Rodney Bennett Der magische Bogen

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Inhaltsangabe zu „Der magische Bogen“ von Rodney Bennett

Wer glaubt schon an Lizzies musikalische Begabung, wenn er sie spielen hört? Doch, einen gibt es, und er hilft ihr. Ein genialer Geiger, den nur sie gesehen hat. Eine romantisch-moderne Geschichte über ein eigenwilliges Mädchen in London, die Liebe zur Musik und die Kunst des Geigenspiels.§Üben, üben und wieder üben. Lizzie gibt nicht auf, so schrecklich es auch klingt, wenn sie Geige spielt. Denn sie liebt die Musik. Warum bekommt sie es nur nicht hin, den Bogen richtig zu gebrauchen? Immer verkrampft sie sich.§Als die Situation sich zuspitzt und alle, in der Schule wie zu Hause, sie isolieren, hat Lizzie im Park eine überraschende Begegnung. Ein Geiger spielt für sie und leiht ihr einen alten, magischen Bogen.§Von diesem Tag an wird Lizzies Leben nicht nur wunderbar, sondern auch gefährlich. Denn jemand ist hinter dem wertvollen Bogen her Und davon abgesehen: Wie soll es weitergehen, wenn sie den magischen Bogen zurückgeben muss?

Bezauberndes modernes Märchen, in dem es um die Liebe zur Musik, um einen geheimnisvollen Geigenbogen und um Mut und Selbstvertrauen geht.

— Klusi
Klusi

Ein wunderbarer Jugendroman über die Liebe zur Musik, der noch dazu etwas Magie und gute Spannungsmomente bietet. Unbedingt lesen!

— Nirtak_Ehcstuk
Nirtak_Ehcstuk

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    Der magische Bogen
    Hermine96

    Hermine96

    04. August 2017 um 09:10

    Das Buch „Der magische Bogen“ wurde von Rodney Bennett verfasst und handelt von der Geigenspielerin Lizzie. Lizzie liebt es Geige zu spielen, jedoch sind die Menschen in ihrer Umgebung von ihrem Geigenspiel nicht sehr angetan. Denn egal wie lange Lizzie übt, es kommen immer schrecklich klingende Töne bei raus. Selbst der Schulorchester weigert sich schon weiterhin mit Lizzie zu spielen. Im Stadtpark trifft Lizzie einen alten Geigenspieler. Der alte Mann, Herr Rostikoff leiht ihr seinen Geigenbogen aus. Mit diesem Bogen hört sich Lizzies Geigenspiel wunderbar harmonisch an. Jedoch darf kein anderer mit dem Bogen spielen oder ihn berühren. Denn dann geht die Magie des Geigenbogens verloren. Leider ist eine Truppe von Männern hinter dem Bogen her und Lizzie und ihre Freunde tuen alles, damit der Bogen nicht in die falschen Hände gerät. Mir hat das Buch super gefallen! Zuerst ist mir der schön gestaltete Buchumschlag aufgefallen. Zwischen jedem Kapitel ist eine Doppelseite mit einer kleinen Illustration vorhanden, die das ganze Lesevergnügen noch mehr steigert. Der Charakter der kleinen Lizzie hat mir ebenfalls gut gefallen, da sie und ihr Gedankengang sehr liebevoll beschrieben sind. Dadurch kann man sich gut in Lizzie hineinversetzen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine schöne Geschichte für zwischendurch sucht. Das Buch ist sehr angenehm geschrieben, so dass man es gut in einem Rutsch „weglesen“ kann.

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  • Der magische Bogen

    Der magische Bogen
    Klusi

    Klusi

    26. September 2015 um 11:42

    Lizzie liebt die Musik und das Geigenspiel über alles, aber wenn sie selbst zu ihrer Geige greift um zu musizieren, nehmen alle in ihrer Umgebung Reißaus, so schrecklich klingt es, wenn sie den Bogen über die Saiten zieht. Es gelingt ihr einfach nicht, der Geige harmonische Töne zu entlocken; viel zu sehr verkrampft sie sich dabei, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Keiner glaubt an sie, nicht einmal ihre Musiklehrerin, Mrs. Stokes. Als die Mitglieder des Schulorchesters sich weigern, mit ihr zusammen zu spielen, ist Lizzie wütend, enttäuscht und mutlos. Aber dann geschieht etwas, das alles verändert. Lizzie trifft im Stadtpark einen rätselhaften alten Herrn, der wunderschön für sie Geige spielt und ihr seinen Bogen leiht. Mit seiner Gabe sind für das Mädchen jedoch auch gewisse Bedingungen verknüpft, so darf sie beispielsweise niemanden sonst mit dem Bogen spielen lassen, sonst verliert er seine magische Kraft. Als Lizzie mit dem Bogen spielt, erkennt sie zu ihrem großen Erstaunen, dass sie nun ihrer Geige die richtigen Töne entlocken kann und ihr Spiel wunderbar klingt. Aber so viel Freude ihr dieser alte, geheimnisvolle Geigenbogen auch bereitet, so gefährlich ist es für Lizzie, ihn in ihrer Obhut zu haben, denn sie wird verfolgt, da jemand diesen alten Bogen unbedingt in seinen Besitz bringen möchte. Lizzie, die liebenswerte junge Heldin der Geschichte, erkennt erst durch das Spiel mit dem alten Geigenbogen, was sie alles erreichen kann. Ihre anfängliche Mutlosigkeit wandelt sich in Selbstvertrauen, und sie entdeckt nicht nur ganz neue Seiten an sich selbst, sondern sie findet auch zu einem besseren, verständnisvollen Verhältnis zu ihrem Bruder. „Der magische Bogen“ ist ein wunderbares modernes Märchen, das sicher in erster Linie junge Musiker ansprechen wird, denn es macht Mut, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen und einzusetzen. Lizzies ganzes Leben ändert sich in dieser Geschichte, den sie entwickelt sich von der unscheinbaren grauen Maus zu einem Mädchen, das an sich glaubt und Selbstvertrauen gewinnt. Daneben erhält der Leser auch ein wenig kurzweiligen Geschichtsunterricht und erfährt, was es mit dem geheimnisvollen Geigenbogen auf sich hat. Hier fließen viele historische Details in die Handlung ein, die Informationen über Herkunft, Bau und Besonderheiten von Geigenbögen vermitteln und erkennen lassen, was für eine wichtige Rolle der Bogen beim Geigenspiel inne hat, und so ganz nebenbei wird durch die detaillierten und anregenden Beschreibungen vielleicht auch beim einen oder anderen das Interesse am Musizieren und an diesem interessanten Instrument geweckt. Und nicht zuletzt ist es eine richtig turbulente, spannende und zugleich warmherzige Geschichte, die sicher nicht nur viele junge Leser fesseln und begeistern wird, sondern auch Erwachsene faszinieren kann und die einen zeitweilig auch schmunzeln lässt. Auch die optisch sehr gelungene Gestaltung des Buches möchte ich nicht unerwähnt lassen, denn jedes Kapitel wird von einer extra gestalteten Seite mit einer kleinen Illustration und einem Zitat aus der Handlung eingeleitet. Alles in allem ist dies ein sehr schönes, empfehlenswertes Buch, das sowohl meine Tochter als auch mich begeistern konnte.

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  • Magisches Geigenspiel mit Verfolgungsjagd

    Der magische Bogen
    Nirtak_Ehcstuk

    Nirtak_Ehcstuk

    09. May 2015 um 20:38

    Kaum hatte ich mir das Leseexemplar Der magische Bogen ausgeliehen, saß ich auch schon in der Straßenbahn nach Hause und konnte nicht anders, als mit dem Lesen zu beginnen. Ich vergaß alles um mich herum und hätte wieder einmal fast meine Endhaltestelle verpasst. Sozusagen augenblicklich tauchte ich ab in die Geschichte der elfjährigen Elizabeth Barrett, kurz Lizzie, die ein recht eigenwilliges Kind ist. Nach ihren vorangegangenen vergeblichen Versuchen mit Blockflöte und Klarinette hat sich Lizzie nun dazu entschieden, das Geigespielen zu erlernen – und zwar so schnell wie möglich. Voller Verbissenheit übt sie also tagein, tagaus und treibt damit ihre Familie fast in den Wahnsinn. Doch egal wie sehr sie ihre Begabung den anderen und sich selbst beweisen will: Allen Anstrengungen zum Trotz wird ihr Geigenspiel einfach nicht besser! Verkrampft wie sie ist, gelingt es ihr nicht, den Bogen richtig über die Saiten zu führen. Selbst ihre Musiklehrerin Mrs. Stokes hat in ihren über 40 Jahren Berufserfahrung niemals etwas Gleichartiges erlebt und kann sich nur mit Mühe davon abhalten, dem enthusiastischen Mädchen ganz von dem Instrument abzuraten. Niemand – noch nicht einmal ihre Familie – scheint an Lizzies Talent zu glauben. Auch im Schulorchester bringt sie mit ihren schiefen Tönen alle durcheinander. Als Lizzie deswegen rausfliegt, ist sie am Boden zerstört und flüchtet in den Park. Doch dann hört sie zauberhaftes Geigenspiel, das sie im Innersten berührt und zu einem Musikpavillon führt. Der Violinist ist ein mysteriöser Mann, der offenbar bereits auf das Mädchen gewartet hat, um ihr einen 200 Jahre alten, magischen Geigenbogen zu überreichen. Damit, so verspricht er, wird sie beim Üben die ersehnten Erfolge erzielen. Allerdings sind drei Bedingungen an die Leihgabe geknüpft: Lizzie darf niemandem erzählen, woher sie den Bogen hat, keine andere Person darf ihn verwenden und sie muss ihn nach genau drei Monaten zurückgeben. Mit diesen Worten ist der geheimnisvolle Mr. Rostikoff wie vom Erdboden verschluckt. Nach dem seltsamen Erlebnis verbessert sich Lizzies Technik rapide und das Üben bereitet ihr echte Freude. Für ziemlichen Ärger sorgt der magische Geigenbogen jedoch, als mit einem Mal finstere Gestalten auf den Plan treten, die ihn sich unter den Nagel reißen wollen. Musik, Magie, Spannung und Selbsterkenntnis Warum also ist Der magische Bogen nun so genial? Nach nur wenigen Seiten befindet sich der Leser mitten im Geschehen und wird mitgerissen von den Kapriolen eines herrlich energischen, intelligenten und willensstarken Mädchens, das allen Widerständen trotzt. Ich will jetzt gar nicht so darauf herumhacken, wie sehr mich die Mädchenfiguren in Kinderbüchern manchmal ärgern. Von solchen Hauptcharakteren wie Lizzie kann es jedenfalls meiner Ansicht nach gar nicht genug geben! Sie hat Ecken und Kanten, ist eben nicht nur Klischee, sondern so überzeugend echt, dass ihr meine Symphatie sicher war. Überhaupt kommt die Geschichte trotz der magischen und abenteuerlichen Komponenten recht realistisch daher. Werden Instrumente und die Liebe zur Musik thematisiert, bin ich sowieso von vornherein positiv eingestellt, aber dieses Buch hat mich beim Lesen dann sogar etwas überrascht. Zu Beginn ist es eine Art magisches Musik-Märchen, in dem es insbesondere um das Erkennen der eigenen Fähigkeiten geht. Plötzlich vollzieht die Geschichte jedoch eine Kehrtwendung hin zum Abenteuerbuch, komplett mit Verfolgungsjagd und Krimi-Elementen. So gegensätzlich das klingen mag: Diese Verknüpfung sorgt für Tempo und funktioniert einwandfrei. Das Buch ist überraschend, hat Herz, Tiefe und eine vernünftige Moral, ohne ständig mahnend mit dem Zeigefinger zu wedeln. Im Laufe der Erzählung lernt Lizzie nicht nur ein Instrument, sondern vor allem etwas über sich selbst. Aus welchen Gründen lohnt es sich, zu musizieren? Sind Ehrgeiz und Erfolg immer eine gute Sache? Wie entsteht aus Unsicherheit Vertrauen in die eigene Begabung? Der geheimnisvolle Mr. Rostikoff spielt hierbei eine Schlüsselrolle und taucht immer dann auf, wenn es irgendwie brenzlig wird. Auch der ewige Streit unter Geschwistern wird auf eher tröstliche Weise thematisiert, denn kommt es hart auf hart, hilft eben ein großer Bruder sogar der nervtötenden Schwester. Auf Anhieb angesprochen haben mich außerdem das in warmen Farben gehaltene, schön illustrierte Cover sowie die Typografie im Inneren des Buches. Vor jedem Kapitel steht eine Einzelseite, auf der durch ein kurzes Zitat das folgende Geschehen angedeutet wird und die schlichtweg hübsch gestaltet ist. Insgesamt handelt es sich bei diesem Roman von Rodney Bennett um wirklich gute Kinderliteratur, deren Zauber selbst erwachsene Leser garantiert nicht kalt lässt. Bitte lest dieses Buch, empfehlt oder verschenkt es – ihr werdet es nicht bereuen. ;) Katrin Zur Rezension auf Inkunabel: http://wp.me/p3UWhk-XN

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