Roger Smith Mann am Boden

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Inhaltsangabe zu „Mann am Boden“ von Roger Smith

Tucson, Arizona. Eine dreiköpfige Familie wird in ihrem eigenen Haus überfallen und als Geisel gehalten. Doch schnell offenbart sich, dass der Vater ein doppeltes Spiel spielt. Wer sind die wahren Täter und wer die Opfer?

Zehn Jahre ist es her, seit John Turner und seine Frau ihre Zelte in Südafrika abbrachen, um gemeinsam mit ihrer Tochter Lucy in den USA ein neues Leben aufzubauen. Als drei Männer in ihr Haus in Arizona eindringen und sie als Geiseln nehmen, zerbricht das familiäre Idyll. Langsam kommen die Schatten aus Turners Vergangenheit ans Licht. Warum verließ die Familie ihre Heimat Johannesburg so überstürzt? Roger Smith, der härteste Krimiautor Südafrikas, erzählt in rasantem Tempo von Vertrauen, Korruption und den Fehlern der Vergangenheit, die jeden von uns zwangsläufig einholen. Und er beweist: Unschuldige gibt es in dieser Welt nicht.

Unglaublich brutal und grausam, aber mindestens genauso spannend. Nicht für empfindsame Seelen, dennoch ein lesenswerter Thriller!

— Xirxe

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  • Mann am Boden

    Mann am Boden

    schlumeline

    18. February 2018 um 14:49

    John Turner lebt mit seiner Frau Tanya und der gemeinsamen Tochter Lucy in Tucson Arizona. Er hat sich dort ein neues Leben aufgebaut nachdem er vor vielen Jahren die alte Heimat Südafrika Hals über Kopf verlassen hat. Doch der Schein trügt, denn weder er selbst noch seine Frau haben mit der Vergangenheit wirklich abgeschlossen. Die damaligen Ereignisse belasten die Ehe. Als nun John eine Affäre mit seiner engsten Mitarbeiterin eingeht, überschlagen sich die Ereignisse. Der Autor Roger Smith ist für seine harten Thriller bekannt. Diese spielen meist in Südafrika und auch dieses Buch spielt zu großen Teilen dort, da der Autor zwischen der Gegenwart in Arizona und der Vergangenheit in Südafrika immer hin und her springt. So erfährt der Leser viele Details über das alte und das neue Leben des John Turner. Dieser Mann hat nach einer schweren Kindheit sein Leben mit Alkohol, Drogen und Gewalt verbracht und sich dann mit Mühe davon lösen können. Aber die Vergangenheit hat ihn nie ganz losgelassen und als er endlich ganz mit ihr abschließen will, kehrt die Gewalt mit Macht an die Oberfläche zurück. Die Perspektivwechsel in diesem Roman erfolgen schnell und ohne jegliche Vorwarnung. Gerade noch in der Gegenwart, geht es in die Vergangenheit zurück und andersherum. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen, aber nach kurzer Zeit hat man hier den Dreh als Leser raus. „Mann am Boden“ ist wirklich harter Tobak. Schonungslos beschreibt Roger Smith das Leben eines Mannes, der von einer scheinbar ausweglosen Situation in die nächste gerät und dabei die Gewalt immer an seiner Seite hat. Ob als Täter oder Opfer, John Turner ist eine bemitleidenswerte Person. Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven, eben ein typischer Roger Smith. Copyright © 2018 by Iris Gasper

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  • Gewalt ohne Ende in einem packenden Thriller

    Mann am Boden

    Xirxe

    17. February 2018 um 18:41

    Wer Grausamkeiten und Brutalität in geschriebener Form nicht oder nur schlecht ertragen kann, sollte um dieses Buch einen Bogen machen. Denn es ist derart barbarisch und erbarmungslos, dass ich zwischen den einzelnen Teilen jeweils eine Pause einlegen musste. Was mir jedoch nicht einfach fiel, denn die Geschichte ist derart nervenzerreißend erzählt, dass es mir schwerfiel, das Buch aus der Hand zu legen. Der eigentliche Plot ist nicht unbekannt: Einbrecher dringen in ein Haus ein und drangsalieren die BewohnerInnen auf die schlimmste Art und Weise. Trotzdem schnell klar ist, wer und was dahintersteckt, lässt die Spannung keine Sekunde nach. Denn neben dem beschriebenen Angriff gibt es Rückblicke auf die nahe und ferne (10 Jahre) zurückliegende Vergangenheit des überfallenen Ehepaares Turner, die nicht weniger gewaltsam war als die geschilderte Gegenwart und noch immer einen mehr oder weniger starken Einfluss hat.Sehr eindringlich sind die von Roger Smith dargestellten Verhältnisse in Südafrika, das Land aus dem die Turners kommen und in dem Gewalt in jeder Form praktisch etwas Alltägliches ist. Und der Autor macht deutlich, dass Gewalt immer wieder zu neuer Gewalt führt und auch über Jahre und Jahrzehnte hinweg ihre Spuren hinterlässt (‚…, die mit einer Grausamkeit geplündert, vergewaltigt und gemordet hatten, die nur vom genetischen Gedächtnis geschürt worden sein konnte.‘). Obwohl Smith keinen Gewaltexzess auslässt, schwelgt er nicht darin, das Entsetzliche noch und noch detaillierter zu beschreiben. Stattdessen wird es vergleichsweise nüchtern dargestellt, wobei aber die Innenansicht Turners hinzukommt, was wesentlich schrecklicher wirkt als jedes zusätzliche Detail.Fazit: Klasse geschrieben in einer unglaublich bildhaften Sprache und buchstäblich spannend bis zur letzten Seite, doch stellenweise nur schwer zu ertragen. Ein toller Thriller, aber auf keinen Fall für schwache Gemüter ;-)

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  • Leserunde zu "Mann am Boden" von Roger Smith

    Mann am Boden

    Klett-Cotta_Verlag

    Liebe Lovelybookworms,Lust auf einen packenden Thriller? Dann ist der gerade bei uns erschienene Thriller »Mann am Boden« von Roger Smith genau das Richtige für euch!Darum geht es:»Zehn Jahre ist es her, seit John Turner und seine Frau ihre Zelte in Südafrika abbrachen, um gemeinsam mit ihrer Tochter Lucy in den USA ein neues Leben aufzubauen. Als drei Männer in ihr Haus in Arizona eindringen und sie als Geiseln nehmen, zerbricht das familiäre Idyll. Langsam kommen die Schatten aus Turners Vergangenheit ans Licht. Warum verließ die Familie ihre Heimat Johannesburg so überstürzt? Roger Smith, der härteste Krimiautor Südafrikas, erzählt in rasantem Tempo von Vertrauen, Korruption und den Fehlern der Vergangenheit, die jeden von uns zwangsläufig einholen. Und er beweist: Unschuldige gibt es in dieser Welt nicht.«Hier geht es zum Buch mit LeseprobeNa, wäre das was für euch? Wir sind auf eure Bewerbung gespannt!Viel Erfolg wünscht eucheuer Tropen Verlag

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