Mann am Boden: Thriller

von Roger Smith 
3,7 Sterne bei6 Bewertungen
Mann am Boden: Thriller
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DunklesSchafs avatar

Blutig und brutal - nichts für Weicheier. Und wer Tiefgang sucht ist hier auch an der falschen Stelle.

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Roger Smith bringt den harten Splatter-Thriller von Südafrika nach Arizona. Das ist nicht weniger gewalttätig, aber weniger kritisch. Leider

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Inhaltsangabe zu "Mann am Boden: Thriller"

Tucson, Arizona. Eine dreiköpfige Familie wird in ihrem eigenen Haus überfallen und als Geisel gehalten. Doch schnell offenbart sich, dass der Vater ein doppeltes Spiel spielt. Wer sind die wahren Täter und wer die Opfer?

Zehn Jahre ist es her, seit John Turner und seine Frau ihre Zelte in Südafrika abbrachen, um gemeinsam mit ihrer Tochter Lucy in den USA ein neues Leben aufzubauen. Als drei Männer in ihr Haus in Arizona eindringen und sie als Geiseln nehmen, zerbricht das familiäre Idyll. Langsam kommen die Schatten aus Turners Vergangenheit ans Licht. Warum verließ die Familie ihre Heimat Johannesburg so überstürzt? Roger Smith, der härteste Krimiautor Südafrikas, erzählt in rasantem Tempo von Vertrauen, Korruption und den Fehlern der Vergangenheit, die jeden von uns zwangsläufig einholen. Und er beweist: Unschuldige gibt es in dieser Welt nicht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608108941
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:326 Seiten
Verlag:Tropen
Erscheinungsdatum:13.01.2018

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    Haverss avatar
    Haversvor 8 Monaten
    Ein Meer von Blut

    Wenn es um die Darstellung ausufernder Gewaltszenen geht, ist der südafrikanische Autor Roger Smith kein Kind von Traurigkeit. Das hat er bereits hinlänglich mit seinen Thrillern aus den Cape Flats bewiesen, wobei hier aber immer auch eine gehörige Portion Gesellschaftskritik zu finden war. In „Mann am Boden“, seiner neuesten Veröffentlichung, sind die kritischen Passagen - leider - eher minimal und sehr dezent, was daran liegen mag, dass Smith den Kontinent gewechselt hat, denn der Handlungsort ist diesmal nicht Kapstadt, Südafrika sondern Tucson, Arizona.

    Wobei – so ganz stimmt auch das nicht, denn der Protagonist John Turner kommt aus Johannesburg, ist aber vor zehn Jahren mit Frau und Tochter in die USA übergesiedelt. Nicht grundlos, wie der Leser im Laufe der Geschichte erfährt, denn er ist ein Mann mit Vergangenheit. Aber auch ein Mann mit einer Gegenwart, die zumindest seiner Ehefrau überhaupt nicht gefällt, hat er doch ein Verhältnis mit seiner Assistentin. Und genau für diese beabsichtigt er seine Familie zu verlassen, um mit ihr ein neues Leben zu beginnen. Seine Frau leistet Widerstand, und Turner entwickelt einen perfiden Plan. Schließlich hat er ja noch Kontakt zu einem Kumpel aus Südafrika. Dass schlussendlich alles ganz anders als erwartet kommt, hätte er sich dann doch nicht träumen lassen, denn alles versinkt am Ende in einem Meer von Blut…

    Roger Smiths Thriller kommt im Gewand eines Tarantino-Films daher: jede Menge Gewalt, ein Blutbad folgt dem nächsten und immer wieder ist der Sucher der Kamera direkt auf das Massaker gerichtet – Gemetzel in Reinkultur. Jede Figur hat ihre zugewiesene Rolle, da ist nicht nur wenig Platz für Details sondern auch kein Raum für Emotionen, außer den Todesängsten der Beteiligten. Unterm Strich betrachtet ist mit das zu wenig, da ich auch seine „reinen“ Südafrika-Thriller gelesen habe und weiß, dass Smith es besser kann.

    Keine Frage, die Story hat Tempo und ist spannend. Die Sprache ist vertraut, derb und hart wie immer bei Smith. Die Personen ok, wenngleich mir auch die Charakterisierungen etwas einfach gestrickt und wenig differenziert erscheinen. Und auch die Rückblenden in die Vergangenheit passen, um die aktuellen Ereignisse durch die entsprechenden Hintergrundinformationen plausibel erscheinen zu lassen. Was ich allerdings sehr vermisst habe, waren, wie bereits eingangs erwähnt, die gesellschaftskritischen Einschübe, die aus Roger Smith Thrillern etwas Besonderes machen. So ist „Mann am Boden“ leider meinen Erwartungen nicht gerecht geworden.

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    DunklesSchafs avatar
    DunklesSchafvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Blutig und brutal - nichts für Weicheier. Und wer Tiefgang sucht ist hier auch an der falschen Stelle.
    Brutal und blutig: Mann am Boden - Roger Smith

    Von Roger Smith habe ich bis jetzt noch nichts gelesen, aber schon viel gehört. Er ist wohl einer der südafrikanischen Autoren, die man kennen muss. Um das zu tun, habe ich mir nun den vorliegenden Thriller geschnappt, der schon am Cover verrät, dass massenweise Blut fließen wird. Entgegen den letzten Büchern spielt dieses aber hauptsächlich in den USA.

    Gewalttaten

    John Turner lebt seit 10 Jahren mit seiner Familie in USA. Gemeinsam mit seiner Frau Tanya und seiner Tochter Lucy verließ er damals Südafrika nachdem er Opfer eines Carjackings wurde. Nun dringen drei maskierte, bewaffnete Männer in sein Haus ein und bedrohen ihn und Tanya, Lucy ist nicht im Haus. Das Drama nimmt Fahrt auf, doch nicht alles ist so, wie es scheint und der Abend nimmt noch einen ganz anderen Lauf.

    Mosaik

    Leider hat mir das Buch einen schweren Start beschert. Der Autor springt bei jedem Kapitel in eine andere Zeit, zurück in die Vergangenheit in Südafrika, aber auch nur tage- oder stundenweise. Und nicht nur in John Turners Erinnerungen, sondern auch Tanya und  Grace – Turners Angestellte und Geliebte – bekommen Kapitel zugewiesen. Die Kapitel sind allesamt kurz, doch die ständigen Wechsel machen es einen am Anfang nicht einfach, bis man sich daran gewöhnt hat. Nichtsdestotrotz haben die Rückblenden ihren Sinn, denn sie setzen die Geschehnisse wie ein Mosaik, nach und nach zusammen und es offenbart sich, wie es zu der jetzigen Situation kommen konnte.

    Sex, Drugs und kein Rock’n’Roll

    John Turner wirkt nett und anständig, mal abgesehen von seiner Geliebten. Tanya wird als das Miststück dargestellt und kommt nicht gut weg. Mit ihrer knabenhaften Figur, kurzen Haaren und strenger, makrobiotischer Ernährung bildet sie das komplette Gegenstück zu Grace, die zwar blond gefärbt, aber sich eben Monroe-gleich auf dem Bett räkelt. Aber Tanya hat Turner in der Hand und nutzt das weidlich aus. Natürlich stellt sich raus, dass Turner nicht ganz der normale Mitbürger ist, sondern eine Vergangenheit mit vielen Drogen, Drogengeschäften und Kriminellen hinter sich hat, die sich nun auf die Gegenwart auswirkt.

    Brutal und blutig

    Brutal und hart ist dieser Thriller, die schnellen Perspektivwechsel erhöhen noch die Dringlichkeit. Die Ereignisse passieren Knall auf Fall und die Spannung ist kontinuierlich hoch. Es gibt sehr viel Gewalt und Blut fließt in Unmengen – weder die Täter sind zimperlich, noch Tanya. Turner ist auch nicht von schlechten Eltern, aber immerhin plagen ihn Gewissensbisse. Hoch halten muss man ihm auch, dass er der einzige zu sein scheint, der Interesse an seiner Tochter, bzw. ihrem Überleben, zu haben scheint.

    Und Südafrika?

    Gehört habe ich, dass Smiths andere Bücher Südafrika tief beleuchten, doch davon ist hier leider nichts zu merken. Es ist ein taffer, harter Thriller – der in den USA spielt. Die Rückblenden spielen zwar in Südafrika, doch Einblick in die südafrikanische Gesellschaft gibt es wenig. So bleibt der Thriller doch recht austauschbar.

    Fazit:
    Brutal, hart, blutig, ein Thriller in dem nichts ist, wie es scheint, der aber durch die schnellen Perspektivwechsel anfänglich ein wenig gewöhnungsbedürftig ist.

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    gagamauss avatar
    gagamausvor 9 Monaten
    sehr brutal und brutal gut

    Mit dem Titel „Mann am Boden“ beschreibt Roger Smith seine Geschichte im neuem Roman ziemlich knapp aber physisch und psychologisch sehr treffend. John Turner ist mit seiner Familie nach Amerika ausgewandert nachdem er sich in Südafrika in eine ausweglose Lage manövriert hatte. Mit Frau und Tochter hat er in den USA ein scheinbar solides und unscheinbares neues Leben begonnen. Alkohol und Drogen glaubt er ebenso hinter sich wie Mord und andere Verbrechen. Aber als er sich in Grace verliebt und mit allen Mitteln den Plan von einer Scheidung in die Tat umsetzen will, holt er sich erneut Gewalt und Tod in sein Haus und als um ihn herum alles eskaliert, findet er sich bald blutig und mit einer Knarre am Kopf auf dem Fußboden wieder.


    Roger Smith gehört zu den Autoren, die ihre Thriller immer mit einer gehörigen Portion brutaler Gewalt und jeder Menge blutiger Szenen erzählen. Seine Romane sind rabenschwarz und sein Humor ist bitterböse. Er hat mit seinen Darstellern wenig Mitleid und treibt sie von einem Abgrund in den nächsten, spart dafür mit positiven Gefühlen wie Hoffnung, Vertrauen oder Freundschaft. Ich brauche immer zwei, drei Abschnitte, um mich an diesen leicht depressiven Ton zu gewöhnen und die Brutalität ist teilweise grenzwertig. Aber immer wieder gerate ich dann in den Lesesog seiner Bücher, denn Smith kann mit einigen Dingen bei mir immer punkten. Seine Sprache ist kraftvoll und eindringlich und er schildert die Beziehungen seiner Protagonisten und ihre Gefühlswelten sehr intelligent und mit einem psychologischen Scharfsinn, der mir unter die Haut geht. Obwohl also John Turner wirklich kein Held ist, sondern stattdessen ein schwerer Alkoholiker, der seine Drogensucht mit diversen Verbrechen finanziert hat, auch vor Entführung und Erpressung nicht zurückgeschreckt und einen Mord in Auftrag gegeben hat, kam mir dieser Kerl doch irgendwie ziemlich nahe. Seine Empfindungen, z.B. für seine Geliebte, waren erstaunlich tief und glaubwürdig und viele seiner Verfehlungen habe ich ihm trotz allem nachgesehen und wünschte ein ums andere Kapitel, dass er irgendwie aus diesem Horrortrip lebend rauskommen würde.


    Die letzten 50 Seiten muss man an einem Stück lesen. Dabei haben mich zwei Wendungen tief erschüttert und tatsächlich erst auf den letzten drei, vier Seiten erkennt der Leser, wo die Reise hingeht, und wie Roger mit den Gefühlen und Gedanken des Lesers spielt, um ihn dann gegen eine Wand laufen zu lassen. Das ist ganz große Erzählkunst. Das ist hart, brutal und schwer verdaulich. Das hallt nach und wühlt auf. Also Vorsicht. „Mann am Boden“ ist nichts für Zartbesaitete. Es belohnt dafür mit einem ausgeklügelten Plot, der atemlos gleich mehreren Höhepunkten entgegenjagt, und am Ende in mehr als einem Blutbad endet.

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    Schurkenblogs avatar
    Schurkenblogvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Roger Smith bringt den harten Splatter-Thriller von Südafrika nach Arizona. Das ist nicht weniger gewalttätig, aber weniger kritisch. Leider
    Roger Smith bringt den harten Splatter-Thriller von Südafrika nach Arizona

    Roger Smith bringt den harten Splatter-Thriller von Südafrika nach Arizona. Das ist nicht weniger gewalttätig, aber weniger kritisch. Leider.

    John Turner hat es geschafft. Er ist nun Unternehmer, wohnt nicht mehr in Südafrika, sondern in Arizona. Seine Frau hat er mitgebracht, die wird er auch so schnell nicht los. Wie so vieles, was mit seiner Vergangenheit zu tun hat. Und das kann ganz schön böse enden. Und blutig.

    Ein wahres Gemetzel findet in Arizona statt. Dabei hätte alles fast harmlos ablaufen sollen. Ein kleiner Überfall, ein neues Leben. Doch es kommt ganz anders.

    Erzählt wird sprunghaft. Mal erlebt man die Vergangenheit, die in Südafrika spielt, mal die Gegenwart in Arizona. Dass so dunkle Schatten aus der Vergangenheit einem folgen, wird zum Problem. Aber dadurch entstehen auch zahlreiche Cliffhanger, so dass man förmlich durch die Seiten fliegt und gar nicht landen will.

    Der auf den ersten Blick beinahe harmlose Überfall schlägt schnell in abartige Gewalt um. Mit jeder Seite wird die Brutalität schlimmer, alles artet aus, aus der Vorhölle kommt man direkt in das Herz der Hölle. Eine endlose Spirale der Gewalt kann nicht mehr gestoppt werden. Dabei schont Smith seine Leser nicht, mit Splatterelementen wird es richtig blutig.

    Auch wenn sich das alles ganz spannend liest, fehlt was. Wo ist die Gesellschaftskritik zwischen den Zeilen hinverschwunden, die sich in Roger Smith’s Büchern gerne versteckt hat? Im Höllenschlund verschwunden wie es scheint.

    Dennoch ist der Thriller für Splatter-Fans ein Lesetipp. Spannend, brutal und einmal angefangen steckt man als Leser selbst fest in dieser Spirale der Gewalt. Bis zum bitteren Ende.

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    Baerbel82s avatar
    Baerbel82vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch mit einem hohen Ekelfaktor. Blutig und brutal. Nichts für zartbesaitete Gemüter!
    Ich weiß, was du vor zehn Jahren getan hast

    Um es gleich vorwegzunehmen, die Südafrikaromane des Autors hatte ich mit Begeisterung verschlungen und so war ich schon gespannt auf „Mann am Boden“. Die Inhaltsangabe ließ erneut auf einen harten Thriller hoffen und ich wurde nicht enttäuscht. Worum geht es?


    John Turner lebt mit Frau und Tochter in Arizona. Er ist ein weißer Südafrikaner. Nach einem Carjacking-Versuch in Johannesburg, war er mit seiner Familie in die USA gekommen. Doch noch immer kämpft er mit den Dämonen der Vergangenheit. Denn in Südafrika hatte er schwere Schuld auf sich geladen, als ein korrupter Bulle ihn in ein schreckliches Verbrechen verwickelte.


    Turner ist am Boden. Alkohol und Drogen hat er zwar inzwischen abgeschworen, nicht aber seine Frauengeschichten. Und so kommt, was kommen muss, als er sich in Grace verliebt. Dumm nur, dass seine Frau Tanya, die weiß, was er damals getan hat, ihn nun erpresst.


    Turner inszeniert einen Überfall, bei dem Tanya sterben soll. Noch am selben Tag nehmen drei Männer die Familie in ihrem Haus als Geiseln. Doch die Dinge laufen aus dem Ruder und die Lage eskaliert. Finger und Köpfe rollen. Horror der ganz harten, vordergründigen Art.


    „Mann am Boden“ ist der bislang härteste Thriller von Roger Smith. Die Sprache ist derb, passt aber zum Geschehen. Sex und Gewalt, morbide und extrem. Gekonnt springt der Autor durch Zeit und Raum. Komplexe Handlungsstränge, die zeitlich versetzt sind, gilt es zu verfolgen.


    Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Und so hat der Leser Verständnis für Turner, der moralisch mehr als fragwürdige Dinge tut. Man fiebert mit ihm mit, ob er es wohl schafft, dem Grauen zu entkommen. Wer wird überleben - und zu welchem Preis?


    Fazit: Ein Buch mit einem hohen Ekelfaktor. Blutig und brutal. Nichts für zartbesaitete Gemüter!

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    Selina86s avatar
    Selina86vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Rasanter Thriller, Spannend bis zur letzten Seite
    Jeder Schuldige ist sein eigener Henker (Seneca)

    Inhalt:
    Tucson, Arizona. Eine dreiköpfige Familie wird in ihrem eigenen Haus überfallen und als Geisel gehalten. Doch schnell offenbart sich, dass der Vater ein doppeltes Spiel spielt. Wer sind die wahren Täter und wer die Opfer?
    Zehn Jahre ist es her, seit John Turner und seine Frau ihre Zelte in Südafrika abbrachen, um gemeinsam mit ihrer Tochter Lucy in den USA ein neues Leben aufzubauen. Als drei Männer in ihr Haus in Arizona eindringen und sie als Geiseln nehmen, zerbricht das familiäre Idyll. Langsam kommen die Schatten aus Turners Vergangenheit ans Licht. Warum verließ die Familie ihre Heimat Johannesburg so überstürzt? Roger Smith, der härteste Krimiautor Südafrikas, erzählt in rasantem Tempo von Vertrauen, Korruption und den Fehlern der Vergangenheit, die jeden von uns zwangsläufig einholen. Und er beweist: Unschuldige gibt es in dieser Welt nicht.

    Meine Meinung:
    Dieser Thriller ist anders als erwartet muss ich zugeben. Mann am Boden beginnt schon mit rasantem Tempo und behälft dieses auch bei. Es gibt keine Seite die nicht spannend ist und das bis zum Ende dieses Buches. Auf Beschreibungen von Orten, Gefühlen oder der Personen geht der Autor nur in kurzen Sätzen ein. Dadurch konnte ich mich nicht ganz so in die Figuren reinleben und mitfühlen. Das lag sicherlich unter anderem an dem schnellen Tempo zum anderen an den unsympathischen Charakteren (das so gewollt ist).
    Die teilweisen sehr blutrünstigen Szenen sind auch nicht lange beschrieben, jedoch so kurz und heftig das es mir beim Lesen mehrfach eine Gänsehaut beschert hat.
    Der Schreibstil von Roger Smith ist sehr vulgär und voll mit Kraftausdrücken. Mir persönlich war das deutlich zu viel. 

    Fazit:
    Wer rasant geschriebene Thriller mag, deren brutale Szenen nicht schonen beschrieben werden und dem die vulgäre Schreibweise nichts ausmacht, ist hier sicherlich bestens beraten.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Klett-Cotta_Verlags avatar
    Liebe Lovelybookworms,

    Lust auf einen packenden Thriller? Dann ist der gerade bei uns erschienene Thriller »Mann am Boden« von Roger Smith genau das Richtige für euch!


    Darum geht es:

    »Zehn Jahre ist es her, seit John Turner und seine Frau ihre Zelte in Südafrika abbrachen, um gemeinsam mit ihrer Tochter Lucy in den USA ein neues Leben aufzubauen. Als drei Männer in ihr Haus in Arizona eindringen und sie als Geiseln nehmen, zerbricht das familiäre Idyll. Langsam kommen die Schatten aus Turners Vergangenheit ans Licht. Warum verließ die Familie ihre Heimat Johannesburg so überstürzt? Roger Smith, der härteste Krimiautor Südafrikas, erzählt in rasantem Tempo von Vertrauen, Korruption und den Fehlern der Vergangenheit, die jeden von uns zwangsläufig einholen. Und er beweist: Unschuldige gibt es in dieser Welt nicht.«

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    Na, wäre das was für euch? Wir sind auf eure Bewerbung gespannt!

    Viel Erfolg wünscht euch
    euer Tropen Verlag

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