Roger Pihl Der Mann, der vom Fahrrad fiel und im Paradies erwachte

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Inhaltsangabe zu „Der Mann, der vom Fahrrad fiel und im Paradies erwachte“ von Roger Pihl

Valdemar liegt nach einem Fahrradunfall im Krankenhaus – und liebt es! Er hat fürsorgliche Menschen um sich, ständig gibt es etwas Leckeres zu essen, und er muss sich um nichts kümmern. Wenn er doch für immer bleiben könnte … Moment mal – das kann er ja! Valdemar fällt absichtlich auf seine frisch operierte Schulter, schmeißt die falschen Tabletten ein und verirrt sich versehentlich auf dem Weg zur nächsten OP. Als er auf seinen Steifzügen durch das Krankenhaus entdeckt, dass der Hausmeister ein Geheimnis hütet, wird sein kriminalistischer Spürsinn geweckt …

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  • Die Entdeckung dessen, was wirklich zählt im Leben - eine abgefahrene Krankenhausgeschichte

    Der Mann, der vom Fahrrad fiel und im Paradies erwachte

    Antek

    10. November 2017 um 15:17

    Valdemar, seit dem Unfalltod seiner Frau und seinem Kind nur noch ein halber Mensch, hat sich völlig in die Arbeit geflüchtet. Der Workaholic, der als Anteilhaber einer Computerfirma gehörig Geld scheffelt, merkt gar nicht, dass ihm nichts mehr gefällt, ja dass er ein regelrechter Griesgram geworden ist. Ein weiterer Unfall soll erneut sein Leben komplett auf den Kopf stellen. Denn als ihn ein Autofahrer vom Fahrrad holt und er ins Krankenhaus eingeliefert wird, stellt er ganz überrascht fest, wie schön es ist, einfach nichts zu tun, sich um nichts kümmern müssen und zudem umsorgt zu werden, wie schon lange nicht mehr. Ganz klar, er fühlt sich wie im Paradies, hier würde er gerne für immer bleiben. Wird die Operation seiner gebrochenen Schulter zum ersten Mal noch von den Ärzten wegen einem Notfall verschoben, lässt sich Valdemar, einmal auf die Idee gebracht, so einiges einfallen, damit dies noch recht oft geschieht. Im Krankenhaus verstecken, im Putzkämmerchen den Verwirrten spielen, nach der OP aus dem Bett fallen und sich die Schulter nochmal brechen, sich bei einem Sturz die andere Schulter verletzen oder sich mit Krankenhauskeimen infizieren, so müsste sich doch so ein Aufenthalt ausgiebig verlängern lassen, oder? Valdemar fast schon heimisch entdeckt zudem, dass der Hausmeister etwas zu verbergen hat. Noch ein Grund mehr hier zu bleiben, der Sache muss man schließlich auf den Grund gehen. Freiwillig länger als nötig in einem Krankenhaus bleiben, für mich völlig undenkbar, aber Valdemar lebt richtig auf. Ich konnte mich bei der Geschichte wirklich darüber amüsieren, was er sich so alles einfallen lässt, damit er seinen Aufenthalt verlängern kann. Ich konnte deshalb viel schmunzeln, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass so etwas in Wirklichkeit möglich wäre. Gut hat mir auch die Entwicklung der Geschichte gefallen, von der ich an der Stelle nicht zu viel verraten möchte, aber dadurch bekommt das Ganze neben der humorvollen, noch eine berührende Komponente. Nur für die Arbeit leben, sich unersetzlich fühlen? Dass dies sicher nicht das Ziel eines erfüllten Lebens sein kann, stellt Valdemar schnell fest, denn Kollegen oder gar Geschäftspartner werden im Krankenhaus nicht gesichtet. Nur einmal bekommt er eine Lieferung Geschäftsbriefe, die er doch abarbeiten könnte. Sicher auch eine gute Botschaft für den einen oder anderen Workaholic. Valdemar ist, zumindest anfangs nicht unbedingt der Typ Mensch, der sympathisch erscheint. Er ist genügsam, regt sich nicht auf, nimmt die Dinge, die er nicht ändern kann, gelassen hin und ist dadurch für die Krankenschwestern eigentlich kein schwieriger, oder gar nerviger Patient. Im Verlaufe der Geschichte ist er mir tatsächlich fast ans Herz gewachsen. Neben Krankenschwestern lernt er bei seinem Aufenthalt noch gut eine Handvoll andere, ganz besondere Menschen kennen, die alle originell und individuell gezeichnet sind. Gut gefallen hat mir auch sein einziger Besucher aus Geschäftstagen, Boffer, der Mann fürs Grobe bei säumigen Kunden. Der Sprecher bringt Valdemars Charakter, knauzig, ironisch, aber auch witzig gut zum Ausdruck. Dass Heikko Deutschmann seine Arbeit versteht merkt man, denn er hat sowohl für die unterschiedlichen Szenen und Stimmungen als auch für die einzelnen Mitspieler den passenden Tonfall in petto. Alles in allem eine witzige, unterhaltsame Geschichte, die mir als Hörbuch wirklich gut gefallen hat. Mein Ziel, anhören, nicht viel denken müssen und amüsieren, wurde auf jeden Fall erfüllt und damit sind auch noch fünf Sterne verdient.

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