Roddy Doyle Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht

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Inhaltsangabe zu „Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht“ von Roddy Doyle

Nur einer vermag so humorvoll von Liebe, Tod und Abschiednehmen zu erzählen: Roddy Doyle! Im Moment findet Mary alles gar nicht leicht: Ihre liebe, witzige, wunderbare Großmutter Emer liegt im Sterben. Deshalb hat Mary überhaupt keinen Nerv, sich mit der altmodisch wirkenden Fremden zu unterhalten, die sie eines Tages einfach so anspricht. Doch schnell stellt sich heraus, dass diese Tansey niemand Geringeres als die Mutter von Emer ist – also Marys seit langem tote Urgroßmutter. Als Geist ist sie gekommen, um zusammen mit ihrer sterbenden Tochter sowie Mary und deren Mutter Scarlett ein letztes großes Abenteuer zu erleben. Gesagt – getan! Mit Scarlett am Steuer begeben sich die vier Frauen aus vier Generationen auf eine unvergessliche, letzte gemeinsame Reise in die Nacht ...

Ein Buch der leisen Töne und mit sympathischen Charakteren.

— Mika_Schulze
Mika_Schulze

~ Eine schöne Geschichte vom Wiedersehen und Verabschieden ~

— JuliB
JuliB

Ein wunderschönes Buch was mich vorallem wegen den verschiedenen Perspektiven ( und deshalb auch Zeiten) besonders angesprochen hat.

— ElisabethSturm
ElisabethSturm

Ein Buch zum Weinen und Lachen. Einfach nur toll und absolut lesenswert!

— safido
safido

Keine Vision über den Umgang mit Trauer und Verlust - viel mehr ein Buch gewordener Traum über lebenslange Verantwortung und Beistand...

— Mr. Rail
Mr. Rail

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  • Eine schöne Geschichte vom Wiedersehen und Verabschieden

    Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht
    JuliB

    JuliB

    06. January 2016 um 10:39

    Marys Großmutter Emer liegt im Krankenhaus. Sie wird bald sterben, weil sie einfach alt geworden ist, und darüber sind alle traurig. Ganz besonders Mary und Marys Mutter Scarlett, Emers Tochter, die Emer jeden Tag im Krankenhaus besuchen. Eines Tages begegnet Mary auf dem Heimweg von der Schule einer Frau, die sich ihr als Tansey vorstellt. Tansey ist der Geist von Emers Mutter, die 1928 im Alter von nur 25 Jahren an Grippe verstarb. Sie möchte ihrer nun sterbenden Tochter ausrichten, dass alles gut und nur halb so schlimm ist.  Mary und Tansey freunden sich an. Am Ende lernt auch Scarlett ihre Großmutter kennen und dann beginnt die letzte Reise in die Nacht... Vier Generationen von Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch durch Blutsbande, Gene und die munter vorlauten Charaktere miteinander verbunden sind. Roddy Doyle verknüpft selbst in der Kürze geschickt alle Handlungsstränge und die Geschichten der Figuren, die das Buch im Kopf lebendig und im Herzen berührend machen.  Humorvoll, schön und traurig zugleich. - sehr lesenswert. 

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  • Rezension zu "Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht" von Roddy Doyle

    Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht
    Mr. Rail

    Mr. Rail

    Es gibt Träume im Leben von Menschen, die so unrealistisch wirken, dass man sich schneller von ihnen verabschieden sollte, als noch länger darüber nachzudenken. Es werden Träume geträumt, die trösten und Halt geben. Es gibt Traumbilder, denen man sich niemals entziehen kann, besonders wenn es um gelebte und gefühlte Verantwortung geht. Und wenn es um Liebe geht. Ich träume oft davon, in ferner Zukunft, wenn ich schon gar nicht mehr existiere, genau dann bei meiner kleinen Tochter aufzutauchen, wenn sie im Begriff ist, diese Erde zu verlassen. Ich würde sie gerne halten in diesem Moment. Würde ihr gerne sagen, wie lieb ich sie habe und dann würde ich bis zu dem Moment in dem sich ihre Augen schließen das tun, was ich zeitlebens für das kleine Mädchen getan habe, wenn es ihm nicht besonders gut ging. Ich würde ihre Füße massieren – ich würde damit den Schmerz besiegen, der vielleicht genau in dem Moment von ihr Besitz ergreift, der für dieses vitale Wesen der schlimmste ihres Lebens ist. Es lastet auf mir, dies nicht tun zu können und doch ist dieser Wunsch so groß, dieser Traum so präsent, dass ich ihn sehr oft träume. Und sorry für diese Gefühle – er hält mich und ich sehe mich oft am Bett einer vielleicht 90jährigen Frau stehen, ihre zarten Fußgelenke in Händen und höre mich sagen: „Jetzt sieh´ mal einer an, wie alt mein Mädchen geworden ist…!“ Ich würde dies so gerne für sie tun… und bei Gott, es würde mir so viel bedeuten, wenn sie dann einfach nur so lächeln würde, wie in jenen magischen Momenten, wenn der Schmerz ihren kleinen Körper über die massierten Füße verlässt. Einfach da zu sein in diesen Minuten – mehr wünsche ich mir manchmal nicht vom Leben. Was das mit diesem Buch zu tun hat, wird man sich jetzt fragen? „Mary, Tansey und die Reise in die Nacht“ (CBJ-Verlag) ist für mich persönlich, als hätte Roddy Doyle meinen Träumen gelauscht und mich am Bett jener alten Frau beobachtet. Als hätte jemand in mein Herz geschaut und begriffen, wie viel Halt ein solcher Gedanke geben kann. Als hätte jemand gespürt, wie schön dieser Traumgedanke ist. Dieser Roman beinhaltet eines der denkbar schönsten Bilder die jemals zuvor über den Umgang mit Verlust, über das Loslassen-Können und verantwortungsvolle Liebe geschrieben wurden. Dieses Buch ist ein Traum, der uns beschäftigen… der uns halten kann… und der uns in den schwersten Zeiten Hoffnung und Flügel verleiht. Mehr als drei Generationen einer Familie werden sich in den seltensten Fällen persönlich begegnen. Soviel steht fest. Und so sind es immer Großmütter, Mütter und Enkelinnen auf der weiblichen Seite eines Stammbaums, die Hand in Hand durchs Leben gehen und sich gegenseitig Halt geben. Urgroßmütter kennt man aus Erzählungen und vielleicht von alten Fotos. Drei Generationen leben, trauern, freuen, lachen und leiden gemeinsam. Mary O`Hara trägt mit ihren 12 Jahren schwer an der Situation, dass ihre Großmutter Emer im Sterben liegt. Einerseits fürchtet sie sich vor dem Verlust der geliebten Oma, andererseits fühlt sie sehr intensiv, wie schwer es für ihre eigene Mutter Scarlett wäre, ihre Mutter zu verlieren. Die Wurzel der Familie – den Ursprung des Stammbaums und die Basis eines eigenen Lebens. All dies verkörpert Emer… bettlägerig… voller Schmerz und Angst vor der letzten Reise ihres Lebens. Emer – Mutter, Großmutter und selbst Tochter und Enkelin – ist die Summe aller generationsübergreifenden Leben dieser Familie. Emer steht in deren Zentrum und bereitet sich darauf vor, ihren Platz an ihre Tochter zu übergeben. Abschied… so kann man überschreiben, was sich bei Besuchen im Krankenhaus ereignet. Die lähmende Trauer vor dem Tod… die Angst vor dem nächsten Besuch, der ein letzter sein kann… Angst vor Unausgesprochenem und dem unklaren Danach. Genau in diesem Moment begegnet Mary einer merkwürdigen Frau. Sie wirkt durchscheinend und nicht sehr konturiert, als würde sie schimmern und außerdem sieht sie Scarlett ein wenig ähnlich und ihre Ausdrucksweise erinnert an Emer. Seltsam – sehr seltsam. Vertrautheit stellt sich ein und die Frau stellt sich Mary als Tansey vor, eigentlich Anastasia, aber so hätte man sie nie genannt. Und dann eröffnet sie dem jungen Mädchen das Unfassbare. Tansey ist ein Geist - aber immerhin ein sehr nah verwandter Geist. Sie ist die Urgroßmutter von Mary und konnte nach ihrem Tod im Jahr 1928 die Erde nicht verlassen, da sie so sehr in Sorge um ihre dreijährige Tochter Emer war, dass sie den letzten Schritt nicht gehen konnte. Tansey verkörpert die vierte Generation – viel zu früh verstorben und immer geblieben, um ihrer Tochter die Angst zu nehmen, wenn diese einmal im Sterben liegen würde. Diese Zeit scheint gekommen. Mary bringt Tansey und Scarlett zusammen, die es kaum fassen kann, ihrer eigenen Großmutter zu begegnen, die sie nie kennen lernen durfte. Gemeinsam fassen sie einen geheimnisvollen Plan. Tansey will ihre Tochter Emer im Krankenhaus besuchen und ihr die Angst vor dem Sterben nehmen. Eine letzte Begegnung und vielleicht ein letzter Wunsch – das hat sie sich selbst versprochen und so begeben sich drei Frauen auf ihre bedeutende Mission zu einer vierten. Eine von ihnen schon tot. Eine steht mitten im Leben. Eine an der Schwelle zur Jugend. Eine stirbt. Vier Generationen vereint durch ein ewig währendes magisches Band. Es ist der Beginn einer besonderen Reise in die Nacht und dabei lernen sie einander intensiver kennen, als dies jemals möglich gewesen wäre. Roddy Doyle erzählt eine hoffnungsvolle Geschichte von ewiger Liebe und immer währender Verantwortung. Leuchtend und froh sind die Bilder, die er inmitten der Reise in die Nacht in den Herzen der Leser erzeugt. Er thematisiert nicht die ursprüngliche Angst, jemanden zu verlieren und trauernd zurückzubleiben. Er schreibt nicht über Trauer im eigentlichen Sinn. Er stellt einen Gedanken in den Mittelpunkt, der so sehr nachzuempfinden ist: Die Sorge was passiert wenn man selbst gehen muss und sich selbst nicht mehr kümmern kann – die Sorge davor, der eigenen Verantwortung nicht gerecht zu werden – eine Sorge, die Tansey schließlich bleiben lässt. Mehr als ein Leben lang. Roddy Doyle lässt uns davon träumen, bleiben zu dürfen und in einem letzten emotionalen Moment dasein zu können, wenn wir wirklich gebraucht werden. In seinem Buch für Jugendliche und Erwachsene vermittelt er nicht nur Trost – er weckt auch das eigene Interesse für die Vergangenheit der Familie – er weckt Interesse am eigenen Stammbaum. “A Greyhound of a Girl” heißt der Roman in der Originalfassung. Ein Windhund von einem Mädchen. Vieles haben die vier Frauen im Roman gemeinsam – vieles davon unbewusst. Aussehen, Ausdrucksweise und Vorlieben. Eine lebt in der Anderen weiter. Und manchmal ist die Jüngste ein eben solcher Windhund wie ein ehedem junges Mädchen, das heute seine letzte Reise antritt. Jeder Einzelne ist ein wundervolles Blatt im Stammbaum der Familie und beim Blick in einen Baum erkennt man die Summe aller Generationen in ihren schillerndsten Farben und ihrer vollsten Vitalität. Ein starkes Buch!

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    • 6
  • Frauen-Generations-Geschichte

    Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht
    JuliaO

    JuliaO

    03. May 2014 um 01:54

    Eine ganz unterhaltsame Geschichte, über 4 Generationen von Frauen die zum Tod der Großmutter nochmal zusammen treffen (eine davon ein Geist ;)). Eine wirklich nette Idee, die auch kurzweilig zu lesen ist. Ich bin mir nur bei der Zielgruppe nicht wirklich sicher, es ist zwar definitiv ein Kinder-/Jugendbuch, da bin ich mir aber nicht sicher ob einen dieses Thema interessiert und für Erwachsene ist es für meinen Geschmack vom Stil her schon deutlich zu einfach gehalten...

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  • Schlechter Schreibstil und schlechte Sprecherin

    Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht
    Buchbahnhof

    Buchbahnhof

    28. February 2014 um 09:08

    Leider war dieses Hörbuch, welches lange auf meiner Wunschliste stand und auf das ich mich sehr gefreut habe, ein totaler Griff daneben. Fangen wir mit dem Schreibstil an. Leider endet jeder zweite Satz mit “sagte”, was mich unfassbar genervt und nervös gemacht hat. Allein dadurch, dass ich immer darauf wartete, dass gleich wieder “…, sagte Tansey.” “…, sagte Mary.” etc. kommt, konnte ich mich gar nicht richtig auf die Geschichte konzentrieren. Wenn mal ein “fragte” oder “rief” kam, dann war das schon eine große Abwechslung für die ich dankbar war. Beispiel: Zitat aus dem Buch S. 14 “Was hast du?”, sagte die Frau. “Meiner Großmutter geht´s nicht so gut”, sagte Mary. “Sicher, das weiß ich” ,sagte die Frau. “Warum fragen Sie dann?”, sagte Mary. Und so geht es leider seitenweise. Die Geschichte an sich ist leider weder besonders tiefgründig noch lustig. Sie plätschert lange nur so vor sich hin. Einzig die Rückblenden in Tanseys und Emers Lebensumstände haben mich ein bisschen fesseln können. Mary wirkte auf mich wie eine verzogene Göre. Dass sie auch noch dauernd betont, dass das, was sie gerade gesagt hat nicht vorlaut gemeint war tat ihr übrigens dazu, dass ich sie einfach nur schrecklich fand. Mir ist es schon oft passiert, dass eine tolle Sprecherin ein mittelmäßiges Buch durch ihre Art zu lesen noch ein ganzes Stück nach oben ziehen kann. Hier ging es mir leider genau anders herum. Regina Lemnitz hat eine Art zu lesen, bei der ich das Gefühl hatte, dass alle Kinder, auch hier wieder allen voran Mary, permanent schreien und nicht in einem normalen Tonfall reden. Es tut mir leid, aber dieses Buch bekommt von mir nur einen Stern. Die Geschichte um das Sterben, die sicher berühren soll wurde nur sehr oberflächlich geschrieben. Der Schreibstil mit seinen unendlichen vielen “sagte” ist eher schlecht zu lesen und die Sprecherin trägt ihr Übriges dazu bei, dass die Figuren unsympathisch wirken.

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  • Ich brauche einen Buchtipp (von meinem SuB)

    Daniliesing

    Daniliesing

    Bei mir bahnt sich gerade eine kleine Leseflaute an, nachdem ich in den letzten Wochen eigentlich recht viel gelesen habe. Deshalb würde ich gern mal etwas ausprobieren - es wäre ganz toll, wenn der erste, der das hier liest (wirklich nur der erste) ein Buch von meinen noch ungelesenen Büchern nennt, das er ganz toll fand. Das möchte ich dann direkt als nächstes lesen. Ich möchte erstmal wirklich nur eine Empfehlung, denn wenn es ganz viele werden, kommt wieder das Problem, dass ich mich nicht entscheiden kann ;-) Vielleicht kennt das der ein oder andere von euch. Sollte es ein Buch sein, das ich z.B. gerade verliehen habe, sage ich noch mal Bescheid. So, jetzt bin ich echt gespannt, wer zuerst einen Buchtipp hat und wie mir das Buch dann gefällt. Ich berichte dann hier. Sollte es gut klappen, frage ich danach hier vielleicht wieder nach einem Tipp. Meine ungelesenen Bücher findet ihr übrigens hier: http://www.lovelybooks.de/bibliothek/Daniliesing/ungelesen/ Bisher gelesen: 1. Der Schatten des Windes (empfohlen von SueMei) - 3 Sterne 2. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (empfohlen von Mone80) - 3 Sterne 3. Deine Seele in mir (empfohlen von LeseJulia) - 4 Sterne 4. Saeculum (empfohlen von Annilane) - 5 Sterne 5. The Homelanders - Stunde Null (empfohlen von Buchrättin) - 3 Sterne 6. Zirkel von Sara B. Elfgren (empfohlen von Annilane) - 4 Sterne 7. Davon, frei zu sein von Meg Rosoff (empfohlen von fireez) - 4 Sterne 8. Liebe unter Fischen von René Freund (empfohlen von britta70) - 4 Sterne 9. Elefanten sieht man nicht von Susan Kreller (empfohlen von Madam Swann) - 5 Sterne Ich lese gerade:

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    • 228
  • Ein schöne Geschichte mit viel Spaß aber auch Traurigkeit

    Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht
    ElisabethSturm

    ElisabethSturm

    23. April 2013 um 18:37

    Auf ihrem Nach-Hause-Weg trifft Mary plötzlich Tansey. Was sie noch nicht weiß Tansy ist ihre Ur-Großmutter und ist als Geist gekommen um ihre Tochter, Marys Großmutter die im Sterben liegt , noch einmal zusehen. So machen sich vier Generationen ( Ur-Großmutter, Großmutter, Mutter und Tochter)  eine Reise durch die Nacht. Also erstmal vorweg die Geschichte gefällt mir sehr gut, ich habe zwar das Ende noch nicht gelesen aber ich hoffe das ich es heute Abend noch lesen werde und bin sehr gespannt. Was mir sehr gefällt ist das das Buch mal aus Tanseys Perspektive mal aus der der Großmutter aus der von Mary´s Mutter und aus Marys. Zwischendrin steht aber wieder die eigentliche Geschichte. Vorallem das Gespräch ganz am Anfang finde ich so toll: Mary`s Mutter Scarlett sagt zu Mary das man nicht mit Fremden redet darauf sagt Mary wie sie dann ihren Mann kennengelernt habe der war doch auch ein Fremder. Darauf fällt Scarlett nichts mehr ein. Es ist also mit viel Witz geschrieben es gibt aber auch ernste Stellen.ich finde das Cover zwar ein wenig kindlich aber das Buch ist so überhaupt nicht. Ich hoffe euch gefällt Mary Tansey und eine Reise in die Nacht  

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  • Naja...

    Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    Da mir die Bücher von Andreas Steinhöfel immer ausnehmend gut gefallen haben, ging ich davon aus, daß ein Buch, das er übersetzt auch so schlecht nicht sein könnte. Womit ich durchaus richtig lag, das Buch hat mir allerdings nur durchschnittlich gut gefallen. Die Geschichte ist nicht wirklich komplex und die Charaktere sehr einfach gehalten. Wirklich überraschend sind die Erlebnisse auch nicht. Allerdings könnte ich mir vorstellen, daß das Buch hilfreich ist, einem Teenager den Abschied von den Großeltern oder den Umgang mit der Situation des Sterbens näher zu bringen und vielleicht zu erleichtern. Mir war vieles ein wenig zu leicht und die Sprache hier und dort deutlich zu kindlich, wobei das Buch sicherlich eben nicht schlecht ist, es hat nur meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt. Leider.

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    • 2
  • Rezension zu "Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht" von Roddy Doyle

    Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht
    BookFriend

    BookFriend

    27. February 2013 um 20:09

    Klappentext: Im Moment findet Mary alles gar nicht leicht: Ihre liebe, witzige, wunderbare Großmutter Emer liegt im Sterben. Deshalb hat Mary überhaupt keinen Nerv, sich mit der altmodisch wirkenden Fremden zu unterhalten, die sie eines Tages einfach so anspricht. Doch schnell stellt sich heraus, dass diese Tansey niemand Geringeres als die Mutter von Emer ist – also Marys seit langem tote Urgroßmutter. Als Geist ist sie gekommen, um zusammen mit ihrer sterbenden Tochter sowie Mary und deren Mutter Scarlett ein letztes großes Abenteuer zu erleben. Gesagt – getan! Mit Scarlett am Steuer begeben sich die vier Frauen aus vier Generationen auf eine unvergessliche, letzte gemeinsame Reise in die Nacht ... Meine Meinung: Ich muss zugeben, dass ich an "Mary, Tansey und die Reise in die Nacht" hohe Erwartungen hatte. Nicht nur die Rezensionen fielen oft sehr gut aus, sondern auch die Inhaltsangabe hat mich angesprochen. Ich hatte ein trauriges aber dennoch spannendes Buch vorgestellt. Letzlich bin ich ein wenig enttäuscht, und fand es zu kurzweilig. Das Interessante an "Mary, Tansey und die Reise in die Nacht" ist, dass es aus vier Perspektiven erzählt wird und dabei handelt es sich um vier Generationen von Frauen einer Familie. Zum einen die bereits verstorbene Tansey, die im Sterben liegende Emer, ihre Tochter Scarlett und deren junge Tochter Mary. Das hat mir am Buch sehr gut gefallen und es hat in manchen wenigen Stellen, in denen alle zusammentreffen, einen unbeschreiblichen, magischen Zauber beim Lesen ausgelöst. Tansey wird als eine sehr pflichtbewusste, glückliche Hausfrau dargestellt, die mit ihrem Leben zufrieden ist, bis sie plötzlich stirbt. Emers Leben prägt sich vor allem dadurch, dass ihre Mutter Tansey in so jungen Jahren gestorben ist und sie dadurch nie eine richtige Mutter hatte. Scarlett, die Emers Tochter ist, führt ein glückliches Leben mit ihrer Familie und ihre junge Tochter Mary ist sehr lebendig, frech und sehr klug für ihr Alter. Alle vier Frauen wirken sympathisch und dem Autor gelingt ein gutes Charakterprofil, besonders jedoch bei Tansey, die älteste und Mary, die jüngste. Aufgrund der relativ geringen Seitenanzahl (240 Seiten) gibt es im Buch bis auf diese vier Frauen keine besonders nennenswerten weiteren Charaktere. Es ist wirklich erstaunlich, wie gut der (männliche) Autor Roddy Doyle es schafft aus der Sicht von Frauen zu schreiben und dann auch noch in vier Generationen. Gut gefiel mir, dass er nicht für alle Generationen gleich geschrieben hat und bei Mary beispielsweise einen eher kindlichen Schreibstil angewendet hat, was zwar vielleicht im Lesefluss stören kann, aber passt. Durch die große Schrift und die kurzen Kapiteln liest sich das Buch zudem sehr schnell. Insgesamt gefällt mir der Schreibstil des Autors sehr gut. Es werden einige witzig oder auch mal schöne, vor allem bildhafte Metaphern und Vergleiche benutzt. Außerdem sind vor allem die Dialoge zwischen Mutter Scarlett und Tochter Mary sehr witzig und unterhaltsam geschrieben. Um Tiefe bei den Charakteren zu schaffen und das Leben von Tansey, Emer und Scarlett nachzustellen, arbeitet Roddy Doyle häufig mit Rückblenden und Anekdoten aus der Kindheit dieser. Diese sind leider nicht immer spannend, so dass es beim lesen manchmal zäh wurde und ich mich richtig konzentrieren musste, um nicht schnell abgelenkt zu werden. Auch kommt das Abenteuer, wovon im Klappentext geredet wird, im letzten Drittel des Buches und weil es erst so spät kommt, fällt es auch sehr kurz aus, was sehr schade ist. "Mary, Tansey und die Reise in die Nacht" hat mit den verschiedenen Perspektivwechseln eine interessante Erzählweise und bietet einen schönen Schreibstil des Autors, der es sehr gut versteht aus Sicht von Frauen zu schreiben. Leider gerät das Abenteuer der vier Generationen viel zu kurz und häufig waren die Rückblenden zu langweilig. So ist "Mary, Tansey und die Reise in die Nacht" nicht schlecht und lesenswert, doch man hätte sicherlich viel mehr aus der Geschichte machen können! Wertung: Titel: Mary, Tansey und die Reise in die Nacht Autor: Roddy Doyle Verlag: cbj Gebunden: 240 Seiten Erscheinungstermin: 26.11.2012 Status: Einzelband Preis: € 14,99 [D] ; € 15,50 [A]

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  • Rezension zu "Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht" von Roddy Doyle

    Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    23. February 2013 um 13:17

    Mary hat es zur Zeit nicht leicht. Ihre geliebte Oma liegt im Krankenhaus und es sieht nicht gut für sie aus. Tagtäglich fährt sie mit ihrer Mutter ins Krankenhaus, um ihre Oma zu besuchen und die Zeit, die beide noch haben zu genießen. Doch eines Tages begegnet Mary auf dem Nachhauseweg von der Schule einer seltsamen jungen Frau, die sehr altmodisch gekleidet ist. Aber damit nicht genug, die Frau spricht Mary an und scheint irgendwie auch Emer – Marys Großmutter - zu kennen. Jeden Tag begegnet Mary der Frau und irgendwann erzählt sie ihrer Mutter von der Begegnung. Als diese blass wird, ahnt Mary, dass da wohl irgendwas nicht stimmen kann. Die fremde Frau ist gar nicht so fremd, eigentlich gehört sie sogar zur Familie. Nur – sie dürfte gar nicht mehr existieren. Die Frau ist niemand anderes als Tansey – Emers Mutter, die im Alter von 25 Jahren als Emer gerade mal 3 war gestorben ist. Wieso taucht sie jetzt wieder auf? Und dazu noch als Geist? Und was will sie von Emer, Mary und ihrer Mutter Scarlett? Der Einstieg in die Geschichte gestaltete sich sehr einfach. Die erste Seite ist auch sehr übersichtlich gestaltet. In verschnörkelter Schrift mit einem Vogel steht Marys Name. Darunter die wenigen Zeilen, die dem Leser schnell klar machen, dass es vor allem um Marys Großmutter und den Abschied von ihr gehen wird: „Sie hasste das Krankenhaus. Sie hasste es, darin herumzulaufen. Sie hasste alles daran. Bis auf eine Ausnahme. Ihre Großmutter. Sie hasste das Krankenhaus, aber sie liebte ihre Großmutter.“ Die Geschichte ist sowohl aus der Sicht von Mary, wie auch Scarlett, Emer und Tansey geschrieben. Die Wechsel sind flüssig und durch einen entsprechenden namentlichen Hinweis in der Überschrift leicht nachzuvollziehen. Erzählt wird der letzte Gang von Emer, aber auch ihre Vergangenheit, sowie Tanseys Vergangenheit bis zu jenem schicksalhaften Tag, an dem Tansey starb und Emer alleine lassen musste. Der Leser begleitet die vier Frauen und erlebt ihre Geschichte und auch den letzten Gang. Dabei ist alles nachvollziehbar und man muss sich fragen, ob nicht manchmal die Geister der Verstorbenen einen bis zum eigenen Ende begleiten. Das Ende des Buches war so rührend geschrieben, dass sogar ich ein paar Tränchen verdrücken musste. Aber bis dahin war es aufbauend, kämpferisch und auch ein wenig humorvoll. Sehr facettenreich und einfühlend beschrieben. Zwar ist der Autor männlicher Natur, doch versteht er es, sich in seine weiblichen Protagonisten hineinzuversetzen und sie zum Leben zu erwecken. Die 240 Seiten hatte ich binnen zweier Stunden gelesen gehabt, was nicht nur an der Geschichte, der guten Übersetzung durch Andreas Steinhöfel, sondern auch an dem Druckbild lag. Selbst für ein Jugendbuch kam mit die Schriftgröße etwas groß vor, dafür las es sich auf der Couch am Abend sehr einfach weg. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und dennoch bedauert man es, wenn man am Ende Mary und ihre Mutter Scarlett alleine zurücklassen muss. Sprachlich ist das Buch in der heutigen Sprachgebung geschrieben und daher einfach und leicht lesbar. Obwohl es ein Jugendbuch ist, das für Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen wird, kann man es als Erwachsener ebenfalls gut lesen. Fazit: Ein lesenswerter Roman über das Leben, den Tod und das Abschied nehmen. Sehr empfehlenswert auch für reifere Leser.

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  • Rezension zu "Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht" von Roddy Doyle

    Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht
    IraWira

    IraWira

    "Mary, Tansey und die Reise in die Nacht" hat mich sehr positiv überrascht. Meine Sorge, angesichts des Klappentextes, dass das Buch zu sentimental oder traurig sein könnte, erwies sich als völlig unberechtigt. Auf eine unwahrscheinlich warmherzige und liebevolle Weise werden die Schicksale von Mary, ihrer Mutter Scarlett, deren im Sterben liegender Mutter Emer und Emers lange verstorbener Mutter Tansey umrissen. Man lernt sie ein Stück weit kennen und begleitet sie auf einer wunderbaren letzten gemeinsamen Reise, die Abschied und Trost zugleich sein wird. Was spontan erst einmal sehr sentimental und ein wenig abschreckend wirkt oder wirken könnte, wird durch den Humor, der das Ganze durchzieht zu einem echten Lesegenuss. Ob es Mary oder eine ihrer Vorfahrinnen ist - sie alle lachen gerne und viel und geben dem Thema eine gewisse Leichtigkeit, ohne dass der Eindruck vermittelt wird, Sterben und Tod seien nichts Schlimmes. Diese Gratwanderung schafft das Buch meines Erachtens sehr gut, man spürt, dass der Tod immer noch ein Ende ist, dass das Leben kostbar ist, aber es wird auch vermittelt, dass nicht alles vorbei ist und dass man den Tod nicht fürchten muss. Das Buch und seine wirklich liebenswerten Charaktere haben mir sehr gefallen, auch wenn im Grunde wenig Handlung da ist und das Buch hauptsächlich von der Interaktion, von den Gesprächen der Personen lebt. Durch alles zieht sich ein intelligenter und warmherziger Humor, der das Ganze noch abrundet.

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    • 2
  • Rezension zu "Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht" von Roddy Doyle

    Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht
    safido

    safido

    12. February 2013 um 08:17

    Zum Inhalt: Im Moment findet Mary alles gar nicht leicht: Ihre liebe, witzige, wunderbare Großmutter Emer liegt im Sterben. Deshalb hat Mary überhaupt keinen Nerv, sich mit der altmodisch wirkenden Fremden zu unterhalten, die sie eines Tages einfach so anspricht. Doch schnell stellt sich heraus, dass diese Tansey niemand Geringeres als die Mutter von Emer ist – also Marys seit langem tote Urgroßmutter. Als Geist ist sie gekommen, um zusammen mit ihrer sterbenden Tochter sowie Mary und deren Mutter Scarlett ein letztes großes Abenteuer zu erleben. Gesagt – getan! Mit Scarlett am Steuer begeben sich die vier Frauen aus vier Generationen auf eine unvergessliche, letzte gemeinsame Reise in die Nacht… (Quelle: cbj) Meine Meinung: Im ersten Augenblick könnte man fast ein wenig enttäuscht sein, wenn man während des Lesens feststellt, dass das, was auf dem Buchrücken zu lesen ist, im Prinzip schon die ganze Geschichte ist und die Reise selbst nur einen kleinen Teil ausmacht – man könnte es sein, muss es aber nicht. Denn im Grunde geht es gar nicht um die Reise an sich, da verwirrt der deutsche Titel (Originaltitel: A Greyhound of a Girl) ein wenig. Im Vordergrund stehen vielmehr die Fragen: Warum taucht Tansey auf einmal auf? Wo geht die Reise hin? Wieso hat die Reise dieses Ziel? Und die Antworten auf diese Fragen stecken voller Gefühl, Liebe und auch Humor, und machen dieses Buch so lesenswert und besonders. Roddy Doyle ist es ganz wunderbar gelungen, ein an sich trauriges Thema gar nicht mehr so traurig wirken zu lassen. Dennoch gibt es auch sehr viel Tiefgang in dieser bezaubernden Geschichte. Ich hatte bereits nach den ersten Seiten einen dicken Kloß im Hals, musste wenige Sätze später aber auch schon wieder schmunzeln. Und so ging es eigentlich auch die ganze Zeit weiter. Die vier Hauptdarstellerinnen in diesem Jungendbuch sind trotz der Kürze des Buches sehr liebevoll und detailliert gezeichnet – auch wenn vieles zwischen den Zeilen steht. Besonders gut gelungen ist ihm das bei Mary, dem vorlauten, witzigen und klugen 12jährigen Mädchen. “Sprich mit keinen Fremden, schoss es ihr durch den Kopf. Das hatte sie schon früh gelernt. >>Aber das ist doch dämlich<<, hatte sie vor ein paar Jahren gesagt. >>Warum ist das dämlich?<<, hatte ihre Mutter gesagt. >>Wusstest du, wer Dad war, als du ihn kennenlerntest?<< >>Natürlich nicht.<< >>Also war ein Fremder.<< >>Aber …<<” (S. 15) Dieses Buch steckt voller Emotionen. Der Grund für Tanseys Erscheinen und für ihr Verweilen war einfach nur ergreifend und schlichtweg zu Herzen gehend. Aber im Grunde gilt das für das ganze Buch. Ich könnte diese Rezension vollpacken mit tollen Dialogen, Aussagen und Gedankengängen, die mich zum Weinen und Lachen brachten – manchmal sogar zur gleichen Zeit. Ein wirklich tolles Buch über Trauer, Abschied, die Angst vor dem Tod und der Liebe zwischen Müttern und Töchtern. Sehr zu empfehlen, auch wenn man selbst schon lange wesentlich älter als 12 Jahre ist. ♥ www.bookwives.wordpress.com

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  • Rezension zu "Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht" von Roddy Doyle

    Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht
    rumble-bee

    rumble-bee

    07. February 2013 um 14:35

    Rotzfrech und liebenswert... ... das ist Mary, die (noch) 12 Jahre alt ist. Sie hat es nicht leicht - ihre Brüder sind schon im Teenager-Alter und werden langsam zu dauerkichernden Aliens; ihre beste Freundin ist weggezogen; ihre Mutter schimpft ständig wegen ihres vorlauten Wesens mit ihr, und - ihre Oma Emer liegt im Sterben. Und dann taucht auch noch eine geheimnisvolle Fremde auf, die altmodisch gekleidet ist, altmodisch spricht, und die Mary seltsamerweise zu kennen scheint... Ich denke, ich nehme nicht zu viel vorweg, wenn ich verrate, dass die geheimnisvolle Fremde der Geist von Marys Urgroßmutter Tansey ist. Tansey sucht die Nähe ihrer Familie, weil sie ahnt, dass sie gebraucht wird. Denn sie selbst starb viel zu früh, um ihre eigene Tochter Emer (die, die nun im Sterben liegt) wirklich kennenzulernen. Langsam nähern sich nun die verschiedenen Perspektiven einander an, bis es zu einem gemeinsamen Ausflug aller vier Frauen kommt (ja, auch der Geist Tanseys ist mit von der Partie). Auf sehr einfühlsame und dennoch humorvolle Weise wird so für Kinder und Jugendliche der ganze Themenkomplex rund um Tod und Verlust aufbereitet, was ich für diese Altersgruppe auch recht gelungen finde. Aus erwachsener Perspektive kann ich allerdings nicht umhin festzustellen, dass die ersten zwei Drittel des Buches, bis hin zu dem besagten Ausflug, mir wesentlich besser gefallen haben. Roddy Doyle hat wirklich einen wunderbaren, frechen, humorigen, und durch und durch irischen Schreibstil; zudem gelang es ihm hervorragend, den Charakter der rotzig-liebenswerten Mary herauszuarbeiten. Die Schreibweise in diesem Teil des Buches war fast schon ein wenig zu komplex für junge Leser, da es ständige Rückblenden, verteilt auf die vier Frauen, gab. Der eigentliche Ausflug ist mir persönlich dann zu "banal" ausgefallen; auch, wenn ich mich in einen jugendlichen Leser versetze. Hier flacht das Buch einfach deutlich ab; die Unterhaltungen werden ein wenig aufgekratzt-nichtssagend, und auch der Ausgang und die Botschaft des Buches waren für mich recht vorhersehbar. Ein Geist besucht seine sterbende Tochter, nur um ihr zu sagen, "es sei alles nicht so schlimm"? Da hätte ich ein wenig mehr erwartet. Insgesamt kann ich aber dennoch guten Gewissens vier Sterne vergeben. Immerhin wird hier ein schwieriges Thema völlig unverkrampft und mit reichlich Humor geschildert; das ist doch schon mal was! Allerdings ist das Buch doch sehr weiblich, für Jungs wohl weniger geeignet.

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  • Rezension zu "Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht" von Roddy Doyle

    Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht
    Winterzauber

    Winterzauber

    02. February 2013 um 22:28

    Ich weiss allerdings nicht so recht, wie ich das Buch bewerten soll - ein ganz und gar ungewöhnliches Buch über den Kreislauf des Lebens, vor allem der Tod wird hier sehr thematisiert. Mary wohnt mit Mutter, Vater und 2 jüngeren Brüdern in Dublin, ihre Großmutter Emer liegt im Sterben und ihre Mutter Scarlett und sie gehen sie jeden Tag besuchen. Sie wird eines Tages von einer jungen altmodisch gekleideten und auch altmodisch sprechenden Frau angesprochen. Mary fühlt sich zu dieser Frau angezogen und erzählt ihrer Mutter von Tansey, Tansey hieß auch ihre Großmutter, die Scarlett nie kennengelernt hat, da sie an Fieber starb, als ihre Mutter Emer gerade 3 Jahre alt war. Es stellt sich heraus, dass Tansey sich als Geist zeigt, als ihre 80jährige Tochter Emer im Sterben liegt. Alle 4 Frauen erleben noch einen wunderschönen unvergesslichen Abend, bevor der Tod kommt. Es gibt einige Rückblicke im Buch, als Emer noch ein Kind war und auch später Scarlett jung verliebt war und das Buch hat einen eigenen Charme, da es für alle Beteiligten normal zu sein scheint, dass sich Tansey als Geist zeigt, da sie ihre Tochter nicht verlassen konnte, dadurch erhält die Geschichte einen Leichtigkeit, verliert jedoch nicht den Ernst des Lebens, bzw. des Sterbens. Ich habe das Buch mit meiner Tochter gelesen und sie hat es weitaus mehr genossen als ich, doch sehr einfach geschrieben, viele Wiederholungen und Auseinandersetzung mit Verlust. Es ist perfekt für 11, 12, 13, vielleicht auch 14jährige, aber für Erwachsene ist es meiner Meinung etwas zu kindlich und einfach geschrieben, aber wenn es jemand versuchen möchte, ist es sicher kein Fehler, da das Buch nur 240 Seiten hat mit großer Schrift. Die Frage meiner Tochter, ob ich auch bei ihr bleibe, wenn ich gestorben bin, hat mich sehr berührt.

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  • Rezension zu "Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht" von Roddy Doyle

    Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    30. January 2013 um 08:06

    KLAPPENTEXT: Im Moment findet Mary alles gar nicht leicht: Ihre liebe, witzige, wunderbare Großmutter Emer liegt im Sterben. Deshalb hat Mary überhaupt keinen Nerv, sich mit der altmodisch wirkenden Fremden zu unterhalten, die sie eines Tages einfach so anspricht. Doch schnell stellt sich heraus, dass diese Tansey niemand Geringeres als die Mutter von Emer ist – also Marys seit langem tote Urgroßmutter. Als Geist ist sie gekommen, um zusammen mit ihrer sterbenden Tochter sowie Mary und deren Mutter Scarlett ein letztes großes Abenteuer zu erleben. Gesagt – getan! Mit Scarlett am Steuer begeben sich die vier Frauen aus vier Generationen auf eine unvergessliche, letzte gemeinsame Reise in die Nacht ... AUTOR: (Quelle: cbj) Roddy Doyle, 1958 in Dublin geboren, ist einer der bekanntesten Vertreter der neueren irischen Literatur. Für seinen Roman „Paddy Clarke Ha Ha Ha“ erhielt er den renommierten Booker Prize, sein Jugendroman „Wildnis“ wurde mit dem Luchs des Monats sowie dem Irish Book Award ausgezeichnet und stand auf der Focus-Liste der „Besten 7 Bücher für junge Leser“. Roddy Doyle lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Dublin. EIGENE MEINUNG: „Ich bin ein Geist. Das klingt ein bisschen albern, aber ich bin der Geist deiner Urgroßmutter.“ Mary ist überrascht, als sie auf dem Heimweg von einer fremden, etwas seltsam aussehenden Frau angesprochen wird. Ob das wohl die neue Nachbarin ist? Wie auch immer, denn normalerweise darf sie nicht mit Fremden reden, obwohl ihre Mutter auch mit ihrem Vater geredet hat, bevor sie sich verliebten und da war er auch ein Fremder. Die Frau, die eigentlich jünger wirkt als Marys Mutter Scarlet, aber ein älteres Kleid anhat, macht auf jeden Fall einen netten Eindruck. Und dann sagt sie etwas, das Mary aufhorchen lässt: „Sag deiner Großmutter, dass alles ganz großartig wird.“ „Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht“ ist ein ganz wundervoller Roman. Es ist ein Herzensbuch, eines dieser Bücher, die man sofort ins Herz schließt und nie mehr los lässt. Es ist ein wenig traurig, aber vor allem wunderschön. Es strahlt diese besondere Wärme aus, wie sie bei Büchern nur selten vorkommt. „Spür das, Emer. Du bist lebendig. Emer lag da. Ich bin lebendig. Ich bin die schlaksige Emer. Ich bin die große, gertenschlanke Emer. Inzwischen bin ich ein paar Zentimeter kürzer, aber ich bin lebendig.“ Und diese Lebendigkeit ist bis in jede Faser spürbar, denn Roddy Doyle zeichnet Charaktere, die nur so vor Lebensfunken sprühen (selbst Tanseys Geist) und dies bis in die kleinste Haarspitze ausstrahlen, auch, wenn das Leben nicht immer leicht ist und es den ein oder anderen Rückschlag gibt. Unterstrichen wird dies durch Roddy Doyles Schreibe, die den Leser immer wieder zum schmunzeln bringt. Vor allem Marys kindliche Betrachtungsweise der Dinge, voller Neugier, aber auch Ehrlichkeit, ist einfach nur toll. „Scarlett wusste nicht, was genau er damit meinte, aber sie vermutete, dass es etwas mit den Maschinendingern zu tun hatte, die über die Milchdinger der Kühe gestülpt wurden und so die Tiere für ihn melkten, während er, an die Wand gelehnt, Zeit für ein Schwätzchen hatte.“ „Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht“ ist ein ganz besonderes Portrait von Frauen, die über vier Generationen hinweg eine innige Beziehung zueinander haben, aber auch geprägt sind von Verlust und Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben der Frauen, die während ihrer Kindheit dazu neigten ein wenig Vorlaut zu sein. Indem der Autor immer mal wieder in die Vergangenheit wechselt und sowohl Tansey, als auch ihre Tochter Emer, ihre Enkelin Scarlett und ihre Urenkelin Mary erzählen lässt, stellt er auf wunderschöne Art und Weise dar, wie sehr sich die Frauen ähneln, wie eng sie miteinander verbunden sind und wie dennoch jede ihren eigenen Weg geht, um zu einer individuellen Persönlichkeit zu werden. „`Jep´, sagte Mary. `Und ob das merkwürdig ist. Das ist überhaupt nicht vorlaut gemeint.´ `Nur weil du behauptest, nicht vorlaut zu sein, stimmt es noch lange nicht´, sagte Scarlett.“ FAZIT: „Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht“ ist ein ganz wundervolles Buch, das ich nur jedem ans Herz legen kann. Voller Wärme und Witz hat mich der Autor mit seinen facettenreichen, unglaublich liebenswerten und einfach wundervollen Protagonistinnen sehr gerührt. Ein Buch, das ich für immer in liebevoller Erinnerung halten werde.

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  • Rezension zu "Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht" von Roddy Doyle

    Mary, Tansey und die Reise durch die Nacht
    marion_gallus

    marion_gallus

    19. January 2013 um 22:28

    Die 12-jährige Mary lebt gemeinsam mit ihren Eltern und zwei älteren Brüdern in Dublin. Derzeit geht es Mary nicht so gut. Ihre beste Freundin ist gerade umgezogen, zwar nur 7 km weiter in die andere Ecke von Dublin, doch für beste Freundinnen ist dies unendlich weit. Dann liegt außerdem ihre geliebte Großmutter Emer im Krankenhaus, sie ist weit über 80 Jahre alt und liegt im Sterben. Jeden Tag fährt Mary gemeinsam mit ihrer Mutter Scarlett dorthin und besucht Emer. Sie hasst das Krankenhaus, doch sie möchte ihre Großmutter sehen, denn die liebt Mary über alles und Emer hat ihren Humor auch im Krankenhaus nicht verloren. Eigentlich macht sie einen recht guten Eindruck, nur dass sie von einer Sekunde auf die andere tief einschläft, dass macht Mary dann doch Angst und zeigt ihr auch, dass es mit Emer langsam zu Ende geht. Eines Mittags, Mary kommt von der Schule und ist beinahe zu Hause angekommen, da trifft sie eine fremde Frau vor dem Haus und sie reden miteinander. Natürlich hat ihre Mum ihr immer wieder eingeschärft bloß nicht mit Fremden zu sprechen, aber irgendwas hat diese seltsame Frau an sich, das Mary das Gefühl gibt eben keine Fremde zu sein. Zunächst denkt Mary, dass die Frau alt ist. Dann merkt sie aber, dass eigentlich nur ihre Kleidung altmodisch ist und die Frau selber noch jünger ist, als ihre Mum. Mary glaubt die Frau wäre eine neue Nachbarin, doch dann wird klar, dass die Frau viel zu viel weiß, wie zum Beispiel Marys Namen und auch den ihrer Großmutter. Es stellt sich heraus, dass die Frau, genannt Tansey, eigentlich Anastasia, die verstorbene Mutter ihrer Großmutter ist. Also Marys Urgroßmutter. Mary erzählt ihrer Mutter davon, die ihrer Tochter sogar glaubt. Denn als Mary den Namen Tansey erwähnt, ist sie sicher, dass kann kein Hirngespinst einer 12-jährigen sein. Sie laden Tansey auf eine Tasse Tee in ihre Wohnung ein – Tote trinken keinen Tee, doch sie freut sich trotzdem – und die drei Frauen beginnen eine Unterhaltung, die sehr interessant und aufschlussreich ist. Als Marys Großmutter Emer 3 Jahre alt war, ist ihre Mutter an der Grippe erkrankt und sehr schnell verstorben. Tansey konnte sich nicht von ihrer Tochter trennen, wollte sie aufwachsen sehen und ist deshalb immer in ihrer Nähe geblieben. Nun liegt ihre Tochter im Sterben und daher hat sie den Schritt gewagt, Kontakt zu ihrer Familie aufzunehmen. Und dies führt zu einer großen, abenteuerlichen Nacht, die die vier Frauen gemeinsam verbringen … *** Das Buch ist regulär eine gebundene Ausgabe, ich rezensiere jedoch hier ein unkorrigiertes Leseexemplar. Mein Buch hat 235 Seiten, das gebundene 240 Seiten. In meinem Exemplar waren die Seiten sehr luftig und mit einer großen Schrift bedruckt, wodurch ich diese sehr schöne Geschichte in ca. 2,5 Stunden bereits durchgelesen hatte. Der irische Autor Roddy Doyle hat hier ein so herzliches, liebevolles, humorvolles Buch geschaffen, dass eigentlich ein eher trauriges Thema behandelt: den Tod eines geliebten Menschen. Wie er diese vier Frauen zusammenführt und wir an ihren jeweiligen Leben teilhaben, dass macht großen Spaß. Wir erleben als Leser nicht nur die Gegenwart aus der Sicht von Mary. In Rückblenden erleben wir Momente aus Sicht von Tansey, der verstorbenen Urgroßmutter, den gleichen Moment dann noch einmal aus Sicht der 3-jährigen Emer. Was dieses Buch auch ausmacht, sind die Gespräche. Wie sich die Frauen untereinander die Bälle zuspielen und wie sie miteinander reden, dass wirkt alles echt und real und gibt dem Leser das Gefühl daneben zu sitzen und zuzuhören. Zum Beispiel war es sehr amüsant zu lesen, dass eine verstorbene Mutter, die aussieht wie 25 ihrer über 80-jährigen Tochter sagt, sie solle sich jetzt gefälligst bei ihrer eigenen Tochter entschuldigen. Klingt vielleicht gerade ein wenig wirr, ist es aber nicht. Was mir persönlich auch besonders gut gefiel war wie Mary ihre beiden älteren Brüder beschrieben hat. Sie sind 14 und 16 Jahre alt und nicht mehr „ihre Brüder“, für Mary sind diese Wesen nur noch Fremde, mit denen sie in ihrer Kindheit gespielt und gealbert hat. Ihr Benehmen macht Mary Angst und sie will nicht zu einem solchen Wesen „mutieren“. Ich habe mich sofort gefragt, ob mein eigener 12-jähriger Sohn ähnlich für seine älteren Geschwister (18 + 16) empfindet und diese Veränderung ähnlich ausdrücken würde. Ich denke ich werde ihn darauf ansprechen. Mein Fazit: 5 von 5 Sternen für diese warme, liebevolle, lustige und auch traurige Geschichte über die Familie, die Liebe zwischen Müttern und Töchtern, Großmüttern und Enkelinnen. Der Autor hat das Thema Sterben und Loslassen in eine wunderbare Geschichte verpackt, die voller herrlicher Gespräche, Erinnerungen und mit einem verrückten finalen Abenteuer ist. Ich danke Amazon für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars (unkorrigierte Fassung). © Buchwelten 2013

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