Roisin Fallon Die Läuterung

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Inhaltsangabe zu „Die Läuterung“ von Roisin Fallon

»Du glaubst an Läuterung durch Strafe und ...«
»Nicht ganz«, unterbrach Richey ihn und überlegte einen Moment. »Schon so
ähnlich, aber Strafe ist vielleicht nicht das richtige Wort. Ich denke, dass
Schmerz einen Menschen reinigt – aber mit Bestrafung hat das nicht unbedingt
etwas zu tun. Niemand wird auf einmal ein neuer Mensch, nur weil er bestraft
wurde, nicht wahr? Strafe kann Dinge nur unterdrücken – eine Zeit lang. Aber
Schmerz, Schmerz kann einen wirklich ändern. Weil Schmerz, wenn er eine
bestimmte Dimension erreicht hat, alles herausbrennt ... die ganzen schlechten
Gedanken und Wünsche. Er tötet sie einfach.«
Als der abgemagerte Stricher Richey seinem Freier Ryan in dessen Haus folgt,
ahnt er nicht, in welch tödliche Gefahr er sich begibt - denn Ryan ist ein
Serienmörder, der in dem drogensüchtigen Jungen seinen lang ersehnten
Seelenverwandten gefunden zu haben glaubt. Er zieht Richey immer tiefer in
ein Gefühlschaos, aus dem er keinen Ausweg mehr sieht. Und am Rande des
Wahnsinns erscheint es ihm schließlich vollkommen logisch, gemeinsam mit
Ryan das zu tun, worin dieser seine Bestimmung sieht: zu töten.

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    Die Läuterung

    Buecherwaeldchen

    03. November 2013 um 16:27

    Inhalt: Das schwule Paar Richey und Lysander quälen Beziehungsprobleme. Lysander möchte das Leben der Beiden in die richtigen Bahnen lenken, weg von der Drogensucht und weg vom Straßenstrich. Doch Richey rastet aus, beendet die Beziehung und verlässt die Wohnung von Lysander. Um nicht auf der Straße leben zu müssen, kommt er bei einem seiner Freier unter, ohne zu wissen, dass dieser ein Serienkiller ist, der schon unzählige Stricher gefoltert und getötet hat. Meine Meinung: Ich muss zugeben, dass ich anfangs meine Schwierigkeiten mit dem Szenario hatte. Drogensüchtige, homosexuelle Stricher ist für mich eine völlig andere Welt und weit ab von den Büchern, die ich üblicherweise lese oder höre. Doch sobald man sich darauf eingelassen hat zieht einen “Die Läuterung” in den Bann, eben gerade weil es etwas gänzlich Neues und Anderes ist. Kein, auf irgendeine Weise, charismatischer Beamter der Mordkommission spielt die Hauptrolle sondern lediglich Täter und Opfer. Die Geschichte fängt mit einem großen Knall an um dann zunächst in die psychologischen Abgründe der Hauptpersonen abzutauchen und schließlich in einem wendungsreichen Finale dem Leser das zu bieten, was er überhaupt nicht erwartet und somit die Spannung bis zum letzten Satz aufrecht zu erhalten. Für schwache Nerven oder junge Leser ist das Buch allerdings nicht geeignet, in erster Linie geht es um Sex, Gewalt und Verstümmelung ohne dabei aber sinnlos blutrünstig zu werden. Fazit: Ich hätte nie gedacht, dass mich dieses Buch wirklich begeistern kann – hat es aber!

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  • Rezension zu "Die Läuterung" von Roisin Fallon

    Die Läuterung

    Seitenakrobatin

    12. June 2012 um 15:11

    Zur Inhaltsangabe (Klappentext): »Du glaubst an Läuterung durch Strafe und . . .« »Nicht ganz«, unterbrach Richey ihn und überlegte einen Moment. »Schon so ähnlich, aber Strafe ist vielleicht nicht das richtige Wort. Ich denke, dass Schmerz einen Menschen reinigt - aber mit Bestrafung hat das nicht unbedingt etwas zu tun. Niemand wird auf einmal ein neuer Mensch, nur weil er bestraft wurde, nicht wahr? Strafe kann Dinge nur unterdrücken - eine Zeit lang. Aber Schmerz, Schmerz kann einen wirklich ändern. Weil Schmerz, wenn er eine bestimmte Dimension erreicht hat, alles herausbrennt. . . die ganzen schlechten Gedanken und Wünsche. Er tötet sie einfach.« Als der abgemagerte Stricher Richey seinem Freier Ryan in dessen Haus folgt, ahnt er nicht, in welch tödliche Gefahr er sich begibt - denn Ryan ist ein Serienmörder, der in dem drogensüchtigen Jungen seinen lang ersehnten Seelenverwandten gefunden zu haben glaubt. Er zieht Richey immer tiefer in ein Gefühlschaos, aus dem er keinen Ausweg mehr sieht. Und am Rande des Wahnsinns erscheint es ihm schließlich vollkommen logisch, gemeinsam mit Ryan das zu tun, worin dieser seine Bestimmung sieht: zu töten. Meine Meinung zum Buch: Ich habe schon einige Horror-Bücher gelesen aber >Die Läuterung< war ein wenig anders als ich es kannte. Die psychische und physische Folter die an den Protagonisten ausgeübt wurde war erschreckend - sei es nun Richey mit seiner furchtbaren Kindheit, die er mit Tätowierungen und Selbstverletzung versucht zu verarbeiten, oder die grauenhaften Qualen die Ryans Opfer durchleiden mussten. Was mich angewidert zurückließ war größtenteils der Gedanke der Prostitution, die Richey nachging, nur um seine Drogen zu finanzieren. Sein Körper zu verkaufen – für nichts, an Männer die ihn selber anekelten. Richey war in einer Schwulenbeziehung, was nicht weiterhin schlimm ist, aber was mich nach einer gewissen Zeit gestört hat war das Verhalten von beiden, wenn sie zusammen waren. Lysander, der so besorgt um seinen Freund war, dass man denken konnte er sei sein Babysitter und Richey, dem anscheinend alles am Ar*** vorbeiging, wenn er nur seinen Schuss bekam. Ryan war ein Charakter im Buch der dorthin passte. Er schien von der Beschreibung her, der nette Mann von nebenan zu sein. Wohlhabend, scharmant und beruflich hatte er es zu etwas gebracht. Dann diese dunkle Seite die man nicht vermutet, auch wenn man ihn kennen würde. Sein Verlangen nach Menschenfleisch und die sadistische Ader, die er als Läuterung hinstellt, führten dazu dass er sich seinen Keller als Folterwerkstadt aussuchte um dort seine Opfer zu töten. Die Autorin hat es geschafft nur das Nötigste einfließen zu lassen. Das reduziert die Seitenzahl erheblich, aber es wird nicht lang drumherum geredet und trotzdem wird dem Leser was geboten. Die Kapitel passen sich dem Buch an und sind auf das Minimum beschränkt, so dass man das Gefühl hat schnell voran zu kommen. Obwohl es viel um die Prostitution und Gewalt geht, war die Sprache die von der Autorin gewählt worden ist nicht vulgär. Alles war stimmig, auch das Ende hat zur Geschichte gepasst. Ab einem bestimmten Zeitpunkt ist es vorhersehbar was wohl als nächstes kommen wird, was den Spannung jedoch keinen Abbruch tat, denn am Ende gibt es (für mich) ein kleines Happy End. Mein Fazit: Ein Buch das mich sehr überrascht hat, allein durch die verschiedenen kleinen Themen die zusammen gefügt wurden und ihre ganz eigene Wirkung entfacht hat.

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  • Rezension zu "Die Läuterung" von Roisin Fallon

    Die Läuterung

    Sternenwanderer-01

    29. May 2011 um 17:04

    Erster Satz: „Fuck!“ Persönliches Fazit: Ich habe mir das Buch auf Grund einer Empfehlung von David (Daves Buchwelt – da solltet ihr wirklich mal reinschauen :-) ) gekauft. Ich hatte die Videorezension gesehen und war begeistert. Normalerweise lese ich ja keine Thriller/Horror/Krimi, aber hier (und auch bei so manch anderem Buch ;-) ) konnte ich nicht widerstehen. David war so begeistert, da dachte ich, kann man nicht viel falsch machen. Ich bestelle mir also das Buch. Es kommt an und landet auf dem SuB. Doch irgendwie ließ es mir keine Ruhe und ich habs am Donnerstag Nachmittag zur Hand genommen und am Donnerstag in der Nacht aus der Hand gelegt. Meine Güte war das nervenzerreißend. Das Buch hat drei Handelstränge, zum einen ist da Richey, dann Lysander und natürlich Ryan. Mehr erzähl ich nicht dazu, das könnt ihr dem Klappentext entnehmen. Ansonsten empfehle ich euch wirklich, daß Buch zu lesen. Allerdings bin ich nicht ganz so hart gesotten, wie David. Zwischenzeitlich brauchte ich mal ein paar Minuten, um mich von den, zumindest für mich, sehr grausamen und teilweise richtig ekligen Situationsbeschreibungen, zu erholen. Das Buch geht bis ins letzte Detail, und erst auf den letzten paar Seiten kann man das Ende des Buches erahnen. Oder auch nicht, den der Schluß war nicht so wie ich erwartet hatte. Trotz allem, war es ein sehr gutes Buch, flüssig zu lesen, keine unnötigen Schönheitsbekundungen oder dergleichen. Erster Wort vom letzten Satz: Dann …

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  • Rezension zu "Die Läuterung" von Roisin Fallon

    Die Läuterung

    gurke

    20. February 2011 um 20:34

    Richey lebt nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens. Er ist abgemagert, schwul und ein heroinsüchtiger Stricher. Seit einigen Monaten wohnt er bei seinem Freund Lysander. Gemeinsam treiben sie sich Abend für Abend in einer üblen Szene herum, um an Geld für neue Drogen zu kommen. Während Lysander strippt, bedient Richey seine Freier. Doch die beiden haben so einige Beziehungsprobleme. Lysander liebt seinen Freund über alles und möchte ihn von der Straße und vor allem vom Heroin wegholen. Leider stößt er damit nur auf Abwehr. Zeitgleich treibt ein Serienkiller sein Unwesen. Er treibt sich auf dem Strich herum und holt sich ausschließlich Schwule, die keiner Vermissen würde, um diese dann zu läutern. Als Richey sich von Lysander trennt und nicht mehr weiter weiß, kommt er schließlich bei Ryan unter - dem besagten Serienmörder... Anfangs ist der Horrorthriller etwas gewöhnungsbedürftig. Das Szenario, in dem es um Schwule, Prostitution, Drogen und richtig kranke Serienkiller geht, findet man eher selten. Allerdings kommt man schnell und gut in das Buch rein, was nicht zuletzt an dem flüssigen Schreibstil der Autorin liegt. Es ist auch seltsam, dass es keine Ermittler gibt, die versuchen Ryan zu schnappen. Wir bekommen nur die Beziehung zwischen Täter und Opfer mit und die kaputte Psyche der beiden, die gnadenlos ohne ein Blatt vor dem Mund zu nehmen beschrieben wird. Roisin Fallon versteht es außerdem Folterszenen richtig detailgetreu darzustellen. Der Ekelfaktor des Lesers wird hier ganz groß geschrieben. Dieses Buch ist ein richtiger Horrorschocker, in einer ganz und gar nicht alltäglichen Szenerie. Auch wenn "Die Läuterung" nicht nur ekelhaft und grausam war, sondern auch Menschenverachtend und schockierend, habe ich das Buch in kürzester Zeit in einem Rutsch durchgelesen. Ich hoffe auf mehr von der Autorin und kann nur sagen: Hut ab! Für jeden Thriller- und Horrorliebhaber ein absolutes Must have im Buchregal!

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  • Rezension zu "Die Läuterung" von Roisin Fallon

    Die Läuterung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. October 2010 um 17:54

    Inhalt: Das schwule Paar Richey und Lysander quälen Beziehungsprobleme. Lysander möchte das Leben der beiden in die richtigen Bahnen lenken, weg von der Drogensucht und weg vom Straßenstrich. Doch Richey rastet aus, beendet die Beziehung und verlässt die Wohnung von Lysander. Um nicht auf der Straße leben zu müssen, kommt er bei einem seiner Freier unter, ohne zu wissen, dass dieser ein Serienkiller ist, der schon unzählige Stricher gefoltert und getötet hat. Meine Meinung: Ich muss zugeben, dass ich anfangs meine Schwierigkeiten mit dem Szenario hatte. Drogensüchtige, homosexuelle Stricher ist für mich eine völlig andere Welt und weit ab von den Büchern die ich üblicherweise lese oder höre. Doch sobald man sich darauf eingelassen hat zieht einen “Die Läuterung” in den Bann, eben gerade weil es etwas gänzlich neues und anderes ist. Kein, auf irgendeine Weise, charismatischer Beamter der Mordkommission spielt die Hauptrolle sondern lediglich Täter und Opfer. Die Geschichte fängt mit einem großen Knall an um dann zunächst in die psychologischen Abgründe der Hauptpersonen abzutauchen und schließlich in einem wendungsreichen Finale dem Leser das zu bieten was er überhaupt nicht erwartet und somit die Spannung bis zum letzten Satz aufrecht zu erhalten. Für schwache Nerven oder junge Leser ist das Buch allerdings nicht geeignet, in erster Linie geht es um Sex, Gewalt und Verstümmelung ohne dabei aber sinnlos blutrünstig zu werden. Fazit: Ich hätte nie gedacht, dass mich dieses Buch wirklich begeistern kann – hat es aber!

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