Roger de Weck Nach der Krise

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Inhaltsangabe zu „Nach der Krise“ von Roger de Weck

Das System, das unser ganzes Leben prägt, hat versagt. Die Krise ist inzwischen allgegenwärtig: eine Krise der Finanz, der Wirtschaft, der Politik, vor allem des Vertrauens. Wie geht es nach ihr weiter? Der Ökonom und ehemalige Chefredakteur der ZEIT Roger de Weck skizziert einen neuen Kapitalismus, der das Kapital nicht gegen die Arbeit ausspielt, der die Umwelt nicht dem Wachstum opfert und der den Staat in die Pflicht nimmt. Ein spannendes, leicht lesbares Buch über die Wirtschaft, ihre Irrungen, ihre Chancen - ein hochaktueller Essay. "Nach der Krise" bietet das, was im Kapitalismus derzeit am meisten gefragt und am wenigsten angeboten wird: Orientierung in Zeiten der großen Unordnung.

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  • Rezension zu "Nach der Krise" von Roger de Weck

    Nach der Krise

    variety

    09. August 2010 um 18:08

    Ein ungemein wichtiges Buch, das eigentlich ALLE lesen müssten, die irgendwie mit dem Kapitalismus zu tun haben (und das sind ja wir alle). Roger de Weck, ehemaliger Chef der ZEIT und des "Tages-Anzeiger" sowie designierter Chef der SRG (Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft), schreibt in einem äusserst flüssigen Stil, was ihm zum Thema in den Sinn kommt. Gut gefallen haben mir seine Schlussfazit-Gedanken der einzelnen Kapitel (ausgewogener, real existierender, demokratischer, stabiler, nachhaltiger... Kapitalismus). Auch sein Stil liest sich gut. Allerdings holt er manchmal etwas gar fest aus und seine Zitate aus Wirtschaftstheorien belegt er nicht mit Quellenangaben. Sie wirken teilweise auch willkürlich und nicht zwingend notwendig. Als müsste er beweisen, wie belesen und intelligent er ist (was sicher stimmt). Viele seiner geäusserten Gedanken sind selbstverständlich altbekannt, so dass man sich fragt, weshalb er sie überhaupt aufschreibt. Werden sie wohl wirklich von den verantwortlichen Wirtschafts- und Politikführer/innen gelesen und umgesetzt? Leider kaum. Sonst gäbe es nämlich schon heute eine Begrenzung der Einkünfte für Bestverdiener (z. B. das Fünfzigfache des niedrigsten Gehalts im Unternehmen) oder Boni für Manager, die sich an den Durchschnittsleistungen der vergangenen fünf Jahre orientieren usw.!

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  • Rezension zu "Nach der Krise" von Roger de Weck

    Nach der Krise

    Pitt Nickel

    17. December 2009 um 12:20

    Gibt es einen anderen Kapitalismus. Ja, nach der Lektüre dieses Buches bejahe ich das. Der Kapitalismus ist keine Religion. Er ist eine interessengesteuerte Erscheinung. Schnell gibt er seine vermeintlichen Dogmen in Krisensituationen auf: Weniger Staat, weniger Regeln, weniger Rücksicht auf die Verlierer. In der derzeitigen Krise zählten diese Dogmen für die mit Kapital handelnden sehr wenig, sie sind beliebig. Der Staat musste regulierend eingreifen. Roger de Weck zeigt auf, wie schnell die ultraliberalen Marktteilnehmer ihre vorgeblichen Überzeugungen über Bord werfen, nur um zu retten was gerade noch zu retten ist. Der Staat tritt als Produktionsfaktor, neben Kapital und Arbeit, hinzu. Hellsichtig beschreibt er auch die Vernachlässigung des Faktors Arbeit zu Gunsten des Faktors Kapital. Die steuerlichen Entlastungen im Kapitalverkehr führten zu einer Umverteilung: Die Einnahmen des Staates resultieren zu einem immer größeren Maße aus dem Faktor Arbeit. Diese Einnahmen können aber auf Dauer die wachsenden Staatsaufgaben nicht finanzieren. Eine steigende Verschuldung des Staates ist die Folge. Karl Marx wird zitiert: Wodurch überwindet die Bourgeoisie ihre Krisen? Dadurch, dass sie allseitigere und gewaltigere Krisen vorbereitet und die Mittel, den Krisen vorzubeugen, vermindert. Er erläutert, wenn wir weiter zulassen, dass Geld - Geld verdient und nicht die Arbeit eine notwendige Voraussetzung ist, wird die nächste Blase vorbereitet. Wenn Unternehmen, durch die erhebliche Senkung der steuerlichen Belastung in den letzten Jahren über immer größere Beträge verfügen, die sie nicht, wie die Theorie angenommen hat, in Arbeitsplätze investieren, sondern auf Kapitalmarkt die größeren Renditen erzielen, werden weitere Steuersenkungen ohne Wachstumswirkung bleiben. Roger de Weck zeigt am Schluss seines Buches Veränderungsmöglichkeiten für den Kapitalismus auf. Es handelt sich um dringend gebotene Veränderungen. Wer eine glasklare Analyse der derzeitigen wirtschaftpolitischen Situation lesen möchte, der möge dieses Buch lesen und am besten kaufen!

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