Rod Rees Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission

(50)

Lovelybooks Bewertung

  • 53 Bibliotheken
  • 5 Follower
  • 1 Leser
  • 33 Rezensionen
(16)
(16)
(15)
(2)
(1)

Inhaltsangabe zu „Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission“ von Rod Rees

Ella Thomas hätte diesen Auftrag nie annehmen sollen. Aber für solche Gedanken ist es nun zu spät. Sie ist in einer Computersimulation gefangen und muss die Tochter des Präsidenten aus der virtuellen Welt der 'Demi-Monde' retten. Die amerikanische Regierung entwarf diese Simulation einst als Trainingsgelände für Soldaten und schuf damit unwillentlich eine Falle, die immer mehr Menschen zum Verhängnis wird. Eigentlich ist Ella Jazz-Sängerin, doch nur sie konnte mit einer glaubhaften Tarnung in die Demi-Monde eingeschleust werden, und steht vor einer alternativen Realität, die ihre schlimmsten Albträume wahr werden lässt.

Wenn man den verwirrenden Anfang hinter sich hat: Ein Großartiges Destillat des Kampfes gegen die Bösewichte der Geschichte.

— Rebekka_NP

Bemerkenswertes Buch, das richtig entweder gut oder echt schelcht geschrieben ist. Kommt drauf an. Genial. Selber entscheiden!

— PoerpleOehring

Für alle Fans abstrakter, aber dennoch real denkbarer Welten, die Perfektion und Spannung lieben, detaillierte Erklärungen inklusive.

— his_and_her_books

Die Innenseite der Matrix...

— Kay_Noa

Eine Welt im Computer, gemacht, um die US-Armee auszubilden. Eine Computersimulation, die sich selbständig macht. Albtraum pur

— Katzenpersonal_Kleeblatt

Stöbern in Fantasy

Die Chroniken von Amber - Die Gewehre von Avalon

Die Schatten erwachen! Wieder ein herausragendes Abenteuer, das man bestreiten sollte.

Haliax

Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Moers versteht es immer Märchen zu erschaffen, deren Vielschichtigkeit mich verblüffen - dieses Mal mit bunten Illustrationen von Lydia Rode

annlu

Das Lied der Krähen

Spannend, geheimnisvoll und grossartiger Schreibstil. Ich konnte mich kaum losreissen. Dieses Buch ist es Wert gelesen zu werden!

Siitara

Ein Thron aus Knochen und Schatten

konnte mich gar nicht überzeugen

Skyhawksister

Die Gabe der Könige

Einfach fantastisch.

Sago68

Flammenküsse

Ein wunderbarer Auftakt einer Reihe. Ich habe das Buch innerhalb eines Nachmittags verschlungen und kann es nur empfehlen.

Kikis_Bücherkiste

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Demi Monde – Welt außer Kontrolle: Die Mission von Rod Rees

    Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission

    Buecher-Fans

    05. October 2013 um 12:20

    „Demi Monde – Welt außer Kontrolle: Die Mission“ von Rod Rees Am 21. Januar 2013 erschien „Demi Monde – Welt außer Kontrolle: Die Mission“ von Rod Rees. Der 608 Seiten umfassende Roman ist der erste Teil der „Demi Monde“-Reihe. Vielen Dank an den Goldmann-Verlag, dass sie mir ein Rezensions-Exemplar zur Verfügung gestellt haben. Da die 18-jährige Ella eigentlich jeden Cent gut gebrauchen kann, nimmt sie nach kurzem Zögern einen Auftrag des amerikanischen Militärs an, für den ihr eine Entlohnung von 5 Millionen Dollar geboten wird. Sie wird in die „Demi Monde“ eingeschleust, eine Computer-Simulation, die Soldaten auf die schlimmsten Gefechtssituationen vorbereiten soll, und soll dort die verschwundene Tochter des Präsidenten finden und zurückbringen. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn die „Demi Monde“ ist außer Kontrolle geraten und Ella findet sich bereits kurz darauf in einer Hölle wieder, aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Ich muss leider sagen, dass mich dieses Buch äußerst zwiegespalten zurückgelassen hat. Die Idee hinter der Geschichte fand ich sehr kreativ und war für mich noch vollkommen neu. Ich habe noch kein ähnliches Buch gelesen. Leider wird man jedoch gleich zu Anfang von so vielen neuen, selbst ausgedachten Begriffen (UnFunDaMentalismus, LessBiens u.v.m.) nahezu erschlagen und so fiel es mir sehr schwer überhaupt in die Geschichte reinzukommen, geschweige denn mir alles zu merken. Dabei war mir auch der Glossar hinten im Buch keine große Hilfe, denn es waren einfach zu viele, unterschiedliche Begriffe, so dass durch das ständige Nachschlagen der Lesefluss deutlich beeinträchtigt wurde. Die Geschichte wird in der Hauptsache aus der Sicht Ellas erzählt, des Öfteren aber auch aus der Sicht von Trixie Dashwood. Zu Beginn wird meist zwischen der realen Welt und der „Demi Monde“ gewechselt, später spielt sich das Geschehen dann fast ausschließlich in der Computersimulation ab. Zu den Protagonisten konnte ich leider auch keine wirkliche Beziehung aufbauen. Keiner war mir sonderlich sympathisch, einige gingen mir sogar ganz gehörig auf den Keks – und das waren nicht zwangsläufig die Bösewichte. Ella schien mir in mancherlei Hinsicht einfach zu perfekt. Egal was auf sie zukam, sie wusste sich in jeder Situation zu helfen. Auch ein wenig unrealistisch erschien mir, dass scheinbar wirklich jeder (auch die eigentlichen Rassisten) das dunkelhäutige Mädchen attraktiv zu finden schienen. Das macht es einem wirklich nicht leicht, sich in sie hineinzuversetzen. Ein wenig anders verhielt es sich da mit Vanka Maykow, ihrem Begleiter, den sie rasch kennen lernt. Humorvoll und gutaussehend, war er mir wesentlich sympathischer als Ella, jedoch hat auch hier die große Schwärmerei gefehlt, die ich sonst gerne für die männlichen Protagonisten empfinde. Und mit Trixie Dashwood wurde ich überhaupt nicht warm. Bereits anfangs fand ich sie ziemlich unausstehlich, mit ihrer Überheblichkeit und ihrem Rassismus anderen Gruppen gegenüber. Zwar macht sie im Laufe der Geschichte eine ziemliche Wandlung durch, aber nicht wirklich immer zum Besseren. Das Cover ist düster, aber recht passend gestaltet. Es zeigt einen Ausschnitt der „Demi Monde“-Karte (die sich auch komplett im Inneren des Buches findet) und eine Frau, die über eine Brücke schreitet – sicherlich ein Sinnbild von Ellas Übergang von der realen in die Computer-Welt. Den Glossar im Anschluss an den Roman habe ich bereits erwähnt, durch die vielen selbst erdachten Worte kostet es einen schon Überwindung sich diesen durchzulesen. Alles in allem konnte „Demi Monde – Welt außer Kontrolle: Die Mission“ mich persönlich leider nicht sehr überzeugen. Es fiel mir wirklich schwer dieses Buch zu lesen und ich musste mich teilweise regelrecht zwingen fortzufahren. Für Sci-Fi-Fans, die sich auch durch viele fremde Wörter nicht abschrecken lassen, geeignet und aufgrund der meiner Meinung nach außergewöhnlichen Story dennoch durchaus zu empfehlen. >Nina<

    Mehr
  • Demi Monde 1 - Die Mission

    Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission

    joshi_82

    23. September 2013 um 13:25

    Die Demi Monde ist eine virtuelle Realität, die der unsrigen nachempfunden ist. In ihr leben sogenannte Dupes realer Personen. Die amerikanische Regierung hat die Demi Monde geschaffen, um Soldaten auf den Krieg vorzubereiten und sie zu trainieren. Deshalb wurden dort die Dupes von einigen der schlimmsten Tyrannen der Geschichte eingebaut, die sich nun dort gegenseitig bekämpfen. Dieser Ort ist absolut feindselig für alle die nicht dem Ideal entsprechen und somit erinnert diese Welt stark an die Zeit während des 2. Weltkrieges (Rassismus ist dort zb. extrem ausgeprägt).  Nachdem ich den Prolog gelesen hatte, der direkt mit einer Szene in der Demi Monde beginnt, hatte ich erstmal riesige Fragezeichen über dem Kopf, denn es wimmelt nur so von fremdartigen Begriffen. Deshalb habe ich als nächstes erstmal das Glossar komplett durchgelesen, welches ausführlich ebenjene Begriffe und einige Zusammenhänge (zb. Aufbau der Demi Monde, Kulturen usw.) erklärt. Dazu kann ich übrigens nur jedem raten, denn sonst wird es recht schwierig, der Handlung zu folgen, auch wenn sich einige Begriffe aus dem Kontext heraus von selbst erklären. Rod Rees hat die Demi Monde unglaublich detailliert ausgearbeitet. Durch seine ausführlichen und bildhaften Beschreibungen fällt es gar nicht schwer, sich diese unwirtliche Gegend vorzustellen. Der Schreibstil des Autors liest sich flüssig und der Spannungsbogen ist durchgängig sehr hoch. Auch die Charaktere besitzen die nötige Tiefe und sind allesamt sehr interessant und vielschichtig und machen teilweise eine große Entwicklung durch, die allerdings nicht immer zum Positiven tendiert. Ella, die zur Rettung der Präsidententochter in die Demi Monde geschickt wird, ist unglaublich sympathisch und sehr mutig. Außerdem gefällt mir an ihr besonders gut, dass sie intelligent ist und mit viel Cleverness immer wieder Wege aus scheinbar ausweglosen Situationen findet.  Ebenso verhält es sich mit Vanka, einem Dupe aus der Demi Monde, der Ella beisteht, wo er nur kann. Vanka ist recht undurchsichtig, was ihn natürlich umso interessanter macht. Besonders spannend war für mich jedoch die Entwicklung von Trixie, die größer gar nicht sein könnte und bei der ich neugierig bin, wie sie sich im nächsten Band weiter verhält. Für  mich war es unheimlich spannend, die Demi Monde zu erkunden (auch wenn es mich ganz sicher nicht dorthin zieht) und ich kann es kaum erwarten, auch den Rest dieser Welt zu entdecken und natürlich zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht, denn diese endet mit einem bösen Cliffhanger. Fazit: Die Demi Monde ist eine ebenso faszinierende wie beängstigende virtuelle Welt, die der Autor mit viel Liebe zum Detail konstruiert hat. Durch die vielen interessanten und vielschichtigen Charaktere, die nie so handeln, wie man es von ihnen erwartet, kommt Langeweile hier nicht auf, auch wenn es anfangs noch ein wenig schwer ist, sich mit den vielen unbekannten Begriffen zurecht zu finden. Absolute Leseempfehlung!

    Mehr
  • durchbeissen lohnt sich

    Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission

    -Favola-

    27. May 2013 um 16:10

    Die Demi-Monde ist eine virtuelle Welt, die für die US Army als Trainingsgelände dient. Rod Rees hat damit eine gigantische und sehr durchdachte Bühne für sein Werk erschaffen. Für seine Schöpfung hat der Autor keine Mühe gescheut und verschiedene Völker mit unterschiedlichsten Glaubensrichtungen, die sich gegenseitig bekämpfen, entworfen. Dazu bedient er sich vielen eigenen Wortkreationen wie zum Beispiel HerEtikalismus, HimPerialismus, NanoBItes, NuJuismus oder UnFunDaMendalismus. Mir persönlich war das alles viel zu detailliert und erschwerte mir den Einstieg in die Lektüre sehr. Bevor ich aber aufgab, habe ich mich einen Mittag lang hingesetzt und einfach mal das zwölfseitige Glossar genau studiert. Mit "Demi Monde" hat Rod Rees nicht nur einen Science-Fiction-Thriller niedergeschrieben, sondern erteilt uns auch eine Geschichtslektion. Etliche Bösewichte unserer Vergangenheit wurden in die Computersimulation eingeschleust, allen voran Heydrich. Aber auch sonst erinnert vieles in der virtuellen Welt an den zweiten Weltkrieg. Es gibt die SS (hier für Spirituelle Sicherheit) und Rassismus und Fanatismus sind an der Tagesordnung. Ein wirklich brutales Umfeld, in das Ella da geraten ist - vor allem für eine schwarze Frau. Über den grössten Teil der Geschichte begleiten wir die schwarze Jazzsängerin Ella, deren Mission es ist, die Präsidententochter aus den Fängen der Demi Monde zu befreien. Sie ist eine bodenständige, sehr starke Persönlichkeit. Sie war mir zwar sofort sympathisch, doch auch ein bisschen zu perfekt. In jeder Situation weiss sie einen Ausweg und sie ist wunderschön - so schön, dass sie sogar die grössten Rassisten bezirzen kann. Besser gefallen hat mir da Vanka, der ihr in der für sie neuen und verwirrenden Welt zur Seite steht. Er ist ein grosser Charmeur, hat aber auch seine Schwächen. Toll ist, dass die Protagonisten sich auch weiter entwickeln. Einige Abschnitte erleben wir auch an Trixie Dashwoods Seite. Und gerade sie macht eine enorme Entwicklung durch. Sie wächst gut behütet in einem reichen Haus auf und durchlebt ein Wechselbad der Gefühle, das sie über sich hinauswachsen lässt. Sehr interessant fand ich auch die einzelnen kursiv geschriebenen Sätze, die dem Leser Gedanken von Ella (Trixie) verraten. Nachdem ich mich die ersten 150 Seiten wirklich durchbeissen musste, hat mich das Buch dann doch so langsam aber sicher gefesselt und die Spannung stieg stetig an, so dass ich den letzten Viertel richtig gehend verschlang. Lange war für mich klar, dass Band zwei bestimmt nicht bei mir einziehen würde, doch nach dem Ende, wüsste ich nun doch noch gerne, wie es weitergeht, denn die eine oder andere Frage bleibt schon noch offen. Besser gesagt, es ist im Grunde genommen erst der Einstieg in die eigentliche Katastrophe ... Fazit: Rod Rees hat mit "Demi Monde" eine wahnsinnig detailverliebte, grausame virtuelle Welt erschaffen, die einem den Einstieg ins Buch nicht wirklich leicht machen. Doch das Durchbeissen lohnt sich, denn danach wird man mit einem spannenden Science-Fiction-Thriller mit Erinnerungen an frühere Geschichtslektionen belohnt.

    Mehr
  • Leserunde zu "Demi-Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission" von Rod Rees

    Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission

    katja78

    Heute darf ich euch ein Buch aus dem Goldmann Verlag vorstellen!  Der Start der Buchreihe "Demi Monde - Die Mission" von Rod Rees Ella Thomas hätte diesen Auftrag nie annehmen sollen. Aber für solche Gedanken ist es nun zu spät. Sie ist in einer Computersimulation gefangen und muss die Tochter des Präsidenten aus der virtuellen Welt der »Demi-Monde« retten. Die amerikanische Regierung entwarf diese Simulation einst als Trainingsgelände für Soldaten und schuf damit unwillentlich eine Falle, die immer mehr Menschen zum Verhängnis wird. Eigentlich ist Ella Jazz-Sängerin, doch nur sie konnte mit einer glaubhaften Tarnung in die Demi-Monde eingeschleust werden, und steht vor einer alternativen Realität, die ihre schlimmsten Albträume wahr werden lässt ... Hier gehts zur Leseprobe Näheres zum Buch kann man auch hier nachlesen Zum Autor Rod Rees hat in seinem Leben schon viele verschiedene Kulturen kennengelernt. Er ist durch Afrika, den Mittleren Osten, Bangladesch und Russland gereist und hat längere Zeit in Qatar, Teheran und Moskau verbracht. In Dhaka hat er eine pharmazeutische Fabrik aufgebaut, in Moskau ein Satelliten-Kommunikationsnetz errichtet und in Großbritannien ein Hotel designt. Inzwischen konzentriert er sich ausschließlich aufs Schreiben und lebt mit seiner Frau Nelli und ihren zwei gemeinsamen Kindern in der Nähe von Derby, England. Seid ihr bereit für diese Mission? Dann bewerbt euch! Wie findet ihr die Leseprobe? Ihr seid Blogger? Dann vergesst eure Blogadresse nicht bei der Bewerbung. Meldet euch bis zum 9.3.2013 für eines von 10 Rezensionsexemplaren aus dem Goldmann Verlag

    Mehr
    • 212
  • tolles buch :)

    Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission

    xlady

    25. May 2013 um 01:07

    Meine Meinung: Die Geschichte beginnt mit einem Prolog der in der alternativen Welt von Demi Monde spielt. Ab dem ersten Kapitel ist man sofort mitten im Geschehen und der Spanungsaufbau ist super. Ella soll die Tochter des Präsidenten aus der Welt der Demi Monde retten. Ob sie es wirklich schafft werde ich euch ja natürlich nicht verraten. Die Geschichte ist spannend bis zum Schluss. Durch die Karte die im Buch vorhanden ist kann man sich die Welt der Demi Monde auch sehr gut vorstellen. Was die Charaktere betrifft, bin ich gespaltener Meinung. Ella war mir ab und an durchaus sympathisch aber letzten Endes ist sie keine von den Protagonistinnen mit denen ich mich leicht identifizieren kann. Ihr fehlten wohl einfach die Ecken und Kanten. Die Nebencharaktere wie zum Beispiel Vanka fand ich durchaus interessant und ich finde auch, dass dieser durchauch Potential für eine größere Rolle hätte, jedoch wurde ihm meiner Meinung nach, nicht genug Beachtung geschenkt in der Geschichte, bzw. ich hätte einfach gerne mehr über ihn erfahren. Die Idee hat es mir sehr angetan. Denn das Thema rund um eine Computersimulation, die plötzlich ein Eigenleben entwickelt und zur Bedrohung für die unsere Welt wird, ist für unsere heutige Zeit gar nicht mal so abwegig. Dementsprechend verfolgt man die Entwicklung der Simulation im Buch natürlich auch gespannt, weil man wissen will, welche Ausmaße solch ein Schlamassel annehmen kann. Mein Fazit ist, das die Geschichte rund um die Demi Monde ist definitiv mal etwas neues abseits der regulären Dystopien auf dem Markt. Jedoch denke ich, dass der Autor das Potential der Geschichte reichlich verschenkt hat, da diese einige Ungereimtheiten hat und auch die Charaktere nicht unbedingt authentisch sind. Das Thema an sich sorgt jedoch für das nötige Maß an Spannung um das Interesse des Lesers aufrecht zu erhalten und auch die Auftritte historischer Persönlichkeiten wie Heydrich bieten dem Leser durchaus gute Passagen in der Geschichte. Für Diejenigen, die große Dystopie Fans sind, und nicht an oberflächlichen Charakteren stören, dürfte dieses Buch jedoch genau das Richtige sein.

    Mehr
  • Eine komplexe Story, mit gesellschaftskritischem Inhalt

    Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. May 2013 um 13:23

    Ella Thomas hat sich in eine gefährliche Situation begeben. Sie hat sich bereit erklärt Norma, die Tochter des Präsidenten, aus der Demi-Monde zu retten. Die Demi-Monde ist ein Computerprogramm, dass Soldaten als Trainingseinrichtung dienen sollte. Die Demi-Monde ist der extremste vorstellbare Lebensraum: Übermäßig viele Menschen auf kleinstem Raum, viele verschiedene Religionen und politischen Richtungen auf engstem Raum. Kein Platz für Entfaltung. Ella reist nun in die gefährliche Welt voller Dupes um Norma zu retten – ob sie es schaffen wird? „Demi-Monde“ war mir von vielen Blogs schon bekannt. Es war ein Buch, dass wirklich überall aufgetaucht ist – und dann bekam auch ich die Möglichkeit es zu lesen. Ich habe einiges an Zeit gebraucht, zum einen um in die Geschichte hinein zufinden und zum anderen brauchte ich auch Zeit um dieses Buch zu lesen. Es ist eines, dass sich nicht einfach so weglesen lässt. Man braucht Aufmerksamkeit und Konzentration um alles wahrzunehmen, was es neben der Unterhaltung noch vermittelt. Und ich finde, das ist eine ganze Menge. Angefangen bei den Charakteren und ihren Entwicklungen, als auch den verschiedenen Bereichen der Demi-Monde und ihrer Herrscher und Ausrichtungen. Aber dazu gleich mehr. Der Schreibstil von Rod Rees ist einfach toll. Er beschreibt die Demi-Monde sehr bildlich, farbenfroh und bunt, kann man es allerdings nicht nennen. Düster, beängstigend und grausam ist diese Welt, in der fast jeder an sich denkt und ums Überleben kämpfen muss. Er schafft es den Leser in die Geschichte hineinzuziehen und auch dort fest zuhalten und den Leser mit Ella mit in ein absolut spannendes und gefährliches Abenteuer zu schicken. Das Buch ist in Prolog, vier Teile und das Nachwort gegliedert. Zusätzlich finden wir noch einen Glossar vor. Grade der Glossar ist wirklich toll, oftmals fehlen sie in Büchern und hier muss man grade zu beginn der Geschichte noch einige Begriffe nachschlagen, weil man sonst einfach nicht alles verstehen und auffassen kann. Hilfreich sind aber auch auch die Auzüge am beginn eines jeden Kapitels, die Auszüge aus der Produktbeschreibung der Demi-Monde, aus politischen Schriften etc. darstellen. Politik und Religion sind wichtige Themen in Demi-Monde, dass macht das Buch zu etwas besonderem auf dem aktuellen Fantasymarkt. Wir haben eine wirklich spannende und fantastische Geschichte mit vielen neuen Ideen, aber auch einer ganze Menge gesellschaftskritischer Themen. Rod Rees setzt sich intensiv mit den verschiedenen Themen auseinander, manche bekommen neue Namen, jedoch nur minimal abgeändert, so dass man immer noch nachvollziehen kann worum es geht. So gibt es zum Beispiel den HerEtekalismus und den HimPerialismus und das schöne ist, dass man an dem Wort doch eigentlich direkt sieht, worum es geht. Heydrich und seine Untertanen und Bluthunde sorgen im FortRight für Angst und Schrecken. Aus Voodoo wird WhoDoo. Ebenso wird mit Bauwerken und Orten umgegangen. Die Wewelsburg wird zur WewelBurg und die Externsteine, die eine wichtige Rolle spielen, werden zu ExterStein. Auch die Entwicklung der Charaktere ist wirklich toll ausgearbeitet auch wenn die Wandlung der Menschen manchmal sehr erschreckend ist. Ella ist und bleibt ein sehr liebenswürdiger Mensch auch wenn sie im Laufe der Geschichte natürlich an Reife gewinnt. Ihr Partner in der Demi Monde ist Vanka Maykow ein Trickbetrüger, der das erste Mal lernt auch für einen anderen Menschen einzustehen. Aber genauso merkt man wie Menschen, die eigentlich für das Gute kämpfen wollen, sich nicht weiter unterdrücken lassen wollen, dann selbst von der Macht gefressen wird und die ursprünglichen Ziele aus den Augen verliert. „Demi Monde – Die Mission“ ist ein wirklich spannender Fantasy-Gesellschaftsroman, auf den man sich voll und ganz einlassen muss. Wenn es einem dann aber gelingt, wird man mit einer absolut einzigartigen Geschichte und fesselnden Charakteren belohnt, die einen neugierig auf mehr machen. Hoffentlich dauert es nicht zu lange bis der zweite band in Deutschland erscheint!

    Mehr
  • Demi Monde entführt in eine abstrakte, grausame Welt - Spannung garantiert

    Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission

    his_and_her_books

    14. May 2013 um 06:09

    Zitat: „Die perverse Genialität der Demi-Monde steckte im Detail.“ (S. 19) „Bei konventionellen Computersimulationen wissen die Spieler genau, dass es bloß ein Spiel ist. Sie wissen, dass man nur auf die Pausentaste zu drücken braucht, wenn es einmal brenzlig werden sollte. Diese Wahl haben Spieler in der Demi-Monde nicht.“ (S. 49) „Ich bin ein toter Mann, mein Kind. Und deine Pflicht ist es, dafür zu sorgen, dass mein Tod nicht umsonst ist.“ (S. 297) Inhalt: Ella ist pleite. Sie benötigt dringend Geld. Eigentlich hatte sie sich auf einen ganz normalen Job beworben, den sie wirklich gern ausüben würde. Und Ella scheint es geschafft zu haben. Sie ist in der Endauswahl. Doch was ihr dann offenbart wird, übersteigt ihre Vorstellungskraft. Sie soll diesen Job in der virtuellen Welt der Demi-Monde ausüben! Die Demi-Monde sind eine künstliche Welt, geschaffen, Soldaten auf jegliche Kriegssituationen vorzubereiten. Bevölkert wird die Demi-Monde von einer Vielzahl an Psychopathen, Rassisten und kaltblütigen Mördern. Und mehr noch: Ella soll Norma, die Tochter des Präsidenten, aus dieser perversen Welt retten. Irgendwie ist es jemandem gelungen, Norma aus der Realwelt in die Demi-Monde zu entführen... Nur Ella kann den einzig verbliebenen Zugang zur Demi-Monde noch nutzen. Doch da gibt es ein Problem. Ella ist dunkelhäutig! Wird es ihr gelingen, die Präsidententochter Norma, die im Hause der Dashwoods auf Dashwood Manor gefangen gehalten wird, zu befreien? Allein ihre Hautfarbe wird ihr in dieser rassistischen Welt einige Probleme bereiten… Meinung: Von „Demi Monde“ habe ich schon viel gehört. Einige Leser waren mehr als begeistert, andere haben diesen Tenor wieder ein wenig abgeschwächt. Also musste ich mir selbst eine Meinung zu dieser Geschichte bilden. Zum Glück war das Buch auch gerade griffbereit und so musste ich nicht lange warten, um in die Welt der Demi-Monde abtauchen zu können… Die Demi-Monde ist eine fantastische und gut durchdachte virtuelle Welt, die einzig und allein für ein Realtraining amerikanischer Soldaten erschaffen wurde, um Kriegsbedingungen besser begegnen zu können. Diese Welt wurde vom Autor nahezu perfekt geschaffen und beschrieben, aus meiner Sicht allerdings fast zu detailliert dargestellt und mir nahegebracht. Bereits nach wenigen Seiten hatte ich ein schwelendes Gefühl der permanenten Überforderung ob der ausgeschmückten und wortreich beschriebenen Szenerie, die man in der Demi-Monde vorfindet. Detailverliebt und ausgestattet mit vielen autonomen Begrifflichkeiten hat der Autor sämtliche Eventualitäten in dieser Scheinwelt berücksichtigt und zu Papier gebracht.  Das Buch selbst ist in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil habe ich erfahren, dass die junge Ella aufgrund ihrer Finanznot geneigt ist, fast jeden Job anzunehmen. Die nächste Mietzahlung steht an und Geld ist weit und breit nicht in Sicht. Umso mehr Hoffnung bringt Ella diesem Jobangebot entgegen. Auch wenn dieser Job letztendlich mit einigen Gefahren verbunden zu sein scheint – die Bezahlung ist es allemal wert. Und plötzlich findet sich Ella in dieser faszinierenden und gleichzeitig perversen Welt der Demi-Monde wieder… Ihr Auftrag, die Rettung der Präsidententochter, scheint jedoch nicht realisierbar. Doch langsam findet sich Ella auch in dieser Welt zurecht… Von den anderen Teilen kann ich natürlich nicht allzu viel verraten. Aber die Spannung wächst definitiv! Nachdem ich die anfänglichen Hürden überwunden hatte, kam ich immer mehr in einen strömenden Lesefluss. Nun ließen mich die nur noch temporär vorhandenen unbekannten Begrifflichkeiten kaum mehr stocken und ich kam vor Spannung nur noch selten zum Luft holen. Die Seiten flogen nur so dahin und permanente Anspannung war garantiert. Dieses Niveau konnte bis zum Ende zwar nicht gänzlich gehalten werden, dennoch fühlte ich mich gut unterhalten. Die Charaktere in „Demi Monde“ sind exakt und stilvoll auf sehr hohem Niveau beschrieben. Auch hier muss ich eine kleine Einschränkung machen. Alles war absolut perfekt beschrieben, so auch die Protagonisten. Nur… manchmal ist weniger auch mehr… Meine eigene Fantasie konnte ich so nur zeitweise entfalten, da ich natürlich die vom Autor gewählten Vorstellungen zwar grandios, dennoch zu detailliert serviert bekommen habe. Alle Protagonisten zeigen im Verlauf der Geschichte deutliche Entwicklungen. Die größte Entwicklung habe ich bei Trixie, der Tochter der Dashwoods, empfunden. Hatte sie zu Beginn viele meiner Sympathien auf ihrer Seite, hat sich unser Verhältnis im Laufe der Geschehnisse doch ein wenig abgekühlt. Dies ist aber keineswegs negativ gemeint. Trixie wächst mehr oder weniger aufgrund der angespannten Situation über sich hinaus. Das kann man gut finden oder auch nicht… Ella selbst ist die perfekte Protagonistin. Jung, schön und unbeeinflussbar geht sie ihren Weg. Und selbst in dieser perfiden Welt der Demi-Monde ist es ihr gelungen, mich von Zeit zu Zeit zu verzaubern und der Geschichte sogar einen leichten Hauch von Erotik zu verleihen. Ella mochte ich von der ersten bis zur letzten Seite! Die Demi-Monde, diese virtuelle Welt, ist schwer zu beschreiben. Konstruiert als kostengünstiges Trainingsgelände für einheimische Soldaten, entwickelt diese Sphäre nach und nach ihr Eigenleben. Oftmals blieb mein Herz aufgrund der geschehenen Grausamkeiten, die sich hier abspielten, fast stehen. Vergleichen kann man diese Welt schon fast mit den Schrecken, mit denen die Nazis im Zweiten Weltkrieg die Welt in Atem hielten. Denn auch in der Demi-Monde konnte ich ähnliche Strukturen, vom Rassenhass bis hin zur totalen Vernichtung ganzer Völker, wiederfinden. Erzählt wurde die Geschichte im personalen Stil aus Sicht verschiedener Protagonisten in Vergangenheitsform. Abgesehen von den mir vorab fremden Begriffen, konnte ich mich so jederzeit nah am Plot entlanghangeln und war tief in die Geschichte eingebunden. Nachdem „Demi Monde“ und ich einen nicht allzu leichten Start hatten, konnte ich mich im weiteren Verlauf gut in die Geschichte hineinfinden. Nachfolgend störten mich auch kleinere Ungereimtheiten nicht mehr in meinem Lesegenuss. Dieser Reihenauftakt birgt auf jeden Fall ein gewaltiges Potential, so dass ich gespannt auf den nächsten Teil warte! Urteil: Eine perfekt geschaffene Welt mit all den Grausamkeiten, aber auch Hoffnungen, hat mich ab einem gewissen Punkt förmlich eingesaugt, so dass mir kaum eine Verschnaufpause blieb. Rod Rees „Demi Monde – Die Mission“ hat deutliches Potential, das ich mit der Hoffnung auf eine weitere Steigerung mit sehr, sehr guten 3 Büchern würdige. Für alle Fans abstrakter, aber dennoch real denkbarer Welten, die Perfektion und Spannung lieben, detaillierte Erklärungen aber nicht vermissen möchten.  Die Serie: Demi Monde – Die Mission Demi Monde – Der Widerstand engl. Titel: The Demi-Monde: Summer ©his-and-her-books.blogspot.de

    Mehr
  • Die Welt in der Comutersimulation

    Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    29. April 2013 um 15:36

    Demi Monde ist eine Computersimulation, die geschaffen wurde, um Soldaten in Annahme von Ernstfällen zu schulen. Als in eben diese die Tochter des Präsidenten entführt wird, bittet man Ella Thomas, sie dort herauszuholen. Ella ist Jazz-Sängerin und hält das alles für einen schlechten Scherz. Aber nur sie ist in der Lage, dort glaubhaft aufzutreten und die Präsidententochter wieder zurückzubringen. Erst die Summe von 5 Mio. Dollar können sie zu diesem Einsatz überreden. Sie tritt in eine Welt des Wahnsinns und bereut es mehr als einmal, sich auf diesen Deal eingelassen zu haben ... In der Computersimulation Demi Monde ist das übelste aus der Realwelt vereint. Es finden sich Rassismus, Antisemitismus und Diktatoren, die die Realwelt je hervorgebracht hat, dort umgesetzt. Norma Williams, die Präsidententochter, wird in Demi Monde als Dämon behandelt, sie wird gefangen genommen und verhört. Trixie Dashwood, fast gleichaltrig wie Norma, soll sie aushorchen. Als Ella in Demi Monde ankommt, ist alles fremd für sie, sie hat arge Probleme, sich zurechtzufinden. Mittels eines implantierten Chips, der ihr den Zugang zu einer Datenbank ermöglicht, findet sie sich zurecht und erfährt durch Körperkontakt mit Personen die Informationen über diese.  Sie trifft auf Vanka Maikow, mit dem sie sich zusammen tut und der ihr auch bei der Suche nach Norma hilft. Das Buch spielt im Jahre 2018, also in naher Zukunft. Die Computertechnik ist soweit, dass das US-Militär mittels eines Computerprogramms eine allumfassende Ausbildung erfährt. Ich für meinen Teil kann nur hoffen, dass es so etwas wie Demi Monde niemals geben wird. Die Protagonistin Ella Thomas ist die Sympathieträgerin in diesem Buch. Sie ist blank und nur mittels 5 Mio. Dollar geneigt, sich auf dieses lebensbedrohliche Abenteuer einzulassen. Wie tief sie in die Demi Monde eintauchen muss, um überhaupt an Norma heranzukommen, hätte sie sich nie im Leben träumen lassen. Einmal drin in dem Computerspiel, setzt sie alles daran, auch erfolgreich zu sein. Denn eines ist ihr klar, stirbt sie in dem Spiel, stirbt auch ihr Körper in der realen Welt. Zu einer für mich negativen Protagonistin entwickelt sich Trixie Dashwood. Anfangs behütete Tochter aus gutem Haus entwickelt sie sich in eine Führungsperson der Rebellion, die keinerlei Widerworte duldet und schon gar keine Zweifel an ihrer Person zulässt. Sie hat kein Empfinden mehr für Gut und Böse und zögert auch nicht, jemanden eigenhändig zu ermorden, nur weil er ihr nicht nach dem Mund redete. Das Buch zu lesen ist keine leichte Lektüre. Es ist eine Dystopie, die zudem mit Fremdwörtern so um sich schlägt. Auch die Schreibweisen dieser Wörter wie HimPeril oder HerEtikalismus machen das Lesen nicht leicht. Zum Schluss des Buches gibt es ein mehrseitiges Glossar, in dem diese Begriffe erläutert werden. Ich persönlich habe mich schwer getan, in dieses Buch hineinzufinden und es dauerte fast 200 Seiten, bis es mich dann gepackt hatte.  Dieses Buch ist der 1. Teil und er endet mit einem Cliffhanger. Wer sich in der Geschichte verloren hat wie ich, möchte natürlich wissen, wie es weitergehen wird. Der Folgeband mit dem Titel "Der Widerstand" wird im Juli erscheinen. Im inneren vorderen Klappenteil des Buches gibt es eine Karte, die Demi Monde darstellt. Es wird unterteilt in 5 Abschnitte, die jeweils durch einen Fluss getrennt wurden. Dieser vorliegende 1. Teil spielt vorwiegend in den Rookeries mit den Bezirken Berlin, Washington und London. Das ganze Demi Monde wird umgeben von "Das große Jenseits". Im inneren hinteren Klappenteil findet man die Karte zu den Rookeries. Für Freunde der Dystopien ist dieses Buch ein absolutes Muss und wenn man den Anfang geschafft hat, erwartet den Leser Lesevergnügen pur.

    Mehr
  • Spannend

    Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission

    DasBuchmonster

    27. April 2013 um 20:43

    Die Demi Monde ist böse, sie ist eine Welt von Wissenschaftlern und der Army erschaffen, um eine urböse Gesellschaft zu erschaffen. Anfangs diente sie nur zur Simulation für Soldaten um asymmetrische Kriegsführung kennen zu lernen und zu verstehen. Doch was nur als Simulation beginnt, hat tiefe Folgen, denn die Einwohner der Simulation, die zugleich auch die Zwillinge der tückischsten und bösesten Menschen der Welt sind, finden ein Schlupfloch und entführen die Tochter des US amerikanischen Präsidenten und verschließt die Demi Monde vor der realen Welt. Es besteht nurnoch eine Hoffnung: Ein Mensch kann einen  Dupe, eine Art NPC, ersetzen und die Präsidententochter retten. Dieser Dupe soll die Sängerin Ella Thomas sein. Es gibt da nur ein Problem: Ella ist farbig und landet inmitten vom ForthRight, welches ein NS Staat ist, dem der psychopathische Reinhard Heydrich anleitet. . . eine Reise in einen Alptraum wird wahr. Meinung: Das Cover ist etwas unscheinbar, man erkennt nicht von vornherein worum es in dem Roman geht, ich denke, man hätte es auch etwas interessanter gestalten können. Der Titel ist auch in Ordnung, passend aber jetzt auch nicht spektakulär. Die Welt der Demi Monde ist sehr gut durchdacht und in sich sehr komplex, man muss sich erst ein mal zurecht finden, was ich sehr sehr gut finde. Die Persönlichkeiten, die wir kennen und fürchten, treten dort auf, was die Sache sehr interessant macht. Ich habe mit großen Interesse die Mission verfolgt und Ellas Werdegang, doch gegen Ende war ich etwas gelangweilt von dem "Kriegsteil", das  Buch war von dieser Warte aus gesehen hat mich dieser Teil einfach nicht tangiert. Trotz allem war das Buch sehr spannend, sehr schön komplex, wie ich es mir erwartet habe. Das Ende bleibt offen, was das Buch noch spannender macht. Den zweiten Teil werde ich mir auf jeden Fall zulegen.

    Mehr
  • Ein ständiges Hin und Her...

    Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. April 2013 um 22:09

    Inhalt:Die Tochter des Präsidenten, Norma, ist gefangen in der virtuellen Welt der 'Demi-Monde'. Eigentlich als Kriegsübungsplatz für US-amerikanische Soldaten gedacht, gerät Norma bald in die Klauen der bösartigen Kreaturen, die die 'Demi-Monde' bewohnen. Einzig und allein Ella Thomas kann mit einer glaubhaften Tarnung in die Computersimulation geschleust werden, um Norma zu befreien. Doch als Ella mit der grausamen Realität dort konfrontiert wird, stößt sie an ihre Grenzen... Meine Meinung: Schwierig, schwierig. Ich muss schon sagen, die Rezi zu schreiben fiel mir gar nicht leicht. Grund dafür sind die ständigen UPS und DOWNS. Ein Teil hat mir super gefallen war fesselnd und spannend, 2 Seiten später jedoch musste ich mich durchquälen und hätte das Buch am liebsten in die Ecke gepfeffert. Das ging leider die ganze Zeit so. Dann gab es da noch eine Reihe von sehr seltsamen Begriffen, die ich anfangs überhaupt nicht verstanden habe und die den Lesefluss gestört haben. Beispiele dafür: Checkya, HimPerialismus, RaTionalismus usw. Nach und nach habe ich mich dann an sie gewöhnt und dank des Glossars auch die Bedeutung verstanden. Die Charaktere waren allesamt etwas komisch. Norma, die Präsidententochter, ist ein verwöhntes Gör, dass selbst in den unmöglichsten Situationen nur an sich und den eigenen Konfort denkt. Sie war mir absolut unsympathisch und Ella hätte sie meinetwegen in der 'Demi-Monde' verrotten lassen können :D Ella hingegen mochte ich schon viel lieber. Obwohl der Autor mit seinen ständigen Beschreibungen von Ellas Schönheit und Anziehungskraft auf die Männer ziemlich genervt hat. Nach dem zweiten Mal hab ich es dann auch kapiert, Ella ist eine richtige Bombe ;) Während ihrer Befreiungsmission lernt sie Vanka kennen, den ich sogleich sympathisch fand. Er ist ein richtiger Charmeur. Es gibt in der 'Demi-Monde' noch hunderte von anderen Charakteren und ich muss sagen, dass ich bis auf die zwei Ausnahmen keinen von ihnen auch nur annähernd mochte, vor allem die größenwahnsinnige Trixie war mir unheimlich. Die Story hat wirklich viel Potenzial! An einigen Stellen hat der Autor das Maximum aus seiner Geschichte geholt und das Buch zum wahren Page-Turner gemacht. Leider gingen viele dieser spannenden Stellen in langweilige Kriegsbeschreibungen über. Die vielen Perspektivwechsel verwirrten und zusammen mit eben diesen Kriegsbeschreibungen war es nach einige Zeit einfach nur noch mühsam zu lesen. Das Ende ist ziemlich offen. Obwohl mich der letzte Teil nicht überzeugen konnte, bin ich dennoch neugierig, wie es weitergehen könnte. Fazit: Ein Buch mit viel Potenzial und einer wunderbar kreativen Grundidee, das an einigen Stellen zum wahren Page-Turner und an anderen leider zum umfallen langweilig war. Von mir gibt es nach langem Überlegen knappe 3 von 5 Punkten!

    Mehr
  • Sehr viel ungenutztes Potenzial

    Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission

    ColourfulMind

    20. April 2013 um 14:55

    "Die Hölle auf Erden", bemerkte Ella, als der Captain seinen Platz wieder einnahm. "Sehr richtig", stimmte ihr der General zu, "und da sollen Sie sich hineinbegeben, Miss Thomas. Wir wollen Sie zur Hölle schicken." -S.93 Inhalt: Als die 18-jährige Ella Thomas von der US-Armee 5 Millionen Dollar angeboten bekommt, um in die sogenannten Demi-Monde zu reisen, einer Computersimulation, denkt sie sich nicht viel dabei und nimmt an. Doch dieses Programm ist kein normales Computerspiel und Ellas Mission keine Normale. Schon bald findet sie sich in einer Hölle wieder, die nicht bereit ist sie wieder herzugeben. Meine Meinung: Die Idee, die "Demi-Monde" behandelt ist so kreativ und einzigartig, dass ich alleine deswegen schon dem Autor meinen größten Respekt entgegen bringe. Doch während des Lesens habe ich mich oft gefragt, ob er sich damit nicht übernimmt und seine Leser überfordert. Denn das System der Demi-Monde ist so komplex, verworren und seltsam ( Ja, seltsam ist wohl das beste Wort), dass ich bis jetzt nicht wirklich sicher bin, was ich eigentlich von dem Buch halten soll. Aber erst einmal zurück zum Anfang. Zu Beginn des Buches habe ich mich erst einmal ziemlich verwirrt gefühlt. Der Autor benutzt so viele Wortneuschöpfungen, dass ich nur sehr schwer den Überblick behalten konnte. Es ist zwar ein Glossar am Ende des Buches vorhanden, nur es waren so viele Wörter, die so oft vorkamen, dass das ewige zurückblättern den Lesefluss ziemlich gestört hätte. Eben diese Wortneuschöpfungen haben mich ehrlich gesagt mit der Zeit auch ganz schön genervt. Diese ewigen Wort-Kombis wie LessBiens, nuJus oder UnFunDaMentalismus... Gott, diese Worte haben mich regelrecht aggressiv gemacht und ich habe mich immer wieder gefragt, warum zum Teufel der Autor sie nicht einfach normal schreiben kann... Die erste hundert Seiten waren für mich sehr zäh und ich musste mich regelrecht zwingen, weiterzulesen. Danach hat sich das aber dann schlagartig geändert und die Geschichte wurde fesselnd und interessant. Das hat aber nicht lange angehalten, das das letzte Drittel für mich wieder unheimlich zäh wurde.. ja, ich glaube ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass mich einerseits begeistert und dann wieder so enttäuscht. Schade, dass der Autor das irgendwie nicht durchziehen konnte. Die Demi-Monde an sich sind interessant, aber viel zu komplex. Während des gesamten Lesens hatte ich so viele offene Fragen, die aber nicht etwa neugierig gemacht haben, sondern eher frustrierten, weil es mir die ganze Zeit so vorkam, als hätte ich nicht genug aufgepasst und zu viel verpasst. Ich hätte nicht gedacht, dass der Autor mit dieser Geschichte so tief in die Nazizeit und den Rassismus eindringt, denn das ganze Buch dreht sich quasi um das diktatorische Regime der Demi-Monde, das sich sehr an der Zeit um Adolf Hitler orientiert. Das hatte ich nicht erwartet und weiß nicht ganz, was ich davon halten soll, da es sehr viel um Krieg, politische Strukturen usw. geht. Das konnte mich irgendwie nicht ganz so fesseln und begeistern, da all dies ziemlich trocken und zäh wiedergegeben wird. Trotz der Verworrenheit dieser Welt, konnte ich mir das Geschehen sehr bildlich vorstellen, was ich als einen eindeutigen Pluspunkt der Geschichte ansehe. Es fiel mir immer sehr schwer, mir in Erinnerung zu rufen, dass all diese Charaktere nur Computersimulationen sind, da sie so echt beschrieben wurden. Fazit: In Demi-Monde steckt sehr viel Potenzial, aber es ist irgendwie alles zu viel und ich habe mich schnell überfordert gefühlt. Dieses Buch ist definitiv besonders und etwas anderes, nur ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es meinen Geschmack so trifft.

    Mehr
  • Computerwelt trifft auf drittes Reich...

    Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission

    leseratte69

    Die 18 Jährige Ella schlägt sich mit Jobs als Jazz Sängerin durchs Leben. Sie finanziert damit ihr Studium. Als sie sich mal wieder um einen dieser Jobs, auf einer Militärbasis bewirbt, ahnt sie noch nicht, in was sie dort hinein geraten wird. Sie soll in die Computerwelt Demi Monde eingeschleust werden, um dort die Tochter des US Präsidenten zu retten. Demi Monde ist eine künstlich erschaffene Computerwelt, die dazu dienen soll um Amerikanische Soldaten im Kriegseinsatz zu trainieren. Es ist eine Welt mit einem Durchmesser von knapp 50Km, in der 30.000000 Menschen leben. Diese unterteilen sich in verschiedene Volksgruppen, die unterschiedlicher nicht sein können. So gibt es zum Beispiel Volksgruppen, bei denen Frauen vollkommen unterdrückt werden, genauso gibt es welche, bei denen die Männer völlig wertlos sind und den Frauen unterliegen. Angeführt werden diese Völker von menschlichen Duplikaten der größten Ungeheuer der Geschichte, wie z.b. Heydrich, Ivan der Schreckliche und König Heinrich der achte. Auch der Nationalsozialismus in seiner schlimmsten Form ist hier vertreten. Wie in der realen Welt, führt dieser Krieg gegen die nicht arischen Völker. Wenn Menschen in die Demi Monde kommen, gelten sie dort als Dämonen. Unter anderem werden sie dort erkannt, weil sie im Gegensatz zu den Dupes (Duplikate) bluten. In der Demi Monde muss Ella feststellen, dass man sie nicht vor allen Gefahren gewarnt hat. Und das sie über sich hinaus wachsen muss, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Meine Meinung Da ich mich sehr für das Thema des Nationalsozialismus interessiere, hat mich das Buch sofort in seinen Bann gezogen. Es ist sehr spannend und anschaulich geschrieben. Allerdings waren mir die Zwischensequenzen vor den Kapiteln etwas zu wirr, und auch die ganzen Computerfach Ausdrücke etwas zu viel. Allerdings wurde es nach einer Weile weniger und der Lesefluss dadurch wieder schneller. Vor allem diese Mischung aus Nationalsozialismus und Fantasy war mir vollkommen neu, ich muss sagen es war sehr interessant .Ich muss auch sagen, dass ich mich zu keinem Protagonisten besonders hingezogen oder verbunden fühlte. Diese waren meiner Meinung nach alle etwas oberflächlich. Ich werde mir auf jeden Fall die Fortsetzungen besorgen. Denn ich muss wissen wie es mit Ella weiter geht. Denn im ersten Teil , bleiben sehr viele Sachen offen und ungeklärt.

    Mehr
    • 3

    leseratte69

    14. April 2013 um 14:33
    parden schreibt Wie bist Du denn zu diesem Buch gekommen? Klingt interessant...

    GEWONNEN :)

  • Grausame Computerwelt

    Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission

    mabuerele

    13. April 2013 um 20:17

    „…Was für ein Bekloppter denkt sich bloß solche Spiele aus?...“   Das amerikanische Militär hat ein Computerspiel entwickelt, dass es den Soldaten ermöglichen soll, sich in asymmetrischer Kriegsführung zu üben. Doch bei dem heuristisch entwickelten Spiel ist etwas schief gegangen. Die Computerwelt hat sich verselbständig. Normalerweise braucht man dann nur den Stecker zu ziehen. Leider ist Norma, die Tochter des Präsidenten, aus der realen Welt verschwunden und in Demi Monde, der Computerwelt, erschienen. Daraufhin bietet man der 18jährigen Ella fünf Millionen Dollar, um Norma aus dieser Welt zu holen. Auf diese Summe musste man erhöhen, nachdem Ella das erste Angebot abgelehnt hat. Obiges Zitat stammt von ihr. Sie hat es ausgesprochen, nachdem sie erste Kontakte mit Demi Monde hatte. Dort hat man Dupes kreiert, die einst und jetzt lebenden Menschen nachempfunden waren. Um die Spannung zu erhöhen, gehörten dazu einige der größten Psychopathen der Menschheit. Zu Beginn wechselt die Berichterstattung zwischen der realen Welt und Demi Monde. Nach Ellas Eintritt in Demi Monde bleibt die reale Welt bis kurz vor Schluss außen vor. Ich hatte nicht erwartet, in die Welt des Nationalsozialismus mit seiner Menschenverachtung eintauchen zu müssen. Doch in einem großen Teil von Demi Monde hat Heydrich das Sagen. Damit gibt er auch vor, was gedacht werden darf. Die Theorien der Demi Monde sind realen Philosophien und Gesellschaftsmodellen angeglichen. Ihre Namen wurden nur verfremdet. Wer sich in Philosophie und Gesellschaftswissenschaft nicht auskennt, wird häufig im angehängten Register nachschlagen müssen, um die Zusammenhänge zu verstehen. Auch die auftretenden Personen gehören nicht in jedem Fall zu den Bekanntesten. Neben Kaiserin Wu ist das unter anderen Trotzki. Zu Beginn jedes neuen Kapitels wird jeweils ein Stück Theorie der neuen Welt vorgestellt. Die Erklärungen setzen aber nicht nur ein gewisses Maß an Allgemeinwissen voraus. Ella gelingt es, in der ihr fremden Welt Fuß zu fassen. Doch über weite Strecken dominieren Krieg und Kampf. Dabei sind wiederum einige Vorgänge realen geschichtlichen Ereignissen nachempfunden. Die Protagonisten bleiben ziemlich blass. Nur bei wenigen wird eine Veränderungen, meist nicht zum Positiven, sichtbar. Das Ende lässt viele Fragen offen. Die Computerwelt hat mich betroffen gemacht. Sie ist ein Gemisch aus Menschenverachtung, Hass und Allmachtsstreben. Das Buch lässt mich ziemlich ratlos zurück. Natürlich ist es spannend geschrieben. Aber muss man wirklich ein Computerspiel entwickeln, dass nur ein Ziel kennt – Vernichtung? Wer sich auf das Buch einlässt, sollte wissen, womit er konfrontiert wird. Wer eine Welt der Zukunft erwartet, wird sich sehr schnell in die Vergangenheit kapituliert sehen. Auch die Tatsache, dass sich die Dupes in Demi Monde von Blut ernähren, hat mir diese Welt nicht sympathisch gemacht.    Im Buch finden sich eine Karte der Computerwelt und ein umfangreiches Register. Das Cover, das Ella auf den Weg in die Bereiche des Computers zeigt, passt.    

    Mehr
  • Demi Monde

    Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission

    Rosa_Mariposa

    13. April 2013 um 12:52

    Meine Meinung Das Buch habe ich für eine Leserunde auf Lovelybooks gewonnen. Hier gelangt ihr zur Leserunde : http://www.lovelybooks.de/autor/Rod-Rees/Demi-Monde-Welt-au%C3%9Fer-Kontrolle-Die-Mission-952141037-w/leserunde/1022852099/1037557316/?tag=1034588369Geschichte:Unter dem Buch habe ich mir eigentlich was ganz anderes vorgestellt. Es ist als ob man mitten im Krieg und bei den Nazi's ist. Und das ist leider gar nicht mein Thema, muss ich zugeben. Deswegen habe ich mich auch sehr schwer mit dem Buch getan. Ich kann an dieser Stelle nicht richtig sagen, ob mir das Buch gefallen hat oder nicht. Ich fühlte mich durchgehend unterhalten und es war eine Menge Spannung und Action dabei, aber trotzdem musste ich mich ein wenig durch das Buch quälen. Wenn dir dieser Satz "hoffentlich hast du es bald geschafft" ständig durch den Kopf geht, dann ist das ganz sicher kein gutes Zeichen. Trotzdem habe ich mich aufgerafft und es zu Ende gelesen. Der Schluss ist sehr fies. Es bleibt natürlich vieles offen, aber die Situation, in der das Buch endet ist sehr gemein gewählt worden. Man will wissen wie es weiter geht und auch mich interessiert es sehr. Allerdings kann ich nicht sagen ob es mich im Juli, wenn der 2. Teil erscheint immer noch interessiert. Deswegen glaube ich, das ich es nicht weiter verfolgen werde, mir aber ein paar Rezensionen anschaue.Protagonisten:Keine Person im Buch hat es geschafft mich zu überzeugen. Ich kann von keinem behaupten: "Hey! Den find' ich gut!". Das macht das lesen schon ein wenig schwierig, wenn man keinen so richtig mag, und sich für keinen interessiert. Ella hat mich irgendwie nur genervt, sie wurde immer als absolut unwiderstehlich und sexy beschrieben und darauf auch reduziert, fand ich. Und auch bei den anderen Personen gab es keine Charaktereigenschaften die mich überzeugen konnten.Schreibstil:Das Buch ist ja für Erwachsene, was man aber auch sofort merkt. Ich habe mich ziemlich schwer getan und konnte mich mit dem Schreibstil nicht anfreunden. Er ist sehr kompliziert und man muss sehr viel mitdenken. Abends im Bett ist das ziemlich anstregend und ich hatte selten Lust das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen. Ich wurde durch jeden Kleinigkeit abgelenkt, habe weiter gelesen, aber meine Gedanken waren ganz wo anders, sodass ich Abschnitte doppelt lesen musste, bis ich sie verstand. (Zugegeben alles habe ich auch nicht verstanden). Auch das Gossar am Ende des Buches hat mir nicht helfen können. Die Erklärungen waren sehr kompliziert. Gestaltung:Das Cover ist ganz okay. Ich fand es jetzt nicht sehr besonders. Aber die Karten im Buch haben mich überzeugt. Sie waren sehr hilfreich. BewertungGeschichte: 3/5Protagonisten: 1,5/5Schreibstil: 2/5Gestaltung: 3,5/5 Fazit: 2,5 Sterne für die "Demi Monde". Die Idee, sowie die Umsetzung war gut. Allerdings überhaupt nicht mein Thema. Man muss sich dafür einfach interessieren und daran Spaß zu haben. Für die Protagonisten und den Schreibstil gibt es Punktabzug! Wer auf "Kriegsbücher" steht, ist hier genau richtig, allerdings muss man ein bisschen denken beim lesen! An dieser Stelle danke ich nochmal Lovelybooks und den Goldmann-Verlag, für die Leserunde und das Leseexemplar! Die Rezension findet ihr auch auf meinem Blog: http://maike-liest.blogspot.de/2013/04/rezension-demi-monde.html

    Mehr
  • Mehr als nur eine Simulation...

    Demi Monde: Welt außer Kontrolle - Die Mission

    Amy-Maus87

    11. April 2013 um 10:09

    Inhalt: Die Demi Monde, eine Computersimulation entwickelt vom Militär, um die Soldaten optimal auf Kriege in schwer umkämpften Gebieten mit psychopathischen Anführern vorbereiten zu können. Der Leistungsrechner ABBA, der für dieses Programm zuständig ist, entwickelt sich von selbst weiter um reale und unerwartete Szenarien produzieren zu können. Nichts ahnend, dass auch die Doppelgänger, die von reellen Persönlichkeiten in der Geschichte in das Spiel geschleust worden, ein „Eigenleben“ beginnen und es schaffen die Tochter des Präsidenten in die Demi Monde einzuschleusen. Und ausgerechnet die Jazzsängerin Ella, soll sie in dieser Simulation retten. Meine Meinung: Es kommen so viele Bücher täglich auf den Markt aber über eine Computersimulation, die sich verselbstständigt, habe ich bisher noch nichts gelesen und so war ich doch sehr neugierig, was mich hier erwarten wird. Auf den ersten Seiten habe ich mich erst recht schwer getan, weil viele veränderte Wörter in diesem Buch verwendet werden. Auf manches konnte ich mir einen Reim machen aber auf andere Sachen, die einfach in die Geschichte einflossen, weniger. Erst im Laufe der Geschichte kam es zu Erklärungen der einzelnen Begriffe. (Es gibt zwar auch ein Register aber ich blättere persönlich beim Lesen nicht gerne hin und her und möchte mich ganz auf das Buch konzentrieren) Dabei hätte ich mir lieber Begriffserklärungen schon am Anfang gewünscht, um den Lesefluß nicht so zu unterbrechen. Ich hatte am Anfang schon die Vermutung, dass die erschaffene Welt in den Demi Monden, dem früheren Nationalsozialismus nahe kommt. Dies bestätigte sich auch immer weiter im Laufe des Buches und Rod Ress verknüpft die frühere Geschichte geschickt mit seinem Buch und lässt die früheren Herrschaften wieder als Double in dieser Welt auferstehen und ihre Macht wieder aufs Neue demonstrieren. Was damals gescheitert ist, soll heute zu einem Erfolg werden. Ella spielt eine der Hauptrollen in diesem Buch, da sie zur Rettung für die Präsidententochter ausgewählt worden ist. Ich mag im Buch die Erklärungen, wie Ella in die Demi Monde eingeschleust wird und wie dieses ganze System überhaupt funktioniert. Sicherlich gibt es immer noch die ein oder andere offene Logik Frage, wenn ich jede Einzelheit auseinander nehme. Mich hat das Buch aber so gefangen genommen, dass ich tief mit in die Simulation versunken bin und Ella gerne auf ihrem gefährlichen Weg begleitet habe. Denn nicht alles, was so harmlos klang, ist es in den Demi Monden auch. Im weiteren Verlauf kreuzen Ellas Weg einige Protagonisten, die neben ihr zur einen Hauptfigur in der Geschichte werden und die Erzählung mit ausfüllen und den Spannungsbogen erhöhen. Ab der Mitte des Buches wird es sehr „kriegslastig“ und dies zieht sich über Seiten hinweg aber die Umsetzung dessen sprach mich auf jeden Fall an. Diese Zeilen sind sehr spannend und immer wieder kommt es zu unerwarteten Handlungen. Da flogen die Seiten nur so dahin…. Der Schluss des Buches ist, wie es bei einer Trilogie oft der Fall ist, offen und lässt den Leser mit einer inneren Spannung zurück. Und um zu erfahren, wie es mit Ella und all den anderen weiter geht, muss ich bis bis zum Sommer gedulden. Mein Fazit: Das Buch ist eine Mischung aus verschiedenem Genre, die mich sehr angesprochen hat. Eben auch weil es sich von anderen Werken einfach abhebt. Dass dieses Buch sehr in die damalige Nationalsozialistische Zeit und dessen Krieg driftet, habe ich anhand der Beschreibung nicht angenommen. Leser sollten das vermutlich vorher bedenken, ob ihnen solch´ ein Handlungsverlauf zusagt. Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall gespannt, was der zweite Band bereithalten wird und in welche Richtung sich alles und besonders auch die Demi Monde entwickeln wird.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks