Kleine Lichter

von Roger Willemsen 
3,9 Sterne bei62 Bewertungen
Kleine Lichter
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once-upon-a-times avatar

Sehr gefühlvolle Worte, die das Lesen trotzdem bisweilen anstrengend und langatmig gemacht haben - dazu noch überraschend überraschend :)

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"Liebe ist die fehlende Vokabel, ist das, was nicht anders gesagt werden kann und nicht gesagt werden muss, weil es sich selbst ausspricht."

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Inhaltsangabe zu "Kleine Lichter"

Seit sechs Monaten liegt der Geliebte im Koma, jetzt bespricht Valerie am Krankenhausbett ein Tonband, das ihn wieder ins Leben zurückführen, zurückverführen, soll. Nun, wo es um alles geht, ist alles in ihrer Sprache Liebe. Wie kann man fühlen und sich nicht verlieren? Wie kann man dem Mangel begegnen, der alle Liebe treibt? Wie kann man erhalten, was man nicht halten kann? Zwischen Wien, wo sie liebt, und Tokio, wo sie arbeitet, hin und her gerissen, beschwört Valerie die eigene Liebesgeschichte noch einmal herauf und zeichnet die Veränderung ihrer Gefühle akribisch nach – bis zu dem Punkt, an dem sie fast überwunden scheinen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596510276
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.11.2007
Das aktuelle Hörbuch ist am 02.05.2005 bei Kein & Aber erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    PaulaAbigails avatar
    PaulaAbigailvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: "Liebe ist die fehlende Vokabel, ist das, was nicht anders gesagt werden kann und nicht gesagt werden muss, weil es sich selbst ausspricht."
    Über und von der Liebe

    Nach einer Hirnverletzung liegt Valeries Freund Rashid im Koma und sie spricht ihm ihre Liebesgeschichte auf Tonband. Das Buch ist ein 206 Seiten langer Monolog, in dem Roger Willemsen über das grösste aller Themen schreibt: die Liebe.
    Er erzählt eine wunderbare, aber auch tragische Liebes- und Lebensgeschichte, aus der Sicht der zwischen Wien und Tokyo pendelnden Valerie.

    Liebe ist die fehlende Vokabel, ist das, was nicht anders gesagt werden kann und was nicht anders gesagt werden muss, weil es sich selbst ausspricht. (S.77)

    Es fällt mir schwer, die richtigen Worte für dieses Buch zu finden;
    Roger Willemsen hat sie alle gefunden. Die Wörter, die aufhorchen lassen, die einem tief treffen, Wörter die zum Nachdenken anregen und einem innehalten lassen.
    Leider kam das Ende für mich etwas abrupt, nichtsdestotrotz eine tolle Lektüre, die mich sehr berührt hat.

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    Sookie70s avatar
    Sookie70vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sprachlich meisterhaft in Szene gesetzte Liebeserklärung - nicht nur an einen anderen Menschen, viel mehr noch an sich selbst...
    Hommage an die Liebe und das Leben!

    "... und du hast mich wirklich geküsst nach einer Annäherung in der allerlangsamsten Anflugsgeschwindigkeit. Deine Lippen schoben ihre Wärme vor sich her, dann setzten sie auf, mit der Aura zuerst."

    Verkörpert als Protagonistin des Romans, Valerie, Kunsthistorikern zwischen Tokio und Wien, schildert Roger Willemsen eine ersehnte, gelebte, durchaus erfüllte und dennoch tragische Liebesgeschichte: Nach einer Hirnverletzung liegt Valeries Geliebter Rashid im Koma, und sie bespricht für ihn Tonbänder. Können ihn ihr eindringlicher Monolog, ihre Stimme, die Bilder, die Valerie mit Worten malt,  zurück ins Leben holen, während sie in Tokio ihre endgültige Heimkehr nach Wien vorbereitet?

    Doch darum geht es letztendlich nur am Rande. Vor dem Leser tut sich eine berührende Liebes- und Lebensgeschichte auf; verpackt in wunderbare Worte, gespickt mit jeder Menge Weisheit  und gekrönt von einer überraschenden Erkenntnis...

    "Mit der Liebe beginnt der Abschied von ihr."

    Kommentare: 4
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    kingofmusics avatar
    kingofmusicvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch über die Liebe - undurchsichtig wie die Liebe selbst, jedoch spannend bis zum Schluss!
    Ein Buch wie die Liebe - vielschichtig und undurchsichtig *g*

    "Man erringt die Liebe, indem man sie überwindet." (S. 193)

    Roger Willemsen - ist er ein Genie? Oder ein Wahnsinniger? Oder ein wahnsinniges Genie? Oder ein genialer Wahnsinniger?

    So verwirrend der ein oder andere jetzt gucken mag - so ging und geht es mir mit vorliegendem Buch. Ähnlich wie die vier Fragen im Grunde alle gleich und doch verschieden sind, lässt Roger Willemsen "seine" Valerie sich verschiedene Gedanken machen über die Liebe - zu ihren früheren Freunden, zu Rashid (ihrem im Koma liegenden Freund, dem sie Kassetten bespricht), aber auch zu sich selbst und treibt sie dabei über einen 206-seitigen Monolog durch das Auf und Ab eines Gefühls, welches gleichzeitig der Himmel und die Hölle sein kann.

    Schon lange ist es mir nicht mehr so schwer gefallen, passende Worte für eine Rezension zu finden. Aber: bedarf es eigentlich vieler (unnötiger) Worte, einem letztendlich guten Buch zu huldigen? Wie es mir schon mit vielen Büchern in letzter Zeit gegangen ist, so geht es mir auch mit "Kleine Lichter": es ist ein Buch, welches man mehrmals lesen kann und muss, denn eins ist bei allen "intellektuellen" und guten Büchern gleich: ihre wahre Pracht entfalten sie erst, je öfter man sie liest und wenn man sie in seinem Herzen trägt.

    Lassen wir zum Schluss noch einmal Roger bzw. Valerie sprechen:

    Hier endet meine Reise zu den Männern. Sie endet bei Dir. Mit Dir nehme ich Abschied von allen, die mal meine Liebhaber waren, und allen, die noch kommen wollten. Kein großer Bahnhof nötig. Du bist mein letzter Mann. Die Reise ist vorbei. Ich bin angekommen." (S. 5.)

    Gibt es eine schönere Liebeserklärung?

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    urworts avatar
    urwortvor 5 Jahren
    Zartes Brevier

    „Liebe. Ich sehe dem Wort nach, wie es in der Dämmerung flattert. Wie wird es in deiner Nacht ankommen? Herrscht da noch die wirkliche Welt? A propos: Sehen zwei Raupen einen Schmetterling fliegen. Sagt die eine: In so ein Outfit kriegst du mich nie! Lachst du? Das stammt aus der wirklichen Welt.“

    Roger Willemsen (*1955 in Bonn) war mir kein Begriff. Damals. Ich war zu Gast bei meiner liebsten Freundin in einer Stadt, in der man das Salz des Meeres riechen kann. Dieses Buch stand im Bücherregal, es zog mich magisch an, ich verschlang es. Und kaufte es mir nach. Ich ordne Lektüren ungern Namen und Bildern zu, wenn sie mir noch unbekannt sind – so bleibt der Zauber für mich erhalten und ich bin vorurteilsfrei. Als ich nun nach der Lektüre das Autorenportrait entdeckte, war ich schockiert: all diese poetisch filigranen Sprachkreationen einer Frau, denen ich mich so verbunden fühlte, die mich antrieben, mich fliegen lehrten, stammten von einem Mann! Ab dieser Sekunde beschloss ich Willemsen mehr Platz im Bücherregal einzuräumen.

    „Ich habe Heimweh nach dir.“

    Valerie bespricht Kassetten für ihren Freund Rashid, der seit sechs Monaten im Koma liegt. Sie lässt ihre gemeinsame Zeit wieder auferstehen, Gedanken werden wie Puzzleteile sorgsam zusammengesucht und es entsteht ein Gemälde mit unendlich vielen filigranen Feinheiten, dass jeder Pinselstrich verzaubert. Kitschig? Oh nein, nie habe ich etwas Schöneres aus solch einem Ideengerüst gemeißelt gesehen!

    „Nie habe ich aufhören wollen, dich kennenzulernen.“

    Rührend, weil sie nie eine Antwort erhält, sich selbst unterhält, definiert – man spürt ihre Rebellion, wie sie leidet, sehnsüchtig wartet, analysiert, theoretisiert, in ihrem Kummer hin und hergerissen ist. Es liest sich wie ein Notizbuch oder gar Tagebuch und vermittelt somit einen sehr intimen Leseeindruck.

    „Mit der Liebe beginnt die Angst vor ihr.“

    Doch es ist nicht immer sanft und weich, ganz im Gegenteil: Valerie zupft jede Nuance auseinander und fügt sie neu zusammen – macht vor keinem Tiefpunkt halt, wie sie auch die Höhepunkte nicht vergisst. Diese sprachlich ausgefeilte Liebe ist so unglaublich real getroffen und in einem poetischen Ton eingefangen, dass dieser eine nie gehörte Saite im Herzen zum Klingen bringt.

    „Du fehlst, und ich kann nicht aufhören, dagegen zu rebellieren. An schlimmen Tagen war ich, bevor du auf der Bildfläche erschienst, überzählig in der Welt. Mit dir war mein menschenleeres Leben vorbei, und ich fing an, ein ganz anderes Leben zu führen: unseres.“

    Keine durchkonstruierte Handlung, ein durchgehender Monolog und viele, viele schwelgende Gedanken. Ein Buch, welches polarisiert. Doch man darf nicht zu viel erwarten, sondern sollte sich treiben lassen, das Denken sein lassen und es in diesem Fall Valerie überlassen – sich damit begießen und schwebend daraus hervorgehen. Man sollte romantisch veranlagt sein, um diese Lektüre genießen zu können.

    „Verstehst du, so verstanden liebt man erst, wenn man die Liebe überwunden, die Einsamkeit gesehen, die Fremdheit erfahren hat und sie dann immer noch will, die Liebe. Das ist es. Man erringt die Liebe, indem man sie überwindet.“

    Ja, es ist wieder einmal die Liebe, die im Zentrum steht, nein, gar jedes Wort, jede Tätigkeit einhüllt. Doch ist es ein Liebesbrevier von einer poetischen Sorte, die gleichzeitig bestrebt ist aus der Rolle zu fallen und die Liebe an sich neu zu definieren. Es zu versuchen. Dabei auch gerne zu fallen, die Wunden zu studieren und daraus lernen aufzustehen. Ein zartes Buch, was jederzeit droht zu zerbrechen – wie die Protagonistin. Und dennoch könnte der Titel nicht passender sein: hoffnungsvolle Lichtblicke, die die Lektüre streicheln und einen Glanz zurücklassen, in welchem sich jeder spiegeln kann.

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    B
    bookscoutvor 5 Jahren
    Poetisch

    "Ich nannte dich "du", das ist der anzüglichste Kosename. "Du" ist viel. "Du" ist ins Ohr flüstern, ist quer durch einen Raum voller Leute sehen, in deinen Blick tauchen und wissen: Es ist gut. Wenn du am Rande einer Schlucht stehst, bin ich die Schlucht. Wenn du Regeln brauchst, werde ich welche erfinden. Denn woran sonst sollst du dich halten?" 

    Valerie. Rashid. Valerie und Rashid. Rashid und Valerie. Rashid. Valerie. 

    Nachdem sie das Schicksal in London zusammengeführt hat, entspinnt sich zunächst eine Fernbeziehung zwischen der in Tokio lebenden Kunsthändlerin Valerie und dem Wiener Restaurateur Rashid. Doch dann fällt Rashid ins Koma und Valerie reist nach Japan, um sich von ihrem dortigen Leben zu verabschieden und vollkommen an Rashids Seite zu sein. 

    Für die Zeit ihrer Abwesenheit bespricht Valerie Kassetten für ihren Liebsten, einen poetisch-philosophischen Monolog über die Liebe, der ihn fast gewaltsam wieder zurück ins Leben reißen soll. 

    Mal leise und behutsam, mal ungestüm und leidenschaftlich, mal zornig und verzweifelt: Wir begleiten Valerie durch alle Facetten der Liebe. 

    Zugegeben, es passiert nicht viel in Roger Willemsens Roman. Man muss sich schon einlassen auf ihn: auf die Gedankenpaläste, die Sprache um der Sprache Willen.. 
    Schafft man das, wird man belohnt, belohnt mit einem wunderschönen Buch, das zum Nachdenken und Träumen anregt. 

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    U
    Utrennjajavor 7 Jahren
    Rezension zu "Kleine Lichter" von Roger Willemsen

    Eine Frau, die am Bett Ihres im Koma liegenden Geliebten sitzt und mit sich ringt, ob sie in ihr Leben zurückkehren soll, dass eigentlich am anderen Ende der Welt stattfindet. Valerie wird von Rashids Krankenbett nach Tokio fliegen - nicht ohne ihm eine letzte Liebeserklärung zu hinterlassen: Sie bespricht Tonbänder mit dem Monolog ihrer Liebe.
    Willemsens Kleine Lichter ist eine sprachlich brilliante Liebeserklärung an die Liebe selbst! Unbedingt lesenswert für alle Liebhaber schöner Sprach, alle Liebenden und alle, die wissen, dass Lieben auch Leiden und loslassen heißt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Kleine Lichter" von Roger Willemsen

    Roger Willemsen schreibt aus der Sicht einer Frau über ihr Gefühl, oder besser gesagt ihre Gefühle der Liebe. Ihr Name ist Valerie. Und sie spricht zu ihrem im Koma liegenden Freund Rashid. Die Beziehung schien kompliziert, aus vielerlei Gründen: eine Fernbeziehung über die halbe Welt, schwierige Vorgeschichten, zu wenig Selbstliebe und so weiter.
    Willemsen hat zum Teil sehr schöne, tiefgreifende Sätze geschaffen, die zum Nachdenken, Zustimmen oder Ablehnen anregen. Jedoch verliert er sich in der Geschichte und mir fiel es zunehmend schwer, ihm zu folgen. Denn zum einen wurde ich zum Reflektieren angeregt, zum anderen blieb mir aber keine Verschnaufpause, um dies tatsächlich zu bedenken. Schade!

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    Anja_Levs avatar
    Anja_Levvor 8 Jahren
    Rezension zu "Kleine Lichter" von Roger Willemsen

    Eigentlich kann es zu diesem Buch nur ein Tag geben: "Liebe". Denn dieses Thema allein dominiert das Buch. Es handelt sich um einen Monolog, den eine Frau ihrem im Koma liegenden Freund hält. Beginnend mit ihren vorherigen Freunden, über das Kennen lernen, ersten Kuss und ersten Sex nähert sie sich dem Jetzt. Dabei zweifelt sie, analysiert, liebt, trauert, erinnert sich.

    Ein nicht ganz einfaches Buch, das man langsam lesen muss, auf sich wirken lassen muss, sprachlich wie inhaltlich und das ungemein beeindruckt - mich beeindruckt hat zumindest.

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    Vyannes avatar
    Vyannevor 8 Jahren
    Rezension zu "Kleine Lichter" von Roger Willemsen

    Die Handlung dieser introspektiven Erzählung ist schnell umrissen - eine liebende Frau spricht ihrem Geliebten ihre Gedanken auf Tonband und dieses Tonband "lesen" wir. Die Frau, Valerie, kreist um ihre Vergangenheit, den Anfang ihrer Beziehung, ihre Erfahrungen mit sich selbst, ihre Veränderung, ihre Identität und ihre unzähligen Fragen an die Liebe.
    Das Buch ist philosophisch und auch sehr emotional. Es liest sich wie ein Gefühl. Der Text ist nicht strukturiert, er fließt, er kommt vom Einen ins Andere, es gibt Gedankensprünge, es gibt sehr aussagekräftige Bilder und solche, die sich einem auf Anhieb nicht erschließen, weil offensichtlch die Sprache allein das dargestellte Gefühl nicht auszudrücken vermag. Rational zumindest kann man den Text nicht vollständig erschließen, es ist viel mehr die Atmosphäre, die zählt. Man sollte zum Lesen in Stimmung sein und sich viel Zeit und Geduld nehmen, um Satz für Satz auf sich wirken zu lassen. Das kann mitunter auch müde machen.
    Willemsen versetzt sich mit seiner Erzählung in die Rolle einer Frau, und das auf sehr feinfühlige Art und Weise. Die Tatsache allerdings, dass der Sexualität hier eine sehr große Rolle spielt, deutet für mich dennoch auf eine männliche Perspektive hin. Es entsteht der Eindruck, als sei Sexualität das Hauptausdrucksmittel der Liebe - teilweise auch, als würde sie mit ihr gleichgesetzt oder als sei die Liebe eine letztendliche biologische, körperliche Verbindung. Für mich hat ein wenig der Aspekt des gegenseitigen Verständnisses, der beidseitigen, nach außen abgeschlossenen "Geheimwelt" gefehlt, des gemeinsamen Blickes auf die Welt. Oder auch der Aspekt der inneren Schönheit des Gegenüber, die einen immer wieder erstaunt. Zweifelsohne ist Sexualität ebenfalls wichtig und spielt in der Liebe eine wichtige Rolle - dennoch, mir hatte es etwas zu viel Übergewicht.
    Insgesamt ein literarisch hochwertiges Werk mit viel emotionaler Tiefe, das einen dazu bringt, sich mit dem eigenen Bild von Liebe auseinander zu setzen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Kleine Lichter" von Roger Willemsen

    Roger Willemsen ist sprachlich gesehen wirklich gut. Er kann sehr schöne Metaphern in seine Texte einbauen und weiß sich als Mann wirklich gut in die Gedankenwelt einer Frau reinzuversetzen. Auch seine Ehrlichkeit ist sehr angenehm. Gedanken kommen, Gedanken gehen. Das Buch ist ein Monolog einer verzweifelten Frau, deren Mann im Koma liegt. Verständlich und nachvollziehbar schreibt Willemsen über ihre Gedanken bzw. einen Monolog, den sie für ihn auf eine Kassette spricht. Leider hat das Buch keine wirkliche Handlung sondern ist ein großer Gedankenmix und verliert für mich dadurch sehr viel an Qualität. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

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