Roger Smith Kap der Finsternis

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Inhaltsangabe zu „Kap der Finsternis“ von Roger Smith

Für manche ist Kapstadt ein Paradies. Für andere die Hölle. Ein Amerikaner mit zwielichtiger Vergangenheit ist mit Frau und Sohn in der südafrikanischen Metropole untergetaucht. Als die drei einem willkürlichen Gewaltverbrechen zum Opfer fallen, beginnt eine atemlose Hetzjagd durch die riesigen labyrinthischen Ghettos. Ein hochtouriger Thriller, der in die Abgründe des heutigen Südafrika führt.

Kap der Finsternis ist kein Zuckerschlecken. Wer glaubt, er hat die Hölle durchlebt, lag falsch!

— kassandra1010

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen - spannend und fesselnd!!!

— GrOtEsQuE

Ein Höllentrip durch Kapstadt. Harter und starker Thriller in einer Gesellschaft der Gewalt.

— Gulan

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    Kap der Finsternis

    simonfun

    10. August 2016 um 23:05


    Bereits vielfach und gut rezensiert kann ich mich nur noch meinen Rezi-Kollegen anschließen.
    Das Nachhaltigste für mich war diese fast emotionslose Beschreibung des brutalen Alltags der Menschen, die nicht mal Glück, sondern einfach nur leben wollen. Egal wie.
    Wie auch immer - lesenswert! 

  • Ein Killer in Not!

    Kap der Finsternis

    kassandra1010

    13. May 2016 um 14:05

    Kap der Finsternis ist kein Zuckerschlecken. Aber es ist ja auch ein sehr guter Thriller! Burn lebt mit hochschwangeren Frau und Sohn Matt unter falscher Identität in Kapstadt. Beim Abendessen betreten 2 Farbige das Haus, bedrohen die Familie. Burn weiss wie man tötet. Jedoch hat er nun Probleme. 2 Leichen und viel Blut. Er vertröstet seine Frau und macht sich daran, das Problem zu beseitigen. Gleichzeitig erfährt man von dem missgestalteten Benny, der mit seinem Wachhund Bessie im gegenüberliegenden Rohbau die Nachtwache schiebt. Er hat alles gesehen. Selbst mal ein Gangmitglied und jemand, dem das Leben noch nie gut mitgespielt hat. Das ist Kapstadt. Entweder man lernt das, oder man stirbt. Ein guter Thriller, sehr blutig. Das ist die Wahrheit und das ist das Leben!

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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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  • Leserunde zu "Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek" von David Whitehouse

    Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek

    Klett-Cotta_Verlag

    Träumt ihr auch davon, mit einem Bus voller Bücher einfach loszufahren und den Alltag hinter euch zu lassen? Dann solltet ihr euch »Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek« von David Whitehouse nicht entgehen lassen. Es ist ein ganz besonderes Buch. Habt ihr Lust, mit auf diese verrückte Reise zu kommen? Dann bewerbt euch doch für die Leserunde und mit ein wenig Glück seid ihr bald schon dabei! Infos zum Buch: David Whitehouse, der Jungstar der britischen Literatur, erzählt von einer verrückten Irrfahrt mit einem gestohlenen Bücherbus quer durch England. Ihm ist eine tragikomische Abenteuergeschichte über die unbeirrbare Suche nach dem Glück und den Zauber der Literatur gelungen. Bobby Nusku fristet seine Tage damit, Haare, Kleidungsstücke und weitere Spuren seiner verschwundenen Mutter zu sammeln und zu archivieren. Er fühlt sich im Haus seines grobschlächtigen Vaters und dessen wasserstoffblonder Freundin ziemlich einsam, besonders nachdem sein einziger Freund Sunny eines Tages wie vom Erdboden verschluckt ist. Die Freundschaft zum Nachbarsmädchen Rosa und ihrer Mutter Val, die Putzfrau in einem Bücherbus ist, gibt ihm Hoffnung und macht ihm Mut, sich gegen sein Schicksal aufzulehnen. Als alles drunter und drüber geht, machen sich Val, Rosa und Bobby gemeinsam mit dem sympathischen Outlaw Joe auf eine verrückte Reise mit Vals Bücherbus quer durch England. Im Gepäck haben sie nur das Nötigste: ihre Freundschaft und eine Menge guter Bücher.   Kurzinfo zum Autor: David Whitehouse wurde 1981 in Nuneaton, England geboren. Sein Debut »Bed« wurde 2010 mit dem »To Hell with Prizes Award« ausgezeichnet. Er lebt in London. HIER GEHT ES ZUR LESEPROBE Bewerben könnt ihr euch bis zum 23. Februar 2015. Dafür müsst ihr uns nur verraten, welches euer liebstes Tropen-Buch ist. Die Gewinner werden dann am 24. Februar bekanntgegeben.

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  • Handbuch der Grausamkeiten

    Kap der Finsternis

    Arun

    27. February 2014 um 18:19

    Klappentext: Ein hochtouriger literarischer Thriller, der ein ungeschöntes Panorama des heutigen Südafrika zeichnet. Ein amerikanischer Glücksspieler, der mit seiner hochschwangeren Frau und seinem Sohn nach Kapstadt geflohen ist, gerät in einen Strudel von Gewaltverbrechen. Sein Gegenpart ist ein bigotter, rassistischer, korrupter und brutaler Polizist, der seinerseits die staatliche Antikorruptionseinheit im Nacken hat. Ein atemloser Showdown führt mitten ins Gangland, in die Cape Flats und die riesigen, labyrinthischen Vorstadtslums Mein Beurteilung: Das Buch dürfte auf zart besaitete Leser wie ein Schlag in die Magengrube wirken, also Vorsicht "Kap der Finsternis" nur lesen wenn Mann/Frau die ganz harte Tour bevorzugen. Die Protagonisten haben alle Licht und Schatten, wobei das Licht eher der Lumen-ausbeute einer Mondfinsternis entspricht. Hart, Brutal, Schmutzig, alle Abartigkeiten des Bösen haben ihren Part. Angesiedelt in Südafrika-Kapstadt einer (Alp)Traumstadt treibt die Story rasant von einer Straftat zur anderen. Habe selten ein Buch gelesen welches mich so in seinen Bann gezogen hat, werde mir auch die nächsten Bücher von Roger Smith besorgen. In der Zwischenzeit sind noch drei Nachfolgebücher erschienen. Blutiges Erwachen Stiller Tod Staubige Hölle

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  • Rezension zu "Kap der Finsternis" von Roger Smith

    Kap der Finsternis

    beedy

    07. March 2013 um 11:10

    Inhalt: ***** Burns lebt mit seiner schwangeren Frau und seinem vierjährigen Sohn in einer gemieteten Villa in Kapstadt. Während des Abendessens kommt es bei ihm zu einem Einbruch mit tödlichen Folgen. Burns muss die Leichen wegschaffen. In der Zwischenzeit sucht ein korrupter Polizeibeamter nach den beiden Einbrechern und landet schließlich bei Burns. Für Burns steht viel auf dem Spiel, da er in Amerika polizeilich gesucht wird. Er versucht den Polizisten zu täuschen. Doch dieser greift zu drastischen Mitteln, er entführt seinen Sohn. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, bei dem nicht nur Burns der Jäger ist. Meine Meinung: ********* Vom ersten Moment an war ich von dem Buch gefesselt. Es spiegelt ein hartes und ungeschöntes Leben in Afrika wieder. Kriminalität, Gewalt, Verzweiflung und Unterdrückung sind an der Tagesordnung. Die Handlungen sind von Drogen beeinflusst und immer weiter verschwindet man im Sumpf der Selbstzerstörung. Dieses harte Bild konnte der Autor gut veranschaulichen und hat dadurch eine überzeugende Stimmung kreiert. Leider fällt für mich die Story zum Ende hin etwas ab und meine anfängliche Euphorie ist etwas verflogen, da dann doch irgendwie kein richtiges Highlight heraus sticht oder sich eine Wendung ergibt, die mich überrascht hätte. Dennoch ist die Geschichte solide durchdacht und man hegt Sympathie und Antipathie gegenüber den Darstellern. Nur so richtig konnte mich das Buch jetzt nicht umreißen. Gut hingegen finde ich aber, dass der Autor es geschafft hat die verschiedenen Personen und deren Leben miteinander zu verweben. Dies finde ich gut gelungen. Er versucht auch nicht krampfhaft ein Happy End herbei zu führen, sondern lässt den Dingen seinen Lauf. Das Buch ist nicht schlecht, reißt mich aber jetzt nicht so ganz vom Hocker. Solide, aber ohne eine wirklich überraschende Wendung.

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  • Rezension zu "Kap der Finsternis" von Roger Smith

    Kap der Finsternis

    bond

    10. February 2012 um 10:06

    Hochtourig,gewaltig__Ein wahrer Roger Smith!
    Durch die Cape Flats in Kapstadt gejagt,muss ein Familienvater mit unschöner Vergangenheit versuchen seine Frau und die Kinder in Sicherheit zu bringen.Wird die Flucht gelingen?

  • Rezension zu "Kap der Finsternis" von Roger Smith

    Kap der Finsternis

    Toschi3

    Kap der Brutalität Eine amerikanische Familie wird in Kapstadt Opfer eines Überfalls, der aber mit dem Tod der beiden Räuber endet. Damit beginnt ein Spießrutenlauf für Familienoberhaupt Jack Burn, ebenso wie für den Nctwächter auf der gegenüberliegenden Baustelle, der die Morde quasi beobachtet hat, aber auch für den ekelhaften Zivilpolizisten Gatsby, der in den Elendsvierteln von Kapstadt mit brutaler Hand das Regime führt. Das Buch ist voller Gewalt und Verzweiflung. Die Handlung zeigt deutlich die Spuren, die die Apartheid und die nachfolgenden politischen Unruhen in Südafrika hinterlassen haben. Ein Nährboden für Kriminalität, Raub, Drogen und Morde. Deutlich zeigt der Autor die traurige Seite dieses eigentlich aufstrebenden Landes. Mit harter, teils brutaler Sprache, die der Handlung absolut angemessen ist, erzählt er von dem verzweifelten Überlebenswillen der handelnden Personen. Die Schicksale der einzelnen Personen, aus deren Perspektive jeweils berichtet wird, sind geschickt zu einer großen Tragödie verwebt. Die Geschichte folgt ihrer inneren Logik bis hin zu einem klaren Ende. Dieses versöhnt etwas mit dem harten Verlauf. Leider kann man sich nur zu gut vorstellen, dass dieses Buch nicht nur Fiktion ist, sondern bestimmt so oder ähnlich wirklich hätte passieren können. Eine aufwühlende, beunruhigende Geschichte. Auch wenn das Buch fast volle Sternzahl bekommt, brauche ich solch bedrückende Geschichten nicht häufiger.

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  • Rezension zu "Kap der Finsternis" von Roger Smith

    Kap der Finsternis

    powerwriter

    14. January 2011 um 19:04

    Ein Buch, das mich vom ersten Moment gefesselt hat, zumal ich eingefleischter Südafrika-Fan bin und einen Teil der Örtlichkeiten kenne. Ausnahme die innersten Cape-Flats. Dort sollte sich Tourist nicht allein aufhalten.

  • Rezension zu "Kap der Finsternis" von Roger Smith

    Kap der Finsternis

    Gruenente

    24. December 2010 um 13:34

    Harter, realistischer Krimi, der in Kapstadt spielt. Einfach schrecklich, diese Gewalt. Aber leider nicht übertrieben. Durch die direkte, schnörkellose Sprache wird alles noch grausamer. Wie kann man nach Kapstadt in Urlaub fahren, die Schönheit der Landschaft genießen und vergessen, wie schrecklich der Alltag für die Meisten in der Bevölkerung ist? Nichts für zarte Gemüter. Der Film (siehe Interview in meiner Ausgabe) wird höchstens ab 16 Jahre zu sehen sein…

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  • Rezension zu "Kap der Finsternis" von Roger Smith

    Kap der Finsternis

    goat

    09. May 2010 um 23:04

    Roger Smith' Roman zu lesen, gleicht einer Achterbahnfahrt. Durch die häufigen Szenenwechsel nimmt er schnell an Geschwindigkeit auf, der langsame und steile Weg nach oben ist gleich zu setzen mit dem schwierigen Leben der Protagonisten. Jedoch lässt er dem Leser wenig Möglichkeiten, sich mit diesen genau auseinander zu setzen, weil er schon im nächsten Augenblick ansetzt zur Talfahrt. Man fällt tief - sehr tief! Mehrere Male habe ich mich beim lesen gefragt, wo Roger Smith irgendeine Gefühlsregung in sein Buch einfließen lässt. Hart, brutal und mit wenig Hoffnung schreibt er und trotzdem habe ich es nicht geschafft, mich diesem Roman zu entziehen. Ich war entsetzt über diese Brutalität und zugleich gefesselt. Nichts ist vorhersehbar und selbst beim Schluss musste ich zugeben, dass er zum restlichen Buch passt. Das Cover ist für so ein spannungsgeladenes Buch nicht ganz glücklich gewählt, und auch der Klappentext gibt nicht sonderlich viel her. Aber dies wäre mit Sicherheit ein Roman, bei dem ich ein Warnhinweis angebracht fände. Ein FSK für Bücher. Für schwache Nerven ist dieser Roman defintiv nichts. Mir hat er außerordentlich gut gefallen und mich sehr nachdenklich und schockiert zurück gelassen.

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  • Rezension zu "Kap der Finsternis" von Roger Smith

    Kap der Finsternis

    Pashtun Valley Leader Commander

    02. April 2010 um 13:25

    Es warn 2 Königskinder doe konnten nie zusammen kommen, denn erkam stets zu früh!!! Wir wurden mit Rezensionsexemplar bombardiert. Wir konnten den Vorabdrucken nicht ausweichen und dachten dass geht heftig ab und rennt auf hohem Niveau weiter... Ja selher schuld, wer da denkt, dass die Verlage uneigennützig Texte unters Volk bringen... Zu früh gebrüllt. Die Rahmenhandlung ist in sechs Worten zusammengefasst. Weisses Mittelklassepärchen aus USA, er hat Spielsuchtproblem, gerät in Banküberfall durch seine berufliche Tätigkeit als in diesem Fall "UN"sicherheitstechniker, Überfall entgleist, Taschen voller Geld, boygfriens gelobt Besserung... ab in ein Land ohne Auslieferungsabkommen in diesem Fall Südafrika.... Girlfriend ist hochschwanger, beide werden Opfer eines bewaffneten Einbruchs, Einbrecher wollen die Freundin/Frau.... Er reagiert über schneidet beiden die Kehle durch..groosses böses Drama...jaha.... Er wird beobachtet, erpresst es treten ein rassistischer Bulle auf, der eine Sohn wird entführt, das Pärchen wird nie weider zusammenfinden, einige Bestandteile der Rahmenhandlung (haben) sich/ penetrier(t)en sich und so weiter und so fort.... Hat hier der Lektor auch gesagt alle 50 Seiten eine Stelle? und bitte bestimmte "Tabus" berühren? Bringt Quote??? Startet Noir das Teil und verlüft sich im Sande der Belanglosigkeit. Was hilt hier denn weiter?? Na Lesen aber Deon Meyer (auch Südafrika) oder Pepetela (Angola)

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  • Rezension zu "Kap der Finsternis" von Roger Smith

    Kap der Finsternis

    anyways

    14. March 2010 um 12:22

    Kapstadt – abseits der Touristenmetropole. Hier haben unter falscher Identität Jack Burn, seine schwangere Frau Susan und sein kleiner Sohn Matt vorübergehend Unterschlupf gefunden. Sie bewohnen im noblen Viertel Signal Hill ein großes Haus, doch das Glück währt nicht lange. Sie werden von zwei Mitgliedern einer berüchtigten Straßengang überfallen. Teils aus Notwehr, teils um seine wahre Identität zu schützen gelingt es Jack die beiden Männer zu töten. Doch die Gewaltspirale nimmt damit erst ihren Anfang. Die beiden Verbrecher wurden beim Betreten des Hauses von Benny Mongrel, Nachtwächter und Ex-Mitglied einer befeindeten Gang, beobachtet. Auch der brutale überaus korrupte Polizist „Gatsby“ hat noch eine Rechnung mit einem der Getöteten offen und macht sich ebenfalls auf die Suche nach deren Verbleib. Bei dem Versuch seine Familie zu schützen verstrickt sich Jack immer mehr in ein Netz aus Lügen, Gewalt und Tod. Roger Smith zeichnet das Leben in Kapstadt abseits der Postkartenidylle. Seine Protagonisten gehen mit äußersten Gewalt und Brutalität gegeneinander vor. Auch das Leben vor und nach dem Apartheitsregime wird schonungslos skizziert. Sicherlich kein Thriller für schwache Nerven, aber ein perfekt gelungenes Erstlingswerk. Die Geschichte wird flüssig, klar, hart erzählt und verfängt sich nicht in Nebensächlichkeiten. Absolut lesenswert.

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  • Rezension zu "Kap der Finsternis" von Roger Smith

    Kap der Finsternis

    anaxtra

    12. January 2010 um 18:38

    Brutale Wahrheit oder Fiktion ??? 2 Wer dieses Buch gelesen hat, überlegt sicherlich zweimal ob er nach Kapstadt reisen soll. Ich finde es erschreckend mit welcher Brutalität und Normalität die Figuren in diesem Buch vorgehen und sich zum Teil als Herr über Leben und Tod sehen.Und das alle Firguren eigentlich nur das eine wollen "Rache", angefangen bei den Polzisten bis zur der Familie von Opfern. An manchen Stellen musste ich hart mit mir kämpfen ob ich dieses Buch weiterlesen oder einfach zur Seite legen sollte. Um die Geschichte der Polizisten und anderer " Nebenfiguren" zu erzählen, rückt die eigentliche vesprochene Geschichte der Familie Burn in den Hintergrung. Was sehr Schade ist, den ich denke das dieses Buch mit Gewonnen hätte mit ein wenig mehr Einblick in diese Familie. Auffällig ist auch das alle Personen Einzelkämpfer sind und ausschließlich an sich denken, aber hierdurch sticht auch keiner aus der Masse der Figuren heraus. Die Masse an sich wird auch nur ein mal am Schluss stark und dann auch nicht auf eine bemerkenswerte Weise, sondern auch hier ist Rache wieder das Motiv. Ich kann jetzt nicht von mir behaupten, das ich dieses Buch nicht aus der Hand legen konnte, ebenso wenig wie das ich jetzt gespannt auf das nächste Buch von ihm warten werde. Ich kann auch noch nicht ganz nachvollziehen wie man so viel Brutälität und Hass in einem Buch von 350 Seiten packen kann.

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  • Rezension zu "Kap der Finsternis" von Roger Smith

    Kap der Finsternis

    Bellexr

    27. October 2009 um 16:05

    Jack Burn ist mit seiner kleinen Familie aus den USA nach Kapstadt geflohen. Dort lebt er mit falscher Identität zurückgezogen ein sorgenfreies Leben. Bis zu dem Tag als zwei Gangmitglieder sich seine Wohnung für einen Einbruch aussuchen. Damit seine wahre Identität, die ihn in den USA eine lebenslange Gefängnisstrafe einbringen würde, nicht auffliegt, ermordet er die beiden Gangster. Dies wird durch Zufall von einem farbigen Wachmann beobachtet und ruft einen korrupten fetten Polizisten auf den Plan. Und von dem Moment an läuft das Leben von Jack und das seiner kleinen Familie komplett aus dem Ruder. . Ohne Zweifel wurde in den letzten Jahren viel für die Sicherheit in Kapstadt getan, bedingt auch einfach aus der Notwendigkeit heraus, den Tourismus im Land zu halten und noch zu fördern. Allerdings zeigt uns der in Kapstadt aufgewachsene Südafrikaner Roger Smith in seinem Debütroman auch eine andere Seite von Kapstadt. Die der Cape Flats, wo ein Menschenleben nichts zählt und er weiß wovon er schreibt. Schließlich lebt er mit einer Frau aus den Cape Flats zusammen. So muss man also davon ausgehen, dass seine gewalttätigen Szenen in Bezug auf Drogen, Vergewaltigung und Mord durchaus der Realität entsprechen. . Die Sprache von Roger Smith ist durchweg direkt und stellenweise sehr brutal, aber sie passt einfach perfekt zur Story. Die Spannung ist praktisch von der ersten Seite vorhanden, da der Plot direkt mit dem Einbruch der Gangster beginnt und hält sich mühelos bis zum extrem fesselnden Showdown. Immer wieder lässt der Autor den Leser einen Blick in das brutale Leben auf den Cape Flats werfen, allerdings zeigt er auch einige – wenn auch sehr wenige – gute Seiten, sodass dieser Blick durchaus nicht einseitig gezeichnet ist. . Seine Charaktere sind durchweg sehr komplex. Sein Protagonist Jack Burn, ein Mann Mitte Vierzig, Vatereines kleinen Sohnes und mit hochschwangerer Frau hat im Golfkrieg gekämpft und ist ein hoffnungsloser Glückspieler. Während des kompletten Thrillers hat er eigentlich keine Chance, auch mal selbst zu agieren, sondern ist ständig gezwungen, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen und entsprechend zu reagieren. Der zweite Hauptakteur ist der überaus fette, korrupte und bigotte Bure und Inspektor Rudi Barnard, der ohne Skrupel erpresst und mordet. Dann gibt es noch den Farbigen Wachmann Benny „Niemand“ Mongrel, der den Großteil seines Lebens im Gefängnis verbracht hat; die Farbige Carmen Fortune, eine Tik-Hure, die eine Schlüsselrolle in dem Thriller spielt und zum Schluss noch der Sonderermittler vom Stamm der Zulu Disaster Zondi aus Johannisburg. Dieser wurde beauftragt, der Korruption in der Polizei-Hierarchie in Kapstadt den Kampf anzusagen und er ist zwar absolut nicht bestechlich, jedoch eindeutig emotional gestört. . Die Geschichte an sich ist zwar stellenweise voraussehbar, jedoch von der ersten bis zur letzten Seite logisch und durchaus nachvollziehbar umgesetzt. Besonders das Ende ist meiner Meinung sehr passend für die komplette Story. Überraschend ist auch, dass es in diesem Thriller wirklich nicht einen Charakter gibt, der sympathisch ist bzw. in den man sich hineinversetzen könnte. Und trotzdem gelingt es dem Autor mühelos, einen von Anfang an an seinen Thriller zu fesseln. . Alles in allem ist Roger Smith mit seinem Debütroman ein exzellenter, äußerst realer und brutaler Thriller gelungen, der einem die andere, düstere Seite von Kapstadt zeigt.

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