Roger Smith Kap der Finsternis

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Inhaltsangabe zu „Kap der Finsternis“ von Roger Smith

Höllenfahrt durch die Metropole des Todes. Für manche ist Kapstadt ein Paradies. Für andere die Hölle. Ein Amerikaner mit zwielichtiger Vergangenheit ist mit Frau und Sohn in der südafrikanischen Metropole untergetaucht. Als die drei einem willkürlichen Gewaltverbrechen zum Opfer fallen, beginnt eine atemlose Hetzjagd durch die riesigen labyrinthischen Ghettos. Ein hochtouriger Thriller, der in die Abgründe des heutigen Südafrika führt.

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  • Kap der Finsternis

    Kap der Finsternis

    vormi

    Dies war ein "Weihnachtsgeschenk" von audible, das ich mir gerne runtergeladen habe. Ein durchaus interessanter Thriller, er spielt in Südafrika. Eine frisch aus Amerika nach Kapstadt ausgewanderte Familie wird in ihrem Garten überfallen. Die Einbrecher konnten nicht ahnen, sich den falschen für ihren Überfall ausgesucht zu haben. Denn der Amerikaner musste aus Amerika fliehen. Vor der Polizei und vor Kredithaien. Also weiß er sich zu wehren. Aber damit beginnt es erst. Leider hatte man den Eindruck, daß in Kapstadt kein nicht Krimineller mehr wohnt. Er war mir aber etwas zu blutig, zu durcheinander und am Ende gab es zu viele Zufälle.

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    • 3

    vormi

    24. March 2014 um 23:59
  • Rezension zu "Kap der Finsternis" von Roger Smith

    Kap der Finsternis

    Elmar Huber

    15. August 2012 um 08:51

    “Jack Burn stand auf der Terrasse des Hauses hoch über Kapstadt und schaute zu, wie die Sonne sich im Meer ertränkte. Der Wind, dieser Südostwind, der Burns an die Santa Annas zuhause erinnerte, wehte wieder stärker. Ein Wind, der die Nacht in ein Treibhaus verwandelte; der die Menschen angespannt und gereizt werden ließ; der Cops und Notärzte in falsche Entscheidungen verwickelte.“ INHALT Der gestrauchelte Amerikaner Jack Burn lebt mit seiner Familie - die hochschwangere Ehefrau Susan und der vierjährige Sohn Matt – seit kurzem in Kapstadt. Auf der Flucht vor der amerikanischen Justiz hat er einen falschen Namen angenommen und sich – in der Hoffnung, hier zur Ruhe zu kommen - ein Haus gemietet. Eines Abends werden sie in ihrem gemieteten Haus unversehens von zwei unter Drogen stehenden Schwarzen überfallen. Es gelingt Jack, die Eindringlinge auszuschalten. Doch die Tat setzt eine Ereigniskette in Gang, die nicht nur Jack an den Rand seiner Existenz führt. „Das Haus am Berg wirkte auf Rudi Barnard wie ein Magnet. Er konnte sich nicht vernünftig erklären, warum er in der Nähe des Hauses des Amerikaners parkte aber er stellte den Impuls nicht in Frage. Mit seinen Ahnungen lag er normalerwiese richtig." MEINUNG Auch wenn KAP DER FINSTERNIS wie ein 08/15-Rachethriller beginnt, in dem der Held auf fremdem Terrain Vergeltung übt, so wird diese Erwartung schon gleich dahingehend enttäuscht, dass der Ex-Soldat Jack Burn mit den zwei Eindringlingen ohne viel Federlesens kurzen Prozess macht. Die Tat blieb jedoch nicht unbeobachtet. Benny Mongrel, ehemaliger langjähriger Häftling und nun als Wachmann auf einem Baugelände in der Nachbarschaft tätig, hat die Gangster das Haus betreten, aber nicht wieder verlassen sehen. Auch der korrupte und gewissenlose Polizist Rudi „Gatsby“ Barnard wird auf den Wagen der Verbrecher aufmerksam, der tags darauf noch immer so unpassend in der Straße dieses reichen weißen Viertels steht. Sein Instinkt sagt ihm, dass hier etwas nicht stimmt und er setzt dem undurchsichtigen Amerikaner, der offensichtlich etwas zu verbergen hat, unerbittlich zu. Doch auch Barnard steht mit dem Rücken zur Wand, denn ein interner Ermittler sitzt ihm im Nacken, der noch eine persönliche Rechnung mit ihm offen hat. Und so beginnen die Figuren in der drogenverseuchten Hitze Kapstadts einen zunächst schleppenden aber unaufhaltsamen, gnadenlosen Tanz. Gemeinsam mit den Figuren bewegt man sich am Rand eines Vulkans entlang, der jeden Moment ausbrechen kann; von den privilegierten Wohngebieten Kapstadts in die drogenregierten Cape Flats. Am Ende, wenn die schicksalhafte Vergeltung wie ein reinigendes Gewitter über die Figuren kommt, hat man vergessen, was diese verderbliche und blutige Ereigniskette eigentlich in Gang gebracht hat. Mit diesem Südafrika-Thriller legt Roger Smith, der selbst in Kapstadt lebt, ein beeindruckendes Debüt vor. Das Tempo ist rasant aber nicht gehetzt. Die Story ist beeindruckend konstruiert und bleibt auf eine Handvoll Figuren beschränkt, deren Wege sich auf verschiedenste Art kreuzen. Einige Passagen sind recht brutal geraten, jedoch nie explizit oder selbstzweckhaft. Die Härte den Romans qualifizierte die Taschenbuchausgabe (Hardcover erschien bei Klett-Cotta) dann auch für die Veröffentlichung im Heyne Hardcore Label. Exzellent konstruierter, blutiger Schuld und Sühne-Thriller, angesiedelt in der Welthauptstadt von Vergewaltigung und Mord. DAS HÖRBUCH Gelesen wird das Hörbuch, das von Schall & Wahn produziert wurde und über den Vertrieb von Random House Audio erhältlich ist, von Matthias Brand . Der jüngste Sohn des Ex-Bundeskanzlers Willy Brandt ist sowohl als Schauspieler (TATORT, SCHIMANSKI, EIN MANN, EIN FJORD), als auch als Sprecher (Deutscher Hörbuchpreis für Ake Edwardsons DER HIMMEL AUF ERDEN) erfolgreich und liest KAP DER FINSTERNIS mit lakonischer Zurückhaltung, die sehr gut die Stimmung dieses Thrillers spiegelt.

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  • Rezension zu "Kap der Finsternis" von Roger Smith

    Kap der Finsternis

    BuechermonsterBlog

    01. October 2011 um 00:20

    Zum Hörbuch: „Kap der Finsternis“ ist der Debütroman des südafrikanischen Autors Roger Smith und spielt folgerichtig in dessen Wahlheimat Kapstadt. Die komplexe Geschichte ist dabei aufgeteilt in mehrere Handlungsstränge. Hauptfigur ist wohl der Amerikaner Jack Burn, der zusammen mit seiner hochschwangeren Frau und seinem Sohn in Südafrika untergetaucht ist. In den USA hatte sich der Glücksspieler auf einen Banküberfall eingelassen, um mit dem ergaunerten Geld seine Spielschulden ausgleichen zu können. Die Aktion ging jedoch fürchterlich schief und endete mit einem toten Polizisten. Finanziell jedoch nun besser ausgestattet, versucht Burn sein Glück auf dem schwarzen Kontinent, fernab der Strafverfolgung in seiner Heimat. Doch die scheinbar heile neue Welt ist mit einem Schlag zerstört: Als zwei Gangmitglieder in das Haus der Exil-Amerikaner einbrechen und die schwangere Frau bedrohen, zögert Jack keine Sekunde und richtet die Männer eiskalt hin. Damit seine Tarnung nicht auffliegt will er die Leichen verschwinden lassen und die Spuren des Verbrechens beseitigen. Er hat seine Rechnung jedoch nicht mit dem Wachmann Benny Mongrel gemacht. Dieser ist selbst gerade erst aus dem Gefängnis entlassen worden und hat beobachtet, wie die Gangster in das Luxushaus eingedrungen sind. Nachdem er die tödlichen Schüsse gehört hat und die Männer das Haus nicht wieder verlassen, wird Benny neugierig und stellt seine eigenen Nachforschungen an. Der Wachmann ist jedoch nicht Burns einziges Problem. Denn als zwei farbige Kids die abgelegten Leichen entdecken, kommt auch der korrupte Polizist Rudi Barnard alias „Gatsby“ auf die Spur des Amerikaners. Dieser ist jedoch nicht an einer Aufklärung der Morde interessiert, sondern will aus dem offensichtlich wohlhabenden Jack Burn Profit schlagen und sammelt Beweise, um den Familienvater auszunehmen. Gatsby hat selbst jedoch auch die Dienstaufsicht im Nacken, denn seine Bestechungen und schlimmere Vergehen bleiben auch in höheren Polizeikreisen nicht unbemerkt. Dies sind nur Auszüge der Haupthandlung, Roger Smith schuf jedoch noch weitere Nebenzweige, welche die Geschichte sehr glaubwürdig und vielschichtig machen. Durch verschiedene Perspektivwechsel wird man auf die unterschiedlichen Motive der Figuren aufmerksam und kann ihre Handlungen nachvollziehen. Dies geht zum Beispiel über die beruflichen Probleme des Wachmanns Benny Mongrel, selbst ein verurteilter Schwerverbrecher mit Gang-Vergangenheit, bis hin zu der Familie der Jungen, die über die erschossenen Einbrecher stolpern. Auch die Hinterbliebenen der Toten bleiben nicht unberücksichtigt, wodurch sich ein sehr komplexes und differenziertes Gesamtbild quer durch die gesellschaftlichen Schichten Kapstadts ergibt. Smith kennt dabei keine Zurückhaltung und zeigt dem Hörer schonungslos die gesamte Grausamkeit der Stadt, voller Rassismus, Korruption und Menschenverachtung. Er schafft dabei ein Szenario, in dem die Gesellschaft noch deutlich von den Folgen der Apartheid geprägt ist und lässt kaum Raum für Hoffnung und Frieden. Die Schönheit des Landes Südafrika bleibt dabei fast völlig auf der Strecke. Die Verkörperung dieser Abgründe stellt dabei vor allem der Polizist Rudi Barnard dar. Dieser wird vom Autor so eindringlich beschrieben, dass man sich den fetten, stinkenden und überaus brutalen Cop bildlich vorstellen kann (Der Satz „Gatsby hat mehr Farbige umgebracht als AIDS“ sagt dabei eigentlich schon alles). Ohne jeglichen Skrupel setzt sich Gatsby über juristische und moralische Grenzen hinweg und ist nur an seinem eigenen Wohl interessiert. Dabei schreckt er vor keinem Mittel zurück und zögert auch keine Sekunde, als er einen kleinen Jungen hinrichtet und verbrennt, um diesen als Zeugen aus dem Weg zu schaffen. Die darauffolgende Szene, in der die Mutter des Kindes die verkohlte Leiche findet und identifiziert, ist nur eine von vielen schwer verdaulichen Momenten, bei denen man als Hörer in Schlucken kommt. So ist es bezeichnend, dass am Ende der Handlung fast keiner der Protagonisten unbescholten bleibt. Zum Sprecher: Eingelesen wurde das Hörbuch vom deutschen Schauspieler Matthias Brandt, der nebenbei bemerkt auch der jüngste Sohn des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt ist. Bekannt sein dürfte er vor allem durch seine Rolle als Kommissar in der ARD-Reihe „Polizeiruf 110″. „Kap der Finsternis“ war für mich der erste Titel mit Brandt als Sprecher, es wird jedoch bestimmt nicht der letzte bleiben. Das Hörbuch wird wirklich toll gesprochen und Brandt liest die eindringliche Geschichte sehr gut und ohne unnötige Schnörkel. Seine Stimme transportiert gekonnt die Atmosphäre des Buches, mitsamt all seiner Hoffnungslosigkeit und Ernüchterung. Mein Fazit: „Kap der Finsternis“ ist ein großartiges Hörbuch mit einer sehr spannenden und nachwirkenden Story. Durch die vielen gut ausgearbeiteten Charaktere und die zahlreichen Perspektivwechsel wird die Geschichte sehr komplex, bleibt aber immer verständlich und gewinnt dadurch enorm an Glaubwürdigkeit, da das Handeln der Figuren und ihre Beweggründe gut nachvollzogen werden können. Smith zeichnet hier ein sehr blutiges, hartes und brutales Bild einer kaputten Gesellschaft. Das ist einerseits die große Stärke des Romans, aber auch vielleicht die einzige kleine Schwäche. Man kann kaum glauben, dass die Realität tatsächlich so düster aussieht und wünscht sich an manchen Stellen mehr Berücksichtigung für die schönen Seiten Südafrikas. Diese werden vom Autor jedoch völlig an die Seite geschoben. Laut Wikipedia möchte Smith mit seinen Werken „insbesondere auf die Kluft zwischen Reich und Arm in Südafrika hinweisen, sodass er dem Leser mittels seiner Literatur einen bewussten Zustand der Angst vermitteln möchte.“ Dies ist ihm ohne jeden Zweifel eindrucksvoll gelungen. Insgesamt lässt sich „Kap der Finsternis“ wohl am besten mit dem Wort „schonungslos“ beschreiben. Abgerundet wird das Hörbuch von einem tollen Sprecher Matthias Brandt, sodass ich hier eine klare Kaufempfehlung aussprechen kann. Der Hörer bekommt hier eine Art „L.A. Crash“ auf afrikanischem Boden geboten. Man sollte jedoch das Buch nicht unbedingt vor einem geplanten Südafrika-Urlaub lesen bzw. hören, denn nach der Lektüre ist einem die Reiselust wohl erst einmal gründlich vergangen… Meine Wertung: 9/10

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