Roger Taylor

 3.7 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Traumfinder, Farnor und weiteren Büchern.

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Erschienen am 30.05.2006
Roger TaylorIbryen
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The Return of the Sword
The Return of the Sword
 (1)
Erschienen am 04.05.2000

Neue Rezensionen zu Roger Taylor

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Rezension zu "Traumfinder" von Roger Taylor

Rezension zu "Traumfinder" von Roger Taylor
Ferrantevor 7 Jahren

Die negativen Rezensionen auf Amazon.de machten mich neugierig. Zu langatmig, langweilig und kompliziert soll das Buch sein. Hier wirkte jemand von einem anspruchsvollen Text überfordert. Und in der Tat, hier kann endlich mal wieder ein Fantasyautor richtig, richtig gut erzählen.

Kurz zur Handlung: Antyr ist ein junger Traumfinder, der durch den Tod seines Vaters, dem Meister der Traumfindergilde, aus der Bahn geworfen wurde. Traumfinder begleiten traditionell Menschen in ihren Träumen und helfen ihnen, diese zu beruhigen oder zu verstehen. Als Traumfinder kann Antyr damit mit seinem Gefährten, einem Wolf, in die anderen Welten jenseits seiner Realität eindringen. Zur Zeit betrinkt sich aber Antyr nur gerne und weiß generell nichts mit sich anzufangen. Doch der Herzog und seine Familie werden von schlimmen Albträumen geplagt und ruft Antyr zur Hilfe, da man sich noch seines Vaters erinnert. Eine große, dunkle Macht bedroht Serenstadt und alles gipfelt in einem Krieg...

Schon auf der ersten Seite malt der Autor ein wunderbar stimmungsvolles Landschaftsbild sozusagen in CinemaScope, aber sehr großen Raum nehmen bei ihm auch die Beschreibungen des Innenlebens der Figuren ein. Antyrs Kampf mit sich selbst, der Kampf des Herzogs mit dem unsichtbaren Feind, die Schrecken des Kriegs, all das geht unter die Haut, weil man es mit den Figuren miterlebt. Das epische Ausmaß des Buches (ca. 800 Seiten) wird breit genutzt, um auch episch zu erzählen, und alle Figuren wirken faszinierend und authentisch. Wer Wert auf Fantasy mit Niveau legt, ist bei diesem Buch richtig!

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HansBrs avatar

Rezension zu "The Return of the Sword" von Roger Taylor

Rezension zu "The Return of the Sword" von Roger Taylor
HansBrvor 9 Jahren

Wie so oft bei einer letzten Fortsetzung beginnt das Buch, nachdem alles Vorbei ist. Der Große Böse[tm] ist besiegt, die Ordnung wieder hergestellt, der Heiland hat sein Schwert verloren, und alles, was so dazu gehört. Nun hatte man die Großen Helden[tm] ausgeschickt, in unbekannte Teile der Welt, um dort festzustellen, wie groß der Einfluss des Großen Bösen[tm] dort war. Die kommen jetzt zurück, und bringen ein paar Leute mit, die man gerne in den eigenen Labors untersuchen würde. Man lockt sie damit, dass man ihnen Antworten verspricht, Heilung, oder was sie sonst noch wollen, aber das ist in Ordnung, man ist ja selbst der Gute[tm].
Diese aus Seit Anbeginn Der Zeit[tm] unbekannten Weltgegenden mitgebrachten Leute (Manche dieser unbekannten Weltgegenden benötigen sogar eine Reise von über einem Monat, um dort hin zu kommen. Das sind ja mal Entfernungen!) haben ziemlich eines gemeinsam: sie wechseln unwillentlich in andere Welten. Aus ihren Berichten wird dann zusammengefasst folgendes herausgerechnet (Der Autor legt wert darauf, dass es dabei streng wissenschaftlich zugeht): Der Große Böse[tm] ist doch nicht ganz so tot, wie geglaubt, und bereitet seine Rückkehr vor. Und dass er sich aus irgend einem Grund bei seinen beiden vorherigen Versuchen zurückgehalten hatte (Der wollte nur spielen, oder irgend sowas in die Richtung), was er diesmal nicht mehr tut.
Nun wird der Kongress der Helden einberufen, durch eine glückliche Fügung befinden sich gerade alle auf dem Schloss des Heilands (-> Hawklan, der wo sein Schwert nicht mehr findet) und reden, und rechnen, und fragen Mystische Wesen, mit weltumspannendem Wissen, man versucht alles herauszufinden (Die Leute sind ja so weltoffen. Sie kennen alle ihre direkten Nachbarn. Und sprechen lateinisch und griechisch. Natürlich entsprechende Inworld Sprachen.) Man stellt erstaunliche Dinge fest (Ein paar Wochen weiter im Südosten gibt es eine Wüste, wo en gros Kristalle abgebaut werden, von der Art, wie unsere paar, die wir bisher für die einzigen ihrer Art hielten. Sind wir nicht tolle Hechte, nach jahrhunderten der Forschung sowas jetzt herauszufinden!), führt produktive Gespräche mit gesandten sogar der übernächsten Nachbarn (Was, ihr habt eine Staatsreligion? Haha, da kann ja nichts raus kommen. Wir haben uns der Wissenschaft und Erkenntnis verschrieben, daher erforschen wir die Struktur des Universums seit Anbeginn Der Zeit[tm]. Gepriesen sei Der Herr[tm].)
Daneben werden noch einige Schachterln angedeutet, in denen sich Götter verstecken könnten. Man wird nicht entteuscht: Zum Schluss werden die alle rausgelassen. Was aber im großen und Ganzen kaum was macht, weil nur ein Schachterl wirklich eine Entscheidung bring. Wer eine große Heldentat mit Eigeninitiative erwartet bleibt allerdings enttäuscht zurück.
.
Nach Abschluss der Handlung kann man vielleicht erkunden was mit den über übernächsten Nachbarn los ist. Obwohl eine weitere Fortsetzung ist meines Wissens nicht geplant.

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