Rodica Doehnert Das Sacher

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Inhaltsangabe zu „Das Sacher“ von Rodica Doehnert

Der fesselnde Roman zum TV-Event des Jahres Wien 1892: Anna Sacher will das aufstrebende Hotel nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes weiterführen. Resolut und gegen alle Widerstände erklimmt die junge Witwe den Platz der Prinzipalin: »I’ bin der Herr im Haus!« Während Anna Sacher, Zigarre rauchend, umgeben von einer Schar Bullterrier und gemeinsam mit ihrem treuen Personal das Hotel zu einer Legende macht, ringen zwei Paare, die unterschiedlicher nicht sein könnten, in einer Ménage à quatre um seelische Reifung. Nach Das Adlon. Eine Familiensagawerden erneut die Räume eines legendären Hotels zum Schauplatz eines bewegenden Figurenreigens. Der Roman von Rodica Doehnert, den sie auf der Grundlage ihres eigenen mitreißenden Drehbuchs für den großen TV-Zweiteiler für die Constantin Filmschrieb, folgt seinen Figuren durch den Niedergang der europäischen Monarchie in all die Widersprüche des 20. Jahrhunderts. Ein packendes emotionales Drama entspinnt sich zwischen den Suiten und Séparées des Hotels Sacher, als sich ein Berliner und ein Wiener Paar dort begegnen. Die schicksalhafte Verbindung dieser vier Menschen droht außer Kontrolle zu geraten, als ein düsterer Entführungsfall in den Gassen Wiens Aufsehen erregt. Was hat das verschwundene Mädchen mit dem glanzvollen Hotel zu tun?

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    Das Sacher

    Patno

    01. May 2017 um 19:56

    Als ich auf der Leipziger Buchmesse am Stand des Europa Verlages dieses Buch im Regal stehen sah, zog mich das Cover magisch an. Die Aufmachung des Buches ist ansprechend. Schlägt man "Das Sacher" auf, wird man direkt mit den Charakteren des Romans bekanntgemacht. Wer kennt sie nicht, die Sachertorte, ein österreichische Spezialität, die von Franz Sacher im Jahr 1832 kreiert wurde. Zur Einstimmung auf den Roman findet der Leser auf den ersten Seiten das Rezept für eine originale Sachertorte und einen kurzen Exkurs über die Entstehung. Der Roman beginnt damit, dass Eduard Sacher, der Besitzer des Hotels de l'Opera (das spätere Sacher) im Sterben liegt. Er hinterlässt seine Ehefrau Anna und seine drei Kinder. Franz Sacher ist wenig begeistert, dass Schwiegertochter Anna das Hotel weiterführen möchte, doch Anna trotzt aller Gegenwehr und geht unbeirrt ihren Weg. Marie, ein elfjähriges Mädchen, arbeitet im Hotel und verschwindet plötzlich spurlos auf dem Heimweg. Zwei Ehepaare, Georg und Konstanze von Traunstein und Martha und Maximilian Aderhold begegnen sich im Hotel. Eine Begegnung mit Folgen... Zum einen das Gut Traunstein in Niederösterreich Schauplatz der Ereignisse, zum anderen auch Berlin. Alles trifft sich im Sacher und so bleibt das Hotel der Mittelpunkt des Geschehens, in welchem alle Handlungsstränge zusammengeführt werden. Die Autorin lässt auch die politischen Ereignisse in Europa und den damit verbundene Untergang der Monarchie mit einfließen. Dennoch hatte ich irgendwie etwas anders erwartet. Ich dachte, es sei die Familiensaga der Sachers. Sicher blendet die Story ab und an in das Leben der Anna Sacher und ihrer Kinder, aber meistens werden die Erlebnisse der beiden Paare beschrieben, in die auch die der verschwundenen Marie einbezogen sind. Der Roman ist sehr interessant und lässt sich angenehm flüssig lesen. Es geht um Verführung, Sehnsucht und die Suche nach dem eigenen Ich. Auch an Spannung mangelt es nicht. Charakterstarke Frauen prägen die Handlung, ob man Martha, Konstanze, Anna oder auch Marie betrachtet. Eher blass gezeichnet scheinen mir die Herren der Schöpfung. Der Tod und die Liebe sind Themen, die von jeher die Literatur bestimmen. Rodica Doehnert stellt die beiden quasi als Begleitpersonen ihrer Akteure in die Szenerie und lässt sie so lebendig werden. Damit gibt sie ihrer Handlung den besonderen Effekt. Trotzdem wünschte ich mir die Story etwas bildhafter und ausgeschmückter und manchen Charakteren hätte mehr Tiefgang gutgetan. Man spürt schon beim Lesen, dass Rodica Doehnert Drehbuchautorin ist. Die Übergänge zwischen den einzelnen Szenen hätten für meinen Geschmack etwas fließender sein können. Insgesamt ist "Das Sacher" ein interessanter und romantischer Lesestoff, der hinter der Kulisse des Untergangs einer alten Welt von der Lust der (süßen) Verführung zu berichten weiß. Eigentlich liegt meine Bewertung zwischen 3 und 4 Sternen.

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  • Ein Highlight !!!

    Das Sacher

    arunaa

    10. April 2017 um 19:14

    Diese charmante Geschichte hat mich nach Wien, zum Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts, ent- und verführt.Das Buch spielt sich zumeist im Hotel Sacher ab, von Wien erleben und erfahren wir wenig. Was dem Ganzen aber nicht im Geringsten einen Abbruch tut.Rodica Doehnert mit ihrem wundervollen poetischen Schreibstil als auch der Wiener Charme haben mich be-und verzaubert. Ich war beim lesen auch ein Gast im Hotel Sacher und habe es unendlich bedauert wieder abzureisen. Am liebsten hätte ich sofort wieder eingecheckt.Ich habe mir das Buch in der Bücherei ausgeliehen, nun muss es unbedingt in mein Lieblingsbücherregal einziehen, damit ich jederzeit wieder im Sacher einkehren und mich gefangen nehmen lassen kann.Diese Autorin habe ich jetzt auf dem Schirm. Sie hat sich in mein Herz und in meine Monats- als auch Jahreshighlights geschrieben.

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  • Das Sacher aus der Sachertorte

    Das Sacher

    Schneewittchenzwerg

    03. March 2017 um 11:36

    Wer kennt sie nicht - die Sachertorte? Dieses Buch deckt die Hintergründe der fiktiven Familie auf, die der berühmten Torte ihren Namen verliehen hat. Die Autorin von "Das Sacher" hat das Buch auf ihrem Drehbuch zum gleichnamigen Film geschrieben. Es ist wunderbar anschaulich gestaltet und hat unter anderem eine Figurenliste, die einem bei all den Charakteren hilft, nicht den Überblick zu verlieren.Wer Familiendramen und Kostümfilme liebt, wird dieses Buch mögen.

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