Die Chroniken von Amber - Die neun Prinzen von Amber

von Roger Zelazny 
3,8 Sterne bei78 Bewertungen
Die Chroniken von Amber - Die neun Prinzen von Amber
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Positiv (54):
Vilyas avatar

Den Antrieb dieses Buch zu lesen verdankt man nicht zuletzt dem grossartigen Schreibstil und der unglaublich spannenden Geschichte

Kritisch (10):
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Ein wenig überzeugender Reihenauftakt.

Alle 78 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Chroniken von Amber - Die neun Prinzen von Amber"

»Das Farbigste, Exotischste und Unvergesslichste, was unser Genre je gesehen hat.«
George R.R. Martin

Nach einem Autounfall wacht Corwin, seiner Erinnerungen beraubt, in einer obskuren Klinik im Staate New York auf – er ist auf der Erde gestrandet, die zu den Schattenwelten gehört. Schnell findet Corwin heraus, dass er Teil der großen Königsfamilie von Amber ist, und er unternimmt alles, um in sein Reich zurückzukehren und seinen Bruder Eric vom Thron zu stürzen.

Prinz Corwin lebte nach einem Gedächtnisverlust über Jahrhunderte auf der Erde, ohne zu wissen, wer er ist. Als eines Tages ein Mitglied seiner Familie versucht, ihn zu töten, beginnt er, nach seiner Vergangenheit zu forschen.

Und so setzt er alles daran, in das Königreich Amber zurückzukehren. Bald schon erfährt er, dass seine Verwandtschaft über einige sehr ungewöhnliche Kräfte verfügt. Alle Nachfahren des Königshauses können zwischen Amber, den Schattenwelten und dem Chaos hin- und herreisen, indem sie die Realität manipulieren. Sie benutzen magische Spielkarten, um zu kommunizieren und sich an andere Orte zu versetzen. Aber vor allem sind sie alle in einen erbarmungslosen Kampf um den Thron verstrickt. Und nicht zuletzt muss das Geheimnis um das Verschwinden ihres königlichen Vaters Oberon aufgedeckt werden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608981278
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:268 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:14.10.2017

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Rezensionen und Bewertungen

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    Vilyas avatar
    Vilyavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Den Antrieb dieses Buch zu lesen verdankt man nicht zuletzt dem grossartigen Schreibstil und der unglaublich spannenden Geschichte
    Hat mich ohne Wenn und Aber aus den Socken gehauen

    Ein weiteres grossartiges Buch, welches ich nun meiner Liste hinzufügen kann. Du hast keine Ahnung was vor sich geht? Super, denn genau das macht dieses Buch so grossartig. Das Erwachen des Protagonisten bis hin zum betreten von Rebma, nicht mal unser toller Charakter Corwin weiss mehr als wir. Mühsam musste er die Informationen erlangen und mitgefiebert wurde dann auch von ausserhalb der Seiten.

    Ich weiss offengesagt nicht wie ich den Schreibstil beschreiben soll. Ich kann mir nicht ganz helfen, aber kennt ihr das, wenn ihr einen alten Aufsatz eines Elternteils findet und ihn durchlest? So ungefähr fühlt es sich an. Irgendwie alt und voller Geschichte. Als hätte man eine Antiquität vor sich, aber auf eine gute Art und Weise! Es vermittelt das Gefühl von Weisheit und Ahnung. Liegt wahrscheinlich daran, dass diese Version eine Neuauflage ist und die originale Version tatsächlich beinahe 50 Jahre alt.

    Der Schreibstil also schon mal sehr atmosphärisch. Trägt viel zur Spannung bei. Auch die Charaktere sind jeder auf seine eigene Art und Weise anders. Trotzdem jetzt aber nicht die tiefgründigsten Charakterzüge die ich je kennenlernen durfte. Wird aber auch eine schwere Aufgabe gewesen sein, Corwin besitzt viele Geschwister(Nein nicht nur 8. Die Frauen wurden noch nicht erwähnt) und obwohl die meisten nicht auftauchen, lernt man trotzdem ein bisschen was über sie.

    Ja ich weiss, war jetzt mal eine etwas kürzere Rezension, aber ich muss auf den Zug. Kurz noch: Das Buch kann ich wirklich nur empfehlen!

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    verruecktnachbuecherns avatar
    verruecktnachbuechernvor 6 Monaten
    Nichts für mich

    Corwin wacht in einem Krankenhaus auf und hat keine Erinnerungen, was macht er hier? Warum ist er hier? Corwin ist einer der neun Prinzen von Amber und er flüchtet zu seiner Schwester und ab da wurde es für Corwin und mich sehr verwirrend, den Corwin erfährt, dass er einer der Prinzen von Amber ist und seinen Bruder vom Thron stürzten soll.

    Die neun Prinzen vom Amber sind 1977 das erste Mal erschienen. Beim Lesen merkt man recht schnell, dass der Inhalt dieser Geschichte schon ein wenig älter ist.
    Die Frauen finden kaum Beachtung und Corwin ist ein ganz toller Typ. So toll, dass sein Charakter einfach unglaubwürdig ist. Es macht einfach keinen Spaß ihn zu begleiten.

    Durch seine Amnesie, weiß er meistens nicht mehr als der Leser, die Idee fand ich nett, aber es war dann teilweise doch etwas unrealistisch und verwirrend.
    Es wird eine Menge Blut vergossen und einige Handlungen geschehen so schnell, dass ich kaum hinter her kam. Nicht nur einmal stand ich kurz davor dieses Buch zu Seite zu legen und es nie wieder an zufassen. Ich habe mich durch gekämpft, denn es ist ein Rezensionsexemplar, wäre dies nicht der Fall gewesen, dann hätte ich es vermutlich abgebrochen.

    Mich konnte das Buch nicht überzeugen.

    Ich habe das Buch von NetGalley bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

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    Buechersalat_des avatar
    Buechersalat_devor 7 Monaten
    Speziell und gut durchdacht

    Die Cover passen sowohl auf den ersten als auch auf den zweiten Blick toll zum Inhalt. Das weiß man aber natürlich erst nach dem Lesen. Ich nehme an, dass der Herr auf dem Cover Corwin ist. 
    Corwin wacht im Krankenhaus auf und seine Größte Sorge sind gleich zu Beginn vor allem die Nadeln der Krankenschwestern. Recht schnell bemerkt er, dass er sich an seine Vergangenheit nicht erinnert. Mit kleinen Tricks behilft er sich wirklich gut und macht sich auf die Reise zu seinem ersten Hinweis aus der Vergangenheit...
    Der Autor erzählt die Geschichte aus der ICH Perspektive. So hat man einen guten Einblick in die Gedanken von Corwin. Das ist auch nötig, weil man sonst wirklich keine Hinweise bekommt. Der Stil des Autors ist sehr speziell, passt aber zu der Grundidee der Geschichte. Ich finde die Charaktere sind alle etwas spleenig bzw. verrückt. 
    Corwin erlangt nach und nach seine Erinnerungen zurück. Er ist aber wirklich gut darin, ohne seine Erinnerungen zu agieren. Er manipuliert und legt "die Karten" wie er sie benötigt. Das scheint in seinem Wesen verankert. Obwohl er schon Veränderungen durchmacht nach seinem Gedächtnisverlust. 
    Die Ideen des Autors sind toll, gerade in Bezug auf Amber und den Palast. Die "Trümpfe" finden einen Platz, nach dem Ende des ersten Teils bleiben aber natürlich noch Fragen, schließlich ist es eine längere Reihe. 
    Die Umsetzung ist sehr komplex und ich finde nichts für Anfänger in diesem Genre. Durch den Gedächtnisverlust ist alles wirklich sehr undurchsichtig und als Leser muss man sehr geduldig sein, bis man Antworten bekommt. 


    Der Autor erzählt mit seinem speziellen Stil eine Geschichte, die wirklich gut durchdacht ist. Ebenso wie Corwin muss man sich als Leser die Informationen zusammen suchen, das ist in dieser komplexen Welt nicht immer einfach. Diese Reihe empfehle ich geübten Lesern, die Herausforderungen mögen. 

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    read_book_loves avatar
    read_book_lovevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr guter Auftakt für diese Fantasy Reihe!
    Starker Auftakt einer Fantasy-Reihe

    Informationen zum Buch

    Titel: Die Chroniken von Amber- Die neun Prinzen von Amber
    Autor: Roger Zelazny
    Genre: Fantasy
    Seitenanzahl: 268
    Klappenbroschur
    Verlag: Hobbit Presse
    Preis: 12.00€
    ISBN: 978-3-608-98127-8
    Erschienen: 14.10.2017
    Hier kaufen

    Inhalt

    Nach einem Autounfall wacht Corwin, seiner Erinnerungen beraubt, in einer obskuren Klinik im Staate New York auf – er ist auf der Erde gestrandet, die zu den Schattenwelten gehört. Schnell findet Corwin heraus, dass er Teil der großen Königsfamilie von Amber ist, und er unternimmt alles, um in sein Reich zurückzukehren und seinen Bruder Eric vom Thron zu stürzen.

    Prinz Corwin lebte nach einem Gedächtnisverlust auf der Erde, ohne zu wissen, wer er ist. Als eines Tages ein Mitglied seiner Familie versucht, ihn zu töten, beginnt er, nach seiner Vergangenheit zu forschen.

    Und so setzt er alles daran, in das Königreich Amber zurückzukehren. Bald schon erfährt er, dass seine Verwandtschaft über einige sehr ungewöhnliche Kräfte verfügt. Alle Nachfahren des Königshauses können zwischen Amber, den Schattenwelten und dem Chaos hin- und herreisen, indem sie die Realität manipulieren. Sie benutzen magische Spielkarten, um zu kommunizieren und sich an andere Orte zu versetzen. Aber vor allem sind sie alle in einen erbarmungslosen Kampf um den Thron verstrickt. Und nicht zuletzt muss das Geheimnis um das Verschwinden ihres königlichen Vaters Oberon aufgedeckt werden.

    Gestaltung

    Mir gefällt das Cover total. Ich mag es sehr gerne, dass es den grünen Farbschnitt besitzt. Das macht sich sehr gut auf Bildern, besonders, da es eine fünf-bändige Reihe ist und jeder neue Band hat einen neuen Farbschnitt. Der zweite ist zum Beispiel gelb, dass seht ihr auf dem Beitragsbild. Auch ist auf jedem Band ein neuer Prinz zu sehen. Für mich sieht jedes Buch so aus, wie einer der Trümpfe der Prinzen aus dem Buch.

    Meine Meinung

    Ich hatte semi große Erwartungen an das Buch, denn ich hatte einige Reaktionen gehört und eben auch die Bewertung von George R. R. Martin. Er betitelte es als:

    »Das Farbigste, Exotischste und unvergesslichsten, was unser Genre je gesehen hat.«

    Das hat die Messlatte natürlich recht hoch angelegt. Außerdem ist das Buch ja wirklich nicht sonderlich lang, deshalb fand ich, konnte man es wagen, diese Reihe zu Beginnen. Meine Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt.

    Der Schreibstil hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen. Er war flüssig zu lesen und ich hatte nicht das Gefühl, dass  ein schlechter Übersetzer am Werk war. Manchmal greift man das echt ins Klo… und dann macht das Lesen echt keinen Spaß. Da sind einem die deutsche Autoren fast schon lieber, denn die Bücher von denen werden nicht übersetzt.

    Auch die Handlung hat mir sehr gut gefallen, denn ich mag es, wenn man in einem Buch eine ganz neue Welt kennenlernt und dann eben auch, wie in diesem Falle auch in eine neue magische Welt eingeführt wird. Das war auch zu Beginn des Buches direkt, dass man erklärt bekommen hat, wie die Magie in Amber funktioniert. Ich finde die Schatten total faszinierend und ihre Funktion sehr spannend. Dem Verlauf der Handlung konnte ich von Anfang an sehr gut folgen und es hat Spaß gemacht Corwin auf seiner Reise zu begleiten. Die Trümpfe kamen mir persönlich aber ein bisschen zu kurz. Das hätte ich gerne noch weiter ausgeführt gehabt.                                                                                          Aber das kann ja alles noch kommen…

    Corwin als Hauptprotagonist hat mir sehr gut gefallen. Der vermeintliche Außenseiter in der Familie, der von keinem seiner Brüder gemocht wird und niemandem von ihnen vertrauen kann. Außerdem wir ein Anschlag auf ihn verübt und er steht ohne Gedächtnis da und lässt sich trotzdem nicht unterkriegen. Er kämpft weiter darum, dass er Amber vor seinem psychopathischen Bruder Erik retten will. Er hatte im ganzen Buch einen super starken Charakter.

    Insgesamt hat mir das Buch echt gut gefallen und ich werde auf jeden Fall die Reihe weiterlesen. Es ist einfach mal ganz entspannt ein Buch mit weniger als 300 Seiten zu lesen, denn dann hängt man da nicht so ewig lange dran. Grade in der Klausurphase ist das mal ganz schön 🙂



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    read_book_loves avatar
    read_book_lovevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr guter Auftakt für diese Fantasy Reihe!
    Rasanter Auftakt einer vielversprechenden Reihe

    Informationen zum Buch

    Titel: Die Chroniken von Amber- Die neun Prinzen von Amber
    Autor: Roger Zelazny
    Genre: Fantasy
    Seitenanzahl: 268
    Klappenbroschur
    Verlag: Hobbit Presse
    Preis: 12.00€
    ISBN: 978-3-608-98127-8
    Erschienen: 14.10.2017
    Hier kaufen

    Inhalt

    Nach einem Autounfall wacht Corwin, seiner Erinnerungen beraubt, in einer obskuren Klinik im Staate New York auf – er ist auf der Erde gestrandet, die zu den Schattenwelten gehört. Schnell findet Corwin heraus, dass er Teil der großen Königsfamilie von Amber ist, und er unternimmt alles, um in sein Reich zurückzukehren und seinen Bruder Eric vom Thron zu stürzen.

    Prinz Corwin lebte nach einem Gedächtnisverlust auf der Erde, ohne zu wissen, wer er ist. Als eines Tages ein Mitglied seiner Familie versucht, ihn zu töten, beginnt er, nach seiner Vergangenheit zu forschen.

    Und so setzt er alles daran, in das Königreich Amber zurückzukehren. Bald schon erfährt er, dass seine Verwandtschaft über einige sehr ungewöhnliche Kräfte verfügt. Alle Nachfahren des Königshauses können zwischen Amber, den Schattenwelten und dem Chaos hin- und herreisen, indem sie die Realität manipulieren. Sie benutzen magische Spielkarten, um zu kommunizieren und sich an andere Orte zu versetzen. Aber vor allem sind sie alle in einen erbarmungslosen Kampf um den Thron verstrickt. Und nicht zuletzt muss das Geheimnis um das Verschwinden ihres königlichen Vaters Oberon aufgedeckt werden.

    Gestaltung

    Mir gefällt das Cover total. Ich mag es sehr gerne, dass es den grünen Farbschnitt besitzt. Das macht sich sehr gut auf Bildern, besonders, da es eine fünf-bändige Reihe ist und jeder neue Band hat einen neuen Farbschnitt. Der zweite ist zum Beispiel gelb, dass seht ihr auf dem Beitragsbild. Auch ist auf jedem Band ein neuer Prinz zu sehen. Für mich sieht jedes Buch so aus, wie einer der Trümpfe der Prinzen aus dem Buch.

    Meine Meinung

    Ich hatte semi große Erwartungen an das Buch, denn ich hatte einige Reaktionen gehört und eben auch die Bewertung von George R. R. Martin. Er betitelte es als:

    »Das Farbigste, Exotischste und unvergesslichsten, was unser Genre je gesehen hat.«

    Das hat die Messlatte natürlich recht hoch angelegt. Außerdem ist das Buch ja wirklich nicht sonderlich lang, deshalb fand ich, konnte man es wagen, diese Reihe zu Beginnen. Meine Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt.

    Der Schreibstil hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen. Er war flüssig zu lesen und ich hatte nicht das Gefühl, dass  ein schlechter Übersetzer am Werk war. Manchmal greift man das echt ins Klo… und dann macht das Lesen echt keinen Spaß. Da sind einem die deutsche Autoren fast schon lieber, denn die Bücher von denen werden nicht übersetzt.

    Auch die Handlung hat mir sehr gut gefallen, denn ich mag es, wenn man in einem Buch eine ganz neue Welt kennenlernt und dann eben auch, wie in diesem Falle auch in eine neue magische Welt eingeführt wird. Das war auch zu Beginn des Buches direkt, dass man erklärt bekommen hat, wie die Magie in Amber funktioniert. Ich finde die Schatten total faszinierend und ihre Funktion sehr spannend. Dem Verlauf der Handlung konnte ich von Anfang an sehr gut folgen und es hat Spaß gemacht Corwin auf seiner Reise zu begleiten. Die Trümpfe kamen mir persönlich aber ein bisschen zu kurz. Das hätte ich gerne noch weiter ausgeführt gehabt.                                                                                          Aber das kann ja alles noch kommen…

    Corwin als Hauptprotagonist hat mir sehr gut gefallen. Der vermeintliche Außenseiter in der Familie, der von keinem seiner Brüder gemocht wird und niemandem von ihnen vertrauen kann. Außerdem wir ein Anschlag auf ihn verübt und er steht ohne Gedächtnis da und lässt sich trotzdem nicht unterkriegen. Er kämpft weiter darum, dass er Amber vor seinem psychopathischen Bruder Erik retten will. Er hatte im ganzen Buch einen super starken Charakter.

    Insgesamt hat mir das Buch echt gut gefallen und ich werde auf jeden Fall die Reihe weiterlesen. Es ist einfach mal ganz entspannt ein Buch mit weniger als 300 Seiten zu lesen, denn dann hängt man da nicht so ewig lange dran. Grade in der Klausurphase ist das mal ganz schön 🙂



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    umivankebookievor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannend, obwohl es z.T. schwierig wurde durch fehlende Zusammenhänge zwischen einigen Passagen. Aber im Großen und Ganzen überzeugend.
    Anfangs verwirrend, aber die Kurve kam und es wurde durchgehend spannend!


    Über den Titel und das Cover stieß ich mehrmals sowohl in den sozialen Medien, als auch in der Buchhandlung. Ich fand die farbigen Buchschnitte eines jeden Bandes wirklich schön und sah es auch durch Zufall auf NetGalley. Ich fragte das Buch an ohne mich groß über den Inhalt zu informieren und erhielt es glücklicherweise auch. Vielen Dank an den Klett Cotta Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares.* 


    Zu Beginn empfand ich die Geschehnisse als sehr verwirrend und teilweise sogar als unklar, was mir den Einstieg in die Geschichte erschwerte. Allerdings denke ich (rückblickend), dass es die Absicht des Autors war dieses Gefühl zu vermitteln, da der Protagonist Corwin sich genau so gefühlt hat. Seine Verwirrung übertrug sich auf mich beim Lesen, was den Einstieg erschwert haben mag. Aber ich denke, dass das genau der Clou war und es dadurch auch authentisch für mich ist. Nach wenigen Seiten also war ich schon von dieser Vorgehensweise des Autors begeistert! Auch gefällt mir die Grundidee des Werkes: Die Welt an sich, die durch unterschiedliche Dimensionen zu erreichen ist; die jeweiligen Figuren, die ihre Geschwister gegeneinander ausspielen würden, um das bessere Los zu erlangen; das so genannte ‚Kartenspiel mit den Trümpfen‘ (was dahinter steckt müsst ihr selber herausfinden) usw. Eine Fantasy – Welt vom feinsten, die nicht immer vorhersehbar ist, meiner Meinung nach, weshalb es mir umso mehr gefallen hat.


    Die Protagonisten gefielen mir im Allgemeinen auch: Corwin steht mit Eric im Mittelpunkt, wobei die Geschichte aus Corwins Sicht erzählt wird und man dementsprechend mehr über ihn erfährt. Die Beziehung der Geschwister zueinander ist relativ komplex und auch nicht immer hundertprozentig klar, da alle um ihre Möglichkeiten pokern. Im ersten Band wurden einige der Geschwister nur oberflächlich genannt, da z.T. nicht bekannt ist, was aus ihnen geworden ist oder sie einfach für diesen Teil (noch) keine wichtige Rolle spielen. Aber selbst dieser Punkt packte mich richtig und steigerte zudem die Spannung auf den 260 Seiten immer wieder, weswegen ich die Hälfte des Buches lesen musste, obwohl es meine Intention war, ’nur rein zu lesen‘. Also sagt DAS auch noch Mal eine ganze Menge über die Qualität des Buches aus (für mich zumindest).


    Der Schreibstil des Autors war in Ordnung, das Buch ließ sich überwiegend flüssig lesen. Allerdings gab es zwischendurch zwischen einigen Absätzen keinen Übergang, so dass es eher abgehackt erschien und mich stutzen ließ. Es gab auch keine eindeutige Abtrennung (durch einen Strich oder ein Symbol usw.), so dass man sowas hätte erwarten können, was zwischenzeitlich leider zum Stocken der Lektüre führte. Auch gab es ein zwei Beschreibungen, denen ich nicht ganz folgen konnte, bei denen ich mich aber gefragt habe, ob da eventuell die Übersetzung missglückt sein könnte. Unter anderem aus diesem Grund werde ich das Buch auch noch einmal in Original lesen in der Hoffnung, dass sich mir die unklaren Passagen besser erschließen.


    Die neun Prinzen von Amber, der Auftakt der Amber Chroniken, von Roger Zelazny hat mich in Großen und Ganzen durch die Geschichte und die jeweiligen Protagonisten überzeugt, auch wenn ich diverse Unklarheiten sowie die z.T. nicht zusammenhängenden Übergänge zwischen einigen Passagen zu bemängeln habe. Ich denke, dass die folgenden Bände (thematisch) richtig gut werden, weswegen ich unbedingt weiterlesen möchte und ich mich schon sehr darauf freue! Ich bewerte das Buch daher mit Tauchgenuss und kann es Fantasy Fans wärmstens empfehlen.

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    Mine_Bs avatar
    Mine_Bvor 8 Monaten
    Die neun Prinzen von Amber

    Der Fantasyroman „Die neun Prinzen von Amber“, geschrieben vom Autor Roger Zelazny, ist eine Neuauflage, wobei dieser Band bereits 1970 erschienen ist. Dieses Buch ist der erste Band von einem Zyklus mit dem Titel „Die Chroniken von Amber“.

     

    Klappentext:

    Nach einem Autounfall wacht Corwin, seiner Erinnerungen beraubt, in einer obskuren Klinik im Staate New York auf – er ist auf der Erde gestrandet, die zu den Schattenwelten gehört. Schnell findet Corwin heraus, dass er Teil der großen Königsfamilie von Amber ist, und er unternimmt alles, um in sein Reich zurückzukehren und seinen Bruder Eric vom Thron zu stürzen.

    Prinz Corwin lebte nach einem Gedächtnisverlust über Jahrhunderte auf der Erde, ohne zu wissen, wer er ist. Als eines Tages ein Mitglied seiner Familie versucht, ihn zu töten, beginnt er, nach seiner Vergangenheit zu forschen.

    Und so setzt er alles daran, in das Königreich Amber zurückzukehren. Bald schon erfährt er, dass seine Verwandtschaft über einige sehr ungewöhnliche Kräfte verfügt. Alle Nachfahren des Königshauses können zwischen Amber, den Schattenwelten und dem Chaos hin- und herreisen, indem sie die Realität manipulieren. Sie benutzen magische Spielkarten, um zu kommunizieren und sich an andere Orte zu versetzen. Aber vor allem sind sie alle in einen erbarmungslosen Kampf um den Thron verstrickt. Und nicht zuletzt muss das Geheimnis um das Verschwinden ihres königlichen Vaters Oberon aufgedeckt werden.

     

    Ich war schon sehr auf die Neuauflage von diesem Klassiker der fantastischen Literatur gewesen. Doch leider konnte mich dieses Werk nicht richtig überzeugen.

    Der Schreibstil von Zelazny ist meiner Meinung nach gewöhnungsbedürftig. Wenn man eher Literatur aus unserer Zeit liest, merkt man sehr, dass sich die Erzählweise stark entwickelt und auch geändert hat. Zelazny schreibt sehr geradlinig. Wer hier Beschreibungen oder detailierte Erklärungen und Erläuterungen sucht, der sucht hier leider vergebens. Auch Ausführungen zu Emotionen haben mir gefehlt und haben dieses Buch recht trocken werden lassen. Ich hatte das Gefühl, dass man eher einen Reisebericht liest, in dem der Protagonist – mal allein und mal in einer Gruppe – von einem Ereignis zum nächsten rennt. Sobald er dieses erreicht hat, wird ohne Umschweife das nächste anvisiert. Dies hat dafür geführt, dass ich „Die neun Prinzen von Amber“ als schleppend empfunden habe. Oftmals musste ich mich dazu zwingen, dieses Buch weiter zu lesen. Auch den Einstieg in das Buch empfand ich als zäh. An sich ist es clever angelegt: Der Protagonist Corwin hatte einen Unfall und kann sich an nichts mehr erinnern. Zusammen mit Corwin muss der Leser diese fremde Welt enträtseln und entdeckt dabei immer neue Umstände und Möglichkeiten. Dennoch muss man sich erst einmal in dieser Welt zurechtfinden und die Einführung in die familiären Umstände wird unter Zuhilfenahme eines Kartenspiels abgehandelt.

    Der Protagonist Corwin ist recht sympathisch und besticht durch seine bedachte Art im Vergleich zu seinen vielen Geschwistern. Dennoch ist er bereit, für die Übernahme des Throns in Amber, über Leichen zu gehen. Dabei verbündet er sich mit diversen Geschwistern und bestreitet mit ihnen Abenteuer. Die Beziehungen untereinander sind jedoch nicht immer nachvollziehbar. Erst bekämpfen sie sich bis aufs Blut, um sich dann ein paar Seiten später miteinander zu verbünden und zusammen in die Schlacht zu ziehen. Auch wird nicht viel auf die Vergangenheit der jeweiligen Charaktere eingegangen, sodass sowohl die Nebencharaktere als auch der Protagonist recht blass erscheinen.

    Gut gefallen hat mir der Verlauf der Geschichte an sich. Dieser ist interessant und komplex gestaltet. Zelazny baut hierbei vielseitige Ansätze ein und besticht durch seinen Ideenreichtum. Auch die erschaffene Welt ist komplex angesetzt worden, wobei ich mir hierbei jedoch noch ein paar mehr Einblicke und auch Erklärungen gewünscht hätte.

     

    Insgesamt konnte mich der Reihenauftakt „Die neun Prinzen von Amber“ von Roger Zelazny nicht vollständig überzeugen. Leider konnte ich mich mit dem Schreibstil des Autors nicht anfreunden, sodass mich dieses Fantasybuch einfach nicht packen konnte. Daher kann ich leider nur 3 Sterne vergeben.

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    Lizzy_Curses avatar
    Lizzy_Cursevor 8 Monaten
    Vom Pferd gefallen

    Nach einem Autounfall kann Corvin sich an nichts mehr erinnern. Den Spuren seiner Vergangenheit folgend kommt er nach New York, wo er erfährt dass er eigentlich nur auf der Erde gestrandet ist und nach Amber - einem magischen Königreich - gehört, wo er um den Thron kämpfen muss. Ein erbarmungsloser Kampf um den Thron entbrennt.

    Dies ist der erste Teil des Zyklus’ „Die Chroniken von Amber“ - Der erste Band ist in den Siebzigern erschienen. Ich halte nun eine Neuausgabe mit schmucken grünen Buchschnitt in den Händen, der trotz seiner Dünne Lust zum lesen macht. Die Neuauflage ist dem Klett-Cotta Verlag sehr gut gelungen, wie ich unumwunden zugeben muss.

    Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da es mir schon in diversen Vorschauen aufgefallen ist und ich ab und an Mal mit der englischen Gesamtausgabe geliebäugelt habe.

    Der Anfang ist vielversprechend. Ich mochte Corvin von dem Augenblick an, als er die Augen aufgeschlagen hat und wie die Axt im Walde aus der Klinik, in der er sich befand geflüchtet ist. Sehr witzig gemacht - ich musste so einige Male schmunzeln. Jedoch flachte meine anfängliche Begeisterung, die ich Corvin entgegen gebracht hatte, schnell wieder ab. Er kommt in New York bei seiner (fantastischen) Verwandtschaft an und hat der Autor hat erst mal nichts Besseres zu tun, als uns die gesamte restliche Verwandtschaft (und die ist beileibe groß) per Tarotkarten vorzustellen? Mir kam es so vor, als würde ich eine Aneinanderreihung von Steckbriefen lesen. Natürlich müssen seine Erinnerungen, die er durch den Autounfall verloren hatte, irgendwie wieder zurückkommen, jedoch empfand ich die Geschichte mit den Tarotkarten als keinen sehr eleganten Schachzug. Und danach ... war bei mir die Luft raus. Zwar waren die eingeschobenen Kampf- und Actionszenen recht amüsant zu lesen - solche Sachen kann er wirklich sehr gut beschreiben, doch übertrug sich diese Welle der Begeisterung nicht auf mich, die andere scheinbar bei der Lektüre des Buches empfinden.
    Als Corvin und seine Verbündeten dann ihren Weg nach Amber antraten, um Eric (auch ein Bruder von Corvin) vom Thron zu stoßen, las ich nur noch mit mäßigem Interesse, auch wenn eine fantastische Unterwasserwelt beschrieben wurde.

    Das Buch hat mich wahrlich aus dem Sattel gestoßen und ich fand bedauerlicherweise keinen Steigbügel um mich wieder auf den Rücken dieses Buches schwingen zu können. Schade! Eigentlich hatte es alles, um ein gutes Buch zu werden. Jedoch leider nicht für mich. Von Farben und Exotik, wie G.R.R. Martin verspricht, habe ich leider nichts gespürt. Ich kann leider nur drei Sterne vergeben.

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    Lerchies avatar
    Lerchievor 8 Monaten
    Nicht ganz schlecht, aber auch nicht wirklich gut

    Corwin wacht in einer obskuren Klinik auf und erkennt nach kurzer Zeit, dass er nicht freiwillig da ist…
    Angeblich hatte er einen Autorunfall, doch er kann sich nicht erinnern… Und er weigert sich, eine weitere Spritze verpasst zu bekommen…
    Er erfährt, dass eine gewisse Evelyn – sie sei seine Schwester habe sie gesagt – ihn in die Klinik gebracht hatte… Doch er kann sich nicht erinnern, weiß nicht mal wer er eigentlich ist…
    Irgendwie schafft er es, die Klinik zu verlassen und diese Frau aufzusuchen. So langsam kommen auch Erinnerungsstücke wieder, denn er verrät nicht, dass er unter Amnesie leidet… Als er erfährt, dass sein Bruder Eric das Zepter in seiner Heimat Amber übernehmen will, beschließt er, das zu verhindern… Doch nur einer seiner Brüder ist bereit ihm zu helfen…
    Und in der Stadt unter dem Meer beschreitet er ein Muster in der Hoffnung, seine Erinnerungen zurück zu erhalten…
    Wieso hatte Evelyn Corwin in diese Klinik gebracht? Und warum hatte er Betäubungsspritzen bekommen? Hatte seine Schwester Angst, er würde abhauen? Wieso kann er sich nicht erinnern? Warum will der Arzt ihm gegen seinen Willen eine weitere Spritze verpassen? Inwiefern kommen Erinnerungsstücke zurück? Was hat er gegen seinen Bruder Eric? Wieso könnte er durch Beschreitung des Musters seine Erinnerungen komplett zurück bekommen? Würde das klappen? Würde er gegen Eric bestehen können? Welcher Bruder wird ihm helfen? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

    Meine Meinung
    Leicht und flüssig ist dieses Buch nicht zu lesen. Der Schreibstil ist dazu zu verwirrend. Zu Anfang fällt das noch nicht auf, aber nach der Länge einer Leseprobe. Die Erzählweise ist nicht so ganz mein Fall. Auch wenn der Plot nicht schlecht ist. Aber selbst nach der Lektüre des Buches weiß ich immer noch nicht, wieso Eric der Böse ist! Was war zwischen den beiden Brüdern? Und wieso können sie sich durch die Bank nicht leiden? Wieso gibt es da so viel Hass? Ich muss sagen, dass mich das sehr verwirrt. Allerdings kann ich nicht sagen, dass keine Spannung vorhanden gewesen wäre, denn die war – zwar nicht gleich zu Anfang aber doch später – definitiv da. Und gab es auch noch eine Überraschung?, die ich aber vermutet habe. Denn es soll ja noch Folgebände geben. Wie gesagt war das Buch zwar nicht gerade schlecht, hat mich aber auch nicht vom Hocker gerissen. Es hat mich so lala unterhalten. Für zwischendurch ganz gut, allerdings weiß ich nicht, ob ich mir die Folgebände antue. Geld gebe ich bestimmt nicht dafür aus. Eine Lese-/Kaufempfehlung kann ich nicht aussprechen, Es bekommt von mir drei Sterne bzw. sechs von zehn Punkten für gerade noch gut. 

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    benfis avatar
    benfivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Direkte und eigenständige Fantasy abseits von Elfen und Drachen...
    Erster Band des Amber-Zyklus

    KURZBESCHREIBUNG:

    Ohne große Erinnerung erwacht Corwin in einem Privatkrankenhaus in New York. Schnell begreift er, dass seine Verletzungen, die wohl von einem Autounfall herrühren, gar nicht so schlimm sind wie ihm vorgegaukelt wird. Corwin, der unter dem Namen Carl Corey aufgenommen wurde, flüchtet aus der Institution. Sein einziger Anhaltspunkt ist seine Schwester Evelyn Flaumel, die ihn wohl in diese Klinik eingeliefert hat. Verwirrend wird es für ihn, als er durch Florimel, wie seine Schwester wirklich heißt, erfährt, dass er noch viele weitere Geschwister hat, allesamt Prinzen und Prinzessinnen, welche von Corey erwarten, dass er in das ominöse Amber zurückkehrt, um seinen Bruder Eric vom Thron zu stoßen. Nur langsam dämmert Corwin, dass Amber eine Stadt in einer ganz anderen Welt ist - und die Erde, wie wir sie kennen, nur in deren Schatten liegt! Doch schon alleine um seiner Erinnerung Willen macht er sich auf den abenteuerlichen Weg zu dieser unsterblichen Stadt...



    KOMMENTAR:

    Ich finde es ja toll, dass alte Serien, wie es 'Die Chroniken von Amber' nun mal eine ist, nochmal eine liebevoll gestaltete Neuauflage erleben. Die alten Romane, welche zwischen den Siebzigern und den Neunzigern veröffentlicht wurden, waren nur noch schwer und/oder teuer zu erhalten. Immerhin sind die Bücher von Autor Roger Zelazny, welcher leider 1995 verstarb, beginnend 1970 erstmals in der Original-Ausgabe (also der englischen Variante) auf den Markt gekommen; die erste Hochblüten-Zeit der Fantasy. Denn genau in diesem Genre sind diese Bücher zuhause. 'Die neun Prinzen von Amber' ist nun der Auftakt der Reihe, in dem der Leser mit Amber, dem Zentrum der wahren Realität, vertraut gemacht wird. Und so lernt man gemeinsam mit der Hauptcharaktere Corwin die Geheimnisse um die ewige Stadt, ihre Eigenheiten und dem gesamten Rest, was als Schatten bezeichnet wird, kennen. Auch unsere Erde ist nur einer von unzähligen Schatten-Bereichen, in der Corwins Reise beginnt. Der amerikanische Autor ging dabei stilistisch einen sehr direkten und knapp gehaltenen Weg an; sein Anliegen war mehr, die Geschichte voran zu treiben. Oftmals erinnert mich diese Art des Schreibens an die klassischen Heftromane, in denen nicht selten Detailgenauigkeiten und tiefgründige Beschreibungen oder Erklärungen beiseite geschoben wurden. Nicht falsch verstehen, ich liebe Heftromane sehr, aber diese Form in einem - wenn auch recht dünnen - Buch vorzufinden, ist schon ein wenig sonderlich. So schießt man als Leser geradezu durch die Seiten, in der mit riesigen Schlachten und voluminösen Gemetzeln nicht gespart wird. Schlussendlich ist das Schicksal des Helden die zentrale und reizvolle Storyline, das andere fast schon schmückendes Beiwerk. Trotzdem besitzt der erste Teil einen gewissen Charme (und das ist bestimmt nicht die Tatsache, dass Corwin anscheinend in allen Welten Zigaretten auftreibt), den man nicht entgehen kann und trotz einiger Oberflächlichkeiten bleibt es nur dem nächsten Band entgegen zu fiebern, um die Geschehnisse um Corwin und der Stadt Amber weiter zu verfolgen. Prima, dass der Verlag Klett-Cotta in seinem Unterbau Hobbit Presse die nächsten Romane monatlich auf den Markt bringt. Lange Wartezeiten sind somit keinerlei Thema...

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    »Roger Zelazny hat mit seinen Mythen und seiner Magie das Genre neu definiert.«
    Neil Gaiman

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