Roger Hobbs Ghostman

(41)

Lovelybooks Bewertung

  • 47 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 21 Rezensionen
(6)
(18)
(11)
(4)
(2)

Inhaltsangabe zu „Ghostman“ von Roger Hobbs

Kein Coup ist zu heiß für ihn, kein Job ist zu gefährlich ...

Sich unsichtbar zu machen, ist sein tägliches Geschäft. Alles Mögliche verschwinden zu lassen, damit kennt er sich aus. Diesmal geht es um einen misslungenen Überfall auf ein Kasino. Er soll aufräumen, die Spuren beseitigen. Eine Millionen Dollar in bar stehen auf dem Spiel – 48 Stunden hat er Zeit. Und da draußen gibt es jemanden, der es auf seinen Kopf abgesehen hat. Aber auch der wird ihn zuerst einmal finden müssen. Sie nennen ihn schließlich nicht umsonst „Ghostman“.

abgebrochen ... geschrieben im Drehbuchstil. Wer gerne mag wird das Buch auch gut finden.

— buchpfote

Popcorn-Kino für den Kopf - Wenn man es wie ein Drehbuch liest und nichts erwartet, ist es wirklich unterhaltsam

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Thriller, der als Film weitaus besser funktioniert hätte.

— Sky

Anständiger Debüt-Thriller, lässt sich einfach lesen, guter Spannungsaufbau,ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung.

— vorleser

Spannung pur vom Anfang bis zum Ende

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Fazit: Interessante Story, die leider zu sehr mit Erklärungen durchsetzt ist und hierdurch immer wieder die Spannung aus dem Thriller nimmt.

— Bellexr

Stöbern in Krimi & Thriller

Flugangst 7A

Wieder ein sehr guter Fitzek. Spannend und undurchschaubar bis zum Schluß.

sandrar44

Untiefen

Ich hätte mir von diesem Buch mehr erhofft.

Lovely_Lila

Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Solider Krimi mit melancholischem Touch

eleisou

Origin

Schockierende Faszination, welche zum Nachdenken anregt

JenWi90

Cyrus Doyle und das letzte Vaterunser

Klassischer Kriminalfall vor malerischer Kulisse.

Doreen_Klaus

Die Attentäterin

Top! Wieder ein klasse Silva, sehr nah an der Ralität. Der Schreibstil faszinier, man kann das Buch nicht mehr weglegen

wildflower369

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Begleichung einer Schuld

    Ghostman

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    23. June 2014 um 00:14

    Jack Delton, zumindest nennt er sich so, ist derjenige, der Spuren und Beweise nach Verbrechen verschwinden lässt. Niemand kennt ihn, niemand weiß, wo er zu finden ist. Kontakt kann nur über eine extrem abgesicherte E-Mail-Adresse aufgenommen werden. Nach einem missglückten Banküberfall in Atlantic City wird Jack von Marcus aus dem Schlaf gerissen. Er soll für ihn einen Auftrag erledigen. Liebend gern würde Jack diesen ablehnen, aber er ist Marcus seit 5 Jahren etwas schuldig und dieser fordert diese Schuld nun ein. Bei dem Banküberfall wurde einer der Gangster erschossen, der zweite ist verletzt flüchtig ... mit dem Geld. Jack soll das Problem aus der Welt schaffen und das Geld finden und hat, da das Geld mit Farbbomben und GPS-Sender ausgestattet ist, 48 Stunden Zeit dafür... Jack Delton, der unsichtbare Mann, der nicht wahrgenommen wird und den man nicht wiedererkennt. Er ist in der Lage, sich selbst, sein Aussehen, seinen Gang, seine Sprache zu verändern. Er ist einer der Besten und wird gern engagiert. Marcus, der Jugmarker, der den Raubüberfall organisiert und erarbeitet hat, fordert bei Jack eine Schuld ein. Bei einem seiner früheren Überfälle hat Jack einen gravierenden Fehler gemacht. Statt dass Marcus ihn umbringt, was für ihn eine typische Reaktion auf Versagen ist, lässt er ihn leben und benutzt ihn nun. Jack fliegt nach Atlantic City und wird dort vom FBI in Empfang genommen. Da ihm nichts nachgewiesen werden kann, außer dass er aus dem Flugzeug von Marcus gestiegen ist, lässt man ihn laufen. Er versucht, den Raubüberfall von hinten aufzurollen und gerät in die Schusslinie, denn nicht nur er will das Geld finden, auch das FBI ist daran interessiert sowie eine dritte Partei. Die "Unbekannten" hatten nach dem Überfall bereits den einen Gangster erschossen und den anderen angeschossen. Jack kommt schnell dahinter, wer sich für ihn interessiert, ihm ist nur unklar, wie sie es immer schaffen, ihn auszukundschaften. Hier wird eindeutig nicht mit offenen Karten gespielt. Das Spiel beginnt, die Zeit läuft. Vom Klappentext und vom Plot her hört sich die Geschichte spannend und aktionsreich an. Der Thriller soll nach meiner Kenntnis sogar verfilmt werden. Als Film kann ich ihn mir gut vorstellen. Aber oftmals geht es mir so, dass der Film zwar gut, das Buch aber nicht so gut ist. Genau an diesem Punkt bin ich. Das Buch konnte mich nicht überzeugen. Ich mochte den Protagonisten nicht und schon gar nicht die Typen, mit denen er zu tun hatte. Dafür, dass er immer betont, nur zu töten, wenn es nicht anders geht, hat er recht viel Tote zurückgelassen und das völlig emotionslos. Ich konnte mich so gar nicht mit dem Protagonisten identifizieren. Auch wenn es recht spannende Momente im Buch gab und die Spannung gesteigert wurde, so gibt es auch streckenweise Stellen, die langatmig sind und überhaupt nicht fesselnd. Von den Protagonisten erfährt man nur, was für harte Männer das sind, aber privates oder etwas, womit man sich identifizieren konnte, leider nicht. Das Buch erzählt sich in zwei Zeitebenen. Die Gegenwart, in der Jack seinen Job macht und "aufräumt" und in der Vergangenheit von vor 5 Jahren, wo es um den Banküberfall in Kuala Lumpur geht, bei dem Jack einen Fehler machte, der auf seine Schuld schließen lässt. Dieser Thriller ist das Debütwerk des Autors, ein zweiter Teil ist in Arbeit. Ein Buch, das mich leider nicht überzeugen konnte.

    Mehr
  • Gutes Buch, guter Thriller!

    Ghostman

    flaschengeist1962

    16. March 2014 um 13:52

    Ich war total neugierig auf dieses Buch, aber so ganz hat es meine Erwartungen dann doch nicht getroffen. Es ist sehr spannend und auch mal etwas anders, dass ein Gangster selbst um sein Leben fürchten muss. Ich weiß nicht genauwas, aber das gewisse etwas hat mir persönlich gefehlt. Man kann es aber gut weiter empfehlen. Lesenswert ist es auf jeden Fall.

  • Krimineller als Perfektionist

    Ghostman

    28horseshoe

    18. February 2014 um 12:13

    Inhalt Ein Raubüberfall misslingt und der Auftraggeber für diesen Überfall engagiert den sogenannten „Ghostman“, um herauszufinden was vorgefallen ist. Die beiden Männer kennen sich seit einer früheren, gemeinsam ausgeführten Straftat, der „Ghostman“ schuldet ihm seitdem noch einen Gefallen. Beide Verbrechen und ihre Folgen werden in parallelen Handlungssträngen aus Sicht des „Ghostman“ erzählt. Cover und Titel Über den auffälligen, giftgrünen Schriftzug auf dem mausgrauen Cover war ich auf das Buch zuerst aufmerksam geworden – in Buchhandlungen springt es mir immer wieder ins Auge. Es wirkt auf mich geheimnisvoll und ein bisschen gefährlich, ideal für das Genre. Noch besser als das Cover passt allerdings der Buchtitel zum Inhalt: „Ghostman“ fasst die komplexe Hauptperson in einem Wort perfekt zusammen. Einschätzung Wenn ich vorab gewusst hätte, welche große Rolle Blut und Gewalt in diesem Buch spielen, dann hätte ich es wahrscheinlich nicht gelesen. In der Geschichte kommen fast ausschließlich Kriminelle vor, es geht um unzählige Treffen zwischen Verbrechern, die Planung von Verbrechen, um Waffen und Tötungsdelikte. Das klingt sehr brutal und wirkt doch nicht so, weil es keine Identifikationsfiguren gibt – die Schilderungen sind alle sehr sachlich und nüchtern, grenzen fast an emotionslos. Getragen wird die Geschichte durch die Hauptperson, den so treffend benannten „Ghostman“. Er agiert zwischen den Fronten und spielt sämtliche Parteien gegeneinander aus: seinen Auftraggeber, das FBI und dazu noch die lokalen Kriminellen. Bei allem taktieren bleibt er selbst als Person völlig rätselhaft und undurchschaubar. Als Leser erfährt man über den „Ghostman“ nur, dass er ein Spezialist in seinem Fach ist und sich komplett auf den Beruf konzentriert. Mit viel Perfektionismus kümmert er sich um die allerkleinsten Details, wie jeder Experte oder Wissenschaftler in einem anderen Fach es auch tun würde. Im kriminellen Milieu bedeutet das, dass er eiskalt und furchtlos auftritt. Seltsamerweise wirkt er dabei weniger grobschlächtig und blutrünstig als seine Kollegen, ich hatte nicht den Eindruck er sei ein unmoralischer Mensch. Die Motivation des Protagonisten für seinen Job bleibt unklar und er als Person schemenhaft und wenig greifbar. Diese Widersprüche haben für mich einen großen Teil der Spannung und Faszination ausgemacht. Fazit Das Buch habe ich gerne gelesen, weil ich es spannend fand. Es wird allerdings nicht zu einem meiner Lieblingsbücher, darum war ich länger am schwanken ob drei oder vier Sterne die angemessene Bewertung sind. Den Ausschlag dafür vier Sterne zu vergeben war, dass es sich hier um ein Debüt handelt. Sowohl die Handlungsstränge als auch der interessante Protagonist sind für ein Debüt erstaunlich gut gelungen.

    Mehr
  • Ein Mann wie ein Geist

    Ghostman

    Sky

    19. January 2014 um 10:43

    Ein Mann wie ein Geist Der Überfall auf ein Kasino scheint eine sichere Bank: schnell, simpel und kann eigentlich nicht fehlschlagen. Bei einer Geldtransaktion sollte alles nach Plan laufen, die frisch gedruckten Noten geklaut werden, der Wagen verbrannt und ins Fluchtfahrzeug gestiegen werden. Ein einfacher Coup, perfekt durchdacht, über Monate hinweg geplant und ausgekunschaftet. Aber der Coup geht schief: die Männer werden attackiert, es fliegen ihnen Kugeln um die Ohren und sie werden getroffen. Das Geld verschwindet im Nirgendwo und keiner weiß, wo es sich befindet. Doch die Zeit ist hier der Gegner! Die Bundesbeiladung führt dazu, dass nach 48 Stunden das Geld wertlos werden soll. Farbbeutel explodieren und verschmieren die Banknoten, die unbrauchbar werden. Ein knappes Zeitfenster, dass über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Marcus, Initiator und Planer des Kasionüberfalls, muss eingreifen um sich selbst zu schützen. Irgendjemand muss seinen Mann finden, der die Kohle hat und das Schlimmste verhindern. Für ihn kommt nur der "Ghostman" in Frage, dessen tägliches Geschäft das Verschwinden, das Vertuschen und Verwischen von Spuren ist. Er ist der Beste in seinem Job und jemand, der schwer zu fassen ist. Er soll der Sache auf den Grund gehen und die Beweise vernichten. Ihm bleibt nicht viel Zeit um die Weste von Marcus reinzuwaschen, aber er muss es tun. Ein Fehler vor fünf Jahren hat dem "Ghostman" und damit auch Marcus viel abverlangt... und somit schuldet der "Ghostman" ihm noch einen Gefallen. Aber Marcus ist nicht der Einzige, der es auf das Geld abgesehen hat... "Ghostman" beginnt wie ein klassischer Hollywood-Actionthriller. Rasant, actionreich und mit viel Blei wird die Geschichte aufgegriffen und schafft eine starke Atmosphäre. Man spürt einen Hauch von "Ocean's Eleven". Zumindest glaubt man das noch, wenn man sich auf den Rest einlassen will. Actionthriller haben die Angewohnheit mit gewissen Klischees zu arbeiten. Sei es das immer toughe Auftreten der Charaktere, das ständige Herumgeballere und die krassen Sprüche, die zu einem waschechten Actionthriller gehören. Bei "Ghostman" von Roger Hobbs geht das alles ein wenig unter, während bei manchen Stellen geprotzt wird. Zuerst ist man ziemlich überrascht wie unaufdringlich der Protagonist daherkommt. Ein sehr sympathischer Mensch, der seine Bestimmung als "Ghostman" gefunden hat. Jemand, der gerne verschwindet, Dinge verschwinden lässt und sich für alte lateinische Texte begeistern kann. Ein interessanter Charakter, fernab vom üblich muskelbepackten Image, welches man überlicherweise aus der Konserve serviert bekommt. Kein klassicher maßgeschneiderter Anzugträger mit Protzuhr, sondern ein vielschichtiger, gewitzter Mensch mit analytischen Blick auf die Welt. Doch ab da beginnt die Klischeeparade und sie lässt einen immer öfter den Kopf schütteln. Seien es die obligatorischen (natürlich nicht intelligenten) Skinheadsmit natürlichen allen neonazihaften symbolischen Tattoos - darf in keinen Actionthriller fehlen! - das Drogenkartell, die natürlich viel zu vielen Süchtigen unter den Kriminellen, die immer gleichen Muskelkästen, das Russische Roulette und so weiter und so fort. Manches kann man sagen, gehört noch zu einem guten Actionthriller dazu, doch hier häufen sich die Personen derart und sind oft so unausgereift, dass man keinen Spaß mehr daran hat. Sie wirken wie schlechte Statisten, denen man ihre Position zugewiesen hat und dabei bleibt es. Und der Spaß vergeht auch einen mit den vielen Logikfehlern. Natürlich verlangt keiner, dass ein Actionthriller immer logisch sein muss, aber ein gewisser Grad an Authenzität sollte geachtet werden, wird aber hier rigeros in die Tonne geworfen. Egal ob es die Wahrscheinlichkeiten sind, dass er die Sache überleben konnte, das übermenschliche Glück, was ihm wiederfährt oder einfach die kleinen Dinge, die das Lesen immer schwieriger machen. Als Beispiel: Mit einem Wasserglas hört er, was im Nachbarzimmer geschieht, obwohl betont wurde wie gut isoliert die Zimmer sind. Er hört sogar das Atmen! Ermittlerische Details geben ebenso wenig einen Sinn oder nur mit einen enormen Aufwand an Zusatzinformationen, die einen nicht gegeben werden. Oft springt man einfach von einem Handlungspunkt zum Nächsten und hat das Gefühl, die Anknünpfungspunkte verpasst zu haben oder sie nur schlappig präsentiert bekommen zu haben. Das komplette Filmwissen aus CSI und Co. wird einem ntgegengeschleudert und das nicht immer logisch und wohl überlegt. Auch beim Schreibstil zeigen sich einige Macken, die einen nicht nur stören, sondern irgendwann nerven. Das Erste, was einem ins Auge springt, ist das ständige Zertreten von Mobiltelefonen. Es wird nicht nur einmal erwähnt, sondern zigtausendmal, was für den Leser irgendwann zu einer Selbstverständlichkeit geworden sein sollte und nicht in einem Nebensatz erwähnt werden könnte. Selbiges haben die Schlussszenen am Kapitel, wo pflichtbewusst auf die Zeit gesehen wird. Dies zeigt zwar die Detailliebe des Autors, der gerne analytisch und genau die Geschenisse, Mecahniken und Techniken der kriminellen Machenschaften beschreibt, und dies durchaus gekonnt herüberbringt, aber führt auch dazu, dass der Leser sich auf langatmige Stellen einstellen muss, bei denen man nicht voran kommt. Er findet nicht die Grenze zwischen Geschwafel und Feinschliff. Roger Hobbs hat ein Auge für Szenen, transkriptiert diese eher filmisch als literarisch. Man wir das Gefühl nicht los, man lese eher ein Drehbuch zu einem Film, als wirklich einen durchdachten Roman. Auch der klassiche Aufbau zwischen dem Vorfall vor fünf Jahren, wo ihm der Fehler unterlaufen ist, und der jetztigen Situationen haben wenig Bindeglieder. Oftmals sind die Sprünge zwischen den Zeitebenen eher störend als der Spannung förderlich, da sie nur lose miteinander zusammenhängen und das Schicksal von damals keinen wirklichen Einfluss auf die Gegenwart hat. Die Handlung wird durch ihre Logikfehler auch undurchschaubar, aber nicht durch seinen genialen Plot, sodass auch das Ende einen nicht sofort ersichtlich war. Doch das geschaffene Netzwerk, welches zusammengezogen werden soll um das System zum Fallen zu bringen, bringen nicht jeden Dominostein zum Fallen. Bilder bleiben stecken, Handlungsstränge verlieren sich in überinterpretierten Plots und finden zu keinen vernünftigen Gesamtschluss. Zwar hat man hin und wieder eine gelungene Pointe, die aber durch andere Wendungen wieder relativiert werden und in Ödnis verlaufen. Dabei wird wenigstens der eigentliche Schluss dem Protagonisten gerecht, schließt aber bei weitem nicht den riesigen Kreis, den der Autor und die Geschichte gezogen hat. Fazit "Ghostman" hat jede Menge Potenzial für einen verdammt guten Actionthriller, macht sich aber durch seine eigenen Fehler und den aufgegriffenen Klischees selbst kaputt. Als Film hätte der Roman vielleicht gut funktioniert, als Buch tut sich die Story sehr schwer über die Oberfläche und ihre Logikfehler hinwegzutäuschen.

    Mehr
  • Als Film bestimmt top, als Buch ein Flop...

    Ghostman

    thebookfather

    08. January 2014 um 09:49

    Ich habe nur selten beim Lesen eines Buches das Gefühl “Das würde wohl als Film deutlich besser funktionieren.” Wenn aber jemals ein Buch eine perfekte Vorlage für einen Hollywood-Action-Streifen dargestellt hat, dann wohl “Ghostman”. Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob es sich nicht einfach nur um ein Drehbuch handelt, das von ein wenig Prosa ummantelt wurde… Mittlerweile heißt es ja eigentlich nichts mehr, wenn sich ein Filmstudio die Filmrechte für ein Buch sichert. Warner Bros hat dies jedenfalls für den “Ghostman” bereits getan, wann mit der Verfilmung zu rechnen ist, steht allerdings noch nicht fest. Was steckt drin? In Atlantic City läuft ein Überfall auf einen Geldtransporter schief, einer der Räuber wird noch am Tatort erschossen, der andere kann schwer verwundet fliehen. Da der Auftraggeber des Raubes nicht weiß, wo sich der Verwundete mit den erbeuteten 1.2 Millionen US-Dollar befindet, wird der Ghostman darauf angesetzt, ihn und das Geld zu finden und vor Ort alle Spuren zu beseitigen. Ihm bleiben lediglich 48 Stunden bis die Farbbomben in der Geldtasche hochgehen. Doch schnell wird seine Arbeit durch eine FBI-Agentin und den führenden Gangster von Atlantic City gewaltig behindert. Während er versucht sich vor dem FBI als ahnungslos zu geben, muss er sich der Männer des Gangsters mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln erwehren… Ist der Plot durchschaubar? Nein. Weil es keine Logik in diesem Buch gibt, kann man nicht wirklich erahnen, was als nächstes passiert. Da mag der Eine oder Andere jetzt denken, das sei doch gut, das klingt nach Spannung, aber leider ist es auf die Dauer doch sehr anstrengend und frustrierend. Erhofft euch kein überraschendes Ende. Außer der Überraschung, dass das jetzt alles war und man das wirklich glauben soll, die bekommt ihr natürlich. Was bleibt hängen? "Kaum hatte er ausgesprochen, schaltete ich das Telefon ab und nahm den Akku heraus. Ich brach die SIM-Karte entzwei und warf alles aus dem Fenster auf die Straße." Ich hab nicht mitgezählt, aber der Ghostman killt im Laufe des Buches bestimmt ein Dutzend Handys. Am Anfang denkt man noch, das sei eine nette Idee, aber es geht einem irgendwann auf die Nerven. Genau wie die “tickend abkühlenden” Motoren seiner Autos… das erwähnt er mindestens drei Mal. Außerdem zerbricht er mal die SIM-Karte und mal nicht… manchmal zertritt er die Handys auch nur… wo steckt da der Sinn dahinter? Kann das weg? Ja, bitte. Platter Plot, unlogisch und lieblos zusammengeschrieben… ich hab schon ein leichtes Schleudertrauma vom ständigen Kopfschütteln, weil einfach nichts zusammenpassen will. Hobbs arbeitet mit Bildern, die vordergründig eine meisterhafte Verarbeitung vorgaukeln sollen, bei genauer Betrachtung aber nur Malen nach Zahlen sind. Ein Beispiel: Bei einem Spielchen Russisches Roulette wird eine zweite Patrone in den sechsschüssigen Colt gesteckt und die Trommel gedreht. Der Ghostman schnappt sie sich, zielt auf seinen eigenen Kopf und drückt dreimal ab, ohne das etwas passiert. Ich bin nicht gut in Wahrscheinlichkeitsrechnung, aber das ist doch relativ unwahrscheinlich und definitiv bescheuert. Noch eins: Der Ghostman schminkt sich 20 Jahre älter, beschreibt dann, wie er aus dem Auto steigt und in der Hitze sofort klatschnass ist, aber spricht trotzdem ganz locker mit anderen Menschen, obwohl sein Makeup wohl schon längst im Hemdkragen hängen sollte. Zumal er sich nur das Gesicht dunkler schminkt, die Hände aber nicht. Großer Mist! Und ich könnte ziemlich lange so weitermachen… Mein Urteil: Ein Groschenthriller, wie man sie früher am Bahnhofskiosk kaufen konnte. Als Film würde es mir vielleicht sogar gefallen, aber von einem Buch erwarte ich definitiv mehr. Cui bono? Freunde des Hollywood-Action-Kinos, dass genauso wenig auf Logik setzt, solange wenigstens was in die Luft fliegt und genug Leute sterben. Gelegenheitsleser, die nicht viel auf Logik geben, gerne über schlecht geplante Raubüberfälle lesen und denen plakative Brutalität wichtiger ist als gute hintergründige Recherche.

    Mehr
  • Ein Meister seines Fachs

    Ghostman

    Saphir610

    07. January 2014 um 22:29

    Jack Delton ist ein Ghostman, er lässt Beweise und Spuren verschwinden, und auch sich selber. So wird sein wirklicher Name auch nicht Jack Delton sein, denn er selber kann sich verändern, seine Identität wechseln und seine Verfolger damit in die Irre führen. Dass er überhaupt existiert wissen nur wenige und ihn zu erreichen ist sehr, sehr schwer. Jetzt hat Jack für Marcus, dem er noch einiges schuldig ist, einen schief gegangen Überfall auf ein Casino zu retten. Millionen von Dollar mit einer Explosionsladung versehen, müssen innerhalb von 48 Stunden gefunden werden. Schnell stellt Jack fest, dass er in Atlantic City zwischen drei Fronten geraten ist. Doch er wäre nicht der Ghostman, wenn er sich da nicht wieder raus lavieren könnte. Dabei wird dann auch mal über Leichen gegangen, wenn auch ungern, doch mögliche Gefahrenquellen müssen vermieden werden. Parallel wird die Geschichte eines Banküberfalls erzählt, der vor Jahren in Kuala Lumpur statt fand, und den Jack durch einen Fehler total vermasselt hat. Aus diesem Grund ist Jack Marcus diesen Job in Atlantic City schuldig. Die Geschichte um den Ghostman ist prima zu lesen und gut durchdacht, das zu lesen machte Spaß und gefiel mir. Nur, was sich in Kuala Lumpur zutrug war mir zu viel. Das hätte mir in Kurzfassung gereicht, auch wenn der Leser einen guten Einblick erhält, was bei so einem Raub alles mit rein spielt. Ghostman in ein gut und packend geschriebener Thriller, für einen Debütroman klasse. Auch wenn Jack Delton in die Kategorie Krimineller fällt ist er mir durchaus sympathisch gewesen. Ein guter Thriller, richtig super, wenn dieser Teil von Kuala Lumpur nicht wäre, der einen aus der Story immer mal wieder raus holte.

    Mehr
  • Rezension "Ghostman"

    Ghostman

    Wassollichlesen

    26. December 2013 um 00:52

    Meine Ansprüche an das Buch waren nicht sonderlich hoch. Das liegt besonders am Titel. Ist vielleicht ein bisschen oberflächlig, weil er einfach schlecht übersetzt sein könnte. Aber, wie ihr oben seht, ist das hier nicht der Fall. Gut, "Kings of Cool" von Don Winslow ist auch kein vor Zurückhaltung triefender Titel, aber hey, es ist Don Winslow.Also zum Buch: wer gerne stereotype Charaktere trifft, ist hier genau richtig. Das unterhält und man weiß, was man kriegt. Wir haben die bösen Glatzköpfe, die zugedröhnten Bankräuber, die genialen Gentlemen-Bankräuber, die smarten FBI-Leute und die erbarmungslosen Bosse. Kennt man alles schon.Was man allerdings nicht kennt, sind zum Einen, das unglaublich detaillierte Hintergrundwissen Hobbs' beispielsweise zu den Themen "Bankraub for Dummies", "Wie foltere ich richtig?" um nur einige Beispiele zu nennen. Zum Anderen kennt wahrscheinich auch niemand die Kreativität, mit der Hobbs zu Werke geht. Es ist schließlich sein erster Roman (von Drehbüchern abgesehen).Hier werden die Leute nicht einfach hingerichtet oder gefoltert, hier ist alles, zumindest auf diesem Gebiet, etwas "besonderer", aber nicht minder brutal und grausam. Googlet einfach mal die Wirkung einer hohen (wahrscheinlich sehr hohen) Dosis Muskat. Prost! Das Buch spielt in zwei Erzählsträngen, die passend verknüpft werden. Mir gefällt in diesem Zusammenhang besonders der Strang, der sich in der Vergangenheit abspielt, aber wesentlich kürzer ist.Damit enden auch leider schon die positiven Aspekte.Ich möchte das Buch nicht völlig schlecht machen, aber Negatives bleibt ja meist in Erinnerung.Zu Beginn, und dann immer seltener, nutzt Hobbs eine Art Countdown. Das vemittelt mir den Eindruck, dass der Ghostman wenig Zeit hat und diese umso schneller verrinnt. Tja, der Schein trügt. Denn der Ghostman hetzt sich nicht. Der Ghostman ist viel zu cool, routiniert und gelangweilt, als dass er sich hetzen müsste. Der Countdown ist nutzlos. Es kommt zu keiner Zeit Spannung auf. Warum? Weil der Ghostman auch ein Superhero-Buddy von Spiderman oder Batman sein könnte. Er ist zu perfekt. War er zwar nicht immer. Jetzt ist er es aber. Er ist eine Koryphäe. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass eh nichts schief gehen kann. Was mich aber dann doch überrascht hat, war das Ende. Ich möchte jetzt nicht spoilern......... Auf der einen Seite ist es passend. Es ist clever, realistisch und nachvollziehbar. Auf der anderen Seite hat mich der Gedanke "das war doch jetzt noch nicht alles?!" lange begleitet. Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr passt es. Sehr abgeklärt. Typisch Ghostman. Trotz dieses Gemeckers hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen. Besonders das Hintergrundwissen ist beeindruckend und lässt mich auf interessante und wahrscheinlich auch innovative Folgebücher hoffen. Die kreativen Ansätze sind hier auf jeden Fall vorhanden. Allerdings nicht über die ganzen 360 Seiten.

    Mehr
  • Actiongeladen

    Ghostman

    Ninjutsu

    06. December 2013 um 17:59

    Inhalt Der Ghostman Jack Delton wird von Marcus beauftragt Jerome Ribbons zu suchen, der mit der Beute vom Überfall auf den Geldtransport eines Casinos verschwunden ist. Da dass Geld aber gesichert ist und nach 48 Stunden unbrauchbar wird, muss sich Jack beeilen. Hätte Jack den Banküberfall den sie in Kuala Lumpur durchziehen nicht vermasselt, wäre er Marcus nichts schuldig und müsste diesen heiklen Auftrag nicht ausführen. Bei seinen Recherchen findet er heraus, dass noch eine dritte Person seine Finger mit im Spiel gehabt hatte... Cover Das Cover ist insgesamt eher in Grautönen gehalten, lediglich der Titel leuchtet einem in grün entgegen, das nochmal durch die aus dem Buchdeckel erhobene Prägung verstärkt wird. Man sieht zwei dunkle Gestalten die in Anzüge gekleidet sind, der eine geht ganz normal und der andere rennt. Ich glaube das es sich bei den zwei Gestalten um dieselbe Person handelt. Der Titel wurde vom englischen Original übernommen, dass finde ich gut, denn einen besseren Titel wird man wahrscheinlich sowieso nicht finden, denn Ghostman klingt sehr interessant und da man sich im ersten momentan nichts genaues darunter vorstellen kann, wird man das Buch in die Hand nehmen und den Klappentext lesen um mehr zu erfahren. Meinung Die Story fängt mit einem Prolog an, in dem geschildert wird, wie Hector und Jerome den Überfall auf den Geldtransporter ausführen und dann eine böse Überraschung erleben. Ich war sehr froh als die Story dann in der Ich-Form des Jack Deltons weiter ging, denn den Prolog fand ich schon etwas anstrengend zu lesen. Die Story ist durchweg spannend und man erfährt vieles über die "Arbeit" eines Ghostman und anderen Kriminellen die so an einem Überfall beteiligt sind. Manches ist für einen Laien und der sich auch sonst nicht mit der Materie beschäftigt, nicht so leicht verständlich. Auch für jemanden der sich nicht mit Waffen beschäftigt, ist es schwer eine Vorstellung zu bekommen, wenn mal wieder eine spezielle Marke genannt wird. Ich hätte so ein kleines Wörterlexikon am Anfang oder am Ende noch ganz nett gefunden, wo man diverse Begriffe nochmal hätte nachschlagen können. Da die gesamte Story, bis auf den Prolog, aus der Sicht des Ghostman geschrieben ist, wird natürlich überwiegend im "Gangster-Slang" erzählt und auch wenn ich schon viele Actionfilme und Thriller gesehen habe, waren mir einige Sachen noch unbekannt. Man erfährt wie ein Ghostman es schafft sich in sehr kurzer Zeit in eine andere Person zu verwandeln, dabei passt er nicht nur sein Aussehen an, sondern auch Mimik, Gestik den Gang und die Sprechweise. Das ist ziemlich interessant und wird im Buch auch sehr gut beschrieben. Ab und zu gibt es auch Kapitel in der in einer Rückblende von dem gescheiterten Banküberfall in Kuala Lumpur erzählt wird. Bis kurz vorm Ende der Story wird immer mehr Spannung aufgebaut, leider ebbt diese ungefähr 30 Seiten vor dem Ende ziemlich ab, da sie ab da etwas voraussehbar wird. Leider erwartet einen am Ende nicht der gewünschte Höhepunkt der Story. Darüber kann man aber hinweg sehen, da der Rest wirklich großartig ist. Was mich interessieren würde woher der erst 24-jährige seine Informationen für das Buch her hat. Das Hobbs von Warner Bros. für ein Projekt als Drehbuchautor verpflichtet wurde, wundert mich nicht, denn diesen Roman könnte ich mir auch sehr gut als Film vorstellen. Wie es aussieht wird es auch eine Fortsetzung zu "Ghostman" geben, darauf bin ich sehr gespannt. Fazit "Ghostman" ist ein actiongeladener Thriller mit viel Spannung, der Lust auf mehr macht. Roger Hobbs gelingt es einen in den Bann der Ghostmänner, Wheelmänner und anderer Kriminellen zu ziehen.

    Mehr
  • Jagd auf einen Unsichtbaren

    Ghostman

    simonfun

    24. November 2013 um 15:01

    Die Vergangenheit holt einen Ghostman ein. Was erst wie eine Altschuld-Einforderung aussieht, entpuppt sich im Laufe der Geschichte als ziemlich clever eingefädelte Beeinflussung seines Auftraggebers, um ungeliebte Widersacher loszuwerden. Intelligente Selbstgespräche, logische Handlung und die Vergangenheitsbewältigung wurden derart gut geschrieben, dass ich nur widerwillig das Buch zwecks Schlafunterbrechung zur Seite legte. Der Held ist zwar nicht gerade ein Heiliger, aber das ständige Verändern seines Äußeren lässt ihn recht nahe an den Leser heran. Wie auch immer - ich hoffe auf eine Fortsetzung!

    Mehr
  • Ghostman

    Ghostman

    Klusi

    19. November 2013 um 20:28

    Wer meinen Blog schon länger verfolgt und meine Lesevorlieben kennt, wird sich wundern, hier bei mir "Ghostman" zu finden, denn das ist eigentlich so gar nicht mein Genre. Da ich jedoch überraschenderweise ein Leseexemplar vom Goldmann-Verlag erhalten habe (an dieser Stelle vielen Dank für das Buch), war dies für mich eine Herausforderung, den Thriller zu lesen. Es geht um einen Kasinoraub, der nicht so verlaufen ist wie geplant. Jack, dem Ghostman, bleiben genau 48 Stunden, um zu retten, was noch zu retten ist. Er ist Marcus Fairlan, dem Organisator des Überfalls, wegen einer alten Sache verpflichtet, und Marcus zählt nun auf ihn, die Beute zu sichern, denn einer der beiden Männer, die den Überfall ausgeführt haben, ist tot, der andere auf der Flucht. So ein Coup muss von langer Hand und bis ins kleinste Detail geplant sein, und die Ausführenden sollten ihre Sinne klar beisammen haben. Zumindest letzteres war bei Hector Moreno und Jerome Ribbons nicht der Fall, denn sie waren zum Zeitpunkt des Überfalls völlig zugedröhnt, was natürlich keine guten Voraussetzungen für den Erfolg bietet. An dieser Stelle habe ich mich schon gewundert, dass sich ein alter Hase wie Marcus auf zwei derartige Blindgänger verlassen hat. Bei so einer gigantischen Sache kam mir das doch recht blauäugig vor. Jack, der Ghostman, erzählt die Geschichte aus seiner Sicht. Bei Büchern, die in der Ich-Form geschrieben sind, kann ich normalerweise einen stärkeren und persönlichen Bezug zum Erzähler aufbauen, jedoch nicht hier. Der Ghostman machte seinem Namen alle Ehre, denn er blieb für mich gesichtslos und unnahbar. Er gibt nur wenig von sich preis und wirkt berechnend, nüchtern und eiskalt. Emotionen sucht man bei ihm vergebens. Man begleitet den Ghostman bei seinen geschickten und gut organisierten Aktionen, wundert sich aber häufig, wie schnell und präzise ihm seine Widersacher immer auf den Fersen sind und sich seinen gewagten Ablenkungsmanövern gegenüber resistent zeigen. Im Grunde genommen erzählt der gesamte Thriller davon, wie Jack seinen Job erledigt und seinen Verfolgern immer wieder entkommt, indem er die Handys häufiger wechselt als seine Hemden und rasante Verfolgungsjagden anzettelt. Es gibt noch einige Tote, brenzlige Momente und unappetitliche Szenen, aber dies alles hat mich nicht wirklich gefesselt oder überzeugt, und ich konnte vieles nicht logisch nachvollziehen. Es war einen Versuch wert, aber ich habe wieder einmal festgestellt, dass blutige Thriller, in denen mächtig viel geballert wird, einfach nicht mein Ding sind. Da Ausnahmen manchmal die Regel bestätigen, habe ich mit „Ghostman“ einen Ausflug in dieses Genre gewagt, der mich jedoch leider wieder einmal enttäuscht hat, obwohl ich sagen muss, dass der Schreibstil grundsätzlich nicht schlecht ist. Ich vergebe zwei gute Sterne

    Mehr
  • spannender Krimi

    Ghostman

    mithrandir

    07. November 2013 um 21:07

    "Kein Coup ist zu heiß für ihn, kein Job ist zu gefährlich ... Sich unsichtbar zu machen, ist sein tägliches Geschäft. Alles Mögliche verschwinden zu lassen, damit kennt er sich aus. Diesmal geht es um einen misslungenen Überfall auf ein Kasino. Er soll aufräumen, die Spuren beseitigen. Eine Millionen Dollar in bar stehen auf dem Spiel – 48 Stunden hat er Zeit. Und da draußen gibt es jemanden, der es auf seinen Kopf abgesehen hat. Aber auch der wird ihn zuerst einmal finden müssen. Sie nennen ihn schließlich nicht umsonst „Ghostman“." (Quelle: Goldmann Verlag) Meine Meinung: "Ghostman" ist der erste Roman von Roger Hobbs. Sein Erzählstil ist eher sachlich und nüchtern, ganz wie sein Protagonist, aus dessen Perspektive die Handlung erzählt wird. Dieser ist stets zielgerichtet und lebt nur für seinen momentanen Job. Seine eiskalte Perfektion transportiert der Autor auf diese Weise sehr gut herüber, leider blieben dabei für mich auch einige Dinge auf der Strecke. Es war mir leider nicht möglich, eine Verbindung zu dem Mann, der sich Jack nennt, aufzubauen. Mir fehlten da einfach die Gefühle, die hoffentlich unter der harten Maske dennoch existieren. Natürlich bringt dies auch der Job des "Ghostman" so mit sich. Er ist derjenige, der hinter anderen aufräumt, der Beweise verschwinden lässt oder Fehler beseitigt. Sein Job ist gefährlich und menschliche Bindung dabei nur hinderlich. Zwischendurch erhält der Leser zudem immer wieder Rückblicke aus seiner Vergangenheit. Trotz meiner fehlenden Verbindung zum Protagonisten fand ich den Roman jedoch durchgehend spannend und fühlte mich beim Lesen gut unterhalten. Man spürt, dass der Autor auch im Filmgenre tätig ist. Das ist sicherlich gut für den Actionfaktor des Romans, geht aber meiner Meinung nach halt leider ein bisschen auf Kosten der emotionalen Ebene, die mir beim Lesen sehr wichtig ist. Ein Buch muss mich persönlich berühren, damit es einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlässt. Fazit: Roger Hobbs Debütroman "Ghostman" ist ein spannender Kriminalroman, der mich zu unterhalten wusste. Wer nicht zuviel Wert auf eine emotionale Verbindung legt und Freude an actiongeladener Spannung hat, wird hier bestimmt auf seine Kosten kommen.

    Mehr
  • Eine wahre Überraschung

    Ghostman

    BeBubbly

    01. November 2013 um 16:22

    "Hector Moreneo und Jerome Ribbons saßen in ihrem Wagen im Erdgeschoss der Parkgarage des Atlantic Regency Hotel Casinos und zogen sich mit einem zusammengerollten Fünfer, einem Feuerzeug und einem zerknautschten Stück Alufolie ihr Crystal Meth rein." (Erster Satz) Nach einem wichtigen Banküberfall erhält der Ghostman eine E-Mail für Jack Delton, aber dieser Mann existiert schon lange nicht mehr und es gibt nur einen, der ihn unter diesem Namen kennt. Nun muss der Ghostman nach Atlantic City reisen und das Geld finden, dass, zusammen mit einem von Marcus Männern, bei dem Casinoüberfall verschwunden ist. Und obwohl der Ghostman nichts über diesen Job weiß und er sonst seine Jobs sehr sorgsam wählt, hat er keine Wahl, denn er hat noch eine Schuld zu begleichen. Er gerät in den Radar vom Wolf, da Marcus ihm einiges verschweigt und es bleiben ihm nur noch 48 Stunden. Meinung: Der Prolog des Buches konnte mich noch nicht wirklich mitreißen, aber dann kam der Ghostman ins Spiel. Über ihn erfährt man nicht viel, denn er hat keinen eindeutigen Charakter. Vielmehr verändert er sein Auftreten so oft es nötig ist, was es mir aber auch schwer machte ihn in eine Schublade einzuordnen. Dafür erfährt man etwas über seine Lebensweise, denn er lebt alleine und so zurückgezogen, dass er nicht zu existieren scheint. Jedenfalls ist es aber nicht das, was mich an ihm so fasziniert hat, sondern seine mathematische und logische Denkweise, die anders ist, als die Denkweise aller Protagonisten, die ich je kennen lernen durfte. Auch seine Taten waren für mich sehr überraschend und machten mich total neugierig auf das, was noch folgen sollte. Auch den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm, wenn auch nichts besonderes. Dafür war die Handlung aber sehr gut durchdacht und wies nach einer kleinen Einführung durch die große Abwechslung eine konstante Spannung auf. Diese Abwechslung wurde vor allem durch unterschiedliche Charaktere, die zum Teil auch noch in einem ständigen Wandel sind. Aber auch die Grundidee gefiel mir gut, denn es war kein ausgelaugtes Thema, wie ich es bei so vielen Thrillern erlebte. Ein Raubüberfall, als Grundlage, war mir da wirklich willkommen, auch die Gefahr, die über dem gesamten Handlungsverlauf brodelte, war mir willkommen und sorgte dafür, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Jedoch gab es auch Dinge, die mich verwirrt haben, denn das Buch eröffnet uns nicht nur die aktuellen Geschehnisse, sondern wirft auch einen Blick auf einen alten Banküberfall, in den der Ghostman verwickelt war. Auch wenn man dadurch erfährt, wieso der Ghostman so ist, wie er nun mal ist, konnte ich die zwei Handlungsstränge nicht wirklich auseinander halten. Diese wurden aber zum Schluss hin schlüssiger und wurden von dem Autor dann auch super zusammengefügt. Alles in allem muss ich den Autor auch für diese realistische und detaillierte Geschichte loben, die auch ein abgerundetes Ende bietet. Ich hätte aber definitiv nichts dagegen ein weiteres Abenteuer mit dem Ghostman zu erleben. Fazit:  In dieser Geschichte vereint der Autor eine kurze, bündige Geschichte, die nicht zu aufgesetzt wirkt mit einem überaus geheimnisvollen Charakter, der eine einzigartige Denkweise besitzt. Außerdem zeigt es die Welt aus einem finsterem und ganz anderen Blickwinkel, der für reichlich Abwechslung und Spannung sorgt. Auch wenn es nicht unmöglich war, wollte ich das Buch an vielen Stellen nicht aus der Hand legen, deshalb finde ich, dass dieses Buch für allem für Einsteiger in das Genre sehr empfehlenswert ist, aber definitiv auch notorische Thrillerleser überzeugen kann.

    Mehr
  • Ghostman

    Ghostman

    PrinzessinAnne

    25. October 2013 um 14:43

    Worum geht es: Es geht um einen misslungen Überfall auf ein Casino bei dem eine Million Dollar erbeutet wurden und verschwunden sind. Jack Delton den man nur den Ghostman  nennt wird beauftragt das Geld innerhalb von 48 Stunden wieder zu beschaffen. Er ist der Beste den man für so eine Aufgabe bekommen kann. Er ist ein Meister darin sich unsichtbar zu machen und alle Beweise und Spuren  verschwinden zu lassen. So leicht wird ihm sein Auftrag aber nicht gemacht, da es noch jemanden gibt, der es auf seine Kopf abgesehen hat. Ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit, dass FBI und einen wahnsinnigen Verbrecher beginnt   Meine Meinung: Wer jetzt bei diesem Thriller völlig neue Ideen und unerwartet Wendungen erwartet wird wahrscheinlich etwas enttäuscht sein aber wenn man es erst gelesen hat vermisst man das auch nicht. Das Buch liest sich fast wie ein Drehbuch für einen actiongeladenen Film. Es kommt von der ersten bis zur letzten Seite einfach keine Langeweile auf, wo man hofft, dass endlich wieder etwas passiert. Das liegt meiner Meinung nach sehr daran wie detailreich die Handlung geschrieben ist, ohne etwas schön zu färben oder den Ghostman als eine besonders liebenswerte Person erscheinen zu lassen. Zielstrebig und ohne Gewissen versucht er seinen Auftrag zu erledigen und lässt sich dabei von nichts aufhalten.

    Mehr
  • Spannung pur vom Anfang bis zum Ende

    Ghostman

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. October 2013 um 15:54

    Titel: Ghostman Autor: Roger Hobbs Roger Hobbs ist 24 Jahre alt und die Rohfassung seines ersten Romans „Ghostman“ bereits fertiggestellt, als er noch zum College ging. 2011 schloss er sein Studium am Reed College erfolgreich ab. Derzeit schreibt er an der Fortsetzung seines Romans. Außerdem hat ihn Warner Bros. Für ein weiteres Projekt als Drehbuchautor verpflichtet. Roger Hobbs lebt in Portland, Oregon. ISBN: 978-3-442-31337-2 Erscheinungsdatum: 08.2013 Cover: Schwarzweiß gehalten mit einem giftgrünen Schriftzug „Ghostman“. Auf dem Bild sind zwei Männer zu sehen. Der eine geht und der andere läuft davon und man sieht sie von hinten. Passend zum Titel finde ich. Auch die grelle grüne Schrift fällt einem gleich ins Auge. Kurzbeschreibung laut Buch: Sich unsichtbar zu machen, ist sein tägliches Geschäft. Beweise und Spuren verschwinden zu lassen, damit kennt er sich aus. Diesmal geht es um einen misslungenen Überfall auf ein Kasino. Er soll aufräumen, die Spuren beseitigen. Eine Million Dollar in bar steht auf dem Spiel – 48 Stunden hat er Zeit. Und da draußen gibt es jemanden, der es auf seinen Kopf abgesehen hat. Aber auch der wird ihn zuerst einmal finden müssen. Sie nennen ihn schließlich nicht umsonst >Ghostman>. Der Ghostmann „ Ich könnte eine Bank ausrauben und danach so schnell verschwinden, dass niemand je herausfinden würde, dass ich überhaupt da war.“ Meine Kurzbeschreibung: Auszug aus dem Buch Seite 5 Es gibt drei gute Methoden, ein Casino auszurauben. Die erste führt über den Vordereingang. Das hat in den Achtzigern geklappt, heute eher weniger…. Die zweite Methode nimmt man sich die Chips vor. ….. Die dritte Methode, ein Casino auszurauben, besteht darin, das Geld im Transit zu stehlen….. Tja und hier fängt es an. Zwei Typen, Jerom Ribbons und Hector Moreno, wollen ein Casino überfallen. Sie sind perfekt vorbereitet und werden durch einen Jugmarker geleitet. Der Jugmarker ist Marcus Fairlan, er organisiert alles aus der Ferne auf den Punkt genau und normalerweise geht auch nichts schief. Denn es geht hier nicht nur um ein paar lumpige Tausend Dollar, nein es geht um Millionen. Doch es geht alles schief was nur schief gehen kann und nun kommt der Ghostman ins Spiel. Jack Delton alias der Ghostman steht noch in der Schuld von Marcus Fairlan und genau von diesem bekommt er einen Anruf bzw. eine Email. Als Ghostman ist er „eigentlich“ nicht auffindbar, er findet die Leute. Doch nur wenige können in erreichen und das ist nun passiert. Jack soll die Beute finden und das Geld sichern. Da dieses Geld durch einen Zeitzünder gesichert ist hat er nur 48 Stunden Zeit. Im Zuge seiner Ermittlungen wird er jedoch argwöhnisch. Viele Gegebenheiten lassen sich nicht erklären und warum war ein dritter Mann im Spiel? Wer hat Hector Moreno erschossen und warum? Was wird hier für ein Spiel gespielt und wird Jack hier wieder heile rauskommen. Hier ein Auszug aus dem Buch zu Ghostman: „Ich hatte nie besonders viel Glück und wahrscheinlich auch nie besonders viel Verstand, aber ich bin immerhin noch nie von der Polizei erwischt oder verhört worden, und meine Fingerabdrücke sind auch nirgends gespeichert. Ich bin sehr gut in dem, was ich tue. Überlebt habe ich, weil ich vorsichtig bin. Ich lebe allein, ich schlafe allein, ich esse allein. Ich traue niemanden.“ „Es gibt vielleicht dreißig Menschen auf der Welt, die wissen dass ich existiere, und ich bin nicht sicher, ob sie alle glauben dass ich noch lebe. Ich führe notgedrungen ein sehr zurückgezogenes Dasein. Ich habe keine Telefonnummer, ich bekomme keine Post. Ich habe kein Bankkonto und keine Schulden…… „ Fazit: Ich muss mich unheimlich bei einer Person bedanken, denn sie hat mir dieses Buch zum Lesen gegeben. Ich muss mich auch bei dem Autor bedanken und zwar für ein geniales und spannendes Buch das meine Erwartung mehr als übertroffen hat. Ich hatte ja die Beschreibung gelesen und auch gewusst es erwartet mich ein Thriller über einen Bankraub. Und am Anfang dachte ich mir auch, hm ok das wird ein nettes Buch über einen Bankraub. Aber falsch gedacht!!!!! Es ist ein Buch über einen Mann der keine wirkliche Identität mehr hat. Einen Mann der durch sein Geschick und seine Möglichkeiten in verschieden Rollen schlüpft und dadurch besser Aufgaben ausführen kann als viele andere. Sein Name „ Jack Delton“ oder ??? Ghostman erzählt seine Geschichte und gleichzeitig von seinem Auftrag. Ghostman ist nicht zimperlich im Umgang mit den Menschen, auch Mord ist für ihn kein Thema. Er will überleben und er will seinen Auftrag voll erfüllen. Mehr gibt es nicht. Wer sich dabei in seinen Weg stellt wird entfernt. Was mir genial gefällt, es wird nie der Faden verloren durch zu viele Schauplätze. Der Autor bleibt konsequent bei seiner Hauptperson und schreibt in seinem Namen über diesen Auftrag den Ghostman erhält und gleichzeitig erzählt Ghostman auch von seiner Vergangenheit. Die weiteren Personen/Protagonisten werden zwar in das Geschehen mit eingebunden, aber die Hauptperson bleibt Ghostman. Der Autor schafft es auch wunderbar die Talente/Fähigkeiten von Ghostman darzustellen. Zum Beispiel wird genau beschrieben wie er sich verkleidet, seine Stimme verändert und auch seine Körperhaltung anpasst. Es wird auch genau beschrieben wie Ghostman arbeitet. Aber auch die anderen Protagonisten gehen bei diesem Buch nicht unter, auch wenn sie nicht die Hauptrolle spielen. Ebenso habe ich mir die Schauplätze z.B. Atlantic City sehr gut vorstellen können. Der Autor gab sich unheimlich Mühe diese genau zu beschreiben. Das Buch ist nicht nur so ein Thriller, es geht um Macht, Mord, Kraft, Wissen, Ausdauer und die Fähigkeiten Menschen zu manipulieren. Auf alle Fälle wird man von diesem Buch und seinem Ausgang überrascht sein. Es ist von Anfang an interessant und spannend. Man verliert nie die Spannung weil man durch die Erzählform voll mit eingebunden wird in die Geschichte. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und bin auf weitere Bücher von Roger Hobbs gespannt. Wie im Buch geschrieben arbeitet der Autor bereits einem weiteren Buch und auch die Filmrechte zu diesem Buch hat sich Warner Bros. gesichert. Ich kann mir dieses Buch wirklich sehr gut als Film vorstellen. Sterne: ***** von 5 Sterne

    Mehr
  • Potential nicht optimal genutzt

    Ghostman

    Manja82

    14. October 2013 um 14:40

    Kurzbeschreibung: Kein Coup ist zu heiß für ihn, kein Job ist zu gefährlich ... Sich unsichtbar zu machen, ist sein tägliches Geschäft. Alles Mögliche verschwinden zu lassen, damit kennt er sich aus. Diesmal geht es um einen misslungenen Überfall auf ein Kasino. Er soll aufräumen, die Spuren beseitigen. Eine Millionen Dollar in bar stehen auf dem Spiel – 48 Stunden hat er Zeit. Und da draußen gibt es jemanden, der es auf seinen Kopf abgesehen hat. Aber auch der wird ihn zuerst einmal finden müssen. Sie nennen ihn schließlich nicht umsonst „Ghostman“. (Quelle: Goldmann Verlag) Meine Meinung: Bei einem Raubüberfall auf ein Casino in Atlantic City geht so einiges schief. Einer der Täter wird erschossen, der andere kann schwer verletzt untertauchen. Der Auftaggeber des Überfalls holt sich den „Ghostman“. Er soll ihn helfen den flüchtigen Täter mit den erbeuteten Millionen zu finden. Allerdings bleiben ihm nur 48 Stunden, denn dann explodiert die Farbpatrone in der Beute und das Geld ist verloren. Dumm nur der „Ghostman“ wird selber auch gejagt … Der Roman „Ghostman“ stammt von dem jungen Autor Roger Hobbs. Es ist das Debütwerk des Autors, das meiner Meinung nach eher dem Krimigenre zugehört und nicht, wie auf dem Buch selber vermerkt ist, ein Thriller ist. Der Protagonist ist Jack Delton. Es stellt sich schnell heraus dies ist gar nicht sein richtiger Name. Leider erfährt man als Leser während des gesamten Buches nicht wie er wirklich heißt. Jack ist der „Ghostman“, der beste der Branche. Er ist intelligent, wirkt aber sehr kühl. Jack lässt keinerlei Bindungen zu anderen zu, bleibt eher distanziert und unnahbar. Er zieht seine Aufträge knallhart durch, egal ob andere es nachvollziehen können oder gar verstehen. Mir persönlich hat, durch die fehlende Nähe der Draht zu ihm ein wenig gefehlt. Neben Jack gibt es noch weitere Personen, die aber eher im Hintergrund bleiben. So ist da zum Beispiel ein gewisser Marcus. Sein „Verhältnis“ zu Jack wird erst im Laufe des Buches näher geklärt. Der Schreibstil des Autors ist eher distanziert, unterkühlt und eher emotionslos. Diese Emotionslosigkeit passt aber sehr gut zu Jack Delton. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Jack in der Ich-Perspektive. Ab und zu gibt es aber auch Rückblenden in denen man etwas aus Jacks Vergangenheit erfährt. Die Handlung selber ist besonders zu Beginn spannend. Dann aber lässt diese Spannung leider rasch nach. Es gibt leider immer wieder Längen, die zäh sind. An sich aber wirkt die Geschichte gut durchdacht, legt aber eher Wert auf trockene Ermittlungsarbeit anstatt auf Actionszenen. Ab und zu weiß es der Autor aber interessante und überraschende Wendungen einzubauen, die den Leser dann zum Weiterlesen animieren. Das Ende des Buches ist gut so wie es ist. Es rundet die Handlung gut ab und hat mich soweit zufriedengestellt. Fazit: „Ghostman“ von Roger Hobbs ist ein eher durchwachsenes Debütwerk des Autors. Der recht kühl wirkende Protagonist und ein distanzierter Stil haben mir das Lesen nicht wirklich leicht gemacht. Der Autor hat in Bezug auf die Handlung selber leider viel vorhandenes Potential verschenkt. Schade eigentlich!

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks