Die Geschichte von James Hudson Taylor fasziniert mich schon seit vielen Jahren.
In der Schwangerschaft beten die Eltern: “Herr wenn es ein Sohn wird, dann lass ihn für dich in China arbeiten.“ Ein Gebet mit Folgen! Ich glaube das Gott den Eltern das aufs Herz gelegt hat!
Seine Schulzeit wurde hauptsächlich durch seine Eltern bestritten. Mit 15 Jahren betritt er zum ersten Mal weltlichen Boden. Er sollte eine Banklehre machen und das stürzte ihn in eine tiefe Glaubenskrise. Aber Gott stand ihm immer zur Seite und begegnet ihm ganz persönlich durch die Gebete seiner Schwester und ganz besonders durch ein Gebet seiner Mutter.
Nach dem Medizinstudium, dem Lesen vieler Schriften über China und dem Erlernen der chinesischen Sprache, machte Hudson Taylor sein Versprechen gegenüber Gott wahr. Im Alter von gerade einmal 21 Jahren ging er nach China mit dem tiefen Wunsch, den Chinesen ein Chinese zu sein und ihnen so die Liebe von Jesus zu bringen.
Es ist bewundernswert wie er diese Sprache erlernt, wie bescheiden er lebt und trotz das ihm oft das Notwendigste fehlt, treu den 10. zu geben und sich ganz auf den Herrn zu verlassen.
Nach langem Suchen findet er auch die richtige Frau, dient mit ihr in China und sie steht ihm treu zur Seite.
Er leidet viel um des Evangeliums willen, begegnet immer wieder Ablehnung bis hin zu körperlicher Gewalt. Er überlebt eine schwere Erkrankung und muss seine geliebte Frau schon im Alter von 33 Jahren zu Grabe tragen. Auch drei seiner Kinder sterben, er erlebt Krieg durch Waffen, die Macht des Opiums und der verschiedenen Religionen.
Und doch ist es ein Buch der Hoffnung und großen Wunder. Viele Menschen kommen durch diesen Mann zum Glauben. Bis heute sind die Segenspuren zu erkennen.





