Roger Rosenblatt An jedem neuen Morgen

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Inhaltsangabe zu „An jedem neuen Morgen“ von Roger Rosenblatt

Als ihre Tochter Amy unerwartet stirbt und ihren Mann sowie drei kleine Kinder hinterlässt, übernehmen Roger Rosenblatt und seine Frauden Haushalt. In diesen schwierigen Wochen fühlt vor allem Roger sich ein wenig überflüssig, doch er findet seine Aufgabe: Roger macht das gemeinsame Frühstück für die Kinder,der innigste Moment des Tages. Sammy mag morgens FrootLoops, Jessie ein Glas Sojamilch, Bobbies liebt Toast über alles. Und als säßen wir mit am Tisch, erfahren wir viel über das Glück, eine Familie zu haben.

Mein Fazit: Diesen Buch war einfach nichts für mich, es war zu langweilig zu gewöhnlich.

— YvisLeseecke
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  • Mein Fazit: Diesen Buch war einfach nichts für mich, es war zu langweilig zu gewöhnlich.

    An jedem neuen Morgen
    YvisLeseecke

    YvisLeseecke

    30. January 2016 um 15:03

    Der Schreibstil des Autors war ganz Ok, keine langen Schachtelsätze und auch sonst ganz in Ordnung. Das Buch ist in sehr kurze Abschnitte unterteilt die dann immer eine Episode aus den Leben wieder geben. Das war auch mein Hauptproblem an den Buch. Es waren mir da einfach zu viele Gedankensprünge drin. Es wird immer eine kurze Szene angerissen und dann plötzlich etwas ganz anderes wieder von neuen erzählt. Mir war das ganze einfach manchmal nicht ausreichend. Um mal ein Beispiel zu nennen. Der Autor beschreibt eine Szene, wo beide Kinder an einer Nobelschule angemeldet werden sollen. Amy geht mit der Sekretärin spazieren, kommt wieder, sagt drei Mal Scheiße und das ganze Endet mit dem Satz, dass der Bruder genommen wurde und Amy nicht. So warum aber nicht und was während des Spazieren mit der Sekretärin passiert ist, erfahren wir einfach nicht. Es wird einfach ins nächste Kapitel gesprungen, welches nun wieder von Roger erzählt wie er Schreibkurse gibt. Dadurch kam einfach keine Spannung auf und ich fand es irgendwann einfach nur langweilig. Es sind hier Rückblicke eines Familienlebens, welches aber für ein Buch einfach zu perfekt ist. Es passiert auch nicht wirklich etwas besonderes im Gegenteil es wird alles so überperfekt dargestellt. Das Buch wirkt so übertrieben gut, so ist niemals ein richtiges Familienleben. Hier gibt es keine Streits keine Diskussionen einfach nichts was einen berühren könnte oder was mal Spannung erzeugt. Zudem lernen wir in einigen Kapiteln einfach viel u vielen Namen kennen, die dann einfach nicht mehr in den Buch auftauchen. Auch das war total unnötig teilweise und machte das lesen um so schwieriger. Mir fehlten hier auch einfach die Emotionen. Mein Fazit: Diesen Buch war einfach nichts für mich, es war zu langweilig zu gewöhnlich.

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  • Das Leben geht weiter, aber einfach ist es nicht

    An jedem neuen Morgen
    badwoman

    badwoman

    15. October 2015 um 23:00

    Dies ist ein sehr ruhiges Buch, die Geschichte von "Boppo", dessen Tochter Amy plötzlich stirbt und so ihre drei kleinen Kinder zu Halbwaisen werden. Die Großeltern "Boppo" und seine Frau Ginny ziehen zu ihrem Schwiegersohn und ihren Enkeln und ändern damit ihr ganzes Leben. Plötzlich sind sie nicht nur Großeltern, sondern übernehmen auch Mutterpflichten. Auch für die Enkel und den Schwiegersohn beginnt nach dem Tod der Mutter und Ehefrau natürlich ein ganz anderes Leben. Roger Rosenblatt, der Autor, versteht es, immer eine unterschwellige Sehnsucht nach der Verstorbenen anklingen zu lassen. Dabei ist dies durchaus nicht nur ein trauriges Buch, nette Begebenheiten mit den Kindern animieren auch zum Schmunzeln. Aber der Verlust ist immer da und schmerzlich. Sehr schön wird beschrieben, wie die "verwaiste" Familie, auch Amys Geschwister und deren Familien in der Trauer zusammenrücken und sich gegenseitig Trost spenden. Das Buch ist sehr gut zu lesen, es ist flüssig und in einer klaren Sprache geschrieben. Dass es keine fortlaufende Handlung gibt, ist der melancholischen Stimmung des Buches zuträglich, die sprunghaften Gedanken und Erinnerungen des verwaisten Vaters kann man gut nachvollziehen. -Ja, das Buch hat mir gefallen, auch wenn es nicht meinem normalen Lesestoff entspricht. Absolut lesenswert!

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  • An jedem neuen Morgen

    An jedem neuen Morgen
    buchstabentraeume

    buchstabentraeume

    15. September 2015 um 11:52

    Mit „An jedem neuen Morgen“ verarbeitet Roger Rosenblatt seine Trauer über den Verlust seiner Tochter. Daher habe ich das Buch auch in das Genre „Biographie“ eingeordnet. „An jedem neuen Morgen“ hat keine durchgängige Handlung. Das Buch besteht vielmehr aus vielen kleinen Episoden, die der Autor wahllos aneinanderreiht. Je nachdem, wie sie ihm gerade in den Kopf kommen. Darunter leidet meiner Meinung nach der Lesefluss sehr, denn der Leser springt mit den episodenhaften Erzählungen des Autors wahllos zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her und es ist kein roter Faden zu erkennen, der sich für einen angenehmen Handlungsverlauf durch ein Buch ziehen sollte. Rosenblatt lässt Amy in seinen Erinnerungen wieder lebendig werden und erzählt über ihr Leben und ihre Art, die Dinge zu nehmen, wie sie sind. Auch die anderen Familienmitglieder, insbesondere die Kinder, werden beleuchtet, aber auch Freunde und Nachbarn spielen in diesem Buch eine Rolle. Letztlich ist Amy diejenige, die alle miteinander verbindet. Und tragischerweise auch ihr Tod. Das Buch erzählt davon, wie Amys Familie deren Tod verarbeitet und lernt, ohne sie zurechtzukommen. Dabei legt der Autor viel Wert darauf, zu betonen, dass Amy immer in den Herzen ihrer Familienmitglieder weilt und nie in Vergessenheit geraten wird. Dies zu akzeptieren, fällt vor allem Amys Kinder schwer und die Szenen sind wirklich sehr emotional und sentimental. Rosenblatt erzählt von tragischen und traurigen Momenten ebenso wie von fröhlichen und lustigen Augenblicken. Dabei ist sein Schreibstil sehr sachlich und fast schon distanziert. Dennoch löst er beim Leser umso intensivere Emotionen aus. Mein Fazit: Ein biographisches Buch, das in zahlreichen Episoden von der Schönheit des Lebens und der Schmerzhaftigkeit des Verlusts eines Familienmitglieds erzählt.

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  • Eine traurige Gechichte

    An jedem neuen Morgen
    Islaender

    Islaender

    25. June 2015 um 09:49

    Eine traurige Geschichte in der Roger Rosenblatt über den Tod bzw. das Leben nach dem Tod seiner Tochter schreibt. Einerseits ganz nahe dabei, da er jetzt mit seiner Frau zu seinem Schwiegersohn und zu seinen Enkeln gezogen ist, andererseits doch mit Distanz bzw. mit einer gewisssen Sachlichkeit  er den Alltag beschreibt. Ich konnte trotzdem mitfühlen, weil gerade die Kleinigkeiten bzw. die Genauigkeit einem eine klare Vorstellung über das Leben vermittelt. Die vielen Personen habe mich schon ein wenig überfordert, aber ich habe mich auf die Kernfamilie konzentriert und einige andere für mich herausragende Personen, die mein Mitgefühl hatten. Das Buch war sehr ergreifend trotz der nüchternen Schreibweise. Ich hoffe, daß es eine Fortsetzung gibt, weil die Geschichte ein sehr offenes Ende hat, wie es meist im "realen" Leben so ist.

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  • Was am Ende übrig bleibt

    An jedem neuen Morgen
    labbelman

    labbelman

    14. October 2014 um 11:07

    Der Autor Roger Rosenblatt muss eine der schlimmsten Erfahrungen machen, die ein Mensch machen kann: seine Tochter Amy stirbt vor ihm (an Herzversagen) und hinterlässt einen Ehemann und drei Kinder. Von nun an müssen Rosenblatt und seine Frau drei Kinder versorgen und einen tief traurigen Witwer. Mit kleinen Geschichten schildert Rosenblatt den Alltag der trauernden Familie, was sehr berührt, denn wie geht man mit Kindern um, die gerade ihre Mutter verloren haben und einfach nicht verstehen können, dass diese nicht wieder zurück kommt? Die Ereignisse spielen mal vor und mal nach Amys Tod. Die Geschichte, die ja eine wahre Begebenheit ist, berührt durchaus, nur die Art wie sie erzählt wird, ist nicht unbedingt das, was der Leser erwartet. Es werden einem Unmengen von Namen um die Ohren gehauen (man verliert irgendwann den Überblick), fast so als würde der Autor allen Leuten zeigen wollen wie viele Freunde und Bekannte die Familie hat. Ebenfalls etwas unrealistisch wirkte auf mich die Familienharmonie, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass nach dem Tod einer jungen Frau alles so glatt läuft und keiner aus Trauer oder Wut mal etwas ausrastet oder missgelaunt ist. Alles in allem betrachtet fehlte mir etwas der Tiefgang und das Persönliche bleibt auf der Strecke. Aus meiner Sicht bleibt alles zu sehr an der Oberfläche und für Leser, die hoffen durch dieses Buch eigene Trauer zu bewältigen, ist es nicht geeignet. Fazit: Kurzweilige Unterhaltung über einen Schicksalsschlag, den man gelesen haben kann, aber nicht muss. Aus meiner Sicht nur bedingt zu empfehlen, besten Freunden würde ich eher abraten dieses Buch zu lesen.

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  • Rezension zu "An jedem neuen Morgen" von Roger Rosenblatt

    An jedem neuen Morgen
    bücherelfe

    bücherelfe

    07. September 2012 um 14:59

    Amy Rosenblatt stirbt unerwartet. Sie ist 38 Jahre alt und hinterlässt ihren Ehemann und die drei gemeinsamen kleinen Kinder. Das Jüngste ist gerade erst zwanzig Monate alt. Ohne zu überlegen, springen Amy‘s Eltern, Roger und Ginny Rosenblatt, in die riesige Lücke und ziehen in das Haus der Familie ein. Behutsam versuchen sie, eine Art Normalität aufrecht zu erhalten. „Sammy mag morgens Vollmilch mit Froot Loops. Jessie ein Glas Sojamilch. Bubbies, der Jüngste, liebt Toast über alles“. Roger Rosenblatt ist Professor für Englische Literatur und lehrt an der Stony Brook University in New York. Ausserdem ist er Autor von Sachbüchern und Romanen und schreibt daneben für das Time Magazine. Es wundert also nicht, dass er diesen ganz persönlichen Verlust zu Papier bringt. Indem er den Alltag der sich neu formierenden Familie beschreibt und immer wieder zurückblickt auf die verlorene Tochter, scheint er seine Trauer zu bearbeiten. Er tut das in sehr nüchternen Worten. So gesehen, scheint das Geschriebene eine relativ emotionslose Aneinanderreihung von Alltagsgeschichten zu sein. Für mich bleibt unklar, was Roger Rosenblatt mit „An jedem neuen Morgen“ seiner Leserschaft mitteilen will. Wie auch immer; die Familie Rosenblatt scheint schon fast unwirklich harmonisch. Als würde der Autor dem Schrecklichen ausschliesslich Gutes entgegensetzen wollen. Fazit: Unerwartet emotionslos wirkender Bericht eines grossen Verlusts.

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  • Rezension zu "An jedem neuen Morgen" von Roger Rosenblatt

    An jedem neuen Morgen
    capkirki

    capkirki

    14. March 2012 um 14:11

    Amy stirbt. Völlig unerwartet bricht die 38-Jährige beim Sport zusammen und stirbt innerhalb von Sekunden. Der Grund ist eine seltene Herzfehlfunktion. Sie hinterlässt drei kleine Kinder, den Ehemann (Harris) der versucht, die Familie zusammen zu halten und ihre Eltern, die ihr Leid und ihre Wut kaum in Worte fassen können und trotzdem sofort wissen, was zu tun ist. Sie bieten Harris an, für einige Zeit zu ihm zu ziehen, um ihm mit den Kindern zu helfen. Dieser nimmt die Hilfe gerne an und so ziehen Roger und Ginny - für die Kinder nur Boppo und Mimi - nicht nur in das Haus ihrer Tochter ein, sondern auch in ihre Familie. Dies ist keine erfundene Geschichte, der Autor Roger Rosenblatt hat dieses Buch seiner Tochter Amy gewidmet, der Tochter, die er viel zu früh verloren hat. Die Texte sind für ihn eine Art Trauerbewältigung, ein Ansporn, eine Hilfe, das Unfassbare fassbar zu machen. Schnell müssen sich die Großeltern im neuen Haushalt zu Recht finden. Sie müssen lernen, was die Kinder mögen und nicht mögen. Sie dachten, Kindererziehung läge längst hinter ihnen und doch sitzen sie jetzt wieder am Boden und spielen mit Sammie, Jessie und James, sie erzählen Gute Nacht Geschichten, fahre "Play Dates", beantworten alle ihre Fragen und trösten dann, wenn es nötig ist. In diesem Buch gibt es keine Kapitel, es ist eine Sammlung lose erzählter Ereignisse, immer wieder durchbrochen durch Erinnerungen an die geliebte Tochter. Trotzdem schafft Roger Rosenblatt es, dass man irgendwann das Gefühl hat, Teil der Familie zu sein, man lernt Amy kennen und fängt selbst an, sie zu vermissen, man schließt die drei kleinen Racker ins Herz und ist den Großeltern wirklich dankbar für ihre Hilfe. Es ist ein langsames Buch und obwohl es vom Tod handelt, ist es völlig unsentimental. Nachdenklich und ein wenig traurig blättert man die letzte Seite um und dann bemerkt man den kleinen Funken Hoffnung und Mut, den dieses Buch auch hinterlässt. Auch in dunkelsten Zeiten, gibt es immer irgendwo doch einen kleinen Lichtschein. In diesem Fall sind es Boppo und Mimi. 4 starke Sterne in Gedenken an Amy Rosenblatt Solomon. "As a writer, I have to believe in invisible things," Rosenblatt says. "So when it happened, I had no choice and no other explanation than to believe it was Amy tapping me saying, 'You're doing OK.' That is our standard, you see. It is the only reason that we can keep Amy alive with us: to think that she is approving of what we are doing and how the children are being reared and that we're doing as much as we can. This is a way of immortality. This is a way of keeping the dead alive. To do what you think they would have wanted." (Roger Rosenblatt)

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  • Rezension zu "An jedem neuen Morgen" von Roger Rosenblatt

    An jedem neuen Morgen
    gaby2707

    gaby2707

    05. March 2012 um 12:35

    Amy Elizabeth Rosenblatt Solomon stirbt plötzlich beim Sport. Sie hinterlässt 3 kleine Kinder und ihren Ehemann. Ihre Eltern Roger und Ginny Rosenblatt wohnen ab sofort im Gästezimmer und versuchen einen halbwegs normalen Tagesablauf zu garantieren...

    Ein wunderbarer Familienroman, der mir sehr zuherzen gegengen ist und den ich nur empfehlen kann.

  • Rezension zu "An jedem neuen Morgen" von Roger Rosenblatt

    An jedem neuen Morgen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. September 2011 um 11:34

    Das Buch an jedem neuen Morgen ist eine Aufarbeitung von Roger Rosenblatt über den Tod seiner Tochter Amy. Amy starb mit 38 Jahren plötzlich und vor den Augen ihrer Kinder an einem unerkannten Herzfehler. Roger und Ginny, seine Frau, ziehen sofort zu Schwiegersohn Harris und den Kindern Jessie, Sammy und James und kümmern sich dort um Haushalt, Familie und die großen und kleinen Sorgen. Roger beschreibt, wie sich die Zeit und der Tagesablauf ohne Amy einpendelt, aber es kommen auch kleine Geschichten aus der Zeit mit Amy vor. Ich kann zu dem Buch leider nicht sehr viel mehr schreiben. Roger Rosenblatt schreibt in Tagebuchform, jedoch teilweise auch nur sehr abgehackt und stichwortartig, so dass ich mich des Öfteren fragte, warum da nicht noch was hinterherkommt. Wie auch den meisten anderen hier, wurden mir viel zu viele Personen auf diesen wenigen Seiten genannt, so dass ich teilweise überlegen musste, mit wem ich es gerade wieder zu tun hatte. Nichtsdestotrotz spürt man die Trauer und den Verlust um die Tochter, Ehefrau und Mutter sehr deutlich, was mich dann auch sehr bewegt hat. Alles in allem ein Buch, welches man gelesen haben kann, aber nicht muss. Und wenn man es doch getan hat, lässt es einen durchaus auch ein wenig ratlos und nachdenklich zurück.

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  • Rezension zu "An jedem neuen Morgen" von Roger Rosenblatt

    An jedem neuen Morgen
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    22. August 2011 um 18:05

    Diese liebenswürdige und nachdenkliche amerikanische Familiengeschichte hat mir sehr gut gefallen, denn sie wird aus der Sicht des Großvaters beschrieben,der selber Schriftsteller ist.Seine Tochter Amy, Mutter von 3 Kindern stirbt plötzlich an einer Herzanomalie und die Großeltern springen ein um dem Schwiergsohn zu helfen mit den Kindern, dem Alltag und der Trauer fertig zu werden.Der Opa schildert sehr amüsant alltägliche Erlebnisse mit den Kindern, auch seine eigene Auseinandersetzung mit der Trauer um seine Tochter und das fand ich sehr sympatisch.Es macht auch ein bisschen Mut, mit unerwarteten Schicksalsschlägen besser fertig zu werden,weil man nicht ganz alleine davorsteht und weil viel Hilfe von der Familie und von Freunden auf einen zukommen kann.

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  • Rezension zu "An jedem neuen Morgen" von Roger Rosenblatt

    An jedem neuen Morgen
    a.schmalzbauer

    a.schmalzbauer

    04. July 2011 um 20:22

    Amy Rosenblatt stirbt völlig unerwartet und hinterlässt drei Kinder und einen Ehemann. Die Eltern von Amy kümmern sich ab dem Zeitpunkt um die Kinder und ziehen in das Haus der Familie. Oma Ginny sieht zu, dass der Alltag funktioniert und Opa Roger übernimmt das Frühstück und was sonst noch so anfällt. Mit der Zeit wird das Leben wieder erträglicher und alle geben ihr Bestes. Und Amy ist immer bei ihnen. Das Buch ist eine eher lose Aneinanderreihung von kleinen Geschichten und Anekdoten, welche zum Teil vor und zum Teil nach Amys Tod spielen. Erschienen sind diese Geschichten erstmal in einer Zeitung, danach als Buch. Roger Rosenblatt hat ein leises, autobiografisches Buch geschrieben, über seine Trauerbewältigung, über seine Wut darüber, dass seine Tochter einfach aus dem Leben gerissen wurde. Und darüber, wieder in das „normale Leben“ zurück zu finden. Er schreibt über den Zusammenhalt in der Familie und wie wichtig dieser ist. Auch das man sich nicht in seiner Trauer verkriecht. Die tagtägliche Harmonie ist etwas unwirklich. Auch kommt einem manche Geschichte etwas überzogen vor, aber vielleicht wird das in den USA so gehandhabt. Auch die vielen Personen, die der Autor erwähnt, zum Teil ohne Grund wie es scheint, vermitteln den Eindruck, er möchte mitteilen, wie bekannt sie sind. Als Leser kann ich aber mit den vielen Namen, die sofort wieder verschwinden, wenig anfangen. Mir fehlte ein wenig die persönlich Note in diesem Buch. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor doch nicht zuviel von sich preisgeben will. Das Cover ist sehr schön und vermittelt Gemütlichkeit und Geborgenheit. Das Buch ist ziemlich dünn und an einem Tag gelesen. Traurigkeit hat es bei mir nicht ausgelöst, dazu ist die Sprache zu wenig emotional. Aber nachdenklich geworden bin ich schon, denn obwohl der Tod tagtäglich stattfindet, setzt man sich zu wenig damit auseinander. Hilfestellung zur Trauerbewältigung kann dieses Buch nicht geben, dazu wird der Leser doch zu sehr außen vor gelassen. Aber ich glaube, diesen Anspruch hat es nicht.

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  • Rezension zu "An jedem neuen Morgen" von Roger Rosenblatt

    An jedem neuen Morgen
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    30. May 2011 um 16:22

    Familienbande „Ihr seid nicht die ersten, die so etwas durchmachen, aber ihr seid wahrscheinlich eher in der Lage, damit fertig zu werden, als die meisten anderen Leute“. So beurteilt Ligaya, das Kindermädchen der Familie Solomon, die Situation, nachdem Amy Salomon 38jährig an Herzversagen von jetzt auf gleich gestorben war. Ehefrau eines Handchirurgen, Mutter dreier kleiner Kinder, Tochter von Roger Rosenblatt, Essayist und Professor für englische Literatur und kreatives Schreiben in New York. Was aus diesem schmerzvollen, traurigen und dramatischen Tod folgte, legt Rosenblatt in diesem kleinen, im Stil eher nüchtern geschriebenen und dennoch hochemotionalem Buch nieder. Rosenblatt und seine Frau verlegen ihren Wohnsitz umgehend in das Haus ihrer verstorbenen Tochter und ihres Schwiegersohnes und übernehmen die Sorge und Erziehung der drei Kinder. In ganz eigener, spezieller Weise. Aus der Ich-Perspektive erzählt Rosenberg diese, seine autobiographische Geschichte und lässt den Leser unmittelbar teilhaben am Alltag der Familie, den gemeinsamen Bewältigungen der kleinen Aufgaben, dem sich wieder annähern an die Erlebniswelt kleiner Kinder. Dem gemeinsamen Frühstück vor allem, Ort der Nähe und, auch, der Erziehung, die und hier vornehmlich der Großvater, einfließen lässt (zumindest, es ständig versucht). Sieht man einmal davon ab, dass Rosenblatt natürlich ein „Großvater wie gemalt“ ist (zumindest in seiner Selbstdarstellung) und durchgängig seine persönlichen „Wichtigkeiten des Lebens“ erkennen lässt (und diese den Kleinen ebenso häufig ungefragt mit auf den Weg geben will), entpuppt sich dieses Buch als eine hoch emotionale Angelegenheit, in dem gerade in den Nebenströmungen (da, wo der Ich-Erzähler nicht immer das „große Wort“ führt) wunderbare und ergreifende Einblick in das Leben, die Welt kleinerer Kinder, die großen Themen Sterben und Tod und die existentielle Bedeutung der Familie gibt. Wie wichtig an den Schaltstellen des Lebens der Zusammenhalt ist, das trifft den Leser in den Zeilen des Buches unvermittelt und in großer Klarheit. In einer Welt, die sich mehr und mehr individualisiert (und damit nicht gerade wirklich gut zurecht kommt) setzt die Geschichte der Rosenblatts einen wichtigen Kontrapunkt. Sicher fällt von Beginn an auf, dass die Familie, so dramatisch das Geschehen auch ist, immer noch über unschätzbare und nicht weit verbreitete Privilegien verfügt. Genügend finanzielle Mittel sind vorhanden. Umgehend finden sich die Großeltern bereit, ihre eigenen Pläne aufzugeben, die eigene Arbeit ein stückweit hinten an zu stellen. Mit der Folge auch, aus einem großen Haus in ein kleines Gästezimmer dauerhaft zu ziehen. Ein umfassendes und großes Umfeld steht ebenfalls zur Hilfe bereit. So stellen „mehr als hundert Leute“ in den ersten, schweren Wochen sich zur Verfügung, die Familie beständig mit Essen zu versorgen, wie auch ansonsten die Hilfsbereitschaft groß ist. In manch solchen Schilderungen gerät das Buch, trotz des nüchternen Stils, doch ein wenig zu pathetisch und erinnert an gefühlsbetonte Hollywoodfilme (mit dem „starken Helden“ des Großvaters, der schon alles auf seine Weise gut regeln wird). In vielen kleinen Begebenheiten trifft Roger Rosenblatt aber mitten ins Herz. Da, wo es ihm gelingt, sich selber ein wenig aus der Sichtlinie zu ziehen und gerade die Kinder in ihrer Eigenheit und ihrer Situation nach dem Tod der Mutter zu Worte kommen zu lassen, da entstehen wunderbare Momente im Buch. Momente, welche die emotionale Kraft des Lebens, die Hoffnung auf ein Morgen, das Bewältigen des Alltages und das Verarbeiten auch schwerer Schläge intensiv in den Raum zu stellen vermögen. Ein wunderbares und eindringliches Buch in seinen besten Momenten, dass das Leben feiert, den Tod aber nicht ausklammert und Liebe, Hoffnung, Schmerz, aber auch Zusammenhalt und die je eigenen Entwicklungen der Personen treffend zu benennen weiß. Mit Schwächen in der Eigendarstellung des Ich-Erzählers, dessen wohl allzu großes Ego das Leseerlebnis hier und da doch stört. Davon aber sollte man sich das Eigentliche des Buches nicht verderben lassen.

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  • Rezension zu "An jedem neuen Morgen" von Roger Rosenblatt

    An jedem neuen Morgen
    kolokele

    kolokele

    22. May 2011 um 15:17

    Soweit ich weiß, erschienen diese Erinnerungen und Erfahrungen des Autors zuerst in einer Zeitung, quasi scheibchenweise. Das merkt man dem Buch auch an, man sollte keine passgenau aufeinanderabfolgende Geschichte erwarten. Der Autor berichtet von dem plötzlichen Tod seiner Tochter, sie lässt einen Ehemann und drei Kinder zurück, um die sich der Autor und seine Frau in der folgenden Zeit mit kümmern, ganz selbstverstänldich wie es scheint, ziehen sie für eine gewisse Zeit zu der Familie und leben zusammen den Alltag. Gerade das hat mir gut gefallen, es wird nicht seitenlang über die Trauer gegrübelt, sondern diese wird "einfach so" zwischen den Zeilen deutlich, beim Frühstück, bei kleinen Sätzen, bei der Reaktion von Freunden und Bekannten. Deutlich wird auch, wie sich auf einmal fast Fremde öffnen, wenn sie etwas ähnliches erlebt haben. Das Buch ist sicher kein Kassenschlager, wer aber leise, persönliche Geschichten mag, kann ihm sicher etwas abgewinnen!

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  • Rezension zu "An jedem neuen Morgen" von Roger Rosenblatt

    An jedem neuen Morgen
    Dani1046

    Dani1046

    24. April 2011 um 10:32

    Man kann. Roger Rosenblatt erzählt in seinem Roman "An jedem neuen Morgen" wie er und seine Frau nach dem plötzlichen Tod der gemeinsamen Tochter Amy zu ihrem Schwiegersohn ziehen um für die drei Enkelkinder, Jessi, Sammy und James, irgendwie die Mutter zu ersetzen. Sie müssen lernen, welche Spielwaren gerade "in" sind, wer wie sein Frühstück am liebsten ist. Gefühlvoll beschreibt Roger Rosenblatt seine Wut auf Gott nach dem Tod seiner einzigen Tochter Amy, der Verzweiflung und dem Versuch das eigene Leben mit seinen Gewohnheiten mehr oder weniger aufzugeben um für die Enkelkinder dazusein. Ihnen trotz des Verlustes ein normales Leben zu bieten, zurück in den Alltag zu finden. Ein wunderbarer, gefühlvoller Roman, der einem dermaßen zu Herzen geht, dass man nach 196 Seiten einfach nur traurig ist, dass man am Ende angekommen ist.

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  • Rezension zu "An jedem neuen Morgen" von Roger Rosenblatt

    An jedem neuen Morgen
    Birgit_M

    Birgit_M

    19. April 2011 um 23:53

    Amy ist gerade einmal 38 Jahre alt, als sie eines Morgens plötzlich vom Laufband fällt und aufgrund deines angeborenen, bisher unentdeckten, Herzfehlers stirbt. Zurück bleiben ihr Mann Harris, ihre drei kleinen Kinder – und nicht zuletzt ihre Eltern Roger und Ginny. Letztere ziehen kurzerhand im Haus ihrer Tochter ein, um ihrem Schwiegersohn bei der Bewältigung des Alltags mit den drei Kindern zu helfen. „An jedem neuen Morgen“ ist kein Roman, auch keine Erzählung im herkömmlichen Sinn, sondern vielmehr ein Erfahrungsbericht von Amys Vater, Roger Rosenblatt, der hier beschreibt, wie er das erste Jahr nach dem Tod seiner Tochter erlebte. In gewisser Weise ist dieses Buch wohl, seine Art mit seiner Trauer und seinem Verlust umzugehen, indem er einerseits beschreibt, wie für die Familie der Alltag weitergeht und er andererseits zurückblickt auf das Leben seiner Tochter. In Einschüben erzählt er über Amys Kindheit, ihre Jugend, ihre Zeit auf der Universität, wie er sie zu ihren Lebzeiten erlebt hatte und wie sich ihm seine Tochter nun reflektierend präsentiert. Wir erfahren auch viel davon, wie die Familie mit dem Verlust klarkommt, wie sich der früher Tod der Mutter auf die Entwicklung der Kinder auswirkt, wie auch die Erwachsenen versuchen, damit umzugehen und den Schatten, den er auf die gesamte Familie wirft. Gleichzeitig aber merkt Roger Rosenblatt immer wieder an, welch immense Hilfe und Anteilnahme die Familie von ihrem Umfeld erfahren hat. Ich möchte dieses Buch nicht nach „normalen“ Massstäben bewerten. Es ist kein Roman, keine Erzählung, keine Novelle, die auf einer Fiktion beruht, oder auch nur auf einer der Realität entnommenen Fiktion. Es ist ein Erfahrungsbericht, wenn man so will vielleicht die einzige Form der Verarbeitung, die Roger Rosenblatt als Schriftsteller wählen konnte. Er hat dafür keine Kunstform gewählt, sondern in sehr persönlicher und berührender Weise seine Trauer, seine Gefühle und seine Erinnerungen niedergeschrieben. Ich bin der Meinung, es steht mir nicht zu diese zu bewerten, selbst wenn, was manche einwenden könnten, er selbst diese öffentlich gemacht hat. Ich möchte dieses Buch als für sich selbst sprechend stehen lassen. (Ich hätte mir dieses Buch wahrscheinlich nicht ausgesucht und bin daher www.vorablesen.de dankbar, mir durch ein Rezensionsexemplar, die Möglichkeit gegeben zu haben, es zu lesen.) Weitere Rezensionen gibt es auf meinem Blog: http://me-book-bm.blogspot.com

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