nun dort gegenseitig bekämpfen. Dieser Ort ist absolut feindselig für alle die nicht dem Ideal entsprechen und somit erinnert diese Welt stark an die Zeit während des 2. Weltkrieges (Rassismus ist dort zb. extrem ausgeprägt). 
Nachdem ich den Prolog gelesen hatte, der direkt mit einer Szene in der Demi Monde beginnt, hatte ich erstmal riesige Fragezeichen über dem Kopf, denn es wimmelt nur so von fremdartigen Begriffen. Deshalb habe ich als nächstes erstmal das Glossar komplett durchgelesen, welches ausführlich ebenjene Begriffe und einige Zusammenhänge (zb. Aufbau der Demi Monde, Kulturen usw.) erklärt. Dazu kann ich übrigens nur jedem raten, denn sonst wird es recht schwierig, der Handlung zu folgen, auch wenn sich einige Begriffe aus dem Kontext heraus von selbst erklären.
Rod Rees hat die Demi Monde unglaublich detailliert ausgearbeitet. Durch seine ausführlichen und bildhaften Beschreibungen fällt es gar nicht schwer, sich diese unwirtliche Gegend vorzustellen. Der Schreibstil des Autors liest sich flüssig und der Spannungsbogen ist durchgängig sehr hoch.
Auch die Charaktere besitzen die nötige Tiefe und sind allesamt sehr interessant und vielschichtig und machen teilweise eine große Entwicklung durch, die allerdings nicht immer zum Positiven tendiert.
Ella, die zur Rettung der Präsidententochter in die Demi Monde geschickt wird, ist unglaublich sympathisch und sehr mutig. Außerdem gefällt mir an ihr besonders gut, dass sie intelligent ist und mit viel Cleverness immer wieder Wege aus scheinbar ausweglosen Situationen findet. 
Ebenso verhält es sich mit Vanka, einem Dupe aus der Demi Monde, der Ella beisteht, wo er nur kann. Vanka ist recht undurchsichtig, was ihn natürlich umso interessanter macht.
Besonders spannend war für mich jedoch die Entwicklung von Trixie, die größer gar nicht sein könnte und bei der ich neugierig bin, wie sie sich im nächsten Band weiter verhält.
Für  mich war es unheimlich spannend, die Demi Monde zu erkunden (auch wenn es mich ganz sicher nicht dorthin zieht) und ich kann es kaum erwarten, auch den Rest dieser Welt zu entdecken und natürlich zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht, denn diese endet mit einem bösen Cliffhanger.
Fazit:
Die Demi Monde ist eine ebenso faszinierende wie beängstigende virtuelle Welt, die der Autor mit viel Liebe zum Detail konstruiert hat. Durch die vielen interessanten und vielschichtigen Charaktere, die nie so handeln, wie man es von ihnen erwartet, kommt Langeweile hier nicht auf, auch wenn es anfangs noch ein wenig schwer ist, sich mit den vielen unbekannten Begriffen zurecht zu finden. Absolute Leseempfehlung!

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Gespräche aus der Community

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katja78s avatar
Heute darf ich euch ein Buch aus dem Goldmann Verlag vorstellen!

 Der Start der Buchreihe "Demi Monde - Die Mission" von Rod Rees


Ella Thomas hätte diesen Auftrag nie annehmen sollen. Aber für solche Gedanken ist es nun zu spät. Sie ist in einer Computersimulation gefangen und muss die Tochter des Präsidenten aus der virtuellen Welt der »Demi-Monde« retten. Die amerikanische Regierung entwarf diese Simulation einst als Trainingsgelände für Soldaten und schuf damit unwillentlich eine Falle, die immer mehr Menschen zum Verhängnis wird. Eigentlich ist Ella Jazz-Sängerin, doch nur sie konnte mit einer glaubhaften Tarnung in die Demi-Monde eingeschleust werden, und steht vor einer alternativen Realität, die ihre schlimmsten Albträume wahr werden lässt ...


Hier gehts zur Leseprobe

Näheres zum Buch kann man auch hier nachlesen


Zum Autor

Rod Rees hat in seinem Leben schon viele verschiedene Kulturen kennengelernt. Er ist durch Afrika, den Mittleren Osten, Bangladesch und Russland gereist und hat längere Zeit in Qatar, Teheran und Moskau verbracht. In Dhaka hat er eine pharmazeutische Fabrik aufgebaut, in Moskau ein Satelliten-Kommunikationsnetz errichtet und in Großbritannien ein Hotel designt. Inzwischen konzentriert er sich ausschließlich aufs Schreiben und lebt mit seiner Frau Nelli und ihren zwei gemeinsamen Kindern in der Nähe von Derby, England.

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