Wie der Titel schon verrät, handelt es sich hier um eine wirklich hinterhältige Story. Sehr gelungen, spannend und mitreißend geschrieben.
Roderick Anscombe
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Hinterhältig
Das geheime Leben des Laszlo Graf Dracula
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Inhalt: Paul Lucas ist Psychiater und therapiert in einem Hochsicherheitsgefängnis psychisch kranke Straftäter. Aber mit einem dermaßen durchtriebenen Patienten wie Craig Cavanaugh hat er es noch nie aufnehmen müssen. Der schwerreiche Harvard-Student ist mindestens so verschlagen wie gebildet – und er ist ein psychopathischer Stalker, der vor nichts zurückschreckt. Widerspruch duldet er nicht: Er hat seine Dozentin massiv bedroht, weil sie seine Avancen zurückwies, und nun will er, dass Paul ihn rausboxt. Als dieser sich weigert, sein Werkzeug zu sein, setzt Craig ihn mit perfiden Intrigen unter Druck, die Pauls gesamte Existenz zu zerstören drohen. Ein Psychoduell auf Leben und Tod nimmt seinen Lauf, bei dem Paul lange Zeit nicht begreift, dass er schon längst nicht mehr Herr der Lage ist …
Cover: Das Gelb gefällt mir. ^^ Ansonsten finde ich das Cover mittelprächtig. Nicht schlecht, aber auch nicht besonders toll. Kann eigentlich nicht so besonders viel dazu sagen, ich finde es halt irgendwie einfallslos.
Schreibstil: Lahm. Mich hat das Buch überhaupt nicht gefesselt. Wenn man in der Ich-Perspektive schreibt, muss das Ganze viel, viel emotionaler geschrieben sein. Gut, Paul ist Psychiater, aber diese ganze Analyserei hat mich tierisch genervt und vor allem auch gelangweilt. Für mich absolut nicht realistisch, dass man die ganze Zeit, auch wenn man mit seiner Frau streitet, nur in dieser Psychiater-Denkweise denkt.
Die Story: Tja, die Story. Irgendwie hatte ich es mir noch dramatischer vorgestellt, wenn man das so sagen kann. Ich war vom Inhalt her enttäuscht. Ich dachte, Craig würde richtig viele Intrigen entwickeln, um Paul in den Wahnsinn zu treiben, doch alles blieb ganz harmlos. Und dadurch in gewisser Weise langweilig. Schade. Auch Pauls „Beziehung“ zu Natalie wirkte auf mich eher gezwungen, ihr Verhalten in vielen Situationen genauso wenig nachvollziehbar wie das von Abby. Insgesamt konnte mich die Story einfach nicht überzeugen.
Fazit: Inhaltlich hat mir das Buch ein wenig Angst gemacht. Ich hoffe wirklich, dass ich niemals mit einem solchen Stalker zu tun haben muss. Davon abgesehen fand ich das Buch aber irgendwie sehr lahm. Besonders das Ende war irgendwie ziemlich lächerlich und konnte mich überhaupt nicht überzeugen.
*** Inhalt ***
Paul Lucas ist Psychiater und therapiert in einem Hochsicherheitsgefängnis psychisch kranke Straftäter. Aber mit einem dermaßen durchtriebenen Patienten wie Craig Cavanaugh hat er es noch nie aufnehmen müssen. Der schwerreiche Harvard-Student ist mindestens so verschlagen wie gebildet - und er ist ein psychopathischer Stalker, der vor nichts zurückschreckt. Widerspruch duldet er nicht: Er hat seine Dozentin massiv bedroht, weil sie seine Avancen zurückwies, und nun will er, dass Paul ihn rausboxt. Als dieser sich weigert, sein Werkzeug zu sein, setzt Craig ihn mit perfiden Intrigen unter Druck, die Pauls gesamte Existenz zu zerstören drohen. Ein Psychoduell auf Leben und Tod nimmt seinen Lauf, bei dem Paul lange Zeit nicht begreift, dass er schon längst nicht mehr Herr der Lage ist ...
*** Meine Meinung ***
Die Inhaltsangabe klingt echt klasse, doch leider kann sie nicht halten, was sie verspricht.
Alles war so vorhersehbar. Ich dachte zwischendurch, es wird das und das nicht passieren, weil es viel zu eindeutig ist, es wird etwas Unerwartetes geschehen und ich dachte mir die hanebüchensten Dinge aus, doch leider kam genau das, was klar war.
Die Charaktere bleiben sehr flach und farblos und ich konnte mit keinem mitfühlen oder mitfiebern.
Und als wenn das nicht genug wäre, fand ich das Ende auch noch unbefriedigend. Es gab den Showdown und dann noch ein bisschen Geplänkel, das irgendwie nur wie ein „ich muss noch ein bisschen was beschreiben“ daher kam.
Das HB hat mich nicht gefesselt und war für einen Thriller viel zu vorhersehbar und durchschaubar - die Inhaltsangabe hat mich "hinterhältig" getäuscht. Es gibt 1 Punkt von mir.
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Zusätzliche Informationen
Roderick Anscombe wurde am 01. Januar 1947 in Manchester (Vereinigtes Königreich) geboren.
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