Roger Graf

 3.8 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Die Frau am Fenster, Der Mann am Gartenzaun und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Das zweite Bild
Erscheint am 31.10.2018 als Buch bei Werd & Weber Verlag AG.

Alle Bücher von Roger Graf

Sortieren:
Buchformat:
Roger GrafDie Frau am Fenster
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Frau am Fenster
Die Frau am Fenster
 (4)
Erschienen am 31.03.2008
Roger GrafDer Mann am Gartenzaun
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Der Mann am Gartenzaun
Der Mann am Gartenzaun
 (3)
Erschienen am 01.01.2010
Roger GrafTanz an der Limmat
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Tanz an der Limmat
Tanz an der Limmat
 (2)
Erschienen am 14.04.2011
Roger GrafPhilip Maloney
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Philip Maloney
Philip Maloney
 (1)
Erschienen am 01.01.2000
Roger GrafDer schöne Tod
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Der schöne Tod
Der schöne Tod
 (1)
Erschienen am 01.10.2014
Roger GrafZürich bei Nacht
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Zürich bei Nacht
Zürich bei Nacht
 (1)
Erschienen am 14.04.2011
Roger GrafDie rechte Hand
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die rechte Hand
Die rechte Hand
 (1)
Erschienen am 03.03.2012
Roger GrafPhilip Maloney, Tödliche Gewißheit
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Philip Maloney, Tödliche Gewißheit

Neue Rezensionen zu Roger Graf

Neu
Aglayas avatar

Rezension zu "Der Mann am Gartenzaun" von Roger Graf

Wenig Spannung und blasse Figuren
Aglayavor einem Jahr

Auf einem verlassenen Fabrikgelände wird eine Leiche gefunden, die dort schon seit Jahren lag. Um den Mord aufzuklären müssen Damian Stauffer und sein Team erst mal herausfinden, wer der Tote überhaupt war.

Die Geschichte wird in der 3. Person erzählt, wobei der Erzähler in jeder Szene auf eine andere Figur fokussiert und den Leser an deren Gedanken teilhaben lässt. Dieser Erzählstil führt dazu, dass niemand so wirklich die Hauptrolle des Buches zu übernehmen vermag, da die Wechsel schnell kommen und man so trotz den teilweise tiefen Einblicken kaum etwas über die Figuren erfährt. Die meisten bleiben blosse Namen, die ich oft verwechselt habe (wer ist nun Teil des Ermittlerteams und wer Privatperson, wer ist Mann, wer Frau). Teilweise wird dem Leser auch gar nicht verraten, wer nun die Person ist, die gerade in Fokus steht, da nur er/sie erwähnt wird, ohne einen Namen zu nennen.

Die Handlung besteht aus zwei Strängen, der Suche nach dem Mörder der aufgefundenen Leiche sowie die Suche nach einem vor vielen Jahren verschwundenen Mädchen. Wie die beiden Stränge zusammenhängen wird erst spät klar. Leider ziehen sich beide Stränge ziemlich in die Länge, worunter die Spannung leidet. Hier hätten wohl eine Straffung und das Weglassen vieler falscher Spuren nicht geschadet.

Der Autor Roger Graf ist in der Schweiz vor allem als Autor und Erschaffer der Hörspielreihe "Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney" bekannt. Obschon ich diese Reihe liebe, konnte mich "Der Mann am Gartenzaun" nicht packen. Da fehlen einfach die prägnanten Figuren und der trockene Humor, die "Maloney" so anziehend machen. Wirklich schlecht fand ich das Buch allerdings nicht, ich konnte es gut lesen, ohne mich darüber zu ärgern, nur hätte ich mir mehr Spannung erhofft.

Mein Fazit
Fehlende Spannung mit blassen Figuren

Kommentieren0
74
Teilen
Aglayas avatar

Rezension zu "Die Frau am Fenster" von Roger Graf

Spannend, aber der Lokalkolorit fehlt
Aglayavor 2 Jahren

Ein Bankmitarbeiter wird beim Joggen erschlagen. Auf den Täter und das Motiv gibt es zunächst keinerlei Hinweise. Als Tags darauf auch ein stadtbekannter Alkoholiker ermordet wird, offenbar vom gleichen Täter, machen sich Damian Stauffer und sein Team auf die Suche nach Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Opfern.

Die Geschichte wird in erster Linie aus Sicht einer der Ermittler erzählt. Da das Ermittlerteam sehr gross ist, hatte ich oft Mühe, anhand der Namen (meist wird nur der Nachname erwähnt) einzuordnen, von wem gerade die Rede war. Ausser dem Teamleiter Stauffer, der als Hauptermittler in diesem Krimi im Mittelpunkt steht und durch den Leser zwischendurch auch nach Hause begleitet wird, blieben die anderen Polizisten für mich ziemlich konturlos.

Die Handlung ist spannend aufgebaut und lässt sowohl Leser wie auch Ermittler über lange Zeit über die Hintergründe der Tat und auch den Täter im Dunkeln. Erst nach und nach ergeben sich aus den Spuren klare Hinweise auf Motiv und Täter.

Obschon der Autor Roger Graf Schweizer ist, fehlt mir bei diesem Krimi das typische Schweiz-Feeling. Das fängt schon bei der Sprache an, die klar auf den deutschen Markt ausgerichtet ist. So wird das Spiel Mensch-ärgere-dich-nicht erwähnt, das in der Schweiz jedoch Eile-mit-Weile heisst. Zudem nennt Graf die Strassenbahn „die Tram“, in der Schweiz ist es aber sächlich, „das Tram“. Auch die Dialoge sind sehr „deutsch“, ohne schweizer Unterton. Daher empfand ich das Buch nicht wirklich als Regionalkrimi, auch wenn die Stadt Zürich und ihre Umgebung immer wieder erwähnt werden.

Der Schreibstil des Autors Roger Graf liest sich angenehm flüssig, durch die sehr eng bedruckten Seiten (bei einem anderen Verlag hätte das Buch wohl weit über 500 Seiten erhalten anstelle der 416) las ich dann aber doch einiges länger, als ich erwartet hatte. Roger Graf ist in der Schweiz vor allem für seine Hörspielreihe um den Privatdetektiven Philip Maloney bekannt. Wer hier einen ähnlichen Stil erwartet, wird enttäuscht. „Die Frau am Fenster“ ist deutlich realistischer und auch ernster als Maloney.


Mein Fazit

Spannend, aber die Figuren bleiben grösstenteils blass und der Lokalkolorit fehlt.


Kommentare: 1
46
Teilen
barionis avatar

Rezension zu "Der Mann am Gartenzaun" von Roger Graf

Rezension zu "Der Mann am Gartenzaun" von Roger Graf
barionivor 6 Jahren

Ein Skelett, versteckt in einem Steinhaufen auf einem verlassenen Fabrikgelände. Spannend wie aus vielen mysteriösen Einzelheiten, durch die Ermittlungsarbeit des Teams um Kommissar Stauffer, endlich die schreckliche Wahrheit ans Licht kommt. Roger Graf, der in der Schweiz durch seinen "Philip Maloney" bekannt ist, hat hier einen Kriminalroman geschrieben, der Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon weitere Bücher von ihm zu lesen.

Kommentieren0
6
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
RaphaelZehnders avatar
Mein Krimi "Müller und das Lächeln des Hundes" plus "Kains Opfer" von Alfred Bodenheimer plus "Der schöne Tod" sind im Rennen um den 7. Zürcher Krimipreis.

Preisverleihung: Donnerstag, 19. März 2015, 20:00 Uhr, Zürich, Labor Bar, Schiffbaustrasse 3
Zum Thema

Community-Statistik

in 31 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks