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*In der Wildnis begreifen wir, welchen Platz wir in der Schöpfung einnehmen.*


Nur wenige Landstriche unserer Erde sind naturbelassen. Umso größer ist die Faszination, die diese ausüben. Von den Polarregionen über die beiden amerikanischen Kontinente nach Afrika, mit einem kurzen Abstecher nach Europa nach Asien und Australien stellt dieser Atlas einundvierzig Naturlandschaften vor, in denen Pflanzen und Tiere unbeeinflusst vom Menschen ihr Leben führen können.



Schon das Vorwort weist darauf hin, dass das Buch mit der Absicht entstanden ist, die Schönheit der Natur durch ihre unterschiedlichen Aspekte aufzuzeigen um ein Bewusstsein für das Schützenswerte an ihr zu schaffen. Jedes Kapitel wird mit einem beeindruckenden Foto eingeleitet, das eine besondere Seite der Naturlandschaft zeigt. Um dem Titel als Atlas gerecht zu werden zeigen die ersten Seiten eine Weltkarte auf der die im Buch beschriebenen Landschaften eingezeichnet wurden.


Eine detailreicher Landkartenausschnitt gehört zu jedem Kapitel ebenso dazu, wie eine ausführliche Beschreibung. Diese beginnt mit einem Eindruck zur Landschaft, geht dann auf die Flora und Fauna ein und nimmt einen besonderen Vertreter der Tier- und Pflanzenwelt heraus um ihn näher vorzustellen. Vier bis sechs Seiten pro Naturreservat sind nicht viel um ins Detail zu gehen, dennoch weist das Buch mehr Text auf, als andere Bildbände. Darunter leidet die Qualität der Bilder allerdings nicht. Ausgesprochen schöne Wildnis und Tierfotografien geben Einblicke in die Naturlandschaften. Zusätzlich ergänzen Grafiken der Landschaftsformen den Text, durch die Besonderheiten der Region erklärt werden.


Obwohl sich das Buch den naturbelassenen Gebieten widmet, bleibt der Mensch nicht unerwähnt. Sind es in spärlich bewohnten Regionen noch besondere Tiere, auf die – in farblich hervorgehobenen Doppelseiten – eingegangen wird, werden auch die einheimischen Völker und ihr Umgang mit den Besonderheiten der Natur vorgestellt. Neben landschaftlichen, zoologischen, ökologischen und botanischen Wissen fließen so auch andere Informationen mit ein. Für mich war das Kapitel um Krakatau besonders interessant, da hier auch auf die Geschichte rund um die Vulkanausbrüche eingegangen wurde.


Das Ziel das Schöne an der Natur hervorzuheben ist dem Buch gelungen. Auch die Tatsache, dass es nur wenige (und keine großflächigen) naturbelassenen Landschaften in Europa gibt hat mich nachdenklich gestimmt. So gelingt es dem Buch seinen Beitrag für den Umwelt- und Naturschutz zu leisten, ohne diesen konkret anzusprechen.

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