Roger Willemsen Das Hohe Haus

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Inhaltsangabe zu „Das Hohe Haus“ von Roger Willemsen

Ein Jahr lang saß Roger Willemsen im Deutschen Bundestag – nicht als Abgeordneter, sondern als ganz normaler Zuhörer auf der Besuchertribüne im Berliner Reichstag. Es war ein Versuch, wie er noch nicht unternommen wurde: Das gesamte Jahr 2013 verfolgte er in jeder einzelnen Sitzungswoche, kein Thema war ihm zu abgelegen, keine Stunde zu spät. Er sprach nicht mit Politikern oder Journalisten, sondern machte sich sein Bild aus eigener Anschauung und 50000 Seiten Parlamentsprotokoll. Als leidenschaftlicher Zeitgenosse und »mündiger Bürger« mit offenem Blick erlebte er nicht nur die großen Debatten, sondern auch Situationen, die nicht von Kameras erfasst wurden und jedem Klischee widersprechen: effektive Arbeit, geheime Tränen und echte Dramen. Der Bundestag, das Herz unserer Demokratie, funktioniert – aber anders als gedacht.

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  • Der Bundestag

    Das Hohe Haus
    Clarissa03

    Clarissa03

    06. March 2016 um 21:25

    Ein Buch über den Alltag im Deutschen Bundestag. Manche interessanten Informationen, manche Seite zog sich etwas hin. Im Großen und Ganzen lesenswert.

  • Wenn Abgeordnete die Politik trollen....

    Das Hohe Haus
    Flamingo

    Flamingo

    06. March 2016 um 14:11

    "Ein ganzes Jahr lang verfolgt Roger Willemsen von der Zuschauertribüne aus die Sitzungen des Deutschen Bundestages." Man ahnt, selbst ohne viel von deutscher Tagespolitik zu wissen, dass nun kein Lobgesang auf die von uns gewählten Abgeordneten folgt. Was aber folgt, ist ein "messerscharfer Blick hinter die Kulissen" (DER SPIEGEL). Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und so ganz nebenbei, aber sicherlich nicht unbeabsichtigt, war es auch sehr informativ. Wieso Denis Scheck das Buch als "langweilig" in die Tonne kloppt, sagt mehr über Denis Scheck aus als über Willemsens Buch. Ich habe die Taschenbuchausgabe gelesen, die am Ende noch ein sehr interessantes Nachwort des Autors enthält. Willemsen schreibt sehr unterhaltsam und informativ, ohne je ins Anspruchslose zu verfallen. Manch einer mag ihm ob seiner Benutzung von Fremdwörtern wohl auch Selbstverliebtheit vorwerfen; ich denke aber, es sollte mehr Autoren wie Willemsen geben. Er zeigt Zusammenhänge auf und nimmt dem sog. "Hohen Haus" jede potentielle Magie. Die zynische Haltung von Abgeordneten gegenüber Armut, Kriegen und z.B. den NSU-Morden bleibt immer erschreckend. Was auch bleibt ist der Eindruck, dass nur wenige Abgeordnete nicht an dem Schmierentheater "Parlamentssitzung" teilnehmen. Und auch wenn Demokratie transparent sein sollte (mal zu den geheimnisvollen TTIP-Sitzungen wink), auf mich machen im Nachgang Parlamentssitzungen einen überflüssigen Eindruck. Erschreckend ist das Verhalten fast aller Beteiligten, kaum einer kommt gut weg. Und wenn eine Partei wie die FDP bei der #EheFürAlle gegen die eigene Linie abstimmt, wenn eine Frauenministerin gegen Frauen abstimmt...dann kann man Politikverdrossenheit schon verstehen. Ich finde es übrigens völlig in Ordnung, dass Willemsen bei seiner reinen Beobachtung der Parlamentssitzungen bleibt. Er schreibt ja mehr als einmal, dass die eigentliche Politik in Ausschüssen stattfindet. Mir fehlte mehr dazu in diesem Buch nicht. Das einzige was mich so ein bisschen gewurmt hat, ist das auch ein Feminist wie Roger Willemsen sich der Bedienung von Klischees nicht erwehren kann. Die Kleidung der weiblichen Abgeordneten wird immer ausführlicher beschrieben als die der männlichen Abgeordneten, die Überraschung ist immer groß, wenn weibliche Abgeordnete eine gute Rede halten, wenn sie vollumfänglich informiert vor das Parlament treten und eine sachliche Diskussion führen. Die weiblichen Abgeordneten keifen oft, während die männlichen Abgeordneten lediglich poltern. Als Fazit bleibt für mich: Abgeordnete der Opposition sind die Vorläufer von Internettrollen. Da soll man ja auch auf keinen Fall antworten :)

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  • Roger Willemsen und das Fack-Ju-Parlament

    Das Hohe Haus
    franzzi

    franzzi

    Eigentlich lässt sich die Botschaft von Roger Willemsens einjähriger Parlamentsbeobachtung im Jahr 2013 so zusammenfassen:   "Ich habe lange Phasen erlebt, in denen kein einziger Abgeordneter bei dem war, was vorne gesprochen wurde. Da beugten sich Männer lachend über Displays, feixten mit dem Rücken zum Podium, ballten sich in Grüppchen. Nicht nachlässig war das, sondern offensiv vorgetragene und durch Rufe ins Plenum unterstützte Missachtung. Die Schulklasse, die hier auch nach 22 Uhr noch sitzt, hat auch schon bemerkt, dass man Schülern weit mehr Disziplin abverlang als Volksvertretern." (S. 124) Tatsächlich wirken die Schilderungen des Parlamentsalltags oft wie Szenen aus dem Kinosuperkassenschlager "Fack Ju Göhte" und man wünscht sich einen Elyas M'Barek oder meinetwegen auch einen Norbert Lammert, der den notorisch schwachsinnig dazwischen rufenden Volker Kauder mit Paintball-Kullern zur Unterlassung zwingt oder die trotz direkter Ansprache weghörenden und plaudernden  Minister mit Tacheles zum Weinen bringt. Denn es ist oft zum Weinen. Man fragt sich beim Lesen dieses Buches nicht mehr, warum sich Politiker in Talkshows fast schon notorisch ins Wort fallen, warum der höfliche Austausch von klugen Argumenten so oft ersetzt wird durch hohle Beschimpfungen und unbewiesene Behauptungen. Weil sie es sich zur Strategie auserkoren haben, so um Wählerstimmen, nicht aber um das beste Ergebnis zu fechten. Medial wie im Bundestag. Das legt Willemsen sehr gut frei. Er zeichnet nach, wie Debatten eine Vielzahl von Positionen und Differenzierungen hervorbringen, die aber jeweils nur die politischen Freunde hören und beklatschen und die sich in den Abstimmungergebnissen oft nicht wiederfinden. Er berichtet von Debatten, in denen eine Mehrzahl der Redner quer durch die Fraktionen dem Kern und den Zielen eines Antrags zustimmt, der dann aber doch abgelehnt wird, weil er von der Opposition kam. Er berichtet von Langeweile, vom Kommen und Gehen, von klugen und von bemühten Rednern. Von Hohn zwischen den Parteien und vom Hohn einiger Politiker gegenüber ihrem eigenen Auftraggeber, dem Volk. Anfangs amüsiert und erschreckt Willemsen mit seinen Aneinander- und Gegeneinanderreihungen von Reden, Beobachtungen, Zwischenrufen und Überlegungen sehr gut. Doch spätestens in der Mitte des Buches fällt dem Leser wie dem Autor gleichermaßen auf: Es ist alles gesagt. Der Bundestag verfällt in die immer gleichen Routineschleifen. Die immer gleichen Minister, Abgeordneten und Redner fallen positiv oder negativ durch kluge oder dumme Reden, durch überfraktionelles Handeln oder kindische Zwischenrufe auf. Das Licht fällt immer gleich durch die Kuppel, die Geschichten der Tribünenbesucher sind auserzählt, die Assoziationen und Kurz-Exkurse in Geschichte und politische Theorie, die Willemsen so einfallen, ebenso. Der Leser ist fast schon froh, dass es nach der Bundestagswahl schier endlos dauert, bis sich das Parlament neu konstituiert und dank neuer Regierung auch wieder handlungsfähig ist. Noch mehr Krawatten- und Sonnenstrahlwander-Beobachtungen wären kaum verkraftbar. Und so ist der Hauptkritikpunkt der, den Willemsen in seinem Nachwort fast schon in weiser Voraussicht vorwegnimmt: Er beobachtet eben nur. Er ist ein Journalist, aber er benimmt sich nicht so. Er erzählt nichts von dem, was in Ausschüssen passiert, was fern des Reichstags an politischer Arbeit passiert. Er schreibt im Nachwort, damit wollte er sich auf die Ebene eines "Bürgers" ohne journalistische Privilegien begeben, aber das ist ja Quatsch. Nur weil er diese Privilegien hat, durfte er ein Jahr auf den Tribünen hocken, kann er sich anmaßen, alle Worte und Beobachtungen so unerbittlich, manchmal klug und manchmal einfach nur  bitter-zynisch zu kommentieren. Ein bisschen mehr Substanz in Sachen "Hinter den Kulissen" oder in Sachen theoretischer Diskurse hätte dem Buch gut getan - oder wenigstens weniger Seiten.

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    • 3
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Roger Willemsen

    SusanneUlrikeMariaAlbrecht

    SusanneUlrikeMariaAlbrecht

    20. December 2014 um 16:30

    Die Enden der Welt Emotionale Weitsicht Sie war eine Weitsichtige: Was noch fern war oder schon wieder verabschiedet, das sah sie scharf. Was aber nah war, was sie unmittelbar umgab, das konnte sie nicht genau erkennen und hüllte es deshalb in Stereotype. Ihre Rhetorik war leidenschaftlich in der Erwartung und im Abschied, also bei den Dingen, die noch nicht sind, und bei jenen, die nicht mehr waren. Was tun mit uns? http://delphinpaar.buecherbrett.org/2014/12/20/roger-willemsen/ Zunächst reisten wir aufeinander zu, um die Nähe, die wir in der Ferne empfunden hatten, mit körperlicher Gegenwart zu beleben, aber allmählich wuchs der Verdacht, dass wir am Ende einen Platz leer finden würden. Ja, wir http://delphinpaar.lifestylebloggo.de/197657/Roger-Willemsen/ reisten voller Verlangen, doch verlegen, weil jetzt ein Körper saß, wo ein Phantom gewesen war. Von außen waren wir ein Paar, von innen ein Arrangement. ROGER WILLEMSEN http://susanne-ulrike-maria-albrecht.over-blog.de

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    • 4
  • Sehr genau beobachtet

    Das Hohe Haus
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    11. April 2014 um 14:14

    Sehr genau beobachtet Da muss man erst einmal drauf kommen, sich den bundesdeutschen Politikbetrieb in Berlin so intensiv und genau anzusehen über ein Jahr hinweg und dann darüber ein sachliches, trefflich beobachtetes und durchaus auch leidenschaftliches Buch darüber zu verfassen. „Der öffentlich zugänglichen Demokratie auf den Zahn fühlen“, das könnte man als Thema dieses „Jahres der Beobachtung“ formulieren. Und ebenso, wie der Leser in diesem Buch zwischen Amüsement und durchaus auch Langeweile hin und her geworfen wird, wie eine gewisse Lähmung ob dessen, was Willemsen zu berichten versteht, sich hier und da einstellt, so kann man dies als Widerspiegelung eben dieses „Politikbetriebes“ verstehen. „Man beherrscht die Rage gegenüber den Linken im Schlaf“. Rituale, festgelegte Rollenverteilungen, automatisierte Worthülsen, Entscheidungen, die eben nicht „im hohen Haus“ getroffen werden in offener Debatte, sondern vorher in den meisten Fällen abgesprochen und entschieden sind lassen über Strecken im Buch den Verdacht aufkommen, dass dieser Bundestag mit seinen Plenarseitzungen und seinen zigtausenden von Protokollseiten mehr einer einstudierten Theateraufführung gleicht, als dass dort tatsächlich um wichtige Entscheidungen aktuell gerungen wird, vor weniger die „Seele der Demokratie“ dort zu finden sein könnte. „Kein Widerspruch, der nicht beiseite gewischt werden könnte, kein Zwist, der nicht unter Umständen Scheingefecht sein oder schlicht übergangen werden könnte“. „Wie fundiert da (der Redebeitrag, das Argument) auch immer sein mag ….. natürlich erhält er dafür kaum Applaus und auch von den eigenen Leuten nur den leisest möglichen“. So ergibt sich während und nach der Lektüre dieses sprachlich und stilistisch hervorragend formulierten Buches mehr und mehr der Eindruck, das in diesem „Zentrum demokratischer Entscheidungsfindung“ vieles stattfindet (auch an schlechter Rhetorik und mangelhafter Argumentation), nur eben kein wirkliches Ringen um die Sache oder tatsächlich vorher offene Entscheidungen. Parteidiskussion, Fraktionszwang, Reflexe gegenüber dem, was man „politischen Gegner“ nennt, was aber kaum echte Gegnerschaft beinhaltet (man sitzt menschlich in einem Boot), Absprache im „kleinen Kreis“, die dann durch Parteigremien in die Fraktion und von dieser in vollendeter Manier dargestellt im Plenum „aufgeführt“ wird trifft die Beobachtungen Willemsen in diesem Kalenderjahr 2013 fast durchgehend. Aber auch mit „Sternstunden“ in den Augen Willemsen, die pikanterweise u.a. gerade eine Rede von Edathy aus dem NSU Untersuchungsausschuss zur Ursache hat. Das ist die eine Seite des Ergebnisses dieses „Tagebuches eines Parlamentes“. So sehr man dies bedauern mag (und immer wieder an frühere Zeit mit kerniger Feindschaft und teils fast gossenhafter Sprache im Parlament durch die Altvorderen wehmütig erinnert wird), was im Buch zu wenig deutlich wird, ist, dass auf anderen Ebenen weiterhin politisch gearbeitet wird. Denn all die Vorlagen, die Reden, die Haltungen und Meinungen, die kleinteilige Recherche „vor dem Auftritt im Parlament“, all dies wird ja geleistet. Nur eben nicht in der je dann stattfindenden Diskussion im Plenum, die, wie Willemsen nachvollziehbar darstellt, eben in der Gegenwart weitgehend nur dem formalen Schlagabtausch noch dient. Ob „die Demokratie“ im Stillstand steht, besser sich keiner bewegt, damit der hohe Status Quo des Wohlstandes im Land nicht gefährdet wird oder ob auch hart an der Sache hinter den Türen noch gerungen wird, das lässt sich aus diesem Buch leider nicht herauslesen. Vielleicht findet Willemsen nach dieser „Diagnose der Lähmung“ in nächster Zeit den Weg „hinter die Kulissen“? Das wäre vielleicht spannend dann zu lesen. Alles in allem wohlformuliert, mit intellektueller Distanz beobachtet und dargelegt, mit unterschwellig spürbarer Erwartung an eine „Lust an der demokratischen Auseinandersetzung im Bundestag“ (die in dieser Form eher enttäuscht wird bei Willemsen) bietet das Buch einen realen Eindruck auf das Plenum des deutschen Bundestages, das insgesamt interessant zu lesen ist, wenn auch vielfache Längen und Wiederholungen nicht vermieden werden können. 

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