Henry der Held

von Roddy Doyle 
3,5 Sterne bei35 Bewertungen
Henry der Held
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Wenn euch der Klapptext zusagt: Lest das Original! Die deutsche Fassung ist leider nicht sehr gelungen :-(

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Inhaltsangabe zu "Henry der Held"

Henry ist arm, hungrig und ein wahrer Prachtkerl – der König der Straßen von Dublin. Schon mit vierzehn mischt er beim Osteraufstand 1916 mit. Er ist ein Rebell auf einem gestohlenen Fahrrad, ein Freiheitskämpfer – eine irische Legende.

'Ein pralles Meisterwerk.' Die Woche

'Roddy Doyle erzählt eine wunderbare Liebesgeschichte… ein großes Kapitel der irischen Literatur.' Süddeutsche Zeitung

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596151462
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.11.2001

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    EisAmazones avatar
    EisAmazonevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wenn euch der Klapptext zusagt: Lest das Original! Die deutsche Fassung ist leider nicht sehr gelungen :-(
    Deutsche Fassung verliert leider viel ursprünglichen Charme...

    Ich habe "A Star Called Henry" von Roddy Doyle zu Schulzeiten "lesen müssen" und muss sagen, ich habe es sehr, sehr gerne gelesen. Allerdings auf Englisch.
    Wo das original durch Charme und Wortwitz besticht, fehlt der deutschen Version leider jeglicher Charme.

    Wir begleiten Henry quasi von Geburt an, wie er in den Slums aufwächst, in einer zerrütteten Familie, die Mutter Alkoholkrank und der Vater, Auftragsmörder, selten da und mit fünf Jahren anfängt, sich mit seinem Bruder zusammen irgendwie so durch zu mauscheln und letztlich sogar manchmal zur Schule gehen, in der er seine große Liebe trifft, die er später, irgendwann, nachdem man sich aus den Augen verlor, wieder findet und heiratet.
    Nachdem sein Bruder Victor noch im Jugendalter stirbt zieht er allein weiter und tritt schließlich dem Wiederstand bei und ist mitten drin statt nur dabei. Irgendwann jedoch muss er feststellen, dass, egal was er getan hat, nie gereicht hat und nie reichen würde und so flüchtet er vor der Justiz und vor sich selbst und seiner Familie in die USA um ein neues Leben zu beginnen.


    Doyle schafft es, den Leser mit zu nehmen in die Atmosphäre Irlands zur Zeit des Unabhängigkeitskampf der Iren zu Anfang des 20. Jahrhunderts.
    Mich hat das englische Buch mitgerissen und fasziniert, die Sprache war anfangs gewöhnungsbedürftig, es ist eben ein Irisches Buch und kein Parade Englisch, aber das macht irgendwie auch des Buches Charme aus. Es ist bisweilen romantisch, elektrisierend, erotisch, von Verzweiflung getrieben und durch und durch fesselnd und spannend, gar aufreibend.


    Die Deutsche Fassung konnte da leider nicht wirklich mithalten, da in der Übersetzung vieles vom Ambiente, dass durch bestimmte Worte und Sätze geschaffen wurde verloren gegangen ist. Die Geschichte bleibt die gleiche gute Story, nur die Worte, die dafür gesucht worden sind können nicht so sehr packen, wie die originären, das ging mir bei wenigen Büchern so stark wie hier.

    Ich kann, wenn man interessiert ist, wirklich nur die Originalausgabe empfehlen, das deutsche Werk ist geeignet, wenn man meint, es zum besseren Verständnis ebenfalls lesen zu wollen, eigenständig kann ich dafür aber keine Empfehlung aussprechen.


    (Also wer "Poor me" mit "Ich warmes Wurm" Übersetzt hat gehört für mich in einen anderen Job :P)

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Henry der Held" von Roddy Doyle

    Ein spannender und interessanter Roman, bei dem man auch eine Menge über die irische Geschichte lernen kann.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Henry der Held" von Roddy Doyle

    Ein spannendes Buch über ein en spannenden Menschen.

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    Franzis avatar
    Franzivor 11 Jahren
    Rezension zu "Henry der Held" von Roddy Doyle

    Henry, Held dieses Irlandromans, ist von Kindesbeinen an auf sich allein gestellt.Er lebt in Dublin, das kein Zuhause für ihn hat. Seine Mutter geht unter in Ihrem Selbstmitleid und sein Vater, tja den trägt Klein-Henry mit sich rum so lange er denken kann. In Form eines Holzbeines, das das letzte Andenken an ihn ist. Er schlägt sich alleine durch, klaut und bringt später Leute für seinen Idealismus um. Denn er will Irlands Unabhängigkeit von England um jeden Preis.
    So bringt er jeden England-Sympathisanten um die Ecke und wird dafür als Held geadelt. Doch als er zuviel gemordet hatte und selbst zur Zielscheibe wird, erkennt er, dass er für sich und seine kleine Familie noch einmal von vorn beginnen muss...
    Roddy Doyle beschreibt in diesem zurecht vielgerühmten Buch ein Land im Umbruch mit seinen Landsleuten die für ihr Land kämpfen.

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